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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten in Allgäu

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Sehenswürdigkeiten

Alpin-Museum Kempten

Kempten, Allgäu

Größtes alpingeschichtliches Museum EuropasIn den historischen Räumen des 1730 erbauten Marstall in Kempten ist das Alpin-Museum untergebracht. Eröffnet wurde das Museum im Jahre 1991. Es bietet auf einer Ausstellungsfläche von 2.200 m² viel Wissenswertes über die Geschichte der Alpen, über den Alpinismus sowie Umwelt und Natur.Viel Wissen auf vier EtagenIm Alpin-Museum Kempten geht es um das Thema "Lebensraum Alpen" - die Geschichte einer mühevollen Besiedelung, die Entwicklung des Tourismus in den letzten 150 Jahren, der Alpinismus sowie die großartige Tier- und Pflanzenwelt der Alpen. Auch wird auf die aktuellen Probleme eingegangen, die durch den Tourismus in den Alpen entstanden sind. Außerdem zeigt das Museum markante Stationen des Bergsteigens und die Gefahren der Bergwelt, die Palette reicht von Fridtjof Nansen bis Reinhold Messner.In einem eigenen Ausstellungsbereich wird auch die Geschichte des Skilaufs vorgestellt. Hier wird die Entwicklung des Skisports dokumentiert, angefangen bei den ersten Holzskiern und Bambusstöcken bis hin zum Spezialski für Hochgeschwindigkeitsrennen.Das Alpin-Museum Kempten bietet einen interessanten Einblick auf die nicht immer einfache Beziehung von Mensch und Gebirge. Jeden Samstag um 14 Uhr gibt es eine Führung. Individuelle Führungen (Teilnehmerzahl 5 bis 30 Personen) sind nach Absprache buchbar.
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Bauernhausmuseum s‘Huimatle

Oberstaufen, Allgäu

Leben und Arbeiten im 17. JahrhundertDas Bauernhaus-Museum s‘Huimatle ist in einem über 300 Jahre alten Bauernhaus untergebracht. 1975 kaufte der Heimatverein Thalkirchdorf das Anwesen. Nach der Restaurierung wurde 1979 das Bauernhausmuseum eröffnet. Das Museum befindet sich im Ortsteil Knechtenhofen, rund 3 Kilometer von Oberstaufen entfernt.Bauernhaus als MuseumIn diesem mit sehr viel Liebe eingerichteten Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert lernt der Besucher viel über Leute, Gebräuche und Handwerk unserer Vorfahren und das damalige Leben. Von der Küche über die große Stube bis hin zum Schlafzimmer sind die Räume aufwendig und möglichst originalgetreu eingerichtet. Im Stall sind alte Werkzeuge und Geräte ausgestellt.Im Obergeschoss findet man einem Webstuhl und verschiedene Geräte zur Flachsverfeinerung. Auch eine Schuster- und Sattlerwerkstatt sind dargestellt. Im Keller befindet sich eine komplett eingerichtete Käseküche mit Käseformen und Rührkübel.
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Römerbad Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Römisches Leben in MarktoberdorfSchon vor über 2.000 Jahren siedelten die Römer in der damaligen Provinz Raetia im nördlichen Alpenvorland, zu der auch das heutige Südbayern gehörte. Im Marktoberdorfer Ortsteil Kohlhunden zeugt die am Ortsrand gelegene Ausgrabungsstätte Römerbad anschaulich von der römischen Besiedelung der Gegend. Mitten im Landkreis Ostallgäu liegt der ausgeschilderte Ausgrabungsort gut 3 km südlich der Stadtmitte.Wanderrunde auf den Spuren der Römer rund ums BadehausDas Römerbad, dessen Grundmauern außergewöhnlich gut erhalten sind, ist Teil eines Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. unter Kaiser Hadrian errichteten römischen Gutshofs. Weitere Teile der nur gut 100 Jahre lang genutzten Anlage, darunter das Haupthaus und die Wirtschaftsgebäude, warten noch auf ihre Ausgrabung.Über den Mauerresten des römischen Badehauses wurde ein rundum verglaster Schutzbau errichtet, der gleichzeitig als Ausstellungsraum dient. Innerhalb des Glasbaus sind auch zahlreiche Fundstücke und Erklärungen gut von außen sicht- und lesbar platziert.Zu den ausgestellten archäologischen Fundstücken zählen siedlungsgeschichtlich wichtige Gefäße und die Replik eines fast unbeschädigt erhaltenen Opfergeschirrs mit eingeritzten Inschriften. Auch Kuhglocken und ein Mühlespiel aus der Römerzeit werden gezeigt.Im Jahr 2011 wurde direkt neben dem Ausstellungsbau ein Turm in Anlehnung an römische Wachtürme und Getreidespeicher errichtet. Er bietet Besuchern einen Rundumblick über die gesamte Villa Rustica.Am benachbarten Kuhstallweiher, der mit seinem warmen Moorwasser bereits von den Römern als Badesee und zur Fischzucht genutzt wurde, beginnt der etwa 4 km lange Lehr- und Erlebnispfad Terra Nostra für Erwachsene bzw. der streckengleiche Klobunzele-Weg, benannt nach dem gleichnamigen Maskottchen, für Kinder. An elf Stationen erfahren große und kleine Wanderer Wissenswertes zu den Römern, zur Geologie und Botanik.Römische Feste im LegionärszeltAlljährlich lädt der Förderverein zu einem römischen Sommerfest und einem Kräutertag am Römerbad ein. Bei römischen kulinarischen Spezialitäten im Legionärszelt, Kräuterwanderungen und der Vorführung alter Handwerkskünste wie Filzen und Wollflechten wird die Antike lebendig.Kleine Archäologen wetteifern bei den Ausgrabungen in der Buddelecke und der Suche nach dem Goldenen Krug. Umgeben von den Weinstöcken im Garten des Römerbads, klingt die Saison traditionell bei einem römischen Weinfest aus.
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Kunsthalle im Schloss Isny

