Stammbach, Deutschland

Liegt auf:500 m

Einwohner:2500

Wetter für Stammbach, heute (29.01.2023)
Prognose: Es wird zumindest zeitweise sonnig und es bleibt bis zum Abend weitgehend trocken.
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Früh - 06:00

-7°C5%

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

-4°C0%

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Spät - 24:00

-3°C5%

Das im Nordosten Bayerns auf 550 Metern gelegene Stammbach ist direkt über die Bundesautobahn A9 erreichbar. Erste Besiedlungen in und um den Ort gehen auf die Vor- und Frühgeschichte zurück. Alte Adelsgeschlechter bauten seit dem 10. Jahrhundert nicht nur die Kultivierung der Region, sondern auch ihren Einfluss aus. Um das Jahr 1400 wurde dem Ort das Marktrecht verliehen.

So wurde neben Handwerk, Bergbau und Landwirtschaft der Handel zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Gemeinde. Bis heute liegt das wirtschaftliche Hauptaugenmerk der rund 2.300 Einwohner von Stammbach auf Land- und Forstwirtschaft. Veranstaltungen wie Jahrmärkte, das Wiesen- und Heimatfest sowie das Schützenfest ziehen alljährlich viele Schaulustige an.

Die Baudenkmäler von Stammbach

Die Stammbacher Marienkirche wurde schon im 15. Jahrhundert als Wallfahrtskirche genutzt. Der dreigeschossige Turm wurde jedoch erst um 1560 errichtet. Der lichtdurchflutete Altarraum der evangelisch-lutherischen Pfarrkirche wird von den Farben Weiß und Blau dominiert. Die wenigen goldenen Verzierungen an Orgel, Kanzel, Säulen und Altar setzen effektvoll Akzente.

Das älteste Bauwerk in Stammbach ist die Friedhofskirche. Sie wurde um 1616 erbaut. Der aus Holz gefertigte Altar stammt aus dem Jahr 1692. Heute steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz. Ebenfalls unter Denkmalschutz steht die ehemalige Sägemühle des Orts, die sogenannte "Absängermühle". Auch Reste des Mühlgrabens sind noch erhalten.

Der Hausberg von Stammbach

Einer der zahlreichen Wanderwege führt auf den Weißenstein. Die Strecke beträgt etwa 6 Kilometer, für die ungefähr 2 Stunden Laufzeit veranschlagt werden müssen. Die Tour ist gleichsam für Mountainbiker geeignet.

Der Weißenstein hat eine Höhe von 661 Metern. Er bildet den Übergang vom Frankenwald zum Fichtelgebirge und ist Teil des Geoparks Bayern-Böhmen. Seine Beschaffenheit aus Eklogit, einem grünen Gestein mit rötlichen Einschlüssen, ist einzigartig.

Der Weißenstein ist als Geotop ausgewiesen. Das gesamte Gebiet steht unter Naturschutz. Auf dem Gipfel des Weißensteins wurde 1898 ein Rundturm errichtet. Dieser wurde durch einen neuen Aussichtsturm ersetzt. Der heutige Weißensteinturm wurde 1925 eingeweiht. Er ist das ganze Jahr zugänglich. Direkt neben dem Aussichtsturm befindet sich ein Gasthaus, das von Donnerstag bis Sonntag geöffnet hat.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2023

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Rathausstrasse 7
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Tel.:

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Sport & Freizeit

Sibyllenbad Neualbenreuth

Waldsassen, Fichtelgebirge

Das Sibyllenbad vereinigt eine Heilwasser-Badelandschaft und einen Wellness-Bereich unter einem Dach.Die Heilwasser-BadelandschaftDie Becken des Sibyllenbads sind mit Heilwasser aus der Sibyllenquelle gefüllt, das auf 34 bis 36°C erwärmt wird und dem eine positive Wirkung auf das Bindegewebe, die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Muskulatur nachgesagt wird. In der Badelandschaft kann man diesen Effekt in zwei Attraktionsbecken, einem Therapiebecken und einem Whirlpool spüren. Außerdem gibt es ein irisch-römisches Dampfbad, eine Infrarotkabine, mehrere Ruhebereiche und einen Fitnessraum.Im Außenbereich der Badelandschaft warten mit dem Außenbecken mit Sprudelliegen und einem Gegenstrombecken weitere Attraktionen. Besonders förderlich ist der Heilwasserparcours mit Warm- und Kaltwasserlaufbahn, integriertem Tauchbecken und Verdunstungsgrotte.Entspannung in der Wellness-LandschaftDer Wellness-Bereich des Sibyllenbads besteht aus acht unterschiedlichen Saunen, darunter eine klassische finnische Sauna, eine Eukalyptussauna, eine Vitalsauna mit Farblichttherapie und eine Kräutersauna. Verschiedene Ruheräume wie das Kaminzimmer, der Brotbackraum oder das Teehaus laden zur Entspannung zwischen den Saunagängen ein. Außerdem gibt es einen orientalischen Badetempel mit drei Dampfkammern, ein Rasulbad und einen Kräuterduftraum.Besondere AngeboteTäglich werden im Sibyllenbad kostenlose Fitnesskurse angeboten, an denen jeder Besucher teilnehmen kann. Mehrmals pro Woche stehen Aquarobic und Aqua Entspannung auf dem Programm, täglich gibt es einen Kurs in Wassergymnastik. Jeden Dienstag ab 17 Uhr ist im Wellness-Bereich Damenwellnesstag und ist somit für Herren nicht geöffnet.Für alle Sauna-Einsteiger gibt es jeden Mittwoch um 12.30 Uhr eine Einführung in die Welt des richtigen Saunierens. In der medizinischen Abteilung des Bads kann man unter professioneller Anleitung physikalische Therapien, Krankengymnastik und Massagen absolvieren.
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Sehenswürdigkeiten

