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Ausflüge: Wandern & Bergsport

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Ausflugsziele zum Thema Wandern & Bergsport

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Wandern & Bergsport

4-Jahreszeiten-Wanderweg

Kitzbühel, Tirol

Wandern mit der ganze FamilieDer 4-Jahreszeiten-Wanderweg ist von Kitzbühel aus leicht zu erreichen: Mit der Hahnenkammbahn geht es hinauf zum Hahnenkamm, von dort aus führt ein leicht begehbarer Weg durch die vier Jahreszeiten. Den 4-Jahreszeiten-Wanderweg abzugehen dauert ungefähr eine Stunde.Auf dem Wanderweg kann man die vier Stationen eines landwirtschaftlichen Jahres mitverfolgen, die einladen zum Riechen, Tasten, Schauen und Hören. Der 4-Jahreszeiten-Wanderweg ist besonders für Familien geeignet, da es sowohl für Eltern als auch für Kinder eine Menge zu entdecken und zu bestaunen gibt.Frühling, Sommer, Herbst und WinterDie Besucher des Wanderwegs können den Verlauf eines landwirtschaftlichen Jahres an den unterschiedlichen Stationen hautnah miterleben.So steht die Jahreszeit Frühling unter dem Motto "Milch". Der Wanderer erfährt z.B. wie viele Liter Milch eine Kuh durchschnittlich pro Tag gibt. Für Stadtkinder ist es bestimmt interessant zu erfahren, wie die Milch den Weg in die Supermärkte findet. Am Melkstand können die Besucher ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und selbst eine Kuh melken.Der Sommer ist dem Heu gewidmet. Wer es schafft, ein Heumännchen alleine aufzustellen, darf sich auf Geschichten aus der Tiroler Sagenwelt freuen.Der Herbst steht für Holz. Die Besucher können alte Holzzaun-Bauweisen ansehen, die typisch für die Tiroler Landschaft sind.An der Winter-Station geht es ganz um bäuerliches Handwerk: Interessante Tätigkeiten wie Korb flechten, Spinnen oder Schnitzen werden den Besuchern erklärt.
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Adlerweg

St. Anton am Arlberg, Tirol

Auf den Schwingen des AdlersDurch ganz Tirol führt der Adlerweg, ein Weitwanderweg, dessen Hauptroute 280 km lang ist. Der Weg gleicht von oben der Silhouette eines Adlers.Von St. Johann bis St. AntonTirols bekanntester Weitwanderweg endet am Arlberg in St. Anton und ist besonders für Naturliebhaber ein sehenswertes Highlight. Der Weg führt mitten hinein in die Fauna und Flora der Alpen, vorbei an Gebirgsseen und Almen.Auf den 23 Etappen des Adlerwegs gibt es eine Menge zu entdecken: Verschiedene Hütten wie die Konstanzer oder die Stuttgarter Hütte liegen auf dem Weg.Neben zwei- oder dreitägigen Wanderungen sind auch Tagesausflüge am Adlerweg möglich. Mit etwas Glück begegnet man sogar einem Adler, der den Wanderer ein Stück begleitet.
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Arlberger Klettersteig

