Göfis, Österreich

Liegt auf:600 m

Einwohner:3060

Wetter für Göfis, heute (28.11.2022)
Prognose: Sonne gibt es nur selten, meist ist es stark bewölkt und später regnet es leicht.
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Früh - 06:00

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Mittag - 12:00

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Der im Bundesland Vorarlberg und dort im Bezirk Feldkirch gelegene Ort Göfis beherbergt etwa 3.500 Einwohner. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er im Jahr 842 unter dem Namen "Segavio". Der keltische Begriff "segos" stand für Sieg, Kraft und Stärke.

Göfis gilt als der Eingang zur Walgau, einem 20 Kilometer langen Seitental des Rheintals, durch das der Fluss Ill sich seinen Weg ins Elsass bahnt. Das Ortszentrum von Göfis liegt 558 Meter über dem Meeresspiegel. Die Gemeinde Göfis umfasst eine Fläche von etwa 9 km².

Sehenswürdigkeiten

Die katholische Pfarrkirche St. Luzius blickt auf eine lange Geschichte zurück. Genau wie der Ort im Jahr 842 erstmals erwähnt, wurde hier im Jahr 1256 eine erste Priesterweihe durchgeführt. Ab dem Jahr 1503 neu gebaut, wurde die Kirche 1506 geweiht. Nach Umbauten und Neueinrichtungen im 19. Jahrhundert, erfolgte von 1972 - 1975 ein Neubau der Kirche, bei dem der gotische Chor und der Kirchturm einbezogen wurden.

Die im Ort befindliche Kapelle des Heiligen Sebastian wurde im Jahr 1429 geweiht. Burg Sigberg im Göfner Ried war bereits seit Beginn des 17. Jahrhunderts dem Verfall preisgegeben. Heute steht die Burgruine unter Denkmalschutz.

Landschaft

Das Naturschutzgebiet "Gasserplatz" am Ortsrand von Göfis bietet seltenen Moorpflanzen eine Heimat. Am nördlichen Waldrand steht zudem eine etwa 250 - 350 Jahre alte Eiche, die im Naturdenkmalbuch eingetragen ist. Sie besticht durch ihre Ausmaße: So ist sie etwa 30 Meter hoch und weist einen stattlichen Umfang von 3,5 Metern auf. An ihrem Standort wurde der Namensgeber des Gebietes, Gassel, im Jahr 1864 hingerichtet. Es handelt sich um die letzte in Vorarlberg vollzogene Hinrichtung.

In den 1980er Jahren wurde im Rahmen der Bauarbeiten zum Ambergtunnel in Göfis ein Gletschertopf entdeckt. Hervorgerufen durch abfließendes Gletscher-Schmelzwasser bildet sich eine Vertiefung im Gestein, die in der Sprache der Geologen Gletscher- oder Riesentopf genannt wird.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Gemeindeamt Göfis
Kirchstraße 2
6811 Göfis
Österreich
Tel.: +43 5522 72715