Deutsches Schreibmaschinenmuseum

Bayreuth, Fichtelgebirge

Eine Sammlung ab dem 19. JahrhundertDas Deutsche Schreibmaschinenmuseum ist eine Sammlung von Schreibmaschinen aus anderthalb Jahrhunderten. Das Museum befindet sich im östlich der Innenstadt gelegenen Bayreuther Stadtteil Sankt Georgen, etwa 15 Gehminuten vom Hauptbahnhof Bayreuth entfernt.Träger des Museums ist die Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth e. V., die Lehrkräfte für die Texterstellung ausbildet. Seit den 1930er Jahren wurden historische Schreibmaschinen zusammengetragen. Heute umfasst die Sammlung über 300 Exemplare. Die ältesten Geräte stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Neuere Entwicklungen, wie zum Beispiel die noch vor wenigen Jahrzehnten eingesetzten IBM-Schreibmaschinen, runden die vielfältige Sammlung ab.Die Ära des mechanischen SchreibensDas Deutsche Schreibmaschinenmuseum gibt spannende Einblicke in den Erfindergeist und die mechanischen oder elektromechanischen Meisterwerke. Fabrikate aus Europa, historische Marken wie Mignon oder ein über 120 Jahre altes US-amerikanisches Modell der Marke Bar Lock gehören zur Sammlung.Die einmalige Kollektion umfasst kleine Reiseschreibmaschinen, Tisch- und Großgeräte. Viele sind voll funktionsfähig. Nicht nur ältere Besucher, die mit einigen der neueren Geräte noch gearbeitet haben, werden im Deutschen Schreimaschinenmuseum begeistert sein.Buchstabe pro Buchstabe statt SpracherkennungAuch Menschen, die im Zeitalter der Computer und Laserdrucker aufgewachsen sind, lassen sich von der Faszination der Schreibmaschinen begeistern. Besonders fasziniert sind meist Kinder, die aus ihrem Alltag die Touchscreen-Tastatur und die Spracherkennung moderner Smartphones kennen.Auf einigen Schreibmaschinen darf das mechanische Anschlagen ausprobiert werden. Wenn die ausgeklügelte Mechanik durch kräftigen Tastendruck einen Buchstaben nach dem anderen zu Papier bringt, ist die Freude meistens groß.Die Besucher lernen auch verschiedene Funktionsweisen, wie das Schreiben mit Typenhebel, Typenrad oder Kugelkopf, kennen. Das Einspannen des Papiers in die Walze und die damaligen Korrekturmöglichkeiten werden ebenfalls veranschaulicht.
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Sehenswürdigkeiten

Eremitage und Altes Schloss

Bayreuth, Fichtelgebirge

Baukunst aus dem 18. JahrhundertDie Eremitage Bayreuth ist eine historische Anlage aus den Jahren 1715-1753 und liegt vor den Toren der Stadt. Zur Anlage gehören neben einem Park das Alte und das Neue Schloss, eine Orangerie, weitere kleinere Gebäude und die Wasserspiele.Altes und Neues SchlossMit dem Bau der Anlage wurde im Jahr 1715 unter Markgraf Georg Wilhelm begonnen. Zu den ersten Gebäuden gehörte ein kleines Sommerschlösschen – heute das Alte Schloss – und kleinere Zweckbauten. Außerdem wurde eine Gartenanlage angelegt. Der Name Eremitage für die Anlage entstand aus der Vorliebe des Markgrafenpaares und dessen Hofstaat, beim Besuch des Schlosses das Eremitenleben nachzuspielen und den Tag über alleine auf dem Gelände zu verbringen. Als sein Nachfolger Markgraf Friedrich das Anwesen 1735 seiner Frau Wilhelmine schenkte, begann diese mit umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen nach ihrem Geschmack. So entstanden im Schloss beispielsweise ein Musikzimmer, ein japanisches Kabinett und ein chinesisches Spiegelkabinett.Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Anlage um das Neue Schloss erweitert, das westlich des bisherigen Schlosses gebaut wurde. Das Schloss wird wegen der vergoldeten Quadriga oft auch Sonnentempel genannt. In den Seitenflügeln des Schlosses wurde eine Orangerie untergebracht.Der “barocke” Garten Untere Grotte © Bayreuth2009 via Wikimedia Commons (CC BY 3.0) Ebenfalls unter der Leitung von Wilhelmine wurde die Gartenanlage ausgebaut. Dabei entstand das Obere Wasserbecken – die obere Grotte – mit den Laubengängen. Gestalterisch ist der Park eine Mischung zwischen Rokoko und Barock. Wilhelmine ließ mit den geometrischen Bezirken, Wasserspielen und barocken Elementen den Barockgedanken mit einfließen. Für einen echten Barockgarten fehlt es allerdings an einer dominierenden Achse und der Verbundenheit der einzelnen Gartenbezirke.Nachdem der Park im 19. Jahrhundert verlandschaftlicht wurde, konnten in den letzten Jahren einige ehemalige Gartenteile wiederhergestellt werden.Heute: TouristenattraktionHeute wird die Eremitage vielfältig genutzt: Im ehemaligen Marstall sind ein Restaurant und ein Hotel untergebracht, in der Orangerie befindet sich ein Café. Im Westflügel des Schlosses finden im Sommer Kunstausstellungen statt und im Ruinentheater Aufführungen.Während der Park frei zugänglich ist, kann das Alte Schloss nur im Rahmen einer Führungen besichtigt werden.FührungenDie Führungen finden in den Frühjahr- und Sommermonaten täglich alle 45 Minuten statt. Dabei beginnt die erste Führung um 9:00 Uhr und die letzte um 17:15 Uhr. Die Kosten liegen bei 4,50 € bzw. 3,50 € mit Ermäßigung. Zusätzlich werden Themen- und Parkführungen für Erwachsene und Sonderführungen für Kinder angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Hohenberg

