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Ausflugsziele zum Thema

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Iglu-Dorf Gstaad

Gstaad, Bern Region

Das Iglu-Dorf Gstaad liegt mitten im Skigebiet Saanerslochgrat. Erreichen kann man das Dorf von der Bergstation der Saanerslochgratbahn aus.Übernachten kann man hier im Standard-Iglu, in dem sechs Personen Platz haben. Wer es romantisch mag, kann sich im liebevoll gestalteten Romantik-Iglu einmieten. Jedem Gast wird selbstverständlich ein warmer Innen- und Expeditionsschlafsack zur Verfügung gestellt, damit niemand im Iglu frieren muss. Zusätzlich kann man sich auch im Whirlpool aufwärmen.Weitere Iglu-Dörfer gibt es in Zermatt, Engelberg, Davos, St. Moritz, an der Zugspitze oder in Andorra (Grandvalira). Auch weltweit gibt es zahlreiche Eishotels.
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Keltendorf in Uttendorf

Uttendorf, Salzburger Land

Bei der Neuverlegung der Wasserleitungen in Uttendorf stieß man 1962 auf ein Gräberfeld aus der Hallstattzeit (rund 700 Jahre vor Christus). Bei der anschließenden Suche fand man eine prähistorische Siedlung am Stoanabichl. Dort wird seit 2001 der Nachbau eines Keltendorfs errichtet, in dem man die Lebens- und Arbeitsweise der Kelten nacherleben kann.Zu Besuch im KeltendorfIm Keltendorf kann man unter anderem ein Web- oder Grubenhaus besichtigen, außerdem einen Hochspeicher und eine Werkstätte. Das Keltendorf kann von außen jeder Zeit selbstständig besichtigt werden, wer tiefere Einblicke wünscht, kann an einer der Führungen teilnehmen. Die einstündigen Führungen finden jeweils am Donnerstag um 13, 15 und 17 Uhr statt, die Teilnahme kostet 8 Euro.Wanderungen über den SchmetterlingspfadAm Keltendorf führt ein Schmetterlingslehrpfad vorbei. Der 3 km lange Themenweg beginnt in Uttendorf-Ort und endet am Alpengasthof Liebenberg, das Keltendorf befindet sich auf halber Strecke. So ist der Schmetterlingspfad eine gute Möglichkeit zum Keltendorf zu gelangen.
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Lapidarium Schloss Seggau

Leibnitz, Steiermark

Geschichte von Schloss SeggauDie Geschichte reicht bis in die Zeit der Römer zurück, das einzigartige Lapidarium legt Zeugnis darüber ab. Das Oberschloss wurde von den Salzburger Erzbischöfen im 12. Jahrhundert als Missions- und Verwaltungsbastion gebaut. Ab 1219 durch die Bischöfe von Seckau (heutige Schreibweise seit dem 19. Jh.) erweitert, birgt es herausragende Kunstschätze.Das Schloss diente über viele Jahrhunderte als Bischöfliches Mensalgut dem Unterhalt des jeweiligen Oberhirten der Diözese Graz-Seckau und seiner Repräsentanz als steirische Kirche. Es war in dieser Funktion auch zentraler Arbeitgeber für die Region und Ort der Begegnung bei vielerlei Anlässen. Die bischöflichen Repräsentationsräume dienten als Stätten der Auseinandersetzung und des Dialogs zwischen Kirche, Wissenschaft und Politik.Die eindrucksvollsten Räumlichkeiten des Schlosses sind die Fürstenzimmer im zweiten Obergeschoss. Als fürstlich-bischöfliche Repräsentationszimmer stellen sie mit ihrer geschlossen barocken Ausstattung ein wahres Kunstjuwel dar und sind als solches weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.In Schloss Seggau befindet sich auch die größte historische Glocke der Steiermark. Die „Seggauer Liesl“ wird jeden Sonntag und Feiertag um 12.00 Uhr händisch geläutet. Die barocke Schlosskapelle (Marienkapelle) und die moderne Michaelskapelle mit Werken zeitgenössischer, steirischer Künstler sind in ihrer Gegensätzlichkeit besonders ansprechend.
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Chiemgau-Arena

