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Ausflüge: Sehenswürdigkeiten

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Ausflugsziele zum Thema Sehenswürdigkeiten

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Sehenswürdigkeiten

Bahnhof St. Anton

St. Anton am Arlberg, Arlberg

Im Jahr 2000 wurde das neu ausgebaute Bahnhofsgebäude von St. Anton in Betrieb genommen. Der Schienenverkehr läuft auf 4 Gleisen.Architekturpreis-GewinnerKurz nach seiner Fertigstellung wurde das Bahnhofsgebäude im Jahr 2001 mit dem begehrten Brunel Award ausgezeichnet. Der Brunel Award wird für besonders gelungenes Eisenbahndesign (Bauten und Fahrzeuge) vergeben.Das moderne Gebäude ist nur 8m breit und verbindet Funktionalität mit modernster Architektur. Der Bahnhof liegt am Ufer der Rosanna und passt sich sehr gut in die Landschaft ein. Als Fassade dient ein feinmaschiges Edelstahlgewebe.Fahrt im Orient-ExpressDer Bahnhof von St. Anton ist nicht nur Eurocity-Haltestelle, sondern hier macht auch der berühmte Orient-Express Halt. Der "Venice Simplon Orient Express" fährt von London über Paris nach Venedig und macht auch Station in St. Anton am Arlberg.
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Sehenswürdigkeiten

Chiostro San Francesco

Gargnano, Gardasee

Das ehemalige Franziskanerkloster liegt mitten in der Stadt Gargnano am Gardasee. Die Hauptsehenswürdigkeit des Gebäudes ist der Kreuzgang.Geschichte des KlostersDas Kloster wurde 1266 von Franziskanermönchen gegründet. Nachdem die Mönche das Kloster im 19. Jahrhundert verlassen hatten, wurde es als Zitronenlager genutzt, bevor die Katholische Kirche das Gebäude zurückerwarb, um es als Nationaldenkmal zu erhalten. Früher gehörte zum Kloster auch eine Kirche, von der jedoch nur die Fassade erhalten geblieben ist. Nahezu unversehrt ist aber der Kreuzgang. Besondere Beachtung verdienen die Kapitelle auf den Säulen, die mit regional typischen Motiven wie Blättern, Früchten von Zitronenbäumen und Fischen verziert sind.
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Sehenswürdigkeiten