Hohenberg an der Eger, Fichtelgebirge

Hohenberg an der Eger hat seine eigene Burg. Diese thront auf einer Felskuppe am Rande des Orts und gibt damit ein imposantes Bild ab.Uneinnehmbare Festung der MarkgrafenEinst sicherte sich das Fürstentum Bayreuth damit seinen Einfluss über die Region, wobei das hoch über dem Egertal errichtete Bollwerk Händlern und Reisenden den Zugang von der Fichtelgebirgshochfläche zum Egerer Becken gewähren oder auch vereiteln konnte. Damit war man Herrscher über die Zutrittspforte nach Böhmen. Heute gilt die Anlage als eine der am besten erhaltenen Burgen im ganzen Fichtelgebirge und ist eines der Wahrzeichen des Städtchens.Wehrhaftes Gemäuer mit moderner NutzungDie Burganlage bildet ein Sechseck mit Vorburg und Wehrtürmen. Ein imposantes Gemäuer, in dem das Sudetendeutsche Sozial- und Bildungswerk bereits im Jahre 1955 eine Jugendherberge und ein Schullandheim errichtet hat. Die werden seit 2015 durch "Learning Campus" verwaltet. Damit bietet die Burg, die seit jeher Reisende kommen und gehen sah, jungen Menschen einprägsame Erlebnisse.Outdoor-Erlebnisse und Team-GeistAuf Burg Hohenberg gibt es zahlreiche In- und Outdoor-Aktivitäten: Von einer Indoor-Kletterwand über Bogenschießen und Geocaching bis hin zu Kanu-Touren auf dem Egerstausee können die Besucher hier einiges erleben. Auch eine Führung durch den Folterkeller oder eine Übernachtung im Gefängnisturm dürfte niemanden kalt lassen. Möglich sind Eintagesaktionen aber auch mehrtägige Erlebnisse, bei denen es hoch hinaus geht oder auch mal nass wird. Erlebnisse für junge und jung gebliebene Menschen, bei denen Fitness und Team-Geist gefragt sind.Die Natur im BlickGerne verweist die Stadt Hohenberg zudem auf die noch intakte Natur im Umland, wo noch Störche siedeln und seltene Pflanzen wachsen. Ein grünes Land, das mit namhaften Landschaftsschutzgebieten aufwartet. Damit schweift der Blick der modernen Ritter, die die Burganlage heute erobern, auch über die Naturschätze der Region.
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Sehenswürdigkeiten

Jean-Paul-Museum

Bayreuth, Fichtelgebirge

Museum im Wohnhaus von Housten ChamberlainDas Jean-Paul-Museum in der Stadt Bayreuth geht auf Dr. Philipp Hausser zurück, der ein Nachfahre der ehemaligen Vermieter Jean Pauls war, und ist im ehemaligen Wohnhaus der Tochter Richard Wagners und deren Ehemann Housten Stewart Chamberlain untergebracht. Bekannter DichterJean Paul wurde 1765 geboren und zählt zu den wichtigsten deutschen Dichtern, der vor allem aufgrund seiner Imaginationskraft und seines Sprachgenies faszinierte.Hausser verfügte von Jugend an über eine große Sammlung von Erstausgaben und Autobiographien des Dichters sowie über Bildmaterial und Porträts. Aufgrund dieser beachtlichen Privatsammlung wurde im Jahr 1980 das Jean-Paul-Museum unter der Leitung von Dr. Manfred Eger eröffnet.Neukonzeption und Modernisierung Schreibstube © Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth 1994 wurde das Museum erweitert und seither konnte es zahlreiche Handschriften Jean Pauls sowie verschiedenste Dokumente zu Leben und Werk des Dichters erwerben.Außerdem konnte das Jean-Paul-Museum ein Pastellgemälde von Caroline Freifrau von Lindenfels, geborene von Flotow, erwerben, von der Jean Paul in einem Brief in den höchsten Tönen spricht. Ein weiterer Neuzugang zeigt das Portrait von Christian Georg Otto, der ein Mitschüler des Dichters war.Im Jahr 2013 - anlässlich des 250. Geburtstags des Dichters - wurde das Museum völlig neu gestaltet und konzipiert. Aus der früheren Sammlungsausstellung wurde durch die Neukonzeption ein modernes Literaturmuseum, in dem den Besuchern das Werk Jean Pauls mit Hilfe unterschiedlichster Mittel, wie zum Beispiel Audioguides, nähergebracht wird.
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Sehenswürdigkeiten

Stiftsbasilika Waldsassen

Waldsassen, Fichtelgebirge

Nachdem die alte Klosterkirche durch hussitische Heimsuchungen, den Landshuter Erbfolgekrieg und Bildersturm zerstört wurde, begann man im Jahr 1685 mit dem Bau einer neuen Kirche unter Leitung von Abraham Leuthner und den Gebrüdern Dientzenhofer. Vollendet wurde die neue Stiftsbasilika im Jahr 1704.Skelette, Reliquien und die Gruft: Sehenswertes in der KircheDer Kirchenbau gehört zu den bedeutendsten Barockbauten in Süddeutschland. Außerdem verfügt die Basilika über die größte Kirchen- und Klostergruft Deutschlands und der ausgestellte barocke Reliquienschatz zählt zu den größten nördlich der Alpen.Im Hauptschiff kann man hinter Glas zehn geschmückte Skelette besichtigen, damit besitzt die Stiftsbasilika die größte Sammlung dieser Art in Europa. Die Skelette wurden im 18. Jahrhundert aus den Katakomben Roms nach Waldsassen gebracht und vom damaligen Zisterziensermönch Adalbert Eder geschmückt. Trotz der üppigen Ausstattung durch den Stuckateur Giovanni Battista Carlone, den Bildhauer Karl Stilp und den Maler Johann Jakob Steinfels bewahrt der Bau durch klare Disposition eine harmonische Wirkung.Führungen durch die BasilikaEinzelbesucher können freitags um 11:30 Uhr (von Ostern bis Oktober) an Führungen durch den Kirchenbau teilnehmen, Treffpunkt ist im hinteren Kirchenschiff. Die Führungen dauern rund 45 Minuten und kosten 3 Euro pro Person.Für Gruppen ist außerdem die Buchung von Orgel- und Gruftführungen möglich. Zudem kann man sich einen Audioguide herunterladen, der von Schülern der Realschule im Stiftland für Jugendliche erstellt wurde (verfügbar in Deutsch und Englisch).
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Sehenswürdigkeiten

