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Sehenswürdigkeiten in Kärnten

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Sehenswürdigkeiten

Stift Ossiach

Ossiach am See, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Das ehemalige Kloster der Benediktiner ist seit 1969 Veranstaltungsort für den Carinthischen Sommer.
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Sehenswürdigkeiten

Grabstein von König Boleslaus

Ossiach am See, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Für den Mord an Bischof Stanislaus soll König Boleslaus im Benediktinerstift Ossiach gesühnt haben.
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Sehenswürdigkeiten

Goldwaschen im Goldgräberdorf Heiligenblut

Heiligenblut, Nationalpark Hohe Tauern Kärnten

Romantik pur – Goldwaschen im FleißtalDie Geschichte der Goldgewinnung, vom Tauerngoldbergbau des 16. und 17. Jahrhunderts bis zum Goldwaschen, lässt sich in diesem Freilichtmuseum erleben.Das im Stil des 16. Jahrhunderts angelegte Goldgräberdorf befindet sich beim "Alten Pocher", auf über 1.800 m Seehöhe. Mit Gummistiefeln ausgerüstet und der Schüssel in der Hand geht‘s ab in den Fleißbach. Die Goldgräber geben Ihnen die besten Tipps zum professionellen Goldwaschen. Ein besonderes Erlebnis mit der Familie, mit einer Gruppe, oder eben alleine!
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Sehenswürdigkeiten

Benediktinerstift St. Paul

St. Paul, Lavanttal

Kärntens SchatzhausAuf einem Felskegel im Lavanttal nördlich von Bleiburg stand zunächst ein römisches Kastell, dann eine Burg der Spanheimer Ritter. Im Jahr 1091 begannen die Benediktinermönche vom berühmten Kloster Hirsau im Nordschwarzwald mit dem Aufbau einer Abtei. Heute enthält sie die bedeutendste private Kunstsammlung Österreichs und die zweitgrößte Bibliothek des Landes. Die romanische Basilika mit Freskenschmuck u.a. von Michael Pacher ist auch die letzte Ruhestätte der ersten Habsburger-Könige. Nach einer Renovierung für die Europa-Ausstellung im Jahr 2009 können nun bei einem Rundgang alle Epochen von der Antike bis zum Hochbarock anschaulich nachvollzogen werden."Kärntens Schatzhaus" – diese Bezeichnung verdankt das Benediktinerstift St. Paul unter anderem den Ölbildern des Barockmalers Kremser Schmidt und einzigartigen Exponaten wie einem gotischen Buchdeckel mit Elfenbein-Relief. Auch die Grafiksammlung mit rund 30 000 Blättern und Werken von Rubens, Rembrandt und weiteren Meistern ist von enormer kunsthistorischer Bedeutung. Einen Schatz haben die Benediktiner aber weggegeben: Ihre Gutenberg-Bibel mussten sie wegen vorübergehenden Geldmangels in den 1930er-Jahren in die USA verkaufen – seitdem schwören US-Präsidenten ihren Amtseid auf die auch als "B 42" bekannte Bibel (die Zahl 42 steht für 42 Zeilen) von St. Paul.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Sommeregg