St. Anton am Arlberg, Tirol

Klettern in schwindelnder HöheAuf über 2.500m Höhe liegt der Arlberger Klettersteig, der sich vor allem als Ausflusgziel für erfahrene Kletterer lohnt. Der Klettersteig ist fast 3km weit und fordert von den Bergsportlern Kondition, Bergerfahrung und Trittsicherheit. Der Klettersteig führt fast immer am Berggrat entlang, deswegen empfiehlt es sich, auf jeden Fall schwindelfrei zu sein. Außerdem brauchen die Bergsportler für diesen Klettersteig eine komplette Klettersteigausrüstung, inklusive eines Helms.Die StreckeDer 2.800m lange Klettersteig startet am Mattunjoch, geht über die Knoppenjoch- und Lisunspitze über die Haifischzähne, bis man schließlich zur 2.752m hohen Weißschrofenspitze gelangt.Der Schwierigkeitsgrad des Arlberger Klettersteigs reicht von A (leicht) bis hin zu D (schwierig). Rechnen Sie mindestens 4 bis 6 Stunden Zeit für diese Kletterpartie ein.Das Panorama erstreckt sich über die Lechtaler und Allgäuer Alpen im Norden über die Stubaier und Ötztaler Alpen bis hin zur Silvretta und Verwallgruppe.Vorsicht WindMan sollte auf jeden Fall darauf achten, bei stabilen Wetterverhältnissen den Arlberger Klettersteig zu besuchen, da man sich meistens am exponierten Grad bewegt.Des Weiteren müssen Bergsportler bis in den Frühsommer hinein mit vereinzelten Schneefeldern in den Zwischenabstiegen und an den Nordwänden rechnen.Weniger erfahrene Alpinisten sollten den Arlberger Klettersteig nur mit einem ortskundigen und routinierten Bergführer besteigen.
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Bergwald-Erlebnispfad

Inzell, Bayern

Auf dem Walderlebnispfad kommen die Besucher den Geheimnissen der Natur auf die Spur.An 19 verschiedenen interaktiven Erlebnis-Stationen, Informationstafeln und Baumarten-Stationen kann man den Wald fühlen, riechen, sehen, hören und schmecken. So kann man beispielsweise entdecken, wie viele Tiere in einem abgestorbenen Baum leben und welche Bäume bis zu 600 Jahre alt werden. Oder man streckt seine Zehen in den Frillensee, einen der kältesten Seen Deutschlands, und schätzt die Wassertemperatur. An weiteren Stationen kann man auf einer Holzorgel spielen oder barfuß durch den Boden-Parcours laufen.Der rund sechs Kilometer lange Rundweg startet am Forsthaus Adlgaß und führt zum Frillensee und zurück. Der Pfad verläuft die meiste Zeit am kühlen Frillenseebach entlang durch den schattigen Wald. Ein Feuersalamander zeigt den Besuchern den richtigen Weg.
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Bienenlehrpfad

Reith bei Seefeld, Tirol

Der Bienenlehrpfad bei Reith gibt tolle Einblicke in das Leben der Bienen. Highlight ist das erste Bienenhotel Österreichs, in dem man die Bienen durch eine Glasscheibe beobachten kann. Der Bienenlehrpfad beginnt an der Kneippanlage St. Florian. Vorbei am Kaltwasserbach führt er an zehn Schautafeln vorbei, die die Besucher über das Leben der Honig- und Wildbienen informieren. Der Weg endet am Niederbach und ist für Kinderwägen geeignet.Österreichs erstes BienenhotelAuf dem Weg kommt man am Bienenhotel vorbei, eine kleine Blockhütte am Wegrand, die im Juni 2006 eröffnet wurde. Das Hotel bietet Unterschlupf für Wild- und Solitärbienen und Hummeln, insgesamt leben dort zwei Bienenvölker. Wie es im Inneren des Hotels zugeht, kann man sicher durch ein Glasfenster beobachten.Außerdem kann man auf dem Lehrpfad frühzeitliche und aktuelle Bienenbehausungen bestaunen. Es sind zudem Imkereigeräte und Bienenprodukte ausgestellt. Wer möchte, kann an einer Führung mit einem Imker teilnehmen, der den Besuchern die Welt der Bienen noch näher bringt. Informationen dazu gibt es beim Informationsbüro Reith.