Dreifaltigkeitskirche Kappl

Waldsassen, Fichtelgebirge

Am RosenkranzstationswegDie Dreifaltigkeitskirche Kappl liegt nahe des ca. 630 m hohen Glasbergs im Kohlwald und etwa 3 km außerhalb der oberpfälzischen Klosterstadt Waldsassen nahe der tschechischen Grenze. Über den Rosenkranzstationsweg ist die Kapelle zu Fuß ebenfalls erreichbar.Die Entstehung der Dreifaltigkeitskirche Kappl Die Dreifaltigkeitskirche Kappl befindet sich auf dem ehemaligen Stiftsgebiet der Waldsassener Zisterzienserabtei. Ihre Ursprünge reichen bis 1133 zurück.Nach mehrfacher Zerstörung und Zerfall wurde sie 1685 bis 1689 nach Plänen des Baumeisters Georg Dientzenhofer erneut errichtet. Die Kirche erhielt 1711 durch den Weihbischof von Regensburg Albert Ernst von Wartenberg die feierliche Kirchweihe.Die Dreifaltigkeitskirche Kappl als einzigartige KirchenschöpfungIn sämtlichen Bauteilen der Dreifaltigkeitskirche Kappl ist die Zahl "3" dominierend: So prägen drei Türme sowie drei Dachreiter mit Zwiebelhauben das äußere Bild der Dreifaltigkeitskirche.Im Kircheninneren legen sich um ein gleichseitig gedachtes Dreieck drei Konchen. Unter drei Halbkugeln wölben sich drei mal drei Altäre. Die Kuppel wird in drei Ecken von drei Säulen gestützt. Kuppelfresko mit Orgel © Franzfoto via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Nach einem Brand der ursprünglichen Gemälde im Jahre 1880 wurden die drei Deckengemälde 1934 bis 1940 im Barockstil von Oskar Martin-Amorbach gefertigt.Zufällig ist auch bei der Orgel der Dreifaltigkeitskirche die Zahl "3" zu finden. Sie wurde 1734 bis 1738 mit ihren zwölf Registern und geschnitzten Registerköpfen an den Zügen von vier böhmischen Orgelbauern gebaut und hat drei Werke.
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Sehenswürdigkeiten

Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen

Waldsassen, Fichtelgebirge

Eines der größten Klöster DeutschlandsDie Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen liegt in zentraler Lage des Städtchens Waldsassen in Oberbayern und gehörte einst zu den größten Klosteranlagen Deutschlands.KlostergeschichteGegründet wurde das, der Heiligen Jungfrau Maria geweihte, Kloster, im Jahr 1133 durch den Markgrafen Diepold III. von Vohburg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster mehrfach geplündert, in Brand gesetzt und geschlossen.Nach der Säkularisation in Bayern 1803 wurde das Kloster aufgelöst um 60 Jahre später als Priorat der Zisterzienserinnen neu gegründet zu werden. Zur selbstständigen Abtei wurde es erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.Das Kloster heuteHeute ist die Zisterzienserinnen-Abtei wieder gut aufgestellt und weitgehendst finanziell unabhängig. Zur Abtei gehören eine Mädchenrealschule, eine Kultur- und Begegnungsstätte, ein Kräutergarten, eine Paramentenstickerei und eine Kerzenwerkstatt.Außerdem gibt es einen Klosterladen, in dem zahlreiche Produkte wie Kerzen oder Liköre aus eigener Produktion erworben werden können. Im Gästehaus mit Restaurant kann man nicht nur übernachten und essen, sondern auch Feste feiern. Sehr beliebt ist das Gästehaus bei Brautpaaren.Kloster HighlightDie beiden Highlights der Zisterzienserinnen-Abtei sind unumstritten die barocke Stiftsbasilika und die Klosterbibliothek.Bekannt ist die Stiftskirche nicht nur aufgrund der zahlreichen Gemälde und Stuckarbeiten, sondern auch als Herberge der größten Gruft Deutschlands und der größten Sammlung an Katakombenheiligen in Europa. Mancher der Besucher findet die reich geschmückten Skelette sicherlich merkwürdig, andere eher faszinierend.In der Klosterbibliothek mit ihren prachtvollen Deckengemälden und den lebensgroßen Holzfiguren, die als Säulen der Empore dienen, umfasst eine Sammlung von circa 3.500 Büchern und Schriften.
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Natur

Naturpark Steinwald

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Der Größte unter den KleinenDer Naturpark Steinwald gehört zum Hohen Fichtelgebirge und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 24.500 Hektar. Damit ist er der kleinste unter den 16 Naturparks in Bayern. Die höchste Erhebung des Steinwalds ist die 956 m hohe Platte. Trotz seiner geringen Größe hat der Naturpark Steinwald allerhand zu bieten - nicht nur für Wanderer, auch für Liebhaber von Burgen und Kirchen. Natur im SteinwaldDer größte Teil des Steinwalds ist von Nadelhölzern bedeckt. Es herrscht ein Hochgebirgsklima, in der Regel findet man in den Höhenlagen des Steinwalds bis in den Mai hinein Schnee. Über die Jahrtausende haben sich im Naturpark zahlreiche spektakuläre Felsformationen gebildet, die Ziel zahlreicher Wanderstrecken sind. Besonders beliebt sind der Hackelstein und der Zipfeltannenfelsen.Aktiv im NaturparkDer Steinwald ist ein beliebtes Wandergebiet: Zahlreiche markierte Wege führen durch das Gebiet, darunter ein Burgenweg, der Fränkische Gebirgsweg, der Goldsteig und mehrere Rundwanderwege. Außerdem gibt es einen 17 km langen Geologischen Lehrpfad, der über die Beschaffenheit des Naturparks informiert. Beliebt ist der Steinwald außerdem bei Mountainbikern, Nordic Walkern und Kletterern. Mehrere Felsen sind zum Klettern freigegeben, darunter der Vogelfelsen, der Räuber- und der Ratsfelsen.Ausflugsziele im Steinwald Burgruine Weißenstein © Harald Stark via Wikimedia Commons (Public domain) Ein beliebtes Ziel für Ausflügler ist die Burgruine Weißenstein, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, die Heilig Kreuz-Kirche Dechantsee aus dem Jahr 1729 und die Steinwaldkirche St. Peter, die aus Granitsteinen erbaut wurde und eines der Wahrzeichen des Steinwalds ist. Schön für Familien ist das ehemalige Forsthaus Waldhaus mit Rotwildgehege und Kinderspielplatz.
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Natur

