Rinn, Österreich

Liegt auf:918 m

Einwohner:1856

Wetter für Rinn, heute (02.12.2022)
Prognose: Trüb und zunächst schneit es leicht, nachmittags Übergang zu trockenerem Wetter.
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Früh - 06:00

-1°C45%

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Mittag - 12:00

1°C75%

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Abends - 18:00

0°C50%

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Spät - 24:00

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Die Gemeinde Rinn liegt im österreichischen Bundesland Tirol und gehört zum Bezirk Innsbrucker Land. In Rinn leben knapp 1.900 Einwohner auf etwas mehr als 10 km². Die Gemeinde besteht aus den beiden geschlossen bebauten Dörfern Rinn und Judenstein sowie einzelnen Höfen. Rinn liegt auf gut 900 Höhenmetern östlich von Innsbruck.

Historisches

Im Jahre 1250 kam der Name "Runne" für diese Gemeinde erstmalig in Umlauf. Man nimmt an, dass der Name auf das rätoromanische "Run" für Rodungsstätte zurückzuführen ist. Andere Quellen deuten den Namen allerdings als ein Synonym für Lauf- oder Wasserleitung.

Sehenswertes in Rinn

Im Ortsteil Judenstein gibt es die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung, die 1670 erbaut wurde. Judenstein wurde über Jahrhunderte hinweg zu einem Pilgerort, da von einem Ritualmord an einem kleinen Jungen im 15. Jahrhundert durch reisende Juden berichtet wurde.

Diese Legende wurde antisemitisch ausgeschlachtet. Der Mord konnte aber nie bewiesen werden und wurde von der katholischen Kirche als haltlos erklärt, wodurch die Wallfahrt aufgehoben wurde. Darüber hinaus gibt es noch einige denkmalgeschützte Bauten und Kruzifixe in der Gemeinde zu besichtigen.

Freizeitmöglichkeiten

Als besonderer Veranstaltungshöhepunkt gilt die seit 2000 stattfindende jährliche Veranstaltung RollRinn. Dieses Event dient der Verständigung zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen. Im Laufe der Jahre hat sich die Veranstaltung sehr etabliert, zahlreiche österreichische und internationale Sportler und Promis besuchen die Gemeinde zu diesem Highlight.

Aufgrund der Nähe von Rinn zu Innsbruck, nur 15 Autominuten oder auch ganz bequem mit dem Bus erreichbar, sind natürlich auch alle Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen in Innsbruck schnell zu besuchen.

Auf jeden Fall eignet sich die Region Rinn hervorragend zum Wandern: Fast zwanzig abwechslungsreiche Routen warten auf wanderfreudige Urlauber und Einheimische. Ob in der Nähe des Patscherkofels oder zur Rinner Alm, es gibt viele schöne Wanderwege, auf denen man die herrliche Landschaft genießen kann.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps Rinn

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Natur

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Martinswand

Rinn, Region Innsbruck

Natur

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Gossenköllesee

Rinn, Region Innsbruck

Sehenswürdigkeiten

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Triumphpforte

Rinn, Region Innsbruck

Sport & Freizeit

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Telfer Bad

Rinn, Region Innsbruck

Natur

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Patscherkofel

Rinn, Region Innsbruck

Natur

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Lanser See

Rinn, Region Innsbruck

Sehenswürdigkeiten

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Goldenes Dachl

Region Innsbruck, Tirol

Sehenswürdigkeiten

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Jesuitenkirche Innsbruck

Region Innsbruck, Tirol

Sehenswürdigkeiten

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Franziskanerkloster Telfs

Region Innsbruck, Tirol

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Sehenswürdigkeiten

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Wiltener Basilika

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Sehenswürdigkeiten

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Stadtmuseum Innsbruck

Region Innsbruck, Tirol

Ferienregionen zum Ort Rinn

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Region Innsbruck

Tirol, Österreich

Ausflugsmöglichkeiten:

Rinn im Winter

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Glungezer

Tirol, Österreich

Voraussichtl. Saisonzeiten:

08.12.2022 - 10.04.2023

Angebote Rinn

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Lans
Dorfstraße 19
6072 Lans
Österreich
Tel.: +43 512 378178