Seeboden, Millstätter See

Einmal Mittelalter und retourIm 13. Jahrhundert erstmals erwähnt, zwischendurch von Hohenstaufer-Prominenz wie Kaiser Friedrich II. bewohnt, hat sich die revitalisierte Ruine heute auf die Wiederbelebung des Mittelalters spezialisiert - mit Ritterspielen, Märkten und mit pompösen Rittermahlzeiten. In historischen Gewändern servieren Mundschenke Deftiges wie "Pratenes von des Bauern grunzend Hausgetier mit in Fett bachenen Knollen des Nachtschattengewächses" - Letzteres wird neuzeitlich auch schlicht "Pommes" genannt. Im Mittelaltermarkt darf man dem Sattler, Schuster und Silberschmied bei der Arbeit über die Schulter schauen. Die Gauklertruppe "Flugträumer" bietet Artistik, Pantomime und spielt mit dem Feuer. Vierzehn Tage lang im August finden als Höhepunkt der Saison die "Ritterspiele Burg Sommeregg" mit international bekannten Stunt-Gruppen statt. Alle Darbietungen sind für die ganze Familie geeignet - das Foltermuseum in der Burg vielleicht ausgenommen: Über 100 originalgetreue Werkzeuge als Dokumente der Grausamkeit können aufs Gemüt schlagen, zumal eine Sonderausstellung von Amnesty International belegt, dass dieses Thema noch keineswegs endgültig abgeschlossen ist. Entspannender wirkt der Gift- und Heilpflanzengarten "Satans Werk und Gottes Gabe" im Außenbereich, der auch einen Panoramablick auf die Kärntner Bergwelt freigibt - die Burg liegt selbstverständlich auf einem ehemals schwer einnehmbaren Felshügel.

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Sehenswürdigkeiten

Gailtaler Heimatmuseum

Hermagor, Nassfeld-Pressegger See

Das Gailtaler Heimatmuseum zeigt auf vier Stockwerken die Kultur der Region im Laufe der vergangenen Jahrhunderte. Die Ausstellung ist im Schloss Möderndorf untergebracht, das rund 2,5 km außerhalb von Hermagor am Ufer des Gail liegt.Die Ausstellung im Gailtaler HeimatmuseumDas Museum will seinen Besuchern einen Eindruck geben, wie das Leben in den vergangenen Jahrhunderten in der Region ausgesehen hat. Dazu wird unter anderem eine Sammlung von bäuerlichen Gegenständen gezeigt, darunter Nutzgegenstände wie ein Waschbrett, das die harte Arbeit damals illustrieren soll. Prunkstücke der Ausstellung ist eine Luther-Bibel aus dem 16. Jahrhundert (gedruckt von Hans Lufft) und ein 300 Millionen Jahre altes Baumfossil.Informationen zum Besuch im Gailtaler HeimatmuseumDer Besuch im Museum kann durch einen Besuch im Museumcafé abgerundet werden, hier gibt es neben Kaffee, Getränken und Eis auch Andenken wie Postkarten, Kunsthandwerk und Bücher zu kaufen.
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Sagamundo

Döbriach/Radenthein, Millstätter See

Von Hexen, Riesen und "Anderswelten"Wissen Sie eigentlich, weshalb in Kärnten auch im Hochsommer die Wiesen und Felder grün sind und nicht grau-braun? Weil es ab und zu regnet? Richtig! Deshalb gibt es hier auch zahlreiche "Regenbogen-Einrichtungen" zur Bekämpfung der allseits gefürchteten Schlechtwetter-Laune. "Sagamundo" ist ein gutes Beispiel - es liegt im Zentrum von Döbriach. Bei der Darstellung von Sagen, Märchen und Mystischem aus der Alpen-Adria-Region kommen die Besucher der "Unterwelt", der "Erdebene" und des "Himmelsgartens" aus dem Staunen nicht mehr heraus. Das Jahr 2012 spielt dabei eine wichtige Rolle, weil sich diverse Forscher ganz sicher sind, dass es dann einen "revolutionären Bewusstseinssprung" geben wird. Genaueres soll hier nicht verraten werden - aber der Film im hauseigenen Kino gibt weiterführende Hinweise.Das Gleiche macht auch die Hexe "SeelaMill", die hauptberuflich auf dem Millstätter See als Schwan unterwegs ist, hier aber Führungen durch die "Anderswelt" organisiert. Die aus Multimedia-Installationen bestehende magische Fantasiewelt wird durch sogenannte Kreativräume zum Selberbasteln erweitert. Sie haben durchgehend "interaktiven" Zugang, damit alle Besucher mitmachen können, sogar Kinder (ab 3 Jahre). In einem Teil des angeschlossenen Parks begegnet man Wurzel-Skulpturen, die eindeutig menschliche Züge erkennen lassen. Dort ist auch der recht gesprächige, gut verkleidete "Riese vom Mirnock" anzutreffen.
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Werner Berg Museum