Ochsenkopf

Fichtelberg (Bayern), Fichtelgebirge

Der Ochsenkopf ist mit seinen 1.024 Metern der zweithöchste Berg des Fichtelgebirges. Der Gipfel des Bergs wird vom Aussichtsturm Asenturm und dem Sendeturm für den Bayrischen Rundfunk geprägt. Am Fuß des Ochsenkopfs liegen die Gemeinden Bischofsgrün, Fichtelberg, Warmensteinach und Mehlmeisel.Natur erlebenAm Waldhaus Mehlmeisel befindet sich ein Wildpark. Von den Besucherbrücken aus hat man einen direkten Blick ohne Zäune auf Wildschweine, Schafe, Rotwild, Luchse und Auerhähnen.Bequem auf den BergZum Gipfel führen zwei Sesselbahnen von den Orten Bischofsgrün und Warmensteinach aus. Die Seilbahnen verkehren täglich von 9:30 bis 17 Uhr, die Berg- und Talfahrt kostet 7 Euro (ermäßigt 5 Euro).Sportlich aktiv am BergAuf dem Ochsenkopf gibt es ein weitläufiges Rad-, Wander- und Mountainbikewegenetz. Von der Bergstation der Seilbahn Süd führt ein 2 km langer MTB-Single-Trail ins Tal, Räder können mit der Seilbahn transportiert werden.Rasant ins Tal geht es ebenfalls auf dem Alpine Coaster Bischofsgrün und der Sommerrodelbahn. Der Coaster erreicht auf der über 1.000 m langen Abfahrt Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 40 km/hStart ist an der Zwischenstation der Seilbahn Nord. Die Rodelbahn überwindet auf einer Länge von 1.000 Metern. Eine Fahrt kostet 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.Die Sommerrodelbahn führt in zehn Steilkurven und mit einem Höhenunterschied von 140 Metern ins Tal. Ebenfalls schön für Familien ist der Märchenwanderweg, der über eine Länge von 2 km an 14 Infotafeln vorbei führt. Hoch hinaus geht es dagegen im Hochseilgarten an der Talstation Nord, verschiedene Parcours ermöglichen ein Klettern schon für Kinder ab sechs Jahren, ergänzend dazu gibt es einen Zipline-Park.
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Sehenswürdigkeiten

Egerland-Museum

Marktredwitz, Fichtelgebirge

Ein Museum für die Egerländer VolksgruppeDas Egerland-Museum im oberfränkischen Marktredwitz befindet sich im Osten des Ortskerns. Die Kulturstätte ist mit dem Auto oder der Bahn einfach erreichbar: Sie befindet sich am Kreisverkehr, an dem die Fikentscherstraße auf die Wölsauer Straße trifft. Vom Bahnhof aus ist das Museum in rund 10 Gehminuten erreichbar.Das im Jahre 2000 in seiner heutigen Form eröffnete Egerland-Museum widmet sich der Kultur der Egerländer: Die Volksgruppe bewohnte vor dem Zweiten Weltkrieg die an Franken und Sachsen angrenzenden Gebiete Böhmens. Als sie nach 1945 vertrieben wurden, siedelten sich viele Egerländer in Nordostbayern an.Musik, Kunst und Trachten als ZusammenhaltEin Schwerpunkt der Ausstellungsräume sind die traditionelle Volksmusik der Egerländer, die einem breiteren Publikum durch Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten bekannt wurde. Dabei spielen Blasinstrumente eine große Rolle. Die historischen Trachten sind ebenfalls zu sehen.Auf 300 m² widmen sich wechselnde Themenschauen und die Dauerausstellung der Bildenden Kunst – mit 58 Gemälden und 21 plastischen Werken. Zu den Exponaten gehört der Egerländer Bilderbogen von Toni Schönecker. Mit der Kunstgalerie wollte einer ihrer maßgeblichen Förderer, der Egerländer Kunstprofessor Fleissner, den Beitrag seiner Landsleute zur modernen und zeitgenössischen Kunst aufzeigen.Sprudelstein und OblatenEin weiterer Schwerpunkt des Egerland-Museums in Marktredwitz sind Spezialitäten, zu denen die Karlsbader Oblaten zählen. Auch die an böhmischen Thermalquellen entstehenden Kalksteine, die sogenannten Sprudelsteine, werden gezeigt.Ein Höhepunkt für Besucher ist sicher die bereits 1973 zusammengestellte Egerländer Bauernstube. In ihr werden Frömmigkeit, Alltagsleben und Gebrauchskunst der Egerländer erfahrbar. So begeben sich Egerländer, Franken, Besucher aus ganz Deutschland, Tschechien und aus aller Welt, auf eine Zeitreise vom 19. Jahrhundert bis heute.
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Sehenswürdigkeiten

Besucherbergwerk Gleissinger Fels

Fichtelberg (Bayern), Fichtelgebirge

Das Silbereisenbergwerk Gleissinger FelsMetalle und Eisenerze sind bereits früh in der Menschheitsgeschichte genutzt und geschürft worden. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber wurden bereits in der Antike von Goten, Germanen und Griechen gleichermaßen abgebaut. Auch später, im Mittelalter, stellten Edelmetalle eine beliebte Währung dar. Spätestens mit den fortschreitenden technischen Möglichkeiten jener Epoche nahm der Untertagebau auf Gold und Silber daher allmählich seine moderne Gestalt an.Willkommen unter TageWer im Landkreis Bayreuth Urlaub macht, sollte daher einmal in die Geschichte des Bergbaus eintauchen und dem Besucherbergwerk Gleissinger Fels in Fichtelberg einen Besuch abstatten. Das gilt als das einzige noch für Besucher zugängliche Silbereisenbergwerk weltweit und kann auf eine 500-jährige Geschichte zurückblicken. Hier bekommen die Besucher wie nirgendwo sonst einen Einblick in die Geschichte des mittelalterlichen Untertagebaus und können vieles lernen.Führungen durch das BesucherbergwerkDas Besucherbergwerk Gleissinger Fels lebt von seinen mittelalterlichen Stollen und den beeindruckenden Gängen und Höhlungen unter Tage. Exotisch anmutende Sinterbildungen erinnern dabei fast an die Höhlenmalereien von Frühmenschen, und Sonderveranstaltungen, wie Mineraliensammeln für Kinder, stellen eine ganz besondere Attraktion dar.Doch auch für Erwachsene stellt eine Visite im Besucherbergwerk am Ochsenkopf ein ganz besonderes Erlebnis dar: Denn Führungen finden in Kleidung statt, der der Arbeitsmontur der damaligen Epoche nachempfunden ist. So werden Geschichte und Vergangenheit lebendig. Logisch, dass die Erlebnisse bei einem guten Schluck "Grubenwasser" verdaut werden. Kinder bekommen stattdessen eine Süßigkeit.Führungen finden ab Mitte März täglich zwischen 11 und 16 Uhr immer zur vollen Stunde statt.
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Sehenswürdigkeiten