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Natur

Martinswand

Zirl,

Die Martinswand liegt nordwestlich von Innsbruck in der Gemeinde Zirl. Die Bergwand ist Teil des Naturparks Karwendel und bildet den Abschluss des Hechenbergs in der Nordkette.Sie ist ein berühmtes Kletterareal und liegt im höheren Schwierigkeitsbereich, in einigen Lagen Schwierigkeit "E", überwiegend "CD" und "D". Der Einstieg liegt auf 640 Metern, die Oberkante ist auf etwa 1.200 Metern. Wem der Kaiser-Max-Klettersteig zu anspruchsvoll ist, hat an der Martinswand eine große Auswahl an Kletterrouten, unter anderem die beliebte und traditionsreiche "Dschungelbuch"-Route.Kaiser-Max-KlettersteigBekannt ist vor allem der Kaiser-Max-Klettersteig. Dieser Steig ist nicht für Anfänger geeignet und wurde in der Vergangenheit oft unterschätzt, zählt unter Kennern aber auch zu den interessantesten und schönsten Steigen im deutschsprachigen Raum. Er glänzt mit einem guten Ausblick in das Inntal und bietet wenig Tritthilfen, es muss direkt am Fels geklettert werden. Der Steig ist durch seine Südausrichtung fast ganzjährig begehbar.Sehenswertes an der MartinswandEine mit vielen Mythen behaftete Höhle, die Kaiser-Max-Grotte, befindet sich im westlichen Teil der Wand. Der Sage nach suchte Kaiser Maximilian I. dort Schutz, nachdem er sich Jahre 1484 verstiegen hatte.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die ehemalige Burg Martinsbühel, die heute ein Kloster ist. Möglicherweise handelt es sich bei Teilen des Klosters um eine der ältesten noch benutzbaren kirchlichen Anlagen im Nordtirol.Flora und FaunaDie umliegende Natur ist durch sehr natürliches Waldgebiet geprägt. Das Pflücken von Pflanzen und das Stören der Wildtiere ist hier schon lange strikt verboten. Das Resultat ist eine der unberührtesten Floras und Faunas Mitteleuropas.Neben einer großen Adlerpopulation gibt es hier viele Steinböcke und Gamsrudel. Die Bewaldung besteht aus Buchen, Tannen und Fichten, bekannt ist das Gebiet für seine über 600 verschiedenen Pilzarten und seine Bandbreite an Wildkräutern.
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Sehenswürdigkeiten

Goldenes Dachl

Innsbruck,

Das Wahrzeichen InnsbrucksIm nördlichen Bereich der Innsbrucker Altstadt, unweit vom Inn und dem Innsbrucker Hofgarten, schmückt das Goldenes Dachl das 1420 erbaute Residenzgebäude der damaligen Tiroler Landesfürsten. Anlässlich der Jahrhundertwende 1500 und einer zu dieser Zeit erfolgten Eheschließung von Kaiser Maximilian I. erhielt es einen spätgotischen Prunkerker, dessen Dach 2.657 feuervergoldete Kupferschindeln schmücken.Seit 2006 beherbergt das als Goldenes Dachl bezeichnete Gebäude ein gleichnamiges Museum, das sowohl von Kaiser Maximilian I., dem Erbauer dieses einzigartigen Bauwerks, berichtet und seine Besucher über die spätmittelalterliche Welt in Innsbruck informiert.Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten InnsbrucksDas vom damaligen deutschen Kaiser Maximilian I. in Auftrag gegebene und von Niklas Türing dem Älteren errichtete Goldene Dachl überdacht einen 16 m langen, mit Reliefs und Fresken kunstvoll verzierten Erker. Das Relief unter dem Dach ist mit Tierdarstellungen verziert.Ein zweites, an der Brüstung des Prunkerkers zu bewunderndes Relief, zeigt das Tiroler Wappen und Maximilian I. mit seinen Gemahlinnen. Dahinter befindet sich ein Spruchband mit auf dem Kopf stehenden hebräischen Buchstaben. Dessen Bedeutung konnte bis heute nicht entschlüsselt werden. Bereits wenige Jahre nach seinem Entstehen war das Goldene Dachl weit über Tirols Grenzen hinaus bekannt und wurde später zum Wahrzeichen von Innsbruck.Das Museum Goldenes DachlDie das Museum beherbergenden sechs Schauräume im Goldenen Dachl wurden 2006/07 renoviert. Neben der Dokumentation der Herrscherfunktion von Kaiser Maxililian I. erfährt vor allem auch das Leben und Arbeiten der damaligen Bevölkerung eine gebührende Beachtung. In einem separaten Raum steht die einstige Welt der Kinder im Mittelpunkt. Ein in mehreren Sprachen verfügbarer Audioguide führt die Besucher auch durch die spannende Geschichte dieses einst so reichen und heute sehr attraktiven und lebendigen Innsbrucks.Auch an die kleine Besucher wird im Museum Goldenes Dachl gedacht: Der persönliche Hofnarr Kaiser Maximilians, Kunz von der Rosen, begleitet die Kinder durch das Museum. Es gibt sogar einen eigenen Raum, in dem Spiele und Bücher das Interesse am Mittelalter wecken.
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Essen & Trinken

Hotelrestaurant Weißes Rössl

Innsbruck,

Zentrale LageDas bekannte Restaurant Weißes Rössl liegt zentral in der Innsbrucker Altstadt unweit des noch bekannteren Goldenen Dachls und des Kongresshauses. Tradition seit 500 JahrenBereits seit dem 16. Jahrhundert werden im Weißen Rössl Gäste beherbergt. Wie einst werden auch heute noch Tiroler Spezialitäten und Hausmannskost serviert.Über den Dächern von InnsbruckEin Highlight im Weißen Rössl ist die Dachterrasse. Tagsüber kann man von hier aus auf die umliegenden Gebäude schauen und nachts den Sternenhimmel bewundern.
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Natur