Friedensglocke des Alpenraums

Mösern-Buchen, Olympiaregion Seefeld

Zwischen malerischen Wiesen steht die Friedensglocke auf dem westlichsten Hügel von Mösern bei Telfs in Tirol. Die frei zugängliche Glocke ist an einem stabilen Gerüst aufgehängt und wiegt rund 10 Tonnen, alleine der Klöppel hat ein Gewicht von rund 500 Kilogramm. Mit 2,51 Metern Höhe und einem Durchmesser von 2,54 Metern ist sie das größte freischwingende Geläut der Alpen.Der Entwurf für die Friedensglocke stammt von dem 2009 verstorbenen Hubert Prachensky. Der bedeutende Innsbrucker Architekt wurde von der Universität der Tiroler Landeshauptstadt ausgezeichnet und trug den Ehrenring seiner Heimatstadt. Den Guss führte die Glockengießerei Grassmayr aus. Der 1599 gegründete Glocken- und Bronzegussbetrieb im nahen Innsbruck ist das älteste Familienunternehmen in Österreich.Die Friedensbotschaft erklingt jeden TagDer Bronzeklöppel bringt die gewaltige Glocke täglich um 17 Uhr zum Klingen. Errichtet wurde die Friedensglocke des Alpenraums, um die gute Nachbarschaft der Alpenländer Tirol, Südtirol und Bayern über die Staatsgrenzen hinweg zu erhalten. Sie wurde anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Arge Alp im Jahr 1997 errichtet.Die Arge Alp wurde 1972 mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit von Bayern, Tirolern und Südtirolern auf sozialem und wirtschaftlichem Gebiet zu fördern. Auch ökologische Aspekte, der Erhalt der Alpennatur, regionaler Kultur und die Koordination von Verkehrs- und Raumplanung gehören zu den Arbeitsschwerpunkten der Arge Alp.So sind auf der Glocke auch die Wappen der Mitgliedsländer der Arge Alp eingeprägt, außerdem trägt sie die Inschrift: "Ich läute für die gute Nachbarschaft und den Frieden aller Alpenländer."Der Friedensglocken-WanderwegZur Glocke kann man auf dem Friedensglocken-Wanderweg mit sieben Stationen laufen. Hier finden die Wanderer Tafeln mit Weisheiten, die zum Nachdenken und zum Besinnen einladen. Der Weg startet am Parkplatz bei der Seewald-Alm und führt über den Albrecht-Dürer-Weg, den Möserer See und die Möserer Kirche hinauf zur Friedensglocke des Alpenraums. Unterwegs wird man zur Selbstbesinnung und Nachdenklichkeit angeregt. Auf dem letzten Teil des Weges sind verschiedene Sorten Glockenblumen gepflanzt. Die Gehzeit zur Glocke beträgt rund 90 Minuten.
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Historix Stadtrundgänge - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Dramatische StadtrundgängeAmüsant und munter sind die von "Historix-Tours" seit 1998 geführten Rundgänge durch Freiburgs Altstadt. Mysteriöse und skurrile Begebenheiten von anno dazumal werden den Teilnehmern kreuz und quer durch die Innenstadt vermittelt, oft auch in den Abendstunden bei Laternenschein.Wie es die Freiburger während der Inquisition mit den Hexen hielten, was die Zähringer auf dem Schlossberg trieben, wie es in der Stadt zu Zeiten eines Joß Fritz und der Bauernkriege zuging oder warum es am Greiffenegg-Schlössle zuweilen spukt: Geschichten vom Mittelalter bis ins 19. Jh. gibt es satt. Zwischen Uni und altem Friedhof, nachts auf dem Schlossberg, rund ums Münster und entlang der Bächle lauern genug schaurig-kuriose Mären, die berichtet werden wollen. Von Henkern, Mönchen und Saufgelagen, Hexen, Dichtern und Huren ist die saftige Rede.Reichlich mit Anekdoten gewürzt, machen die kostümierten Stadtführer, als Schauspieler in historischen Rollen, aus Freiburgs lokalen Dramen ein ambitioniertes Open- Air-Theater. Mag manch Fantastisches hinzugemogelt sein, unterhaltsam ist es allemal.
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Kraftwerk Grimsel 1 und Kristallkluft Gerstenegg

Meiringen, Haslital

Das Kraftwerk Grimsel 1 liegt zwischen dem Grimsel- und dem Räterichsbodensee. Aus Wasser wird hier Strom gewonnen. Interessierte können das Tor zum Kraftwerk der Natur durchschreiten und sich Grimsel 1 bei einer Erlebnisführung ansehen.Treffpunkt zur Führung ist das Sommerloch am Eingang des Kraftwerks Grimsel 1. Insgesamt 8 Erlebnistag-Führungen rund um die Themen Strom und Wasser können in der Grimselwelt gebucht werden. Im Kraftwerk Grimsel 1 findet die Führung "Der Strom entsteht" statt, bei der man im Anschluss auch die Kristallkluft Gerstenegg besichtigt.Kristallkluft Gerstenegg1,5km im Inneren des Grinselmassivs wurde im Jahr 1974 die Kristallkluft Gerstenegg entdeckt, als man das Kraftwerk weiter ausbauen wollte.Seit 1987 kann dieses geschützte Naturphänomen besichtigt werden. Durch drei Fenster können die Besucher Quarzkristalle, Rosafluorit oder Calcit bestaunen. Die Besichtigung der Kluft ist nur im Rahmen der Kraftwerkführung möglich.