Isny, Allgäu

Vom Benediktinerkloster zum KunstschlossDie Kunsthalle Isny befindet sich in den altehrwürdigen Räumen des ehemaligen Benediktinerkloster und in den historischen Mauern des Schloss Isny.Das ehemalige Benediktinerkloster liegt im Herzen von Isny und wurde im Jahre 1096 gegründet. Aber auch das barocke Schloss, der sogenannte "Neue Bau" aus dem Jahr 1656, hat eine über 350 Jahre alte Geschichte.Die aufwendig restaurierten Räume bieten den idealen Rahmen für Kunst auf höchstem Niveau. Die ausgestellten Bilder, Gemälde, Skulpturen und Kunstgegenstände und die Atmosphäre der Räumlichkeiten fügen sich zu einem Gesamtkunstwerk zusammen und lassen das Herz jedes Kunstliebhabers höher schlagen.Ausstellungen Die Kunsthalle präsentiert die ständige Ausstellung des international renommierten Künstlers Friedrich Hechelmann. Neben seinen Visionen zu den Themen Wasser und Landschaft zeigt die Ausstellung auch bemaltes Porzellan und Skulpturen des Künstlers sowie Hechelmanns Illustrationen zur Bibel und zum Kinderbuchklassiker "Momo".Außerdem werden in den historischen Räumen des Klosters und des Schlosses Isny ständig Werke wechselnder bekannter Künstler ausgestellt.
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Sebastian-Kneipp-Museum

Bad Wörishofen, Allgäu

Das Leben von Sebastian KneippIn den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters der Dominikanerinnen in Bad Wörishofen befindet sich das sehenswerte Sebastian-Kneipp-Museum.Sebastian Kneipp wurde 1821 in Stephansried bei Ottobeuren geboren und 1852 in Augsburg zum Priester geweiht. Im Jahre 1855 trat er seine neue Stelle als Beichtvater am Dominikanerinnenkloster in Bad Wörishofen an. Als Kneipp 1897 im Alter von 76 Jahren stirbt, hinterlässt er drei Kliniken, eine einzigartige Naturheilmethode und wird durch seine Taten und Ideen zur Legende.Die Ausstellung Das Kneippmuseum Bad Wörishofen existiert seit dem 27. Juni 1986. Im Ostflügel des Klosters wird heute das Leben und Wirken Sebastian Kneipps dokumentiert.Es zeigt eindrucksvoll, wie der Pfarrer Kneipp lebte, seine Erfolge als „Wasserdoktor“ und Entstehung der 5 Säulen der Kneipp- Lehre. Ebenso wird die Entwicklung der Kurstadt Bad Wörishofen dargestellt. Im dem Museum befinden sich etwa 3.200 Museumsstücke, von denen an die 2.000 Objekte in der Ausstellung gezeigt werden.
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Wassertor-Museum Isny

Isny, Allgäu

Das Wassertor-Museum ist Teil der Stadtmauer von Isny und befindet sich in einem ehemaligen Stadttor, das Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet wurde. Es diente nicht nur als Wachturm, sondern auch als Gefängnis. Viele Malereien und Inschriften an den Kerkerwänden erinnern noch an die darin einst Gefangenen. Die älteste Kritzelei im Turm stammt aus dem Jahr 1492, die letzten Gefangenen saßen hier während des Ersten Weltkrieges ein.Hoch hinauf ins TürmerstübchenDer Wassertor-Turm war früher mit einem Türmer besetzt. Die Aufgabe des Türmers war die Beobachtung der Umgebung von der Türmerstube aus. So hoch oben über der Stadt, konnte der Türmer frühzeitig Gefahren erkennen, zum Beispiel herannahende Banden oder auch entstehende Brände, und so die Bewohner warnen.Besucher des Wassertor-Museums genießen heute die herrliche Aussicht auf Isny und das Allgäu, die sich von hier oben bietet. Der letzte Türmer wohnte hier bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Sanitäre Anlagen und fließendes Wasser wurden erst im Jahre 1940 in der Türmerstube installiert.Sehenswert ist auch der hölzerne Glockenstuhl mit der barocken Zwiebelhaube. Im Inneren hängt eine fünf Zentner schwere Glocke aus dem Jahre 1643.
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Allgäuer Bergbauernmuseum