Gossenköllesee

Kühtai,

Das westlich von Innsbruck gelegene Sellraintal, das über den auf 2.000 Höhenmeter liegenden Kühtaisattel zu erreichen ist, ist ein Seitental des Inntals. Hier befindet sich Kühtai, wo der Einstieg in ein bis auf 2.400 Meter Höhe führendes Wandergebiet liegt. Vor der beeindruckenden Bergkulisse der Stubaier Alpen sind dabei mehr als ein Dutzend Bergseen zu entdecken, zu denen der hochalpine Gossenköllesee gehört.Ein der Wissenschaft dienender GebirgsseeDer oberhalb der Baumgrenze auf 2.413 Metern liegende Gossenköllesee nimmt eine Fläche von etwa 1,5 Hektar ein und besitzt eine mittlere Tiefe von knapp 5 Metern. Ohne oberirdische Zu- und Abflüsse wird er lediglich vom Wasser der Schneeschmelze gespeist.Bereits seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts finden im See wissenschaftliche Untersuchungen statt, die dazu führten, dass der See bis ins Jahr 2014 als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt war und damit von menschlichen Einflüssen unbeeinflusst blieb. Seit den 1950er Jahren betreibt die Universität Innsbruck am Gossenköllesee eine Forschungsstation, die den Namen "Roland-Pechlaner-Station" trägt.Bachforellen und seltene KieselalgenIn der Regel ist der See von Ende Oktober bis Mitte Juni von Eis und Schnee bedeckt. Der dadurch fehlende Lichteinfall und ein sehr geringer Nährstoffaustausch begrenzen das Wachstum von Pflanzen und das spärlich vorkommende Plankton bietet nur wenigen Fischen ausreichend Nahrung. Davon profitieren in erster Linie die Nachfahren der Bachforellen, die zu Zeiten von Kaiser Maximilian angesiedelt wurden. Daneben wurde eine seltene Art von Kieselalgen entdeckt, die bisher in keinem anderen Hochgebirgssee nachgewiesen werden konnte.Die ganzjährig durchgeführten Messungen und Untersuchungen des Seewassers sind heute vor allem Bestandteil eines internationalen Forschungsprojekts, das die Auswirkung globaler Umweltveränderungen auf hochalpine Seen und ihre Einzugsgebiete zum Inhalt hat.
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Sehenswürdigkeiten

Triumphpforte

Innsbruck,

Die Triumphpforte in Innsbruck gehört zu einer der berühmtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit der majestätischen Serles im Hintergrund steht der aus Stein gehauene Bogen am Rande der Altstadt, die Maria-Theresien-Straße auf der einen Seite und die Leopoldstraße auf der anderen Seite.Zwischen Stadt und NaturSchlendert man durch den Bogen, kann man auf der einen Seite das wunderschöne Panorama der Stubaier Alpen mit der dreistufigen und sagenumwobenen Serles im Besonderen sehen. Die andere Seite ist eher etwas für Sightseeing-Begeisterte und Urlauber, die im Zentrum der Altstadt die vielen Geschäfte und Sehenswürdigkeiten genießen wollen.Gebaut aus Höttinger BrekzieDer dreitorige Triumphbogen ist nicht, wie damals üblich, aus Holz gefertigt, sondern aus Stein gehauen: Die Bildhauer Constantin Walter und Johann Baptist Hagenauer wollten Steine aus dem vorher abgebrochenen Vorstadt-Tor verwenden und so sind die Säulen zwar aus Holz gefertigt, der Torbogen selbst besteht aus Quadern der Höttinger Brekzie.Besonderheiten der TriumphpforteDie Geschichte hinter der Triumphpforte ist ein freudiges Ereignis: Sie entstand 1765 zu Ehren der Hochzeit von Erzherzog Leopold und seiner Braut, der spanischen Prinzessin Maria Ludovica.Die Südseite des Bogens ist der Hochzeit gewidmet. Die Nordseite hat hingegen ein trauriges Thema: Denn als der Vater des Bräutigams Franz Stephan nur kurze Zeit nach der Hochzeit starb, beschloss man, dieses Thema auf der Nordseite des Triumphbogens aufzugreifen.Insgesamt zeigt das Wahrzeichen sowohl Personen aus dem Hause Habsburg als auch Staatssymbole und zeitgeschichtliche Ereignisse. Profildarstellungen des Brautpaars und der Eltern des Bräutigams, Kaiserin Maria Theresias und Franz Stephan, sowie des österreichischen Erzherzogshuts mit dem Orden vom Goldenen Vlies sind auf dem Triumphbogen in Innsbruck zu finden.
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Sehenswürdigkeiten