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Mittertor Rosenheim

Rosenheim, Chiemsee-Alpenland

Das Mittertor aus dem 14. Jahrhundert ist das einzige erhaltene von den ursprünglich sechs Stadttoren Rosenheims und ist das älteste Gebäude der Stadt. Die oberen Stockwerke und der Turm stammen aus dem 15. Jahrhundert, sie wurden nach dem großen Stadtbrand von 1641 erbaut. Das Mittertor bildet den Durchgang zwischen Max-Josefs-Platz und Ludwigsplatz.Es beherbergt das Städtische Museum Rosenheim. Dieses zeigt die 2.000-jährige Geschichte der Stadt von der Besiedelung der Gegend durch die Römer bis in die 1950er Jahre.Vielfältige AusstellungBereits 1895 wurde hier das Museum eröffnet und ständig erweitert. Heute werden in 23 Schauräumen rund 5.000 Exponate gezeigt, insgesamt besitzt das Museum rund 20.000 Objekte.Thema der Dauerausstellung ist das Leben und Arbeiten der früheren Bewohner Rosenheims, so gibt es Inszenierungen zum Zunftwesen, Handel und Handwerk, bürgerlichem Wohnen, Kultur, sakraler Kunst und vielem mehr. Ausgestellt werden beispielsweise Möbel, Waffen, Porzellan, Gemälde, Münzen und Medaillen.
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Palästinakapelle Maria Alm

Maria Alm am Hochkönig, Hochkönig

Die Palästinakapelle in Maria Alm entstand im Jahr 1872, als der Pilger Johann Ebner von seiner Reise aus dem Heiligen Land zurückkam. Als Erinnerung an seine Erlebnisse und zur Aufbewahrung all der Andenken, die er aus Israel und Rom mitgebracht hatte, ließ er die Palästinakapelle errichten.Die Kapelle erinnert an die Grabeskirche in JerusalemDie Kapelle wurde aus Granit und Schiefer erbaut, hat ein kleines Türmchen aus Tuffsteinen und erinnert an das Heilige Grab von Jerusalem. Im Inneren gibt es Wandmalereien aus dem Alten und Neuen Testament, an der Front eine Abbildung der Auferstehung. Die Kapelle ist denkmalgeschützt, steht westlich der Kirche an der Friedhofsmauer im Zentrum von Maria Alm und ist frei zugänglich.
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Rathaus Luzern

Luzern, Luzern

Das Luzerner Rathaus gehört zu den schönsten öffentlichen Bauten in der Schweiz. Es liegt mitten in der Altstadt von Luzern und stammt aus dem Beginn des 17. Jahrhunderts.Geschichte und heutige Nutzung des Rathauses von LuzernErbaut wurde das Gebäude in den Jahren 1602 bis 1606 im Stil der Renaissance durch den italienischen Architekten Anton Isenmann. Das Erdgeschoss des Rathauses wird heute für Konzerte und Ausstellungen genutzt, einst war es das Kaufhaus. Im ersten Stock des Gebäudes befinden sich der repräsentative Parlamentssaal, in dem der Große Stadtrat von Luzern tagt, und der Tagsatzungssaal, in dem man heute standesamtlich heiraten kann. Sehenswert ist außerdem der Rathausturm mit großer Turmuhr, der früher als Wachturm genutzt wurde.
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San Pietro in Mavino

