Sistrans, Österreich

Liegt auf:919 m

Einwohner:2238

Wetter für Sistrans, heute (02.12.2022)
Prognose: Meist dicht bewölkt und zumindest zeitweise leichter Schneefall.
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Früh - 06:00

-1°C35%

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

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Spät - 24:00

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Die Gemeinde Sistrans liegt im österreichischen Bundesland Tirol und ist Teil des Bezirks Innsbruck Land. Von der Stadt Innsbruck ist der Ort nur rund 8 Kilometer entfernt. Auf einer Fläche von 7,91 km² leben rund 2.200 Menschen.

Lage

Angesiedelt ist Sistrans auf einer Mittelgebirgsterasse südöstlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck auf einer Höhe von 919 Metern über dem Meeresspiegel. Der Ortskern der Gemeinde weist noch immer einen bäuerlichen Charakter auf. Aufgrund des von Innsbruck ausgehenden Wachstums wandelte sich Sistrans in erster Linie zu einer Wohngemeinde. Zu seinen Nachbarorten zählen Lans, Ellbögen und Aldrans.

Geschichte

Die erste Besiedelung im Gebiet von Sistrans fand bereits im 12. Jahrhundert v. Chr. statt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort um 1050. Die Bezeichnung "Dorf" erhielt Sistrans im Jahr 1228. Als Gemeindewappen dient ein roter Drachen auf weißem Hintergrund, der dem Siegel von Konrad von Sistrans entnommen wurde. Er ist auch auf einer Urkunde aus dem 13. Jahrhundert zu finden.

Sehenswürdigkeiten in Sistrans

Einen Besuch wert ist die im 14. Jahrhundert entstandene Pfarrkirche von Sistrans. Geweiht wurde sie der belgischen Äbtissin Gertraud von Nivelles (626-659).

Zu den sehenswerten Bauwerken zählt außerdem das 1896 errichtete Sommerfrischehaus, das oberhalb von Sistrans zu finden ist. Es ist eine typische späthistorische Landvilla. Im Inneren sind verschiedene Ausstattungsstücke aus der Zeit des Baus erhalten.

Freizeitaktivitäten

Mit seinen Wanderwegen bildet Sistrans ein ausgezeichnetes Ziel für Wanderer und Spaziergänger. Ebenso eignet sich der Ort für den Start einer Bergtour. Für Sportfreunde ist eine Sporthalle vorhanden.

Ein besonders beliebtes Ziel für Touristen ist der Speckbacherweg. Der Wanderweg erstreckt sich auf eine Länge von 15 Kilometern und liegt am Fuße des Patscherkofels. Dabei durchstreift er mehrere Dörfer und führt direkt durch Sistrans. Außerdem verbindet er die südlichen Feriendörfer am Sonnenplateau miteinander. Größere Steigungen gibt es nicht und auf den zahlreichen Bänken lässt sich immer wieder eine Pause einlegen, um das sehenswerte Panorama der Umgebung zu bewundern.

Ein weiteres beliebtes Ziel für Ausflüge stellt die Sistranser Alm dar, die sich über den Almweg erreichen lässt und sich auf einer Höhe von 1611 Metern befindet. Von dort aus kann der Besucher bis nach Innsbruck blicken.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Ausflugsmöglichkeiten:

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Tourismusbüro Aldrans
Dorf 34
6071 Aldrans
Österreich
Tel.:

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Natur

Alpenzoo Innsbruck

Innsbruck,

Der Alpenzoo Innsbruck befindet sich im Stadtteil Hötting an der sonnigen Seite des Inntals unterhalb der Hungerburg und schließt unmittelbar an die Weiherburg an. Der zentral gelegene Alpenzoo Innsbruck ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Auto, aber auch in von 20 Minuten zu Fuß von der Altstadt aus erreichbar.Die Entstehung des AlpenzoosHans Psenner gründete im September 1962 den Alpenzoo, der sich durch verschiedene Wiederansiedlungsprojekte von Tierarten, die vom Aussterben bedroht sind, einen Namen machte. Europas höchstgelegener Zoo auf 750 Metern präsentiert auf einer Fläche von 4 Hektar etwa 150 Tierarten des gesamten Alpenraums. Heute ist er der einzige Themenzoo weltweit, der über 2000 Tiere in naturnah gestalteten Gehegeanlagen, Vogelvolieren, Aquarien und Freilandterrarien zeigt.Ein Rundgang durch den Alpenzoo Das ganze Jahr über können die Tiere im Alpenzoo Innsbruck besichtigt werden. Lediglich verschiedene Reptilien sowie Murmeltiere und Luchse halten während der kalten Jahreszeit einen Winterschlaf. Viele Tierbabys werden von April bis Juni geboren und können mit ihren Eltern bestaunt und teilweise gestreichelt werden.Auf dem Schaubauernhof sind alte Tiroler Nutztierrassen (z. B. Pustertaler Sprintzen, Tuxer Rind, Tiroler Grauvieh) untergebracht. In einer Gemeinschaftsanlage werden Birkhüher, Schneehasen und Tannenhäher gezeigt.Auch das weltweit größte Kaltwasseraquarium befindet sich im Alpenzoo Innsbruck. Als weltweit einziger Zoo wird hier der Mauerläufer erfolgreich gehalten. Ein besonderes Highlight sind die Braunbären, die in freier Natur sehr scheu sind oder die begehbare Steinbockanlage.
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Natur

