Fichtelgebirge

Höhenausdehnung: 350 m - 1053 m
Das Fichtelgebirge beim Wandern erkunden
Paar beim Wandern auf einer Treppe im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Ochsenkopf-Zeichen im Fichtelgebirge
Ochsenkopf-Zeichen im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Zeit- und Erlebnisgarten im Fichtelgebirge
Zeit- und Erlebnisgarten im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar vor dem Eingang des Siebenquell in Weißenstadt
Paar vor dem Eingang des Siebenquell in Weißenstadt  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Park Theresienstein in Hof
Park Theresienstein in Hof  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Das Fichtelgebirge
Das Fichtelgebirge
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Fichtelgebirge
Fichtelgebirge
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Paar vor einem Turm auf dem Kornberg
Paar vor einem Turm auf dem Kornberg  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar unterwegs im Fichtelgebirge
Paar unterwegs im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Abendstimmung am Luisenburger Felsenlabyrinth
Abendstimmung am Luisenburger Felsenlabyrinth  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Naturpark Steinwald im Fichtelgebirge
Naturpark Steinwald im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Blick auf das Granitlabyrinth Kirchenlamitz
Blick auf das Granitlabyrinth Kirchenlamitz  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Mit der Seilbahn auf den Ochsenkopf
Mit der Seilbahn auf den Ochsenkopf  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Wanderer an der Egerquelle am Waldstein
Wanderer an der Egerquelle am Waldstein  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Markgräfliches Schloss in Bad Alexandersbad
Markgräfliches Schloss in Bad Alexandersbad  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Paar auf einem Steg an einem See im Fichtelgebirge
Paar auf einem Steg an einem See im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Am Weißenstädter See
Am Weißenstädter See  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Rudolfstein bei Weißenstadt
Rudolfstein bei Weißenstadt  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Granitlabyrinth bei Kirchenlamitz
Granitlabyrinth bei Kirchenlamitz  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Platz in Bad Berneck
Platz in Bad Berneck  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Blick vom Schneeberg
Blick vom Schneeberg  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Blick vom Schneeberg
Blick vom Schneeberg  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge/Florian Trykowski
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Blick auf Warmensteinach
Blick auf Warmensteinach  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Dreifaltigkeitskirche Kappl bei Waldsassen
Dreifaltigkeitskirche Kappl bei Waldsassen  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Ferienregion Fichtelgebirge

Ein sagenhaftes Stück Bayern

Das Fichtelgebirge gehört zu den deutschen Mittelgebirgen und liegt im Nordosten Bayerns. Es setzt sich aus mehreren Gebirgszügen zusammen, die gemeinsam die hufeisenförmige Landschaft des Fichtelgebirges bilden. Das wald- und gesteinsreiche Mittelgebirge erstreckt sich von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden reicht das Fichtelgebirge bis nach Hof und im Süden bis nach Waldessen an der Grenze zur Oberpfalz. Seine höchsten Erhebungen, der Schneeberg und der Ochsenkopf, ragen über 1.000 Meter hoch auf.

Das Fichtelgebirge ist bekannt für seine Vielseitigkeit: Egal ob Aktivurlaub mit Mountainbiken oder Wandern, ob Ausflüge ans und auf das Wasser oder lieber relaxen bei Wellness-Kuren, Saunagängen oder Gesundheitsanwendungen in Thermen und Bädern - im Fichtelgebirge findet man alles.

Das Fichtelgebirge im Überblick

48 Gemeinden liegen auf dem Gebiet des Fichtelgebirges, die größten Städte sind Bayreuth, Marktredwitz, Wunsiedel, Hof und Selb. Im 1.020 km² großen Naturpark Fichtelgebirge gibt es zahlreiche Teiche, Seen und Weiher, die künstlich angelegt wurden. Zu den größten Gewässern gehören der Weißenstädter See, die Förmitztalsperre, der Untreusee, der Fichtelsee und der Nageler See. Außerdem gibt es in der Region viele Moore und Sümpfe, die unter Naturschutz stehen wie das Zeitelmoos und die Torfmoorhölle. Gleich vier bedeutende Flüsse entspringen im Fichtelgebirge: Saale, Eger, Weißer Main und die beiden Quellflüsse der Naab. Dank der unberührten Natur kann man im Fichtelgebirge wildlebende Tiere wie Luchs, Schwarzspecht und Auerhahn sehen, außerdem findet man hier den seltenen, weiß blühenden Siebenstern, die Symbolpflanze der Region.