Sirmione, Gardasee

Die romanische Kirche San Pietro in Mavino liegt einsam inmitten von Zypressen und Olivenbäumen nördlich von Sirmione. Deshalb finden nur wenige Touristen den Weg hierher, obwohl San Pietro zu den hübschesten Kirchen am Gardasee gehört.Geschichte und Architektur der KircheBereits im 8. Jahrhundert stand an dieser Stelle ein Vorgängerbau der Kirche, das heutige Gebäude stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde Anfang des 14. Jahrhundert erweitert. Heute präsentiert sich San Pietro als Saalkirche mit frei sichtbarem Dachstuhl, außerdem gibt es einen Glockenturm mit pyramidenförmigem Dach. Geweiht ist die Kirche dem Heiligen Petrus, der Namenszusatz “in Mavino” stammt aus dem Lateinischen “in summas vineas” und verweist auf die Lage in den Weingärten.Einzigartige FreskenBesonders sehenswert sind die Fresken der Kirchen. Aus dem 13. Jahrhundert stammen Kunstwerke wie Majestas Domini mit Heiligen, die thronende Madonna und die Kreuzigung Christi, außerdem gibt es ein Fresko mit dem Erzengel Michael, das etwa im Jahr 1475 geschaffen wurde.
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Steinkreis und Kreuzweg Seefeld

Seefeld, Olympiaregion Seefeld

An einem der stärksten mystischen Plätze in Tirol errichtete der Seefelder Architekt Michael Prachensky einen Steinkreis. Der Kreis besteht aus zwölf bis zu 23 Tonnen schweren Findlingen. Die Steine sollen die zwölf Apostel bei der Grablegung Christi darstellen. In den Apostel-Stehlen sind auch die Namen eingemeißelt.Die Steine wurden anhand einer bestimmten Sternenkonstellation, die am 21. Juni 2000 gemessen wurde, aufgestellt. Eingeweiht wurde das monumentale Kunstwerk an der Sonnenwende im Jahr 2000.Der Seefelder KreuzwegZum Steinkreis führt der Seefelder Kreuzweg. Dessen Ausgangspunkt ist die Pfarrkirche St. Oswald. Auf dem Weg befinden sich 14 Stationen, die den Wanderer auf Infotafeln über die Entstehung und die Hintergründe des Steinkreises und des Kreuzwegs informieren.
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Sternwarte und Observatorium Gummer in Südtirol

Steinegg, Eggental

Sternwarte und Sonnenobservatorium Gummer in SüdtirolEin Erlebnis in Ihrem Südtirol-Urlaub: Die Sternwarte "Max Valier" mit dem Sonnenobservatorium "Peter Anich". Hier erhalten Sie Einblicke in die Welten des Weltraums, faszinierende Ansichten unserer Sonne und Tipps zur praktischen Himmelsbeobachtung.Führungen: Führungen ganzjährig an jedem Donnerstag Abend. Anmeldung zu den Führungen erforderlich unter der Rufnummer +39 0471 610020, Sonderführungen sind am Mittwoch oder Freitag nach Vereinbarung möglich.Sonnenbeobachtung: Das Sonnenteleskop öffnet periodisch seine Tore und zwar jeweils an einem Sonntag nachmittags. Termine dazu finden Sie rechtzeitig auf der Homepage der Sternwarte.Geführte Wanderungen: Jeden Freitag mit Beginn um 10:30 Uhr geführte Wanderung auf dem Planetenweg und Führung durch die Sternwarte mit Informationen aus der Astronomie und über die Tätigkeiten auf der Sternwarte. Anmeldung beim Planetarium Südtirol.
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Stift Ossiach

Ossiach am See, Villach-Warmbad / Faaker See / Ossiacher See

Das ehemalige Kloster der Benediktiner ist seit 1969 Veranstaltungsort für den Carinthischen Sommer.
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Getreidegasse Salzburg