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Edelrid-Klettersteig

Bad Hindelang, Bayern

Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen...Der 1876m hohe Iseler ist ein prächtiger Aussichtsgipfel über dem Oberjoch. Mit der Seilbahn ist er nach kurzem Aufstieg leicht erreichbar - man kann ihn aber auch sportlich über den Edelrid- Klettersteig erklimmen. Der Steig mittleren Schwierigkeitsgrads (B/C) weist einige ausgesetzte Passagen auf, ist mit Führung durch einen Profi aber ideal für all jene, die ausprobieren wollen, ob ihnen dieser Bergsport überhaupt Spaß macht. Im Gegensatz zu anderen Steigen ist er in drei Abschnitte unterteilt, nach denen man auf den Normalweg aussteigen kann. Vier bis sechs Stunden Gehzeit sollte man veranschlagen. Eine Begehung setzt neben Schwindelfreiheit und entsprechender Erfahrung die komplette Klettersteigausrüstung voraus, also knöchelhohe Bergschuhe, Gurt, Klettersteigset, Helm, Verpflegung und Bergbekleidung.ZustiegAusgangsort Oberjoch (1.200 Meter), Talstation Iselerbahn, Bergbahn-Auffahrt zur Bergstation Iselerbahn, ca. 20 Minuten dem Weg zum Iseler folgen, der Zustieg (Klettersteig-Schild) folgt dann links zum Beginn des Einstieg.RouteDer Klettersteig, Abschnitt I, folgt einer logischen Linie von Bändern und Steilstufen zum Gipfel Iseler. Im Mittelteil erwarten die Klettersteiggeher zwei Steilstufen, mit der sogenannten Schlüsselstelle „Bergführerplatte“. Der Abschnitt II führt, leicht absteigend, vom Iselergipfel zur Iselerscharte. Auf dem Panoramaweg nach Osten, folgt in ca. 10 Minuten Gehzeit der Einstieg zur Fortsetzung des Klettersteigs. Parallel zum Berggrat geht der Abschnitt III übers „Gemsband“, kurz durch ein Gehstück unterbrochen, durchs „Kanonenrohr“ und zum Ausstieg auf den Kühgundkopf.DauerGesamt 2.400 Meter ca. 3,5 bis 5 Stunden zzgl. Zu- und Abstieg Abschnitt I 800 Meter ca. 1,5 bis 2 Stunden Abschnitt II 600 Meter ca. 0,5 bis 1 Stunde Abschnitt III 1.000 Meter ca. 1,5 bis 2 StundenSchwierigkeitMittelschwerer, klassischer Klettersteig B/C (auch routinierte Berggeher benötigen eine Kletterausrüstung und Helm). Mehrere Stellen erfordern auch Armkraft. Für Jugendliche ab 12 Jahren empfohlen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich! Nur für Geübte.
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Gilfenklamm

Ratschings, Südtirol

Am Eingang des Ratschingtals liegt die Gilfenklamm, die im Jahr 1896 eröffnet wurde. Nach ihrer Einweihung wurde sie für kurze Zeit in "Kaiser-Franz-Josef-Klamm" umbenannt. 1961 wurde die Klamm unter ihrem ursprünglichen Namen instandgesetzt und wieder eröffnet.Der Weg zur Klamm führt über den kleinen Ort Stange. Für eine Wanderung in der Klamm sollte man klammaufwärts mit 45-60 Minuten rechnen und klammabwärts mit 30 bis 45 Minuten.Der Weg durch die GilfenklammDie Strecke führt als erstes zu einer mächtigen Fichte, die Naturdenkmal ist. Hier fließt auch der Ratschingser Bach. Im Laufe der Zeit wird die Schlucht langsam enger. In Serpentinen gelangt man zu einer Brücke, die in die eigentliche Klamm führt.Naturschauspiel aus weißem MarmorSind die Wanderer nun in die eigentliche Klamm gelangt, bietet sich ein gewaltiges Naturschauspiel: Ein 15m hoher Wasserfall stürzt in die Tiefe. Das weltweit Einzigartige und Besondere: Die Klamm ist tief in reinweißen Marmor eingeschnitten. Direkt über dem Wasserfall befindet sich eine Brücke, von der aus man das Naturschauspiel besonders gut sehen kann.
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Goldsteig