Immenstadt, Allgäu

Das Museum zum Mitmachen und BegreifenDas Allgäuer Bergbauernmuseum liegt im Ortsteil Diepholz bei Immenstadt auf einer Höhe von über 1.000 m und ist das höchstgelegene Freilichtmuseum Deutschlands. Das lebendige Museum ist wie ein Bergdorf angelegt und erzählt viel über das Leben im Allgäu, ein Leben mit und in den Bergen.Umgeben von traumhafter Kulisse, machen die Besucher eine kleine Zeitreise in eine Welt vor über 200 Jahren. Die historischen Gebäude dokumentieren anschaulich das entbehrungsreiche und teils schwere Leben der Allgäuer Bergbauern.Tiere hautnah erlebenMisten, füttern, melken, das Austreiben der Tiere auf die Weide, all das ist gerade für Kinder ein sehr schönes und besonderes Erlebnis. Ein aktiv bewirtschafteter Bauernhof ist Teil des Museums, Kinder können hier den Umgang mit den Hoftieren erleben. Alte Haustierrassen wie das Allgäuer Bergschaf, Sulmtaler Hühner und das Allgäuer Braunvieh, also Kühe, gehören zum Bauernhof dazu. Auch ein Imkerhaus mit Bienenstock gehört zur Anlage und kann besucht werden. Spannendes und Interessantes zum Thema "Rund um die Kuh" und über die Milchwirtschaft wird gezeigt. Ein begehbarer Kuhmagen macht den Weg vom Gras zur Milch im wahrsten Sinne des Wortes erleb- und begreifbar. Highlight für die kleinen Bauern ist auch der Trettraktoren-Parcours, der Erlebnisspielplatz und das Hüpfen und Toben im Heu.Kräuterführung und KäsetourAber auch für Erwachsene gibt es viel zu sehen: den schön angelegten Bauerngarten und den Kräutergarten mit seinen vielen Wild- und Gartenkräutern, die früher von den Bergbauern als Tee, Salbe, Tinktur, Öl oder zum Räuchern verwendet wurden.Das Allgäuer Bergbauernmuseum bietet zudem interessante Themenkurse für erwachsene Besucher an wie "Allgäuer Küche", "Backen im Holzofen" oder auch "Buttern und Käsen für den Hausgebrauch". Die Kurse finden in Gruppen von jeweils maximal 15 Teilnehmern statt, es sind jeweils zwei bis drei Stunden Zeit einzuplanen.Im Museumsladen kann man regionale Produkte erwerben, z.B. Honig, Marmeladen und weitere Allgäu-Andenken. Zur Einkehr empfiehlt sich die historische "Höfle-Alpe" oder, nur rund 50 m vom Allgäuer Bergbauernmuseum entfernt, die Gaststube "DreiKäseHoch".
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Heimatmuseum im Hartmannhaus

Marktoberdorf, Allgäu

HeimatgeschichteIm Hartmannhaus in Marktoberdorf ist das Heimatmuseum der Stadt untergebracht. Das stilvollen Gebäude wurde bereits im Jahr 1544 als kleine Landwirtschaft und Handwerksbetrieb genutzt. Im Laufe der Jahre wurde das Haus als Bauernhof, Schuhwerkstatt und Pfründehaus verwendet und war schließlich lange Zeit im Besitz von Kreszentia Hartmann. Erst 1980 übernahm die Stadt das Haus und der Heimatverein richtete nach und nach mit viel Liebe zum Detail das Heimatmuseum darin ein.Vom bäuerlichen LebenDas Heimatmuseum zeigt neben einer einmaligen historischen Sammlung von Mausefallen alles, was in den Jahren 1850 bis 1950 zum Leben auf dem Bauernhof gehörte. Die Ausstellungen über das frühe bäuerliche Wohnen und das bäuerliche Handwerk zeigen zahlreiche Antiquitäten aus der Vergangenheit, die liebevoll restauriert wurden. So sieht man unter anderem eine Schusterstube oder einen Hauswirtschaftsraum aus der Zeit der Jahrhundertwende. Und auch die Tracht der Marktoberdorfer können Besucher hier bewundern.SkistadelDas Museum präsentiert auch eine Ausstellung von alten Wintersportgeräten. Skier aus der Zeit um 1900 bis heute, Skikleidung, Schlittschuhe und Schlitten aus vergangenen Zeiten sind hier zu sehen.Der BauerngartenAuch der nostalgische Bauerngarten am Heimathaus ist liebevoll angelegt und lädt zum Verweilen ein. Hier kann man in die alten Zeiten eintauchen und sich in die Vergangenheit zurückversetzen lassen.
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Isergebirgs Museum Neugablonz