Salzburg, Salzburg-Stadt

Die Getreidegasse ist die berühmteste historische Gasse Salzburgs und liegt im Herzen der Altstadt. Berühmt ist die Gasse vor allem wegen der schmiedeeisernen Zunftzeichen, die über jedem Geschäft hängen. Sie ist heute eine Einkaufsstraße und ein Teil der Salzburger Fußgängerzone. Die Gasse ist knapp 500 Meter lang und erstreckt sich vom Rathausplatz bis zur Bürgerspitalstraße. Hauptsehenswürdigkeit der Getreidegasse ist das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier erblickte der Komponist 1756 das Licht der Welt und seit 1880 ist in dem Haus ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über das Leben und Wirken von Mozart erfahren kann.Die Getreidegasse war bereits zu Zeiten der Römer ein wichtiger Verkehrsweg und wurde im Mittelalter zum wichtigen Handelsplatz. Durchreisende Kaufleute boten dort ab dem 14. Jahrhundert ihre Waren an, daraufhin siedelten sich auch große Handelshäuser in der Getreidegasse an. Außerdem war die Gasse eine beliebte Wohngegend für Stadträte, Beamte und Richter.Die Straße ist noch heute mittelalterlich geprägt, charakteristisch sind die schmalen Häuserreihen und die Durchhäuser mit ihren historischen Innenhöfen. Typisch für die Häuser in der Getreidegasse sind die Fenster, die ab dem 1. Stock kleiner werden und kunstvoll gestaltete Hausportale. Meist sind die Häuser mit der Jahreszahl der Erbauung, dem Namen früherer Bewohner oder dem Auge Gottes verziert. Zunftschild des Großgasthofs Sternbräu in der Getreidegasse 34-36/ © Snotty, via Wikimedia CommonsFrüher war das Geschäftsbild der Getreidegasse durch viele Traditionsbetriebe wie Modehäuser, Schuhmoden oder Bäckereien geprägt. Heute sind davon nur noch einzelne Geschäfte übrig geblieben, darunter die Biber Apotheke, das Spielwarengeschäft Neumüller und die Spirituosenhandlung Sporer. Dafür siedelten sich nach und nach viele große Marken und Ketten in der Straße an.
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Hannes-Schneider Denkmal

St. Anton am Arlberg, Arlberg

Im Park vor dem Ski- und Heimatmuseum St. Anton erinnert ein Denkmal an Hannes Schneider (1890-1955), Skipionier und Gründer der Skischule Arlberg.Werdegang des SkipioniersHannes Schneider wurde im Jahr 1907 im Alter von 17 Jahren als Skilehrer in St. Anton am Arlberg angestellt. 1920 gründete er die erste Skischule Österreichs. Er brachte seinen Schülern als erster Lehrer den Stemmbogen bei, während in den anderen Skischulen noch der Telemark-Stil gelehrt wurde.1928 organisierte Schneider zusammen mit dem englischen Skipionier Sir Arnold Lunn das erste Arlberg-Kandahar-Rennen, ein Mischung aus Abfahrt und Slalom.Internationaler ErfolgHannes Schneider war nicht nur in heimischen Gefilden bekannt: Sein Buch "Wunder des Schneeschuhs" erregte die Aufmerksamkeit des japanischen Kronprinzen Chichibu, der ihn daraufhin nach Japan einlud. Schneider fuhr für 3 Monate nach Japan, wo er Skikurse gab und Vorträge über die von ihm erfundene Arlberg-Technik hielt.Hannes Schneider war nicht nur Skilehrer, sondern auch Schauspieler. Er spielte in 15 Skifilmen mit, unter anderem in "Die weiße Kunst" und "Der weiße Rausch - Neue Wunder des Schneeschuhs", in dem er zusammen mit Leni Riefenstahl die Hauptrolle übernahm.Auswanderung in die USAHannes Schneider wanderte mit seiner Familie im Jahr 1939 in die USA nach New Hampshire aus, weil er in seiner Skischule keine NS-Propaganda duldete.In New Hampshire gründete er eine Skischule und baute am Mount Cranmore ein großes Skigebiet nach seinen Vorstellungen aus.Hannes Schneider starb im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire. In seinem amerikanischen Skigebiet findet bis heute zum Andenken "The Hannes Schneider Meister Cup Race" statt. Außerdem erinnern verschiedene Denkmäler in Österreich, den USA und in Japan an den Skipionier.
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Härtsfeld-Museumsbahn "Schättere"

