Warmensteinach, Deutschland

Liegt auf:628 m

Einwohner:2252

Wetter für Warmensteinach, heute (26.09.2022)
Prognose: Nach leichtem Regen verläuft der Tag wechselnd bewölkt und weitgehend trocken.
...
Früh - 06:00

7°C55%

...
Mittag - 12:00

12°C20%

...
Abends - 18:00

8°C30%

...
Spät - 24:00

7°C45%

Der Luftkurort Warmensteinach gehört zum Landkreis Bayreuth in Oberfranken. Die rund 2.200 Einwohner zählende Gemeinde liegt inmitten des Fichtelgebirges und wird von den Höhenzügen Königsheide, Kreuzsteingruppe und Ochsenkopf umrahmt. Der Ort wurde 1402 das erste Mal urkundlich erwähnt und gründete sich am sogenannten "Zwissel", dem Punkt an dem der Moorbach (früher Kalte Steinach) und die Warme Steinach zusammenfließen.

Tourismus und Stadtbild

Der wichtigste Handelszweig der Region war über viele Jahrhunderte hinweg die Glasherstellung. Durch den verbesserten Eisenbahnanschluss im 20. Jahrhundert entwickelte sich daneben zunehmend die Tourismusbranche zum einträglichen Wirtschaftsfaktor.

Mittlerweile ist der staatlich anerkannte Luftkurort geprägt von Hotels, Pensionen und Gasthöfen, es gibt Tennisplätze, ein Naturmoorbad, einen Kurpark, Kneipptretbecken sowie eine Seilschwebebahn, die Besucher auf den 1.024 m hohen Ochsenkopf bringt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Glaserzeugung gehörte schon immer zu den wichtigsten Einkommensquellen der Bewohner des Fichtelgebirges. Im 1980 eröffneten Fichtelgebirgs-Glasmuseum im Freizeithaus des Orts wird die Entwicklung des Handwerks an zahlreichen Werkzeugen, Produkten, Herstellungsverfahren und Nachbauten dokumentiert. Größtes Anschauungs-Objekt ist der Nachbau eines Paterla-Ofens, der für die Glasperlenproduktion verwendet wurde.

Das Freilandmuseum Grassemann vermittelt dem Besucher Einblicke in den Alltag einen Mittelgebirgs-Bauernhofes. Das dortige Schwärzer-Haus ist ein für die Gegend typischer Einfirsthof mit Scheune, Stall und Wohnteil aus dem Jahr 1698. Wenn das Haus geschlossen ist, besteht die Möglichkeit, sich im Außenbereich auf einem Wanderweg an 17 Stationen die dortige Kulturlandschaft aufzeigen zu lassen.

Auch die barocke St. Laurentius-Kirche in Oberwarmensteinach, die moderne St. Bonifatius-Kirche und die Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit in Warmensteinach sind sehr sehenswert und bieten verschiedene Kunstschätze.

Die Nähe zu Bayreuth und seinen Festspielen zeigt sich jährlich im August, wenn in Zusammenarbeit mit dem "Festival junger Künstler Bayreuth" in Warmensteinach kostenlose literarische und musikalische Veranstaltungen stattfinden.

Sport und Freizeit rund um Warmensteinach

Warmensteinach bildet die Basis für zehn gut ausgeschilderte Rundwanderwege. Startpunkt ist immer ein zentraler Platz der Gemeinde, z. B. der Bahnhof. Von dort führen alle Touren auf markierten Pfaden hinein in die typischen Fichtelwälder, vorbei an schönen Ausblicken auf die 16 Ortsteile, zurück zu ihrer Ausgangsstelle.

Daneben gibt es weitere ausgeschilderte Routen wie den Glaswanderweg oder den Jägersteig. Die ca. 10,5 Kilometer lange Strecke des Glaswanderwegs verläuft zwischen den Ortsteilen Grünstein und Zainhammer. Hier bietet sich dem Wanderer die Gelegenheit, neben der abwechslungsreichen Landschaft, auch die traditionelle Glasindustrie der Region besser kennen zu lernen.

Der Jägersteig ist nur 4,1 Kilometer lang, hat aber seinen steigartigen Charakter nicht verloren. Er hält nur vereinzelte befestige Waldwege bereit, belohnt aber mit vielen schönen Ausblicken auf Warmensteinach und den Ochsenkopf.

Im Ortsteil Fleckl befindet sich das Naturmoorbad Fleckl mit einem großen Badeweiher direkt am Fuß des Ochsenkopfs. Ein Teil des Weihers hat eine Naturmoorfläche, die gesundheitsfördernd sein soll.

