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Wandern & Bergsport in Deutschland

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Wandern & Bergsport in Deutschland

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Wandern & Bergsport

Bergwald-Erlebnispfad

Inzell, Bayern

Auf dem Walderlebnispfad kommen die Besucher den Geheimnissen der Natur auf die Spur.An 19 verschiedenen interaktiven Erlebnis-Stationen, Informationstafeln und Baumarten-Stationen kann man den Wald fühlen, riechen, sehen, hören und schmecken. So kann man beispielsweise entdecken, wie viele Tiere in einem abgestorbenen Baum leben und welche Bäume bis zu 600 Jahre alt werden. Oder man streckt seine Zehen in den Frillensee, einen der kältesten Seen Deutschlands, und schätzt die Wassertemperatur. An weiteren Stationen kann man auf einer Holzorgel spielen oder barfuß durch den Boden-Parcours laufen.Der rund sechs Kilometer lange Rundweg startet am Forsthaus Adlgaß und führt zum Frillensee und zurück. Der Pfad verläuft die meiste Zeit am kühlen Frillenseebach entlang durch den schattigen Wald. Ein Feuersalamander zeigt den Besuchern den richtigen Weg.
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Edelrid-Klettersteig

Bad Hindelang, Bayern

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen...Der 1876m hohe Iseler ist ein prächtiger Aussichtsgipfel über dem Oberjoch. Mit der Seilbahn ist er nach kurzem Aufstieg leicht erreichbar - man kann ihn aber auch sportlich über den Edelrid- Klettersteig erklimmen. Der Steig mittleren Schwierigkeitsgrads (B/C) weist einige ausgesetzte Passagen auf, ist mit Führung durch einen Profi aber ideal für all jene, die ausprobieren wollen, ob ihnen dieser Bergsport überhaupt Spaß macht. Im Gegensatz zu anderen Steigen ist er in drei Abschnitte unterteilt, nach denen man auf den Normalweg aussteigen kann. Vier bis sechs Stunden Gehzeit sollte man veranschlagen. Eine Begehung setzt neben Schwindelfreiheit und entsprechender Erfahrung die komplette Klettersteigausrüstung voraus, also knöchelhohe Bergschuhe, Gurt, Klettersteigset, Helm, Verpflegung und Bergbekleidung.ZustiegAusgangsort Oberjoch (1.200 Meter), Talstation Iselerbahn, Bergbahn-Auffahrt zur Bergstation Iselerbahn, ca. 20 Minuten dem Weg zum Iseler folgen, der Zustieg (Klettersteig-Schild) folgt dann links zum Beginn des Einstieg.RouteDer Klettersteig, Abschnitt I, folgt einer logischen Linie von Bändern und Steilstufen zum Gipfel Iseler. Im Mittelteil erwarten die Klettersteiggeher zwei Steilstufen, mit der sogenannten Schlüsselstelle „Bergführerplatte“. Der Abschnitt II führt, leicht absteigend, vom Iselergipfel zur Iselerscharte. Auf dem Panoramaweg nach Osten, folgt in ca. 10 Minuten Gehzeit der Einstieg zur Fortsetzung des Klettersteigs. Parallel zum Berggrat geht der Abschnitt III übers „Gemsband“, kurz durch ein Gehstück unterbrochen, durchs „Kanonenrohr“ und zum Ausstieg auf den Kühgundkopf.DauerGesamt 2.400 Meter ca. 3,5 bis 5 Stunden zzgl. Zu- und Abstieg Abschnitt I 800 Meter ca. 1,5 bis 2 Stunden Abschnitt II 600 Meter ca. 0,5 bis 1 Stunde Abschnitt III 1.000 Meter ca. 1,5 bis 2 StundenSchwierigkeitMittelschwerer, klassischer Klettersteig B/C (auch routinierte Berggeher benötigen eine Kletterausrüstung und Helm). Mehrere Stellen erfordern auch Armkraft. Für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! Nur für Geübte.
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Goldsteig

