Bürserberg, Österreich

Liegt auf:871 m

Einwohner:537

Wetter für Bürserberg, heute (28.11.2022)
Prognose: Rasch schließt sich die Wolkendecke und daraus regnet es tagsüber leicht.
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Berggemeinde Bürserberg im Vorarlberg

Bürserberg ist die kleinste Berggemeinde im österreichischen Vorarlberg. Der Ort liegt zwischen Bürs und Brand am Eingang des Brandnertals. In der Hangsiedlung, die auf einer Höhe von 871 Metern liegt, leben etwa 540 Einwohner. Die Gemeindefläche von knapp 14 Quadratkilometern besteht aus Wald, Bergweiden und den Alpen.

Die Geschichte von Bürserberg

Der ersten Siedler ließen sich im 14. Jahrhundert im heutigen Bürserberg nieder. Es war eine Gruppe von Walsern, einer alemannischen Volksgruppe, die ursprünglich aus dem Schweizer Wallis kam. Im 18. Jahrhundert wurde die Pfarrkirche zum Heiligen Josef eingeweiht. Seit 1805 gehörte das Gebiet zu Bayern. Ab 1814 gelangte es wieder zu Österreich. In den Folgejahren wurden erste Straßen errichtet. Seit 1861 gehört Bürserberg zum Vorarlberg.

Die Kirche von Bürserberg

Zu den Sehenswürdigkeiten des Ortes gehört die Pfarrkirche. Nachdem die ursprüngliche Kapelle erweitert worden war, wurde sie 1730 eingeweiht. Sie wurde dem Heiligen Josef gewidmet. Als die Gemeinde sich 1736 von Bürs loslöste, wurde die Kapelle zur Pfarrkirche erhoben. Das barocke Gotteshaus besteht aus einem Langhaus, einem eingezogenen Chor und einen Turm im Norden. Der Turm ist mit einer achteckigen Glockenstube und einer Zwiebelhaube versehen. Im Innern sind Fresken aus dem Jahre 1907 zu sehen. Sie zeigen Christus, eine Madonna mit Rosenkranz, Moses sowie musizierende Engel.

Das Heimatmuseum von Bürserberg

Im Paarhof Buacher, einem mehr als 300 Jahre alten Walserhaus, wurde ein Heimatmuseum eingerichtet. Die Ausstellungsstücke bringen dem Besucher die nahezu 700-jährige Siedlungsgeschichte und das ursprüngliche bäuerliche Leben im Bergdorf nahe. Seit dem Jahr 2014 wird im Heimatmuseum außerdem die langjährige Geschichte des alpinen Bergsports thematisiert. Ausstellungsstücke sind Skier in Form von einfachen Holzplanken bis hin zu modernsten Rennski. Die Initiatoren des Museums bieten Führungen durch die Ausstellungsräume an.

Das Hochplateau Tschengla

Die idyllische Berggemeinde Bürserberg befindet am Fuße des Tschengla. Zentraler Anziehungspunkt auf dem Hochplateau, das auf 1.250 Metern Höhe liegt, ist die familienfreundliche Alpe "Rona". Die Wanderwege sind für Kinderwagen geeignet. Außerdem gibt es einen Naturspielplatz und eine Grillstelle. Und wer erfahren möchte, wie der feine Alpkäse hergestellt wird, kann dies täglich ab 08:30 Uhr in der Schausennerei miterleben. Die Alpe bildet den Ausgangspunkt für Wanderungen und Touren mit dem Mountainbike.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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6708 Brand
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Tel.: +43 5559 555

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Natur

Seewaldsee

Fontanella,

Was ist ein Seewaldsee?Ein Seewaldsee, auch Himmelsteich oder Himmelsweiher genannt, ist ein Stillgewässer, das sein Wasser ausschließlich aus Niederschlägen bezieht - also vom Himmel gespeist wird. Ohne künstliche Hilfsmittel kann ein Himmelsteich nicht vollständig entleert werden oder trockenfallen.Seewaldsee bei FontanellaDer Seewaldsee liegt zwei Kilometer östlich von Fontanella in 1.132 Metern Höhe im Biosphärenpark Großes Walsertal und gilt seit langem als beliebtes Bade- und Wanderziel der Region. Das knapp 1,5 Hektar große Gewässer wird intensiv als Naherholungsgebiet und touristisch genutzt und alle Uferteile sind ganzjährig über Pfade erreichbar. Umkleide- und Bademöglichkeiten und ein Badesteg sind vor Ort vorhanden. Zwei saisonal bewirtschaftete Gasthäuser bieten Speisen und Getränke an.Spaß und ErholungZu Fuß ist der See in rund 40 Minuten ab der Bushaltestelle Fontanella / Säge erreichbar und ist idyllisch zwischen saftigen Bergwiesen gelegen. Auch mittels eines Bummelzuges ist der See zwischen Juni und September erreichbar. Auf dem Spaziergang dorthin passiert man ein enges Tal, im Dialekt auch Tobel genannt, in dem die Kinder mit vielen Steinen ihrer Phantasie freien Lauf lassen können. Das aufgrund der geringen Wasserzufuhr wohl temperierte Wasser bietet Badespaß für Jung und Alt. Die herrliche Umgebung und die Gasthäuser laden zum Verweilen und Entspannen ein.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum Bludenz