Für Radfahrer bietet die Gegend mehr als 50 ausgewiesene Radtouren in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und Längen. Mountainbikern steht daneben auch eine Downhillstrecke von 2,3 Kilometern mit einem Höhenunterschied von 250 Metern zur Verfügung.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

Weiterlesen

 Anzeige

Schön- & Schlechtwetter-Tipps Warmensteinach

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Wandern & Bergsport

...
Luisenburg Felsenlabyrinth

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Wandern & Bergsport

...
Jean-Paul-Weg

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Natur

...
Zoo Hof

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Sehenswürdigkeiten

...
Burg Thierstein

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Natur

...
Schneeberg

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Natur

...
Auenpark

Warmensteinach, Fichtelgebirge

Wandern & Bergsport

...
Jean-Paul-Weg

Fichtelgebirge, Bayern

Sehenswürdigkeiten

...
Festspielhaus Bayreuth

Fichtelgebirge, Bayern

Sport & Freizeit

...
Lohengrin-Therme

Fichtelgebirge, Bayern

Sehenswürdigkeiten

...
Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit

Fichtelgebirge, Bayern

Sehenswürdigkeiten

...
Neues Schloss Bayreuth

Fichtelgebirge, Bayern

Sehenswürdigkeiten

...
Porzellanikon

Fichtelgebirge, Bayern

Angebote Warmensteinach

Karte wird geladen...

Kontakt zur Ferienregion

Tourist Information Warmensteinach
Oberwarmensteinacher Straße 420
95485 Warmensteinach
Deutschland
Tel.: +49 9277 1401

Südweg Goldmühl - Fürstenstein/Mittelweg

Warmensteinach, Bayern

Wegebeschreibung: Im südlichen Randbereich des Fichtelgebirges verläuft der Südweg und führt vom Obermainland in das Weißmaintal, zum Steinacher Vorgebirge und dem Steinachtal, in das Kemnather Becken mit dem Talgebiet der Heidenaab, überquert den Höhenzug des südlichen Steinwaldes und erreicht dann das ausgedehnte Weihergebiet der Wiesauer Senke. Wegeverlauf der Etappe: Goldmühl - Brandholz - Warmensteinacher Forst Nord (Fürstenstein) Markierung: Schwarzes S auf gelbem Grund
...

Entlang der Goldberge und Geseeser Höhe - BT 32

Warmensteinach, Bayern

Entlang der "Goldberge" und Geseeser Höhe Wegbeschreibung: Goldkronach (Einkehrmöglichkeit) - Gesees - Blumenau - Benk (Einkehrmöglichkeit) - Dressendorf (Einkehrmöglichkeit) - Nemmersdorf (Einkehrmöglichkeit) - Goldkronach (Einkehrmöglichkeit) Schwierigkeit der Strecke: Leicht bis Mittel. Vorwiegend auf wenig befahrenen Nebenstraßen, sowie auf Flurwegen führt diese kurze, leicht zu befahrende Tour. Insgesamt ist die Trassenführung weitgehend steigungsarm; nur sehr kurze, steile Abschnitte gibt es in Dressendorf und Nemmersdorf, wenn der westliche Rand des Fichtelgebirges gestreift wird. Vorsicht bei Querung der B 2 in Benk! Informatives: Goldkronach: Besucherbergwerk "Schmutzlerstollen", Bergbaumuseum; Nemmersdorf: Ev. Pfarrkirche
...

Zustiegsloipe Goldkronach

Warmensteinach, Bayern

Zustiegsloipe für die Fürstensteinloipe bei Goldkronach. Schwierigkeit: 2,6 Km, 120 HöhenmeterLaufrichtung: in beide Richtungen befahrbar
...

Rundwanderweg 1: Birnstengel

Warmensteinach, Bayern

Wegbeschreibung: Vom Birnstengel aus zum Ehrenfriedhof in eine Höhe von 828 Meter. Dort weiter zur Hohen Heide nach Rehschlag, zum Wetzsteinfelsen, Hedlerreuth und wieder zurück zum Ausgangspunkt. Markierung: ab Birnstengel weiße 1 auf dunklem Grund Schwierigkeit der Strecke: steile Anstiege und größere Höhenunterschiede Sehenswürdigkeiten: Bischofsgrün, Wetzsteinfelsen
...

Bärnreuth

Warmensteinach, Bayern

Die Tour führt von Bärnreuth rund um den Mainberg und von dort wieder zurück zum Ausgangspunkt. Es ist eine schöne gemütliche Nachmittagstour, die sich auch in Richtung Wülfersreuth oder aber auch zur Burgruine Stein erweitern lässt.  
...