Wandern im Fichtelgebirge

Rund 3.400 km Wanderwege durchziehen das Fichtelgebirge, das mit seinen stillen Tälern, dunklen Fichten- und Buchenwäldern und den außergewöhnlichen Stein- und Felsformationen zum Entdecken einlädt. Besonders empfehlenswert ist der 425 km lange Qualitätswanderweg "Fränkischer Gebirgsweg", der sanft auf- und absteigend durch das Fichtelgebirge führt und so auch für Genusswanderer geeignet ist. Wer es lieber sportlicher möchte, der entscheidet sich für eine Besteigung des Schneebergs und des Ochsenkopfs mit über 1.000 Höhenmetern.

Mountainbike, Rennrad oder E-Bike: Das Fichelgebirge ist eine Bike-Destination

Für Radfahrer gibt es ebenfalls eine große Auswahl an Radwegen, so führt der 600 km lange Fünf-Sterne-Main-Radweg durch das Fichtelgebirge, der von der Quelle des Weißen Mains bis zur Mündung des Flusses in den Rhein bei Mainz führt. Die Infrastruktur für Biker ist perfekt: Es gibt viele Verleihstationen auch für E-Bikes und einen Shuttleservice, mit dem man steile Anstiege überbrücken kann. Ein Highlight ist die "Siebensternentour", eine Drei-Tages-Tour über 155 km Länge. Für Mountainbiker gibt es 240 km MTB-Wege, darunter ein Singletrail am Ochsenkopf. Das Fichtelgebirge ist aber auch eine gute Region für Rennradfahrer: Seit 2018 gibt es ein Wegenetz mit insgesamt zwölf Tages- und Halbtagestouren, die sich auf insgesamt 1.200 km Länge erstrecken. Ein weiteres Highlight ist das Bahntrassenradeln, bei dem man entlang alter Bahntrassen zwischen Tröstau und Asch in Tschechien unterwegs ist.

Das Fichtelgebirge erschmecken mit regionalen Produkten

Rund 1.000 verschiedene Kräuterarten gibt es im Fichtelgebirge, viele davon verwenden die Wildkäuterköche in ihren außergewöhnlichen biologischen Gerichten, die man sich hier schmecken lassen kann. Gemütlich wird es in den wunderschönen Biergärten der Region und ein besonderes Schmankerl ist die „Fichtelgebirgsperle“, eine regionale Kartoffelsorte mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen verbergen.

Das Fichtelgebirge ist eine gutes Ziel für Wellness und Gesundheit

Für alle, die im Urlaub etwas für ihre Gesundheit und Entspannung tun wollen, gibt es im Fichtelgebirge zahlreiche Möglichkeiten: Im Fichtelgebirge liegen die vier Gesundheitsorte Bad Alexandersbad, Bad Berneck, Bischofsgrün und Weißenstadt mit vielen Thermen und Gesundheitsangeboten. In Alexandersbad liegt beispielsweise das 2017 neu erbaute Alexbad mit seiner besonderen Felsenspalten-Architektur, in Bad Berneck lockt unter anderem der klassische Kurpark. In Bischofsgrün kann man auf zertifizierten Heilklima-Wanderwege im Heilklimapark in einzigartiger Kulisse spazieren. Das Weißenstädter Kurzentrum bietet am Ufer des gleichnamigen Sees Radon- und Ganzkörperkältetherapien und viele weitere Anwendungen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von weiteren Luftkur- und Erholungsorten.

Traditionsreiches Handwerk gehört zum Fichtelgebirge

Jahrhundertelang wurde im Fichtelgebirge Bergbau betrieben. In den Erzbergbaustollen wurden Gold, Zinn, Eisen und weitere Bodenschätze abgebaut. Von dieser Tradition zeugen zahlreiche Besucherbergwerke und Museen wie das Bergbaumuseum Kupferberg, die über das Leben und Arbeiter als Bergarbeiter informieren.