Jesuitenkirche Innsbruck

Innsbruck,

Die Jesuitenkirche befindet sich inmitten der Altstadt Innsbrucks. Durch zwei prächtige Fassadentürme ist das barocke Bauwerk nahe der Alten Universität schon von Weitem sichtbar.Baugeschichte der JesuitenkircheDas römisch-katholische Gotteshaus, das auch den Titel Dreifaltigkeitskirche trägt, wurde zwischen 1627 und 1646 von Karl Fontaner und Christoph Gumpp dem Jüngeren an Stelle der dortigen Vorgängerkirche erbaut. Vorbild waren die Jesuitenkirchen Il Gesù und Sant‘ Ignazio in Rom.Besichtigung der Jesuitenkirche InnsbruckBetritt man die Jesuitenkirche, eine dreischiffige Anlage mit Querhaus, befindet man sich zunächst in einer Vorhalle, hinter dem prunkvollen Schmiedeeisengitter gelangt man in die Hauptkirche. Sehenswert sind vor allem die barocken Deckengemälde und der kostbare Hochaltar. Die beiden Seitenschiffe beherbergen jeweils zwei weitere Altäre. Der Fußboden der Jesuitenkirche ist kunstvoll gearbeitet, besonders unterhalb der großen Kuppel, die als Abbild des Himmels gesehen werden kann. Des Weiteren ist das kostbare Kruzifix vor der Mittelsäule und die reich verzierte Kanzel eine nähere Betrachtung wert.Auch hörbare Schätze kann diese Kirche ihr Eigen nennen: die älteste Glocke der Kirche, die Silberne Glocke, stammt aus dem Jahr 1579, die Schützenglocke aus dem Jahr 1959 die viertgrößte Glocke Österreichs.Seit den Anfängen wird die Dreifaltigkeitskirche von Mitgliedern des Jesuiten-Ordens betreut. Sie beherbergt die Gebeine des Heiligen Pirmins, der auch Stadtpatron von Innsbruck ist.Neben dem Theologen Karl Rainer sind einige Mitglieder des Fürstenhauses hier beigesetzt, u.a. Erzherzog Leopold V., der Auftraggeber der Kirche sowie seine Frau Claudia de Medici und seine Söhne Ferdinand Karl und Sigismund Franz.
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Essen & Trinken

Café Munding

Innsbruck,

Konditorei seit 1806Im Frühjahr 1806 eröffnet Johann Nepomuk Munding das Damencafé Konditorei Munding in der Kiebachgasse 16. Vorher befand sich in dem Gebäude die Zuckerbäckerei, in der er arbeitete. Später kaufte er das Anwesen und eröffnete die erste Café-Konditorei Innsbrucks. Wechselndes SortimentDas komplette Angebot im Café Munding wird in der eigenen Konditorei hergestellt. Bis auf ein paar Torten, die nach jahrzehntealten Rezepten gebacken werden, wird das Sortiment dreimal im Jahr geändert. Dabei spielt auch die Jahreszeit eine Rolle.
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Sehenswürdigkeiten

Franziskanerkloster Telfs

Telfs,

Die Marktgemeinde Telfs liegt etwa 27 km westlich von Innsbruck. Neben einer barocken Kirche aus dem 17. Jahrhundert, der Dekanatskirche aus dem 19. Jahrhundert, zwei Pfarrkirchen aus dem 20. und 21. Jahrhundert gehört auch das Franziskanerkloster mit seiner dazugehörigen Kirche zu den Sehenswürdigkeiten des Orts.Die Geschichte des KlostersAls die ersten Mönche des Franziskanerordens nach Telfs kamen, nutzten sie zunächst Teile des örtlichen Bezirksgerichts als provisorische Unterkunft. Die Ordensbrüder kümmerten sich hauptsächlich um die Seelsorge der Menschen, sie predigten und fungierten als Beichtvater. Die Mönche trugen zudem zu der Verbreitung der Andachten am Kreuzweg bei. Auf Betreiben des damaligen Gemeindepfarrers wurde für die Franziskaner in den Jahren 1703 bis 1706 eine Kirche mit einem Kloster in Telfs errichtet.Nachdem die Zahl der Ordensbrüder auf 6 zurückgegangen war, erholte sich der Konvent im 19. Jahrhundert allmählich wieder. Nicht nur die Seelsorge konnte wieder ungehindert ausgeübt werden, es fanden auch Um- und Ausbauarbeiten im Kloster und der Kirche statt.So entstand im Jahre 1824 unter anderem ein Garten mit einem Gartenhäuschen. Anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums wurde die Kirchenfassade mit einem Mosaik umgestaltet. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde das Kloster beschlagnahmt. In der Folge wurden Privatpersonen in dem Franziskanerkloster einquartiert. Diese verließen die kirchliche Einrichtung im Jahr 1960, sodass wieder das reguläre Ordensleben möglich wurde.Auch heute tragen die Ordensbrüder des Franziskanerordens wesentlich zum Gemeindeleben bei. Sie veranstalten Kurse, organisieren Ausflüge, halten Gottesdienste ab und werden in der Beichtseelsorge tätig. Das Kloster steht Ordensleuten ebenso offen wie Laien.Die KlosterkircheDie Franziskanerkirche wurde Mariä Empfängnis geweiht. Die Ausstattung des Gotteshauses ist nach Franziskanerart bewusst schlicht gehalten. Die Kanzel und die Altäre stammen aus dem 19. Jahrhundert. Das Hochaltarbild stammt aus dem Jahre 1710. Es zeigt Maria Immaculata, die von vier Heiligen verehrt wird, und vier Erdteile.Auf den Seitenaltarbildern aus dem 18. Jahrhundert sind der Heilige Antonius von Padua und der Heilige Franziskus dargestellt. Am Korb der Kanzel ist ein Kruzifix aus dem 18. Jahrhundert angebracht. Die Orgel der Klosterkirche wurde im Jahre 1898 erbaut.
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Sport & Freizeit

Telfer Bad

Telfs,

Das Telfer Bad ist Teil des Sportzentrums Telfs. Der Besuch des Telfer Bads ist wetterunabhängig, da es sowohl einen Hallen- als auch einen Freibadbereich gibt.Wer genug vom Schwimmen hat, kann sich auf den großzügigen Grünflächen entspannen und sonnenbaden. Alle Besucher, die eine nahtlose Bräune bevorzugen, können sich in das abgetrennte FKK-Areal zurückziehen.Wer sich nach dem Schwimmen noch mehr bewegen möchte, kann auf dem Fußball- oder Beachvolleyplatz sein Können unter Beweis stellen. Für Kinder gibt es extra Spielgeräte, damit den kleinen Besuchern des Schwimmbads nicht langweilig wird.
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Natur