Panorama-Loipe Bärnreuth (bei Bad Berneck)

Warmensteinach, Bayern

Stilart: Klassische Technik Schwierigkeit: 3,2 km, leicht, 80 Höhenmeter Laufrichtung: gegen den Uhrzeigersinn, am Anfang 800 m in beide Richtungen
...

Durch 300 Millionen Jahre Erdgeschichte und zu Goldlagerstätten der Hohenzollern

Warmensteinach, Bayern

Die Wanderempfehlung führt vom Marktplatz Goldkronach über den Goldberg zur Lichtenburg und zum Goldenen Hirsch, weiter zum FGV-Vereinsheim Nemmersdorf und schließlich durch die Kellergasse zum Museum in Goldkronach. Das sind ca. 11,5 km. Es kann aber auch an mehreren Stellen abgekürzt werden. Alle nach Süden und Westen talwärts gerichteten Wege führen nach Goldkronach. Die Themenwanderung „Geologie - Fränkische Linie - Goldbergbau“ verläuft rund um das Kronachtal zu Besonderheiten dieser Landschaft – zu den sichtbaren Spuren der tektonischen Kräfte, die seit Jahrmillionen das heutige Europa geschaffen haben. Sie führt zu Stationen, an denen hier beschriebene Sachverhalte zu erkennen und zu besichtigen sind. Weitere Erläuterungen erhalten Sie im zweiten Teil des Wandertipps. Die „Wohlfühlregion Fichtelgebirge“, der „Bayerisch–Böhmische Geopark“ und die Stadt Goldkronach haben an mehreren Stellen Infotafeln mit ausführlichen Texten und Bildern aufgestellt. Alle Wege sind mit normalem, festem Schuhwerk gut zu begehen. Im ersten Abschnitt verläuft die Tour auf Asphalt, was den anspruchsvollen Wanderer missfallen mag. Er wird dafür mit hochinteressanten, allgemein verständlichen Informationen zur Erdgeschichte und zum Bergbau mehr als reichlich entschädigt. Die Wanderung beginnt am Markt (Geopunkt 13). Sie gehen auf der Bernecker Straße Richtung Norden bis zum Abzweig „Am Leisauer Berg“ und weiter zur Katholischen Kirche. Das sind etwa 400 m. Dort können Sie die Infostelle „Fränkische Linie“ (Geopunkt 8) besuchen und an einem beweglichen Modell die Aufschiebung des Grundgebirges simulieren. Der Blick gen Süden geht über das Deckgebirge Richtung Nemmersdorf. Von hier aus führt der Weg zurück zur Hauptstraße. Sie überqueren diese und gehen an der Friedhofsmauer entlang Richtung Ottenleite dem Rundwanderweg 3 folgend zum Steinbruch (Geopunkt 7). Auch hier erfahren Sie viel durch eine Infotafel. Steigen Sie einige, der mit Knüppeln befestigten Stufen hoch, so können Sie im Fels eine ca. 6 cm breite Kluft sehen. Mit vielen kleinen Klüften ist das Gebirge hinter der „Fränkischen Linie“ durchsetzt, was für die Bildung von Goldlagerstätten mit zeitlich begrenzter reicher Ausbeute von Bedeutung war. Ab dem Markt sind das jetzt etwa 1,2 km. Weitere 600 m bergauf der Asphaltstraße folgend kommen Sie zur „Goldenen Aussicht“ (Geopunkt 6). Wieder erwartet Sie neben einer Infotafel auch eine Sitzgelegenheit. Nach dem Rundblick wird der Rundwanderweg 3 verlassen. Es geht nun die Straße in Richtung Brandholz hinab. Nach ca. 400m sehen Sie rechts an einem ansteigenden Waldweg einen kleinen Aufschluss. Hier stehen die Schieferplatten wie die Seiten eines aufgerichteten Buches senkrecht. Gehen Sie 120 m weiter bergab bis zu einem Anwesen. Hier haben Sie einen schönen Blick über Brandholz, die ursprüngliche Bergbauregion. Dort zweigt in einer leichten Linkskurve nach rechts ein befahrbarer, unmarkierter Forstweg, dem Sie bis zum Hinweis „Oberer Tannenschacht“ folgen, ab. Der Blick in den Schacht zeigt auf eine Tiefe von etwa acht Meter steil einfallende Schieferplatten. Man kann sich vorstellen, in welcher Nässe die Bergleute unter dem direkt nach unten abfließenden Wasser gearbeitet haben müssen. Nun geht es auf dem eingeschlagenen Weg weiter Richtung Osten bis zu den ersten Häusern Beerflecks. Dort treffen Sie auf einen markierten Wanderweg. Auf ihm verlaufen der Westweg, der Südweg, der  schon bekannte Rundwandweg 3 und der von Bad Berneck kommende Zuweg zum Fränkischen Gebirgsweg parallel. Dieser Weg bringt Sie bergauf zum kreuzenden Fränkischen Gebirgsweg (stilisierter Gebirgszug auf rotem Grund). Sie befinden sich nun auf Höhe des Naturdenkmals „Fürstenstein“, einen Abstecher dorthin - es sind lediglich 100 m Richtung Osten - sollten Sie sich nicht entgehen lassen. Danach geht es auf dem Fränkischen Gebirgsweg wieder zurück und auf ihm gen Westen weiter bis zum Informationshaus für die Goldlagerstätte am „Vorderen Goldberg“. Viele Erläuterungen erwarten Sie. An Wochenenden ist ein kleiner Imbiss möglich. Hinter dem Haus neben den Toiletten ist mit dem Bau des Hauses ein keiner Aufschluss entstanden. Steil stehender, von etlichen Quarzadern