Fichtelgebirge

Höhenausdehnung: 350 m - 1053 m
Das Fichtelgebirge beim Wandern erkunden
Paar beim Wandern auf einer Treppe im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Platz in Bad Berneck
Platz in Bad Berneck  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Granitlabyrinth bei Kirchenlamitz
Granitlabyrinth bei Kirchenlamitz  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Dreifaltigkeitskirche Kappl bei Waldsassen
Dreifaltigkeitskirche Kappl bei Waldsassen  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Abendstimmung am Luisenburger Felsenlabyrinth
Abendstimmung am Luisenburger Felsenlabyrinth  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Markgräfliches Schloss in Bad Alexandersbad
Markgräfliches Schloss in Bad Alexandersbad  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Rudolfstein bei Weißenstadt
Rudolfstein bei Weißenstadt  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Blick vom Schneeberg
Blick vom Schneeberg  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Mit der Seilbahn auf den Ochsenkopf
Mit der Seilbahn auf den Ochsenkopf  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Blick auf Warmensteinach
Blick auf Warmensteinach  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Am Weißenstädter See
Am Weißenstädter See  © TZ Fichtelgebirge / A. Hub
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Blick vom Schneeberg
Blick vom Schneeberg  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge/Florian Trykowski
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Wanderer an der Egerquelle am Waldstein
Wanderer an der Egerquelle am Waldstein  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Blick auf das Granitlabyrinth Kirchenlamitz
Blick auf das Granitlabyrinth Kirchenlamitz  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar vor dem Eingang des Siebenquell in Weißenstadt
Paar vor dem Eingang des Siebenquell in Weißenstadt  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar vor einem Turm auf dem Kornberg
Paar vor einem Turm auf dem Kornberg  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Ochsenkopf-Zeichen im Fichtelgebirge
Ochsenkopf-Zeichen im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Zeit- und Erlebnisgarten im Fichtelgebirge
Zeit- und Erlebnisgarten im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar unterwegs im Fichtelgebirge
Paar unterwegs im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Park Theresienstein in Hof
Park Theresienstein in Hof  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Paar auf einem Steg an einem See im Fichtelgebirge
Paar auf einem Steg an einem See im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Naturpark Steinwald im Fichtelgebirge
Naturpark Steinwald im Fichtelgebirge  © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski
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Das Fichtelgebirge
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Webcams im Fichtelgebirge

Gipfel Ochsenkopf

 1.024m

Hof - Q-Bogen

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Ferienregion Fichtelgebirge

Ein sagenhaftes Stück Bayern

Das Fichtelgebirge gehört zu den deutschen Mittelgebirgen und liegt im Nordosten Bayerns. Es setzt sich aus mehreren Gebirgszügen zusammen, die gemeinsam die hufeisenförmige Landschaft des Fichtelgebirges bilden. Das wald- und gesteinsreiche Mittelgebirge erstreckt sich von Bayreuth im Westen bis zur tschechischen Grenze im Osten, im Norden reicht das Fichtelgebirge bis nach Hof und im Süden bis nach Waldsassen an der Grenze zur Oberpfalz. Seine höchsten Erhebungen, der Schneeberg und der Ochsenkopf, ragen über 1.000 Meter hoch auf.

Das Fichtelgebirge ist bekannt für seine Vielseitigkeit: Egal ob Aktivurlaub mit Mountainbiken oder Wandern, ob Ausflüge ans und auf das Wasser oder lieber relaxen bei Wellness-Kuren, Saunagängen oder Gesundheitsanwendungen in Thermen und Bädern - im Fichtelgebirge findet man alles.

Das Fichtelgebirge im Überblick

48 Gemeinden liegen auf dem Gebiet des Fichtelgebirges, die größten Städte sind Bayreuth, Marktredwitz, Wunsiedel, Hof und Selb. Im 1.020 km² großen Naturpark Fichtelgebirge gibt es zahlreiche Teiche, Seen und Weiher, die künstlich angelegt wurden. Zu den größten Gewässern gehören der Weißenstädter See, die Förmitztalsperre, der Untreusee, der Fichtelsee und der Nageler See. Außerdem gibt es in der Region viele Moore und Sümpfe, die unter Naturschutz stehen wie das Zeitelmoos und die Torfmoorhölle. Gleich vier bedeutende Flüsse entspringen im Fichtelgebirge: Saale, Eger, Weißer Main und die beiden Quellflüsse der Naab. Dank der unberührten Natur kann man im Fichtelgebirge wildlebende Tiere wie Luchs, Schwarzspecht und Auerhahn sehen, außerdem findet man hier den seltenen, weiß blühenden Siebenstern, die Symbolpflanze der Region.

Wandern im Fichtelgebirge

Rund 3.400 km Wanderwege durchziehen das Fichtelgebirge, das mit seinen stillen Tälern, dunklen Fichten- und Buchenwäldern und den außergewöhnlichen Stein- und Felsformationen zum Entdecken einlädt. Besonders empfehlenswert ist der 425 km lange Qualitätswanderweg "Fränkischer Gebirgsweg", der sanft auf- und absteigend durch das Fichtelgebirge führt und so auch für Genusswanderer geeignet ist. Wer es lieber sportlicher möchte, der entscheidet sich für eine Besteigung des Schneebergs und des Ochsenkopfs mit über 1.000 Höhenmetern.

Mountainbike, Rennrad oder E-Bike: Das Fichelgebirge ist eine Bike-Destination

Für Radfahrer gibt es ebenfalls eine große Auswahl an Radwegen, so führt der 600 km lange Fünf-Sterne-Main-Radweg durch das Fichtelgebirge, der von der Quelle des Weißen Mains bis zur Mündung des Flusses in den Rhein bei Mainz führt. Die Infrastruktur für Biker ist perfekt: Es gibt viele Verleihstationen auch für E-Bikes und einen Shuttleservice, mit dem man steile Anstiege überbrücken kann. Ein Highlight ist die "Siebensternentour", eine Drei-Tages-Tour über 155 km Länge. Für Mountainbiker gibt es 240 km MTB-Wege, darunter ein Singletrail am Ochsenkopf. Das Fichtelgebirge ist aber auch eine gute Region für Rennradfahrer: Seit 2018 gibt es ein Wegenetz mit insgesamt zwölf Tages- und Halbtagestouren, die sich auf insgesamt 1.200 km Länge erstrecken. Ein weiteres Highlight ist das Bahntrassenradeln, bei dem man entlang alter Bahntrassen zwischen Tröstau und Asch in Tschechien unterwegs ist.