Bludenz,

Reise in die StadtgeschichteIn der schönen Alpenregion Voralberg lädt das Stadtmuseum Bludenz im mittelalterlichen Oberen Tor kultur- und kunstgeschichtlich interessierte Besucher auf eine kleine Reise durch die große lokale Geschichte ein. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg legte der Stadtschullehrer Alfons Leuprecht (1876–1940) eine Sammlung historischer, natur- und volkskundlicher Exponate an und damit den Grundstein des 1921 offiziell als Heimatmuseum gegründeten heutigen Museums.Geschichte hautnah vom Alltag bis zur KunstVon Juni bis September können sich Familien und andere interessierte Besucher in sieben Räumen von der Ur- und Frühgeschichte, Stadtgeschichte, Volkskunst und Portraitmalerei, Waffen- und Möbelkunst und historischen Gebrauchsgegenständen des Bludenzer Lebens verzaubern lassen. Für alle, die die Schausammlung nicht auf eigene Faust erkunden oder noch mehr über die rund 470 Exponate und zeitgenössischen Hintergründe erfahren möchten, bietet das Kulturbüro im Bludenzer Rathaus Führungen an, die vorab und nur dort gebucht werden können.Innen wie außen ein historisches SchmankerlDoch nicht nur die Ausstellung, auch das Museum selbst erzählt eine spannende Geschichte, die einen Besuch zum lohnenswerten Erlebnis macht. Neben der Sammlung Leuprechts war es vor allem das 1912 eröffnete Feldkircher Heimatmuseum, dass den Lehrer und die Stadt Bludenz zu ihrem Vorhaben inspirierte und 1918 erstmals Gestalt annahm. Zusammen mit dem Voralberger Landesmuseumsverein wurden sowohl das inhaltliche Konzept als auch der Innen- und Aussbau des Oberen Tores entwickelt – mit einem so großen Erfolg, dass die Stadt 1947 die Stelle des Museumsvereins einnahm. Mit Ausnahme des 1963 vorgenommenen Anschlusses an das Ehrenbrandt’sche Haus entspricht die Gestaltung des Bludenzer Museums bis heute den Vorstellungen Alfons Leuprechts.
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Wandern & Bergsport

Historischer Walserweg

Sonntag-Buchboden,

Der Walserweg ist ein Fernwanderweg, der den historischen Spuren einer alten Volksgruppe folgt. Im österreichischen Vorarlberg erstreckt er sich auf über etwa 450 Kilometern. Die 25 verschiedenen Etappen reichen von leichten bis hin zu anspruchsvollen Strecken.Die Geschichte des WeitwanderwegsSeinen Namen erhielt der Walserweg von einer alemannischen Volksgruppe, die ursprünglich im Wallis heimisch waren: die Walser. Diese Hirten und Bauern hatten vor rund 1000 Jahren das Rhonetal besiedelt. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung begannen sie jedoch, sich im Mittelalter - etwa im 13./14. Jahrhundert - sich weiter auszubreiten. Sie suchten neue Wohn- und Anbauflächen, die sie in den Bergregionen fanden. Das so genannte "Walsergebiet" erstreckt sich vom Schweizer Kanton Wallis über Liechtenstein und das westliche Österreich bis in den Norden Italiens. Die Wege, die die Walser einst nahmen, gehören heute zum historischen Walserweg. Etwa ein Viertel des österreichischen Vorarlbergs zählt zu dem ehemaligen Siedlungsgebiet der Walser. Das Große Walsertal, das Kleine Walsertal sowie Ortschaften wie Tannberg, Lech oder Bürserberg gehören dazu. Die Besonderheit in dieser Region ist die Streckenführung des Walserwegs. Die gewundenen Abschnitte wurden bewusst in Kauf genommen, um alle zugehörigen Gemeinden einzubinden.Wandern in EtappenJede der 25 Etappen führen die Wanderer heute zu den alten Siedlungen der Walser mit ihren typischen Holzhäusern. Die naturnahen Wanderwege führen durch eine herrliche Alpenlandschaft. Das Hochgebirge mit Graten und Pässen ist ebenso vertreten wie genüssliche Spaziergänge durch schöne Täler. Manche Streckenabschnitte führen durch steiles Gelände, wo neben einer professionellen Wanderausrüstung auch Trittsicherheit und eine solide Kondition von Nöten sind. Doch nicht nur die Naturschönheiten sind zu bestaunen. Auf dem weit ausgebauten und gut beschilderten Walserweg lernen Wanderer das Leben der Walser mit ihrer Geschichte, der Sprache und ihrer Architektur kennen.
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Natur