Aalen, Schwäbische Alb

Über einen Teil der ehemaligen Bahnstrecke von Aalen bis Dillingen über das Härtsfeld verkehrt heute die Museumsbahn "Schättere". An mehreren Tagen pro Jahr kann man bei einer Fahrt über den knapp 3 km langen Abschnitt Neresheim bis Bahnhof Sägmühle auf der Meterspurbahn nostalgische Bahnfahrgefühle erleben.Geschichte der Museumsbahn "Schättere"Von 1901 bis 1972 war die Bahnstrecke über das Härtsfeld regulär im Personen- und Güterverkehr in Betrieb. Nach ihrer Stilllegung im Jahr 1972 wurden die Gleisanlagen vollständig demontiert und die Fahrzeuge verschrottet oder verkauft. Allerdings gründete sich 1985 der Härtsfeld-Museumsbahn e.V. und in den folgenden Jahren wurden Originalfahrzeuge der früheren Bahn und baugleiche Fahrzeuge erworben. Auch wurden Gleise und Weichen wieder verlegt und im ehemaligen Bahnhofsgebäude ein Museum eingerichtet.Heute ist eine Fahrt mit der Museumsbahn "Schättere" auf einem Teilstück zwischen Neresheim über die Steinmühle bis zur Sägmühle wieder möglich. Die Bahn verkehrt in der Regel an jedem 1. Sonntag in den Monaten Mai bis Oktober sowie an bestimmten Feiertagen und Veranstaltungen. Fahrkarten sind in Neresheim am Bahnhofsgebäude erhältlich. Zudem ist geplant, die Strecke für den Museumszug weiter auszubauen und bis zum Bahnhof Katzenstein fast zu verdoppeln.Das Museum zur HärtsfeldbahnDas Härtsfeldbahnmuseum befindet sich im ehemaligen Bahnhofsgebäude Neresheim und ist an den Fahrtagen der Bahn von 11 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Zahlreiche Exponate zur interessanten Geschichte der Museumsbahn können hier begutachtet werden, der Eintritt ist bereits im Zugticket erhalten.
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Holzbrücke in Bad Säckingen

Bad Säckingen, Schwarzwald

Über Europas längste gedeckte Holzbrücke von Deutschland in die Schweiz...Erstmals schon im 13. Jahrhundert erwähnt und mehrmals von Kriegen oder Hochwasser zerstört, wurde die geschichtsträchtige, 200 Meter lange Brücke immer wieder aufgebaut. Früher wichtig für den Transport von Waren und Menschen über den Rhein, verbindet die Brücke noch heute, als Rad- und Fußgängerbrücke, die beiden gegenüberliegenden Ufer des Rheins und somit auch gleich zwei Länder: Deutschland und die Schweiz.Sogar eine Briefmarke schmückt die für Bad Säckingen so bedeutungsvolle und auch wunderschöne Rheinbrücke und bei einem Besuch Bad Säckingens ist die Begehung derselben praktisch ein Muss.
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Sehenswürdigkeiten