Patscherkofel

Igls,

Der Patscherkofel gilt als der Hausberg Innsbrucks und ist südlich der Stadt zu finden. Es ist ein perfektes Ausflugsziel für Mountainbiker und Wanderer, das mit der Patscherkofelbahn von Igls aus erreicht werden kann.Eldorado für NaturliebhaberDas alpine Naturparadies verfügt über zahlreiche Wanderwege wie beispielsweise zur Lanser Alm oder zur Glungezer Hütte. Darüber hinaus verläuft entlang des Jochleitensteigs der Naturlehrweg Patscherkofel, wo man an zahlreichen Aussichtspunkten sehr viel Interessantes über die Flora und Fauna am Patscherkofel erfährt.Wandern auf dem ZirbenwegEin ganz besonderes Erlebnis für alle Altersgruppen ist der Zirbenweg, der das Landschaftsschutzgebiet durchquert und durch alte Zirbenbestände führt. Entlang des Wegs kann man die traumhafte Natur sowie die spektakulären Ausblicke auf die Nordkette und das Inntal genießen.Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten, um den Zirbenweg zu entdecken - die Gehzeit variiert je nach Weg zwischen anderthalb und vier Stunden. Der Zirbenweg verläuft ohne wesentliche Höhendifferenzen auf über 2.000 Metern und erstreckt sich bis zur Tulfein Alm. Unterwegs finden die Wanderer auch zahlreiche Hütten, in denen man sich kulinarisch verwöhnen lassen und stärken kann.Österreichs höchster AlpengartenSehr sehenswert ist außerdem der Alpengarten Patscherkofel, der der höchstgelegenste Botanische Garten in Österreich ist. Auf die Besucher wartet hier ein Rundwanderweg mit vielen Informationen zu diesem einzigartigen Lebensraum.Der Alpengarten ist direkt neben der Bergstation zu finden und birgt auf einer Fläche von rund 1,5 Hektar wahre Pflanzenschätze wie Enzian und Edelweiß, aber auch Pflanzen aus anderen Regionen wie beispielsweise dem Himalayagebiet.Tipps für FamilienEin besonderes Highlight für Kinder ist die Kofele’s Quizwandertour über 13 Stationen von der Bergstation bis zum Gipfel. Mit dem richtigen Lösungswort wartet eine tolle Überraschung im “Das Kofel Restaurant” in der Bergstation der Patscherkofelbahn. Außerdem gibt es hier Kinderwanderwege mit Eule, Reh und Fuchs, die Tiere haben im Wald und auf dem Berg ihre Spuren hinterlassen.Nach einer erfolgreichen Wanderung kann man sich im “Das Hausberg Restaurant” in der Talstation der Patscherkofelbahn noch kulinarisch verwöhnen lassen und die Kinder können sich auf dem großen Kofele’s Spielplatz austoben.
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Sehenswürdigkeiten

Wiltener Basilika

Innsbruck,

Innsbruck, die füntgrößte Stadt Österreichs, hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, unter anderem die Wiltener Basilika.Im Süden Innsbrucks liegt der Stadtteil Wilten mit knapp 17.000 Einwohnern. Der Bergisel, ein gut 700 m hoher Hügel liegt wiederum im Süden von Wilten am Ausgang ins Inntal. Erste Besiedelungen des Gebietes gehen zurück auf etwa 1000 Jahre vor Christus. Der Stadtteil Wilten verfügt alleine über hundert denkmalgeschützte Bauten, hierunter die Basilika.Die Wiltener BasilikaMan nennt die römisch-katholische Pfarr- und Wallfahrtskirche auch Basilika Unsere Liebe Frau von der unbefleckten Empfängnis oder Unserer Lieben Frau unter den vier Säulen. Die Kirche gehört zum Bistum Innsbruck. Man vermutet, dass schon römische Legionäre am Ort der Basilika ein Marienbild verehrten, und hier wurden auch Reste einer Vorgängerkirche aus dem 5. Jahrhundert, also frühes Christentum, gefunden. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts wird die Kirche als Kirche Unserer Hohen Frau erwähnt, die zu einem Wallfahrtsort wurde. Mehrere Umbauten folgten. In den Jahren 1751 - 1756 schließlich musste wegen drohenden Zerfalls der Kirche ein Neubau betrieben werden, den der Pfarrer und Baumeister Franz de Paula Penz leitete. Der Neubau erfolgte im Rokokostil, geplant von Joseph Stapf aus Pfronten. 1957 erhielt die Basilika durch Papst Pius XII. den Ehrentitel Basilika minor und etablierte sich über die Jahre hinweg zur meistbesuchten Sehenswürdigkeit Innsbrucks.Ausstattung der BasilikaZarte Farben vermischt mit viel Gold und Rokokostuck zeichnen das Innere der Kirche aus. Darüber hinaus gibt es Deckengemälde mit Szenen aus dem Leben Marias.Der Hochaltar hat vier mächtige Säulen mit einer großen Krone. Die Muttergottesstatue mit Kind aus Sandstein verlieh der Kirche ihren Namen. Die Kirche steht auf einem weiten Platz, der den Barock der Fassade gut in Szene setzt. Die Orgel der Kirche hat 24 Register.
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Natur