Marktredwitz, Bayern

Der Goldsteig ist ein 660 km langer Weitwanderweg, der durch den Oberpfälzer und den Bayerischen Wald von Marktredwitz bis nach Passau führt. Der Weg ist mit dem Siegel “Qualitätswegen Wanderbares Deutschland” ausgezeichnet und ist der längste deutsche Qualitätsweg.Die WegstreckeVon Marktredwitz führt der Goldsteig durch den Oberpfälzer Wald, danach teilt sich der Weg in eine Nord- und in eine Südroute auf, die beide durch den Bayerischen Wald bis nach Passau verlaufen. Insgesamt durchquert man auf dem Goldsteig einen Nationalpark und fünf Naturparks. Die Haupttrasse des Weitwanderwegs ist mit einem gelben “S” gekennzeichnet, die rund 840 km Zu- und Verbindungswege sind mit einem blauen “S” gekennzeichnet.Sehenswertes am WegrandWer auf dem Goldsteig unterwegs ist, sollte genug Zeit für Besichtigungen einplanen. So bieten sich beispielsweise die Festspielburg Leuchtenberg, Zwiesel Kristallglas oder das Oberpfälzer Freilandmuseum für einen Ausflug an.
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Grimentz - Geführter Dorfrundgang mit Gletscherweinprobe

Grimentz, Wallis

Grimentz im Val d’Anniviers gilt als eines der schönsten Walliser Dörfer. Doch dafür musste sich das pittoreske Postkartenidyll mit den sonnengegerbten Holzchalets und den roten Geranien vor den Fenstern neu erfinden. Über Jahrhunderte lebten die Bewohner hauptsächlich von der Landwirtschaft und der Viehzucht. Dabei mussten sie lange Wege auf sich nehmen: Die Grimentzer hielten Vieh und bestellten Felder im Gebirge, bauten daneben aber auch Wein an - und der gedieh nur in der Talebene bei Sierre.Ab den 1950er-Jahren konnten die Bauern nicht mehr mit der Großproduktion in der Ebene konkurrieren. Viele wanderten ab: In den 1970er-Jahren lebten nur noch 212 Einwohner in Grimentz. Die Lösung war der Fremdenverkehr. Das Dorf etablierte sich als Sommerkurort und Skigebiet - heute zählt es wieder 450 Einwohner. Am besten erkundet man Grimentz auf einer kostenlosen Führung von Jean Vouradoux, der Interessierten jeden Montag sein Dorf zeigt. Die Gäste können auch den seltenen Gletscherwein kosten. Das sherryartige Getränk wird im Bürgerhaus in großen Fässern gelagert. Diese werden nie ganz ausgetrunken, sondern regelmäßig mit neuem Wein aufgefüllt - im ältesten Fass lagern noch einige Liter Originalwein von 1886.
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Historischer Walserweg

Sonntag-Buchboden, Vorarlberg

Der Walserweg ist ein Fernwanderweg, der den historischen Spuren einer alten Volksgruppe folgt. Im österreichischen Vorarlberg erstreckt er sich auf über etwa 450 Kilometern. Die 25 verschiedenen Etappen reichen von leichten bis hin zu anspruchsvollen Strecken.Die Geschichte des WeitwanderwegsSeinen Namen erhielt der Walserweg von einer alemannischen Volksgruppe, die ursprünglich im Wallis heimisch waren: die Walser. Diese Hirten und Bauern hatten vor rund 1000 Jahren das Rhonetal besiedelt. Aufgrund der wachsenden Bevölkerung begannen sie jedoch, sich im Mittelalter - etwa im 13./14. Jahrhundert - sich weiter auszubreiten. Sie suchten neue Wohn- und Anbauflächen, die sie in den Bergregionen fanden. Das so genannte "Walsergebiet" erstreckt sich vom Schweizer Kanton Wallis über Liechtenstein und das westliche Österreich bis in den Norden Italiens. Die Wege, die die Walser einst nahmen, gehören heute zum historischen Walserweg. Etwa ein Viertel des österreichischen Vorarlbergs zählt zu dem ehemaligen Siedlungsgebiet der Walser. Das Große Walsertal, das Kleine Walsertal sowie Ortschaften wie Tannberg, Lech oder Bürserberg gehören dazu. Die Besonderheit in dieser Region ist die Streckenführung des Walserwegs. Die gewundenen Abschnitte wurden bewusst in Kauf genommen, um alle zugehörigen Gemeinden einzubinden.Wandern in EtappenJede der 25 Etappen führen die Wanderer heute zu den alten Siedlungen der Walser mit ihren typischen Holzhäusern. Die naturnahen Wanderwege führen durch eine herrliche Alpenlandschaft. Das Hochgebirge mit Graten und Pässen ist ebenso vertreten wie genüssliche Spaziergänge durch schöne Täler. Manche Streckenabschnitte führen durch steiles Gelände, wo neben einer professionellen Wanderausrüstung auch Trittsicherheit und eine solide Kondition von Nöten sind. Doch nicht nur die Naturschönheiten sind zu bestaunen. Auf dem weit ausgebauten und gut beschilderten Walserweg lernen Wanderer das Leben der Walser mit ihrer Geschichte, der Sprache und ihrer Architektur kennen.
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Hochseilgarten Verwalltal