Deutsches Freimaurermuseum

Bayreuth, Fichtelgebirge

Eines der größten Freimaurermuseen der WeltDas Deutsche Freimaurermuseum im oberfränkischen Bayreuth ist eines der größten seiner Art weltweit. Es befindet sich am Rande des Hofgartens im Zentrum der Stadt. Zur Gründung des Museums kam es im Jahr 1902, als der Buchhändler Georg Niehrenheim im Haus der Freimaurerloge "Eleusis zur Verschwiegenheit" mit von ihm gesammelten freimaurerischen Gebrauchsgegenständen einen Grundstock für diese einzigartige Sammlung legte.Das Museum hat bis heute seinen Sitz in Bayreuther Logenhaus. Das Haus beherbergt eine umfassende Sammlung freimaurerischen Kulturguts und freimaurerischer Literatur.Eine umfassende Sammlung mit großartiger Bibliothek Zu den Exponaten des Deutschen Freimaurermuseums gehören Logenabzeichen, Arbeitsteppiche und zahlreiche Ritualgegenstände der Freimaurerei. Zudem befindet sich die größte freimaurerische Bibliothek des deutschsprachigen Raums im Museum.Thema der hier verwahrten Literatur ist vor allem die Ideengeschichte der Freimaurerei und ihre Entwicklung innerhalb des deutschen Sprachraums. Gegründet wurde die Bibliothek im Jahr 1913. Die Bayreuther Freimaurerloge folgte damit dem Gedanken der Deutschen Bücherei in Leipzig, die ebenfalls eine Freimaurerische Zentralbücherei anlegte. Die Bibliothek beherbergt heute 16.500 Bände und an die 2.000 Logendokumente.Verdienstvolles Engagement in wechselhafter GeschichteDer Bayreuther Arzt Dr. Bernhard Beyer leistete Großartiges für das Museum. Als Leiter des Hauses baute er es ab 1912 zum drittgrößten Freimaurermuseum der Welt auf. Unter der Diktatur des Nationalsozialismus wurde das Museum aufgelöst und zahlreiche Sammelobjekte prominenter Freimaurer gingen verloren. Nach Kriegsende begann Dr. Beyer sofort mit dem Wiederaufbau.Das Logenhaus war glücklicherweise weitgehend unversehrt. Die Sammlung umfasst heute etwa 1.600 Kupferstiche und Bilder, ungefähr 1.700 Medaillen und Logenabzeichen, die "Bijoux" genannt werden, sowie Porzellan, Keramik, Kristall und Freimaurerbekleidung.
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Sehenswürdigkeiten

Markgräfliches Opernhaus

Bayreuth, Fichtelgebirge

Im Original erhaltenDas Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist eines der wenigen im Original erhaltenen Häuser dieser Art in Europa. Seit 2012 gehört das barocke Theater aus dem 18. Jahrhundert zum UNESCO-Weltkulturerbe.Einzigartige AtmosphäreDas Opernhaus wurde zwischen 1744 und 1748 im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach erbaut. Entworfen wurde das Gebäude von Joseph Saint-Pierre, für das Innere zeichnete sich der bekannte Theaterarchitekt Guiseppe Galli Bibiena verantwortlich. Im Inneren präsentiert sich das Gebäude als ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit drei Logen für die drei Stände der Gesellschaft. Prachtvoll dekoriert mit Stuck, Malereien und Schnitzereien erstrahlt der Theatersaal im Stil des italienischen Spätbarocks.Das Deckengemälde von Johann Benjamin Müller zeigt Apollo und die neun Musen und wird von Szenen aus Ovids Metamorpohsen umrahmt.Aktuell: RestaurierungSeit 2012 ist das Opernhaus wegen Renovierungen bis voraussichtlich Frühjar 2018 geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung, die voraussichtlich im April/Mai 2018 stattfindet, bleibt das Marktgräfliche Opernhaus geschlossen.
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Sport & Freizeit

Indoorspielplatz HOFlaHOPP

Hof, Fichtelgebirge

Untertitelt mit "Sport Spiel Spaß Halle" bietet der Indoorspielplatz HOFlaHOPP in Hof, in der Nähe des Stausees Untreusee, optimale Bedingungen: Auf über 2.000 m² können Klein und auch Groß sich nach Herzenslust austoben. Ein Bistro sorgt zusätzlich dafür, dass Hunger und Durst gestillt werden. Eine optimale Lösung für verregnete Nachmittage genau wie für zu heiße Sommertage.Mannigfaltiges Angebot Im HOFlaHOPP kann man springen, klettern, rutschen - die Kinder werden begeistert sein. Attraktionen wie Klettervulkan, die vierspurige Monsterwellenrutsche oder Softballanlage lassen Kinderaugen leuchten - und sind auch für Erwachsene eine willkommene Ablenkung vom Arbeitsalltag.Bis zu sechs Kinder gleichzeitig können auf dem Riesen-Trampolin hüpfen. Ebenfalls sehr beliebt ist die E-Kartbahn, auf der man seine Rennfahrerskills unter Beweis stellen kann. Im Kletter- und Abenteuerpark gibt es ein großes Labyrinth mit vielen Geheimgängen, in denen man sich verstecken und jagen kann.Das HighlightAls besonderes Highlight gilt die Racelounge, eine große Carrera-Bahn von 36 m Länge mit 27 möglichen Spurwechseln. Bis zu sechs Fahrer können gleichzeitig auf der Bahn ihr Rennen auf der teilweise 4-spurigen Bahn fahren. Die Bahn muss telefonisch vorbestellt worden, und es werden gesonderte Gebühren fällig. Trainieren kann man jederzeit während der Öffnungszeiten des HOFlaHOPP, die Bahn öffnet dann für die Rennen um 19 Uhr.Geburtstag im HOFlaHOPPKinderparties zum Geburtstag mit Tischreservierung und freiem Eintritt für das Geburtstagskind sind ab sechs Personen auch möglich. Eigene Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden, und die Kinder sollten sich nur auf rutschfesten Socken in der Halle bewegen.
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Sehenswürdigkeiten