Kaufbeuren, Allgäu

Glas, Schmuck & IndustrieDas Isergebirgs-Museum Neugablonz befindet sich im Kaufbeurer Stadtteil Neugablonz und befasst sich mit der Geschichte der Modeschmuckstadt Neugablonz.Das Museum erzählt von 400 Jahren deutscher Kultur- und Industriegeschichte im Isergebirge, von der Vertreibung der Deutschen 1945 und vom Neubeginn am Beispiel der Neugablonzer Glas- und Schmuckindustrie: über die Anfänge der Schmuckherstellung aus Konservendosen, Glasscherben oder Kartoffelteig bis hin zur Gürtelschnalle für Marlene Dietrich oder dem Verlobungsring von Prinzessin Diana.Oldtimer-Fans können sich über einem VW-Käfer aus dem Jahr 1954 freuen. Er verweist auf einen der bedeutendsten Autokonstrukteure - Ferdinand Porsche, der 1875 in Maffersdorf im Isergebirge geboren wurde.Die EntstehungDas Isergebirgs-Museum wurde im Jahr 2003 eröffnet und geht aus aus zwei Sammlungen hervor, die bis 1999 im Gablonzer Haus zu besichtigen waren: die Sammlung des Gablonzer Archiv- und Museumsvereins und die Ausstellung des Neugablonzer Schmuck- und Industriemuseums. Im Jahr 1999 wurden die beiden Museen geschlossen und die Bestände in Depots eingelagert. Am 1. Juni 2003 wurde das Isergebirgs-Museum Neugablonz eröffnet.
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Künstlerhaus Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Das Künstlerhaus liegt zwischen dem Riesengebirgsmuseum und einem Gewerbegebiet, recht zentral und von der Innenstadt Marktoberdorfs aus fußläufig gut erreichbar. Vom Bahnhof aus läuft man zum Künstlerhaus in nur drei Gehminuten.Das Künstlerhaus in der Ostallgäuer Kreisstadt Marktoberdorf ist ein Museum für zeitgenössische Kunst. Es dient nicht nur als reines Ausstellungshaus, sondern versteht sich als Ort der Kunstvermittlung sowie als Kunstwerkstatt mit museumspädagogisch relevanten Angeboten für Kinder und Jugendliche.Regionale sowie überregionale Kunst wird hier ausgestellt und gefördert, hierzu veranstaltet das Künstlerhaus alljährlich die "Ostallgäuer Kunstausstellung". Alle fünf Jahre findet zudem die Ausstellung "Junge Kunst" statt, bei der der Förderpreis der Antonia und Hermann Götz-Stiftung vergeben wird.Wie entstand das Künstlerhaus?Im Jahre 1969 überließ Dr. Julius Geiger seine Villa im Stil der 20er Jahre der Stadt Marktoberdorf. In dieser Villa wurde die Kulturstiftung Dr. Geiger-Haus gegründet, der sich im Jahre 1997 ein Erweiterungsbau anschloss, der maßgeblich vom damaligen Bürgermeister Franz Schmid in Auftrag gegeben und finanziell getragen wurde.Neben öffentlichen Mitteln stiftete Bürgermeister Schmid mit privaten Zuschüssen einen Großteil der Bausumme. Seit 2001 werden beide Gebäude zusammen als Künstlerhaus Marktoberdorf geführt und vermarktet.Die kubische Architektur des GebäudesEs sorgte für viel Gesprächsstoff in Marktoberdorf, als dieser schmucklose, kubische, rote Klinkerbau, der einer Festung nicht unähnlich sieht, im Jahre 2001 eröffnet wurde. Und das mitten in Bayern, wo Klinkerbauten die absolute Ausnahme darstellen und sämtliche Häuser mit viel Holz, Blumenschmuck, Lüftlmalerei, ausladenden Dächern und Balkonen ausgestattet sind.Zwei würfelförmige Bauten stehen versetzt zueinander und sind mit der alten Geiger-Villa durch eine Glasfuge verbunden. Nach Süden hin schließt das Museumsgelände mit einer Gartenanlage ab, die vielfältig nutzbar ist. Das Gebäude hat eine Grundfläche von 400 m², die auf drei Stockwerken verteilt sind.Die Highlights im Künstlerhaus Marktoberdorf Die zeitgenössische Schwäbische Kunst ist mit einer eindrucksvollen Sammlung von derzeit rund 250 Gemälden, Fotografien, Zeichnungen und Plastiken regionaler Künstlerinnen und Künstler vertreten. Darunter zahlreiche Werke des bekannten Künstlers Franz Hitzler und des spanischen Malers Gustavo.Die musikalischen Darbietungen sowie die sonntäglichen Führungen unter dem Motto "Kunst, Kaffee & Kuchen" runden das breitgefächerte Angebotsprogramm des Kunsthauses ab.