Das Fichtelgebirge erschmecken mit regionalen Produkten

Rund 1.000 verschiedene Kräuterarten gibt es im Fichtelgebirge, viele davon verwenden die Wildkäuterköche in ihren außergewöhnlichen biologischen Gerichten, die man sich hier schmecken lassen kann. Gemütlich wird es in den wunderschönen Biergärten der Region und ein besonderes Schmankerl ist die „Fichtelgebirgsperle“, eine regionale Kartoffelsorte mit besonders wertvollen Inhaltsstoffen verbergen.

Das Fichtelgebirge ist eine gutes Ziel für Wellness und Gesundheit

Für alle, die im Urlaub etwas für ihre Gesundheit und Entspannung tun wollen, gibt es im Fichtelgebirge zahlreiche Möglichkeiten: Im Fichtelgebirge liegen die vier Gesundheitsorte Bad Alexandersbad, Bad Berneck, Bischofsgrün und Weißenstadt mit vielen Thermen und Gesundheitsangeboten. In Alexandersbad liegt beispielsweise das 2017 neu erbaute Alexbad mit seiner besonderen Felsenspalten-Architektur, in Bad Berneck lockt unter anderem der klassische Kurpark. In Bischofsgrün kann man auf zertifizierten Heilklima-Wanderwege im Heilklimapark in einzigartiger Kulisse spazieren. Das Weißenstädter Kurzentrum bietet am Ufer des gleichnamigen Sees Radon- und Ganzkörperkältetherapien und viele weitere Anwendungen. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von weiteren Luftkur- und Erholungsorten.

Traditionsreiches Handwerk gehört zum Fichtelgebirge

Jahrhundertelang wurde im Fichtelgebirge Bergbau betrieben. In den Erzbergbaustollen wurden Gold, Zinn, Eisen und weitere Bodenschätze abgebaut. Von dieser Tradition zeugen zahlreiche Besucherbergwerke und Museen wie das Besucherbergwerk Gleissinger Fels, die über das Leben und Arbeiter als Bergarbeiter informieren.

Ein weiteres wichtiges Standbein für die Wirtschaft der Region war und ist die Porzellanindustrie, die vor allem in Selb ansässig war. Firmen wie Rosenthal und Hutschenreuther stammen aus dem Fichtelgebirge.

Das Fichtelgebirge ist ein Tourismusmagnet

Das Fichtelgebirge ist eine beliebte Ferienregion: Jährlich wird das Gebiet rund um den Ochsenkopf von Millionen Tagesgästen besucht, dazu kommen 1,4 Millionen Übernachtungen pro Jahr.

Kunst und Kulturregion Fichtelgebirge

Im Fichtelgebirge finden nicht nur Outdoor-Sportler eine breite Auswahl an Ausflugszielen, auch Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten. Das beweisen alleine die Richard-Wagner-Festspiele, die seit 1876 in Bayreuth stattfinden, und die Luisenburg-Festspiele auf Deutschlands ältester Naturbühne in Wunsiedel. Sehenswert sind außerdem das Markgräfliche Opernhaus und die Eremitage in Bayreuth und viele schöne Kirchen und Kapellen wie die Kappl bei Waldsassen. Wer mehr über die Geschichte der Region erfahren möchte, der sollte das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel besuchen. Bei der Ess-Kultur bietet das "Essbare Fichtelgebirge" typische Spezialitäten aus Franken wie Sauerbraten mit Lebkuchensoße oder Fichtelgebirgsforelle, außerdem locken lokale Brauereien wie die Warmensteinacher Privatbrauerei Hütten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps im Fichtelgebirge

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Angebote im Fichtelgebirge

Kontakt zur Ferienregion

Tourismuszentrale Fichtelgebirge
Rathaus
95686 Fichtelberg
Deutschland
Tel.: +49 9272 969030

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Wandern & Bergsport

Höhenweg im Fichtelgebirge

Schwarzenbach an der Saale, Fichtelgebirge

Der Höhenweg - denkmalgeschützte Granitfelsen von großer Seltenheit
Nördlich des Oberpfälzer Walds grenzt das Fichtelgebirge an Tschechien und den Frankenwald. Von oben betrachtet sieht das Fichtelgebirge wie ein Hufeisen aus. Sein höchster Punkt ist mit 1.051 m der weithin sichtbare Schneeberg.Der Höhenweg im Fichtelgebirge ist 46 km lang und der älteste Wanderweg der Region. Die historische Strecke ist eine Kammwanderung und führt von Schwarzenbach an der Saale bis nach Wunsiedel. Zwischenstationen sind Hallerstein, Großer Waldstein, Weißenstadt, Rudolfstein, Schneeberg, Nußhardt, Seehaus, Platte, Silberhaus, Hohe Matze, Kösseine und Luisenburg. Der Höhenweg wird zwar als leicht eingestuft, unterwegs muss man jedoch ein paar Steigungen bewältigen.Berühmt für gigantische Granit- und Schieferformationen
Der Wanderweg führt über die markantesten Bergkämme des Fichtelgebirges, auch auf den Ochsenkopf. Überall trifft man auf Granitblockmeere und Felsentürme, für die Region typische Naturdenkmäler. Große Stecken verlaufen durch dichte, mystisch anmutende Wälder, immer wieder unterbrochen von faszinierenden Aussichten. Sein Markierungszeichen ist ein weißes H auf rotem Grund.Weniger Geübte können die Strecke gut in Etappen einteilen. Als erste Etappe bietet sich die Tagesetappe von Schwarzenbach nach Seehaus an. Der Höhenweg führt an Deutschlands ältester Naturbühne, dem Felsenlabyrinth der Isenburg, vorbei. Die Luisenburg-Festspiele sehen jährlich 100.000 Besucher.Der Kleine und Große Haberstein im Kösseinegebiet sind markante Punkte auf der Strecke. Der Gipfel der Großen Kösseine besteht aus einer denkmalgeschützten Granitblockhalde. Vom Kösseineturm aus genießen Wanderer eine großartige Rundsicht auf das Fichtelgebirge bis zum Oberpfälzer Wald und Tschechien. Die Girgelhöhle besteht aus zusammengestürzten Felsen, unter der sich eine große Grotte verbirgt. Genau auf dem 50. Breitengrad liegt der Prinzenfelsen. Auch hier gibt es ein Aussichtsplateau mit einer beeindruckenden Sicht ins Fichtelnaabtal.Der Höhenweg gilt als einer der schönsten Wanderwege Bayerns und hält geologische und botanische Highlights bereit. Die Strecke wird von zahlreichen Gasthäusern mit Einkehrmöglichkeiten gesäumt. Die beste Zeit zum Wandern liegt zwischen Mai und Oktober.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit

Bayreuth, Fichtelgebirge

Größte Kirche Bayreuths
Die Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit Bayreuth ist die größte Kirche der Stadt und gehört zu den bedeutendsten gotischen Pfarrkirchen Oberfrankens. Sie liegt in der Fußgängerzone am Rande der historischen Altstadt.Ihre Geschichte
{{gallery_1}} Der Vorgängerbau der heutigen Stadtkirche stammte aus dem 12. Jahrhundert und wurde während des Hussitenkrieges im Jahre 1430 größtenteils zerstört. 1437 begann man mit dem Bau der Kirche in ihren heutigen Ausmaßen nach den Plänen des Bamberger Steinmetzen Meister Oswald. Mit einer Länge von 55 Metern, einer Breite von 20 Metern und einer Höhe von 16 Metern ist die Stadtkirche dreimal so groß wie die vorherige Kirche.Während die Kirche selbst nach 68 Jahren vollendet wurde, konnten die beiden Türme inklusive der hölzernen Verbindungsbrücke erst weitere 34 Jahre später fertiggestellt werden.Schäden, die bei den Stadtbränden 1605 und 1621 sowie im Dreißigjährigen Krieg entstanden, führten zu weiteren Veränderungen der Stadtkirche.Sehenswertes
Wer die Stadtkirche besucht, sollte sich auf jeden Fall den Hochaltar, den Taufstein und die Orgel ansehen, sie sind die Highlights. Taufstein © Bayreuth2009 via Wikimedia Commons (CC0) Der Hochaltar von 1615 wurde einem gotischen Drei-Flügel-Altar nachempfunden. Bei der Kanzel und dem Taufstein aus den Jahren 1871/72 wurden Alabaster-Reliefs aus dem 17. Jahrhundert verwendet. Die Dreifaltigkeitsorgel mit 70 Registern dient als Hauptorgel der Stadtkirche. Als Schwalbennest-Orgel wird die Magdalenenorgel an der Nordwand des Chores bezeichnet.Die Stadtkirche heute
Bei den umfassenden Sanierungsarbeiten, zwischen 2006 und 2014, wurde die Markgrafengruft im Chorbereich für die Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Glasscheiben in einem Vorraum ermöglichen den Blick auf die Särge. Die Stadtkirche Heilige Dreifaltigkeit ist, sofern kein Gottesdienst stattfindet, täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Kirchenführungen werden immer samstags um 11:00 Uhr angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Fichtelgebirgsmuseum

Wunsiedel, Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirgsmuseum in Wunsiedel ist das größte bayerische Regionalmuseum. Es ist im Gebäude des Sigmund Wann Spitals aus dem 15. Jahrhundert untergebracht und zeigt die Geschichte, das Leben und die Kultur des Fichtelgebirges.Bayerisches Regionalmuseum seit 1907
Da im 19. Jahrhundert traditionelle Handwerksberufe wie Töpfer, Färber, Bergleute und Zinngießer von der aufstrebenden Industrie verdrängt wurden, entstand das Interesse, alte Fertigkeiten zu bewahren. Aus diesem Grunde eröffnete das Fichtelgebirgsmuseum bereits 1907 seine Pforten. Auf mehr als 3.000 m² Gesamtfläche zeugen viele Exponate vom handwerklichen Können vergangener Generationen. Zu den Schwerpunkten der Ausstellung zählen Themenbereiche wie Geologie, Mineralogie, Rohstoffförderung und historischer Bergbau.Facettenreiche Themengebiete von Archäologie bis Industrialisierung
Die Mineraliensammlung umfasst weit über 2.000 Ausstellungsstücke aus dem bayerischen Mittelgebirge. Frühgeschichtliche Funde und Ergebnisse archäologischer Ausgrabungen entführen lehrreich in die Vergangenheit der Region. Doch auch die neuere Geschichte wird lebendig behandelt. Ausstellungen zum Feuerwehr- und Zunftwesen, zum Eisenbahnbau oder zur Industrialisierung repräsentieren das Fichtelgebirge auf vielfältige Weise. Aber auch die regionale Kulturgeschichte kommt im Fichtelgebirgsmuseum nicht zu kurz: Themen wie Kunstgewerbe, bürgerliches Wohnen und Volksmusik lassen schnell erkennen, dass schon früher der Lebensalltag nicht nur aus Arbeit bestand. Wechselnde Sonderausstellungen runden das breite Informationsangebot ab.
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Sehenswürdigkeiten

Eremitage und Altes Schloss

Bayreuth, Fichtelgebirge

Baukunst aus dem 18. Jahrhundert
Die Eremitage Bayreuth ist eine historische Anlage aus den Jahren 1715-1753 und liegt vor den Toren der Stadt. Zur Anlage gehören neben einem Park das Alte und das Neue Schloss, eine Orangerie, weitere kleinere Gebäude und die Wasserspiele.Altes und Neues Schloss
Mit dem Bau der Anlage wurde im Jahr 1715 unter Markgraf Georg Wilhelm begonnen. Zu den ersten Gebäuden gehörte ein kleines Sommerschlösschen – heute das Alte Schloss – und kleinere Zweckbauten. Außerdem wurde eine Gartenanlage angelegt. Der Name Eremitage für die Anlage entstand aus der Vorliebe des Markgrafenpaares und dessen Hofstaat, beim Besuch des Schlosses das Eremitenleben nachzuspielen und den Tag über alleine auf dem Gelände zu verbringen.{{gallery_1}} Als sein Nachfolger Markgraf Friedrich das Anwesen 1735 seiner Frau Wilhelmine schenkte, begann diese mit umfangreichen Erweiterungsmaßnahmen nach ihrem Geschmack. So entstanden im Schloss beispielsweise ein Musikzimmer, ein japanisches Kabinett und ein chinesisches Spiegelkabinett.Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Anlage um das Neue Schloss erweitert, das westlich des bisherigen Schlosses gebaut wurde. Das Schloss wird wegen der vergoldeten Quadriga oft auch Sonnentempel genannt. In den Seitenflügeln des Schlosses wurde eine Orangerie untergebracht.Der “barocke” Garten
Untere Grotte © Bayreuth2009 via Wikimedia Commons (CC BY 3.0) Ebenfalls unter der Leitung von Wilhelmine wurde die Gartenanlage ausgebaut. Dabei entstand das Obere Wasserbecken – die obere Grotte – mit den Laubengängen. Gestalterisch ist der Park eine Mischung zwischen Rokoko und Barock. Wilhelmine ließ mit den geometrischen Bezirken, Wasserspielen und barocken Elementen den Barockgedanken mit einfließen. Für einen echten Barockgarten fehlt es allerdings an einer dominierenden Achse und der Verbundenheit der einzelnen Gartenbezirke.Nachdem der Park im 19. Jahrhundert verlandschaftlicht wurde, konnten in den letzten Jahren einige ehemalige Gartenteile wiederhergestellt werden.Heute: Touristenattraktion
Heute wird die Eremitage vielfältig genutzt: Im ehemaligen Marstall sind ein Restaurant und ein Hotel untergebracht, in der Orangerie befindet sich ein Café. Im Westflügel des Schlosses finden im Sommer Kunstausstellungen statt und im Ruinentheater Aufführungen.Während der Park frei zugänglich ist, kann das Alte Schloss nur im Rahmen einer Führungen besichtigt werden.Führungen
Die Führungen finden in den Frühjahr- und Sommermonaten täglich alle 45 Minuten statt. Dabei beginnt die erste Führung um 9:00 Uhr und die letzte um 17:15 Uhr. Die Kosten liegen bei 4,50 € bzw. 3,50 € mit Ermäßigung. Zusätzlich werden Themen- und Parkführungen für Erwachsene und Sonderführungen für Kinder angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Stiftsbasilika Waldsassen