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Natur

Rappenlochschlucht

Dornbirn,

Die Rappenlochschlucht liegt südöstlich des Ortszentrums von Dornbirn im österreichischen Vorarlberg, unweit des Bodensees. Ebenso wie die Alplochschlucht gehört die Rappenlochschlucht zu den größten Schluchten Mitteleuropas, ein Naturspektakel der Extraklasse. Dank sicherer und gut beschilderter Wanderwege ist sie ein beliebtes Ausflugsziel.Erschließung der RappenlochschluchtDie Bezeichnung Rappenlochschlucht geht vermutlich auf den Waldrapp zurück, eine Ibisart, die in den Alpengebieten seit dem späten Mittelalter ausgestorben ist. Die Schlucht entstand am Ende der Eiszeit. Über Tausende von Jahren wurde sie von den mächtigen Schmelzwassermassen zurückweichender Gletscher in den Fels gefräst.Die ersten Steige und Stege wurden angelegt, um Druckrohrleitungen, die durch die Schlucht zu Turbinen in Gütle führten, zu warten. Bei der Erschließung der Rappenlochschlucht hat sich der Textilfabrikant Franz Martin Hämmerle besonders verdient gemacht. Besucher konnten die Schlucht 1902 erstmals begehen. Nach einem gewaltigen Felssturz 2011 war sie zunächst nicht mehr zugänglich. Die in zwei Etappen errichtete neue Weg- und Steganlage wurde am 24. August 2013 freigegeben.Ein einzigartiges Naturspektakel Der Eingang zur Rappenlochschlucht befindet sich im Stadtteil Gütle, unmittelbar am Krippen- und Rolls-Royce-Museum. Grandiose Felswände, Tunnel, steile Treppen, schmale, gut ausgebaute Stege und atemberaubende Wasserfälle machen eine Durchquerung der Rappenlochschlucht zu einem unvergesslichen Abenteuer.Die faszinierende Steganlage führt an schroffen Felswänden entlang, nahezu frei schwebend weiter oberhalb des Felssturzes und unter der neuen Schluchtbrücke hindurch. Jederzeit begleitet von spektakulären Aussichten. Der tosende Wasserfall und der idyllisch gelegene Staufensee fügen sich harmonisch in die einzigartige Schluchtenlandschaft ein.Der Staufensee verbindet die Rappenlochschlucht mit der Alplochschlucht, die ebenfalls gut erschlossen ist. Ausgehend von der Ebniterstraße gelangt man zur Amannsbrücke, einer Perle der Brückenarchitektur des 19. Jahrhunderts. Die grandiose Kulisse der Rappenlochschlucht bei Dornbirn ist immer wieder Schauplatz verschiedenster Kunstaktionen und Events.
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Sehenswürdigkeiten

Rotes Haus

Dornbirn,

Das Rote Haus liegt im Herzen der österreichischen Stadt Dornbirn im Stadtteil Markt. Neben der klassizistischen Pfarrkirche und zahlreichen mit Giebeln versehenen Heimatstilhäusern sticht das Rote Haus, das Wahrzeichen der Stadt, besonders ins Auge. Erbaut wurde das Rote Haus Dornbirn im Jahre 1639 von den Eheleuten Michael und Verena Danner. Diese nutzten es als Wohn- und Gasthaus und als Tanzstätte.Später wurde es zu einem Zentrum der Gemeindepolitik, wobei von der Freitreppe häufig öffentliche Bekanntmachungen verkündet wurden. Im Jahr 1771 fand in diesem Gebäude das vermutlich bedeutendste Ereignis der Dornbirner Geschichte statt, der Loskauf von den Grafen von Ens, der die Dornbirner Bürger von der Emser Landesherrschaft befreite.Vor dem Verfall gerettetIn den Folgejahren drohte der Verfall des Gebäudes. Um das Rote Haus vor dem Abriss zu retten, erwarben es August Rhomberg, ein Nachfahre des Erbauers, mit seiner Ehefrau Elfriede im Jahr 1954 und renovierten es stilgerecht mit hohem Aufwand. Heute ist das Gebäude das älteste Rheintalhaus Dornbirns und wird nach wie vor als Gastwirtschaft geführt. Letztmalig restauriert wurde das Gasthaus Mitte 2007.Das Rote Haus - nicht nur in Dornbirn bekanntDas Gebäude ist ein besonders schönes Beispiel der einst hier vorherrschenden Holzbauweise. Namensgebend ist die rote Fassadenfarbe, für die bis zum Mittelalter Stierblut verwendet wurde. Die vierteiligen Fenster verfügen über versenkbare, bemalte Zugläden. Die Dachtraufen-Unterseiten zieren Ranken.Am Hauptfrontgiebel thronen die Wappenschilder Danner und Rhomberg. Im Innern sorgen handgehauenes Gebälk, Wandvertäfelungen, schöne Schnitzereien und handbemalte Bauernschränke für ein gemütliches Ambiente. Antiker Hausrat sowie kunsthandwerkliche und heimatkundliche Antiquitäten ziehen Besucher in ihren Bann.Das Erdgeschoss im Roten Haus beherbergt ein Café und eine Eisdiele, die zum Genießen und Verweilen einladen. Eine Treppe führt ins Restaurant, wo gehobene und traditionelle Küche den Gaumen verwöhnen.
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Sehenswürdigkeiten