Marktredwitz, Bayern

Der Goldsteig ist ein 660 km langer Weitwanderweg, der durch den Oberpfälzer und den Bayerischen Wald von Marktredwitz bis nach Passau führt. Der Weg ist mit dem Siegel “Qualitätswegen Wanderbares Deutschland” ausgezeichnet und ist der längste deutsche Qualitätsweg.Die WegstreckeVon Marktredwitz führt der Goldsteig durch den Oberpfälzer Wald, danach teilt sich der Weg in eine Nord- und in eine Südroute auf, die beide durch den Bayerischen Wald bis nach Passau verlaufen. Insgesamt durchquert man auf dem Goldsteig einen Nationalpark und fünf Naturparks. Die Haupttrasse des Weitwanderwegs ist mit einem gelben “S” gekennzeichnet, die rund 840 km Zu- und Verbindungswege sind mit einem blauen “S” gekennzeichnet.Sehenswertes am WegrandWer auf dem Goldsteig unterwegs ist, sollte genug Zeit für Besichtigungen einplanen. So bieten sich beispielsweise die Festspielburg Leuchtenberg, Zwiesel Kristallglas oder das Oberpfälzer Freilandmuseum für einen Ausflug an.
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Moor-Erlebnis-Pfad

Inzell, Bayern

Der Moor-Erlebnis-Pfad ist eine interessante und lehrreiche Entdeckungsreise für die ganze Familie. Auf einer Länge von fünf Kilometern erfährt man Wissenswertes rund um das Moor und seine Bewohner.Moore sind Lebensräume vieler seltener Pflanzen und Tiere. Durch die Fähigkeit, Wasser wie in einem riesigen Schwamm zu speichern, sind sie für das Klima und den Wasserhaushalt der Umgebung von großer Bedeutung. Sie gehören außerdem zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde und reduzieren so den Treibhauseffekt.Auf dem Moor-Erlebnis-Pfad kann man an über 20 Erlebnisstationen und Schautafeln mehr über das Moor erfahren und an Experimentierstationen selbst Hand anlegen. So werden beispielsweise Tiere aus der Eiszeit vorgestellt, als das Moor entstand. Die kleinen Bewohner des Moors kann man im Insektenhotel besuchen und an einer Station selbst Torfblöcke stechen.Der Moor-Erlebnis-Pfad ist kostenfrei und die gut ausgebaute Strecke ist auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz beim Gasthaus Schwarzberg an der B 306. Die Gehzeit beträgt rund 60 bis 90 Minuten.
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Traditionswanderweg Albsteig

Donauwörth, Bayern

Auf Schusters Rappen über den AlbsteigMit mehr als 100 Jahren ist der Albsteig der älteste Wanderweg der Schwäbischen Alb. 2009 als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland" vom Deutschen Wanderverband prämiert, ist der Albsteig mit seinen herrlichen Aussichten einer der schönsten Fernwanderwege im Südwesten. Auf 350 Kilometern von Donauwörth bis Tuttlingen, über Höhen von 400 bis über 1000 Metern, führt die Strecke, mit insgesamt 15 Etappen, durch herrliche Landschaften, auf malerischen Wegen, an Orte, die nur Wanderer erblicken und zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die es zu besichtigen gilt.