Waldsassen, Fichtelgebirge

Nachdem die alte Klosterkirche durch hussitische Heimsuchungen, den Landshuter Erbfolgekrieg und Bildersturm zerstört wurde, begann man im Jahr 1685 mit dem Bau einer neuen Kirche unter Leitung von Abraham Leuthner und den Gebrüdern Dientzenhofer. Vollendet wurde die neue Stiftsbasilika im Jahr 1704.Skelette, Reliquien und die Gruft: Sehenswertes in der Kirche
Der Kirchenbau gehört zu den bedeutendsten Barockbauten in Süddeutschland. Außerdem verfügt die Basilika über die größte Kirchen- und Klostergruft Deutschlands und der ausgestellte barocke Reliquienschatz zählt zu den größten nördlich der Alpen.Im Hauptschiff kann man hinter Glas zehn geschmückte Skelette besichtigen, damit besitzt die Stiftsbasilika die größte Sammlung dieser Art in Europa. Die Skelette wurden im 18. Jahrhundert aus den Katakomben Roms nach Waldsassen gebracht und vom damaligen Zisterziensermönch Adalbert Eder geschmückt. Trotz der üppigen Ausstattung durch den Stuckateur Giovanni Battista Carlone, den Bildhauer Karl Stilp und den Maler Johann Jakob Steinfels bewahrt der Bau durch klare Disposition eine harmonische Wirkung.Führungen durch die Basilika
Einzelbesucher können freitags um 11:30 Uhr (von Ostern bis Oktober) an Führungen durch den Kirchenbau teilnehmen, Treffpunkt ist im hinteren Kirchenschiff. Die Führungen dauern rund 45 Minuten und kosten 3 Euro pro Person.Für Gruppen ist außerdem die Buchung von Orgel- und Gruftführungen möglich. Zudem kann man sich einen Audioguide herunterladen, der von Schülern der Realschule im Stiftland für Jugendliche erstellt wurde (verfügbar in Deutsch und Englisch).
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Wandern & Bergsport

Luisenburg Felsenlabyrinth

Wunsiedel, Fichtelgebirge

Das Luisenburg-Felsenlabyrinth ist ein Meer aus teils bläulich schimmernden, abgerundeten Granitsteinblöcken im Herzen des oberfränkischen Fichtelgebirges. Bereits vor etwa 30 Millionen Jahren, im Zeitalter des Tertiärs, begann die Natur mit der Schaffung dieser außergewöhnlichen Landschaft. Das zauberhaft wirkende Areal im Naturschutzgebiet Großes Labyrinth bei Wunsiedel zählt heute zu den ausgezeichneten Geotopen Deutschlands und ist das größte seiner Art in ganz Europa. Den Namen erhielt das Felsenlabyrinth in Gedenken an einen Besuch der ebenfalls begeisterten Königin Luise von Preußen und ihrem Gemahl Friedrich Wilhelm III. im Jahr 1805.Ein Rundweg, der es in sich hat
Tränengrotte, Burgtreppe, Zuckerhut, Wolfsschlucht – insgesamt sind es 25 Stationen, die auf dem angelegten Rundweg mit der ganzen Familie und festem Schuhwerk erkundet werden können. Der Weg führt durch Schluchten, hinauf auf steile Treppen, durch schmale Spalten und vorbei an dunklen Höhlen. Etwa 100 Höhenmeter werden überwunden, bis nach ungefähr zwei bis drei Stunden der Ausgangspunkt des Luisenburg-Felsenlabyrinths wieder erreicht ist. Genügend Rastplätze stehen zur Verfügung und mehrere Aussichtspunkte bieten unterwegs einen herrlichen Weitblick.
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Natur

Auenpark

Marktredwitz, Fichtelgebirge

Vom Brachland zum Erholungsgebiet
Im Jahr 2007 wurde aus dem brachliegenden Industriegelände zwischen dem Dörflaser Platz und der Rößlermühlstraße zum Bürgerpark.Ausschlaggebend für den Bürgerpark war die Landesgartenschau, die 2006 in Marktredewitz stattfand. Dabei wurde auf dem großzügigen Areal ein Park mit Bäumen, Blumen und Veranstaltungsflächen angelegt.Heute trifft man sich im Auenpark zum Spazieren, Joggen oder einfach nur zum Erzählen.Sport & Spaß im Auenpark
Über das Jahr finden im Auenpark immer wieder Veranstaltungen statt. Darunter Sport- und Spielfeste für Kinder und Jugendliche oder Musikveranstaltungen für Erwachsene. Ein Fest für die ganze Familie ist das traditionelle Ostereiersuchen, das immer am Ostermontag stattfindet.{{gallery_1}} Highlights im Auenpark Marktredwitz
Besondere Highlights sind die Staudenpflanzung am Auenbogenweg, der Senk- und der Irisgarten. Die Promenade am See und die Parkterrasse laden zu Spaziergängen und zum Verweilen ein.Bei den kleinen Besuchern des Auenpark ist besonders der Wasser- und Energiespielplatz beliebt.
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Sport & Freizeit

