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Sehenswürdigkeiten

Heini-Klopfer-Schanze

Oberstdorf, Allgäu

Die Heini-Klopfer-Schanze befindet sich außerhalb von Oberstdorf im bayerischen Stillachtal. Die Schanze liegt am Freibergsee und zählt zu den größten Skiflugschanzen weltweit mit einer Hillsize von 225 Metern und einem Schanzenrekord von 238 Metern.Der Sprungturm wird von den Oberstdorfer Bewohnern auch als "Schiefer Turm von Oberstdorf" bezeichnet. Im Sprungturm befinden sich Wärme- und Wachsräume, die WC-Anlagen sowie ein Kiosk. Der Schrägaufzug bietet Platz für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Die am Turm befindliche Plattform bietet bis zu einhundert Personen Platz. Die architektonisch einmalige Schanze gilt bis heute als statische Meisterleistung.Ein Besuch der Heini-Klopfer-SchanzeDurch die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf die Skiflug-WM 2018 vorbereitet. Der Schiefe Turm von Oberstdorf steht seinen Besuchern seit Anfang Juli 2017 wieder offen.Hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über den Freibergsee sowie das Stillachtal. Der barrierefreie Schrägaufzug bringt die Besucher bis zum Fuß des Schanzenturms. Von hier aus gelangt man zu den Wanderwegen, die sich in der Nähe des Freibergsees befinden.Die Umbauten an der Schanze wurden innerhalb eines Jahres erledigt. Dabei wurden das Schanzen-Profil sowie der Anlauf umgestaltet, der Aufsprung-Hügel wurde komplett neu modelliert. Ein neuer Sprungrichterturm und ein moderner Panorama-Schrägaufzug wurden bei den Umbauten ebenfalls berücksichtigt. Bis zur Skiflug-WM im Januar 2018 soll der Schiefe Turm von Oberstdorf fertig gestellt sein und das touristische Angebot mit Themenweg, Besucherzentrum und Gaststätte den Besuchern zur Verfügung stehen.PreiseJeden Tag findet um 11 Uhr eine Führung statt, an der man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Die Kosten für die Führung betragen für Erwachsene 10 und für Kinder 7 Euro.Auch ohne Führung kann man die Schanze besuchen. Erwachsene zahlen für die Berg- und Talfahrt und den Besuch des Museums 6 Euro, Kinder 3 Euro.
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Sehenswürdigkeiten

Fürstäbtliche Residenz Kempten

Kempten, Allgäu

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.Künstler der Wessobrunner SchuleDie Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.Innenausstattung Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.Hofgarten mit Orangerie Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.
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Römersiedlung Tegelberg