Ruhpolding, Bayern

Die Chiemgau-Arena bei Ruhpolding ist ein Biathlon-Stadion und einer der wichtigsten Olympiastützpunkte in Deutschland.Eröffnet wurde die Chiemgau-Arena 1964 unter dem Namen "Stadion am Zirnberg". Seither ist Ruhpolding ein wichtiger Trainingsort für zahlreiche Wintersportler sowohl im Winter, als auch im Sommer. Athleten der Olympia-Disziplinen Biathlon, Langlauf, Skispringen und Nordische Kombination trainieren auf den Loipen, den Sprunganlagen, den 30 modernen Schießständen und im Sommer auf den Rollerbahnen.Insgesamt verfügt die Chiemgau-Arena über acht, von der FIS anerkannte Langlaufstrecken in der Länge von 1,1 bis 7,5 Kilometern. Außerdem gibt es fünf Skisprung-Schanzen, die größte ist die Zirnbergschanze mit einer Hillsize von 128 Metern.Seit ihrem Umbau im Jahr 2011 im Vorfeld der Biathlon-Weltmeisterschaften 2012 gehört die Chiemgau-Arena zu den modernsten Wintersportarenen der Welt. Sie ist nach der Arena in Oberhof das zweitgrößte Biathlon-Stadion in Deutschland und fasst an Weltcup-Tagen allein auf der Tribüne im Schießstandbereich bis zu 13.000 Zuschauer. Dazu kommen noch zahlreiche Stehplätze am Rand der Strecke.Seit der Eröffnung 1964 fanden bereits vier Mal Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding statt, außerdem wird jedes Jahr im Januar ein Weltcup im Biathlon in der Chiemgau-Arena ausgetragen und seit 2005 sind die Nordischen Kombinierer einmal im Jahr zum Warsteiner-Grand-Prix zu Gast.Eine Besonderheit auf dem Gelände der Chiemgau-Arena ist das Schneedepot: Im Frühjahr wird hier Schnee eingelagert und mit Styropor und einer weißen Plane abgedeckt. Ziel des Depots ist es, im Herbst möglichst früh die Langlaufstrecken wieder mit Schnee präparieren zu können.Führung und GästeschießenJeden Dienstag um 10:30 Uhr und Freitag um 14:00 Uhr kann man an einer öffentlichen Führung durch die Chiemgau-Arena teilnehmen. Erwachsene zahlen 12,50 Euro, ermäßigt kostet die Führung 7,50 Euro. Ein besonderes Highlight ist die Arena Tour mit anschließendem Biathlonschießen, diese wird jeden Donnerstag um 11:00 Uhr angeboten und kostet 36,50 Euro (ermäßigt 31,50 Euro), Kinder dürfen erst ab einem Alter von zehn Jahren schießen.
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Triftbrücke im Haslital

Meiringen, Bern Region

Die Triftbrücke ist eine der spektakulärsten Fußgängerhängeseilbrücken der Alpen. Sie führt über die Schlucht vor Triftsee und Triftgletscher.Nachdem die alte Triftbrücke den Widrigkeiten nicht standhalten konnte, wurde im Jahr 2009 die neue Triftbrücke gebaut. Sie hat einen sicheren Steg und ist leichter zu erreichen.Die Brücke ist in 100m angebracht und ist 170m lang. Die Brücke ist nach dem Vorbild nepalesischer Dreiseilbrücken erbaut worden: Zwei Spannseile wirken dem Wind entgegen, der Gehweg besteht aus Kanthölzern, zwei Trageseile verlaufen links und rechts auf Gehhöhe und zwei andere Tragseile sind die Handläufe.