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Wendelstein-Männlein-Weg

Bayrischzell, Bayern

Der Wendelstein-Männlein-Weg ist ein Wanderweg für die ganze Familie und startet im Ortszentrum von Bayrischzell. Der vier Kilometer lange Rundwanderweg bietet viele Spielgelegenheiten und Aussichtspunkte. Für die Wanderung sollte man eine Zeit von rund 1,5 Stunden einplanen. Entlang des Weges stehen die Wendelstein-MännleinDer Naturwanderweg steht ganz im Zeichen der Wendelstein-Männlein: Überall finden Wanderer lebensgroße Wendelstein-Männlein-Figuren aus Holz, die den Weg weisen.Zusätzlich gibt es überall interessante Infotafeln, die mit Hilfe der Wendelstein-Männlein über die umliegende Flora und Fauna informieren.Das kann man auf dem Wendelstein-Männlein-Weg erlebenDer Themenweg startet im Kurpark Bayrischzell, wo bereits das erste Wendelstein-Männlein steht. Danach führt der Weg entlang des Larchbachs, wo es immer wieder interessante Spielmöglichkeiten direkt am Wasser gibt. Von hier aus gelangt man zur Kneippanlage Bergfeld und weiter bergauf bis zum Aussichtsturm "Parapluie", in dem man seine Brotzeit einnehmen kann.Danach geht es über den Totholzsteig bis zum Abenteuerspielplatz an der Grünen Gumpe, auf dem es unter anderem eine Naturwasserbahn gibt. Nach einem letzten Anstieg gelangen die Wanderer zum Bergcafé Siglhof in Hochkreuth, wo man einkehren kann.Der Rückweg verläuft vom Bergcafé durch den Schneeheide-Kiefern-Wald über die Wasserfallbrücke mit einem wunderschönen Panoramablick auf den Wasserfall bis zurück zum Kurpark Bayrischzell.
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Westweg

Titisee-Neustadt, Baden-Württemberg

Der Westweg ist der älteste Fernwanderweg Deutschlands. Bereits 1900 wurde der Weg vom Schwarzwaldverein angelegt, seitdem führt er Wanderer auf einer Strecke von 285 km von Nord nach Süd durch den Schwarzwald.Die Route des WestwegsStartpunkt des Westwegs am Nordrand des Schwarzwalds in der Stadt Pforzheim. Von dort führt der Weg über acht Tagesetappen bis an den Titisee. Hier gabelt sich der Westweg in eine West- und in eine Ostroute. Die Weststrecke verläuft über den Feldberggipfel, den Belchen und den Blauen, der Ostweg über Herzogenhorn, Dinkelberg und Rheinfelden, bevor sich beide Varianten in Basel wiedertreffen. Insgesamt lässt sich der Westweg in zwölf (Westroute) bzw. 13 (Ostroute) Tagestouren aufteilen, die zwischen 15 und 32 km lang sind.Markierung und InfrastrukturDer Westweg ist durchgängig mit einer roten Raute auf weißem Grund gekennzeichnet. Dies verspricht auch die Auszeichnung als Qualitätsweg des Projekts “Wanderbares Deutschland”. Für die Übernachtung zwischen den Etappen stehen zahlreiche ausgewählte Unterkünfte am Wegrand zur Wahl, die allesamt auch Gepäcktransport anbieten.
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Abenteuerpark Schloss Lichtenstein

Lichtenstein, Baden-Württemberg

Direkt neben dem Schloss Lichtenstein liegt der Abenteuerpark Lichtenstein mit seinen zehn Kletterparcours mit mehr als 200 Stationen.Zehn Parcours sorgen für AbwechslungDie zehn Parcours des Parks haben unterschiedliche Schwierigkeitsstufen: Die einfacheren Strecken wie "Schloss-Schenke" oder "Pagenweg" sind bereits für Kinder ab sechs Jahren geeignet, für die anspruchsvolleren Parcours wie "Zum Schlossgespenst" oder "Folterkammer" muss man dagegen viel Kraft, Ausdauer und Koordination mitbringen und mindestens 16 bzw. 18 Jahre alt sein. Pro Parcours benötigt man etwa 30 bis 60 Minuten.Sicherheit im Abenteuerpark LichtensteinVor dem Losklettern erhalten Besucher des Abenteuerparks eine Sicherheitseinweisung durch einen Mitarbeiter. Dank des Sicherungssystems ist man die ganze Zeit im Park über eine Laufrolle an einem Führungsseil gesichert. Die Besucher werden vor Ort mit  Kletterhelmen ausgestattet. Aus Hygienegründen muss darunter ein Tuch getragen werden, dies kann man entweder vor Ort kaufen oder von zuhause mitbringen.
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Action Forest