Holzwelt Murau

Murau, Murtal

Der Bezirk Murau ist die waldreichste Gegend in der Steiermark und so hat hier die Holzverarbeitung und das Holzhandwerk eine lange Tradition. Um den Besuchern einen Überblick über Vergangenheit und die Gegenwart der Holzindustrie im Murtal zu geben, wurde die Holzwelt Murau gegründet.Zahlreiche Stationen rund ums HolzÜber 90 Holzweltstationen gibt es in der Region, dazu zählen Kultur- und Naturstätten, architektonische Besonderheiten und Holzwirtschaftsbetriebe. Diese Stationen sind eingebunden in neun Holzwelttouren, die sich verschiedenen Themen widmen und zu den unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten rund um das Holz führen. Die Holzwelttouren im ÜberblickTour 1 führt zum Holzmuseum in St. Ruprecht ob Murau. Das Holzwelterlebniszentrum informiert unterhaltsam über den Rohstoff Holz in allen seinen Variationen und ist zugleich Besucher- und Infozentrum für die gesamte Holzwelt."Himmel und Holz" ist das Thema der 2. Tour, die sich mit der Verwendung von Holz in Kirchen und Sakralbauten beschäftigt. So führt der Weg unter anderem zur Pfarrkirche St. Oswald mit ihrer bemalten Holzkassettendecke. Tour 3 "Holzkultur, Mühlen und Museen" informiert über historische Lebensweisen und den Lebenskreislauf. Ausgangspunkt ist die Bauernmühle in Mühlen.Die 4. Holzwelttour hat das Thema "Bau trifft Architektur" und führt zu modernen Holzbauten, viele davon mit Architektur-Preisen ausgezeichnet, darunter die Holz-Europabrücke in St. Georgen ob Murau. Zu Orten passend zu "Holz und Wirtschaft" führt Tour 5 und beleuchtet dabei den Weg des Holzes vom Wald in die Produktion. Tour 6 "Holz und Energie" beschäftigt sich mit der Frage, welchen Beitrag Holz zur Energiegewinnung leisten kann. Dazu führt der Weg unter anderem zum Werk der Naturwärme in St. Lambrecht. Holzeuropabrücke / © Holzwelt Murau Tour 7 trägt den Titel "Holzgemeinde" und bringt die Besucher nach Teufenbach. Diese Gemeinde setzt ganz auf Holz in sämtlichen Bereichen und bietet so das perfekte Beispiel für Holz im öffentlichen Raum. Für Feinschmecker bietet sich die Tour 8 "Wanderlust und Jausnbrettl" an, eine kulinarische Wanderung durch den Holzbezirk. Ausgangspunkt ist der Eselsberger Almerlebnisweg. Bei der Holzwelttour Nummer 9 spaziert man durch Murau, die Hauptstadt des Holzes, vorbei an historischen und modernen Holzbauten. Ausgangspunkt ist das mittelalterliche Rathaus der Stadt.Offene Türen beim HolzwelterlebnistagJeden Dienstag von Juli bis September öffnen 21 Holzweltstationen ihre Pforten für Besucher, darunter die Kötzlmühle und die Brechlhütte in St. Peter, die Pfarrkirche Predlitz mit schöner Holzdecke und das Montanmuseum Predlitz-Turrach.
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Kapellbrücke

Luzern, Luzern

Die Kapellbrücke ist das Wahrzeichen von Luzern und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die Brücke verbindet die Alt- und Neustadt miteinander, die durch die Reuss getrennt sind.Geschichte der Kapellbrücke LuzernErrichtet wurde die Brücke im Jahr 1365, damit ist sie die älteste überdachte Holzbrücke in Europa und mit einer Länge von 202,9 m auch die zweitlängste Brücke dieser Art europaweit. Sie erstreckt sich vom Theater Luzern am Südufer bis zum Rathausquai und der St. Peterskapelle. In der Mitte der Brücke steht der Wasserturm, der sogar noch älter als die Brücke ist und bereits 1300 errichtet wurde. Einst diente er als Wachturm, Schatzkammer und Kerker, heute ist hier unter anderem ein Souvenirgeschäft untergebracht.Der Brand und die Folgen für den Bilderzyklus der BrückeIm August 1993 wurden große Teile der Brücke durch ein Feuer zerstört, im Anschluss wurde der zerstörte Teil der Brücke innerhalb von nur acht Monaten wieder aufgebaut und rekonstruiert. Besonders schwer wiegte der Verlust von 78 Bildern des Bilderzyklus‘, der ursprünglich aus 158 Bildern bestand und unterhalb der Decke der Brücke im Giebel angebracht waren. Sie zeigen Szenen aus der Geschichte der Stadt und der Schweiz. Bis zu dem Brand gab es noch 147 der Bilder, danach konnten 47 Bilder geborgen werden. Außerdem sind 25 Giebelgemälde erhalten geblieben, die aufgrund einer Verkürzung der Brücke im Jahr 1835 ausgelagert gewesen waren und mittlerweile als Ersatz aufgehängt wurden. Neben den erhaltenen und restaurierten Bildern kann man auch verkohlte Überreste der Bilder sehen, die an den Brand erinnern.
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Sehenswürdigkeiten

