Pullenreuth, Deutschland

Liegt auf:542 m

Einwohner:1841

Wetter für Pullenreuth, heute (01.10.2022)
Prognose: Anfangs noch aufgelockert, bald aber Eintrübung und aufkommender Regen.
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Früh - 06:00

5°C5%

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Mittag - 12:00

8°C90%

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Abends - 18:00

9°C90%

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Spät - 24:00

9°C75%

Die Gemeinde Pullenreuth liegt im Landesteil Oberpfalz des Bundeslands Bayern. Sie gehört dem Landkreis Tirschenreuth an und wird von gut 1.700 Menschen bewohnt.

Die erste nachweisbare Erwähnung Pullenreuths stammt aus dem Jahr 1244. Die Gemeinde besteht aus insgesamt 35 Ortsteilen. Von diesen sind neben dem Hauptort Dechantsee, Mengersreuth, Lochau, Pilgramsreuth, Trevesenhammer, Trevesen und Langentheilen am bekanntesten.

Sehenswürdigkeiten im Kernort

Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Glasschleife Pullenreuth. Im Gebäude einer ehemaligen Glasschleiferei ist heute ein Informationszentrum zur früher für den Ort bedeutenden Glasproduktion sowie eine weitere Ausstellung mit archäologischen Funden untergebracht. Ebenfalls sehenswert ist die von 1749 bis 1751 an derselben Stelle wie die wenige Jahre zuvor eingestürzte Vorgängerkirche errichtete katholische Pfarrkirche St. Martin.

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung

Das Schloss Trevesenhammer im gleichnamigen Pullenreuther Ortsteil wurde um das Jahr 1800 fertiggestellt. Es dient heute als Nobelhotel und ist somit für externe Besucher nur in Teilen zugänglich.

In der Kapelle in Dechantsee befindet sich ein als Schwedenkreuz bezeichnetes Kruzifix. Diesem wird nachgesagt, dass die schwedischen Eroberer es während des Dreißigjährigen Krieges vergeblich im See zu versenken gesucht haben. Das Kreuz ist der Legende nach regelmäßig wieder an die Oberfläche zurückgekommen.

Autofans besuchen das Automobilmuseum in der Gemeinde Fichtelberg. Die dortige Ausstellung umfasst neben Autos auch Motorräder und Flugzeuge. Als ausgesprochen schönes Freibad ist das Naturbad in Selingau zu nennen.

Wanderurlaub rund um Pullenreuth

Dank der waldreichen Umgebung gehört Pullenreuth zu den idealen Reisezielen für einen Wanderurlaub in der Oberpfalz. Die Wanderwege im Naturpark Steinwald sind gepflegt und zum größten Teil ausgeschildert. Neben den Wandermöglichkeiten durch den Steinwald finden Feriengäste auf Lehrpfaden zu unterschiedlichen Themen umfangreiche Informationen über die Natur sowie über die handwerklichen Traditionen in der Oberpfalz vor.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps Pullenreuth

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Natur

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Auenpark

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Wandern & Bergsport

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Höhenweg im Fichtelgebirge

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Sehenswürdigkeiten

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Eremitage und Altes Schloss

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Natur

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Naturpark Steinwald

Pullenreuth, Fichtelgebirge

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Ochsenkopf

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Wandern & Bergsport

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Luisenburg Felsenlabyrinth

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Sehenswürdigkeiten

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Fichtelgebirgsmuseum

Fichtelgebirge, Bayern

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Klosterbibliothek Waldsassen

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Sport & Freizeit

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Sibyllenbad Neualbenreuth

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Eremitage und Altes Schloss

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Burg Hohenberg

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Jean-Paul-Museum

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Angebote Pullenreuth

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Kontakt zur Ferienregion

Gemeinde Pullenreuth
Hauptstr. 1
95700 Neusorg
Deutschland
Tel.: +49 9234 991333

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Fränkischer Gebirgsweg - Abschnitt Südliches Fichtelgebirge: Von Neusorg bis Bayreuth

