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Blühende Bergwiese

Göfis, Österreich

liegt auf 600 m

Wettervorhersage für Göfis in / Vorarlberg
Samstag, den 18.11.2017FrühMittagAbend

Prognose:
Es wird zumindest zeitweise sonnig und es bleibt bis zum Abend weitgehend trocken.

Wetter:
Temperatur:-2°C5°C2°C
Niederschlags-
wahrscheinlichkeit:
Nieder-
schlag?
k.A.k.A.k.A.

Quelle: ZAMG

Blick auf Göfis
Göfis / © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)

Der im Bundesland Vorarlberg und dort im Bezirk Feldkirch gelegene Ort Göfis beherbergt etwa 3.500 Einwohner. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 842 unter dem Namen "Segavio". Der keltische Begriff "segos" stand für Sieg, Kraft und Stärke.

Göfis gilt als der Eingang zur Walgau, einem 20 Kilometer langen Seitental des Rheintals, durch das der Fluss Ill sich seinen Weg ins Elsass bahnt. Das Ortszentrum von Göfis liegt 558 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde Göfis umfasst eine Fläche von etwa 9 km².

Sehenswürdigkeiten

Katholische Pfarrkirche St. Luzius in Göfis
St. Luzius / © böhringer friedrich, Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.5)

Die katholische Pfarrkirche St. Luzius blickt auf eine lange Geschichte zurück. Genau wie der Ort im Jahr 842 erstmals erwähnt, wurde hier im Jahr 1256 eine erste Priesterweihe durchgeführt. Ab dem Jahr 1503 neu gebaut, wurde die Kirche 1506 geweiht. Nach Umbauten und Neueinrichtungen im 19. Jahrhundert, erfolgte von 1972 - 1975 ein Neubau der Kirche, bei dem der gotische Chor und der Kirchturm einbezogen wurden.

Die im Ort befindliche Kapelle des Heiligen Sebastian wurde im Jahr 1429 geweiht. Burg Sigberg im Göfner Ried war bereits seit Beginn des 17. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. Heute steht die Burgruine unter Denkmalschutz.

Landschaft

Das Naturschutzgebiet "Gasserplatz" am Ortsrand von Göfis bietet seltenen Moorpflanzen eine Heimat. Am nördlichen Waldrand steht zudem eine etwa 250 - 350 Jahre alte Eiche, die im Naturdenkmalbuch eingetragen ist. Sie besticht durch ihre Ausmaße: So ist sie etwa 30 Meter hoch und weist einen stattlichen Umfang von 3,5 Metern auf. An ihrem Standort wurde der Namensgeber des Gebietes, Gassel, im Jahr 1864 hingerichtet. Es handelt sich um die letzte in Vorarlberg vollzogene Hinrichtung.

In den 1980er Jahren wurde im Rahmen der Bauarbeiten zum Ambergtunnel in Göfis ein Gletschertopf entdeckt. Hervorgerufen durch abfließendes Gletscher-Schmelzwasser bildet sich eine Vertiefung im Gestein, die in der Sprache der Geologen Gletscher- oder Riesentopf genannt wird.



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