Fallbachwand-Wasserfall

Dalaas/Wald,

Der Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg befindet sich im Westen von Österreich. Dieser imposante Wasserfall gehört zu den größten Wasserfällen Österreichs. Von einer Höhe von 1.430 Meter stürzen die Wassermassen auf eine Höhe von 820 Meter hinab. Das klare Gebirgswasser bietet zu jeder Tageszeit einen einzigartigen Anblick. Am Tag glitzern die Sonnenstrahlen in der Wasserwand und in der Nacht begeistern die kaskadenartigen Wassermassen mit geheimnisvollem Rauschen. Die Fallbachwand ragt hoch über den beiden Feriendörfer Dalaas und Braz auf. Daher ist der Fallbachwand-Wasserfall auch schon aus der Ferne bei der Anreise gut zu erkennen.Wandern und beobachten zu jeder JahreszeitIn harten Wintern gefriert der Wasserfall zu, sodass Bergsteiger und Kletterer sich in die Eiswand wagen. Im Sommer führt ein Panoramasteig für alle Wanderer zum Fuß des Wasserfalls. Dieser Weg lockt Gäste aus aller Welt mit Ferngläsern und Kameras an. An 365 Tagen im Jahr ist der Panoramasteig gefahrlos begehbar. Für Alt und Jung haben die Gemeinden Dalaas und Braz eine Schautafel mit Erklärungen aufgestellt. Auf dieser Tafel gibt es viele Informationen über die Tiere und die Pflanzen in den Alpen zu finden, die unter Artenschutz stehen. Die Fallbachwand-Wasserfall in Dalaas in Vorarlberg ist auch der Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Busse des öffentlichen Nahverkehrs bringen die Gäste am Abend wieder zurück ins Hotel.Raffinierte Baumeisterin Mutter NaturDer mittlere Teil des Fallbachwand-Wasserfalls ist über 60 Grad steil. Er ist der höchste Wasserfall in Vorarlberg. Nur wenige Wasserfälle in Österreich liegen noch höher. Selbst starke Wassermassen während der Schneeschmelze im Frühjahr haben die Gesteinsformation des Fallbachwand-Wasserfalls über die Jahrtausende kaum verändert, so dass er auch für Geologen eine Attraktion ist.
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Radsport

Bikepark Brandnertal

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Das Brandnertal im österreichischen Bundesland Vorarlberg ist nur ein beliebtes Ziel für Skifahrer sondern auch ein echtes Paradies für alle Biker. Im Bikepark Brandnertal, dem ersten Bikepark in Vorarlberg, kommen große und kleine Biker voll auf ihre Kosten. Kein Wunder: Schließlich gibt es hier auf mehr als acht Kilometern drei Freeridestrecken und eine Downhillstrecke mit den unterschiedlichsten Schwierigkeitsstufen. Unterschiedlich schwere Kurven, waghalsige Sprünge und verschiedene Hindernisse machen das Biken im Bikepark Brandnertal zu einem echten Erlebnis. So ist Biker-Spaß auf jeden Fall garantiert.Drei Freeridestrecken und eine DownhillstreckeDie jeweils etwa drei Kilometer langen Freeridestrecken mit leichten bis mittleren Schwierigkeitsgraden eignen sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und zeichnen sich vor allem durch jede Menge Abwechslung aus. Die 2,5 Kilometer lange Downhillstrecke ist speziell für Profis und versierte Biker gedacht. Die äußerst anspruchsvolle Strecke ist unter anderem durch schwere Geländeübergänge und ein starkes Gefälle geprägt.Kinderparcours und BikeschuleAuf einem separaten Kinderparcours werden Kinder auf die unterschiedlichsten Bodenverhältnisse des Bikeparks vorbereitet. Und auch auf vier Rädern kann man in dem Bikepark seinen Spaß haben. Auf der drei Kilometer langen Strecke auf dem Hochplateau Tschengla kann man auf Monsterrollern oder Mountainkarts ein ganz besonderes Bike-Erlebnis genießen, dass vor allem von Familien und Gruppen gern genutzt wird. Wer die Grundlagen des Bikens erlernen oder sein fahrerisches Können verbessern möchte, ist in der Bikeschule Bikeschool Brandnertal in einem der Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse genau richtig. Außerdem organisieren die erfahrenen Guides unter anderem auch Mountainbike-Camps in der Region. Für sein Abenteuer im Bikepark Brandnertal kann man sich zudem hochwertige Mountainbikes in den unterschiedlichsten Größen und Schutzausrüstung ausleihen.
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Natur

Schesaplana

Brand im Brandnertal,

Der höchste Gipfel des RätikonIn der Nähe des von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gebildeten Dreiländerecks liegt am Ende des Brandnertals die 2.965 m hohe Schesaplana. Über ihren Gipfel verläuft die Staatsgrenze zwischen Österreich und der Schweiz, die von Vorarlberg und Graubünden gebildet wird. Den oberen Bereich ihres Nordhangs nimmt der nur wenige Kilometer lange Brandner Gletscher ein, der wie viele seiner eisigen Gesellen gegenwärtig an Mächtigkeit verliert. Der höchste Berg im Rätikon wurde erstmals im Jahr 1730 vom Schweizer Pfarrer Nicolin Sererhard, gemeinsam mit zwei Begleitern, touristisch bestiegen.Touristischer Aufstieg der SchesaplanaDas einst von Walsern besiedelte Brandnertal war über mehrere Jahrhunderte nur schwer erreichbar. Erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts setzte eine gewisse Erschließung dieser Region ein, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihren Höhepunkt erreichte. Ausdruck hierfür war die Errichtung einiger bewirtschafteter Hütten, der durch eine Stauanlage stabilisierte Wasserstand des am Osthang befindlichen Lünersees und der Bau einer an den See führende Schwebeseilbahn. Heute gelangen bergerfahrene Touristen vom Lünersee über die im Sommer bewirtschaftete Totalphütte in einer Gehzeit von etwa vier Stunden auf den Gipfel der Schesaplana.Weitere vier bewirtschaftet Hütten ermöglichen heute das Erwandern ihres felsigen Gipfels auf Tagestouren, die von den Touristen jedoch eine gute Kondition, Trittsicherheit und eine gewisse Bergerfahrung voraussetzen. Das gilt auch für die von Brand über den Leibersteig, die Mannheimer Hütte und den Brandner Gletscher führende Route oder auf der Schweizer Seite für den über die Schesaplanahütte führenden Schweizer Steig.Am LünerseeDer recht bequem vom Ende des Brandnertals mit der Lünerseebahn erreichbare See liegt auf 1.970 m Höhe und ist einer der größten und tiefsten Hochgebirgssenseen Vorarlbergs. Unmittelbar an der in den 1950er Jahren errichteten Staumauer befindet sich die Douglashütte, die neben einer gastronomischen Versorgung knapp 150 Übernachtungsplätze bereit hält.
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Sport & Freizeit

