Hüttschlag, Österreich

Liegt auf:1020 m

Einwohner:920

Wetter für Hüttschlag, heute (08.12.2022)
Prognose: Morgendliche Wolken werden immer dünner, es wird zunehmend sonnig.
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Früh - 06:00

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Hüttschlag

Hüttschlag, eine Gemeinde mit knapp 900 Einwohnern, liegt im südlichen Bereich des Bundeslands Salzburg im Großarltal. Hier, im heutigen "Tal der Almen" reicht der Ursprung der Gemeinde bis ins 14. Jahrhundert zurück. Überregional bekannt wurde Hüttschlag in den folgenden Jahrhunderten durch den Kupfer- und Schwefelbergbau und die Aufbereitung des jeweiligen Förderguts. Heute gehört die Gemeinde zum Nationalpark Hohe Tauern und zu den 20 Bergsteigerdörfern Österreichs.

Zwischen sanften Hängen und der Hüttschlager Wand

Am Talschluss des Großarltals schmiegt sich in circa 1.000 m Höhe das Bergsteigerdorf Hüttschlag an die sanften Hänge der Westseite des Tals. Mehrere Wohnhäuser, einige bescheidene Gehöfte, wuchtig wirkende Gewerkehäuser und drei kleinere Hotels bilden die Gemeinde. Zwischen den im oberen Hangabschnitt verstreut liegenden Gebäuden reckt sich der mit einer Spitze gekrönte Turm der Pfarrkirche St. Josef in die Höhe.

An der gegenüberliegenden östlichen Talflanke erhebt sich die dunkle und schroffe Hüttschlager Felswand, über die besonders während der Schneeschmelze zahlreiche kleine Wasserfälle ihren Weg ins Tal finden.

Eine kleine Gruppe von Bauernhäusern beherbergt am Ende des Tals das Talmuseum mit dem Nationalpark-Informationszentrum. Neben volkskundlichen Exponaten ist in ihm unter anderem eine alte Mühle, eine Schnapsbrennerei, die Hubertuskapelle und auch das Nationalparkgasthaus "Talwirt" zu entdecken.

Der durch Hüttschlag verlaufende Salzburger Almenweg lädt zum Erwandern der oberhalb des Orts liegenden Almen ein, während mehrere Klettersteige an der Hüttschlager Wand die Herzen der Bergsteiger höher schlagen lassen. Einige Lehrpfade führen durch die viel Ruhe und Beschaulichkeit verbreitende Umgebung des Orts.

Volkskultur und Brauchtum

Ob Bauernherbst-Eröffnung und Erntedankfest oder die jährlich zu Marialichtmess von Hüttschlag nach Großarl führende "Schlenkerfahrt" von rund drei Dutzend Pferdegespannen - diese und andere Veranstaltungen zeugen von einer gelebten Volkskultur. Dabei werden althergebrachte Bräuche wieder lebendig, deren Bewahrung sich auch die einheimischen Vereine verschrieben haben. Zu ihnen gehören beispielsweise die Trachtenmusikkapelle Hüttschlag, die Bauernschützen und die, die Sommersonnenwende begrüßenden Klöcker. Bei Letzteren handelt es sich um eine Gruppe von Reitern, die auf dem Rücken ihrer Pferde mit drei bis fünf Meter langen Peitschen und viel Lärm die Wintergeister vertreiben sollen.

Freizeitangebote

Ein ideales Ausflugsziel stellt die etwa 30 Kilometer entfernt liegende Liechtensteinklamm bei St. Johann dar. Sie gilt als eine der längsten und tiefsten Schluchten der Alpen und beeindruckt mit ihren tosenden Wasserfällen.

Lohnenswert ist auch ein Besuch in der Gemeinde Großarl. Neben der barocken Pfarrkirche kann dort die Alte Wacht, die einzige erhalten gebliebene Straßenmautstelle im Salzburger Land aus dem Jahr 1333 bestaunt werden.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismusverband Großarltal
Gemeindestraße 6
5611 Großarl
Österreich
Tel.: +43 6414 281

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Mit der Panoramabahn ab Großarl geht es zum Start des Singletrails Großarltal. Hier startet der rund 10 km lange Flow Trail, der eine Höhendifferenz von 963 m bis ins Tal zurücklegt.Einzigartiger Flowtrail durch Wald und WieseDer Trail führt durch Wald und Wiesen bis zum Speichersee, weiter zur Mittelstation und an einem Wasserfall vorbei bis zur Talstation der Bahn. Der Singletrail hat den Schwierigkeitsgrad S1 ("Leicht"), daher ist er auch für Hobbybiker geeignet. Die Auffahrt mit der Panoramabahn kostet für Biker als Einzelfahrt 23,50 Euro, als Tageskarte 33 Euro. Abgerundet wird das Bikeerlebnis mit einem Pumptrack an der Talstation, im Tal gibt es außerdem eine Bike-Waschanlage.
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Sehenswürdigkeiten