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Obermühle Säge

Fischen, Allgäu

Es klappert die Mühle...Die historische Obermühle in Fischen gehört zu den ältesten Sägemühlen im Allgäu. Bis ins Jahr 1508 lässt sich die Reihe der Besitzer zurückverfolgen.Sie wird ausschließlich von einem Wasserrad angetrieben und ist noch immer voll funktionsfähig. Mittlerweile wird die Mühle nur noch als ein reiner Museumsbetrieb benutzt. Für einige wenige Spezialaufträge wird sie aber manchmal noch gebraucht. Speziell die Hölzer alter historischer Häuser können ohne großen Schaden zu nehmen mit dieser Säge bearbeitet werden.Die Technik der Mühle ist ungefähr auf dem Stand von 1840. Im Jahre 1970 kam das Wasserrad zum Stillstand. Durch eine aufwendige, liebevolle Restaurierung 1984/1985 konnte ein Stück Fischinger Handwerkskunst erhalten werden.Führungen Die beiden "Säger" Hans & Hans bieten seit 1985 Führungen durch die Mühle an und zeigen wie Anno dazumal - ohne Strom, nur mit Hilfe der Wasserkraft selbst größte Holzstämme mühelos zerlegt wurden. Neben diesen Führungen sorgen die beiden Säger mit unermüdlichen Einsatz auch dafür, dass die Sägemühle erhalten und in Betrieb bleibt.
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Stadtmuseum Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Stadtgeschichte anschaulich präsentiertIm Stadtmuseum wird die Geschichte Marktoberdorfs lebendig. Es werden Funde aus der Vor- und Frühgeschichte der Stadt, speziell aus der Alemannenzeit, gezeigt und die Entwicklung des Stadtbilds dargestellt.In 18 Räumen und auf 380 m² Fläche entdecken Besucher einiges über Früh- und Stadtgeschichte, Glaubenswelt, Handwerk und Industrie, Hauswirtschaft sowie Lebens- und Wohnkultur aus längst vergangenen Zeiten.Geschichte in wohldosierten PortionenGeschichte wird im Stadtmuseum Marktoberdorf bunt und greifbar - Eltern und Lehrer schätzen das museumspädagogische Konzept. Ob beim Schreiben mit der Feder oder beim Waschen wie vor 100 Jahren mit dem Waschbrett, hier geschieht Wissensvermittlung auf sehr unterhaltsame Weise. Ob junge oder ältere Besucher, hier kann man sich ausprobieren und immer wieder Neues entdecken.Die Spöttl-Krippe - Wunderwerk aus dem Jahre 1890Die Spöttl-Krippe ist ein kleines technisches Wunderwerk. Erbaut wurde sie im Jahre 1890 durch Theodor Spöttl. Ob Tier, Mensch oder Engel - alles bewegt sich mechanisch, nichts an dieser Krippe steht still. Türen öffnen sich, eine ganze Schafherde läuft los, Hirten hacken Holz, alles angetrieben von kleinen Rädern, Riemchen, Federn. Früher wurden diese mittels Wasserkraft von einer kleinen Turbine angetrieben, heute kommt der Strom dazu aus der Steckdose.Filigran und schön gearbeitet, wird die Krippe besonders lebendig, wenn eine Figur der Krippe das Weihrauchfass öffnet und sich dieser besondere Harzduft überall im Raum verteilt... Die Krippe ist immer mittwochs und sonntags zwischen 15 und 16 Uhr in Betrieb.
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Erzgruben Erlebniswelt am Grünten