Ein weiteres wichtiges Standbein für die Wirtschaft der Region war und ist die Porzellanindustrie, die vor allem in Selb ansässig war. Firmen wie Rosenthal und Hutschenreuther stammen aus dem Fichtelgebirge.

Das Fichtelgebirge ist ein Tourismusmagnet

Das Fichtelgebirge ist eine beliebte Ferienregion: Jährlich wird das Gebiet rund um den Ochsenkopf von zwölf Millionen Tagesgästen besucht, dazu kommen 1,7 Millionen Übernachtungen pro Jahr.

Kunst und Kulturregion Fichtelgebirge

Im Fichtelgebirge finden nicht nur Outdoor-Sportler eine breite Auswahl an Ausflugszielen, auch Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten. Das beweisen alleine die Richard-Wagner-Festspiele, die seit 1876 in Bayreuth stattfinden, und die Luisenburg-Festspiele auf Deutschlands ältester Naturbühne in Wunsiedel. Sehenswert sind außerdem das Markgräfliche Opernhaus und die Eremitage in Bayreuth und viele schöne Kirchen und Kapellen wie die Kappl bei Waldsassen. Wer mehr über die Geschichte der Region erfahren möchte, der sollte das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel besuchen. Bei der Ess-Kultur bietet das "Essbare Fichtelgebirge" typische Spezialitäten aus Franken wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder Fichtelgebirgsforelle, außerdem locken lokale Brauereien wie die Warmensteinacher Privatbrauerei Hütten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps im Fichtelgebirge

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

Wandern & Bergsport

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Luisenburg Felsenlabyrinth

Fichtelgebirge, Bayern

Wandern & Bergsport

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Jean-Paul-Weg

Fichtelgebirge, Bayern

Natur

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Zoo Hof

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Burg Thierstein

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Schneeberg

Fichtelgebirge, Bayern

Natur

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Auenpark

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Markgräfliches Opernhaus

Fichtelgebirge, Bayern

Sport & Freizeit

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Indoorspielplatz HOFlaHOPP

Fichtelgebirge, Bayern

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Kunstmuseum Bayreuth

Fichtelgebirge, Bayern

Wandern & Bergsport

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Fichtelgebirge, Bayern

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Festspielhaus Bayreuth

Fichtelgebirge, Bayern

Sport & Freizeit

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Lohengrin-Therme

Fichtelgebirge, Bayern

Angebote im Fichtelgebirge

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismuszentrale Fichtelgebirge
Rathaus
95686 Fichtelberg
Deutschland
Tel.: +49 9272 969030

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Zoigltour Neu

Wiesau, Fichtelgebirge

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Zustiegsloipe Zell

Bischofsgrün, Fichtelgebirge

Die Zustiegsloipe Zell bietet den Einstieg in die Waldsteinloipe von der Marktgemeinde Zell. Stilart: Klassisch  Schwierigkeit: 1,5 km, mittel, 100 Höhenmeter Laufrichtung: Beide
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Ort

Marktschorgast

Fichtelgebirge

Einwohner: 1700 Höhe: 507 m

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Mountainbike-Tour: Alle Gipfel Tour

Wunsiedel, Fichtelgebirge

alternative Bezeichnung: Wunsiedel Fichtelgebirge - Tour 20: Alle Gipfel 116,33 km | Rundkurs | Höhendifferenz: 532 Meter Aktivität: geeignet für Fahrradtour und Mountainbike Strecke ist bergig, GPS aufgezeichnet, einsam, ruhig, fest Art des Weges: Fahrradweg / Fahrradstraße,  Straße, Singletrail, Fahrweg / Wirtschaftsweg    
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Tour zum Wurzbachweiher und zum Schanzberg