Bleiburg, Klopeiner See - Südkärnten

Das Werner Berg Museum befindet sich am östlichen Ende des 10. Oktober Platzes in der kleinen Gemeinde Bleiburg. Wie der Museumsname bereits andeutet, widmet sich das Museum dem Lebenswerk des Künstlers Werner Berg.Das Gebäude der KunstDas im Jahr 1985 als Werner-Berg-Galerie gegründete Museum befindet sich heute in einem historischen Gebäude am Hauptplatz Bleibergs. Nach der Restaurierung im Jahr 1997 erhielt das Gebäude im Jahr 2004 ein Anbau, in dem das Museum seither jedes Jahr wechselnde Sonderausstellungen zeigt. Im Jahr 2009 erhielt das Museum zudem einen Panoramalift und einen Skulpturengarten.Das beispiellose Lebenswerk von Werner BergIm Zentrum des Museums steht die ständige Sammlung der Stiftung Werner Berg. Als Maler und Bauer lebte Werner Berg bis zu seinem Tod im Jahr 1981 auf dem Rutarhof im Grenzgebiet von Österreich und Slowenien. Der 1904 im heutigen Wuppertal geborene Künstler zog im Jahr 1931 auf den einsamen Hof. In 50 Jahren schuf er ein einmaliges Werk, das die Landschaft und Bewohner Unterkärntens ins Zentrum stellt. Seine Ölbilder, Aquarelle, Zeichnungen, Skizzen und Holzschnitte zeigen alltägliche Szenen des kargen Lebens in den Bergen. Kein Künstler hat sich jemals über einen so langen Zeitraum ausschließlich einer Landschaft und der in ihr lebenden Menschen gewidmet.Mehr als Kunst: Ein neuer Blick auf die Landschaft UnterkärntensBesucher des Werner Berg Museums erwartet somit nicht nur Kunst, sondern eine beispiellose Dokumentation der Bewohner Unterkärntens in der vorindustriellen Zeit. Besonders interessant erweist sich das Museum für Besucher, die ihren Urlaub in der Region verbringen, da sie die beeindruckende Landschaft der Umgebung in den Bildern von Werner Berg wiederentdecken und neu erleben.
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Granatium - Radentheim

Döbriach/Radenthein, Millstätter See

Im (Edel-)Stein liegt die KraftSchon Noah soll seine Arche mithilfe dieses zumeist rubinroten Edelsteins mit der besonders starken Lichtbrechung in die richtige Richtung geleitet haben, für Römer und Griechen war er ein Inbegriff mystischer Kraft.Ursprünglich hieß er Karfunkel (von lateinisch carbunculus: "kleine Kohle"),erst der deutsche Theologe, Philosoph und Naturforscher Albertus Magnus (um 1200–1280) gab dem Stein den bis heute gebräuchlichen Namen "Granat". Dessen Hauptvorkommen in Europa wurden stets in den Nockbergen rund um Millstatt abgebaut. Zu Ehren des edlen Steins eröffnete man im Jahr 2008 das "Granatium Radenthein" - mit einem unterirdischen See und der einzigen begehbaren Granatader Europas.Höhepunkt der Ausstellung mit eigenem Stollen ist das noch im Ausbau befindliche Granatzimmer: Ähnlich wie im berühmten Bernsteinzimmer wer- den Wände mit durchscheinenden Granattafeln ausgekleidet. Nach Durchquerung des Hauptstollens dürfen im Schürfgelände die gut getarnten Edelsteine mit Pickel und Schutzbrille eigenhändig aus dem Felsen gehauen werden - auch ohne wesentliche Beute zumindest eine gesunde Tätigkeit in frischer Luft. Ausreichend große Fundstücke werden danach von einem Profi-Schleifer gleich an Ort und Stelle in einen vorzeigbaren Zustand gebracht.
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Stadtpfarrturm Villach