Burgberg, Allgäu

Bergbaugeschichte anschaulich gemachtAus den ehemaligen Erzgruben tief im Inneren des Grünten, eines der markantesten Berge im Allgäu, ist ein Museum zum Anfassen geworden. Alte Stollen führen die Besucher zurück in vergangene Jahrhunderte, als Eisenerz gefördert und in der nahen Umgebung verhüttet wurde. Die Tour führt vom Museumsdorf zum "Andreas-Tagebau" und dann weiter zu zwei Erzgruben. Hier führt ein etwa 60 m langer Weg tief hinein ins Innere der Grube. Insgesamt dauert die Führung etwa 2 bis 2,5 Stunden.Sehen - Anfassen - Erleben!Zwei Stollen und ein Tagebau wurden für Besucher zur Besichtigung restauriert und ausgebaut. Von einem Kiosk aus führt der Weg zunächst zum Museumshaus, das sich mit einer vielfältigen Auswahl von Mineralien und Fossilien der Geologie der Allgäuer Alpen und speziell des Grünten widmet. Den Kindern wird das Thema Geologie spielerisch vermittelt. Bis zu 60 m führen die Gänge in die Erzgruben hinein. © Erzgruben Burgberg e. V.In einer "Knappenhütte" vermitteln Schautafeln und Ausstellungsstücke alles Wissenswerte über die damalige Bergbautechnik, über die Ausrüstung der Knappen, über Schächte und Stollen, über die Verhüttung des Erzes, das Schmelzen und die Schlacke.Die "Schauschmiede" führt den Besuchern vor Augen, welche Waren und Gerätschaften mit dem damals hergestellten Eisen fabriziert wurden. Die Schmiede ist ein wahres Kleinod. Es ist eine komplett erhaltene historische Schmiede und zeigt anschaulich, wie früher Dinge des täglichen Bedarf (z.B. Heugabel, Hufeisen, Nägel, ...) hergestellt wurden.Knappenhock und MuseumsbähnleNach dem Besuch im Museumsbergwerk lädt der "Knappenhock" mit Sonnenterrasse zur gemütlichen Einkehr ein. Kühle Getränke, deftige Brotzeiten, Kaffee und Kuchen bieten ein leckeres und gutes Angebot.Zur Erzgruben Erlebniswelt am Grünten gibt es keine öffentliche Zufahrt. Man erreicht das Museumsdorf entweder zu Fuß über die Starzlachklamm oder mit dem gemütlichen Erzgrubenbähnle. Die Fahrt dauert (je nach Zustieg) etwa eine halbe Stunde. Die einfache Fahrt kostet für Erwachsene 4,- Euro, Kinder zahlen 2,50 Euro. Eine Hin- und Rückfahrt kostet für Erwachsene 7,50 Euro, für Kinder 4,50 Euro.
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Heimatmuseum Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eine Reise in die VergangenheitDas Heimatmuseum Oberstdorf befindet sich im "Köcherlehaus", einem alten Allgäuer Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Haus überstand fast als einziges Gebäude der Stadt den großen Brand im Jahr 1865 und beherbergt seit 1932 das Heimatmuseum.Das Museum zeigt auf anschauliche Weise, wie die Bewohner des Dorfes im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten, wie Mühsam die Alpwirtschaft war, wie sich der Alpinismus entwickelte, wie sich die alten Bräuche bis heute erhalten haben und wie in einer alten Sennküche Käse hergestellt wurde. Auch einer relativ jungen Entwicklung des Ortes, dem Tourismus, ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. In 38 Räumen und auf einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes. Die gute StubeBetritt man das Museum durch die reich verzierte Haustür, steht man zuerst in der Flurküche, dem zu früheren Zeiten für die Hausfrau wichtigsten Raum des Hauses. Hier verrichtete die Bäuerin einen großen Teil ihrer täglichen Arbeiten. Eine Tür weiter befindet sich die typische Bauernstube. Decke, Boden und Wandvertäfelung sind im Original erhalten. Die Stube war der wichtigste - und meist auch der einzige Raum des Hauses, der beheizt wurde.Da viele Bauern von der Landwirtschaft allein nicht leben konnten, verrichteten sie, neben dem Tagwerk auf dem Feld und im Stall, Handarbeiten wie das Schustern, Nähen oder Flachs herstellen. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Webstube, Sennküche und Seilerei vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damals doch recht kargen und beschwerlichen Leben in und mit den Bergen.Die Schratt‘sche Schuhsammlung Etwas kurios: Der größte Lederschuh der Welt. © Heimatmuseumsverein Oberstdorf e.V.Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geboren 1886 in Oberstdorf, gestorben 1969 ebenda) hinterließ der Gemeinde eine umfangreiche Schuhsammlung seiner gefertigten und preisgekrönten Meisterstücke.Ein besonderes Highlight ist der größte, handgefertigte Schuh der Welt. Der lederne Skischuh wurde im Jahr 1950 von Josef Schratt in Schuhgröße 480 (!) angefertigt. Verarbeitet wurden dazu 40 m Bergseil und 18 Rinderhäute. Der Schuh hat eine Höhe von 1,65 m, eine Länge von 3,15 m, das Gewicht liegt bei 400 kg.Für den Besuch im Heimatmuseum Oberstdorf sollte man sich etwa 2 Stunden Zeit einplanen. Wer weitere Informationen und Literatur wünscht, wird sicher im angeschlossenen Museumsladen fündig.
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Kloster Sankt Mang

Füssen, Allgäu

Prachtvolle BarockanlageDas Benediktinerkloster St. Mang in Füssen ist eine eindrucksvolle Barockanlage, deren Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Der Mönch Magnus gründete im Jahre 748 genau an diesem Ort eine kleine Mönchszelle. Nachdem immer mehr Mönche den Weg hierher fanden entstand Jahrhunderte später das barocke Benediktinerkloster St. Mang.Neben dem imposanten Äußeren der prachtvolle Klosteranlage lassen auch auch die üppig dekorierten Innenräume den früheren Reichtum des Benedektinerstifts erahnen. Besonders schön sind die imposante Bibliothek und der Fürstensaal, die ein Beispiel für die überschäumende Dekorationslust und Farbenpracht des bayerischen Barock darstellen.Rathaus & MuseumDas Kloster St. Mang beherbergt im Nordflügel das Rathaus von Füssen. Im Südflügel befindet sich das Museum der Stadt Füssen, in dem neben der Geschichte des Klosters und der Stadtgeschichte von Füssen auch zahlreichen Kunstwerken von der Romanik bis zum Rokoko ausgestellt sind. Auch eine der europaweit schönsten Sammlungen historischer Lauten und Geigen wird hier gezeigt, was auf die Bedeutung Füssens als Wiege des europäischen Lauten- und Geigenbaus zurückgeht.
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Museum Hofmühle