Titisee-Neustadt, Baden-Württemberg

SeiltänzerfeelingIm Hirschbühl, einem Wäldchen bei Titisee, lockt der Hochseilgarten Action Forest mit Nervenkitzel. Balancegefühl und das Bekämpfen von Höhenangst lassen sich hier gut trainieren – sprich: wie man mit guter Karabinersicherung den "inneren Angsthasen" überlistet. Nahrung kriegt der dennoch genug. Fünf unterschiedlich schwere Kletter- Parcours bietet die Anlage. In 6 m Höhe über schmale Bretter oder gar nur Seile zu balancieren gehört hier zu den leichteren Übungen. 12 m höher – auf schwankenden Planken, kaum einen Halt für die Hände – sieht die Sache noch mal anders aus. Auch Kondition ist hierbei gefragt. Bei der Kraxelei kann sich durchaus ein primatenhaftes Hochgefühl einstellen..
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Aggenstein

Pfronten, Bayern

Der Aggenstein ist ein 1.985 m hoher Berg in den Allgäuer Alpen und befindet sich an der Grenze von Deutschland und Österreich zwischen Pfronten und dem Tannheimer Tal.Der markante Berg ist der höchste Gipfel und das Wahrzeichen Pfrontens und ein sehr beliebter Wanderberg. Besonders die Südwände des Aggenstein ziehen schon früh im Jahr die Kletterer an, da sie, bedingt durch ihre Lage, zu diesem Zeitpunkt oft schon schnee- und eisfrei und somit gut begehbar sind.Viele Wege führen zum GipfelDer Aggenstein bietet viele Aufstiegsrouten, teilweise ist die Auffahrt bzw. Weiterfahrt mit der Breitenberg-Bahn möglich. Der Gipfel des Aggenstein ist nicht ganz leicht zu erklimmen - die schroffen Felswände stellen zwar für geübte Kletterer kein Problem dar (eine Griffhilfe ist vorhanden), ungeübte Wanderer könnten von dem letzten Wegabschnitt allerdings überfordert sein.Hat man es zum Gipfel geschafft, so lässt die reizvolle Aussicht die Strapazen schnell vergessen. Bei schönem Wetter hat man vom Aggenstein aus einen wunderbaren Rundumblick auf Zugspitze, Gimpel, Rote Flüh, Hochvogel und den Hohen Ifen.Einkehrmöglichkeiten am AggensteinAuf 1.792 m Höhe liegt die Bad Kissinger Hütte. Hier kann man gemütlich einkehren und sich bei einer kleinen Brotzeit für den weiteren Weg stärken. Noch etwas höher, auf 1.838 m Höhe, liegt das Berggasthaus Ostlerhütte mit toller Sonnenterrasse und 360-Grad-Panoramablick.Zur Hochalphütte am Breitenberg gelangt man entweder zu Fuß (etwa 2 Stunden Gehzeit von Pfronten aus) oder lässt sich gemütlich von der Kabinenbahn hochgondeln. Von der Bergstation sind es noch rund 100 m Fußweg bis zur Hütte. Ebenfalls am Breitenberg liegt das Berghaus Allgäu. Auf 1.500 m Höhe, direkt an der Bergstation der Breitenberg-Bahn, genießt man auf der Sonnenterrasse Allgäuer und Tiroler Spezialitäten.Die oben genannten Hütten und Gasthäuser bieten auch Übernachtungsmöglichkeiten. Eine vorherige Zimmerreservierung ist gewünscht bzw. zu empfehlen.
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Allgäuer Bergindianerland