durchzogener Schiefer zeigt an, wonach die Bergleute suchten. Die Wegstrecke bis hierher beträgt etwa 4 km. Wer die zu empfehlende Schleife über den Tannenschacht auslassen möchte, der kann von der Goldenen Aussicht direkt zum Informationshaus laufen (Rundwanderweg 3, blaue Linie im Wandertipp) und dabei gute 1,5 km einsparen. Von hier geht es dann auf dem Fränkischen Gebirgsweg weiter, vorbei an den Zeugen des ehemaligen Bergbaus. Infotafeln bzw. Hinweisschilder weisen auf die Sehenswürdigkeiten hin. Von den vielen Bergwerken sind zwei für den Besucher zugänglich. Es sind dies das Goldbergwerk „Name Gottes“ (Mittlerer Stollen) und die „Schmutzlerzeche“ (Mittlerer Stollen). Nach etwa einem Kilometer trifft der Fränkische Gebirgsweg auf einen nach Sickenreuth führenden Weg. Hier halten Sie sich links, verlassen den Qualitätsweg und stoßen alsbald auf den über eine gut sichtbare Spitzkehre verlaufenden Westweg (weißes W auf rotem Grund). Auf ihn biegen Sie nach rechts in die Forststraße zur „Lichtenburg“ und zum „Goldenen Hirsch“ ein und überqueren sogleich das Bächlein Kronach. Nach etwa einem Kilometer erreichen Sie die sogenannte Lichtenburg. In der Überlieferung soll es dort eine Burg gegeben haben. Steinreste wurden gefunden - eine klare Zuordnung fand bisher jedoch nicht statt. Der Talblick zeigt jedoch, dass es ein strategisch sinnvoller Platz gewesen wäre, um die Lagerstätte beidseits der Kronach zu überwachen. Auf dem Forstweg geht es weiter bis zu einer alten großen Kreuzung – dem „Bahnhof“ der Holzfuhrwerke vergangener Zeiten. In einem weiten Bogen nach rechts biegen Sie in die talwärts führende Straße nach Nemmersdorf ein. Orientieren Sie sich an Wanderweg 5 und an den Wegweisern  zum FGV–Heim und nach Nemmersdorf. Links der steil bergab führenden Forststraße sehen Sie im Wald große Überreste des Bergbaues am „Goldenen Hirsch“. Sie stammen aus der Brandenburger Zeit nach 1603, sind also noch nicht alt und deshalb so gut erhalten. Ein Streifzug durch den Wald lohnt sich. Auch der tief eingeschnittene, kleine Seelochbach ist einen Blick wert. Am Ende des Waldes beginnt die Asphaltstraße nach Nemmersdorf. Genießen Sie den Panoramablick über das nordöstliche „Fränkische Bruchschollenland“ nach Himmelkron, Neuenmarkt und Kupferberg und bei klarer Sicht weiter bis zum Großen Kordigast im Raum Burgkunstadt-Weismain. Rechts hebt sich deutlich die bewaldete Kante des Grundgebirges heraus. Das vulkanische Gestein an der Bruchkante wird in Bad Berneck und Kupferberg in Steinbrüchen gewonnen. Nun geht es bergab bis zum FGV–Heim, zunächst aber weiter auf der Straße. Dem Wegweiser folgend (Wanderweg 5) biegen Sie nach einer langgezogenen Linkskurve rechts in einen Feldweg ein. Am Gehölzrand entlang kommen Sie nach ca. 300 m (Hinweisschild) zu einem schmalen Pfad, der rechts hinunter führt zum Vereinsheim der Ortsgruppe Nemmersdorf. Nach Vereinbarung (Tel. 09208/9927) können Sie hier einkehren. Auf dem Königsheideweg und der Reuther Straße geht es zurück nach Goldkronach. Hierzu gehen Sie ca. 200 m Richtung Nemmersdorfer Ortsmitte. Beim Hinweisschild „Haag“ biegen Sie rechts ein und folgen dem auf der Asphaltstraße verlaufenden Rundwanderweg 2 am gesamten Neubaugebiet entlang. Ca. 700 m später zweigt der Weg nach einer langgezogenen Rechtskurve nach links Richtung Goldkronach auf einen landwirtschaftlichen Fahrweg ab. Nach etwa 150 m beginnt rechts auf einer Länge von 100 m ein kleiner Steilhang Rotliegendes. Noch einmal nach 300 m überqueren Sie eine Asphaltstraße und gehen in der Richtung bleibend weitere 400 m bis zur Kellergasse. Man erkennt sie leicht. Infotafeln erklären die Besonderheiten dieser in den Buntsandstein gehauenen Keller. Führungen von Gruppen sind nach Vereinbarung möglich. Von hier aus gelangen Sie nach 200 m zur Hauptstraße und zum Goldbergbau-Museum. Erläuterungen: Die Erdkruste ist eine feste Hülle, die sich mit zunehmender Erkaltung der Erde gebildet hat. Sie ist keine geschlossene Schale, sondern besteht aus Bruchstücken - aus „ Platten“, die sich bewegen, anstoßen und dadurch Erdbeben erzeugen und Gebirge auffalten. Zuerst war es das riesige „Gondwana“ und jetzt drückt ein Teilstück davon, die „Afrikanische Platte“, mit stetiger, gewaltiger Schubkraft gegen die „Eurasische Platte“, die nicht weicht. Wir sind mitten drin. Hier ging einst das „Variskische Gebirge“ durch. Es war ein Hochgebirge, das von den Azoren bis zum Ural reichte, aber nur noch verwittert und abgetragen als „Grundgebirge“ existiert. Die