Immenstadt, Allgäu

Für große und kleine EntdeckerIn der alten Mühle aus dem 18. Jahrhundert ist seit 1990 das Museum Hofmühle als regionales Schwerpunktmuseum für das obere Allgäu untergebracht. Lange Zeit galt die Mühle als eine der leistungsfähigsten Mühlen im Bezirk Schwaben.Heute findet man hier auf 1.000m² das größte Museum im Landkreis Oberallgäu. Das Erlebnismuseum befasst sich mit unterschiedliche Themen, die durch eine attraktive und anschauliche Präsentation in modern gestalteten Ausstellungsräumen überzeugen.Man erfährt Wissenswertes angefangen bei bei der mittelalterlichen Stadtgründung Immenstadts bis hin zur Industriegeschichte der Stadt und lernt Interessantes zu den spätmittelalterlichen Burgruinen in der Region. Weiter wird Immenstadt als Handelsort gezeigt, insbesondere in Bezug auf den Salz- und Leinwandhandel. Auch die wichtige Bedeutung des Wassers für die Region wird hier veranschaulicht.Kinder im MuseumAuch für Kinder gibt es hier einiges zu entdecken Einige Ausstellungsbereiche sind besonders kindgerecht gestaltet und laden zu Mitmachen ein.Ausstellungen & PreiseNeben der Dauerausstellung präsentiert der Heimatverein Immenstadt als Museumsträger interessante Sonderausstellungen und veranstaltet auch Kulturabende mit verschiedenen Themen.Die vorbildliche Gestaltung des Museums wurde im Jahr 2000 mit dem Schwäbischen Museumspreis geehrt.
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Skimuseum Fischen

Fischen, Allgäu

Mitten in der Allgäuer Gemeinde Fischen befindet sich das Heimatmuseum des Ortes. Neben zahlreichen Ausstellungsstücken, die den Alltag vergangener Tage erlebbar machen, ist auch ein Skimuseum eingerichtet. Die Allgäuer Alpenregion in und um Fischen ist seit langem für ihren Wintersport bekannt. Im Skimuseum erhält der Besucher nostalgische Einblicke in die Entwicklung des Skisports in der Region.Die Geschichte des Skimuseums FischenZu Beginn der 1990er Jahre entstand eine erste Privatsammlung, die sich ganz auf den Wintersport konzentrierte. Im Mai 1994 wurde schließlich ein Skimuseum eröffnet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bis 1998 waren die Ausstellungsräume im örtlichen Kurhaus untergebracht. Da die Sammlung von Exponaten jedoch rasch anstieg, wurden die Räumlichkeiten zu klein. Daher zog das Museum in das sogenannte "Gschwenderhaus" um: Es ist das einzig erhaltene Bauwerk, das auf das 17. Jahrhundert zurückdatiert werden kann, und hat somit von sich aus bereits musealen Charakter.Ein Hauch von NostalgieNeben den alten Plakaten von Olympischen Winterspielen zeigt eine Skiwerkstatt die verschiedensten Utensilien, die für die Herstellung von Skiern und deren Reparatur notwendig waren und sind. Auch dem seit 1925 betriebenen Skisprung ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. Zu den Ausstellungsstücken gehören außerdem Eisstöcke, Schlittschuhe und natürlich zahlreiche Skier. Wer drei Meter lange Lappenskier, Norwegerskier aus dem Jahre 1850 oder russische Fichtenholzskier bewundern möchte, ist im Skimuseum von Fischen im Allgäu genau richtig.Das Museum hat an zwei Nachmittagen in der Woche regulär geöffnet. Führungen (auch für Gruppen) finden nach Vereinbarung statt.
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Allgäu-Museum Kempten

Kempten, Allgäu

Ein Museum im KornhausDas Allgäu-Museum liegt in Kempten, es wurde im Jahre 1999 eröffnet und ist eines der bekanntesten Museen im schwäbischen Raum. Das Museum befindet sich im sogenannten Kornhaus, einem über 300 Jahre alten Barockgebäude ganz in der Nähe der Kemptener Altstadt. Das Kornhaus diente früher, wie der Name schon sagt, als Kornlagerstätte.Geplant ist, dass das Allgäu-Museum Ende 2018 seine Pforten im Kornhaus schließt. Eine neue Galerie im Marstall soll dann die Exponate übernehmen, das Kultur- und Museumsangebot wird insgesamt erweitert.Auf ZeitreiseAuf insgesamt sechs Etagen kann man hier die Kultur und Geschichte der Stadt Kempten und des Allgäuer Raums ganz nah erleben. Eine Zeitreise durch das Allgäu führt durch verschiedene Epochen und zeigt die Welt der Bauern, Bürger und Fürstäbte. Einmalige und seltene Ausstellungsstücke begleiten die Besucher auf ihrer Reise durch die Jahrhunderte. Auch unterschiedliche Allgäuer Dialekte können sich die Besucher anhören.Im Kunstgewölbe des Museums ist die größte Sammlung Allgäuer Kunst untergebracht. Das Gewölbe bietet ein schönes Ambiente für die vielfältige Kunst des Allgäus. Schwerpunkt der Galerie bilden Werke des 19. und 20. Jahrhunderts mit Landschaftsbildern und plastischen Werken von klassischer Moderne bis zur aktuellen Kunst.Museum auch für KinderFür Kinder gibt es einen eigenen Kinderpfad, der den Kindern die Kunst auf spielerische und interessante Art näher bringen möchte. Es werden auch Kinderführungen angeboten, in denen Handpuppen wie der Uhu Schuhu, die kleine Maus oder die Bäuerin Interessantes aus der Geschichte des Allgäus berichten.Dem Museum angeschlossen ist auch ein Café und ein Museumsshop.
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Archäologischer Park Cambodunum