Lutzschwefelbad

Sonntag-Buchboden,

Die kleine Ortschaft Buchboden gehört zur Gemeinde Sonntag im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich. Bereits im 17. Jahrhundert wurde erstmalig in der Ortschronik erwähnt, dass der Ort von den Kurgästen aus dem nahe gelegenen Bad Rotenbrunnen besucht wurde.SchwefelquelleEin Geologiestudent aus Marburg entdeckte vor etwa 30 Jahren die Schwefelquelle in Buchboden. Diese Quelle gehört zu den stärksten Schwefelquellen Österreichs; ein Liter Wasser enthält 29 mg Sulfidschwefel. Man erreicht die Quellfassung zu Fuß nach zehn Minuten von Buchboden aus hinunter zur Lutz. Die Quelle selber ist stets öffentlich zugänglich und steht ganzjährig als Tretbecken und Tauchbad gefasst zur Verfügung - natürlich mit kaltem Wasser.Das SchwefelbadDas warme Bad am Lutzbach hingegen kann nur nach Anmeldung besucht werden. Man findet hier ein kleines rundes Bad für acht bis zehn Personen vor, das auf angenehme 40 Grad erwärmt wird. Dies geschieht durch einen eigens hierfür angefertigten Ofen, der mit Holz befeuert wird und gleichzeitig mittels einer Plattform zum Sitzen und Liegen einlädt. Das Schwefelbad liegt tief in der Talsohle, und man hört das Tosen der Lutz, während man das wohlig warme Wasser auf der Haut genießt. Die Anlage wird vom Verein WASSERTAL betrieben, Betreuung der Besucher inklusive: Zu den Öffnungsperioden, die angeboten werden, erhält man fachkundige Beratung und Begleitung während des kurhaften Badeerlebnisses, das ca. drei Stunden andauert. Es gibt normalerweise einen Badegang pro Tag, der meist zwischen 18 und 19 Uhr beginnt. Termine pro Badesaison finden sich auf der Homepage von WASSERTAL.Für was sind Schwefelbäder gut?Schwefelwässer eignen sich hervorragend für Bäder und Waschungen und werden therapeutisch bei Gelenkleiden, Hautkrankheiten und zur Durchblutungsförderung eingesetzt.
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Natur

Lünersee

Brand im Brandnertal,

Einer der schönsten AlpseenAm Ende des Brandnertals liegt der Lünersee auf 1.970 Metern Höhe. Der See kann durch eine fünfminütigen Fahrt mit der Seilbahn oder durch eine Wanderung über den "Bösen Tritt" erreicht werden. Rund um den See führt ein Wanderweg, die Umrungung zu Fuß dauert rund zwei Stunden. Unterwegs bieten sich tolle Aussichten auf die Gletscher des Brandnertals und die Berge des Walgaus, Montafons und Klostertals.Stausee zur EnergiegewinnungDas Energieversorgungsunternehmen Illwerke staute den natürlicherweise etwas kleineren Bergsee bereits in den 1920er Jahren auf, voll lief der Lünersee zum ersten Mal aber erst 1959. Das liegt unter anderem daran, dass der Schesaplana- Gletscher, zu dessen Füßen der Stausee, der Rundweg und die Lünerseebahn auf 1979 m Seehöhe liegen, nicht genügend Wasser freigibt.Weitere Aktivitäten am LünerseeAngler freuen sich über den reichen Fischbestand im Lünersee: So kann man dort unter anderem Regenbogenforellen, Bachsaibling und Seesaibling angeln, Fischerei-Tageskarten kann man an der Bergstation der Lünerseebahn kaufen. Ein beliebtes Ziel ist der See auch für Kletterer: Ein Klettergarten mit insgesamt 20 Routen, darunter einem Übungsklettersteig wartet an der Talstation der Bergbahn, außerdem gibt es einen attraktiven Klettersteig auf den Saulakopf.
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Sehenswürdigkeiten