Villach, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Wer 239 Stufen lang durchhält, kommt bis zur Türmerwohnung und kann Villach aus der Vogelperspektive bewundern. Der höchste Kirchturm in Kärnten gehört zur Stadtpfarrkirche St. Jakob und stammt noch aus dem Mittelalter. Romanischen Schmuck weist jedoch nur das Untergeschoss auf, denn die jetzige Höhe erreichte man erst im 19. Jahrhundert mit einem neuen Turmhelm. Heute ist das Bauwerk als Aussichtspunkt bekannt, von dem aus man bei gutem Wetter bis zu den Julischen Alpen blicken kann.
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Sehenswürdigkeiten

Terra Mystica und Terra Montana

Bad Bleiberg, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Im Bleiberg finden sich die beiden Schaubergwerke Terra Mystica und Terra Montana. Bis zu 1.500 Mitarbeiter arbeiteten früher in den 1.300 km Stollen, die in den Berg getrieben wurden. Erst 1993 wurde der Bergbau still gelegt und zum Schaubergwerk umgebaut.Unter TageUnter Tage geht es auf der 68m langen Bergmannsrutsche, die längste Rutsche dieser Art in Europa. Anschließend entdeckt man auf der Fahrt mit der Grubenbahn einen 2 km langen Stollen. Auf der Reise wird visuell mit viel Show und Technik vermittelt, wie die Erde samt ihrer Bodenschätze entstanden ist.Terra Montana Die Terra Montana, die vom Bergwerk abgeht, ist ein 700 Meter langer Rundkurs mit 14 Stationen zum Thema Bergbau. So erfährt man hier, wie ein Stollen aufgebohrt wurde, was es mit der Heiligen Barbara und der Wasserhaltung auf sich hat. Die Einfahrt in die Terra Montana ist täglich um 16 Uhr (Nebensaison 15 Uhr) möglich.Weitere AttraktionenIm Montanmuseum werden die Besucher über den Blei- und Zinkbergbau sowie dem Hüttenwesen informiert. Im Stollen-Labyrinth können Kinder für 5 Euro Halbedelsteine suchen, finden und mit nach Hause nehmen. Im Karikaturenmuseum Terra Humoristica sind kleine Ton- und Porzellanfiguren ausgestellt.
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Eboardmuseum

Klagenfurt, Wörthersee

Das Ebaordmuseum in Klagenfurt präsentiert auf 1.700 m² die Entwicklung der elektronischen Tasteninstrumente von den Anfängen bis heute.Weltweit einzigartigDas Museum wurde 1987 von Prix Gert gegründet und verfügt heute über 1.500 Exponate, darunter Synthesizer, E-Pianos, Hammonds, elektrische Orgeln und vieles mehr. Damit ist es das größte Keyboardmuseum in Europa. Eine Besonderheit des Museums: Die Ausstellungsstücke sind nicht zur zum Ansehen da, sondern können angefasst, bespielt und fotografiert werden. Neben vielen Prototypen und Unikaten sind auch Originalinstrumente von bekannten Musikern ausgestellt.Weitere Einrichtungen des MuseumsDas Museum verfügt über eine Bibliothek, in dem man in Literatur zum Thema schmökern kann. Außerdem gibt es eine Musikwerkstatt, in der man den Technikern bei der Arbeit zuschauen kann. Im Museum werden zudem regelmäßig Konzerte veranstaltet.
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Villacher Fahrzeugmuseum

Villach, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Das Villacher Fahrzeugmuseum zeigt auf über 1.000 m² über 240 Fahrzeuge aus dem vergangenen Jahrhundert. Gegründet wurde das Museum von einem Privatsammler, der die Ausstellung 1987 eröffnete.Reise in die VergangenheitAusgestellt werden vor allem Alltagsautos der Jahre 1927 bis 1990, das Museum ermöglicht so den Besuchern eine Zeitreise zurück in die eigene Jugend. Legendäre Fahrzeuge wie BMW Isetta, Goggomobil, Fiat 500, Trabi oder Fiat Topolino können bewundert werden. Neben Automobilen gehören auch Motorräder, Roller und Mofas zur Sammlung. Außerdem werden hunderte alte Radios, Schreibmaschinen und Foto- und Filmapparate gezeigt.MuseumsshopIm Museumsshop kann man Modellautos, Postkarten, Aufkleber und andere Souvenirs erstehen. Außerdem gibt es Getränke und Snacks.
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Benediktinerstift Millstatt