Kunstraum Dornbirn

Dornbirn,

Altes Industriegelände mit neuer NutzungDer Kunstraum Dornbirn befindet sich in einer ehemaligen Montagehalle, die 1893 aus Backsteinen errichtet wurde. Bis zur Schließung der Firma Rüsch 1984 diente sie dem Bau von Turbinen.Im Jahr 2000 fand ein Wettbewerb zur Landschaftsgestaltung statt. In dessen Folge wurde das städtische Erholungsgebiet umgestaltet. Zum Stadtgarten Dornbirn gehört auch die benachbarte inatura Erlebnis Naturschau.Die erste Ausstellung auf dem verlassenen Firmenareal fand 2004 statt. Bis heute ist die Montagehalle im ursprünglichen Zustand mit einfacher Verglasung ausgestattet. Auf einer nicht beheizbaren Fläche von insgesamt 400 m² können jeweils nur drei Ausstellungen von April bis November gezeigt werden. Doch gerade darin liegt der besondere Reiz der Dornbirner Industriearchitektur.Seit 2004 eine Plattform für nationale und internationale KünstlerDer Kunstraum Dornbirn greift aktuelle Strömungen der zeitgenössischen und bildenden Kunst in wechselnden Ausstellungen auf. Das Thema besteht immer in der Verbindung und Auseinandersetzung von Natur und Kunst. Vom Verein des Hauses, der sich 1987 gründete und öffentlich unterstützt wird, werden namhafte oder experimentelle Künstler eingeladen.Die überwiegend installativen Kunstwerke entstehen erst vor Ort und berücksichtigen die außergewöhnliche Qualität der Architektur. Zu jeder Ausstellung erscheint ein Katalog mit Textbeiträgen, Ansichten zur Ausstellung und einem Interview des Künstlers. 2013 erhielt der Verein eine Schenkung aus dem Skulpturengarten Dornbirn und ist seither bemüht, die Sammlung Vorarlberger Künstler zu bewahren und zu erweitern.
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Essen & Trinken

Burgrestaurant Gebhardsberg

Bregenz,

Feinste Küche, edle Tropfen und mittelalterlicher FlairSpeisen wie die Könige und dazu ein tollen Ausblick auf den Bodensee, das Rheintal und die Schweizer Berge, all das bietet das Burgrestaurant Gebhardsberg. Mit dem Bau der Burg wurde in mehreren Etappen bereits vor dem Jahr 1097 begonnen. Auch heute ist das Gemäuer noch in sehr gutem Zustand und der Burghof mit seiner Kapelle lädt zu einem kleinen Verdauungsspaziergang ein. Im Sommer kann man auf der neu renovierten Terrasse den Abend gemütlich ausklingen lassen.Menü oder doch lieber à la Carte?Das Restaurant bietet abwechslungsreiche 4- und 5-Gänge-Menüs, aber auch à la Carte gibt es eine große Auswahl. Die verwendeten Lebensmittel kommen alle aus der Region, denn hier unterstützt man die Initiative “Genuss Region Österreich”.Wer gerne etwas Besonderes erleben und essen möchte, kann sich für eine “Tafeley” anmelden, dann wird gespeist wie im Mittelalter. Sonntags gibt es regelmäßig Lunch-Buffets all inclusive für 42€ pro Person.Weinliebhaber aufgepasst!Für alle Weinliebhaber, gibt es einen Weinkeller mit über 100 verschiedenen Weinsorten von den besten Weingütern Österreichs und der Bodensee-Alpenregion. Der Weinkeller befindet sich im alten Wasserturm. Dieser ist noch aus dem Jahre 1079 erhalten und somit der älteste Gebäudeteil des früheren Schloß “Hohe Bregenz”. Regelmäßig werden auch Weinverkostungen mit dem Hausherrn und Weinakademiker Christian Greber angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche St. Viktor