Pullenreuth, Bayern

Kurz hinter Neusorg, das an der Bahnstrecke Nürnberg-Hof liegt und zur Oberpfalz gehört, erreicht der Fränkische Gebirgsweg wieder fränkisches Gebiet. Rings um den markanten Doppelgipfel der Kösseine erstreckt sich ein Granitblockmeer in einem 16 Hektar großen Naturschutzgebiet. Der größere der beiden Gipfel befindet sich 939 Meter über dem Meeresspiegel und bietet mit dem Kösseine-Turm einen grandiosen Ausblick. Nur 200 Meter weiter östlich erhebt sich der Gipfel der „Kleinen Kösseine“ (922 Meter). In einer engen Schleife führt der Fränkische Gebirgsweg zur Luisenburg bei Wunsiedel. Bereits Johann Wolfgang von Goethe, der das Fichtelgebirge dreimal besucht hat, nannte das 300 mal 700 Meter große Gebiet ein „Felsenlabyrinth“. Riesige Granitblöcke liegen dort wirr neben- und übereinander. Einige der Felsen sind regelrecht ineinander verkeilt und lassen Besucher nur durch enge Passagen weiter ins wildromantische Labyrinth vordringen. Ein Teil des Areals dient als Freilichtbühne für die Luisenburg-Festspiele, die älljährlich von Mai bis August veranstaltet werden. Natur und Kultur ergänzen sich hier in einer faszinierenden Weise. Wunsiedel lohnt sich für einen weiteren Abstecher. Das Fichtelgebirgsmuseum zeigt die Schätze aus „Bayerns steinreicher Ecke“ - seltene Mineralien in Form wunderschöner Kristalle, die Jahrmillionen in den Tiefen der umliegenden Mittelgebirge schlummerten, bis sie schließlich in Steinbrüchen und Bergwerken von Menschenhand geborgen wurden. Der Fernwanderweg führt entlang des Südhangs der Hohen Matze (813 Meter) zur eigentlichen Hauptkette des Fichtelgebirges. Über die Platte (885 Meter), den Seehügel (953 Meter) und den Nußhardt (972 Meter) ist schließlich am Schneeberg in 1051 Meter Höhe Frankens höchster Gipfel erreicht. Die Bundeswehr und die US-Armee hatten hier zur Zeit des Kalten Krieges - unweit des Eisernen Vorhangs zum früheren Ostblock - militärische Sperrgebiete, die für jeden Wanderer tabu waren. Erst seit dem 29. August 1996 ist der Schneeberg wieder für die Allgemeinheit zugänglich. Bescheiden und naturnah wirkt der alte Aussichtsturm „Backöfele“ neben dem wuchtigen Radarturm, der den Schneeberg unverwechselbar macht. Einheimische wissen die Ruhe und Einsamkeit auf dem Schneeberggipfel zu schätzen. Hier herrscht kein Trubel wie auf dem benachbarten Ochsenkopf, dem mit 1024 Metern zweithöchsten Gipfel des Fichtelgebirges. Beim Abstieg vom Schneeberg gelangen die Wanderer am Nordwest-Hang zum „Tausend-Meter-Stein“. Über einen Abstecher ist die kunstvoll gefasste Eger-Quelle zu erreichen. Am Haberstein erscheint ein weiteres Blockmeer, dessen Granitfelsen mit grünen Flechten überzogen sind. Der 10,5 Hektar große, künstlich angelegte Fichtelsee schimmert in der Senke zwischen dem Schneeberg und dem Ochsenkopf. Am See sind Biber heimisch, wie die „gefällten“ Bäume am Ufer beweisen. Mit Tretbooten lässt sich der See gemütlich erkunden. Im nahe gelegenen Besucherbergwerk „Gleißinger Fels“ im Ortsteil Neubau der Gemeinde Fichtelberg bauten Bergleute ab dem Jahre 1478 Eisenglanz ab, das wegen seines silbrigen Aussehens auch als „Silbereisen“ bezeichnet wird. Beim Aufstieg am Südost-Hang des Ochsenkopfes führt der Fränkische Gebirgsweg zunächst an der Quelle der Fichtelnaab und bald darauf an der Weißmain-Quelle vorbei. Dazwischen überqueren die Wanderer am Weißmainfelsen die Wasserscheide zwischen der Donau und dem Rhein. Auf dem Gipfel des Ochsenkopfs steht der Asenturm, der nach germanischen Gottheiten benannt ist und einen der besten Ausblicke weit über das Fichtelgebirge hinaus ermöglicht. Nördlich des Gipfels ist ein Ochsenkopf als Wahrzeichen des Berges in einen Granitfelsen eingraviert. Der Abstieg am Nordhang lässt sich in der unteren Hälfte auf dem beliebten Alpine Coaster beschleunigen - und auf Wunsch wiederholen, denn der Nord- und der Südhang des Ochsenkopfes sind über Sessel-Schwebebahnen erschlossen. Malerisch liegt der heilklimatische Luftkurort Bischofsgrün in der Hochebene des Oberen Weißmain-Tals. Durch den Goldkronacher Forst führt der Fränkische Gebirgsweg zur gleichnamigen ehemaligen Bergbaustadt, in der man abermals auf einem Humboldt-Pfad ein einstiges Abbaurevier erkunden kann. Im Goldbergbaumuseum, in zwei Besucherstollen sowie bei den Lehrgängen und Wettbewerben im Goldwaschen dreht sich alles um das begehrte Edelmetall. Über das Steinachtal erreicht man schließlich den östlichen Stadtrand der weltbekannten Festspielstadt Bayreuth. Dort lädt die Eremitage, das einstige markgräfliche Lustschloss, mit romantischen Wasserspielen inmitten von gepflegten Parkanlagen zum Verweilen ein. Weitere kulturelle Höhepunkte bietet das Bayreuther Stadtzentrum mit dem Alten und Neuen Schloss, dem Festspielhaus, dem Opernhaus und einer vielfältigen Museumslandschaft. Ein Schlechtwettertag lässt sich somit mühelos und überaus unterhaltsam überbrücken. Oder man tankt einfach neue Kräfte für die folgenden Etappen durch die Fränkische Schweiz in die Frankenalb.