Erlebnisberg Muttereralm

Mutters,

Auf mehr als 1.600 Höhenmetern liegt die Muttereralm im Tiroler Inntal in Österreich. Die herrliche Landschaft und die tolle Lage am Speichersee haben einiges zu bieten für Familien und für Menschen, die Erholung suchen. Aber die Mutterer Alm mit ihrem Erlebnisberg gilt auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen und Bike-Touren.Der ErlebnisbergDer Erlebnisberg Muttereralm bietet Spaß, Spiel und Erholung für Jung und Alt, und das in wunderbarer Natur. Insgesamt 7.000 m² stehen zur Verfügung um zu toben, zu spielen, zu entdecken.Für die Kinder hat der Berg auch Lehrreiches zu bieten und bringt ihnen die Zusammenhänge zwischen Holz, Stein und Wasser spielerisch näher.Im Generationen Bewegungspark für die ganze Familie stehen fünfzehn Stationen zur Verfügung, auf denen man in Motorik, Koordination und Gleichgewicht herausgefordert wird und seine Kondition verbessern kann, mal im Alleingang, mal in Teamarbeit. Der Bewegungspark ist mit Kinderwagen überall begeh- bzw. befahrbar. Zwischendurch laden schöne Plätze mit fantastischer Aussicht zum Erholen und Ausruhen ein.Der Abenteuerspielplatz, die Baumelhäuser - das sind Aussichtsplattformen in luftiger Höhe - oder eine Abkühlung am Speichersee runden die Attraktionen ab. Aber auch für das leibliche Wohl wird im Erlebnisrestaurant, im Café oder in der Jausenstation bestens gesorgt.Weitere AttraktionenGeocaching am Erlebnisberg ist für die etwas größeren Kinder und Erwachsenen auch eine empfehlenswerte Aktivität.Darüber hinaus gibt es seit 2016 die Mutterer Mountain Carts, mit denen man über ca. 5 km den Berg hinabsausen kann. Die Strecke ist abgesperrt und verläuft natürlich nicht zwischen den Wanderwegen.Ein Bikeübungsgelände für Fahrradanfänger stehen ebenfalls zur Verfügung, aber auch einige Streckenverläufe fordern den schon gekonnteren Biker. Die Mutteralmbahn und die Nockspitzbahn erleichtern den Auf- und Abstieg.
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Sehenswürdigkeiten

Burgruine Hörtenberg

Pfaffenhofen,

In der Gemeinde Pfaffenhofen in Tirol befindet sich die teilweise renovierte Burgruine Hörtenberg. Die Ruine nennt man auch Pfaffenhofer Schlössl, sie liegt auf fast 800 Höhenmetern.HistorischesDie erste urkundliche Erwähnung der Burg findet sich im Jahre 1239 als Teil des Besitzes des Grafen von Eschenlohe. Die Burg lag an einer wichtigen Wegkreuzung des Mittelalters. Sie wechselte den Besitzer und gehörte Ende des 13. Jahrhunderts Meinhard II. von Tirol.Die zugehörige Kapelle war dem Heiligen Dionysius geweiht, und die Burg wurde an Vogte vergeben. Auch war sie zeitweilig Sitz des Gerichts der Grafschaft. Vor Verlegung an den Lengeberg bei Oberhofen lag auch die Hinrichtungsstätte bei Berg Hörtenberg.Im 15. Jahrhundert wurden umfangreiche Neubauten an der Burg vorgenommen. Immer wieder gab es Wechsel der Burgherren. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Burg als Materiallager für Kriegsutensilien benutzt. Im August 1706 kam es durch einen einschlagenden Blitz zu einer Explosion, bei der die rund 1500 Zentner Pulvervorrat, die dort lagerten, detonierten.Die Burg wurde hierdurch größtenteils zerstört. 1824 ging Hörtenberg in Staatsbesitz über und wurde der Familie Lener überlassen, die den Bergfried wieder begehbar machte. Später kaufte ein Nonnenorden Teile der Burg. Aber die Gemeinde Pfaffenhofen übernahm die Ruine gegen Ende des 20. Jahrhunderts wieder und ist dabei, Ausbauten und Renovierungen vorzunehmen.Ausflugsziel HörtenbergIn den Sommermonaten kann die Bergruine besichtigt und es werden dort auch Veranstaltungen abgehalten. Der fünfgeschössige Bergfried aus unregelmäßigen Steinlagen ist erhalten und mit erneuerten Eingängen versehen. Der Turm hat ein Pyramidendach und einen Grundriss von 9 x 9 Metern. Es gibt keine Fenster im Turm, und die Mauerstärke nimmt nach oben hin ab, beträgt aber in Bodennähe immerhin 2,50 Meter. Reste der Burgmauer und von Verteidigungsarealen sind vorhanden, außerdem ein Brunnenschacht und eine kleine Kapelle.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Maria Locherboden