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Villa Melzi

Bellagio, Lombardei

Erbaut wurde die Villa Melzi 1808-1810 vom Architekten Giocondo Albertolli. Dieser bekam den Auftrag von Francesco Melzi d‘Eril, Herzog von Lodi und Vizepräsident der napoleonischen italienischen Republik. Melzi nutzte die Villa als Sommersitz.Eine Villa im EmpirestilAlbertonelli hat die Villa Melzi im neoklassizistischen Stil erbaut. Dies sieht man vor allem im Innern des Hauses. In vielen der Räumen gibt es zahlreiche Fresken mit lombardischer Landschaftsmalerei.Neben Albertolli waren u.a. auch die Maler Andrea Appiani und Guiseppe Bossi, die Bildhauer Antonia Canova und Pompeo Marchesi sowie der Bronze-Skultpeur Luigi Manfredini an der Innenausstattung beteiligt.Kunstwerke in der Orangerie Im Garten der Villa Melzi steht die alte Orangerie. Diese wurde mittlerweile zum Museum umfunktioniert. Hier sind zahlreiche Kunstwerke, Erinnerungsstücke aus der Napoleon-Zeit und Renaissance-Fresken zu sehen.Auf dem Gelände der Villa befindet sich auch eine neuklassizistische Kapelle. In der Kapelle sind die Grabstätten von Francesco Melzi d‘Eril und Herzog Tommaso Gallarati Scotti.Ein Garten im englischen Stil Teile der Parkanlage / © Daderot, Wikimedia Commons Der Garten der Villa oder vielmehr der Park ist im englischen Stil angelegt. Extra wurde das Gelände nivelliert und Hügel wurden angelegt.Überall zwischen den gepflanzten Bäumen und den angelegten Bäumen stehen in der Parkanlage altägyptische, etruskische und römische Skulpturen. Auch Skulpturen und Statuen aus Renaissance und Neoklassizimus findet man hier.Im maurischen Pavillon stehen beispielsweise die Skulpturen von Ferdinand von Habsburg und Maria Anna von Savoyen. Auch in der Nähe der Grotte und des Oratoriums sind viele Statuen aufgestellt.Tipp: Ein Besuch im Frühjahr lohnt sich. Die Parkanlage der Villa Melzi ist hinreichend für seine schöne Azaleen- und Rhododrendronblüte bekannt.Der Komponist Franz Liszt hat sich auch gerne im Garten der Villa aufgehalten. Man vermutet, dass ihn die Statuen von Beatrice und Dante in der Nähe des Gartenpavillons zur "Sonate für Dante" inspiriert haben.
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Grabstein von König Boleslaus

Ossiach am See, Kärnten

Für den Mord an Bischof Stanislaus soll König Boleslaus im Benediktinerstift Ossiach gesühnt haben.
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Altes Rathaus Lahr

Lahr, Baden-Württemberg

Das Rathausgebäude von Lahr stammt aus dem Jahr 1608. Bis 1933 war es das Rathaus der Stadt. Im ersten Stockwerk erzählen die Glasfenster die Geschichte der Stadt. Den Giebel des Rathauses ziert eine eine Sonnenuhr mit Tierkreiszeichen, welche der bekannte Nachkriegsstädteplaner Otto Heinrich Strohmeyer entworfen hat.Heute befinden sich das Lahrer Kulturamt sowie die städtische Galerie in dem Gebäude.
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Grotten des Catull

Sirmione, Lombardei

Sirmione befindet sich am Südufer des Lago di Garda auf einer schmalen, langgezogenen Halbinsel. Die Stadt mit rund 8.200 Einwohnern gehört zur Lombardei. Sie erstreckt sich zwischen den Buchten Peschiera und Dezensano. Berühmt ist der Kurort für die Heilkraft seines Thermalwassers. Die Grotten des Catull liegen an der nördlichen Inselspitze unweit zur Kirche San Pietro.Ein Blick in die GeschichteForscher gehen davon aus, dass die Grotte di Catullo im 1. Jahrhundert von den Römern erbaut und bis zum 5. Jahrhundert als Sanatorium genutzt wurden. Der Bauherr ist unbekannt. Bei den Ausgrabungen fanden Archäologen Reste vorchristlicher Gebäude. Einer Legende nach soll der Dichter Gaius Valerius Catullus in einer Villa auf dem Anwesen gelebt haben. Sirmione galt als einer der Lieblingsorte des Römers, den er auch lyrisch verewigte. Der Namensgeber der antiken Anlage starb im Jahre 54 vor Christus, noch bevor das Bauwerk errichtet wurde.Wo die Römer prunkvoll badetenAm Eingang der Grotten des Catull erwartet den Besucher ein moderner Museumsbau, in dem Grabungsfunde zu besichtigen sind. Die teils interaktive Ausstellung ist kindgerecht gestaltet. Auf dem Gelände lassen Überreste erahnen, wie luxuriös die antike Anlage einst war. Noch heute fasziniert die idyllische Lage auf einem Felsplateau. Das Thermalwasser wurde aus einer 300 Meter entfernten Schwefelquelle des Gardasees über Rohrleitungen gespeist. Erstmals erforscht wurde die Anlage Ende des 19. Jahrhunderts. Die Fundstätte zählt zu den besterhaltenen Norditaliens.
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Hexenlochmühle