Kunstmuseum Bayreuth

Bayreuth, Fichtelgebirge

Moderne Kunst in barockem Gebäude Das Kunstmuseum Bayreuth im Zentrum der Stadt ist ein Museum für Moderne Kunst. Es wurde im Jahr 1999 im Alten Barockrathaus Bayreuths eröffnet.Die Initiative für das Kunstmuseum Bayreuth geht auf die bereits 1991 gegründete Dr. Helmut und Constanze Meyer Kunststiftung zurück. Neben einer umfangreichen eigenen Sammlung beherbergt das Museum mehrere Stiftungen und Dauerleihgaben.Das imposante Museumsgebäude selbst wurde im Mittelalter errichtet, mehrfach zerstört und beschädigt und zwischen 1722 und 1727 barock umgestaltet. In den ehemaligen Räumen des Oberbürgermeisters sind wertvolle und aufwendig gestaltete Renaissancedecken erhalten.Sammlungsschwerpunkt Kunst des 20. JahrhundertsDen Schwerpunkt der Sammlung bildet die Kunst des 20. Jahrhunderts. In den ehemaligen Oberbürgermeisterräumen befindet sich heute die Tabakhistorische Sammlung der British American Tobacco. Ausstellungsraum © BlindfacherBerg via Wikimedia Commons (Gemeinfrei) Neben den dauerhaft ausgestellten Sammlungen gibt es wechselnde Ausstellung zu verschiedenen Themenbereichen wie Zeitgeschichte, Reisen, Gastronomie und Sport sowie ein umfangreiches museumspädagogisches Programm.Zum Sammlungsschwerpunkt "Kunst des 20. Jahrhunderts" gibt es vor allem Malerei und Grafik zu sehen. Dabei sind ganz verschiedene Kunstrichtungen vertreten: Dazu gehören Konstruktivismus und Expressionismus, Surrealismus und Neue Sachlichkeit, figurative Malerei nach 1945, europäischer Abstrakter Expressionismus sowie Abstraktion, Konkretion, Concept Art, Fluxus und Happening.Bedeutende Vertreter der Modernen KunstNeben Werken von so bedeutenden Künstlern wie Max Beckmann und dem österreichischen Bildhauer Alfred Hrdlicka beherbergt das Kunstmuseum Bayreuth auch das Plakatmuseum, das um die 17.000 Ausstellungs-, Literatur- und Theaterplakate umfasst.Ein besonderes Angebot des Kunstmuseums Bayreuth sind die kostenlosen Kunst-Touren für Schulen. Mit Fachvorträgen zu kunst- und zeithistorischen Themen wendet sich das Museum zudem an ein interessiertes Publikum.
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Wandern & Bergsport

Luisenburg Felsenlabyrinth

Wunsiedel, Fichtelgebirge

Das Luisenburg-Felsenlabyrinth ist ein Meer aus teils bläulich schimmernden, abgerundeten Granitsteinblöcken im Herzen des oberfränkischen Fichtelgebirges. Bereits vor etwa 30 Millionen Jahren, im Zeitalter des Tertiärs, begann die Natur mit der Schaffung dieser außergewöhnlichen Landschaft.Das zauberhaft wirkende Areal im Naturschutzgebiet Großes Labyrinth bei Wunsiedel zählt heute zu den ausgezeichneten Geotopen Deutschlands und ist das größte seiner Art in ganz Europa. Den Namen erhielt das Felsenlabyrinth in Gedenken an einen Besuch der ebenfalls begeisterten Königin Luise von Preußen und ihrem Gemahl Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1805.Ein Rundweg, der es in sich hatTränengrotte, Burgtreppe, Zuckerhut, Wolfsschlucht – insgesamt sind es 25 Stationen, die auf dem angelegten Rundweg mit der ganzen Familie und festem Schuhwerk erkundet werden können. Der Weg führt durch Schluchten, hinauf auf steile Treppen, durch schmale Spalten und vorbei an dunklen Höhlen.Etwa 100 Höhenmeter werden überwunden, bis nach ungefähr zwei bis drei Stunden der Ausgangspunkt des Luisenburg-Felsenlabyrinths wieder erreicht ist. Genügend Rastplätze stehen zur Verfügung und mehrere Aussichtspunkte bieten unterwegs einen herrlichen Weitblick.Ein Theater mit besonderer KulisseIn den Sommermonaten verwandelt sich das Luisenburg-Felsenlabyrinth in einen eindrucksvollen Schauplatz für die Luisenburg-Festspiele. Sie finden auf der ältesten Naturbühne Deutschlands statt, die bereits im Jahr 1804 angelegt wurde. Im Programm sind die verschiedensten Theaterstücke und Aufführungen für Jung und Alt, die vor der ungewöhnlichen und gleichzeitig imposanten Kulisse aus wuchtigen Felsbrocken ihren ganz eigenen Reiz entwickeln.
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Sport & Freizeit