Mötz,

Östlich des österreichischen Dorfs Mötz befindet sich die Wallfahrtskirche Maria Locherboden auf dem Mieminger Sonnenplateau. Die Tiroler Gemeinde liegt in 816 Metern am Sassberg.Über dem Inntal ist das markante Erscheinungsbild der Pilgerstätte weithin sichtbar. Seit dem 18. Jahrhundert begründet sich ihr Ruf auf Wunderheilungen. Aus Dankbarkeit über eine Rettung im Bergwerk wurde vor dem Stollen ein Marienbildnis aufgestellt. Um dem Ansturm der Wallfahrer gerecht zu werden, erbaute die Gemeinde im 19. Jahrhundert eine Kirche im neugotischen Stil. Ihre Weihe im Jahr 1901 begleiteten Lichterscheinungen.Die Wallfahrtsstätte erlebenAls erster Sakralbau wurde eine Gnadenkapelle errichtet, die sich im neoromanischen Stil unterhalb der Wallfahrtskirche Maria Locherboden befindet. Das basilikaartige Gebäude wird als Ursprungskapelle bezeichnet. In ihr ist eine Pietà der Schmerzensmutter von Josef Bachlechner zu besichtigen.Bevor mit dem Bau der Pfarrkirche begonnen werden konnte, waren Sprengungen erforderlich. Heute gilt der imposante Südturm als Wahrzeichen des Orts. Beeindruckende Jugendstil-Fresken von Anton Kirchmayr schmücken den Innenraum der Kirche.Mittlerweile kann das Original des Gnadenbildes Mariahilf im Innsbrucker Dom bewundert werden. 1996 wurde eine Nachtwallfahrtskapelle am Fuße des Stollens geweiht. Der schlichte Pavillon aus Beton entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler Helmut Federle.Wissenswertes zum PilgerortDie Wallfahrtskirche Maria Locherboden ist ganzjährig zu besichtigen. Jeweils am 11. des Monats findet von Mai bis Oktober eine Nachtwallfahrt statt. Über die Kreuzwegstationen ab Mötz ist der "Ort zur inneren Einkehr" erreichbar. In 150 Metern Entfernung zum eigentlichen Parkplatz gibt es eine weitere Möglichkeit, das Fahrzeug abzustellen. Hier beginnt der Pilgerweg. Die Gehzeit beträgt 15 Minuten. Wanderer ab Stams nutzen eine Hängebrücke über den Inn. Für das leibliche Wohl der Wallfahrer sorgt das Wirtshaus am Locherboden.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Klamm

Obsteig,

Burg Klamm gehört zu Obsteig im Tiroler Bezirk Imst und liegt unweit der Bezirkshauptstadt Innsbruck in 870 Metern Höhe. Ganz in der Nähe verläuft eine Verbindungsstraße von Nassereith nach Mötz.Die restaurierte Höhenburg ist auf drei Seiten von steilen Hängen umgeben. Über den Burggraben führt eine rekonstruierte Holzbrücke bis zum Pförtnerhäuschen. Bereits weithin sichtbar ist ein runder Bergfried. Der Palas liegt etwas tiefer und entfernter.Errichtet wurde die Anlage zwischen 1220 und 1230. Tiroler Landesfürsten nutzten sie als Jagd- und Erholungssitz. Zunächst im Besitz des Grafen Meinhard II. von Tirol ging die Burg später an die Herren von Milser über. Heute befindet sie sich im Privatbesitz der rheinischen Industriellenfamilie Hünnebeck. Ein Zutritt ist nicht möglich.Bei einer Familienwanderung die Umgebung erkunden Der freistehende Bergfried gilt als einer der bedeutendesten Tiroler Burgtürme. Das markante Bauwerk von Burg Klamm besteht aus vier Etagen mit regelmäßiger Mauerstruktur. In der ersten Etage gibt es einen Hocheinstieg.Über einen Wehrgang ist das dritte Geschoss erreichbar. Hier wurde im 17. Jahrhundert eine Kapelle eingerichtet. Heute ist der Altar als Geschenk der Besitzerfamilie in der Johanniskirche von Imst zu besichtigen.Der Palas wurde vermutlich in zwei Bauphasen erbaut. Turm und Palas sind seit dem 17. Jahrhundert über eine Zwingmauer verbunden.Am Parkplatz Grünberg in Obsteig beginnt eine Rundwanderung von 9,7 km Länge. Auf Asphalt und Forstwegen ist die Wanderung mit einer Gesamtdauer von 2,5 Stunden für Familien geeignet. Die beste Zeit für einen Ausflug liegt zwischen Mai und Oktober. Vor allem an heißen Sommertagen bietet der Weg mit einem 25 m hohen Wasserfall des Klammbachs eine willkommene Abwechslung.
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Natur

Hafelekar

Innsbruck,

Die Hafelekarspitze ist ein Gipfel der Nordkette. Die markante Kalkalpenkette erhebt sich als Teil des Karwendels nördlich der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck. Rund um den 2.334 m hohen Gipfel können sich Wanderer auf dem Geotrail über das Auffalten der Felsen vor Millionen Jahren informieren. Denn hoch über dem Inntal wandern sie auf einem urzeitlichen Meeresboden aus Riffkalkstein.Mit der Seilbahn zu Lagunen und KorallenriffenDie Hafelekar-Bahn bringt die Gäste hinauf. Die Talstation der Kabinenbahn befindet sich leicht erreichbar in der Seegrube im Innsbrucker Stadtgebiet. Die Bahn endet rund 70 Höhenmeter unter dem Gipfel.An der Bergstation startend, erfahren die Besucher an fünf Stationen des Geotrails, wie sich der frühere Meeresboden durch tektonische Verschiebungen in die Höhe schob. Abermillionen Muschelschalen und andere kalkartige Strukturen entwickelten sich zu den markanten, oft bizarr zerklüfteten Felsformationen aus Wettersteinkalk und Dolomit. Ähnlich wie im Steinernen Meer können auf dem Urzeit-Meeresboden versteinerte Korallen, Ammoniten oder Muscheln erkannt werden. Auf den Tafeln des auch für Nichtbergsteiger gut begehbaren Geo-Wanderwegs wird die Entwicklung, für Kinder anschaulich, erklärt.Geotrail über die Urzeit und Wanderweg der GegenwartDie bei den gewaltigen tektonischen Verwerfungen entstandenen Abbruchkanten sorgten dafür, dass die Nordkette in Richtung Innsbruck rund tausend Meter fast senkrecht abfällt. So bieten sich neben der Reise in die Erdgeschichte vom 360-Grad-Aussichtspunkt spektakuläre Ausblicke in alle Richtungen – im Süden über die nahe Stadt mit dem Goldenen Dachl auf die Gipfel des Pfriemesköpfli und Patscherkofel. In die andere Richtung, gen Deutschland, blicken die Gäste auf den markanten, 2.531 m hohen Katzenkopf.
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Sehenswürdigkeiten