St. Anton am Arlberg, Tirol

Klettern mit der ganzen FamilieWenn man sich mit der ganzen Familie sportlich betätigen möchte, lohnt sich ein Abstecher in den Hochseilgarten im Verwalltal. Der Hochseilgarten liegt idyllisch im Wald in der Nähe des Gebirgsbaches Rosanna.In 6 Metern Höhe gibt es viele verschiedene Parcours und Stationen, die es zu überwinden gilt: Vom Baumstamm balancieren über Seilschlingen hangeln bis hin zum Flying Fox, Strickleitern und Flying Tree wird im Hochseilgarten Verwalltal alles geboten.Niederseilparcours für KinderFür Kinder und Anfänger eignet sich der Niederseilgarten mit 8 Stationen. Hier hängen die Hindernisse in 2 m Höhe und sind deswegen beim Nachwuchs sehr beliebt.Der Parcours des Hoch- und des Niederseilgartens kann jeweils bei guter Kondition in einer Stunde absolviert werden. Die Strecken sind alle komplett gesichert, so dass keine Absturzgefahr besteht. Empfehlenswert ist festes Schuhwerk und geeignete Kleidung.Anmeldung und PreiseDie Touren werden in Begleitung von erfahrenen Führern der Outdoor Firma h2O Adventures durchgeführt.Erwachsene zahlen 36 Euro, für Kinder bis 14 Jahre kostet der Eintritt 28 Euro. Anmelden kann man sich entweder im Sommer Aktiv Büro in der Fußgängerzone von St. Anton oder telefonisch unter +43(0)5446 3937.
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Jakobsweg Österreich

St. Anton am Arlberg, Tirol

Pilgern in ÖsterreichNicht nur in Spanien gibt es den Jakobsweg: Auch in Österreich kann man sich auf Pilgerreise begeben, denn auch hier haben die Pilger Spuren hinterlassen.Insgesamt gibt es 3 Pilgerwege, die durch Tirol gehen: Von Osten führt der Jakobsweg vom Kärntner Drautal bis ins Eisacktal, wo er in den von Süden kommenden Jakobsweg mündet, von Süden kommt er von Bozen bis ins Inntal und aus Norden kann man vom süddeutschen Rosenheim über den Arlberg bis ins Berner Oberland pilgern.Wandern auf dem Arlberger JakobswegDer Jakobsweg am Arlberg führt über die Ortschaften Strengen, Flirsch und Schnann, geht vorbei an Pettneu und endet in St. Anton und St. Christoph. Sowohl zum Wandern als auch zum Fahrrad fahren eignet sich der Jakobsweg sehr gut.Die Strecke von Flirsch nach St. Christoph ist ca. 19 km lang. Man sollte ungefähr 6 bis 7 Stunden Zeit einplanen.Auf dem Jakobsweg kann man nicht nur die Natur, kleine Moore und Schluchten genießen, sondern sich auch auf sich selbst besinnen.
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Klettersteig aufs Daubenhorn