Klostertal Museum

Dalaas/Wald,

Kleinod in AußerwaldZwischen Klösterle und Dalaas liegt das romantische Klostertal Museum in Wald am Arlberg. Die drei Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle teilen sich die Kosten für den Unterhalt des in einem Bauernhaus aus dem Jahre 1642 untergebrachten Heimatmuseums. Das raffiniert konzipierte Gebäude erhielt 1874 eine Verbindung zwischen Wohntrakt und Stall, so dass die Bewohner sehr modern und komfortabel auch an kalten Wintertagen direkt von der Küche aus zu den Tieren gelangten. Das denkmalgeschützte Bauernhaus ist von einem schönen Bauerngarten umgeben. In unmittelbarer Nähe zum Haus befindet sich für Besucher ein Parkplatz.Exponate im Klostertal Museum in Wald am ArlbergIn den liebevoll restaurierten Wohnräumen bekommen Gäste einen authentischen Eindruck vom Leben auf dem ehemaligen "Thöny-Hof" in Außerwald. Bis Ende der 50er Jahre wurde der Bauernhof mit der Postadresse Haus Nummer 11 sogar noch bewirtschaftet. Da die Räumlichkeiten inklusive Stall bis in die 80er Jahre leerstanden, finden Besucher heute die Räumlichkeiten in einem ursprünglichen Zustand vor. Der Bauplan des mittelalterlichen Hauses ist bis auf die Veränderungen im Jahr 1874 unverändert geblieben. Selbst viele der alten Wirtschaftsgeräte sind noch erhalten. Vor der Eröffnung des Museums im "Thöny-Hof" wurden die Räume über zehn Jahre lang originalgetreu wiederhergerichtet.Zeitgeschichtliches Spiegelbild des Lebens in Wald am ArlbergDie Gemeinden Innerbraz, Dalaas und Klösterle haben das Museum unter vier Gesichtspunkten errichtet. Die Themen bäuerliches Wohnen und Arbeiten sowie Geschichte, Sozialgeschichte und Künstlerpersönlichkeiten, aber auch Verkehrsgeschichte, Eisenbahn, Post und Fremdenverkehr sowie Wechselausstellungen aus der Region prägen die Atmosphäre in den renovierten Räumlichkeiten. Die Geschichte des Klostertals wird den Besuchern anschaulich erzählt. Der "Thöny-Hof" gehört aber auf jeden Fall zu den großen Gehöften, die ihren Bewohnern durchaus Komfort geboten haben. Das mehrstöckige Haus begeistert mit großzügigen Räumen und schönen bemalten Bauernmöbeln, mit urigen Flickenteppichen, modern anmutenden Wanduhren und einer schönen Küche.
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Sehenswürdigkeiten

Schloss Gayenhofen

Bludenz,

Bludenzer WahrzeichenGemeinsam mit der Pfarrkirche St. Laurentius bildet das rosafarbene Schloss Gayenhofen das Bludenzer Wahrzeichen und liegt beherrschend über der Stadt.Geschichte des SchlossesAb 1745 ließ Franz Andrä Freiherr von Sternbach an Stelle einer durch einen Brand baufällig gewordenen mittelalterlichen Burg das Barockschloss Gayenhofen bauen. Lange Zeit diente es als Residenz des Vogts. 1936 kaufte die Stadt Bludenz das Gebäude von der Familie Sternbach und gab es später an der Land Vorarlberg ab. Nach einem Umbau zwischen den Jahren 1960 und 1963 zog die Bezirkshauptmannschaft Bludenz in das Schloss ein. Das Gebäude ist im klassizistischen Stil errichtet und gehört damit zu den wenigen Schlossbauten dieser Art in Österreich.Das Schloss heuteHeute ist das Schloss Sitz der Bezirkshauptmannschaft von Bludenz. Es kann in unregelmäßigen Abständen besichtigt werden, außerdem ist es immer wieder Veranstaltungsort beispielsweise für Ausstellungen.
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Wandern & Bergsport

Walderlebnispfad Marul

Raggal,

Marul - das malerische Dörfchen in Hanglage gehört zur Gemeinde Raggal im Großen Walsertal in Vorarlberg, Österreich. Die Ortschaft wurde erst 1934 erschlossen und war davor nur zu Fuß erreichbar. Prägend für Marul ist der Lasanggabach, der den Ort vom größeren Bergdorf Raggal trennt.Natur spielerisch erkundenGenau entlang des Baches verläuft der Walderlebnispfad Marul, der für Kinder und Erwachsene Wissenswertes und Lehrreiches bereit hält. Man kann zwei unterschiedlich lange Rundwege wählen, je nach Lust und Laune und natürlich auch Alter und Fähigkeiten der Spaziergänger. Start ist jeweils der Wanderparkplatz Marul, wo sich auch Parkmöglichkeiten befinden.Zwei Rundweg-VariantenDie Route 1 umfasst etwa 300 Höhenmeter und dauert bei einer Strecke von knapp 3,5 km ca. anderthalb Stunden. Bei Route 2 muss man auf der Strecke von etwa 5,6 km bereits 450 Höhenmeter überwinden und ist gut zwei Stunden unterwegs. Beide Wege sind sehr beliebt bei Familien und haben daher keinen hohen Schwierigkeitsgrad. Aber aufgrund der Vielfalt sind sie durchaus nicht allein bei Familien beliebt.Diverse Höhepunkte am WegesrandMan findet beispielsweise eine 300 Jahre alte Ulme und einen schönen Grillplatz. Auf Tafeln erhält man vielschichtige Informationen zu Ökologie und Geologie, zu Wald- und Holzwirtschaft oder auch zur Kulturgeschichte. Man wandert durchs Labyrinth und kehrt zum Hörerlebnis in die Klanghütte ein. Auch kann man sich im Blockhüttenbau üben, was Groß und Klein vor eine große Herausforderung stellt. Aber auch Entspannung kommt nicht zu kurz: Beim Wasserfall hängen bunte Hängematten, die zum Relaxen und Meditieren einladen. Der Besuch des Walderlebnispfades ist kostenfrei.
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Sehenswürdigkeiten