Kempten, Allgäu

Antike Siedlungen und Tempel mitten in KemptenKempten - zu römischer Zeit trug es den Namen Cambodunum - war einst das zivile Verwaltungszentrum und Sitz des Stadthalters der Provinz Rätien. Die Überreste der einstigen antiken Römersiedlung Cambodunum können im Archäologischen Park Cambodunum (APC) am Stadtrand von Kempten besichtigt werden. Der 1983 eröffnete Park gibt einen einmaligen Einblick in die Lebenswelt der Römer und deren Stadtleben vor über 2000 Jahren.Seit 1885 wurde der Park der im 1. Jahrhundert n. Chr. in Stein erbauten Römerstadt Cambodunum durch die vielen Ausgrabungen nach und nach erschlossen. Anhand begleitender Ausstellungen im Archäologischen Park kann der Besucher das Leben in dieser Römerstadt hautnah miterleben.Lebendiges Bild einer längst vergangenen ZeitGezeigt werden hier wiederhergestellte Gebäude der antiken Siedlung und es ist gelungen, ein lebendiges Bild der Anlage in der römischen Zeit nachzuzeichnen. Zu sehen sind der rekonstruierte gallorömische Tempelbezirk mit verschiedenen Tempelbauten und Altären aus Stein. Schautafeln und archäologische Fundstücke vervollkommnen das lebendige Bild des Tempelbezirks und der römischen Götterwelt.Forum und BasilikaDas Forum ist der interessanteste Baukomplex der Ausstellung: Hier sind die Grundmauern der Basilika zu sehen, dem damals wohl prachtvollsten Versammlungsraum der Stadt. Das Forumsgelände ist jederzeit frei zugänglich.Die "Kleinen Thermen" sind eines der frühesten bekannten Beispiele antiker Badegebäude nördlich der Alpen. In einem Ausstellungsgebäude kann man die originalen Grundmauern, Böden, Heizkeller und Kanäle der einstigen Thermenanlage besichtigen. Ein großes Gesamtmodell der Thermenanlage sowie Schautafeln zeigen eindrucksvoll das antike und römische Badewesen.Museumsshop und CaféDie Taberna am Tempelbezirk ist ein Museumsshop und ein kleines Café. Hier finden sich kleine römische Mitbringsel, Postkarten und Andenken oder man stärkt sich mit einem kleinen Imbiss und Getränken. Außerdem gibt es hier besondere Spezialitäten nach original römischem Rezept wie Honiglebkuchen oder Würzwein.
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Hammerschmiede Wertach

Wertach, Allgäu

400 Jahre Schmiedehandwerk in WertachDie mittelalterliche Hammerschmiede am Ortsrand von Wertach blickt auf fast 400 Jahre Geschichte zurück. Errichtet zwischen den Jahren 1610 und 1620, steht die Schmiede heute unter Denkmalschutz.Zu früheren Zeiten wurden hier hauptsächlich Waffen hergestellt, später dann land- und forstwirtschaftliche Werkzeuge. Heute ist die Schmiede nicht mehr in Betrieb, wird jedoch als Museums- und Schauschmiede genutzt und kann besucht werden.Esse und AmbossSeit vier Generationen ist die Wertacher Schmiede im Besitz der Familie Martin Huber. Selbst im Laufe der Jahrhunderte hat sich an der alten Technik des Hammerschmiedens kaum etwas verändert. Angetrieben von zwei durch Wasserkraft betriebene Wasserräder, formen die beiden 150 kg schweren Breit- und Streckhämmer das glühende Eisen. Auch der imposante Schleifstein von vier Tonnen Gewicht wird nur durch Wasserkraft angetrieben.Bei einer Führung erhält man einen sehr interessanten Einblick in dieses aussterbende Handwerk. Mit der Allgäu Walser Card (Gästekarte von teilnehmenden Betrieben) ist der Besuch der Schmiede kostenlos. Separate Gruppenführungen können ebenfalls vereinbart werden. Der Preis hierfür beträgt 40 Euro pro Gruppe.

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