Furtwangen, Baden-Württemberg

Seit fast 200 Jahren arbeitet das Mühlrad nun und treibt Sägen an, die sich ins Schwarzwälder Holz fräsen.
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Kehlsteinhaus

Berchtesgaden, Bayern

Das Kehlsteinhaus ist eine Berggaststätte mit herausragendem Panorama und bewegter Geschichte: Das Gebäude wurde 1938 im Auftrag der NSDAP als Repräsentationsgebäude errichtet. Hitler selbst war aber nur selten im Kehlsteinhaus zu Gast, ihm war der Weg vom Obersalzberg zu aufwendig. Heute ist das Kehlsteinhaus ein beliebtes Ausflugsziel, es liegt auf einer Höhe von 1.834 m etwas unterhalb des Kehlsteingipfels. Von hier hat man einen Fernblick von bis zu 200 km auf die Alpen, hinab zum Königssee und bis nach Salzburg.Die Geschichte des KehlsteinhausesDer gesamte Bereich um den Obersalzberg wurde ab 1933 zum Führersperrgebiet und umgestaltet. Dazu gehörte auch die Errichtung des Kehlsteinhauses mit der zugehörigen Straße und dem Lift. Im Englischen ist das Gebäude als “Eagle‘s Nest” (Adlerhorst) bekannt. Während des Krieges wurde das Kehlsteinhaus trotz Versuchen nicht getroffen und entging auch Plänen einer Sprengung nach dem Krieg. Seit 1952 ist das Gebiet für den Tourismus freigegeben, die Berggaststätte wird seit 1960 von privaten Pächtern geführt. Mittlerweile gibt es im Kehlsteinhaus eine kleine Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Orts beschäftigt.Auffahrt zum KehlsteinhausZum Kehlsteinhaus führt eine 6,5 km lange Gebirgsstraße, die jedoch für den individuellen Verkehr gesperrt ist. Es verkehrt ein Linienbus ab dem Obersalzberg bzw. ab Berchtesgaden. Vom Parkplatz geht es entweder zu Fuß über einen Weg und Treppen zum Haus oder man nutzt den 124 m hohen Kehlsteinlift, dessen Kabine weitgehend original erhalten ist.Natürlich kann man das Kehlsteinhaus auch zu Fuß erreichen: Wanderwege führen beispielsweise vom Parkplatz Obersalzberg oder vom Parkplatz Ofnerboden nach oben.Die Gaststätte im Kehlsteinhaus serviert Brotzeit, Salate, Schnitzel, Suppen und einige warme Speisen.
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Palazzo del Podestà

Salò, Lombardei

Der Palazzo del Podestà beherbergt heute das Rathaus der Stadt Salò. Salò ist die größte Stadt am Westufer des Gardasees und beliebter Anziehungspunkt für Touristen.Nicht original erhaltenErbaut wurde der Palast im 14. Jahrhundert, zweihundert Jahre später wurde die Fassade im venezianischen Stil mit einem Arkadengang verkleidet. Zwar wurde das Gebäude bei einem verheerenden Erdbeben im Jahr 1901 vollständig zerstört und stürzte ein, es wurde aber bereits vier Jahre später wieder aufgebaut.Verbunden mit Palazzo della Magnifica PatriaDurch einen Arkadengang ist der Palazzo del Podestà mit dem Palazzo della Magnifica Patria verbunden. Gemeinsam mit dem naheliegenden Jugendstilpalast bieten die beiden Gebäude ein schönes Ensemble.
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Rathaus Ulm