Schwangau, Allgäu

Die Gemeinde Schwangau liegt im Süden Bayerns, im Allgäu, und gehört zum schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen, in denen insgesamt über 3.000 Einwohner leben.Historisches zur RömersiedlungIm 15. Jahrhundert vor Christus wurde das Alpenvorland von römischen Truppen erobert, und der Alpenweg wurde unter Kaiser Claudius zu einer breiten Straße ausgebaut. In Füssen, 4 km von Schwangau entfernt, war eine römische Einheit stationiert, und ausgediente Soldaten erhielten dort kleine Ländereien als Belohnung für ihren Militärdienst.Mit der dort lebenden Bevölkerung wurden Familien gegründet, die Römersiedlung am Tegelberg entstand. Die Siedlung liegt etwa 2,5 km südöstlich von Schwangau, unterhalb von Schloss Neuschwanstein. Die Talstation der Tegelbergbahn liegt ganz in der Nähe, hier sind auch Parkplätze vorhanden.Villenanlage und RömerbadIn der Römersiedlung findet man kleinere Gutshöfe (Villae rusticae genannt), ein Wirtschaftsgebäude und ein Badehaus aus dem 2. Jahrhundert. Die Anlage wurde in den 1930er Jahren bei Bauarbeiten zu Wasserleitungen für die Gemeinde Schwangau erstmalig entdeckt, die antiken Grundmauern freigelegt.Ein rund 15 x 15 Meter großes Haus wurde im Jahre 1966 als Wohnhaus gedeutet. Diese Villa hat verschiedene Räume, darunter auch erwärmbare Zimmer. Im Haus gibt es viele gut erhaltene Wandmalereien, die Fresken gelten man als die schönsten nördlich der Alpen.Auch das Badehaus besticht durch seine Wandmalereien und Fliesenarbeiten. Das Badehaus hat mehrere Räume und ist insgesamt ohne Apsis etwa 12 x 13 Meter groß. Als Deckengemälde war der Raub des Ganymed aus der griechischen Mythologie zu sehen. Sowohl Lage und Ausrichtung als auch die vorhandenen Räumlichkeiten wie Sudatorium (Schwitzhaus), Caldarium und Tepidarium entsprechen den antiken Regeln eines Badehauses.
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Audi Arena Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eines der schönsten und modernsten Skisprungstadien der WeltDie Audi Arena liegt direkt unter dem Schattenberg und umfasst fünf Schanzen. Dies sind zum einen die Großschanzen HS 137 und HS 100 und 3 weitere Kleinschanzen. In der Audi Arena findet alljährlich Ende Dezember das Eröffnungsspringen der Internationalen Vierschanzentournee statt. Im Februar 2005 wurden am Schattenberg die Sprungwettbewerbe im Rahmen der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen im Stadion statt, wie z.B. der FIS Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination, der Adrenalin Day, das Open Air Kino und viele mehr. Außerdem besitzt das Stadion zahlreiche Tagungsräume und ein außergewöhnliches Outdoorangebot, wie beispielsweise den Skywalk-Kletterpark zwischen den beiden Großschanzen.Der SchanzenturmBesucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht‘s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft.
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Sehenswürdigkeiten

Fürstbischöfliches Schloss

Marktoberdorf, Allgäu

Die bayerische Kreisstadt Marktoberdorf liegt im Landkreis Ostallgäu, etwa 100 Kilometer im Südwesten von München und etwa 11 Kilometer von Kaufbeuren entfernt. Seit 1722 steht das ehemalige Fürstbischöfliche Schloss am östlichen Ortsrand, umgeben von den Allgäuer Alpen und dem Ammergebirge.Sommerresidenz und JagdschlossUrkunden beweisen, dass sich bereits 1424 ein Schloss als Bischofshaus an diesem Ort befand, das später von Grund auf neu erbaut wurde. Fürstbischof Heinrich von Lichtenau fertigte die Pläne für das Fürstbischöfliche Schloss, das 1505 bis 1517 als spätgotischer Bau entstand und von 1598 bis 1599 stark erweitert wurde.1722 erfolgte der Abriss des Gebäudes und von 1722 bis 1729 wurde der gotische Baustil von dem Oberdorfer Baumeister Johann Georg Fischer dem barocken Baustil angepasst.Die Vierflügelanlage diente Vögten und bischöflichen Pröpsten als Amtssitz und später Augsburger Fürstbischöfen als Sommerresidenz und Jagdschloss. 1819 zog der letzte Bischof aus und das Gebäude ging in den Besitz der Stadt über. Nach einem Brand 1967 standen der West- und Südflügel bis zur Renovierung 1984 leer. In der Vierflügelanlage sind seit 1984 die Bayerische Musikakademie von Marktoberdorf und seit 1996 das Vermessungsamt Marktoberdorf untergebracht.Allee mit jahrhundertealten Linden Vom Fürstbischöflichen Schloss aus führt die etwa 2 km lange Kurfürstenallee zu einem außerhalb der Stadt gelegenen Aussichtspunkt. Die Allee wurde im 18. Jahrhundert von Fürstbischof Clemens Wenzeslaus mit ca. 400 Linden angelegt und steht unter Denkmalschutz. Bei einem Spaziergang bietet sich ein wunderschöner Ausblick auf das Alpenvorland.Unterirdischer Konzertsaal im Fürstbischöflichen SchlossIm Schlossgarten befindet sich ein unterirdischer Konzertsaal. Im Richard-Wengenmeier-Saal veranstaltet die Bayerische Musikakademie Marktoberdorf regelmäßig Konzerte wie z. B. die "Romantische Nacht im Schloss".

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