Oberjoch, Bayern

Mit den Bergindianern auf Tour gehenEin Urlaub in Oberjoch hält auch für die Kleinen viele spannende und abwechslungsreiche Erlebnisse bereit. Die Allgäuer Bergindianer bieten ein tolles Programm angefangen von tollen Wanderungen auf den Spuren der Bergindianer, Bogenschießen im neuen 3-D Bogenparcours, Kletterkurse, Kriegsbemalung und Basteln von Indianerschmuck, und und und ...Das Programm Die Kleinen schlüpfen in die Rolle einer Squaw oder eines Indianers und suchen verkleidet mit Kriegsbemalung und Federschmuck den Goldschatz. Sie schleichen am Bach entlang, vorbei an indianischen Zeichen und Tipis, stärken sich mit Zaubertrank, überqueren mit der Inka-Seilbahn den Silbersee und erzählen sich abends am Lagerfeuer bei leckeren Würstchen ihre Heldentaten.Im Bergindianer-Reservat wartet der 3-D Bogenparcours und lehrt die Kinder im traditionellen Bogenschießen. Die Ausrüstung wie Bogen, Pfeile, Arm- und Fingerschutz bekommt man vor Ort gestellt.Richtig und sicher KletternBei den Kletterkursen bekommen die Kinder erste Einblicke in Material- und Knotenkunde, Sicherungstechniken, freies Klettern am Fels und das Abseilen. Die Kletterkurse finden in einem der Klettergärten in der Umgebung von Oberjoch statt oder bei schlechtem Wetter in einer Kletterhalle.Das ganze Programm wird von qualifizierten Erlebnispädagogen und Bergführern gestaltet und betreut. Bei den meisten Programmpunkten ist der Treffpunkt an der Iselerbergbahn. Eine Voranmeldung ist erforderlich!
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Alpirsbacher Wasserpfad

Alpirsbach, Baden-Württemberg

Entlang der "Kleinen Kinzig"Vom Wanderparkplatz in Reinerzau bei Alpirsbach, führt der Pfad entlang der "Kleinen Kinzig", durch das gleichnamige wunderschöne Tal. 34 Tafeln zu allem, was mit Wasser zusammenhängt, informieren Wanderer auf dem Rundweg und Einrichtungen wie Info-Pavillon, Flößerei und Ries, Spannstatt und Floß, Quellmessung, Wasserrad, Wasserwerk und Biotop ergänzen die vielfältigen Informationen.
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Alpspitze

Garmisch-Partenkirchen, Bayern

Einer der schönsten Gipfel der AlpenDer charakteristische Gipfel der Alpspitze gilt als eine der schönsten Bergformationen der nördlichen Kalkalpen und ist das Wahrzeichen Garmisch-Partenkirchens. Die markante Alpspitze ist 2.628 m hoch und gehört zum Wettersteingebirge. Häufig wird die markante Alpspitze mit der Zugspitze verwechselt, dabei ist die Zugspitze 334 m höher.Mehrere Wege führen zum GipfelMehrere Klettersteige in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden führen auf die Bergspitze. Die kürzeste Route erreicht man mit der Alpitzbahn von Garmisch-Partenkirchen aus.Von der Bergstation Osterfelderkopf auf 2.033 m Höhe führt einer der beliebtesten Klettersteige Deutschlands auf die Alpspitze. Die "Alpspitz-Ferrata" ist ein leichter, weitgehend gesicherter und viel begangener Klettersteig und führt in etwa 2 Stunden zum Gipfel.Die Alpspitze ist bei Alpinisten sehr beliebt und deshalb auch meist stark frequentiert. Hier findet man viele abwechslungsreiche Wandertouren, angefangen bei leichten Touren auf breiten Forstwegen, die auch mit dem Mountainbike befahrbar sind bis hin zu anspruchsvolleren Touren durch steileres Gelände.AlpspiX - atemberaubende AusblickeEinen tollen Ausblick hat man von der Aussichtsplattform AlpspiX, die sich etwa 50 m über der Bergstation der Alpspitzbahn befindet. Diese Aussichtsplattform besteht aus zwei 24 Meter langen Stahlarmen, die freischwingend etwa 13 m über den Fels in das Höllental hinausragen. Diese begehbaren Arme sind mit Gitterrosten ausgelegt und bieten einen atemberaubenden Blick in den etwa 1.000 m tiefen Abgrund.Die Sommerrodelbahn  Unterhalb der Mittelstation der Alpspitzbahn befindet sich die längste Sommerrodelbahn im Allgäu, die zu den schönsten und besten Rodelbahnen in den Alpen zählt.Auf 1.000 m Länge sorgen 13 Kurven, 2 Jumps und ein Tunnel für Spaß bei der ganzen Familie. Kinder ab 3 Jahre bis einschließlich 7 Jahre dürfen mit einem Erwachsenen im Doppelschlitten ins Tal rasen. An der Talstation können sich die Kinder noch auf einem Spielplatz mit Kiosk, Riesentrampolin, Zipline und Minibagger austoben.
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Anderl Heckmair Gedächtnis-Weg