Propstei St. Gerold

St. Gerold,

Kultur und Natur pur: Propstei St. GeorgSt. Gerold liegt auf 850 Meter Seehöhe im Biosphärenpark Großes Walsertal in Vorarlberg. Gegründet wurde die Propstei vom Hl. Gerold. Seit dem 13. Jahrhundert gehört St. Gerold gehört zum Benediktinerkloster Einsiedeln in der Schweiz. Die Aufgabe der Propstei ist es, Himmel und Erde zu verbinden. Weiteres wichtiges spirituelles Element von St. Gerold ist die Lebenssinnfindung.Kulturzentrum mit einem Alter von 1.000 JahrenDer größte Teil der Propstei stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im Kern sind aber auch die Vorgängerbauten aus dem 10./11. Jahrhundert vorhanden. St. Gerold wurde in der Gotik, im Barock, im Historismus und in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ständig erweitert. Die Propstei ist das kulturelle Zentrum der Region. Knapp 40 Konzerte sowie zusätzlich Lesungen, Seminare und ein reichhaltiges Kursangebot beinhaltet das Kulturprogramm von St. Gerold.Führungen, Reiten und "Weg der Sinne"Führungen durch die gesamte Anlagen dauern knappe 60 Minuten. Die Rundgänge finden ab einer Gruppenstärke von ca. 15 Personen statt. Optional wird die Führung mit einem Aperitif im historischen Weinkeller gegen Aufpreis abgeschlossen. Hippotherapien, heilpädagogisches Reiten und meditatives Reiten für Erwachsene sind ein weiterer Schwerpunkt der Propstei. Durch den Wald unter der St. Gerold führt der einstündige Meditationsweg "Weg der Sinne - Weg der Stille". Der Rundweg endet im sog. Labyrinth. Für den Meditationsweg ist festes Schuhwerk erforderlich. Weitere Spazierwege sind der Lehen- und der Klosterweg.Die Propstei hat heute 33 Gästezimmer für ein bis sechs Personen, ein Hallenbad mit Sauna sowie ein Restaurant im Klosterkeller. Der Klosterladen führt Bücher, Musik-CDs, Wein und andere Leckereien. Mit vierzig Mitarbeitern im Sommer ist der Biosphärenpartnerbetrieb St. Gerold einer der größten Arbeitgeber der Region.
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Natur

Bürser Schlucht

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Die Bürser Schlucht liegt zwischen Bürserberg und Bürs und ist ein eindrucksvolles Naturdenkmal. Der Alvierbach hat sich hier seit der Eiszeit in das Gestein, den Bürser Konglomerat, gefressen und so eine beeindruckende Schlucht erschaffen.Tour durch die SchluchtDurch die Schlucht führt ein 4,6 km langer, leichter Rundweg, der in der Orstmitte von Bürs beginnt und endet. Eine Runde dauert etwa zwei Stunden. Dabei kommt man nicht nur den spannenden Felsformationen der Schlucht vorbei, sondern unter anderem auch am "Kuhloch", eine trockene Klamm. Einkehren kann man in einigen Gasthöfern in Bürs oder Bürserberg.Geführte TourenIm Sommer werden geführte Wanderungen durch die Schlucht angeboten, von Juli bis Anfang September finden diese immer mittwochs um 14 Uhr statt und dauern rund zwei Stunden. Die Teilnahme kostet 1.50 Euro, eine Anmeldung ist bis zum gleichen Tag um 11 Uhr beim Gemeindeamt Bürs möglich, wo auch der Treffpunkt zum Start der Tour ist.
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Sehenswürdigkeiten

Remise Bludenz

Bludenz,

Die Remise Bludenz ist eine Event- und Kulturstätte von überregionaler Bedeutung. Sie befindet sich im Ortskern der Vorarlberger Bludenz, nur wenige Schritte vom Bahnhof entfernt. Das Kulturzentrum und die Gastronomie sind in einer gekonnten, architektonischen Mixtur aus einem traditionellen und modernen Gebäude untergebracht. Für Gäste mit unterschiedlichsten Interessen werden Konzerte mit lokalen und internationalen Künstlern, Theater- und Kinovorstellungen sowie Diskussionen veranstaltet. Die Galerie des Kulturvereins und ein gemütliches Restaurant-Café ergänzen die Vielfalt der Remise.Jazz, Rock, Politik, Film, Kindertheater und mehrRund 70 Veranstaltungen pro Jahr locken zahlreiche Gäste in die Remise Bludenz. Bewohner und Besucher der Alpenstadt treffen sich, um moderner oder traditioneller Musik zu lauschen, preisgekrönte Filme anzuschauen, über Comedians zu lachen, Meinungen auszutauschen oder junge Theatertalente zu entdecken. Davor oder danach stärken sich die Besucher im Restaurant-Café bei Kaffeespezialitäten, Bieren, Weinen, Cocktails, leckeren Toasts und herzhaften Lunchgerichten. Aktuelle Veranstaltungen, zum Beispiel im Rahmen des Bludenzer "Schokofestes", und die Möglichkeit, Räume für eigene Events zu mieten, runden das vielseitige Angebot ab."allerArt" – zeitgenössische Kunst in der Remise BludenzDer Verein zur Förderung von Kunst und Kultur zeigt in den großzügig gestalteten Ausstellungsräumen der Remise Bludenz die Werke von Künstlern unserer Zeit. Dabei wird auf ein attraktives Wechselspiel von Bludenzer, Vorarlberger, österreichischen und internationalen Malern, Grafikern, Bildhauern oder Kunsthandwerkern Wert gelegt. Besonders achten die Kuratoren dabei auf die Förderung junger Künstler, sodass die Besucher hier unkonventionelle Entdeckungen machen können.
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Natur