Leukerbad, Wallis

Der längste Klettersteig der SchweizFrüher nur für Kletterprofis zugängliche Routen in spektakulären Felswänden werden als Klettersteige plötzlich auch für ein breiteres Publikum zu einer machbaren Herausforderung. Leitern erleichtern das Überwinden steiler Stellen, während durchgehende Drahtseile, in die Karabiner eingehängt werden, für Sicherheit sorgen. Oberhalb von Leukerbad verläuft nicht nur der längste, sondern wahrscheinlich auch der spektakulärste Klettersteig der Schweiz und gleichzeitig die anspruchsvollste Variante dieses Bergsports: ED, die Schwierigkeitsstufe des Steigs, steht für "extremly difficult" - extrem schwierig. Wobei sich das auf das Bergsteigen, nicht auf Klettern bezieht! Der Klettersteig Gemmi-Daubenhorn ist daher nur schwindelfreien und geübten Berggängern zu empfehlen.Vom Gemmiweg führt der Steig mitten in die steile Felswand hinein. 1000 Höhenmeter müssen bis zum Gipfel des Daubenhorns (2.941 m) überwunden werden; rund 8 Stunden sind dazu nötig. Falls die Kondition nicht ausreicht, gibt es nach dem ersten Drittel die Möglichkeit, wieder zurück nach Leukerbad abzusteigen. Wer weitergeht, durchsteigt auf dem Weg zum Gipfel sogar eine etwa 100 m lange Höhle.
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Klettersteig Tälli im Haslital

Meiringen, Bern Region

Der erste Klettersteig der Schweiz wurde vom Bergführerverein Haslital gebaut. In der Nähe der Tällihütte, die mit der Tällibahn leicht zu erreichen ist, ist der Einstieg zum Klettersteig.Der Klettersteig führt mitten durch die Gadmerflue und ist mit 600m Länge einer der längsten und spektakulärsten Klettersteige der Schweiz.78m Leitern, 550 einbetonierte Stifte und zahllose Fixseile sorgen für die sichere Begehung der Route. Der Weg führt über Felsstufen und -wände, Grasabsätze und schmale Bänder.Bis zum Gipfel dauert es ca. vier Stunden. Der Abstieg erfolgt entweder zu Fuß bis zur Engstlenalp, wofür man ca. drei Stunden braucht, oder über einen vierstündigen Abstieg bis zur Tällihütte.Der Klettersteig Tälli ist mittelschwer. Er verlangt den Kletterern Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sichere Geländebeurteilung in teilweise anspruchsvollem Gelände ab. Als Ausrüstung sollte man Steinschlaghelm, Klettergurt, Bandschlaufen und Karabiner sowie Handschuhe dabei haben. Das Material, bis auf die Handschuhe,kann auch im Berghaus Tälli geliehen werden.
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Klettersteige in den Lienzer Dolomiten