Tirol Panorama mit Kaiserjägermuseum

Innsbruck,

Am 746 Meter hohen Bergisel oberhalb von Innsbruck tobte am 13. August 1809 der Tiroler Freiheitskampf, bei dem bayerische und sächsische Truppen unter französischer Führung in die Flucht geschlagen wurden. Wie der Anführer Andreas Hofer bei dieser Schlacht mit seinen Aufständischen den Sieg errang, veranschaulichen heute am gleichen Ort das große Tirol Panorama und das Kaiserjägermuseum.Das Tirol Panorama wurde am 12. März 2011 zwei Jahre nach dem 200-Jahr-Jubiläum der Schlacht im Rahmen großer Feierlichkeiten eröffnet. Unterirdisch ist es ab diesem Zeitpunkt mit dem nahegelegenen Kaiserjägermuseum verbunden. Dieses wurde bereits 1880 im alten Schützenhaus der Kaiserjäger am Bergisel eröffnet, welches für Museumszwecke umfunktioniert und später öfter erweitert wurde.Die Highlights der Ausstellung KaiserjägermuseumBekannt ist das Tirol Panorama durch das Innsbrucker-Riesenrundgemälde, erschaffen vom Tiroler Josef Calasanz Platter (1858-1905), das bereits 1896 zum ersten Mal im Stadtteil Saggen der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Mit 1.000 Quadratmetern in einem 360-Grad-Rundwinkel ist es das größte Tiroler Kunstwerk. Es stellt eindrucksvoll die Schlacht am Bergisel dar. Nach mehrfachen Übersiedlungen während und nach den Weltkriegen kann es seit 2011 am Ort des Geschehens bestaunt werden. In der Dauerausstellung "Schauplatz Tirol" können darüber hinaus besondere Exponate zu verschiedenen Themen begutachtet werden. Der 2,2 Kilometer lange Panoramarundweg um den Bergisel bietet zudem wunderbare Ausblicke auf Innsbruck.Im Kaiserjägermuseum, dem Regimentsmuseum der Tiroler Kaiserjäger, werden nicht nur der Freiheitskampf, sondern auch das Regimentsleben und seine Geschichte ab dem frühen 19. Jahrhundert thematisiert. Durch reichhaltige Exponate wie Fahnen oder Waffen wird die Vergangenheit hier wieder zum Leben erweckt.
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Essen & Trinken

Café Sacher

Innsbruck,

Original SacherWer kennt ihn nicht, den Traum aus Schokolade? Die Sachertorte ist eine der bekanntesten Torten der Welt. Außer in Wien bekommt man die Torte aus dem Traditionshaus Sacher auch noch in Innsbruck.In der Kaiserliche HofburgDas Café Sacher Innsbruck befindet sich in der Kaiserlichen Hofburg, einem Gebäude aus der frühen Neuzeit. 2011 wurde das Café neu gestaltet und ist seitdem ein Kaffeehaus mit Weinbar und Restaurant. Alles, was im Café Sacher angeboten wird, ist entweder typisch österreichisch oder besteht aus regionalen Zutaten.
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Natur

Martinswand

Zirl,

Die Martinswand liegt nordwestlich von Innsbruck in der Gemeinde Zirl. Die Bergwand ist Teil des Naturparks Karwendel und bildet den Abschluss des Hechenbergs in der Nordkette.Sie ist ein berühmtes Kletterareal und liegt im höheren Schwierigkeitsbereich, in einigen Lagen Schwierigkeit "E", überwiegend "CD" und "D". Der Einstieg liegt auf 640 Metern, die Oberkante ist auf etwa 1.200 Metern. Wem der Kaiser-Max-Klettersteig zu anspruchsvoll ist, hat an der Martinswand eine große Auswahl an Kletterrouten, unter anderem die beliebte und traditionsreiche "Dschungelbuch"-Route.Kaiser-Max-KlettersteigBekannt ist vor allem der Kaiser-Max-Klettersteig. Dieser Steig ist nicht für Anfänger geeignet und wurde in der Vergangenheit oft unterschätzt, zählt unter Kennern aber auch zu den interessantesten und schönsten Steigen im deutschsprachigen Raum. Er glänzt mit einem guten Ausblick in das Inntal und bietet wenig Tritthilfen, es muss direkt am Fels geklettert werden. Der Steig ist durch seine Südausrichtung fast ganzjährig begehbar.Sehenswertes an der MartinswandEine mit vielen Mythen behaftete Höhle, die Kaiser-Max-Grotte, befindet sich im westlichen Teil der Wand. Der Sage nach suchte Kaiser Maximilian I. dort Schutz, nachdem er sich Jahre 1484 verstiegen hatte.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die ehemalige Burg Martinsbühel, die heute ein Kloster ist. Möglicherweise handelt es sich bei Teilen des Klosters um eine der ältesten noch benutzbaren kirchlichen Anlagen im Nordtirol.Flora und FaunaDie umliegende Natur ist durch sehr natürliches Waldgebiet geprägt. Das Pflücken von Pflanzen und das Stören der Wildtiere ist hier schon lange strikt verboten. Das Resultat ist eine der unberührtesten Floras und Faunas Mitteleuropas.Neben einer großen Adlerpopulation gibt es hier viele Steinböcke und Gamsrudel. Die Bewaldung besteht aus Buchen, Tannen und Fichten, bekannt ist das Gebiet für seine über 600 verschiedenen Pilzarten und seine Bandbreite an Wildkräutern.
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Sehenswürdigkeiten