Oberstdorf, Bayern

An der Bergstation der Söllereckbahn startet der Gedächtnispfad, der sich dem weltbekannten Bergsteiger Anderl Heckmair widmet. Der geborene Münchner lebte über 60 Jahre in Oberstdorf und war hier unter anderem als Berg- und Skiführer tätig.Pionier Anderl HeckmairInternational bekannt wurde Heckmair vor allem durch die Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand, die ihm 1938 gemeinsam mit drei Kameraden gelang. Ihm zu Ehren heißt die Strecke, die die Gruppe nahm, noch heute Heckmair-Route. Auf dem Heckmair Gedächtnis-Weg informieren zahlreiche Tafeln über das Leben des Bergsteigers und seine Abenteuer, wie etwa die Expeditionen im Himalaya-Gebirge.WegverlaufDer Weg führt von der Söllereckbahn über 5,3 km bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn. Für die Begehung braucht man rund 2,5 Stunden, dabei müssen 667 Höhenmeter bergauf zurückgelegt werden. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Bus. Einkehren kann man unterwegs in der Sölleralpe, in der Schlappold Alpe oder an der Fellhornbahn Mittelstation.
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Bayerisch-Schwäbischer Jakobsweg

Weiler-Simmerberg, Bayern

Wandern und Pilgern auf Apostel Jakobus‘ SpurenDer Jakobsweg geht zurück auf Jakobus, einer der zwölf Apostel Jesu, der als Missionar nach Spanien kam. Nach seinem Tod 44 n. Chr. in Jersualem kam sein Leichnam auf wundersame Weise nach Spanien. Seine dortige Grabstätte geriet jedoch in Vergessenheit, bis diese im 9. Jahrhundert wiederentdeckt wurde. Seit diesem Zeitpunkt besuchen Pilger aus der ganzen Welt das Grab in Santiago de Compostela.Jakobus wird als Nationalheiliger Spaniens und Schutzherr der Pilger verehrt. 1987 erklärte der Europarat den spanischen Abschnitt des Jakobus-Pilgerwegs, den "Camino de Santiago", zum ersten europäischen Kulturweg. Mittlerweile pilgern jährlich rund 200.000 Menschen entweder den ganzen Weg oder nur den Abschnitt durch Spanien. Unterwegs erhält man an einzelnen Stationen Stempel für den Pilgerausweis. Am Ziel in Santiago de Compostela erhalten die Pilger eine Urkunde.Fernwanderweg von 309 Kilometern LängeDer Bayerisch-Schwäbische Jabobusweg verläuft durch die Ortsmitte Simmerbergs weiter auf der Rieder Straße nach Weiler. In Weiler gibt es zwei Möglichkeiten, dem Weg weiter zu folgen. Entweder man wandert über Lindenberg nach Lindau oder über Scheidegg und Möggers nach Bregenz. Sowohl von Bregenz als auch von Lindau führt der Weg über den Bodensee und weiter durch die Schweiz, bis die Pilger über die Via Podiensis das Zentralmassiv in Frankreich durchqueren.Der Wegabschnitt "Bayerisch-Schwäbischer Jakobsweg" hat eine Gesamtlänge von 309 Kilometern. Das Pilgerabzeichen des Jakobweges ist die Jakobsmuschel, die auch als Markierung des Wanderweges dient.
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Carl-Hirnbein-Erlebnisweg