Muttersberg

Bludenz,

Der Muttersberg gilt als der Hausberg von Bludenz, den man ganz bequem mit der Seilbahn erreicht. Von der Bergstation aus bieten sich dann die unterschiedlichsten Wandermöglichkeiten an, die vor allem auch für Familien mit Kindern sehr gut geeignet sind. So gelangt man beispielsweise auf dem Madeisa-Rundweg zur Fraßenhütte, der Wanderweg Hoher Fraßen führt die Bergfexe auf rund 1979 Meter Höhe, wobei man dafür etwa dreieinhalb Stunden einplanen sollte. Wer über noch mehr Ausdauer verfügt, wählt den Hoher Fraßen - Rappaschrofaweg, über den man zum sogenannten Tiefenseesattel gelangt. Über einen weiteren Weg wandert man drei Stunden lang zur Elsalpe, die auf 1594 Metern liegt.Traumhaftes Mountainbike-ErlebnisEin einzigartiges Angebot bietet auch der Muttersberg Singletrail, der in verschiedene Sektoren unterteilt ist. Jeder Abschnitt hat dabei seinen ganz eigenen Charakter. Sektion 1 bietet den Bikern kleinere Jumps und Wellen, während in Sektion 2 bereits zahlreiche Speed-Passagen warten. Der dritte Abschnitt ist die sogenannte Jumpline und im letzten Abschnitt warten Hindernisse wie Steine und Wurzeln auf die Sportler.Abwechslungsreiches KinderprogrammAuf die kleinen Gäste warten inmitten der traumhaften Bergwelt ein Abenteuer-Spielplatz mit Schaukeln und Rutschen, Slack Lines sowie einem Bobby Car Rundkurs. Außerdem steht ihnen ein Mega Indoor Spielplatz zur Verfügung, wo sie sich auch bei schlechtem Wetter austoben können. Ein ganz besonderer Freizeitspaß wartet auf die Kinder auch beim Ponyreiten, das beim Alpengasthof Muttersberg startet und sie bis zur Bergbühne führt.Kultur am BergAber nicht nur Biker und Wanderer, sondern auch Kulturinteressierte kommen am Muttersberg voll und ganz auf ihre Kosten. Jedes Jahr wird nämlich auf der Sonnenterrasse von Bludenz-Nüziders ein Stück von William Shakespeare inszeniert und vor atemberaubender Kulisse aufgeführt.
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Natur

Steinkreise Tschengla

Bürserberg, Alpenregion Vorarlberg

Als hätte sie ein Riese hingeworfen, so liegen kleine und große Steine auf der Wiese bei Bürserberg. Aus welcher Zeit sie stammen und warum sie so angeordnet wurden, ist unklar. Vermutet wird jedoch, dass die Steinkreise als riesiger Kalender dienten, da die Steine astronomisch ausgerichtet sind. Möglich ist auch eine Funktion als Kultstätte für die Göttin der Natur Raetia.Kraftplatz in der NaturUnter Experten gelten die Steinkreise als Kraftplatz, wo es besondere, positive Schwingungen gibt und Menschen gut Kraft tanken und Heilungen beschleunigen können.Spaziergang zu den SteinkreisenDie Kreise sind innerhalb von einer 20-minütigen Wanderung vom Wanderparkplatz Bürserberg-Tschengla zu erreichen. Wer möchte, kann an einer Führung teilnehmen, die jeden Mittwoch um 14 Uhr stattfindet und rund zwei Stunden dauert. Eine Teilnahme ist nur nach Voranmeldung möglich.

Wandern & Bergsport

Klettern im Klostertal

Dalaas/Wald,

Das Klostertal ist eine beliebte Ferienregion für Kletterfreunde, denn an den steilen Felsen kann man hervorragend klettern und dabei die schöne Aussicht auf die Vorarlberger Berge genießen. Auch für Familien gibt es besonders geeignete Klettergärten.Familienfreundliche KletterstellenAn der Marmotta-Wand im Lechquellengebirge in unmittelbarer Nähe zur Freiburger Hütte befindet sich ein Familien-Klettergarten. Die Touren dort entsprechen den Schwierigkeitsgraden II bis IV+ und sind so auch für Kinder geeignet. Ebenfalls gut für Familien geeignet ist der Klettergarten Bellavista oberhalb der Ravensburger Hütte, hier gibt es sogar vier spezielle Kinderrouten. Die Touren hier haben die Schwierigkeit III bis VII. Zu den Klettergärten kann man mit dem Wanderbus Formarinsee (Marmotta) bzw. Lech-Spullersee (Bellavista) fahren.Anspruchsvollere KletterroutenBei der Roten Wand im Lechquellengebirge findet sich die gleichnamige Kletterwand. Die Touren dort haben die Schwierigkeitsstufen VI bis VIII+, um den Aufstieg abzukürzen, kann man den Wanderbus Formarinsee nutzen.Ein natürlicher Klettergarten gibt es oberhalb des Spullersees. Das Wasser hat an der Südseite des Bergs eine zerfurchte Platte geschaffen, an der man sehr gut klettern kann. Die Wände sind bis zu 200 Metern hoch und die rund 20 Routen sind den Graden III bis VIII eingeordnet. Die Kletterwand Spullergarten liegt in Richtung der Ravensburger Hütte und kann mit dem Wanderbus Lech-Spullersee hinfahren.Kletterwand im DorfIn Dalaas hinter dem Sportplatz und dem Schwimmbad steht die Kletterwand Schröfle mit Routen mit Grad II bis VI+. So kann man ohne große Anreisestrecke seine Kletterfähigkeiten trainieren. An der Kletterwand werden auch Schnupper-Kletterkurse für Gäste an mehreren Dienstagen im Juli und August von 17 bis 19 Uhr angeboten, die Teilnahme kostet 20 Euro für Erwachsene inklusive Ausrüstung.
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Natur