Indoorspielplatz HOFlaHOPP

Hof, Fichtelgebirge

Untertitelt mit "Sport Spiel Spaß Halle" bietet der Indoorspielplatz HOFlaHOPP in Hof, in der Nähe des Stausees Untreusee, optimale Bedingungen: Auf über 2.000 m² können Klein und auch Groß sich nach Herzenslust austoben. Ein Bistro sorgt zusätzlich dafür, dass Hunger und Durst gestillt werden. Eine optimale Lösung für verregnete Nachmittage genau wie für zu heiße Sommertage.Mannigfaltiges Angebot
{{gallery_1}} Im HOFlaHOPP kann man springen, klettern, rutschen - die Kinder werden begeistert sein. Attraktionen wie Klettervulkan, die vierspurige Monsterwellenrutsche oder Softballanlage lassen Kinderaugen leuchten - und sind auch für Erwachsene eine willkommene Ablenkung vom Arbeitsalltag.Bis zu sechs Kinder gleichzeitig können auf dem Riesen-Trampolin hüpfen. Ebenfalls sehr beliebt ist die E-Kartbahn, auf der man seine Rennfahrerskills unter Beweis stellen kann. Im Kletter- und Abenteuerpark gibt es ein großes Labyrinth mit vielen Geheimgängen, in denen man sich verstecken und jagen kann.Das Highlight
Als besonderes Highlight gilt die Racelounge, eine große Carrera-Bahn von 36 m Länge mit 27 möglichen Spurwechseln. Bis zu sechs Fahrer können gleichzeitig auf der Bahn ihr Rennen auf der teilweise 4-spurigen Bahn fahren. Die Bahn muss telefonisch vorbestellt worden, und es werden gesonderte Gebühren fällig. Trainieren kann man jederzeit während der Öffnungszeiten des HOFlaHOPP, die Bahn öffnet dann für die Rennen um 19 Uhr.Geburtstag im HOFlaHOPP
Kinderparties zum Geburtstag mit Tischreservierung und freiem Eintritt für das Geburtstagskind sind ab sechs Personen auch möglich. Eigene Speisen und Getränke dürfen nicht mitgebracht werden, und die Kinder sollten sich nur auf rutschfesten Socken in der Halle bewegen.
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Natur

Naturpark Steinwald

Pullenreuth, Fichtelgebirge

Der Größte unter den Kleinen
Der Naturpark Steinwald gehört zum Hohen Fichtelgebirge und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 24.500 Hektar. Damit ist er der kleinste unter den 16 Naturparks in Bayern. Die höchste Erhebung des Steinwalds ist die 956 m hohe Platte. Trotz seiner geringen Größe hat der Naturpark Steinwald allerhand zu bieten - nicht nur für Wanderer, auch für Liebhaber von Burgen und Kirchen.{{gallery_1}} Natur im Steinwald
Der größte Teil des Steinwalds ist von Nadelhölzern bedeckt. Es herrscht ein Hochgebirgsklima, in der Regel findet man in den Höhenlagen des Steinwalds bis in den Mai hinein Schnee. Über die Jahrtausende haben sich im Naturpark zahlreiche spektakuläre Felsformationen gebildet, die Ziel zahlreicher Wanderstrecken sind. Besonders beliebt sind der Hackelstein und der Zipfeltannenfelsen.Aktiv im Naturpark
Der Steinwald ist ein beliebtes Wandergebiet: Zahlreiche markierte Wege führen durch das Gebiet, darunter ein Burgenweg, der Fränkische Gebirgsweg, der Goldsteig und mehrere Rundwanderwege. Außerdem gibt es einen 17 km langen Geologischen Lehrpfad, der über die Beschaffenheit des Naturparks informiert. Beliebt ist der Steinwald außerdem bei Mountainbikern, Nordic Walkern und Kletterern. Mehrere Felsen sind zum Klettern freigegeben, darunter der Vogelfelsen, der Räuber- und der Ratsfelsen.Ausflugsziele im Steinwald
Burgruine Weißenstein © Harald Stark via Wikimedia Commons (Public domain) Ein beliebtes Ziel für Ausflügler ist die Burgruine Weißenstein, die im 13. Jahrhundert erbaut wurde, die Heilig Kreuz-Kirche Dechantsee aus dem Jahr 1729 und die Steinwaldkirche St. Peter, die aus Granitsteinen erbaut wurde und eines der Wahrzeichen des Steinwalds ist. Schön für Familien ist das ehemalige Forsthaus Waldhaus mit Rotwildgehege und Kinderspielplatz.
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Sehenswürdigkeiten

Jean-Paul-Museum

Bayreuth, Fichtelgebirge

Museum im Wohnhaus von Housten Chamberlain
Das Jean-Paul-Museum in der Stadt Bayreuth geht auf Dr. Philipp Hausser zurück, der ein Nachfahre der ehemaligen Vermieter Jean Pauls war, und ist im ehemaligen Wohnhaus der Tochter Richard Wagners und deren Ehemann Housten Stewart Chamberlain untergebracht.{{gallery_1}} Bekannter Dichter
Jean Paul wurde 1765 geboren und zählt zu den wichtigsten deutschen Dichtern, der vor allem aufgrund seiner Imaginationskraft und seines Sprachgenies faszinierte.Hausser verfügte von Jugend an über eine große Sammlung von Erstausgaben und Autobiographien des Dichters sowie über Bildmaterial und Porträts. Aufgrund dieser beachtlichen Privatsammlung wurde im Jahr 1980 das Jean-Paul-Museum unter der Leitung von Dr. Manfred Eger eröffnet.Neukonzeption und Modernisierung
Schreibstube © Jean-Paul-Museum der Stadt Bayreuth 1994 wurde das Museum erweitert und seither konnte es zahlreiche Handschriften Jean Pauls sowie verschiedenste Dokumente zu Leben und Werk des Dichters erwerben.Außerdem konnte das Jean-Paul-Museum ein Pastellgemälde von Caroline Freifrau von Lindenfels, geborene von Flotow, erwerben, von der Jean Paul in einem Brief in den höchsten Tönen spricht. Ein weiterer Neuzugang zeigt das Portrait von Christian Georg Otto, der ein Mitschüler des Dichters war.Im Jahr 2013 - anlässlich des 250. Geburtstags des Dichters - wurde das Museum völlig neu gestaltet und konzipiert. Aus der früheren Sammlungsausstellung wurde durch die Neukonzeption ein modernes Literaturmuseum, in dem den Besuchern das Werk Jean Pauls mit Hilfe unterschiedlichster Mittel, wie zum Beispiel Audioguides, nähergebracht wird.
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Sehenswürdigkeiten