Missen, Bayern

Wie der Käse ins Allgäu kamCarl Hirnbein, 1807 in Unterwilhams geboren und 1871 in Weitnau gestorben, war Großbauer und Landtagsabgeordneter. Berühmt wurde er als "Notwender des Allgäus", weil er erkannt hatte, dass Flachsverarbeitung und Ackerbau - bis dahin Haupterwerbszweige im Allgäu - nicht mehr rentabel waren. Dagegen bot die Region beste Voraussetzungen für die Milchwirtschaft.Nach seiner Ausbildung in der Schweiz und im flämischen Limburg stellte Hirnbein ab 1830 in Missen-Wilhams Weichkäse her: Limburger und Romadur aus Allgäuer Milch. Der Käsepionier förderte auch den Tourismus: 1854 eröffnete er mit dem Grüntenhaus die erste Hütte in den Allgäuer Alpen, warb im ersten Fremdenverkehrsprospekt für das Allgäu und ließ Wanderwege anlegen, die die Allgäuer Alpen und Bergwälder erschlossen.Ein Erlebnisweg zum Wandern, Rätseln, Toben & Lernen Das Carl-Hirnbein-Museum im Haus des Gastes in Missen informiert über den vielseitigen Unternehmer. Ihm ist auch der Carl-Hirnbein-Erlebnisweg gewidmet, der mit Infotafeln, Sinnespfaden, ungewöhnlichen Spiel- und Rastplätzen, Waldimkerei, Wasserspielanlage und Kräutergarten unterhaltsam Wissen vermittelt und für große und kleine Besucher geeignet ist. Der Weg führt vom Museum in Missen zur Ortsmitte von Weitnau. Für die 6,5 km lange Strecke sollte man zwei Stunden Gehzeit rechnen; auf dem Rückweg kann man den Linienbus nehmen.
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Donauberglandweg

Tuttlingen, Baden-Württemberg

Der Donauberglandweg ist ein Qualitätswanderweg und gehört zu den schönsten Wanderwegen in Deutschland. Der Weg führt in vier Tagesetappen über rund 60 Kilometer mit zahlreichen Steigungen und Abstiegen durch die Südwestalb.Die vier Etappen des DonauberglandwegsDer Donauberglandweg wird klassischerweise in vier Etappen gelaufen. Die erste Teilstrecke führt von Gosheim nach Spaichingen über 15,5 km, dabei passiert man den 1.015 m hohen Lemberg, den höchsten Berg der Schwäbischen Alb. Die zweite Etappe verläuft von Spaichingen nach Mühlheim an der Donau, die Streckenlänge beträgt 17,9 km, ein Highlight unterwegs ist die Europäische Wasserscheide Donau-Neckar. Von Mühlheim nach Fridingen gelangt man auf der 3. Etappe des Donauberglandwegs. 12,6 km ist man dort zu Fuß unterwegs. Auf der letzten Teilstrecke wandert man von Fridingen nach Beuron, 13,3 km ist diese Etappe lang.Die Kilometerangaben beziehen sich auf die Strecke ohne Zugänge, durchschnittlich braucht man für den ganzen Donauberglandweg 18 Stunden, dabei gibt es 1.700 m Auf- und 2.000 m Abstieg. Der Weg ist in beiden Richtungen markiert, es empfiehlt sich allerdings, den Weg von Norden nach Süden zu begehen. Markiert ist die Wegstrecke durch einen grün-blauen Kreis.Sehenswürdigkeiten auf dem DonauberglandwegUnterwegs passiert man zahlreiche Sehenswürdigkeiten, einige liegen direkt am Weg, für andere muss man kurze Abstecher machen. Dazu gehören beispielsweise der Turm auf dem Lemberg, die Lippachmühle und das Lippbachtal, die Felsenhöhle von Mühlheim, der Aussichtsturm Gansnest, die Ruine Kallenberg und das Kloster Beuron.
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Erlebnisweg Alpenstadt

Sonthofen, Bayern

Variantenreich und familienfreundlich Nachdem Sonthofen im Jahre 2005 zur Alpenstadt des Jahres gekürt worden war, entstand die Idee für diesen spannenden und informativen Wanderweg.Ziel des etwa 14 km langen Erlebnisweg Alpenstadt ist es, die Innenstadt von Sonthofen mit dem alpinen Naturschutzgebiet "Allgäuer Hochalpen" zu verbinden. Er ist vor allem für Familien mit Kindern geeignet und soll auf spielerische Weise den Kindern das Erlebnis Natur und Umwelt näher bringen.Der Weg ist das Ziel Der Weg beginnt in der Innenstadt und führt vorbei an verschiedenen an Infotafeln und Spiel- und Mitmachstationen. Erlebniselemente sorgen dafür, das vor allem Kinder ihren Spaß haben. Da gibt es ein Steinlabyrinth, den Adlerhorst, ein Kuhschellen- Xylophon, ein unterirdisches Tunnelsystem, den Fußfühlpfad, Wasserspielstellen und einen Waldspielplatz.An den Schautafeln erfährt man Interessantes und Wissenswertes über die Stadtgeschichte und zur Tier und Pflanzenwelt der Region.Hat man das Ziel dieser abwechslungsreichen Wanderung erreicht, befindet man sich auf dem höchsten Gipfel des Stadtgebiets, dem Imberger Horn.
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Hausbachfall Klettersteig im Chiemgau