Lanser See

Lans,

Eingebettet in die schöne Landschaft Tirols liegt südlich von Innsbruck der Lanser See. Der Moorsee ist knapp 3 Hektar groß und bis zu zwölf Meter tief. Für die Innsbrucker ist das Naturbad vor den Toren der Stadt ein beliebtes Naherholungsziel. Der See wird von einem Seerosenweiher im Lanser Moor gespeist. In den Monaten Juni und Juli stehen die Seerosen in voller Blüte.Ein Familienbad mit vielen MöglichkeitenDer Lanser See verfügt über eine ausgezeichnete Wasserqualität und verspricht an heißen Sommertagen Erfrischung. Die umliegenden Liegewiesen bieten viel Platz und am Waldrand Schutz vor der Sonne.In einem Café können die Badegäste Getränke oder Snacks kaufen. Kinder und Jugendliche bekommen am Lanser See eine Menge geboten. Es gibt einen Spielplatz und Flächen für verschiedene Ballspiele. Für Kinder gibt es gesondertes flaches Kinderbecken.Beliebt sind auch ein Sprungturm und die Badeinsel in der Mitte des Sees. Eine weitere Besonderheit ist der FKK-Bereich. Ein Teil ist nur Frauen vorbehalten. Außerdem werden Shiatsu-Behandlungen und Yoga-Kurse angeboten.Märchen und die wahre Geschichte des Lanser SeesEin Tiroler Märchenbuch aus dem 19. Jahrhundert erzählt die Geschichte eines Bauern, der einen Wald mit besonders schönen Bäumen besessen haben soll. Ein Adliger begann sich für das kostbare Land zu interessieren. Mit der Hilfe einiger Richter gelang es ihm, den Bauern zu enteignen und den Wald an sich zu reißen. Der Bauer verfluchte den adligen Übeltäter und wünschte ihm, dass der Wald in einem See versinken möge. Tatsächlich war am nächsten Tag an der Stelle, an der zuvor die schönen Bäume gestanden hatten, ein See - der Lanser See.In Wirklichkeit gehörte der See seit dem 14. Jahrhundert dem Stift Wilten in Innsbruck. Im 19. Jahrhundert wurde er verstaatlicht und zu einer Badeanstalt umgestaltet. Sie durfte zunächst nur von Männern besucht werden. Seit 1936 hat das Naturbad für Familien geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum Innsbruck

Innsbruck,

Das Stadtmuseum Innsbruck befindet sich im Herzen der Stadt in der Badgasse, unweit des Doms zu St. Jakob, der Hofburg und des besonders berühmten Goldenen Dachls. Da diese Sehenswürdigkeiten auf keiner touristischen Besichtigungsroute fehlen dürfen, kann damit gleich auch der Besuch des empfehlenswerten Museums verbunden werden.Historie und Zeitgeschichte - gepaart mit Kultur Im Stadtmuseum kann man diverse Aspekte der Stadtgeschichte Innsbrucks erfahren. Die Ausstellungsgegenstände dazu stammen durchwegs aus den Archiven der Landeshauptstadt Tirols.Wichtige Themen geographischer und geschichtlicher Natur vermitteln Wissenswertes zur Lage von Innsbruck, der Stadtgründung, der landesfürstlichen Residenz sowie zur Stadtentwicklung.Informationen zu Verkehr, Kultur, Sport, Tourismus, Gesundheit, Handel und Gewerbe, Trinkwasserversorgung und Zeitgeschichte runden die interessante Dauerausstellung ab. Ergänzend dazu gibt es Gemälde bedeutender Tiroler Künstler, Panoramabilder, historische Fotografien, Stadtansichten, Plakate und Postkarten, seltene Realien und alte Urkunden zu besichtigen, die spannende Einblicke in das Leben der Stadtbewohner bieten.Zweiter Weltkrieg als PublikumsrennerBesonders beliebt im Museum ist die Präsentation über die Geschehnisse vor, während und nach des Zweiten Weltkriegs. Gerade bei dieser Thematik ist sehr gut die enge Zusammenarbeit zwischen Stadtmuseum und Archiv der Stadt Innsbruck zu erkennen, die durchaus als eine Besonderheit bezeichnet werden kann.Das Stadtarchiv als wichtigster Museumspartner Aufgang zum Stadtarchiv / © Stadtarchiv/Stadtmuseum InnsbruckOhne das Stadtarchiv wäre es für das Stadtmuseum viel schwieriger, hochwertige Ausstellungen zu bieten. Im Archiv werden alle wichtigen Informationen über Innsbruck, beginnend bei der ältesten städtischen Urkunde, dokumentiert und bei Bedarf dem Stadtmuseum, aber auch interessierten Besuchern, zur Verfügung gestellt.
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Sehenswürdigkeiten