Viktorsberg,

Die Pfarrkirche St. Viktor befindet sich an der Viktorsberger Hauptstraße auf 880 m Seehöhe. Dieses römisch-katholische Gotteshaus der Diözese Feldkirch grenzt an den Ortsfriedhof und an den Klostergarten des ehemaligen Schottenklosters Viktorsberg. Von hier aus haben die Kirchenbesucher einen schönen Panoramablick über das Vorarlberger Vorderland, der bis zum Bodensee und zur Schesaplana an der Schweizer Grenze reicht.Ehemalige KlosterkircheDie Geschichte dieser Pfarrkirche ist eng mit jener des Klosters Viktorsberg verbunden, das eine der ältesten Ansiedlungen der Christen in Vorarlberg war. In dieser ehemaligen Klosterkirche soll der Heilige Eusebius von Rankweil nach seiner Enthauptung im Jahr 884 seinen Kopf niedergelegt haben. Das Gotteshaus ist dem Heiligen Viktor geweiht, der hier bereits zu Lebzeiten des Eusebius verehrt wurde. Graf Rudolf III. von Montfort veranlasste im Jahr 1370 eine Renovierung von Kirche und Kloster.Kirchenarchitektur Architekturinteressierte entdecken in der Pfarrkirche St. Viktor ein Langhaus aus der Spätromanik und einen gotischen Chor. In architektonischer Hinsicht prägen die Spitzbogenfenster, ein Satteldach und ein Rundbogenportal dieses Kirchengebäude, das im 18.Jahrhundert barockisiert wurde. Der heutige Kirchturm geht auf die Kirchenerweiterung im Jahr 1960 zurück. Sehenswert sind außerdem das offene Gebälk des Hochaltars, das Altarbild der Heiligen Maria mit Kind und die Gnadenkapelle Maria vom Guten Rat.Kirchenausstattung mit Fresken und GlasmalereienDie Fresken der Pfarrkirche St. Viktor bilden den Zug der Seligen und die Legende des Heiligen Eusebius ab, dessen Reliquien in einem Schrein aufbewahrt werden. Auf den Glasmalereien sind Graf Rudolf IV. mit dem Montfortwappen und der Heilige Franziskus abgebildet. In dieser beliebten Hochzeitskirche ertönen eine Orgel aus dem Jahr 1895 und ein Glockengeläut aus dem Jahr 1962.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Hohenbregenz

Bregenz,

An der Südwestflanke des Pfänders, des Hausbergs der am Ostufer des Bodensees liegenden Stadt Bregenz, bildet ein felsiger Bergsporn den knapp 600 Meter hohen Gebhardsberg. Er trägt mit der Burg Hohenbregenz eine geschichtsträchtige Ruine, von der bis heute nur noch eine Ringmauer und Teile des Palas erhalten geblieben sind.Ein lohnenswerter AufstiegDie Ruine der Burg Hohenbregenz liegt sozusagen auf dem Weg von der Stadt Bregenz hinauf zum Gipfel ihres Hausbergs. Von diesem, heute als Gebhardsberg bekannten, Ort aus bietet sich eine fantastische Aussicht auf den Bodensee.Vor mehr als 1000 Jahren gegen Ende des 11. Jahrhunderts entstand hier die Burg Hohenbregenz. Sie diente in der Folgezeit mehreren Grafen und Vögten als Sitz und wurde kurz vor ihrer Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg noch zur Festung ausgebaut.In der danach von Einsiedlern in Besitz genommenen Ruine entstand um das Jahr 1700 die Wallfahrtskirche des Heiligen Gebhard, die dem Berg seinen heutigen Namen gab. Die Kirche zeigt sich mit einem sehenswerten Freskenschmuck, der gegen Ende des 19. Jahrhunderts eingebracht wurde. 1964 wurde neben ihr eine Burggaststätte eingerichtet, die mit einigen Details aus der Vergangenheit der Burg ausgestattet ist.Freizeitgestaltung rund um die Burg HohenbregenzEin Besuch der Burg muss sich nicht mit dem Genießen einer schönen Aussicht und einer Einkehr in der Burggaststätte erschöpfen. So beginnt kurz unterhalb der Burgruine eine interessant gestalteter Naturlehrpfad, der über die Geschichte des Bergs informiert und die hier zu beobachtende Flora und Geologie erklärt.Nur wenige Gehminuten von der Burg entfernt führt ein markierter Weg zum Klettersteig Känzele. Er bietet Kletterfreunden die Möglichkeit, auf unterschiedlichen Schwierigkeiten den Kanzelfelsen zu erklimmen, von dem ein Wanderpfad zurück zur Burg Hohenbregenz führt.
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Sehenswürdigkeiten