Goldenes Dachl

Innsbruck,

Das Wahrzeichen InnsbrucksIm nördlichen Bereich der Innsbrucker Altstadt, unweit vom Inn und dem Innsbrucker Hofgarten, schmückt das Goldenes Dachl das 1420 erbaute Residenzgebäude der damaligen Tiroler Landesfürsten. Anlässlich der Jahrhundertwende 1500 und einer zu dieser Zeit erfolgten Eheschließung von Kaiser Maximilian I. erhielt es einen spätgotischen Prunkerker, dessen Dach 2.657 feuervergoldete Kupferschindeln schmücken.Seit 2006 beherbergt das als Goldenes Dachl bezeichnete Gebäude ein gleichnamiges Museum, das sowohl von Kaiser Maximilian I., dem Erbauer dieses einzigartigen Bauwerks, berichtet und seine Besucher über die spätmittelalterliche Welt in Innsbruck informiert.Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten InnsbrucksDas vom damaligen deutschen Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegebene und von Niklas Türing dem Älteren errichtete Goldene Dachl überdacht einen 16 m langen, mit Reliefs und Fresken kunstvoll verzierten Erker. Das Relief unter dem Dach ist mit Tierdarstellungen verziert.Ein zweites, an der Brüstung des Prunkerkers zu bewunderndes Relief, zeigt das Tiroler Wappen und Maximilian I. mit seinen Gemahlinnen. Dahinter befindet sich ein Spruchband mit auf dem Kopf stehenden hebräischen Buchstaben. Dessen Bedeutung konnte bis heute nicht entschlüsselt werden. Bereits wenige Jahre nach seinem Entstehen war das Goldene Dachl weit über Tirols Grenzen hinaus bekannt und wurde später zum Wahrzeichen von Innsbruck.Das Museum Goldenes DachlDie das Museum beherbergenden sechs Schauräume im Goldenen Dachl wurden 2006/07 renoviert. Neben der Dokumentation der Herrscherfunktion von Kaiser Maxililian I. erfährt vor allem auch das Leben und Arbeiten der damaligen Bevölkerung eine gebührende Beachtung. In einem separaten Raum steht die einstige Welt der Kinder im Mittelpunkt. Ein in mehreren Sprachen verfügbarer Audioguide führt die Besucher auch durch die spannende Geschichte dieses einst so reichen und heute sehr attraktiven und lebendigen Innsbrucks.Auch an die kleine Besucher wird im Museum Goldenes Dachl gedacht: Der persönliche Hofnarr Kaiser Maximilians, Kunz von der Rosen, begleitet die Kinder durch das Museum. Es gibt sogar einen eigenen Raum, in dem Spiele und Bücher das Interesse am Mittelalter wecken.
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Essen & Trinken

Hotelrestaurant Weißes Rössl

Innsbruck,

Zentrale LageDas bekannte Restaurant Weißes Rössl liegt zentral in der Innsbrucker Altstadt unweit des noch bekannteren Goldenen Dachls und des Kongresshauses. Tradition seit 500 JahrenBereits seit dem 16. Jahrhundert werden im Weißen Rössl Gäste beherbergt. Wie einst werden auch heute noch Tiroler Spezialitäten und Hausmannskost serviert.Über den Dächern von InnsbruckEin Highlight im Weißen Rössl ist die Dachterrasse. Tagsüber kann man von hier aus auf die umliegenden Gebäude schauen und nachts den Sternenhimmel bewundern.
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Natur

Gossenköllesee

Kühtai,

Das westlich von Innsbruck gelegene Sellraintal, das über den auf 2.000 Höhenmeter liegenden Kühtaisattel zu erreichen ist, ist ein Seitental des Inntals. Hier befindet sich Kühtai, wo der Einstieg in ein bis auf 2.400 Meter Höhe führendes Wandergebiet liegt. Vor der beeindruckenden Bergkulisse der Stubaier Alpen sind dabei mehr als ein Dutzend Bergseen zu entdecken, zu denen der hochalpine Gossenköllesee gehört.Ein der Wissenschaft dienender GebirgsseeDer oberhalb der Baumgrenze auf 2.413 Metern liegende Gossenköllesee nimmt eine Fläche von etwa 1,5 Hektar ein und besitzt eine mittlere Tiefe von knapp 5 Metern. Ohne oberirdische Zu- und Abflüsse wird er lediglich vom Wasser der Schneeschmelze gespeist.Bereits seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts finden im See wissenschaftliche Untersuchungen statt, die dazu führten, dass der See bis ins Jahr 2014 als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt war und damit von menschlichen Einflüssen unbeeinflusst blieb. Seit den 1950er Jahren betreibt die Universität Innsbruck am Gossenköllesee eine Forschungsstation, die den Namen "Roland-Pechlaner-Station" trägt.Bachforellen und seltene KieselalgenIn der Regel ist der See von Ende Oktober bis Mitte Juni von Eis und Schnee bedeckt. Der dadurch fehlende Lichteinfall und ein sehr geringer Nährstoffaustausch begrenzen das Wachstum von Pflanzen und das spärlich vorkommende Plankton bietet nur wenigen Fischen ausreichend Nahrung. Davon profitieren in erster Linie die Nachfahren der Bachforellen, die zu Zeiten von Kaiser Maximilian angesiedelt wurden. Daneben wurde eine seltene Art von Kieselalgen entdeckt, die bisher in keinem anderen Hochgebirgssee nachgewiesen werden konnte.Die ganzjährig durchgeführten Messungen und Untersuchungen des Seewassers sind heute vor allem Bestandteil eines internationalen Forschungsprojekts, das die Auswirkung globaler Umweltveränderungen auf hochalpine Seen und ihre Einzugsgebiete zum Inhalt hat.
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Sehenswürdigkeiten