Ulm, Baden-Württemberg

Das Rathaus UlmUnweit des Münsters liegt das Ulmer Rathaus, unschwer an seiner opulenten Außenbemalung aus der Frührenaissance zu erkennen. Der älteste Teil des heutigen Gebäudes, der südöstliche Hauptbau, entstand 1370 als ‘neues Kaufhaus‘. 1419 wird es erstmals als Rathaus bezeichnet.Im Laufe des 15. Jahrhunderts erhielt der Ratssaal in gotischer Architektur gerahmte Fenster (mit sechs Kurfürstenfiguren) auf der Südseite sowie die auf der Ostseite gelegenen Doppelfenster. Die reichverzierte astronomische Uhr wurde um 1520 angebracht. Die reichaltige Fassadenbemalung wurde auch auf den Altbau ausgedehnt und zeigt lehrhafte Darstellungen von Tugenden, Geboten und Lastern. Die heute zu sehende Malerei stammt aus dem Jahre 1900, als die von der Witterung größtenteils zerstörte Bemalung wiederhergestellt oder im Geiste der verbürgten Teile neu erstellt wurde.
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Getreidegasse Salzburg

Salzburg, Salzburger Land

Die Getreidegasse ist die berühmteste historische Gasse Salzburgs und liegt im Herzen der Altstadt. Berühmt ist die Gasse vor allem wegen der schmiedeeisernen Zunftzeichen, die über jedem Geschäft hängen. Sie ist heute eine Einkaufsstraße und ein Teil der Salzburger Fußgängerzone. Die Gasse ist knapp 500 Meter lang und erstreckt sich vom Rathausplatz bis zur Bürgerspitalstraße. Hauptsehenswürdigkeit der Getreidegasse ist das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier erblickte der Komponist 1756 das Licht der Welt und seit 1880 ist in dem Haus ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über das Leben und Wirken von Mozart erfahren kann.Die Getreidegasse war bereits zu Zeiten der Römer ein wichtiger Verkehrsweg und wurde im Mittelalter zum wichtigen Handelsplatz. Durchreisende Kaufleute boten dort ab dem 14. Jahrhundert ihre Waren an, daraufhin siedelten sich auch große Handelshäuser in der Getreidegasse an. Außerdem war die Gasse eine beliebte Wohngegend für Stadträte, Beamte und Richter.Die Straße ist noch heute mittelalterlich geprägt, charakteristisch sind die schmalen Häuserreihen und die Durchhäuser mit ihren historischen Innenhöfen. Typisch für die Häuser in der Getreidegasse sind die Fenster, die ab dem 1. Stock kleiner werden und kunstvoll gestaltete Hausportale. Meist sind die Häuser mit der Jahreszahl der Erbauung, dem Namen früherer Bewohner oder dem Auge Gottes verziert. Zunftschild des Großgasthofs Sternbräu in der Getreidegasse 34-36/ © Snotty, via Wikimedia CommonsFrüher war das Geschäftsbild der Getreidegasse durch viele Traditionsbetriebe wie Modehäuser, Schuhmoden oder Bäckereien geprägt. Heute sind davon nur noch einzelne Geschäfte übrig geblieben, darunter die Biber Apotheke, das Spielwarengeschäft Neumüller und die Spirituosenhandlung Sporer. Dafür siedelten sich nach und nach viele große Marken und Ketten in der Straße an.
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Holzbrücke in Bad Säckingen

Bad Säckingen, Baden-Württemberg

Über Europas längste gedeckte Holzbrücke von Deutschland in die Schweiz...Erstmals schon im 13. Jahrhundert erwähnt und mehrmals von Kriegen oder Hochwasser zerstört, wurde die geschichtsträchtige, 200 Meter lange Brücke immer wieder aufgebaut. Früher wichtig für den Transport von Waren und Menschen über den Rhein, verbindet die Brücke noch heute, als Rad- und Fußgängerbrücke, die beiden gegenüberliegenden Ufer des Rheins und somit auch gleich zwei Länder: Deutschland und die Schweiz.Sogar eine Briefmarke schmückt die für Bad Säckingen so bedeutungsvolle und auch wunderschöne Rheinbrücke und bei einem Besuch Bad Säckingens ist die Begehung derselben praktisch ein Muss.
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Kapellbrücke

