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Scharnitz, Österreich

liegt auf 964 m

Wettervorhersage für Scharnitz in / Tirol
Montag, den 13.07.2020FrühMittagAbend

Prognose:
Es wird zumindest zeitweise sonnig und es bleibt bis zum Abend weitgehend trocken.

Wetter:
Temperatur:11°C20°C17°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
k.A.k.A.15%

Quelle: ZAMG

Tor zum Karwendel

Scharnitz liegt in Tirol an der Grenze zu Bayern in der Olympiaregion Seefeld am Fuße des Naturparks Karwendel. Durch seine Lage trägt der Ort auch den Beinamen "Tor zum Karwendel".

Zahlreiche Wege laden in Scharnitz zum Wandern ein

Scharnitz lebt heute hauptsächlich vom Tourismus und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für viele Touren in das Naturschutzgebiet des Karwendel. Die Region ist ein wahres Eldorado für Spaziergänger und Wanderer. Vom leichten Spazier- und Wanderweg über sportliche Touren bis zur hochalpinen Klettertour - 350 km bestens gepflegte Wanderwege stehen zur Wahl.

Das westliche Karwendel, wie der Ort Scharnitz auch, wird von der Isar geprägt, die westlich der Kastenalm entspringt und durch das Hinterautal westwärts nach Scharnitz fließt. Auch unter Kanubegeisterten ist die obere Isar ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem wegen ihrer ausgezeichneten Wasserqualität und der unberührten Natur des Naturschutzgebiets Naturpark Karwendel. Ein Wanderweg führt von Scharnitz durch das Karwendeltal flussaufwärts zur berühmten Isar-Quelle.

Geschichtliches Erbe: Porta Claudia

Ruinen der Porta Claudia in Scharnitz
Ruinen der Porta Claudia in Scharnitz © Alletto (CC BY-SA 3.0) via Wikimedia Commons

Sehenswert ist das Wahrzeichen des Ortes, die Porta Claudia. Während des 30-jährigen Krieges war die Sorge vor dem Einfall feindlicher Truppen groß und so wollte man Scharnitz durch eine Festungsanlage schützen. 1629 erwarb der Tiroler Landesfürst Erzherzog Leopold den nördlich von Scharnitz gelegenen Grund, auf dem nach dem Tod des Erzherzogs seine energische Witwe Claudia von Medici eine gewaltige Talsperre errichtete. Das Festungswerk erhielt den Namen Porta Claudia. Im Zuge der Bayrischen Besatzung 1703 wurden Teile der Porta Claudia zerstört, jedoch wieder aufgebaut. Während der Napoleonischen Kriege 1805 wurde sie wieder in großem Ausmaß beschädigt, trotzdem sind von der ehemaligen ausgedehnten Wehranlage noch immer einige bis zu 6 m hohe Steinmauern zu sehen. Auch in dem Wappen der Gemeinde ist das einstige imposante Grenzbollwerk verewigt.



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