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Die Wanderung beginnt am Zainhammer.Vom Zainhammer aus queren wir den Radweg Warmensteinach - Weidenberg und gehen bergan in Richtung Wurzstein. Wir biegen aber nicht zur Ruine Wurzstein ab, sondern laufen den Wanderweg weiter bergan. Nach ein paar hundert Metern erreichen wir den Hauptwanderweg, der uns bis zum Wurzstein-Weiher bringt. Unterwegs geht es - durch intakte Natur - immer am Wurzbach entlang. Am Wurzbach-Weiher besteht die Möglichkeit einer kurzen Rast: Dazu steht ein Tisch und zwei Bänke für den Wanderer bereit. Nach einer kurzen Pause wandern wir, den Weg Nummer 9 folgend - weiter bergan. Nach wenigen Metern biegt unser Weg nach links ab. Wir folgen diesem Weg. Nach kurzer Zeit erreichen wir eine weitere kleine Kreuzung. Hier geht es mit dem rechten Weg weiter in Richtung Schanzberg. Auf dem Schanzberg haben wir eine spektakuläre Panorama-Aussicht auf den Ochsenkopf und den Schneeberg. Hier lohnt es sich auch, eine Weile zu verweilen, dazu steht eine Wellnessliege und Bänke und Tische zur Rast bereit.Nach der Rast geht es auf gleichem Weg zurück zum Wurzbach-Weiher. Vom Wurzbach-Weiher aus folgen wir dem rechten Weg in Richtung Ruine Wurzstein. Der Wurzbach ist diesmal auf unserer linken Seite. An der Ruine Wurzstein haben wir unseren Ausgangspunkt am Zainhammer fast schon wieder erreicht.
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Seenweg Etappe 4: Nagel - Immenreuth

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Start der vierten Etappe ist am Nagler See in Nagel.Diese Etappe führt uns von Nagel aus über Oberölbühl, Brand, Grünberg, Ölbrunn und Döberein bis nach Immenreuth. Immenreuth ist an das Schienennetz der Deutschen Bahn angeschlossen. Es stehen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.
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Durch das Fränkische Steinreich