Südweg Waldhaus - Wiesau

Pullenreuth, Bayern

Wegebeschreibung: Im südlichen Randbereich des Fichtelgebirges verläuft der Südweg und führt vom Obermainland in das Weißmaintal, zum Steinacher Vorgebirge und dem Steinachtal, in das Kemnather Becken mit dem Talgebiet der Heidenaab, überquert den Höhenzug des südlichen Steinwaldes und erreicht dann das ausgedehnte Weihergebiet der Wiesauer Senke. Wegeverlauf der Etappe:  Waldhaus im Steinwald - Friedenfels - Muckenthal - Kornthan - Wiesau Markierung: Schwarzes S auf gelbem Grund  
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Natur

Naturpark Steinwald

Pullenreuth, Bayern

Der Größte unter den KleinenDer Naturpark Steinwald gehört zum Hohen Fichtelgebirge und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 24.500 Hektar. Damit ist er der kleinste unter den 16 Naturparks in Bayern. Die höchste Erhebung des Steinwalds ist die 956 m hohe Platte. Trotz seiner geringen Größe hat der Naturpark Steinwald allerhand zu bieten - nicht nur für Wanderer, auch für Liebhaber von Burgen und Kirchen. Natur im SteinwaldDer größte Teil des Steinwalds ist von Nadelhölzern bedeckt. Es herrscht ein Hochgebirgsklima, in der Regel findet man in den Höhenlagen des Steinwalds bis in den Mai hinein Schnee. Über die Jahrtausende haben sich im Naturpark zahlreiche spektakuläre Felsformationen gebildet, die Ziel zahlreicher Wanderstrecken sind. Besonders beliebt sind der Hackelstein und der Zipfeltannenfelsen.Aktiv im NaturparkDer Steinwald ist ein beliebtes Wandergebiet: Zahlreiche markierte Wege führen durch das Gebiet, darunter ein Burgenweg, der Fränkische Gebirgsweg, der Goldsteig und mehrere Rundwanderwege. Außerdem gibt es einen 17 km langen Geologischen Lehrpfad, der über die Beschaffenheit des Naturparks informiert. Beliebt ist der Steinwald außerdem bei Mountainbikern, Nordic Walkern und Kletterern. Mehrere Felsen sind zum Klettern freigegeben, darunter der Vogelfelsen, der Räuber- und der Ratsfelsen.Ausflugsziele im Steinwald Burgruine Weißenstein © Harald Stark via Wikimedia Commons (Public domain) Ein beliebtes Ziel für Ausflügler ist die Burgruine Weißenstein, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, die Heilig Kreuz-Kirche Dechantsee aus dem Jahr 1729 und die Steinwaldkirche St. Peter, die aus Granitsteinen erbaut wurde und eines der Wahrzeichen des Steinwalds ist. Schön für Familien ist das ehemalige Forsthaus Waldhaus mit Rotwildgehege und Kinderspielplatz.
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Fränkischer Gebirgsweg Etappe 07: Von Pullenreuth zur Luisenburg

Pullenreuth, Bayern

Der Fränkische gebirgsweg führt den Wanderer heute in einem langen kräftezehrenden Anstieg auf den viel besuchten Aussichtsberg Kösseine. Auch der ruhigere Burgsteinfelsen begeistert mit einem Fichtelgebirgspanorama. Schon Johann Wolfgang von Goethe und die Romantiker Ludwig Tieck und Wilhelm Heinrich Wackenroder standen hier oben. Goethe fertigte hier Skizzen von Granitfelsen an. Heute ist das Luisenburg-Felsenlabyrinth mit dem Gütesiegel "Bayerns schönste Geotope" ausgezeichnet und steht auf der Liste der 77 Nationalen Geotope Deutschlands. Der Eintrittspreis wird ausschließlich für die Pflege und Erhaltung des Naturdenkmals aufgewendet.Verlauf der Strecke:Pullenreuth (551 m ü.N.N.) - Rastplatz (580 m ü.N.N.) - Hirschbrunnen (728 m ü.N.N.) - Kösseine (939 m ü.N.N.) - Burgsteinfelsen (869 m ü.N.N.) - Luisenburg (676 m ü.N.N.)Anforderung:Die Wanderung ist überwiegend auf Forststraßen und Waldwegen. Der lange Anstieg auf die Kösseine erfordert etwas Kondition. Kurze Wegabschnitte sind steil und mit großen Steinen versehen. Hier ist etwas Vorsicht geboten.Einkehr:Neusorg: Restaurant Sonnental, Zur Kösseine, Gasthof und Metzgerei Dummler; Kösseine: Kösseinehaus; Luisenburg: Luisenburg Gastronomie; Weitere Einkehrmöglichkeiten gibt es in Bad Alexandersbad und Wunsiedel.Sehenswürdigkeiten:- Pfarrkirche St. Martin in Pullenreuth- Kösseine- Luisenburg Felsenlabyrinth bei Wunsiedel