Deutsches Freimaurermuseum

Bayreuth, Fichtelgebirge

Eines der größten Freimaurermuseen der Welt
Das Deutsche Freimaurermuseum im oberfränkischen Bayreuth ist eines der größten seiner Art weltweit. Es befindet sich am Rande des Hofgartens im Zentrum der Stadt. Zur Gründung des Museums kam es im Jahr 1902, als der Buchhändler Georg Niehrenheim im Haus der Freimaurerloge "Eleusis zur Verschwiegenheit" mit von ihm gesammelten freimaurerischen Gebrauchsgegenständen einen Grundstock für diese einzigartige Sammlung legte.Das Museum hat bis heute seinen Sitz in Bayreuther Logenhaus. Das Haus beherbergt eine umfassende Sammlung freimaurerischen Kulturguts und freimaurerischer Literatur.Eine umfassende Sammlung mit großartiger Bibliothek
{{gallery_0}} Zu den Exponaten des Deutschen Freimaurermuseums gehören Logenabzeichen, Arbeitsteppiche und zahlreiche Ritualgegenstände der Freimaurerei. Zudem befindet sich die größte freimaurerische Bibliothek des deutschsprachigen Raums im Museum.Thema der hier verwahrten Literatur ist vor allem die Ideengeschichte der Freimaurerei und ihre Entwicklung innerhalb des deutschen Sprachraums. Gegründet wurde die Bibliothek im Jahr 1913. Die Bayreuther Freimaurerloge folgte damit dem Gedanken der Deutschen Bücherei in Leipzig, die ebenfalls eine Freimaurerische Zentralbücherei anlegte. Die Bibliothek beherbergt heute 16.500 Bände und an die 2.000 Logendokumente.Verdienstvolles Engagement in wechselhafter Geschichte
Der Bayreuther Arzt Dr. Bernhard Beyer leistete Großartiges für das Museum. Als Leiter des Hauses baute er es ab 1912 zum drittgrößten Freimaurermuseum der Welt auf. Unter der Diktatur des Nationalsozialismus wurde das Museum aufgelöst und zahlreiche Sammelobjekte prominenter Freimaurer gingen verloren. Nach Kriegsende begann Dr. Beyer sofort mit dem Wiederaufbau.Das Logenhaus war glücklicherweise weitgehend unversehrt. Die Sammlung umfasst heute etwa 1.600 Kupferstiche und Bilder, ungefähr 1.700 Medaillen und Logenabzeichen, die "Bijoux" genannt werden, sowie Porzellan, Keramik, Kristall und Freimaurerbekleidung.
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Sehenswürdigkeiten

Besucherbergwerk Gleissinger Fels

Fichtelberg (Bayern), Fichtelgebirge

Das Silbereisenbergwerk Gleissinger Fels
Metalle und Eisenerze sind bereits früh in der Menschheitsgeschichte genutzt und geschürft worden. Auch Edelmetalle wie Gold und Silber wurden bereits in der Antike von Goten, Germanen und Griechen gleichermaßen abgebaut. Auch später, im Mittelalter, stellten Edelmetalle eine beliebte Währung dar. Spätestens mit den fortschreitenden technischen Möglichkeiten jener Epoche nahm der Untertagebau auf Gold und Silber daher allmählich seine moderne Gestalt an.Willkommen unter Tage
Wer im Landkreis Bayreuth Urlaub macht, sollte daher einmal in die Geschichte des Bergbaus eintauchen und dem Besucherbergwerk Gleissinger Fels in Fichtelberg einen Besuch abstatten. Das gilt als das einzige noch für Besucher zugängliche Silbereisenbergwerk weltweit und kann auf eine 500-jährige Geschichte zurückblicken. Hier bekommen die Besucher wie nirgendwo sonst einen Einblick in die Geschichte des mittelalterlichen Untertagebaus und können vieles lernen.Führungen durch das Besucherbergwerk
Das Besucherbergwerk Gleissinger Fels lebt von seinen mittelalterlichen Stollen und den beeindruckenden Gängen und Höhlungen unter Tage. Exotisch anmutende Sinterbildungen erinnern dabei fast an die Höhlenmalereien von Frühmenschen, und Sonderveranstaltungen, wie Mineraliensammeln für Kinder, stellen eine ganz besondere Attraktion dar.
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Sport & Freizeit

Wildpark Waldhaus Mehlmeisel

Mehlmeisel, Fichtelgebirge

Im Wildpark Waldhaus Mehlmeisel kann man heimische Tiere wie Wildschweine, Hirsche, Wildkatzen, Waschbären, Marder und Luchse beobachten und im Streichelzoo kann man Ziegen und Schafe streicheln. Highlight ist der Hochweg, der in bis zu drei Metern Höhe über das Luchs- und Wildschweingehege führt, von mehreren Aussichtsplattformen kann man die Tiere gut sehen. Der Hochweg ist barrierefrei und daher auch mit Rollstuhl und Kinderwägen gut zu begehen. Zum Wildpark gehört außerdem ein Spielplatz und ein Brotzeitgarten.Das Waldhaus ist eine Umweltbildungsstätte, hier kann man an multimedialen Stationen den Wald entdecken, erfährt mehr über die Waldarbeiter, über Lebensräume im Fichtelgebirge, über die “Gefahr Mensch” für den Wald, kann den Wald riechen, tasten und hören und unter einem Mikroskop Fundstücke aus dem Wald wie Steine, Blätter oder Rinde ganz genau betrachten. Das Waldhaus ist außerdem Start- oder Zielpunkt oder Zwischenstopp auf vielen Radtouren, so findet man hier auch einen E-Mountainbike-Verleih.
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Sehenswürdigkeiten