Kloster Mehrerau

Bregenz,

Westlich des Stadtzentrums der vorarlbergischen Landeshauptstadt Bregenz, nur wenige hundert Meter vom Ufer des Bodensees entfernt, liegt das Kloster Mehrerau. Das Zisterzienserkloster besitzt eine Sonderstellung als Territorialabtei und wird von einem Abt geführt.Geschichte des Klosters Seit dem Jahr 1090 ist Bregenz der Standort eines Klosters. Es durchlebte in den folgenden Jahrhunderten eine von Zerstörungen, Wiederaufbau, Erweiterungen und zeitweisen Schließungen gekennzeichnete Geschichte. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Klosterkirche nach Plänen des Architekten Franz Anton Beer erbaut.Ende des 18. Jahrhunderts wurde der mit Barockstuck geschmückte Bibliothekssaal errichtet, der heute durch seine historischen Bestände überregionale Bekanntheit erreicht hat. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster kurzzeitig geschlossen und geplündert, bis es 1854 durch Zisterziensermönche erneut besiedelt wurde.1923 entstand ein als Heilbad betriebenes Sanatorium. Allerdings versiegte die für Heilzwecke genutzte Quelle bereits im Jahr 1935. Heute wird es als Privatheilanstalt "Heilbad- und Chirurgisches Sanatorium Mehrerau" geführt.Das Klosterleben in heutiger Zeit Gnadenaltar / © Dguendel, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)Das Kloster Mehrerau nimmt heute eine Fläche von etwa 1 km² ein. Etwa 30 Ordensbrüder und zahlreiche Angestellte betreiben neben dem Sanatorium in ihm unter anderen ein Gymnasium mit Internat (das Collegium Bernardi), eine Klostergärtnerei und eine Zimmerei.Die sich in einer nüchternen und erhabenen Ausstattung präsentierende Klosterkirche beherbergt zahlreiche Skulpturen und Gemälde verschiedener Epochen, aus denen die um 1500 geschaffene Statue der Gnadenmutter herausragt.Einer der beeindruckendsten Räume des Klosters ist der im Stil des Historismus errichtete, von sechs Säulen getragene und farbenfroh gestaltete Kapitelsaal.Der Öffentlichkeit steht das Kloster Mehrerau für die täglichen Gottesdienste, für Klosterführungen von Gruppen nach Voranmeldung und zu Klosteraufenthalten als "Mönch auf Zeit" zur Verfügung. Unbedingte Erwähnung verdient der in einem prachtvollen Gewölbe eingerichtete Klosterkeller Mehrerau, der jeweils von Dienstag bis Sonntag seine Gäste empfängt.
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Sehenswürdigkeiten

Dom St. Nikolaus

Feldkirch,

Die römisch-katholische Dompfarrkirche St. Nikolaus befindet sich im nördlichen Bereich der Altstadt von Feldkirch. Sein Vorgängerbau wurde ursprünglich im frühen Mittelalter außerhalb der Stadtmauern errichtet. Durch mehrere Stadtbrände stark in Mitleidenschaft gezogen, wurde der Dom nach Plänen des Architekten Hans Sturn in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts neu erbaut. Mit seinem zweischiffigen Langhaus und einem freistehenden Kirchturm gilt er als bedeutendste gotische Kirche Vorarlbergs.Rundgang durch den Dom Beim Betreten von St. Nikolaus kommen sofort die um das Jahr 1960 entstandenen farbigen Kirchenfenster ins Blickfeld. Unter den Gewölbebögen fällt der Blick auf den Hochaltar und zwei Seitenaltäre. Unter letzteren stellt der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts von Wolf Huber geschaffene Annenaltar einen wahren Kunstschatz der Domkirche in Feldkirch dar.Künstlerisch wertvoll zeigt sich ebenfalls die schmiedeeiserne gotische Kanzel. Weitere Aufmerksamkeit verdienen ein im Rokokostil erschaffener Beichtstuhl sowie die Abendmahlskapelle mit dem um 1615 entstandenen Schutzmantelmadonnenaltar. Die einzigen, heute noch sichtbaren, gotischen Blumenfresken, die einst das ganze Gewölbe schmückten, sind über dem Triumphbogenkreuz zu entdecken.Eine an Frieden und Solidarität erinnernde SilberbüsteDen Eingang zum Kirchturm schmückt die auf einer Sandsteinkonsole ruhende Silberbüste des Heiligen Nikolaus. Sie entstammt dem Feldkircher Silberaltar, der vor mehr als 300 Jahren an die Schweiz verkauft wurde, um die Verteidigungskosten für Feldkirch aufbringen zu können. Das Geläut des Turms von St. Nikolaus besteht aus drei Glocken, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts gegossen wurden.
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Essen & Trinken