Luzern, Luzern - Vierwaldstättersee

Die Kapellbrücke ist das Wahrzeichen von Luzern und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Brücke verbindet die Alt- und Neustadt miteinander, die durch die Reuss getrennt sind.Geschichte der Kapellbrücke LuzernErrichtet wurde die Brücke im Jahr 1365, damit ist sie die älteste überdachte Holzbrücke in Europa und mit einer Länge von 202,9 m auch die zweitlängste Brücke dieser Art europaweit. Sie erstreckt sich vom Theater Luzern am Südufer bis zum Rathausquai und der St. Peterskapelle. In der Mitte der Brücke steht der Wasserturm, der sogar noch älter als die Brücke ist und bereits 1300 errichtet wurde. Einst diente er als Wachturm, Schatzkammer und Kerker, heute ist hier unter anderem ein Souvenirgeschäft untergebracht.Der Brand und die Folgen für den Bilderzyklus der BrückeIm August 1993 wurden große Teile der Brücke durch ein Feuer zerstört, im Anschluss wurde der zerstörte Teil der Brücke innerhalb von nur acht Monaten wieder aufgebaut und rekonstruiert. Besonders schwer wiegte der Verlust von 78 Bildern des Bilderzyklus‘, der ursprünglich aus 158 Bildern bestand und unterhalb der Decke der Brücke im Giebel angebracht waren. Sie zeigen Szenen aus der Geschichte der Stadt und der Schweiz. Bis zu dem Brand gab es noch 147 der Bilder, danach konnten 47 Bilder geborgen werden. Außerdem sind 25 Giebelgemälde erhalten geblieben, die aufgrund einer Verkürzung der Brücke im Jahr 1835 ausgelagert gewesen waren und mittlerweile als Ersatz aufgehängt wurden. Neben den erhaltenen und restaurierten Bildern kann man auch verkohlte Überreste der Bilder sehen, die an den Brand erinnern.
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Spreuerbrücke

Luzern, Luzern - Vierwaldstättersee

Die Spreuerbrücke ist eine der drei gedeckten Holzbrücken von Luzern, zu der auch die Kapellbrücke gehört. Der erste Teil der Brücke wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet. Ihren Namen hat die Brücke von dem Umstand, dass von der Brücke die Spreu, die beim Dreschen in den Stadtmühlen anfiel, in den Fluss Reuss geworfen wurde.Der Totentanz auf der Spreuerbrücke LuzernDie Giebel der Spreuerbrücke sind mit insgesamt 45 Holztafeln - ursprünglich waren es 67 - verziert, auf denen ein Totentanz zu sehen ist. Die Bilder entstanden unter der Leitung von Kaspar Meglinger in den Jahren 1625 bis 1635. Zur Brücke gehört auch eine Brückenkapelle, sie ist geschmückt mit Motiven aus dem Kirchenjahr. Wer mehr über den Totentanz erfahren möchte, kann an einer Audioguide-Führung teilnehmen, die vom Historischen Museum über die Speuerbrücke und zurückführt und unterwegs mit Texten und Musik Hintergründe und Erklärungen zu den Bildern liefert.
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Trinkhalle Baden-Baden

Baden-Baden, Baden-Württemberg

Zu einer Bäder- und Kurstadt, die für ihr Thermalwassers bekannt ist, gehört natürlich auch ein Ort, an dem der Gast dieses Wasser in stilvoller Umgebung zu sich nehmen kann. Nach den Plänen Heinrich Hübschs, eines Schülers Friedrich Weinbrenners, wurde 1839-1842 die Trinkhalle nahe des Kurhauses erbaut.16 korinthische Säulen stützen die 90 m lange offene Vorhalle, in der der Besucher lustwandelnd 14 Wandbilder, die die sogenannten Sagen der Trinkhalle zum Ausdruck bringen, betrachten kann. Sie stellen Szenen aus der Stadtgeschichte und Ausflugsziele in der näheren Umgebung dar.In der Trinkhalle befindet sich außerdem die Tourist-Information mit Ticket-Verkauf und die Kaffeebar "In der Trinkhalle".
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Hannes-Schneider Denkmal