Bischofsgrün, Fichtelgebirge

 „Bayerns steinreiche Ecke“ werden Frankenwald und Fichtelgebirge zu Recht genannt, denn kaum irgendwo sonst in Europa finden sich zahlreichere und unterschiedlichere Gesteinsformatio­nen auf solch kleinem Raum. Der geologische Untergrund bewirkt landschaftliche Vielfalt und die Landschaft prägt wiederum die Eigenart von Mensch und Kultur. Der Qualitätsweg „Fränkisches Steinreich“ – als rund 75 Kilometer langer Etappenweg konzipiert – zollt dieser einzigartigen Mischung Tribut. Auf dem „Steinreich“ kommt vieles zusammen – nicht nur Granit mit Kalkstein und Schiefer, sondern ebenso „Oberland“ mit „Unterland“, Buddhismus mit Marienverehrung und „treu katholisch bambergisch“ trifft auf „wehrhaft protestantisch markgräflich“. Vier Tagesetappen von 13 bis 24 km Länge verbinden mehr als 40 ausgesuchte Wegepunkte mit erd- und kulturgeschicht­lichem Hintergrund, von denen 22 mit erläuternden Schautafeln ausgestattet sind.Etappe 1: Vom Waldstein zum Weißenstein   24,2 kmAm höchsten Punkt des Geoparks Schieferland, dem eindrucksvollen Granitmassiv des GroßenWaldsteins (871m), beginnt die erste und mit 24,7 km längste „Steinreich“-Etappe. Schon auf halbem Weg zur malerischen Marktgemeinde Zell endet an der Saalequelle das Fichtelgebirge in geologischer und landschaftlicher Hinsicht. Mit sanft gewellten Kuppen und wenig markanten Talun­gen breitet sich nun nach Nordwesten hin das Münchberger Hügelland aus, bei Geologen besser als „Münchberger Gneismasse“ bekannt. Landschaftlicher Auftakt ist der idyllische Haidberg, der auch als „Magnetberg“ bezeichnet wird, da die Eisenminerale im schillernd grünen Serpen­tinitgestein jeden Kompass unbrauchbar machen. Auf halber Strecke erzählt das eindrucksvolle Mordkreuz bei Mödlenreuth von einer schaurigen Bluttat und vor dem Anstieg zum Etappenziel am Weißenstein lädt die Marktgemeinde Stammbach zu einer letzten Rast ein.Etappe 2: Vom Weißenstein nach Marienweiher   12 kmKopf und Auge sind auf dieser nur knapp 13 km langen Etappe mehr gefragt als die Wander­beine, denn es gibt viel zu sehen und zu verweilen. So bietet der Aussichtsturm am Weißenstein einen grandiosen Rundumblick über Fichtelgebirge, Frankenwald und Obermaintal. Der wuchtige Turm besteht, wie der gesamte Berg, aus dem seltenen und harten Eklogit, der in einer Tiefe von 60 km entstand und durch die gewaltigen Kräfte der Gebirgsbildung an die Oberfläche gelangte. Vorbei am Singerweiher, wo schon Altbundeskanzler Willy Brandt beim Angeln half, geht es nach Herrnschrot, wo ganz unerwartet der Altarhügel samt überlebensgroßer Buddha-Statue am Muttodaya-Waldkloster erscheint. Hier leben, nur wenige Kilometer von der Hochburg der Marienwallfahrt Nordostbayerns entfernt, buddhistische Mönche einen ganz anderen spirituellen Ansatz. Über das Tal des Großen Koserbaches – einstmals ein Zentrum des spätmittelalterlichen Bergbaus – geht es auf alten Pilgerpfaden ins Etappenziel Marienweiher. Die eindrucksvolle spät­barocke Wallfahrtskirche darf sich laut päpstlichem Dekret als „basilica minor“ bezeichnen, eine Auszeichnung, die in Oberfranken nur drei weitere herausragende Kirchen teilen.Etappe 3: Von Marienweiher ins Steinachtal   22 kmVorbei am Schwedenkreuz, einem Sühnekreuz aus dem 16. Jahrhundert, führt die gut 22 km lange dritte Etappe zunächst zum Peterlesstein. Aus dem dort anstehenden Serpentinit wurden in alter Zeit Perlen für Rosenkränze – im Dialekt „Patterla“ genannt – hergestellt. Am Galgenberg bei Kupferberg endet die Münchberger Gneismasse. Der eindrucksvolle Blick über die Fränki­sche Linie ins „Unterland“ reicht bis zur Plassenburg bei Kulmbach und in die Fränkische Schweiz. Die enorm vielfältigen und teils mehr als 500 Millionen Jahre alten Schichten des Westfrankenwaldes prägen den weiteren Verlauf des Weges. Gleich hinter dem uralten Bergbaustädtchen Kupferberg (Bergbaumuseum) öffnen sich gewaltige Steinbrüche, in denen Diabas abgebaut wird, ein dem Basalt sehr ähnliches Gestein. Auf einem Diabasfelsen steht auch Schloss Guttenberg, der Stammsitz der alten Adelsfamilie. Neben Staatssekretären und Ministern hat sie mit dem derzeitigen Familienoberhaupt Enoch zu Guttenberg einen weithin anerkannten Dirigenten und Umweltschützer hervorgebracht. In eines der schönsten Wiesentäler des Frankenwal­des malerisch eingebettet liegt das Etappenziel, die bewirtschaftete Neumühle im Steinachtal.Etappe 4: Vom Steinachtal an die Wilde Rodach   18,1 kmAm Beginn der letzten, etwa 18 Kilometer langen „Steinreich“-Etappe, steht der kurze Themenweg „1000 Schritte Erdgeschichte“, der die Entstehungsgeschichte der Erde und des Frankenwaldes maßstäblich erlebbar macht. Eine herausragende Landmarke ist hier die mehr als 60 m tiefe Steinachklamm, ein eindrucksvoller Felsriegel aus Quarzkeratophyr, einem ausgesprochen seltenen vulkanischen Gestein des Erdaltertums. Gleichermaßen selten und mehr als 500 Millionen Jahre alt sind Dreilapperkrebse (Trilobiten) und andere Fossilien, die am Galgenberg bei Schlopp gefunden wurden. Von dort geht es weiter durch den tief eingekerbten Lautengrund zum Pressecker Knock mit seinem hölzernen Aussichtsturm. Ein wahres Kleinod ist die Wehrkirche im nahen Presseck, wo im spätgotischen Chorgewölbe Malereien aus dem 16. Jahrhundert erhalten sind. Kurz bevor das „Steinreich“ am Gasthof Fels an der Wilden Rodach endet, setzt der altehrwürdige Marmorbruch am Köstenhof ein letztes historisches und landschaftliches Glanzlicht.
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Untere Ringloipe (am Ochsenkopf)