Reit im Winkl, Bayern

Schon seit rund 100 Jahren gibt es in Reit im Winkl in der Schlucht des Hausbachfalls einen Wanderweg. Doch hier bieten sich Urlaubern noch mehr Möglichkeiten: Sie können auch den Klettersteig erkunden, der nicht nur der erste im Chiemgau, sondern gleichzeitig der deutschlandweit erste vom TÜV geprüfte Klettersteig ist.Mäßig bis schwieriger KlettersteigDer Steig ist 400 m lang und überbrückt einen Höhenunterschied von 100 Metern. Die Strecke hat den Schwierigkeitsgrad B-C, also mäßig bis schwierig. Für kleinere Personen sieht das anders aus: Hier liegt er bei C-D, schwierig bis sehr schwierig. Man sollte für die Tour ca. 1 Stunde 45 Minuten einrechnen: Dabei sind 15 Minuten für den Anstieg geplant, eine Stunde für den eigentlichen Klettersteig und 30 Minuten für den Abstieg.Wer möchte, kann auch an einer der geführten Touren teilnehmen, diese dauern zwischen zwei und fünf Stunden. Von Frühjahr bis Herbst durchgehend geöffnetDer Klettersteig ist von Frühjahr bis Herbst durchgehend geöffnet, nach Regen ist die Partie allerdings nicht zu empfehlen. Im Winter ist der Steig immer nur dann geöffnet, wenn kein Schnee liegt. Eine weitere Voraussetzung für eine Kletterpartie ist das richtige Equipment, denn ohne festes Schuhwerk, Klettergurt, Klettersteigset, Rucksack mit Notfallausrüstung, Helm und Handschuhe ist das Betreten verboten. Alle erforderlichen Ausrüstungsteile kann man direkt im Ort leihen.Abwechslungsreiche StreckeWer mit dem Auto anreist, kann es am Festsaal parken und erreicht nach einem 15minütigen Fußmarsch den Klettersteig, der sich hinter der Kirche am Grünbühel am Natur-Barfußpark befindet. Auf dem Weg gibt es eine kleine Übungsstrecke und eine Brücke, bei der man das Anseilen schon einmal ausprobieren kann. Der Klettersteig selbst ist sehr abwechslungsreich gestaltet mit Leitern, einer Seilbrücke, steilen Passagen und Rinnen. Am Ende führt eine Baumstammbrücke über den Wasserfall zum Abstieg. Dieser ist relativ steil und führt zum Teil über einen alpinen Steig vorbei an der Kriegerkapelle, durch den Natur-Barfußpark zurück nach Reit im Winkl.
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Heilbronner Weg

Oberstdorf, Bayern

Einer der schönsten Hochgebirgspfade der deutschen AlpenDieser 3.000 m lange Steig im Fels ermöglicht es, den Allgäuer Hauptkamm in fast gleichbleibender Höhe von etwa 2.500 m ohne besondere Gefahr zu beschreiten. Er verbindet die Kemptener Hütte mit der Rappenseehütte und seine Begehung ist ein unvergessliches Erlebnis.Abertausende sind ihn gegangen: Alle rühmen ihn ob seiner einzigartigen Rundsichten und seiner besonderen Anlage. Mit etwas Glück hört man frühmorgens sogar Murmeltiere pfeifen.Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und gute Kondition sind unerlässliche Voraussetzung für die Haupttour, die etwa sieben Stunden dauert.

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