St. Anton am Arlberg, Tirol

Im Park vor dem Ski- und Heimatmuseum St. Anton erinnert ein Denkmal an Hannes Schneider (1890-1955), Skipionier und Gründer der Skischule Arlberg.Werdegang des SkipioniersHannes Schneider wurde im Jahr 1907 im Alter von 17 Jahren als Skilehrer in St. Anton am Arlberg angestellt. 1920 gründete er die erste Skischule Österreichs. Er brachte seinen Schülern als erster Lehrer den Stemmbogen bei, während in den anderen Skischulen noch der Telemark-Stil gelehrt wurde.1928 organisierte Schneider zusammen mit dem englischen Skipionier Sir Arnold Lunn das erste Arlberg-Kandahar-Rennen, ein Mischung aus Abfahrt und Slalom.Internationaler ErfolgHannes Schneider war nicht nur in heimischen Gefilden bekannt: Sein Buch "Wunder des Schneeschuhs" erregte die Aufmerksamkeit des japanischen Kronprinzen Chichibu, der ihn daraufhin nach Japan einlud. Schneider fuhr für 3 Monate nach Japan, wo er Skikurse gab und Vorträge über die von ihm erfundene Arlberg-Technik hielt.Hannes Schneider war nicht nur Skilehrer, sondern auch Schauspieler. Er spielte in 15 Skifilmen mit, unter anderem in "Die weiße Kunst" und "Der weiße Rausch - Neue Wunder des Schneeschuhs", in dem er zusammen mit Leni Riefenstahl die Hauptrolle übernahm.Auswanderung in die USAHannes Schneider wanderte mit seiner Familie im Jahr 1939 in die USA nach New Hampshire aus, weil er in seiner Skischule keine NS-Propaganda duldete.In New Hampshire gründete er eine Skischule und baute am Mount Cranmore ein großes Skigebiet nach seinen Vorstellungen aus.Hannes Schneider starb im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire. In seinem amerikanischen Skigebiet findet bis heute zum Andenken "The Hannes Schneider Meister Cup Race" statt. Außerdem erinnern verschiedene Denkmäler in Österreich, den USA und in Japan an den Skipionier.
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Löwendenkmal

Luzern, Luzern - Vierwaldstättersee

Das Luzerner Löwendenkmal befindet sich im Zentrum der Stadt und zeigt einen sterbenden Löwen in einer Höhle, dem ein Speerstück aus dem Rücken ragt. Das Denkmal wurde in Gedenken an die Schweizergardisten errichtet, die beim Tuileriensturm in Paris im Jahr 1792 getötet wurden.Geschichtlicher Hintergrund zum TuileriensturmZur Zeit der Französischen Revolution dienten etwa 1.200 Schweizer in der Garde von König Ludwig XVI. in Frankreich. Am 10. August 1792 stürmten Revolutionäre den Tuilerienpalast in Paris und zwangen den König zur Flucht. Während dieser Ereignisse kamen rund 760 Schweizergardisten ums Leben, die den König auf der Flucht begleitet hatten oder den leeren Palast gegen die Revolutionäre zu verteidigen versuchten.Eines der bekanntesten Denkmäler der SchweizDas Denkmal wurde 1821 am 29. Jahrestag des Tuileriensturms eingeweiht, errichtet wurde es auf Initiative des Gardeoffiziers Carl Pfyffer von Altishofen und nach dem Entwurf des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen von den Bildhauern Urs Pankraz Eggenschwilder und Lukas Ahorn. Dazu wurde das Denkmal aus einem ehemaligen Sandsteinbruch gehauen. Heute besuchen rund 1,4 Millionen Menschen jedes Jahr das Löwendenkmal, damit gehört das Denkmal in Luzern zu den bekanntesten in der Schweiz.

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