Verwitterungsmasse ist das „Rotliegende“. Jetzt entstehen die „Alpen“. Einer der größten und ältesten Brüche in der Erdkruste Deutschlands, die „Fränkische Linie“, ist eine Folge dieses Druckes. Hier schieben sich Jahrmillionen später entstandene Schichten des „Deckgebirges“ unter das viel ältere Grundgebirge aus dem Erdaltertum - das Grundgebirge wird angehoben. Dieser Umbau wird als „Aufschiebung“ bezeichnet und bewirkt, dass man am Markt im Keuper (Erdmittelalter) beginnt und hinauf auf die Höhen über das Devon zum Ordovizium (Erdaltertum) wandert. Dabei legt man in etwas mehr als einer halben Stunde eine Zeitdifferenz von ca. 300 Millionen Jahren zurück. Die Goldlagerstätte befindet sich hinter der Fränkischen Linie im aufgeschobenen Grundgebirge. Hier sieht man die Wirkung der Schubkraft. Ursprünglich waagerecht abgelagerte mächtige Sedimentschichten verschiedener Erdzeitalter wurden zu gewaltigen Falten verformt - in Aufschlüssen sieht man steil bis senkrecht verstellte Abschnitte davon. Der Vorgang reichte bis in die tiefe Erdkruste. Vom Pressdruck spalteten sich die Sedimentschichten auf. In die entstandenen Hohlräume drang Quarz mit kleinen Goldpartikeln (Primärgold) ein. Die Erosion trug das darüber liegende Deckgebirge (Kreide, Jura, Trias) ab. Nun waren die gespaltenen und geklüfteten, zerscherten Schichten des Devon, Silur und Ordoviziums den aggressiven atmosphärischen Einflüssen ausgesetzt. Im „Oberen Tannenschacht“ liegen sie auf eine Tiefe von ca. 8 m sichtbar offen. Der Sauerstoff des Niederschlagswassers und die organischen Substanzen der Vegetation (Huminsäuren) erzeugen chemische Reaktionen (Oxidation) und neue Verbindungen bei Mineralen und Erzen. Gold als „Edelmetall“ wird chemisch nicht verändert, jedoch gelöst (Abreicherung = in kleinste Partikel zerlegt) und somit mobilisiert (im fließenden Wasser beweglich). Nun beginnt - zunächst im Zoppatenbach - die Geschichte des Bergbaues. Die „Alten“ seiften das Gold im Fließgewässer. Hier kommen kleine Goldpartikel an, treffen auf schon vorhandene größere Goldkörnchen und lagern sich an. Die Goldkörnchen wachsen, und dauert der Vorgang lange genug, werden sie immer größer ( Anreicherung = Sekundärgold ). Die „Alten“ suchten aber auch an den Hängen links und rechts und hatten Erfolg – zum Seifen kam nun der Abbau im Berg. Dabei erzielten sie die größte Ausbeute in den nassesten Stollen. Die senkrecht oder steil stehenden Klüfte lassen das Oberflächenwasser direkt nach unten fließen. In den oberen Gesteinsschichten gelöstes, mobiles Gold nimmt den gleichen Weg, trifft in tieferen Bereichen auf ein chemisch neutraleres Milieu und versammelt sich hier zu größeren Körnchen. Im ältesten Bericht von 1477 heißt es: „Item die neuen Gruben zu Cronach angefangen sind. Die Erste hieß der Ostertagck, da hieb man die schönsten Goldtgäng innen, die jetzt auf diesen Berg gehauen sind, darinnen sahe man gediegen Gold stehen, größer dann die Hanff–Körner, und wir machten ersten ein Gold, das hat 121 fl., da trieb uns das Waßer davon, …“ 1. Der Bericht gibt den Zustand um 1420 wieder. Die Grube „Ostertag“ liegt etwa 800 m unterhalb des „Oberen Tannenschachtes“, der wegen seiner „Wassernötigkeit“ bekanntere „Weiberfeind“ (ursprünglich bis etwa 1550 „Fotzenfeind“) in der Mitte der Distanz. Der Vorgang der Anreicherung beginnt hinter der Fränkischen Linie nicht erst im Bach, sondern schon mit dem Wasser in den Klüftungen des Berges. Die Bergleute gingen zwar immer den Quarzgängen nach, suchten jedoch die Anreicherungsnester des Sekundärgoldes. Das konnten sie z.B. an den vom Eisen braun verfärbten Spalten erkennen. Dort war Wasser eingesickert, hatte Eisenoxid mitgebracht – also konnte auch Gold dabei sein, das sich allerdings oft in Gesellschaft von Eisen und Schwefel (Katzengold = Pyrit) oder Arsen und Schwefel befand. Die winzigen Flitterchen des noch fest im Quarz eingebetteten gediegenen Primärgoldes waren uninteressant, außerdem nicht zu gewinnen. Dieser Quarz konnte erst mit der ab 1563 hier eingeführten Nasspochtechnik ausreichend zerkleinert werden. Die bisher benutzte Mühle in Goldmühl schaffte das nicht. Sie wurde 1563 „abgeworfen“ = stillgelegt. Bis dahin kippte man den primären, goldhaltigen Quarz auf Halde. Weil die Suche nach dem früher so reichhaltig gefundenen Sekundärgold immer erfolgloser wurde, ging man jetzt dazu über, das bisher weggeworfene Primärgold zu gewinnen. Nun wurden auch die Halden „durchgekuttet“.   .   Quellen: 1) Staatsarchiv Bamberg C2 1360, Berglehenbuch von 1477

