Schwarzenbach an der Saale, Deutschland

Liegt auf:508 m

Einwohner:8500

Wetter für Schwarzenbach an der Saale, heute (01.10.2022)
Prognose: Anfangs noch aufgelockert, bald aber Eintrübung und aufkommender Regen.
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Früh - 06:00

6°C5%

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Mittag - 12:00

9°C90%

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Abends - 18:00

10°C90%

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Spät - 24:00

9°C65%

Schwarzenbach an der Saale liegt landschaftlich reizvoll am nördlichen Rand des Fichtelgebirges. Die Sächsische Saale wurde renaturiert und bildet an der Altstadt einen Grünzug mit Erholungsmöglichkeiten und Spazierwegen für die 7.500 Einwohner der Stadt und ihre Besucher.

In der heute zum Landkreis Hof gehörenden Stadt erinnern unter anderem das Schloss und die St. Gumbertus-Kirche an ihre auf das 11./12. Jahrhundert zurückgehende Geschichte. Die von Franken gegründete Siedlung sah über die Jahrhunderte verschiedene Herren und hatte mehrere Rittersitze. 1610 erhielt der Ort die Marktrechte. Zur Stadt erhoben wurde Schwarzenbach 1844 durch König Ludwig von Bayern.

Sehenswertes

Das Schloss Schwarzenbach geht auf einen Unterhof genannten Rittersitz zurück, der nah an der Sächsischen Saale errichtet wurde, um die dort gelegene Furt zu sichern. Im 17. Jahrhundert wurde es von den Grafen und späteren Fürsten von Schönburg-Waldenburg neu erbaut. Heute befindet sich das Rathaus in einem Teil des Baudenkmals.

Das Alte Rathaus am Marktplatz dient aktuell als Kunstgalerie für einheimische und überregionale Maler. Ein weiteres interessantes Museum ist das Traktor-Museum am Bahnhof, das neben Miniaturmodellen auch historische Traktoren ausstellt.

Die evangelische St. Gumbertus-Kirche, deren Vorgängerbau bereits 1322 erstmals urkundlich erwähnt wurde, wurde nach mehreren Bränden im 19. Jahrhundert in ihrer heutigen Form als Saalkirche neu erbaut.

Etwas nördlich, aber von der Stadt aus gut zu Fuß zu erreichen, liegt der Ökopark Hertelsleite, der mit seinem Wechselspiel aus trockenen und feuchten Gebieten vielen Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum bietet. Insgesamt befinden sich rund um Schwarzenbach an der Saale sechs Geotope, so auch der 543 m hohe Blaue Fels.

Wissenswertes

Zu den bekannten Persönlichkeiten der Stadt gehört der Schriftsteller Jean Paul, dessen Vater hier Pfarrer war und der in seiner Jugend und später als Privatlehrer einige Jahre in Schwarzenbach an der Saale verbrachte.

Frau Dr. Erika Fuchs war über Jahrzehnte die Übersetzerin der Micky Maus-Hefte, in die sie auch einige Ortsnamen aus der Umgebung einfließen ließ. Das Erika-Fuchs-Haus erinnert an ihre Arbeit und ist als Comicmuseum weithin bekannt.

Feste

Das traditionelle Schwarzenbacher Wiesenfest lockt im Juli mit einem Festumzug, Armbrustschießen, Tänzen, Spielen und Fahrgeschäften. Alle zwei Jahre kann im August beim Stadtfest die Weltmeisterschaft im Sautrog- und Badewannenrennen auf der Saale bewundert werden.

Im Wechsel mit dem Stadtfest findet ebenfalls alle zwei Jahre das Hallersteiner Handwerkerfest im zur Stadt gehörenden kleinen Dorf Hallerstein statt. In seinen Scheunen und Werkstätten wird traditionelle Handwerkskunst gezeigt und Köstliches für die zahlreichen Besucher angeboten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Höhenweg im Fichtelgebirge

Schwarzenbach an der Saale, Bayern

Der Höhenweg - denkmalgeschützte Granitfelsen von großer SeltenheitNördlich des Oberpfälzer Walds grenzt das Fichtelgebirge an Tschechien und den Frankenwald. Von oben betrachtet sieht das Fichtelgebirge wie ein Hufeisen aus. Sein höchster Punkt ist mit 1.051 m der weithin sichtbare Schneeberg.Der Höhenweg im Fichtelgebirge ist 46 km lang und der älteste Wanderweg der Region. Die historische Strecke ist eine Kammwanderung und führt von Schwarzenbach an der Saale bis nach Wunsiedel. Zwischenstationen sind Hallerstein, Großer Waldstein, Weißenstadt, Rudolfstein, Schneeberg, Nußhardt, Seehaus, Platte, Silberhaus, Hohe Matze, Kösseine und Luisenburg. Der Höhenweg wird zwar als leicht eingestuft, unterwegs muss man jedoch ein paar Steigungen bewältigen.Berühmt für gigantische Granit- und SchieferformationenDer Wanderweg führt über die markantesten Bergkämme des Fichtelgebirges, auch auf den Ochsenkopf. Überall trifft man auf Granitblockmeere und Felsentürme, für die Region typische Naturdenkmäler. Große Stecken verlaufen durch dichte, mystisch anmutende Wälder, immer wieder unterbrochen von faszinierenden Aussichten. Sein Markierungszeichen ist ein weißes H auf rotem Grund.Weniger Geübte können die Strecke gut in Etappen einteilen. Als erste Etappe bietet sich die Tagesetappe von Schwarzenbach nach Seehaus an. Der Höhenweg führt an Deutschlands ältester Naturbühne, dem Felsenlabyrinth der Isenburg, vorbei. Die Luisenburg-Festspiele sehen jährlich 100.000 Besucher.Der Kleine und Große Haberstein im Kösseinegebiet sind markante Punkte auf der Strecke. Der Gipfel der Großen Kösseine besteht aus einer denkmalgeschützten Granitblockhalde. Vom Kösseineturm aus genießen Wanderer eine großartige Rundsicht auf das Fichtelgebirge bis zum Oberpfälzer Wald und Tschechien. Die Girgelhöhle besteht aus zusammengestürzten Felsen, unter der sich eine große Grotte verbirgt. Genau auf dem 50. Breitengrad liegt der Prinzenfelsen. Auch hier gibt es ein Aussichtsplateau mit einer beeindruckenden Sicht ins Fichtelnaabtal.Der Höhenweg gilt als einer der schönsten Wanderwege Bayerns und hält geologische und botanische Highlights bereit. Die Strecke wird von zahlreichen Gasthäusern mit Einkehrmöglichkeiten gesäumt. Die beste Zeit zum Wandern liegt zwischen Mai und Oktober.