Triumphpforte

Innsbruck,

Die Triumphpforte in Innsbruck gehört zu einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit der majestätischen Serles im Hintergrund steht der aus Stein gehauene Bogen am Rande der Altstadt, die Maria-Theresien-Straße auf der einen Seite und die Leopoldstraße auf der anderen Seite.Zwischen Stadt und NaturSchlendert man durch den Bogen, kann man auf der einen Seite das wunderschöne Panorama der Stubaier Alpen mit der dreistufigen und sagenumwobenen Serles im Besonderen sehen. Die andere Seite ist eher etwas für Sightseeing-Begeisterte und Urlauber, die im Zentrum der Altstadt die vielen Geschäfte und Sehenswürdigkeiten genießen wollen.Gebaut aus Höttinger BrekzieDer dreitorige Triumphbogen ist nicht, wie damals üblich, aus Holz gefertigt, sondern aus Stein gehauen: Die Bildhauer Constantin Walter und Johann Baptist Hagenauer wollten Steine aus dem vorher abgebrochenen Vorstadt-Tor verwenden und so sind die Säulen zwar aus Holz gefertigt, der Torbogen selbst besteht aus Quadern der Höttinger Brekzie.Besonderheiten der TriumphpforteDie Geschichte hinter der Triumphpforte ist ein freudiges Ereignis: Sie entstand 1765 zu Ehren der Hochzeit von Erzherzog Leopold und seiner Braut, der spanischen Prinzessin Maria Ludovica.Die Südseite des Bogens ist der Hochzeit gewidmet. Die Nordseite hat hingegen ein trauriges Thema: Denn als der Vater des Bräutigams Franz Stephan nur kurze Zeit nach der Hochzeit starb, beschloss man, dieses Thema auf der Nordseite des Triumphbogens aufzugreifen.Insgesamt zeigt das Wahrzeichen sowohl Personen aus dem Hause Habsburg als auch Staatssymbole und zeitgeschichtliche Ereignisse. Profildarstellungen des Brautpaars und der Eltern des Bräutigams, Kaiserin Maria Theresias und Franz Stephan, sowie des österreichischen Erzherzogshuts mit dem Orden vom Goldenen Vlies sind auf dem Triumphbogen in Innsbruck zu finden.
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Sehenswürdigkeiten

Jesuitenkirche Innsbruck

Innsbruck,

Die Jesuitenkirche befindet sich inmitten der Altstadt Innsbrucks. Durch zwei prächtige Fassadentürme ist das barocke Bauwerk nahe der Alten Universität schon von Weitem sichtbar.Baugeschichte der JesuitenkircheDas römisch-katholische Gotteshaus, das auch den Titel Dreifaltigkeitskirche trägt, wurde zwischen 1627 und 1646 von Karl Fontaner und Christoph Gumpp dem Jüngeren an Stelle der dortigen Vorgängerkirche erbaut. Vorbild waren die Jesuitenkirchen Il Gesù und Sant‘ Ignazio in Rom.Besichtigung der Jesuitenkirche InnsbruckBetritt man die Jesuitenkirche, eine dreischiffige Anlage mit Querhaus, befindet man sich zunächst in einer Vorhalle, hinter dem prunkvollen Schmiedeeisengitter gelangt man in die Hauptkirche. Sehenswert sind vor allem die barocken Deckengemälde und der kostbare Hochaltar. Die beiden Seitenschiffe beherbergen jeweils zwei weitere Altäre. Der Fußboden der Jesuitenkirche ist kunstvoll gearbeitet, besonders unterhalb der großen Kuppel, die als Abbild des Himmels gesehen werden kann. Des Weiteren ist das kostbare Kruzifix vor der Mittelsäule und die reich verzierte Kanzel eine nähere Betrachtung wert.Auch hörbare Schätze kann diese Kirche ihr Eigen nennen: die älteste Glocke der Kirche, die Silberne Glocke, stammt aus dem Jahr 1579, die Schützenglocke aus dem Jahr 1959 die viertgrößte Glocke Österreichs.Seit den Anfängen wird die Dreifaltigkeitskirche von Mitgliedern des Jesuiten-Ordens betreut. Sie beherbergt die Gebeine des Heiligen Pirmins, der auch Stadtpatron von Innsbruck ist.Neben dem Theologen Karl Rainer sind einige Mitglieder des Fürstenhauses hier beigesetzt, u.a. Erzherzog Leopold V., der Auftraggeber der Kirche sowie seine Frau Claudia de Medici und seine Söhne Ferdinand Karl und Sigismund Franz.
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Essen & Trinken

Café Munding

Innsbruck,

Konditorei seit 1806Im Frühjahr 1806 eröffnet Johann Nepomuk Munding das Damencafé Konditorei Munding in der Kiebachgasse 16. Vorher befand sich in dem Gebäude die Zuckerbäckerei, in der er arbeitete. Später kaufte er das Anwesen und eröffnete die erste Café-Konditorei Innsbrucks. Wechselndes SortimentDas komplette Angebot im Café Munding wird in der eigenen Konditorei hergestellt. Bis auf ein paar Torten, die nach jahrzehntealten Rezepten gebacken werden, wird das Sortiment dreimal im Jahr geändert. Dabei spielt auch die Jahreszeit eine Rolle.
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Sehenswürdigkeiten