Westweg I

Warmensteinach, Bayern

Wegebeschreibung: Von Nord nach Süd führt der Westweg in Münchberg ausgehend am Westrand des Fichtelgebirges entlang bis zum Rauhen Kulm und kann wegen seiner zahlreichen weiten Ausblicke auch als Panoramaweg bezeichnet werden. Der Wanderweg führt auch durch tief eingeschnittene Täler verschiedener Bach- und Flussläufe und bietet unterschiedliche geologische Einblicke in die Landschaft. Wegeverlauf: Münchberg - Straas - Oelschnitz - Weißenstein b. Stammbach - Streitau - Gefrees - Lübnitztal - Ölschnitztal - Bad Berneck - Weißmaintal – Zoppatental - Brandholz - Königsheide - Kattersreuth - Steinachtal - FGV-Unterkunftshaus Gänskopfhütte - Heidenaabquelle - Flötztal - Ahornberg - Tannenberg - Plößberg - Immenreuth - Kemnath - Kastl - Rauher Kulm.
...

Nordic-Walking Gefrees / Kornbach 03: Hohe Haide (schwer)

Warmensteinach, Bayern

Die Hohe Haide-Tour ist eine schwere schwarze Rundtour. Forst- / Feldweg: 10,87 km Steig: 3,63 km Straße: 0,00 km Gesamt: 14,5 km Gesamtanstieg: 280,00 hm Höchstanstieg: 112,00 hm Höhenlage Start: 615 m (NN) Höhenlage max.: 848 m (NN)
...