Millstatt, Millstätter See

Hochkultur auf der KulturhochburgDas Benediktinerstift Millstatt war über Jahrhunderte hinweg geistiger und kultureller Mittelpunkt Kärntens. Bekannt sind vor allem die Musikwochen, die zwischen Mai und Oktober in klassischer und moderner Ausrichtung stattfinden.Im Stiftsmuseum kann die große Geschichte der Region nachvollzogen werden - bis hin zum Magnesit-Abbau in jüngster Zeit. Das Museum beherbergt zudem Kunstwerke von der Romanik bis zum Hochbarock, etwa einen Reliquienschrein des heiligen Domitian aus dem 12. Jahrhundert. Wohl in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand die schön illustrierte "Millstätter Handschrift" - eine der bedeutendsten Sammelhandschriften der frühmittelhochdeutschen Literatur. Zu den größten noch erhaltenen Leinwandbildern des Alpenraums zählt das imposante "Millstätter Fastentuch" mit 42 Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Das Original ist zwischen Karfreitag und Aschermittwoch in der Stiftskirche zu sehen.Benediktiner gibt es hier übrigens schon lange nicht mehr,dafür hat der St.Georgs-Ritterorden im Millstätter Stift sein spirituelles Zentrum eingerichtet. Der romanische Kreuzgang beeindruckt mit seiner überreichen Tiersymbolik, die Kirche mit ihrer brillanten Tiroler Glasmalerei sowie dem Weltgerichts-Fresko. Im Stiftssaal organisiert die engagierte "Kulturinitiative Millstatt" gemeinsam mit den 20 rund um den See tätigen Künstlern zeitgenössische Ausstellungen am laufenden Band.
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Bezirksheimatmuseum Völkermarkt

Völkermarkt, Klopeiner See - Südkärnten

Das Bezirksheimatmuseum im Kärntner Städtchen Völkermarkt liegt sehr zentral im Ortskern, einen Steinwurf vom Rathaus und nur wenige Gehminuten vom Busbahnhof entfernt, in der Faschinggasse Nr. 1. Das zweigeschossige Gebäude weist klare, barocke Elemente auf.Die Geschichte Kärntens im Bezirksheimatmuseum Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich um ein Museum, das sich mit regionaler Geschichte auseinandersetzt und die Erinnerung an selbige wach hält. So liegt ein Fokus des Hauses auf der Kärntner Volksabstimmung im Jahr 1920, sowie den Kämpfen um die Staatszugehörigkeit Kärntens nach dem Ersten Weltkrieg.Im Jahre 1979 existierte bereits eine Ausstellung über den Beitritt Kärntens zum neuen, nachkaiserlichen Österreich im Rathaus, die allerdings einem Anschlag der jugoslawischen UDBA zum Opfer fiel. Der Anschlag war der letzte seiner Art in Kärnten, das heutige Museum entstand danach.Kultur und LebensgeschichteEin weiterer Fokus liegt auf Kultur und Lebensart im südlichsten, österreichischen Bundesland Kärnten. So sind unter anderem historische Trachten, antikes Mobiliar sowie alte Postkarten ausgestellt. Nicht alle ausgestellten Überlieferungen sind in deutscher Sprache: Auch die slowenischen Einflüsse werden dokumentiert, letztlich verschoben sich österreichische und slowenische Grenze im Laufe der Geschichte.Weitere Highlights des MuseumsBesucher bekommen darüber hinaus auch Funde römischen und keltischen Lebens in und um Völkermarkt zu sehen. Kirchlich-religiöse Ausstellungsstücke aus dem Mittelalter, vornehmlich gotische Sakralkunst, schließt chronologisch die Lücke zwischen vorchristlicher Zeit und Neuzeit in den Räumen des Museums.Das Heimatmuseum ist mit 600 m² Ausstellungsfläche Inhaber des offiziellen Kärntner Qualitätssiegels. Alle geschichtlichen Dokumentationen sind nach wissenschaftlicher Herangehensweise neutral aufbereitet.
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Liaunig Museum