Golf-Club Bayreuth

Bayreuth, Fichtelgebirge

Golfen seit 1990Der Golf-Club Bayreuth liegt auf dem Rodersberg am nordöstlichen Stadtrand, zwischen Wiesen und Wäldern. Seit der Gründung im Jahr 1990 wurde der Golfplatz stetig erweitert und modernisiert.Die AnlageDie 27 Löcher auf dem 120 Hektar großen Areal sind auf zwei Courts aufgeteilt. Es gibt einen Links Course mit 18 Löchern und eine Anlage mit 9 Löchern. Für alle, die ihre Golfkünste noch verbessern wollen, verfügt der Golf-Club über eine Driving Range, 30 Rasenabschläge, vier Abschläge mit Überdachung und zwei Putting Greens.Außerdem gibt es drei Kurzspielbereiche und ein Pitching Green mit Bunkern. Bei schlechtem Wetter kann auf die Indoor Golfanlage ausgewichen werden.Das DrumherumSpontan Lust auf eine Runde Golf und keine Ausrüstung dabei? Kein Problem, im Club können Schläger, Rollies und Buggys geliehen werden. Auch für die Stärkung nach dem Sport ist im Golf-Club Bayreuth gesorgt. Die Gaststätte ist montags bis sonntags von 10:00 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Deutsches Dampflokmuseum Neuenmarkt

Bad Berneck, Fichtelgebirge

Das Deutsche Dampflokomotiv-Museum liegt am Fuß der Schiefen Ebene, der ersten Steilstrecke für Züge in Europa. Auf einer Fläche von 100.000m² kann man im ehemaligen Bahnbetriebswerk in Neuenmarkt über 30 Dampflokomotiven und zahlreiche weitere Exponate bewundern. Für Kinder gibt es einen Kindermuseumsführer mit Oskar, der freundlichen Lokomotive.Die Ausstellung des Museums Herzstück des Museums ist der 15-ständige Lokschuppen mit Segmentdrehscheibe. Hier werden die Dampflokomotiven ausgestellt, darunter Modelle des bayerischen, preußischen und sächsischen Typs wie die preußische P8 oder die bayerische S3/6.Zur Sammlung gehören außerdem verschiedene Feldbahn- und Industrielokomotiven und viele Lokomotivteile, beispielsweise Zylinderblöcke oder Rauchkammern. Somit ist das Dampflokomotiv-Museum in Neuenmarkt das größte Spezialmuseum seiner Art in Deutschland.Mit Kanzlern speisenBesonders stolz ist das Museum auf den Besitz des Salonspeisewagens von 1937, der über 50 Jahre lang von Reichs- und Bundeskanzlern genutzt wurde. Über die bewegte Geschichte des Wagens informiert der Film "Der Salonwagen 10 242 – Mit den Kanzlern unterwegs", der täglich um 11:30 und 14:30 Uhr vorgeführt wird.Eisenbahn im kleinen MaßstabZum Museum gehört auch eine Modelleisenbahnanlage, die den Streckenabschnitt der Steilrampe Schiefe Ebene nachbildet. Auf 42 m² kann man im Maßstab 1:87 die Züge betrachten, jeden Tag um 11 Uhr, 14 Uhr und 15 Uhr gibt es Vorführungen.Mitfahren erlaubt!Auf dem Außengelände des Museums fährt von Mai bis in den Herbst hinein während der Öffnungszeiten eine Dampfkleinbahn. Regelmäßig werden zudem Dampffahrten außerhalb des Geländes organisiert, beispielsweise bei den Pfingstdampftagen oder dem Kohlenhoffest. 12 Tafeln informieren auf dem Weg / © Reinhard Feldrapp / Deutsches Dampflokomotiv Museum Neuenmarkt Das Leben der EisenbahnerZwei Rundwege informieren über das Leben der Eisenbahner in Neuenmarkt: Auf dem beschilderten Lehrpfad erzählen lebensgroße Figuren den Besuchern, wie die Eisenbahn-Angestellten und ihre Familien lebten und arbeiteten und der Rundweg durch das Eisenbahnerdorf Neuenmarkt führt zu den wichtigsten eisenbahnhistorischen Gebäuden des Ortes.
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Wandern & Bergsport

Jean-Paul-Weg

Hof, Fichtelgebirge

Der Jean-Paul-Weg bei Hof spiegelt Leben und Wirken des großen europäischen Prosaschriftstellers Johann Paul Friedrich Richter wider, der 1773 in Wunsiedel geboren wurde und 1824 in Bayreuth starb. Der etwa 200 km lange Wanderweg verbindet vier Landkreise in Oberfranken und folgt den Spuren des größten bayerischen Dichters, die aus dessen Biographie hervorgehen.Wandern in unberührter Natur, literarische Entdeckungen und MuseenWanderungen im Fichtelgebirge, das diese Region prägt, sind vor allem ein Naturerlebnis. Auf dem Jean-Paul-Weg findet man aber auch eine Vielzahl von Aphorismentafeln mit Sinnsprüchen, die Nähe zu dem großen Dichter vermitteln und seine Heimatliebe spürbar machen. Der Jean Paul Weg bei Hof startet schon in Joditz mit einem privat geführten Museum, das zudem ein Antiquariat ist und mit Erstausgaben des Dichters und Werken seiner Zeitgenossen aufwartet. In Wunsiedel und Bayreuth wird in weiteren Museen das Erbe des berühmten Literaten bewahrt. Der Wanderweg ist ein Verbundprojekt in Oberfranken, dem die Landkreise Hof, Wunsiedel, Bayreuth und Kulmbach mit 22 Städten und Gemeinden angehören.Mit Jean Paul Oberfrankens Städte kennenlernen und fränkisch genießenAuf dem Jean Paul Wanderweg streift man die Städte Hof, Schwarzenbach, Wunsiedel, Bad Berneck und Bayreuth, die das Leben Jean Pauls prägten und ihm Inspirationen für sein Schaffen gaben. Gleichzeit befindet man sich in der Genussregion Oberfranken, die viele kulinarische Besonderheiten bietet. Brauereien, Metzgereien und Bäckereien sowie zahlreiche Gasthäuser verwöhnen die Wanderer mit ihren fränkischen Spezialitäten. Der Jean Paul Weg gliedert sich in zehn Etappen und führt auf fünf Rundwegen durch die genannten Städte.