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Das Talmuseum bietet einen einmaligen Einblick in das Leben in und mit den Almen und dem Wald im Nationalpark Hohe Tauern und widmet sich dem Thema "Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde".Sehenswertes im Talmuseum HüttschlagUntergeracht ist das Museum im "Gensbichlhaus", einem alten Bauernhaus. Hier finden sich verschiedene Bereiche wie eine Näh- und Trachtenstube, Kupferbergbau und eine Mineralienausstellung. Das Museum bietet auch spielerische Erfahrungen für Kinder, so können diese zum Beispiel Kuh-Bingo oder Memory spielen oder in der interaktiven Käseproduktion erfahren, wie aus Milch Käse wird. Zum Talmuseum gehören außerdem weitere Gebäude wie ein traditioneller Backofen, in dem einmal wöchentlich Brot gebacken wird, eine Räucherkammer, eine Mühle und eine Schnapsbrennerhütte.
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An der Bergstation der Gondelbahn Hochbrand liegt der E-Trial Park, auf dem man mit speziellen E-Trial-Bikes seine Runden drehen kann.Rennspaß für Kinder ab drei JahreIn dem Park bei der Zapfenhütte heizt man mit E-Trial-Bikes von OSET, die man in allen Größen ausleihen kann, über den Parcours. Der Rundparcours ist gespickt mit mit einigen Hindernissen wie Reifen, Balancierelementen und Tunnel. Fahren können bereits Kinder ab drei Jahren. Die Leihgebühr für die Bikes beträgt zwischen 8 und 20 Euro je nach Größe des Bikes für zehn Minuten. Empfohlen wird eine Schutzausrüstung bestehend aus Sturmhaue, Helm, Knieschützer und Handschuhe.Direkt neben dem E-Trial Park liegt die Alpentaverne mit Restaurant und großer Terrasse.
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Sehenswürdigkeiten

Denkmalhof Kößlerhäusl

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Das Kößlerhaus ist ein Blockhaus, in dem man heute erleben kann, wie eine typische Wohnstätte einer Bergarbeiterfamilie im 16. Jahrhundert aussah.Sehenswertes im KößlerhausWann genau das Kößlerhaus gebaut wurde, ist nicht bekannt, es existiert aber wohl schon seit dem 16. Jahrhundert. Es steht seitdem am selben Platz und ist größtenteils im ursprünglichen Zustand erhalten. In der kleinen Hütte kann man heute unter anderem einen Herd mit Rauchabzug, eine Rauchkuchl und im Obergeschoss ein Zimmer besichtigen, in dem viele alte Geräte aus der damaligen Zeit ausgestellt sind. Im Keller erwarten Besucher dagegen eine umfangreiche Messersammlung, Musikinstrumente, Schriftstücke und Trachtengewänder.
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Über 36.000 m² Fläche erstreckt sich das 2010 eröffnete Sport- und Freizeitzentrum in Großarl. Zum Zentrum gehören ein Schwimmbad, ein Spielplatz und verschiedene Sportmöglichkeiten.Sport- und Spielmöglichkeiten im Freizeitzentrum GroßarlDas Erlebnisschwimmbad in Großarl hat vier verschiedene Becken mit Breitrutsche und Sprungturm. Der Abenteuerspielplatz "Rucki Zucki‘s Gaudi Alm" bietet einen Minibauernhof, eine Kinderalm, einen Almsee und ein Kristallbergwerk zum Spielen und Toben. Außerdem gehören zum Sport- und Freizeitzentrum ein Beachvolleyballplatz, Minigolf, Tennis- und Streetsoccer-Plätze und ein Fußballplatz mit Kunstrasen.
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Der Kapellenwanderweg im Großarltal führt über eine Länge von 17,5 km von Kapelle zu Kapelle und lädt neben dem Wandern auch zum Nachdenken und zur inneren Einkehr ein.Strecke und Kapellen auf dem WegStart des Wanderwegs ist bei der Pfarrkirche Großarl, das Ende liegt beim Talschluss in Hüttschlag. Der Weg kann aber auch in anderer Richtung oder nur teilweise begangen werden. Unterwegs passiert man insgesamt elf Kapellen und zwei Kirchen. Die reine Gehzeit beträgt rund 4,5 Stunden, dabei steigt man rund 600 Höhenmeter auf und 500 Höhenmeter wieder ab. Gekennzeichnet ist der Weg durch ein Schild mit stilisierter Kapelle in grüner Landschaft vor einer aufgehenden Sonne.Weitgehend parallel zum Kapellenwanderweg verläuft der so genannte Kinderwagenweg, der breiter und flacher und auch gut mit Fahrrädern zu befahren ist. Nur zwischen Figlerkapelle und Neuhofkapelle gibt es keine alternative Strecke.Reihenfolge der Kapellen und Kirchen Pfarrkirche Großarl Laireitingkapelle Bichlkapelle Figlerkapelle Griesbichlkapelle Neuhofkapelle Schappackkapelle Pfarrkirche Hüttschlag Wolfaukapelle Karteiskapelle Maurachkapelle Hubertuskapelle PertillkapelleWanderer im Inneren einer Kapelle auf dem Kapellenwanderweg Großarl © www.grossarltal.infoGedanken auf dem WegAn jeder der ersten zehn Kapellen wurde eines der zehn Gebote zu einem guten Wunsch umformuliert, um ihn dem Wanderer mit auf den Weg zu geben. Deshalb wird er auch “Weg der guten Wünsche” genannt. Außerdem gibt es kurze Texte zum Anregen, daher der Beiname “Weg zum Nachdenken”.Begleitendes PilgernGruppen zwischen zehn und 40 Personen können eine begleitete Wanderung buchen. Start ist dann um 8 Uhr in Großarl, die Rückkehr erfolgt mit dem Bus gegen 17 Uhr. Zwischendurch gibt es eine Einkehr zum Mittagessen und zum Kaffee am Nachmittag. Das Angebot kostet 10 Euro pro Person als Pilgerbeitrag, dazu kommen rund 25 Euro für den Bus und die Verpflegung pro Wanderer.