Neuhaus, Klopeiner See - Südkärnten

Das Museum Liaunig in Neuhaus ist ein Ausstellungshaus in Kärnten, an Österreichs südlicher Grenze zu Slowenien. Das durch private Initiative entstandene, der Öffentlichkeit zugängliche Museum zeigt die vielseitige Kunstsammlung des Industriellen Herbert Liaunig.Großes Spektrum an zeitgenössischer KunstEin Schwerpunkt der Ausstellung sind über 180 Werke zeitgenössischer Kunst von österreichischen und internationalen Künstlern. Als interessanten Gegensatz zu diesen nach 1945 geschaffenen Kunstwerken zeigt das Museum Liaunig detaillierte, meist mit Ölfarben geschaffene Miniaturen, die in der Zeit vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1890 gemalt wurden: Porträts, auf denen sich Könige und andere mächtige Menschen von Künstlern abbilden ließen. Viele Bildnisse aus der napoleonischen Epoche sowie Darstellungen der Habsburger Herrscher sind dabei. Auch die verehrte Kaiserin "Sissi" wird gezeigt.In der Sammlung "Gold der Akan" werden etwa 600 filigrane, goldene Schmuckarbeiten und Skulpturen aus Westafrika gezeigt. Die für die Königshäuser der Akan gefertigten Kunstwerke zeigen erstaunliche Parallelen zu Elementen der modernen und zeitgenössischen Kunst.Ein weiterer Schwerpunkt ist die Glaskunst: Das Museum Liaunig stellt Glasperlen-Arbeiten von afrikanischen Kunsthandwerkern sowie Glaskunst aus Europa aus. Das Spektrum reicht von Arbeiten aus der Renaissance bis zu aufwändig bemalten Pokalen aus den "Wunderkammern" von Adeligen aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Wechselnde Ausstellungen und ein moderner Skulpturenpark runden das vielfältige Angebot an erlebbarer Kunst ab.Prämierter MuseumsbauDas spektakulär moderne Gebäude, das für das Museum Liaunig in Neuhaus errichtet wurde, ist nicht nur für Fans moderner Architektur sehenswert: Mit stark reduzierten, quaderförmigen Elementen aus Stahl, Glas und Sichtbeton sowie einer gekonnten Ausleuchtung werden die Exponate raffiniert in Szene gesetzt. Der Großteil des Kunsthauses, das mit dem österreichischen Museumspreis ausgezeichnet wurde, liegt unter der Erde. Über der Oberfläche befindet sich der weithin sichtbare Galeriebereich. Von den Terrassen des Galerietrakts bietet sich dem Besuchen ein schöner Ausblick ins Drau-Tal.
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Pfarrkirche Unsere Liebe Frau

Kötschach-Mauthen, Nassfeld-Pressegger See

Die Pfarrkirche Kötschach ist eine spätgotische, dreischiffige Hallenkirche, die im Jahr 1542 geweiht wurde. Die Kirche, die Unserer Lieben Frau geweiht wurde, wird auch "Gailtaler Dom" genannt.Erbaut wurde die Kirche auf den Resten eines mittelalterlichen Vorgängers, daher musste der Baumeister auf die vorgegebene Struktur Rücksicht nehmen. So entstand ein unregelmäßiger Grundriss mit verschieden breiten Seitenschiffen, das südliche ist wesentlich kleiner.Sehenswertes im Inneren der Pfarrkirche KötschachBesonders reizvoll ist das mit zarten, geometrischen Schlingmustern bedeckte Gewölbe der Kirche. Sehenswert sind die Rokokofresken mit Darstellungen von Maria Himmelfahrt und Maria als Helferin in der Not, die um das Jahr 1750 entstanden sind. Am Chor gibt es ein spätgotisches Wandgemälde mit Mariendarstellungen. Aus gotischer Zeit sind Gnadenbild und Taufstein, die Seitenaltäre und Kanzel stammen aus dem 18. Jahrhundert. Das Gnadenbild ist eine prächtig gekleidete und gekrönte schwarze Muttergottes.
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Stift Eberndorf