Nordic-Walking-Wüfersreuth 01: Markgrafen (leicht)

Warmensteinach, Bayern

Die Markgrafen Tour ist eine leichte blaue Rundtour. Forst- / Feldweg: 5,00 km Steig: 1,30 km Straße: 0,00 km Gesamt: 6,30 km Gesamtanstieg: 85,00 hm Höchstanstieg: 40,00 hm Höhenlage Start: 703 m (NN) Höhenlage max.: 711 m (NN)
...

Klettertour um den Oberlauf des Weißen Mains - BT 33

Warmensteinach, Bayern

Klettertour um den Oberlauf des Weißen Mains Wegbeschreibung: Goldkronach (Einkehrmöglichkeit) - Bad Berneck (Einkehrmöglichkeit) - Wülfersreuth (Einkehrmöglichkeit) - Bischofsgrün - Abstecher Grassemann (Einkehrmöglichkeit) - Goldmühl (Einkehrmöglichkeit) - Leisau - Goldkronach (Einkehrmöglichkeit) Schwierigkeit der Strecke: Sehr anspruchsvoll. Querung B 2 und B 303 in Bad Berneck! Abstecher nach Grassemann auf BT 4. Steile Ortsausfahrt Bischofsgrün Richtung Grassemann. Steiler Abschnitt Föllmar - Escherlich. Informatives: Goldkronach: Besucherbergwerk "Schmutzlerstollen", Bergbaumuseum; Bad Berneck: Stadtmusem, Schloberg-Burgruinen, Kneipp-Heilbad, Kurpark, Dendrologischer Garten; Bischofsgrün: Alpine Coaster, Talstation der Seilschwebebahn Ochsenkopf Nord; Grassemann: Freilandmuseum
...

Panoramaweg Wülfersreuth

Warmensteinach, Bayern

Vorliegender Vorschlag verläuft entgegen dem Uhrzeigersinn (Wanderung kann aber genauso in entgegengesetzter Richtung unternommen werden. Ab Wanderparkplatz (703 m = nahezu der höchste Punkt der Strecke) mit ausgezeichneter Aussicht ins westliche Vorland und nach NW zum Döbraberg im Frankenwald immer am Rand der Rodungsinsel abwärts in die „Leiten“, (tiefster Punkt 620 m); Einkehrmöglichkeit „Sonnenhof“ am unteren Ortsrand, Wechsel auf die westliche Seite der Rodungsinsel. Über landwirtschaftliche Fluren zunächst aufwärts, dann abwärts und nach einem Teich in eine längere Waldpassage; am Bärnreuther Sträßchen scharfer Richtungswechsel nach links und wenig später auf idyllischem Waldweg nach Eichig (traumhaft gelegenes ehem. Forsthaus), kurz darauf wieder auf aussichtsreicher Flur Richtung oberes Dorf (evtl. Unterbrechung der Tour im nahen Gasthof „Goldener Löwe“), dabei herrlicher Blick zu Ochsenkopf und Schneeberg. Nach den ersten Häusern rechts halten und dem Wanderweg bis in den Wald hinein abwärts folgen, nun links abbiegen und am östlichen Ende der Rodungsinsel an Neuhaus vorbei zurück zum Ausgangspunkt Charakter: aussichtsreicher Rundkurs, leichter Wanderanspruch, 150 Höhenmeter im An- bzw. Abstieg, Streckenlänge ca. 7,3 km, Einkehr im Oberen und im Unteren Dorf möglich!; mehrere Abkürzungen sind möglich!

Von Escherlich zum Ochsenkopf

Warmensteinach, Bayern

Vom Sportplatz des Bad Bernecker Ortsteils Escherlich ausgehend (Parkplätze) folgt man in südwestliche Richtung nach 350 Metern dem Wegweiser Frankenberg. Der Weg führt dann geradewegs zum ehemaligen Forsthaus Hirschhorn, den man dann nach einer knappen Stunde erreicht. Weiterhin führt der Weg zum Täfelein, überquert die Panoramastraße und führt dann über den Unteren Ringweg hinauf zum Ochsenkopf. Dort angekommen lädt der Asenturm zu einer kleinen Stärkung ein. Die Aussichtsplattform erlaubt einen schönen Blick über das Fichtelgebirge. Der Abstieg erfolgt zunächst auf gleicher Route. Man verlässt diese nach zirka einer halben Stunde Gehzeit und folgt dem Wegweiser Grassemann. Dort gibt es erneut die Möglichkeit einzukehren, oder aber das Freilichtmuseum zu besuchen.Vom Museum aus geht es dann in nordwestliche Richtung über den Parkplatz Grassemann linkerhand zurück zum Hirschhorn. Nun folgt man geradewegs dem Schotterweg, der nach Föllmar führt. Von dort hat man ebenfalls einen weiten Blick über die Landschaft. Von nun an geht es über den Föllmarsberg hinab ins Tal. Dann weiter ortseinwärts zu unserem Ausgangspunkt.