Franziskanerkloster Telfs

Telfs,

Die Marktgemeinde Telfs liegt etwa 27 km westlich von Innsbruck. Neben einer barocken Kirche aus dem 17. Jahrhundert, der Dekanatskirche aus dem 19. Jahrhundert, zwei Pfarrkirchen aus dem 20. und 21. Jahrhundert gehört auch das Franziskanerkloster mit seiner dazugehörigen Kirche zu den Sehenswürdigkeiten des Orts.Die Geschichte des KlostersAls die ersten Mönche des Franziskanerordens nach Telfs kamen, nutzten sie zunächst Teile des örtlichen Bezirksgerichts als provisorische Unterkunft. Die Ordensbrüder kümmerten sich hauptsächlich um die Seelsorge der Menschen, sie predigten und fungierten als Beichtvater. Die Mönche trugen zudem zu der Verbreitung der Andachten am Kreuzweg bei. Auf Betreiben des damaligen Gemeindepfarrers wurde für die Franziskaner in den Jahren 1703 bis 1706 eine Kirche mit einem Kloster in Telfs errichtet.Nachdem die Zahl der Ordensbrüder auf 6 zurückgegangen war, erholte sich der Konvent im 19. Jahrhundert allmählich wieder. Nicht nur die Seelsorge konnte wieder ungehindert ausgeübt werden, es fanden auch Um- und Ausbauarbeiten im Kloster und der Kirche statt.So entstand im Jahre 1824 unter anderem ein Garten mit einem Gartenhäuschen. Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums wurde die Kirchenfassade mit einem Mosaik umgestaltet. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde das Kloster beschlagnahmt. In der Folge wurden Privatpersonen in dem Franziskanerkloster einquartiert. Diese verließen die kirchliche Einrichtung im Jahr 1960, sodass wieder das reguläre Ordensleben möglich wurde.Auch heute tragen die Ordensbrüder des Franziskanerordens wesentlich zum Gemeindeleben bei. Sie veranstalten Kurse, organisieren Ausflüge, halten Gottesdienste ab und werden in der Beichtseelsorge tätig. Das Kloster steht Ordensleuten ebenso offen wie Laien.Die KlosterkircheDie Franziskanerkirche wurde Mariä Empfängnis geweiht. Die Ausstattung des Gotteshauses ist nach Franziskanerart bewusst schlicht gehalten. Die Kanzel und die Altäre stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das Hochaltarbild stammt aus dem Jahre 1710. Es zeigt Maria Immaculata, die von vier Heiligen verehrt wird, und vier Erdteile.Auf den Seitenaltarbildern aus dem 18. Jahrhundert sind der Heilige Antonius von Padua und der Heilige Franziskus dargestellt. Am Korb der Kanzel ist ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert angebracht. Die Orgel der Klosterkirche wurde im Jahre 1898 erbaut.
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Sport & Freizeit

Telfer Bad

Telfs,

Das Telfer Bad ist Teil des Sportzentrums Telfs. Der Besuch des Telfer Bads ist wetterunabhängig, da es sowohl einen Hallen- als auch einen Freibadbereich gibt.Wer genug vom Schwimmen hat, kann sich auf den großzügigen Grünflächen entspannen und sonnenbaden. Alle Besucher, die eine nahtlose Bräune bevorzugen, können sich in das abgetrennte FKK-Areal zurückziehen.Wer sich nach dem Schwimmen noch mehr bewegen möchte, kann auf dem Fußball- oder Beachvolleyplatz sein Können unter Beweis stellen. Für Kinder gibt es extra Spielgeräte, damit den kleinen Besuchern des Schwimmbads nicht langweilig wird.
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Natur

Patscherkofel

Igls,

Der Patscherkofel gilt als der Hausberg Innsbrucks und ist südlich der Stadt zu finden. Es ist ein perfektes Ausflugsziel für Mountainbiker und Wanderer, das mit der Patscherkofelbahn von Igls aus erreicht werden kann.Eldorado für NaturliebhaberDas alpine Naturparadies verfügt über zahlreiche Wanderwege wie beispielsweise zur Lanser Alm oder zur Glungezer Hütte. Darüber hinaus verläuft entlang des Jochleitensteigs der Naturlehrweg Patscherkofel, wo man an zahlreichen Aussichtspunkten sehr viel Interessantes über die Flora und Fauna am Patscherkofel erfährt.Wandern auf dem ZirbenwegEin ganz besonderes Erlebnis für alle Altersgruppen ist der Zirbenweg, der das Landschaftsschutzgebiet durchquert und durch alte Zirbenbestände führt. Entlang des Wegs kann man die traumhafte Natur sowie die spektakulären Ausblicke auf die Nordkette und das Inntal genießen.Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten, um den Zirbenweg zu entdecken - die Gehzeit variiert je nach Weg zwischen anderthalb und vier Stunden. Der Zirbenweg verläuft ohne wesentliche Höhendifferenzen auf über 2.000 Metern und erstreckt sich bis zur Tulfein Alm. Unterwegs finden die Wanderer auch zahlreiche Hütten, in denen man sich kulinarisch verwöhnen lassen und stärken kann.Österreichs höchster AlpengartenSehr sehenswert ist außerdem der Alpengarten Patscherkofel, der der höchstgelegenste Botanische Garten in Österreich ist. Auf die Besucher wartet hier ein Rundwanderweg mit vielen Informationen zu diesem einzigartigen Lebensraum.Der Alpengarten ist direkt neben der Bergstation zu finden und birgt auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar wahre Pflanzenschätze wie Enzian und Edelweiß, aber auch Pflanzen aus anderen Regionen wie beispielsweise dem Himalayagebiet.Tipps für FamilienEin besonderes Highlight für Kinder ist die Kofele’s Quizwandertour über 13 Stationen von der Bergstation bis zum Gipfel. Mit dem richtigen Lösungswort wartet eine tolle Überraschung im “Das Kofel Restaurant” in der Bergstation der Patscherkofelbahn. Außerdem gibt es hier Kinderwanderwege mit Eule, Reh und Fuchs, die Tiere haben im Wald und auf dem Berg ihre Spuren hinterlassen.Nach einer erfolgreichen Wanderung kann man sich im “Das Hausberg Restaurant” in der Talstation der Patscherkofelbahn noch kulinarisch verwöhnen lassen und die Kinder können sich auf dem großen Kofele’s Spielplatz austoben.
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Sehenswürdigkeiten