Eberndorf, Klopeiner See - Südkärnten

Das Stift Eberndorf ist ein ehemaliges Augustiner-Chorherrenstift. Es steht in der gleichnamigen Gemeinde in der Ferienregion Klopeiner See in Kärnten.Geschichte des Stifts Eberndorf Der reiche Graf Chazelin aus Friaul stiftete die Kirche und das dazugehörige Kloster. Im 11. Jahrhundert wurden die Gebäude über seinem Grab erbaut. Nach der Fertigstellung Anfang des 12. Jahrhunderts nutzten sie die Augustiner Chorherren. Im späten 15. Jahrhundert fielen die Türken in Eberndorf ein und zerstörten Teile des Stifts. Erst beim dritten Ansturm konnten sie vertrieben werden.Kurz darauf übernahmen die Jesuiten das Kloster. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde das Stift umgebaut und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild. Wenig später fiel das Kloster im Zuge der Aufklärung dem Staat zu. Heute gehört es den Benediktinern. Kaiser Franz I. schenkte es dem Orden 1809. Von 1992 bis 1996 wurde das Stift umfangreich restauriert. Stiftskirche © Rollroboter, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0) Sehenswertes im Stift EberndorfSehenswert ist im Stift Eberndorf die romanische Stiftskirche, die sich in einem ursprünglich spätgotischen Gebäude befindet. Im gotischen Stil sind auch die zahlreichen Plastiken und Fresken, die aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen. Zudem springen die Krypta mit ihrem beeindruckenden Kreuzrippengewölbe und die Stuckdecke des Barocksaals ins Auge.Im geräumigen Arkadenhof befindet sich die Ungnadkapelle. Dort ruht der gleichnamige Ritter in einem Marmorsarkophag. Außerdem sind rund um das Stift noch Befestigungen aus der Türkenzeit erhalten.Im Stift Eberndorf finden jedes Jahr im Juli und August die Südkärntner Sommerspiele statt. Außerdem gibt es regelmäßig Konzerte und wechselnde Ausstellungen.
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Sehenswürdigkeiten

Stift Millstatt

Millstatt, Millstätter See

Das Stiftsmuseum Millstatt präsentiert unter anderem die Entstehungsgeschichte von Millstatt mit Funden von der Jungsteinzeit bis in die frühchristliche Zeit, Millstätter Handschrift und andere Manuskripte aus dem Skriptorium des Klosters, Zeugnisse aus der Zeit des Benediktinerklosters Millstatt, sowie von der Herrschaft der St. Georgsritter und der Jesuiten, eine Kerkerzelle aus dem 16. Jh. und weitere Dokumentationen der mit diesem Ort in Beziehung stehenden Kulturgüter. Auch eine Ausstellung zum Bergbau in Oberkärnten mit Mineraliensammlung beherbergt das Stiftsmuseum. Zu der Gesamtanlage gehören u. a. die Stiftskirche, der Kreuzgang, das Stifts- und Rosenkranzmuseum.
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Verkehrsmuseum St. Veit

St. Veit / Glan, Mittelkärnten

Blinkende Polizeisirenen und ratternde Züge beleben die Modelllandschaft mit dem originalgetreu nachgebildeten Bahnhof von St. Veit. Am Bedienpult im Fahrsimulator wird der Besucher selbst zum Schaffner. Doch im Verkehrsmuseum geht es nicht nur um den Schienenverkehr. Ein altes Postamt und Geräte aus dem Fernmeldewesen spiegeln die Kommunikation früher und heute wieder. Exponate von der Schützenscheibe bis zum Kostüm vermitteln dem Besucher außerdem ein Bild der 900-jährigen Geschichte von St. Veit.

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