Schloss Ambras

Innsbruck,

Das Schloss Ambras liegt am Stadtrand von Innsbruck auf einem 100 m hohen Felsen und ist wohl eins der schönsten Highlights in Tirol. Seinen Ursprung hat das Schloss nach Überlieferungen im 10. Jahrhundert, damals noch in Form einer Burg. Im 16. Jahrhundert ließ Erzherzog Ferdinand II. die Burg in ein Wohnschloss im Renaissance-Stil umbauen. 1880 wurde endgültig ein Museum eingerichtet.Einrichtung, Sammlungen und Ausstellungen Erzherzog Ferdinand II. hat einige Werke und Gegenstände gesammelt, die noch heute im Schloss zu sehen sind. Im Unterschloss sind etwa die historische Renaissance-Kunst- und Wunderkammer, die Rüstkammern und das Antiquarium zu finden, unter anderem mit Goldschmiedearbeiten, Waffensammlungen und bedeutenden osmanischen Gegenständen aus dem 16. Jahrhundert.Im Hochschloss entdeckt man unter anderem eine der bedeutendsten Glassammlungen (Strasser) mit Barock- und Renaissance-Stücken, zudem eine Sammlung gotischer Skulpturen, die Habsburger Porträtgalerie, ein gut erhaltenes Bad aus dem 16. Jahrhundert sowie die Kapelle St. Nikolaus.Im imposanten Spanischen Saal unter dem Hochschloss finden heute Konzerte und die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik statt.Neben den genannten Ausstellungen beherbergt das Schloss Ambras in regelmäßigen Abständen auch Sonderausstellungen mit unterschiedlichen Themen. Viele von ihnen stellen den Bezug zum Landesfürsten Erzherzog Ferdinand II. her.Der Schlosspark Schlosspark / © Zairon, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Rund 20 Hektar groß ist der schöne Schlosspark des Schlosses Ambras. Die Gärten wurden im Rahmen des Residenz-Baus ebenfalls im 16. Jahrhundert angelegt. Erhalten geblieben aus dieser Zeit ist etwa der Wasserfall. Auch ein Beet ist im Renaissance-Stil angelegt worden.Direkt beim Haupteingang befindet sich der Große Weiher, auf dem sich Enten und Schwäne tummeln. In dem nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsparks angelegten Schlosspark sollten sich Besucher neben dem künstlichen Wasserfall außerdem die Bacchusgrotte und den Keuchengarten ansehen.
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Essen & Trinken

Seegrube

Innsbruck,

Mit der Gondel zum RestaurantDas Restaurant Seegrube liegt auf 1.905 Meter und hat die höchste Terrasse Innsbrucks. Am leichtesten erreicht man das Restaurant vom Stadtzentrum aus mit der Nordkettenbahn. Bodenständig oder exklusivBodenständige Tiroler Köstlichkeiten werden in der Gaststätte im Erdgeschoss angeboten. Im ersten Stock befindet sich das gehobenere Restaurant mit Panoramablick auf Innsbruck und die Berge.Freitags in der SeegrubeZur Einstimmung ins Wochenende ist die Seegrube freitags auch am Abend geöffnet. Kulinarisch hat man die Möglichkeit zwischen einem Jahreszeiten-Menü oder à la Carte zu wählen.
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Essen & Trinken

Café Valier

Innsbruck,

Von der Bäckerei zum Café1896 wurde die Bäckerei Valier gegründen. Gotthard Valier erweiterte die Bäckerei später in eine Konditorei mit Café. Mittlerweile wird das Café Valier in vierter Generation geführt.Wiener Flair in der Maximilianstraße Die Maximilianstraße befindet sich am südlichen Rand der Innsbrucker Altstadt. Auf halber Strecke zwischen dem Hauptbahnhof und der Universität liegt die Hausnummer 27, wo seit 1902 die Konditorei Valier zu finden ist. Das integrierte Café ist im Stil eines klassischen Wiener Kaffeehauses eingerichtet.Kleine und große SündenIn der Auslage bleiben keine Wünsche offen. Hier findet man alles - egal, ob man eine kleine oder eine große Sünde begehen will. Zwischen Kuchen, Torten, Pralinen, Kekse , Lebkuchen und anderen Leckereien fällt die Auswahl unter Umständen schwer. Eine Besonderheit des Café Valier ist die traditionell hergestellte italienische Panettone.
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Essen & Trinken

Seerestaurant Natterer See

Natters,

Im Ferienparadies Natterer SeeAm Westufer des Natterer Sees, südlich des Innsbrucker Flughafens, liegt das Ferienparadies Natterer See. Neben einem Hotel und einem Campingplatz gibt es zahlreiche Freizeitangebote und drei Gastronomiebereiche. Ein besonderes Ambiente bietet das Seerestaurant.Direkt am WasserDas Seerestaurant liegt direkt am Natterer See und bietet eine internationale Küche. Durch die großen Fenster hat man auch vom Gastraum aus einen wunderbaren Blick auf den See. Im Sommer bietet sich die große Seeterrasse an, wo von Juni bis September regelmäßig Live-Musik geboten wird. Für RomantikerWer es romantisch mag, der bucht einen der kleinen Pavillons, die sich direkt auf dem See befinden und mit einem kleinen Steg mit der Seeterrasse verbunden sind.
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Radsport