Lienz, Tirol

Südlich von der in Osttirol gelegenen sonnenverwöhnten Stadt Lienz erheben sich die Lienzer Dolomiten. Die Berggruppe bietet ein Betätigungsfeld für ausdauernde Bergsportler und sind besonders für Liebhaber von Klettersteigen ein Paradies. Von dem blutigen Anfänger bis hin zu dem ambitionierten Klettersteiggeher kommt hier jeder auf seine Kosten.Bergsport in den Lienzer DolomitenNeben den herkömmlichen Wandertouren warten die Lienzer Dolomiten mit mehreren Klettersteigen auf. Verantwortlich für den Neubau und die Sanierung so mancher Klettersteige ist das Alpinforum Lienz. So können die Gäste neben wilden und somit schwereren Klettersteigen auch die etwas gemäßigteren Klettersteige bis hin zu den familienfreundlichen bezwingen.Klettersteige verschiedener KategorienDer Familienklettersteig Galitzenklamm ist auf jeden Fall familienfreundlich. Dieser relativ kurze Klettersteig ist bereits für Kinder ab 10 Jahren geeignet. Ausgangspunkt ist der Parkplatz Galitzenkamm. Dieser Steig mit einer Länge von 200 Meter ist in knapp 45 Minuten zu bewältigen. Belohnt wird die komplette Familie dafür mit einer herrlichen Aussicht auf Lienz sowie Leisach und Amlach.Oder wie wäre es mit dem Klettersteig "Verborgene Welt"? Dieser eröffnet wunderbare Einblicke in die tiefen Schluchten des sogenannten Klapffalls. Vier Seilbrücken lassen ein wenig Nervenkitzel aufkommen, wobei der Klapffall mit seinen Wassergischten für Abkühlung sorgt. Ausgangspunkt dieses in knapp 2 Stunden zu bewältigenden Klettersteigs ist der Parkplatz Klammbrücke.Der am Parkplatz Seichenbrunn Debanttal beginnende Glödis-Klettersteig bleibt den etwas ambitionierteren Klettersteiggehern vorbehalten. Immerhin setzt dieser ausgesetzte Klettersteig eine gewisse Bergerfahrung voraus. Der Steig ist recht lang und überschreitet die 3.000er Grenze. Für die Anstrengung wird der Klettersteiggeher dafür mit einer herrlichen Aussicht auf die schönen umliegenden Berggipfel belohnt.
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Klettersteige in St. Anton

St. Anton am Arlberg, Tirol

Ein Paradies für KlettererDie Region Arlberg ist ein Paradies für alle, die Klettern und Bouldern lieben. Rund um St. Anton gibt es zahlreich Klettermöglichkeiten. Für Indoor- und Outdoor-Klettern eignet sich besonders gut das Sport- und Kletterzentrum arl.rock, das mehr als 100 Kletter- und Boulderrouten aufweisen kann.Herausforderung für BergsportlerZu den schwierigsten und anstrengendsten Kletterrouten der Alpen zählt in jedem Fall der Arlberger Klettersteig. Auf 2500 Höhenmetern müssen die Bergsteiger nicht nur Trittsicherheit, sondern auch Schwindelfreiheit mitbringen.Ebenso beliebt wie der Klettersteig ist die Schnanner Klamm. Sie hat 42 Routen in den Schwierigkeitsgraden 3 bis 9. Neben dem Klettergarten in der Klamm gibt es auch eine Boulderecke mit 5 verschiedenen Wänden.Näher am Boden, aber ebenso aufregend ist der Hoch- und Niederseilgarten Verwalltal. In 6 bzw. 2 Metern Höhe gilt es, verschiedene Stationen zu überwinden. Im Hochseilgarten gibt es 16, im Niederseilgarten, der sich besonders für Kinder und Anfänger eignet, 8 Stationen.
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Lamatrekking

Ellmau, Tirol

Eine Abwechslung zum herkömmlichen Wandern bietet das Lamatrekking auf dem Koglhof in Ellmau. Beim Lamatrekking wandert man in kleinen Gruppen gemeinsam mit Lamas. Die Tiere tragen das Gepäck und die Rucksäcke und die Wanderer können sich voll und ganz auf die Natur konzentrieren und diese genießen.Lamatrekking für FamilienGerade für Familien ist das Lamatrekking ein besonders Erlebnis: Zusammen mit den Tieren läuft man in einer geführten Wanderung durch Wälder, über Wiesen und durch das Gebirge des Wilden Kaisers. Man startet auf dem Koglhof und wandert von dort aus ca. zwei Stunden bis zur Riedlhütte und wieder zurück über as Kaiserbad zum Koglhof.Hüttenwanderung mit LamasAuch eine Hüttenwanderung bietet der Koglhof an: Hier geht es gemeinsam mit den Lamas durch den Wild bis zum Ellmauer Steinkreis. Hier gibt es zunächst eine Pause, bevor es an den anspruchsvollen Aufstieg über Schotterfelder und schmale Wege zur Gruttenhütte geht. Nach einer ausgedehnten Mittagspause geht es dann über leichte Wege zur Riedlhütte und zur Biedringeralm bis zurück zum Koglhof.Preise fürs LamatrekkingFür das Lamatrekking mit Verpflegung zahlen Erwachsene 13 Euro, Kinder 9 Euro. Das Trekking zur Riedlhütte ohne Verpflegung kostet pro Person 15 Euro, Voraussetzung ist eine Teilnehmerzahl von mindestens vier Personen.
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Märchenweg Hasenliebe