Klettertour um den Oberlauf des Weißen Mains - BT 33 - Variante über Hirschhaid

Warmensteinach, Bayern

Wegbeschreibung: Goldkronach - Bad Berneck - Wülfersreuth - Bischofsgrün - Abst. Grassemann - Goldmühl - Leisau - Goldkronach Schwierigkeit der Strecke: Tour sehr anspruchsvoll. Steigungen bei Bischofsgrün - Föllmar - Escherlich. Sehr steile Abschnitte Bad Berneck - Bärnreuth, Wülfersreuth - Glasermühle - Hirschhaid.
...

Humboldtweg Goldkronach

Warmensteinach, Bayern

Er hat die Fürstenzeche wieder neu aufwältigen lassen, um den Ertrag des Goldbergbaus zu steigern. Auch um den Schutz der Bergleute hat er sich verdient gemacht. Alexander von Humboldt war im gesamten Bergbaurevier von Goldkronach unterwegs. Zu seinen Ehren wurde der Humboldtweg ausgearbeitet und angelegt.  Der Lehrpfad führt durch den historisch wichtisgten Teil des Goldkronacher Goldbergbaugebiets. Dabei stehen 38 Tafeln entlang des Humboldtwegs und markieren die einzelnen Bergbaustätten. Zu sehen sind unter anderem: Stollenmundlöcher, Halden, 2 Besucherbergwerke, u.a Ausgangs- und Endpunkt dieser Wanderung ist der Wanderparkplatz beim Friedhof Goldkronach. Stationen auf dem Humboldtweg sind unter anderem: - Tag- und Förderschacht Name Gottes / Ritter-St.-Georg - Pngenzug Name Gottes - Oberer, Mittlerer und Unterer Stollen Name Gottes - Schmutzler Stollen - Tannenschacht - Ludwig-Wittmann-Schacht - Pochkanal und Wasserschloss - Schmelz- und Hüttenwerk - Zechenhaus / Bergamt  
...

Anschlussweg - Fränkischer Gebirgsweg Nemmersdorf

Warmensteinach, Bayern

Nemmersdorf Dorfplatz Von hier aus können sie leicht bergan bis Ende Reuth zum Fränkischen Gebirgsweg laufen, um von dort in Richtung Süden nach Bayreuth oder nach Norden ins Hohe Fichtelgebirge zu wandern. Zu empfehlen ist ein kleiner Abstecher zu den Stätten des Goldbergbaus in Goldkronach. Besuchen sie das Museum und die Stollen.  
...

Panorama-Loipe Wülfersreuth (bei Bischofsgrün)

Warmensteinach, Bayern

Die Panorama-Loipe bietet herrliche Ausblicke ins Oelschnitztal und zum Ochsenkopf und führt über freies Wiesengelände um Wülfersreuth. Ausgangs- und Endpunkt ist das Kellerhaus am Ortseingang von Wülfersreuth. Dort befinden sich auch Parkmöglichkeiten. Stilart: Klassische Technik Schwierigkeit: 6,15 Km, leicht, 129 Höhenmeter Laufrichtung: beide Richtungen
...

Nordic-Walking Gefrees / Kornbach 01: Rödelberg (leicht)

Warmensteinach, Bayern

Die Rödelberg-Tour ist eine leichte blaue Rundtour. Forst- / Feldweg: 2,68 km Steig:  3,62 km Straße: 0,00 km Gesamt: 6,30 km Gesamtanstieg: 116,00 hm Höchstanstieg: 73,00 hm Höhenlage Start: 615 m (NN) Höhenlage max.: 708 m (NN)
...

Nordic-Walking-Bischofsgrün 01: Schöne Aussicht (leicht)

Warmensteinach, Bayern

Die Schöne Aussicht Tour ist eine leichte blaue Rundtour. Forst- / Feldweg: 4,25 km Steig: 0,95 km Straße: 0,00 km Gesamt: 5,20 km Gesamtanstieg: 117,00 hm Höchstanstieg: 56,00 hm Höhenlage Start: 706 m (NN) Höhenlage max.: 761 m (NN)
...

Rundwanderweg 3 Wülfersreuth

Warmensteinach, Bayern

Vom Parkplatz in Wülfersreuth zur Querung Schweinsbach, den Schweinsbach von dem wir wieder zurück zum Ausgangspunkt aufbrechen.