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Verbindet alle Orte rund um den Ochsenkopf und verläuft in Höhenlagen zwischen 748 und 827 m. Langgezogene aber leichtere Anstiege, sowohl für sportliche Läufer (Länge) als auch für Skiwanderer (geringe Höhenunterschiede) geeignete.Stilart: Klassische und Skating-Technik Schwierigkeit: 14,5 km, 250 Höhenmeter Laufrichtung: im Uhrzeigersinn empfohlen Einkehrmöglichkeit: Wirtshaus zur Bleaml-Alm (über die Nachtloipe in Neubau erreichbar) oder Waldrasthaus Karches Hinweis: Im Winter 2021 / 2022 führt die Universität Bayreuth (in Kooperation mit den Bayerischen Staatsforsten und dem Naturpark Fichtelgebirge) eine Untersuchung von Wintersportlern auf der Unteren Ringloipe durch. Die dort Sport treibenden Personen werden um Kooperation gebeten. Alle Daten werden anonym erfasst und ausgewertet, Rückschlüsse auf einzelne Personen sind nicht möglich. Rückfragen richten Sie bitte per email an: sportoekologie@uni-bayreuth.de
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Nordic-Walking Tour Fichtelberg 05: Moosknockrunde (leicht)

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Die Moosknockrunde führt durch ein sehr waldreiches Gebiet. Die Tour hat die Nummer 5, es ist eine blaue, sehr leichte Runde.Forst- / Feldweg: 1,7 kmSteig: 1,0 kmStraße: 0,1 kmGesamt: 2,8 kmGesamtanstieg: 65 hmHöchstanstieg: 33 hmHöhenlage Start: 658 m (NN)Höhenlage max: 686 m (NN)
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Sehenswürdigkeiten

Markgräfliches Opernhaus

Bayreuth, Fichtelgebirge

Im Original erhaltenDas Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist eines der wenigen im Original erhaltenen Häuser dieser Art in Europa. Seit 2012 gehört das barocke Theater aus dem 18. Jahrhundert zum UNESCO-Weltkulturerbe.Einzigartige AtmosphäreDas Opernhaus wurde zwischen 1744 und 1748 im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach erbaut. Entworfen wurde das Gebäude von Joseph Saint-Pierre, für das Innere zeichnete sich der bekannte Theaterarchitekt Guiseppe Galli Bibiena verantwortlich. Im Inneren präsentiert sich das Gebäude als ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit drei Logen für die drei Stände der Gesellschaft. Prachtvoll dekoriert mit Stuck, Malereien und Schnitzereien erstrahlt der Theatersaal im Stil des italienischen Spätbarocks.Das Deckengemälde von Johann Benjamin Müller zeigt Apollo und die neun Musen und wird von Szenen aus Ovids Metamorpohsen umrahmt.Aktuell: RestaurierungSeit 2012 ist das Opernhaus wegen Renovierungen bis voraussichtlich Frühjar 2018 geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung, die voraussichtlich im April/Mai 2018 stattfindet, bleibt das Marktgräfliche Opernhaus geschlossen.
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F/R2 Fichtelsee und Ochsenkopf

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Die Route beginnt in Bischofsgrün und führt im Uhrzeigersinn um die linke „Herzhälfte“ des Fichtelgebirges, den Ochsenkopf. Der Fichtelsee, der gänzlich von Wald eingefasste Stausee zwischen Ochsenkopf und Schneekopf, ist das perfekte Naturausflugsziel für Familien. Unweit lädt der Zipline Park zum Adrenalin-Kick ein. Eingehängt in Stahlseile schweben Sie durch den Kletterwald. Ein Moorbad im Naturbad Fleckl lädt zum Entspannen ein.
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R/N4 Am Fuße des Schneebergs