Bikepark Innsbruck

Mutters,

Der Bikepark Innsbruck liegt auf der Muttereralm, rund zehn Kilometer von Innsbruck entfernt. Er besteht aus fünf Trails, einem Bike-Übungsgelände und im Tal einem Pumptrack und einem Dual Speed & Slopestyle Kurs.Die fünf Trails des Bikeparks InnsbruckDie ersten Fahrkilometer legt man am besten auf "The Simple One" zurück. Die Route führt über einen einfachen Forstweg vom Berg zurück ins Tal und kann ohne größere Hindernisse befahren werden. Wer will, gelangt von "The Simple One" zum Trail "The Chainless One". Die Strecke verläuft auf 4,2 Kilometern von der Mittelsohle bis zur Talsohle. Dieser Flowtrail begeistert vor allem durch seine 180 Kurven und viele Doubles und Kicker. Zudem erwarten die Biker spannende Schrägfahrten, die in kurzer Abfolge zu bewältigen sind. Ein Trail für Familien und den Nachwuchs ist "The First One", der wenig steil verläuft und gut zur Vorbereitung auf anspruchsvollere Strecken geeignet ist. Für die Erfahrenen, die eine neue Herausforderung suchen, gibt es die Strecke "The Wild One". Der Flowtrail zieht sich auf 2,5 Kilometer 500 Meter in die Tiefe. Hier geht es so schnell und kurvenreich zu, dass die Fahrer das Gefühl bekommen, sie fliegen über Wiesen und Felder hinweg. "The Rough One" ist schließlich ein naturbelassener Trail mit vielen Wurzelpassagen und Holzbauten, er ist 2 km lang und startet an der Mittelstation Nockspitzbahn auf 1.314 m Höhe.Pumptrack und Kidspark an der MuttereralmAn der Talstation der Muttereralm liegt der Pumptrack des Bikeparks, dessen Wellenkurs jeder zum Trainieren nutzen kann, während der Dual Speed und Slopestyle Kurs nur Profis mit Genehmigung offen steht. Zum Bikepark gehört außerdem noch ein Kidspark an der Bergstation Mutterarlm, hier gibt es drei Lines mit leichten Hindernissen, Sprüngen und Kurven, das perfekte Einstiegsgelände für kleine Biker.
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Wandern & Bergsport

Oberperfer Geisterwanderweg

Oberperfuss,

Der Oberperfer Geisterwanderweg ist ein Familienausflugsziel am Rangger Köpfl, ca. 15 Kilometer Luftlinie von Innsbruck entfernt. Der geheimnisvoll anmutende Baumpfad hält auf 1,6 km Länge viele spannende Erzählungen für Groß und Klein bereit.21 Geschichten zum Staunen, Gruseln und RätselnVon Oberperfuss lässt sich der Startpunkt des Geisterwanderwegs, der sich am 1.360 Meter hoch gelegenen Stiglreith befindet, sehr einfach mit der Gondelbahn erreichen. Von der Bergstation führt der Pfad bergan durch den Wald, passiert dabei den Weg der Sinne, verschiedene kleine Spielplätze und endet am idyllischen Speicherteich. Die Strecke wird von 21 Baumbarts gesäumt. Baumbarts sind Fichten, die verkehrt herum in den Boden geschlagen wurden und mit ihren liebevoll geschnitzten Gesichtern und den Haaren aus Wurzelwerk fast den Eindruck erwecken, als wären hier die Geister des Waldes zum Leben erwacht.Auf Knopfdruck ertönen aus dem Inneren der knöchernen Bäume wundersame Geschichten, die der Feder der bekannten Märchenerzählerin Herta Glück entstammen. So können große und kleine Gäste in die Sagenwelt Tirols eintauchen, etwas über die älteste Fichte der Welt oder den berühmtesten Sohn des Orts, den Kartographen Peter Anich, erfahren. Ebenso kommen Ratefüchse auf ihre Kosten und werden bei erfolgreicher Lösung an der Talstation mit Kraft- und Zaubersteinen belohnt.Rast- und Einkehrmöglichkeiten Familien am Speicherteich / © Bergbahnen Oberperfuss GmbHAm Ende der Geisterwanderung liegt der Speicherteich, von dem aus man einen wunderbaren Blick auf die umliegenden Berge hat. Rings um den Teich herum stehen Bänke, die zur verdienten Rast und Seele baumeln lassen einladen.An der Bergstation Stiglreith befindet sich das gleichnamige Panorama-Restaurant, auf dessen Sonnenterrasse nicht nur der schöne Ausblick genossen werden kann, sondern auch für das leibliche Wohl gesorgt wird. Für Kinder stehen zudem ein großer Spielplatz und ein Hüpfburgparadies zur Verfügung.
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Essen & Trinken

Weinhaus Happ

Innsbruck,

Wirtshaus seit mehr als 500 JahrenDas Weinhaus Happ wird erstmals 1484 als Wirtshaus in Innsbruck erwähnt. Nach mehrmaligem Besitzerwechsel kaufte es knapp 400 Jahre später Franz Happ, der Namensgeber des heutigen Weinhauses.Restaurant Tradition wird im Restaurant groß geschrieben. Daher bietet die Küche traditionelle regionale und internationale Gerichte: Von Salaten über Fisch und Fleisch, bis hin zu Wild gibt es eine große Auswahl. Dazu passt am besten ein guter Tropfen aus dem hauseigenen Weinkeller.