Nenzinger Himmel

Nenzing,

Zwischen Brand im Brandnertal und Liechtenstein liegt der Nenzinger Himmel, eine Alpe in Vorarlberg. Dank beschränktem Individualverkehr ist es hier himmlisch ruhig und idyllisch.Beschwerliche AnfahrtWer aus dem Tal in den Nenzinger Himmel kommen will, der muss entweder wandern oder mit dem Bus fahren. Mit einer Wanderung benötigt man rund vier Stunden durch das Gamperdonatal bis hinauf zur Alpe. Wer sich das sparen möchte, der kann mit Kleinbus-Shuttle hinauf- und wieder hinabfahren. Die Busse verkehren von Mitte Mai bis Anfang Oktober, der Nenzinger Himmel ist nur bei Schneefreiheit erreichbar.Ruhige NaturDer Nenzinger Himmel ist reich an Naturdenkmälern wie dem Stüba oder dem Gampbach-Wasserfall, beeindruckende Felsformationen wie das Felsentor oder der höchsten Tanne Vorarlbergs mit einer Größe von rund 55 Metern. Zahlreiche Wanderwege durchziehen das Gebiet und führen auf die umliegenden Alpen und Berggipfel.Kleine Siedlung am BergZum Nenzinger Himmel gehört auch eine Feriensiedlung mit rund 200 Hütten, einem Lebesnmittelgeschäft, ein Café und Sennereien mit Käse- und Milchproduktion.
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Sehenswürdigkeiten

St. Laurentius Kirche

Bludenz,

Die St. Laurentiuskirche befindet sich in der österreichischen Stadt Bludenz. Das Bauwerk dominiert neben dem barocken Schloss Gayenhofen die Stadtsilhouette. Es gilt wegen des weithin sichtbaren Zwiebelturms als Wahrzeichen der vorarlbergischen Stadt. Die römisch-katholische Kirche wurde auf einer Anhöhe errichtet und lässt sich über einen Treppensteig vom Ortszentrum sowie vom benachbarten Schloss durch einen Mauerbogen erreichen.Turm der St. LaurentiuskircheDas Gotteshaus wurde im 14. Jahrhundert erbaut und 1514 geweiht. Der mächtige Kirchturm entstand jedoch erst viel später und wurde von 1667 bis 1670 nach Plänen von P. Maximilian von Lerchenfeld errichtet. Der untere Teil ist dreigeschossig mit einer rechteckigen Grundform. Ihn verzieren vier steinerne Evangelienbüsten des Bildhauers Johann Bin. Der obere Teil besteht aus einem dreigeschossigen Achteckturm. Beide Turmhälften haben zu jeder Seite hin Rundbogenöffnungen sowie Kirchturmuhren.Das Langhaus der St. LaurentiuskircheIm Jahr 1720 wurde aus schwarzem Marmor der Hochaltar errichtet, der mit Heiligenbildern versehen ist. Er zeigt Maria mit Kind, Erzengel sowie die Heiligen Andreas und Laurentius. Von 1742 bis 1743 gab der Architekt Andreas Schmidt der Laurentiuskirche ihr heutiges Erscheinungsbild. In dieser Zeit verlängerte er das Langhaus. Es hat eine gotische Architektur und ist nach osten hin ausgerichtet. Im Jahr 1770 wurden nördlich und südlich zweigeschossige Sakristeien angebaut. In der Neuzeit wurde die Kirche 1928 und 1968 renoviert, wobei die letzten Sanierungsarbeiten vom renommierten Restaurator Konrad Honold durchgeführt wurden.
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Sport & Freizeit

Golf Club Brand

Brand im Brandnertal,

Inmitten der Vorarlberger Berglandschaft auf 1.000 Metern Höhe liegt der 18-Loch Golfplatz des GC Brand. Der Platz ist sehr zentral und nur wenige Minuten vom Ortszentrum Brands entfernt und dabei gleichzeitig ruhig und idyllisch gelegen.Der PlatzMitten durch den Golfplatz verläuft der Gebirgsbach Alvierbach, der beim Spielen mehrmals überquert wird. Die Löcher verteilen sich auf terrassenartig angelegten Fairways und der Platz besticht druch seine natürlichen Hindernisse und die beeindruckende Natur des Rätikons. Dank der Höhenlage ist hier das Spielen im Hochsommer besonders angenehm, da die Temperaturen nicht allzu hoch steigen.Driving Range, Restaurant und ShopZur Golfanlage gehört eine Driving Range mit 21 Abschlagplätzen, von denen 14 überdacht sind. Außerdem gibt es einen Übungsbunker, zwei Putting Grüns und ein Chipping- und Pitching-Areal. Außerdem findet sich ein Clubrestaurant mit schöner Terrasse und ein Pro-Shop auf dem Gelände.