Wunsiedel, Fichtelgebirge

Im Kunstgarten Tröstau erleben Sie eine Station der GEO-Tour „Wunsiedler Marmor“ des Geopark Bayern-Böhmen. Die kunstvoll gestalteten Steinskulpturen sind Teil der lehrreichen Tour. An insgesamt 14 individuell anfahrbaren Standorten werden Sie eindrucksvoll zu den Marmorvorkommen der Region, deren Geologie, Montan- und Kulturgeschichte, informiert. Der weitere Routenverlauf führt Sie durch dichten Nadelwald entlang des Osthangs des Schneebergs, dem höchsten Berg im Fichtelgebirge. Mitten im Wald passieren Sie das Besucherbergwerk „Zinnerzgrube Werra“ und erreichen anschließend den Kurort Weißenstadt am See. Am Weißenstädter See oder im Kurpark können Sie die Seele baumeln lassen, bevor Sie den Weg zurück nach Wunsiedel antreten.  
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In die sagenhafte Königsheide

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

In die "sagenhafte" Königsheide Die Wanderung beginnt in Warmensteinach gegenüber dem Rathaus. Zunächst folgt man den Markierungen "S" (Südweg) vorbei am Familotel Krug, bis man die "Untere Alte Poststraße" erreicht. Auf ihr geht man ca. 300 m in südwestlicher Richtung und biegt dann links auf den Rundwanderweg 9 (Schanzbergrunde) ab. Auf ihr bleibt man bis zum Wurzbachweiher. Ab hier geht es bis zum Wanderparkplatz kurz vor Sophiental, entlang des Wurzbaches und der Steinach, auf denen damals besagtes Holz geflößt wurde. Man überquert dann die Hauptstraße und folgt linker Hand einen längeren Anstieg nach Rügersberg, wo man eine herrliche Aussicht genießen kann. Bei mäßigem Anstieg geht es weiter Richtung Königsheide (Markierung: blaues Dreieck). Bald ist das Hochplateau erreicht und für den Rest der Strecke gemütliches Wandern angesagt. Man sollte unbedingt einen Abstecher zum Jungfernbrunnen machen, wo eine Tafel über die Sage zum Brunnen informiert. Am höchsten Punkt unserer Wanderung, dem Hohberg (863 m), findet man den "Mahlsack", einen Granit-Grenzstein aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, als die königlichen Wälder neu eingeteilt wurden. Er grenzte die Forstreviere Sophiental, Warmensteinach und Goldkronach ab. Bald trifft man auf einen mit blauem senkrechten Balken markierten Wanderweg, der uns zurück nach Warmensteinach führt. Vorher sollte man der Markierung für ca. 200 m nach Westen (Richtung Goldkronach) folgen und den Dreihirtenstein besuchen, einen alten Grenzstein, in dessen Nähe sich der Sage nach drei Hirten gegenseitig umgebracht haben. Beim Verlassen des Waldes eröffnet sich eine schöne Aussicht auf Warmensteinach.Auf dem Königsheideweg geht es bergab bis zum Ausgangspunkt.
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Ort

Thierstein

Fichtelgebirge

Einwohner: 1285 Höhe: 600 m

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Seen Moore Quellen

Fichtelberg (Bayern), Fichtelgebirge

See - Moore - Quellen Wegbeschreibung: Weißenstädter See (Einkehrmöglichkeit) - Schönlind - Weißenhaid (Einkehrmöglichkeit) - Egerquelle - Birnstengel (Einkehrmöglichkeit) - Bischofsgrün (Einkehrmöglichkeit) - Metzlersreuth (Einkehrmöglichkeit) - Schamelberg - Gottmannsberg - Gefrees (Einkehrmöglichkeit) - Tannenreuth - Saalequelle - Ruppertsgrün (Einkehrmöglichkeit) - Weiherhöfen (Einkehrmöglichkeit) - Weißens(Einkehrmöglichkeit) Schwierigkeit der Strecke: Eine anspruchsvolle Familientour mit mehreren Steigungen und Gefällstrecken. Informatives: Weißenstädter See; Weißenstadt: Infostelle des Naturparks Fichtelgebirge; Egerquelle; Saalequelle; Bischofsgrün: Ochsenkopflift, Sommerrodelbahn, Aufstieg auf Schneeberg (1.052 m) auf ehemaliger Militärstraße möglich, Metzlersreuth, Ruppertsgrün, "Schönes Dorf" Bahnanbindung: keine vorhanden
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Rundwanderweg 3 Mehlmeisel Naabweg