Lokschuppen Rosenheim

Rosenheim, Chiemsee-Alpenland

Seit 26 Jahren befindet sich im Lokschuppen Rosenheim ein international anerkanntes Ausstellungszentrum, in dem jedes Jahr eine Ausstellung zu einem anderen Thema inszeniert wird.Ehemaliges EisenbahngebäudeErbaut wurde die ehemalige Eisenbahnremise im Jahr 1858, nach dem Umzug des Bahnhofs wurde das Gebäude zunächst als städtische Lagerhalle genutzt, anschließend war das Stadtarchiv, die Stadtbibliothek, eine Turnhalle und verschiedene Ämter darin untergebracht. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude dann umgebaut und saniert und schließlich 1988 mit der Ausstellung "Die Bajuwaren" eröffnet.Erlebnisausstellungen für die ganze Familie Der vom Bund Deutscher Architekten preisgekrönte Lokschuppen wird seitdem von bis zu 280.000 Menschen pro Jahr besucht und gehört damit zu den zehn erfolgreichsten Ausstellungshäusern in Deutschland.Die Ausstellungen im Lokschuppen behandeln unterschiedlichste Themen, so gab es schon Inszenierungen zu Dinosauriern, den Maya, Tibet oder der Tiefsee. Die Ausstellung hat meist von April bis November geöffnet, im Winter hat der Lokschuppen im Zuge der Vorbereitung für die nächste Saison geschlossen. Passend zum Thema der Ausstellung gibt es Führungen und Workshops, so kann man beispielsweise zur Inka-Ausstelung 2014 einen Kerubecher basteln und gestalten.
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Sehenswürdigkeiten

Löwendenkmal

Luzern, Luzern

Das Luzerner Löwendenkmal befindet sich im Zentrum der Stadt und zeigt einen sterbenden Löwen in einer Höhle, dem ein Speerstück aus dem Rücken ragt. Das Denkmal wurde in Gedenken an die Schweizergardisten errichtet, die beim Tuileriensturm in Paris im Jahr 1792 getötet wurden.Geschichtlicher Hintergrund zum TuileriensturmZur Zeit der Französischen Revolution dienten etwa 1.200 Schweizer in der Garde von König Ludwig XVI. in Frankreich. Am 10. August 1792 stürmten Revolutionäre den Tuilerienpalast in Paris und zwangen den König zur Flucht. Während dieser Ereignisse kamen rund 760 Schweizergardisten ums Leben, die den König auf der Flucht begleitet hatten oder den leeren Palast gegen die Revolutionäre zu verteidigen versuchten.Eines der bekanntesten Denkmäler der SchweizDas Denkmal wurde 1821 am 29. Jahrestag des Tuileriensturms eingeweiht, errichtet wurde es auf Initiative des Gardeoffiziers Carl Pfyffer von Altishofen und nach dem Entwurf des dänischen Bildhauers Bertel Thorvaldsen von den Bildhauern Urs Pankraz Eggenschwilder und Lukas Ahorn. Dazu wurde das Denkmal aus einem ehemaligen Sandsteinbruch gehauen. Heute besuchen rund 1,4 Millionen Menschen jedes Jahr das Löwendenkmal, damit gehört das Denkmal in Luzern zu den bekanntesten in der Schweiz.

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