Egerland-Museum

Marktredwitz, Fichtelgebirge

Ein Museum für die Egerländer Volksgruppe
Das Egerland-Museum im oberfränkischen Marktredwitz befindet sich im Osten des Ortskerns. Die Kulturstätte ist mit dem Auto oder der Bahn einfach erreichbar: Sie befindet sich am Kreisverkehr, an dem die Fikentscherstraße auf die Wölsauer Straße trifft. Vom Bahnhof aus ist das Museum in rund 10 Gehminuten erreichbar.Das im Jahre 2000 in seiner heutigen Form eröffnete Egerland-Museum widmet sich der Kultur der Egerländer: Die Volksgruppe bewohnte vor dem Zweiten Weltkrieg die an Franken und Sachsen angrenzenden Gebiete Böhmens. Als sie nach 1945 vertrieben wurden, siedelten sich viele Egerländer in Nordostbayern an.Musik, Kunst und Trachten als Zusammenhalt
Ein Schwerpunkt der Ausstellungsräume sind die traditionelle Volksmusik der Egerländer, die einem breiteren Publikum durch Ernst Mosch und seine Original Egerländer Musikanten bekannt wurde. Dabei spielen Blasinstrumente eine große Rolle. Die historischen Trachten sind ebenfalls zu sehen.Auf 300 m² widmen sich wechselnde Themenschauen und die Dauerausstellung der Bildenden Kunst – mit 58 Gemälden und 21 plastischen Werken. Zu den Exponaten gehört der Egerländer Bilderbogen von Toni Schönecker. Mit der Kunstgalerie wollte einer ihrer maßgeblichen Förderer, der Egerländer Kunstprofessor Fleissner, den Beitrag seiner Landsleute zur modernen und zeitgenössischen Kunst aufzeigen.Sprudelstein und Oblaten
Ein weiterer Schwerpunkt des Egerland-Museums in Marktredwitz sind Spezialitäten, zu denen die Karlsbader Oblaten zählen. Auch die an böhmischen Thermalquellen entstehenden Kalksteine, die sogenannten Sprudelsteine, werden gezeigt.Ein Höhepunkt für Besucher ist sicher die bereits 1973 zusammengestellte Egerländer Bauernstube. In ihr werden Frömmigkeit, Alltagsleben und Gebrauchskunst der Egerländer erfahrbar. So begeben sich Egerländer, Franken, Besucher aus ganz Deutschland, Tschechien und aus aller Welt, auf eine Zeitreise vom 19. Jahrhundert bis heute.
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Sehenswürdigkeiten

Erika Fuchs Haus

Schwarzenbach an der Saale, Fichtelgebirge

Das Erika Fuchs Haus ist ein Museum für Comic und Sprachkunst. Benannt ist das Museum nach Dr. Erika Fuchs, die als Übersetzerin und Chefredakteurin des Micky-Maus-Magazins mit ihren Lautmalereien und Wortschöpfungen die deutsche Sprache und die Comicwelt prägte.Die Dauerausstellung zeigt auf 600 Quadratmetern das Leben und die Arbeit von Erika Fuchs und stellt ihr Werk in den Kontext des Comics allgemein. Die sieben Räume des Museums beinhalten unter anderem eine Einführung in die Geschichte des Comics, ein begehbares Entenhausen, ein biografischer Comic über Erika Fuchs, interaktive Stationen zur Sprachkunst und eine Bibliothek zum Schmökern. Neben der Dauerausstellung beherbergt das Museum auch immer wieder Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen.Zum Erika Fuchs Haus gehört auch ein Museumsshop und Skulpturen auf dem Vorplatz.
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Sport & Freizeit

Golf-Club Bayreuth

Bayreuth, Fichtelgebirge

Golfen seit 1990
Der Golf-Club Bayreuth liegt auf dem Rodersberg am nordöstlichen Stadtrand, zwischen Wiesen und Wäldern. Seit der Gründung im Jahr 1990 wurde der Golfplatz stetig erweitert und modernisiert.Die Anlage
Die 27 Löcher auf dem 120 Hektar großen Areal sind auf zwei Courts aufgeteilt. Es gibt einen Links Course mit 18 Löchern und eine Anlage mit 9 Löchern. Für alle, die ihre Golfkünste noch verbessern wollen, verfügt der Golf-Club über eine Driving Range, 30 Rasenabschläge, vier Abschläge mit Überdachung und zwei Putting Greens.Außerdem gibt es drei Kurzspielbereiche und ein Pitching Green mit Bunkern. Bei schlechtem Wetter kann auf die Indoor Golfanlage ausgewichen werden.Das Drumherum
Spontan Lust auf eine Runde Golf und keine Ausrüstung dabei? Kein Problem, im Club können Schläger, Rollies und Buggys geliehen werden. Auch für die Stärkung nach dem Sport ist im Golf-Club Bayreuth gesorgt. Die Gaststätte ist montags bis sonntags von 10:00 Uhr bis 20:30 Uhr geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Markgräfliches Opernhaus

Bayreuth, Fichtelgebirge

Im Original erhalten
Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth ist eines der wenigen im Original erhaltenen Häuser dieser Art in Europa. Seit 2012 gehört das barocke Theater aus dem 18. Jahrhundert zum UNESCO-Weltkulturerbe.Einzigartige Atmosphäre
Das Opernhaus wurde zwischen 1744 und 1748 im Auftrag des Markgrafenpaares Friedrich und Wilhelmine von Brandenburg-Kulmbach erbaut. Entworfen wurde das Gebäude von Joseph Saint-Pierre, für das Innere zeichnete sich der bekannte Theaterarchitekt Guiseppe Galli Bibiena verantwortlich.{{gallery_1}} Im Inneren präsentiert sich das Gebäude als ganz aus Holz gefertigtes Logentheater mit drei Logen für die drei Stände der Gesellschaft. Prachtvoll dekoriert mit Stuck, Malereien und Schnitzereien erstrahlt der Theatersaal im Stil des italienischen Spätbarocks.Das Deckengemälde von Johann Benjamin Müller zeigt Apollo und die neun Musen und wird von Szenen aus Ovids Metamorpohsen umrahmt.Aktuell: Restaurierung
Seit 2012 ist das Opernhaus wegen Renovierungen bis voraussichtlich Frühjar 2018 geschlossen. Bis zur Wiedereröffnung, die voraussichtlich im April/Mai 2018 stattfindet, bleibt das Marktgräfliche Opernhaus geschlossen.
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Sport & Freizeit