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Der Naabweg führt vom Bayreuther Haus aus am rechten Rand der Skipiste zur Talstation des Klausenliftes. Von dort in östlicher Richtung über das ehemalige Forsthaus Mehlmeisel zur Gemeindeflur "Wirtsschlag" und zum Ortsteil Unterlind, wo das im Jahre 1686 erbaute "Hammerkirchl" (Wallfahrtskapelle) kurz außerhalb der Ortschaft erreicht wird. Besichtigung und kurzes Verweilen wird empfohlen. Von dort aus führt der Weg weiter in östlicher Richtung durch den großen Waldbereich "Tannenlohe" und ein landschaftlich in  teressantes Naturschutz- und Moorgebiet "Hahnenfilz" bis zum Ortsteil Ölbühl (Einkehrmöglichkeit Gasthof Waldfrieden). Von dort zuerst weiter in westlicher Richtung, nach ca. 200 Meter rechts und nach weiteren ca. 200 Metern ebenfalls rechts. Man passiert einen Fernsehumsetzer nach dem links abgezweigt wird. Kurz darauf hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Ortschaft Nagel. Es geht weiter durch den Ortsteil Oberöhlbühl (Einkehrmöglichkeit Gasthof Waldeslust) und dann ein kurzes Stück durch den Wald. Vorbei am ehemaligen Freibad in Brand / Opf. Nach kurzer Wanderung überqueren wir die Verbindungsstraße Brand – Mehlmeisel und wandern hinab zur romantischen Fichtelnaab. Bei der Pappenfabrik mündet der Wanderweg in den Radweg wir halten uns rechts und ein Stück führt der Wander-/Radweg durch das schöne Fichtelnaabtal. Nach ca. 600 Metern haben wir die Naab-Auen erreicht. Dort wird die Fichtelnaab überquert und der Weg führt zurück Richtung Mehlmeisel. Über den Geißbachsteig wird der Ausgangspunkt Bayreuther Haus wieder erreicht.
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Ort

Schönwald

Fichtelgebirge

Einwohner: 4050 Höhe: 610 m

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Zustiegsloipe Fichtelsee

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Vom Wanderparkplatz aus führt die 0,6 Km lange Zustiegsloipe zum unteren Ring. Die Zustiegsloipe ist in beide Richtungen befahrbar. Sie ist sowohl für die klassische als auch für die Skating Technik geeignet. Bitte denken Sie an Kleingeld für die Parkgebühr am Wanderparkplatz. 
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E3 Wunsiedel bis Neualbenreuth

Wunsiedel, Fichtelgebirge

Die Etappe endet im Kurbad Neualbenreuth, dem Standort des Sibyllenbades. Das Höhenprofil der 52 Kilometer langen Route ist anspruchsvoll. Zahlreiche kurze Anstiege und Abfahrten wechseln sich ab. Sie passieren das Fichtelgebirgs- und Egerlandmuseum sowie die Stiftsbasilika Waldsassen und tauchen voll und ganz in die lokale Geschichte und Tradition ein. Die typischen Wirtshäuser laden zur ausgiebigen Rast- und Brotzeit ein. Natürlich bietet es sich in der Region mit der weltweit höchsten Brauereidichte an, auch das ein oder andere fränkische Bier zu kosten.
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Verbindungsloipe Vorsuchhütte

Schönwald, Fichtelgebirge

Verbindung zwischen Kornbergring und Kornberg-Ost-Loipe (klassisch). Schwierigkeit: 1,8 Km, 74 HöhenmeterStilart: Klassische TechnikLaufrichtung: in beide Richtungen befahrbar Hauptstartorte: Parkplatz Vorsuchhütte oder Liftparkplatz am Kornberg
Kontakt zur Ferienregion

Tourismuszentrale Fichtelgebirge
Rathaus
95686 Fichtelberg
Deutschland
Tel.: +49 9272 969030