Wiltener Basilika

Innsbruck,

Innsbruck, die füntgrößte Stadt Österreichs, hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, unter anderem die Wiltener Basilika.Im Süden Innsbrucks liegt der Stadtteil Wilten mit knapp 17.000 Einwohnern. Der Bergisel, ein gut 700 m hoher Hügel liegt wiederum im Süden von Wilten am Ausgang ins Inntal. Erste Besiedelungen des Gebietes gehen zurück auf etwa 1000 Jahre vor Christus. Der Stadtteil Wilten verfügt alleine über hundert denkmalgeschützte Bauten, hierunter die Basilika.Die Wiltener BasilikaMan nennt die römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche auch Basilika Unsere Liebe Frau von der unbefleckten Empfängnis oder Unserer Lieben Frau unter den vier Säulen. Die Kirche gehört zum Bistum Innsbruck. Man vermutet, dass schon römische Legionäre am Ort der Basilika ein Marienbild verehrten, und hier wurden auch Reste einer Vorgängerkirche aus dem 5. Jahrhundert, also frühes Christentum, gefunden. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts wird die Kirche als Kirche Unserer Hohen Frau erwähnt, die zu einem Wallfahrtsort wurde. Mehrere Umbauten folgten. In den Jahren 1751 - 1756 schließlich musste wegen drohenden Zerfalls der Kirche ein Neubau betrieben werden, den der Pfarrer und Baumeister Franz de Paula Penz leitete. Der Neubau erfolgte im Rokokostil, geplant von Joseph Stapf aus Pfronten. 1957 erhielt die Basilika durch Papst Pius XII. den Ehrentitel Basilika minor und etablierte sich über die Jahre hinweg zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit Innsbrucks.Ausstattung der BasilikaZarte Farben vermischt mit viel Gold und Rokokostuck zeichnen das Innere der Kirche aus. Darüber hinaus gibt es Deckengemälde mit Szenen aus dem Leben Marias.Der Hochaltar hat vier mächtige Säulen mit einer großen Krone. Die Muttergottesstatue mit Kind aus Sandstein verlieh der Kirche ihren Namen. Die Kirche steht auf einem weiten Platz, der den Barock der Fassade gut in Szene setzt. Die Orgel der Kirche hat 24 Register.
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Natur

Lanser See

Lans,

Eingebettet in die schöne Landschaft Tirols liegt südlich von Innsbruck der Lanser See. Der Moorsee ist knapp 3 Hektar groß und bis zu zwölf Meter tief. Für die Innsbrucker ist das Naturbad vor den Toren der Stadt ein beliebtes Naherholungsziel. Der See wird von einem Seerosenweiher im Lanser Moor gespeist. In den Monaten Juni und Juli stehen die Seerosen in voller Blüte.Ein Familienbad mit vielen MöglichkeitenDer Lanser See verfügt über eine ausgezeichnete Wasserqualität und verspricht an heißen Sommertagen Erfrischung. Die umliegenden Liegewiesen bieten viel Platz und am Waldrand Schutz vor der Sonne.In einem Café können die Badegäste Getränke oder Snacks kaufen. Kinder und Jugendliche bekommen am Lanser See eine Menge geboten. Es gibt einen Spielplatz und Flächen für verschiedene Ballspiele. Für Kinder gibt es gesondertes flaches Kinderbecken.Beliebt sind auch ein Sprungturm und die Badeinsel in der Mitte des Sees. Eine weitere Besonderheit ist der FKK-Bereich. Ein Teil ist nur Frauen vorbehalten. Außerdem werden Shiatsu-Behandlungen und Yoga-Kurse angeboten.Märchen und die wahre Geschichte des Lanser SeesEin Tiroler Märchenbuch aus dem 19. Jahrhundert erzählt die Geschichte eines Bauern, der einen Wald mit besonders schönen Bäumen besessen haben soll. Ein Adliger begann sich für das kostbare Land zu interessieren. Mit der Hilfe einiger Richter gelang es ihm, den Bauern zu enteignen und den Wald an sich zu reißen. Der Bauer verfluchte den adligen Übeltäter und wünschte ihm, dass der Wald in einem See versinken möge. Tatsächlich war am nächsten Tag an der Stelle, an der zuvor die schönen Bäume gestanden hatten, ein See - der Lanser See.In Wirklichkeit gehörte der See seit dem 14. Jahrhundert dem Stift Wilten in Innsbruck. Im 19. Jahrhundert wurde er verstaatlicht und zu einer Badeanstalt umgestaltet. Sie durfte zunächst nur von Männern besucht werden. Seit 1936 hat das Naturbad für Familien geöffnet.