Sibyllenbad Neualbenreuth

Waldsassen, Fichtelgebirge

Das Sibyllenbad vereinigt eine Heilwasser-Badelandschaft und einen Wellness-Bereich unter einem Dach.Die Heilwasser-Badelandschaft
Die Becken des Sibyllenbads sind mit Heilwasser aus der Sibyllenquelle gefüllt, das auf 34 bis 36°C erwärmt wird und dem eine positive Wirkung auf das Bindegewebe, die Durchblutung, den Stoffwechsel und die Muskulatur nachgesagt wird. In der Badelandschaft kann man diesen Effekt in zwei Attraktionsbecken, einem Therapiebecken und einem Whirlpool spüren. Außerdem gibt es ein irisch-römisches Dampfbad, eine Infrarotkabine, mehrere Ruhebereiche und einen Fitnessraum.Im Außenbereich der Badelandschaft warten mit dem Außenbecken mit Sprudelliegen und einem Gegenstrombecken weitere Attraktionen. Besonders förderlich ist der Heilwasserparcours mit Warm- und Kaltwasserlaufbahn, integriertem Tauchbecken und Verdunstungsgrotte.Entspannung in der Wellness-Landschaft
Der Wellness-Bereich des Sibyllenbads besteht aus acht unterschiedlichen Saunen, darunter eine klassische finnische Sauna, eine Eukalyptussauna, eine Vitalsauna mit Farblichttherapie und eine Kräutersauna. Verschiedene Ruheräume wie das Kaminzimmer, der Brotbackraum oder das Teehaus laden zur Entspannung zwischen den Saunagängen ein. Außerdem gibt es einen orientalischen Badetempel mit drei Dampfkammern, ein Rasulbad und einen Kräuterduftraum.Besondere Angebote
Täglich werden im Sibyllenbad kostenlose Fitnesskurse angeboten, an denen jeder Besucher teilnehmen kann. Mehrmals pro Woche stehen Aquarobic und Aqua Entspannung auf dem Programm, täglich gibt es einen Kurs in Wassergymnastik. Jeden Dienstag ab 17 Uhr ist im Wellness-Bereich Damenwellnesstag und ist somit für Herren nicht geöffnet.Für alle Sauna-Einsteiger gibt es jeden Mittwoch um 12.30 Uhr eine Einführung in die Welt des richtigen Saunierens. In der medizinischen Abteilung des Bads kann man unter professioneller Anleitung physikalische Therapien, Krankengymnastik und Massagen absolvieren.
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Sehenswürdigkeiten

Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen

Waldsassen, Fichtelgebirge

Eines der größten Klöster Deutschlands
Die Zisterzienserinnen-Abtei Waldsassen liegt in zentraler Lage des Städtchens Waldsassen in Oberbayern und gehörte einst zu den größten Klosteranlagen Deutschlands.Klostergeschichte
Gegründet wurde das, der Heiligen Jungfrau Maria geweihte, Kloster, im Jahr 1133 durch den Markgrafen Diepold III. von Vohburg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Kloster mehrfach geplündert, in Brand gesetzt und geschlossen.Nach der Säkularisation in Bayern 1803 wurde das Kloster aufgelöst um 60 Jahre später als Priorat der Zisterzienserinnen neu gegründet zu werden. Zur selbstständigen Abtei wurde es erst in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts.Das Kloster heute
Heute ist die Zisterzienserinnen-Abtei wieder gut aufgestellt und weitgehendst finanziell unabhängig. Zur Abtei gehören eine Mädchenrealschule, eine Kultur- und Begegnungsstätte, ein Kräutergarten, eine Paramentenstickerei und eine Kerzenwerkstatt.Außerdem gibt es einen Klosterladen, in dem zahlreiche Produkte wie Kerzen oder Liköre aus eigener Produktion erworben werden können. Im Gästehaus mit Restaurant kann man nicht nur übernachten und essen, sondern auch Feste feiern. Sehr beliebt ist das Gästehaus bei Brautpaaren.Kloster Highlight
Die beiden Highlights der Zisterzienserinnen-Abtei sind unumstritten die barocke Stiftsbasilika und die Klosterbibliothek.Bekannt ist die Stiftskirche nicht nur aufgrund der zahlreichen Gemälde und Stuckarbeiten, sondern auch als Herberge der größten Gruft Deutschlands und der größten Sammlung an Katakombenheiligen in Europa. Mancher der Besucher findet die reich geschmückten Skelette sicherlich merkwürdig, andere eher faszinierend.In der Klosterbibliothek mit ihren prachtvollen Deckengemälden und den lebensgroßen Holzfiguren, die als Säulen der Empore dienen, umfasst eine Sammlung von circa 3.500 Büchern und Schriften.
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Sehenswürdigkeiten

Neues Schloss Bayreuth

Bayreuth, Fichtelgebirge

Der lang ersehnte Neubau
Das Markgrafenpaar Friedrich und Wilhelmine hatten schon lange den Wunsch, ein neues Residenzschloss zu errichten. Ein verheerender Brand war das Glück des Paares: Das Alte Schloss wurde 1753 so weit zerstört, dass ein Neubau nötig wurde.Ein neuer Standort
{{gallery_1}} Da sich die Bauherren ein Schloss weiter im Stadtinneren wünschten, wurde das Neue Schloss nicht an der Stelle des Alten Schlosses errichtet, sondern in der Stadtmitte.Dabei wurden auch bereits bestehende Gebäude eingebunden, was an manchen Stellen zu einem merkwürdigen Aussehen führte. So besteht beispielsweise der mittlere Trakt aus dem Rohbau einer Kirche. Nach dem Umbau zu Eingang, Treppenhaus und Festsaal lassen nur noch zugemauerte Eingänge und die Dachkonstruktion auf die ursprünglich geplante Verwendung schließen. Treppenaufgang Haupttrakt © Mattes via Wikimedia Commons (Public domain) Die Bauherren
Zwar war der Hofbaumeister Joseph Saint-Pierre der eigentliche Baumeister des Rokoko-Schlosses, den größten Einfluss auf die Gestaltung übte allerdings Markgräfin Wilhelmine selbst aus. Sie entwarf unter anderem das Spiegelscherbenkabinett und das Palmenzimmer, das die Illusion eines tropischen Palmenhains erwecken sollte.Das neue Schloss heute
Heute dient das Neue Schloss als Museums- und Ausstellungsgebäude. Im Erdgeschoss befinden sich die beiden Museen “Das Bayreuth der Markgräfin Wilhelmine” und “Bayreuther Fayencen - Sammlung Rummel”. Im oberen Stockwerk wird die Dauerausstellung “Galante Miniaturen - Sammlung Dr. Löer” gezeigt. Außerdem gibt es eine Ausstellung deutscher und niederländischer Gemälde aus dem 18. Jahrhundert.Führungen
Führungen durch das Neue Schloss werden nicht mehr angeboten. Lediglich im italienischen Bau gibt es halbstündliche Führungen. Er wurde 1759 für Sophie Karoline Marie von Braunschweig, der zweiten Frau des Markgrafen erbaut und später mit dem Neuen Schloss verbunden.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismuszentrale Fichtelgebirge
Rathaus
95686 Fichtelberg
Deutschland
Tel.: +49 9272 969030