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Steinbach am Attersee, Österreich

liegt auf 509 m

Wettervorhersage für Steinbach am Attersee in / Oberösterreich
Sonntag, den 23.09.2018FrühMittagAbend

Prognose:
Es regnet immer weniger und im Laufe des Nachmittags brechen die Wolken auf.

Wetter:
Temperatur:14°C19°C20°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
95%95%35%

Quelle: ZAMG

Die oberösterreichische Gemeinde Steinbach am Attersee befindet sich im Salzkammergut. Sie liegt auf einer Höhe von 509 Metern am südlichen Ostufer des Attersees. Steinbach gehört zum Hausruckviertel und ist mit knapp 900 Einwohnern dessen größte Gemeinde.

Geschichtliches über Steinbach am Attersee

Bereits in vorchristlicher Zeit war die Region um Steinbach am Attersee besiedelt. Zunächst waren es die Kelten. Ihnen folgten die Römer, durch deren Straßen vor allem der Transport von Holz und Salz an Bedeutung gewann. Seit dem 15. Jahrhundert wurde Steinbach dem Fürstentum "Österreich ob der Enns" zugeordnet.

Schon im beginnenden 19. Jahrhundert gewann der Fremdenverkehr im Salzkammergut mehr an Bedeutung. Besonders in den Sommermonaten residierten wohlhabende Bürger und auch Künstler am Attersee. Dazu gehörte neben dem Maler Gustav Klimt auch der Komponist Gustav Mahler. Seit Österreich zur Republik wurde (im Jahre 1918), gehörte Steinbach zum Bundesland Oberösterreich.

Die Steinbacher Pfarrkirche St. Andreas

Die Pfarrkirche des Orts steht auf einem Hügel. Archäologische Grabungen an dieser Stelle förderten Statuen von heidnischen Gottheiten zu Tage, die vermuten lassen, dass der Hügel bereits in vorchristlicher Zeit als Kultstätte genutzt wurde. Ein erster christlicher Kirchenbau wird für das Jahr 760 n. Chr. vermutet.

Im Jahre 1276 wurde die Kirche von Steinbach zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Wann das heutige Gotteshaus errichtet wurde, ist nicht sicher. Jedoch ist der Bau im Stil der Spätgotik gebaut, was die Netz- und Sternrippengewölbe im Innern belegen. Der hölzerne Hochaltar ist mit Statuen von Heiligen versehen. Der Kirchturm an der Westseite trägt einen barocken Zwiebelhelm.

Das Heimathaus des Orts

Einst war das Huthaus war die Unterkunft des Holzhütters. Heute beherbergt es das Heimathaus, das von Juli bis September jeweils dienstags ab 18 Uhr öffnet. Entsprechend seiner ehemaligen Funktion behandelt das Museum die Themen der Holzbringung im Attergau.

In einem beweglichen Modell eines Holzaufzugs wird die mühsame Arbeit dargestellt. Eine solche Anlage war im Weißenbachtal in der Zeit zwischen 1722 bis etwa 1871 in Betrieb. Mit ihrer Hilfe wurde Holz, das für die Gewinnung von Salz benötigt wurde, vom See bis hin zur Saline in der Ortschaft Ebensee gebracht.

Berühmten Künstlern auf der Spur

Nicht nur der österreichische Jugendstilmaler Gustav Klimt wohnte in den Sommermonaten am Attersee. Auch der Komponist Gustav Mahler verbrachte seine Sommerfrische zwischen 1893 bis 1896 hier.

Zunächst hatte er ein Zimmer im "Gasthof zum Höllengebirge". Da er jedoch in Ruhe an seinen Symphonien komponieren wollte, wurde für ein direkt am See das sogenannte Komponierhäuschen errichtet. Es wurde 1985 restauriert und in den Originalzustand mit seiner einfachen Einrichtung gebracht.



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