Bellwald, Wallis

Der 6,1 km lange Märchenweg Hasenliebe beginnt an der Bergstation der Sesselbahn Richinen, unterwegs warten 14 Stationen auf die Wanderer.Die Geschichte des MärchenwegsWer auf dem Märchenweg wandert, dem wird die Geschichte von der Häsin Bella und dem Hasen Waldi erzählt. Gemeinsam erfährt man mehr über die Natur und darüber, wie wichtig Nächstenliebe ist. Für den Weg benötigt man rund zwei Stunden - je nachdem, wie lange man sich an den einzelnen Stationen aufhält, er ist auch mit Kinderwagen problemlos zu begehen.Stationen auf dem Märchenweg sind unter anderem ein Baumhaus, eine Seilbahngondel, eine Rutschbahn, ein Hasengehege und ein Kaleidoskop.
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Moor-Erlebnis-Pfad

Inzell, Bayern

Der Moor-Erlebnis-Pfad ist eine interessante und lehrreiche Entdeckungsreise für die ganze Familie. Auf einer Länge von fünf Kilometern erfährt man Wissenswertes rund um das Moor und seine Bewohner.Moore sind Lebensräume vieler seltener Pflanzen und Tiere. Durch die Fähigkeit, Wasser wie in einem riesigen Schwamm zu speichern, sind sie für das Klima und den Wasserhaushalt der Umgebung von großer Bedeutung. Sie gehören außerdem zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde und reduzieren so den Treibhauseffekt.Auf dem Moor-Erlebnis-Pfad kann man an über 20 Erlebnisstationen und Schautafeln mehr über das Moor erfahren und an Experimentierstationen selbst Hand anlegen. So werden beispielsweise Tiere aus der Eiszeit vorgestellt, als das Moor entstand. Die kleinen Bewohner des Moors kann man im Insektenhotel besuchen und an einer Station selbst Torfblöcke stechen.Der Moor-Erlebnis-Pfad ist kostenfrei und die gut ausgebaute Strecke ist auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet. Start- und Zielpunkt ist der Parkplatz beim Gasthaus Schwarzberg an der B 306. Die Gehzeit beträgt rund 60 bis 90 Minuten.
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Rübezahl-Wanderweg

Ellmau, Tirol

Ein Wander-Erlebnis für die ganze Familie ist das Wandern am Rübezahl-Wanderweg. Von Ellmau geht es mit der Hartkaiserbahn, wo der Rübezahl-Wanderweg bis zur Rübezahlalm führt.Im Jahr 2007 wurde der Rübezahl-Wanderweg eröffnet. Er ist Österreichs längster Schnitzfiguren-Wanderweg. Auf einer Länge von 2,5 km können die Besucher die Schnitzfiguren bestaunen.Am Rübezahl-Wanderweg gibt es 22 SchnitzfigurenDer Wanderweg grenzt an die Rübezahl-Alm. Die 22, teilweise übermannshohen, Schnitzfiguren auf dem Rübezahl-Wanderweg wurden von Gerhard Salvenmoser, dem Wirt der Rübezahl-Alm, mit der Motorsäge geschnitzt.Viele der Figuren sind Mitglieder der Rübezahl-Familie, die die Besucher auf dem Weg zwischen der Hartkaiserbahn und der Alm begleiten. Großvater Hans, Anita oder Fridolin erwarten die Wanderer. Die Gehzeit für den Rübezahl-Wanderweg beträgt ca. 1 Stunde. Der Rübezahl-Weg führt auch an Ellmis Zauberwelt vorbei.

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