Fredis Käslädele

Bregenz,

Auszeichnung "Bestes Käsegeschäft"Das "Käslädele" wurde 1982 von Fredi Binder und seiner Frau im Herzen von Bregenz eröffnet. Seitdem ist es bis weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt. Neben sämtlichen Auszeichnungen (Käsekaiser, Goldene Waage, Deutscher Milchmarketing-Preis, etc.) darf sich Herr Binder, laut dem Genussguide 2010, nun auch Besitzer des "Besten Käsegeschäftes" nennen.Käse, soviel das Herz begehrtDas Angebot ist wirklich bemerkenswert und neben etlichen Käsesorten aus Österreich gibt es auch Käse aus der Schweiz, Italien, Spanien und Frankreich. Auch die hausgemachten Marmeladen und Senfsaucen sind außergewöhnlich, so werden zum Beispiel Erdbeer-Chili-, Ingwer-Apfel- oder Kastanienmarmelade und Feigen-, Ananas-Curry- oder Aprikosensenf hergestellt. Ein Muss für alle Delikatessen-Liebhaber!
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Sehenswürdigkeiten

Künstlerhaus Palais Thurn & Taxis

Bregenz,

Das Künstlerhaus Palais Thurn und Taxis liegt in der Hauptstadt des Landes Vorarlberg, Bregenz, in Österreich. Es dient als Ausstellungshaus der Berufsvereinigung bildender Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs und ist zudem deren Sitz und Verwaltungszentrum.Geschichte und GegenwartDie Gründerzeitvilla, die heute als Künstlerhaus dient, wurde im Jahr 1848 erbaut und 1887 von Gustav Prinz von und zu Thurn und Taxis mitsamt des umliegenden Parks gekauft. Dieser veräußerte den Besitz wiederum 1915 an die Stadt Bregenz. Nach den Kriegswirren und der Wiedererrichtung einer Ordnung wurde das Gelände mit Haus im Jahr 1953 der Berufsvereinigung der bildenden Künstlerinnen und Künstler Vorarlberg zugesprochen, so dass dem herrlichen Park eine Umwidmung in einen Friedhof erspart geblieben ist.1983/84 erfolgte im Auftrag des Lands Vorarlberg durch die Architekten Hans Purin und Heinz Wagner ein Umbau des Gebäudes zum Ausstellungshaus für die Berufsvereinigung. Das Nebengebäude dient als Bibliothek, Sekretariat und Verwaltungsgebäude.Ausstellungen und DrumherumAlljährlich findet die Sommerausstellung des Bregenzer Kunstvereins im Palais Thurn & Taxis statt, was gleichzeitig eines der großen Events im kulturellen Jahreskalender der Stadt ist. Ansonsten zeigen Mitglieder der Berufsvereinigung auch rund um das Jahr ihre Werke, so dass sich ein Besuch im Prinzip immer lohnt. Auch die Atmosphäre im Haus und die Tatsache, dass meist Künstler zugegen sind, macht einen Abstecher besonders interessant.Der Park zählt zu den bedeutendsten Gartenanlagen in Österreich und steht bereits seit 1929 unter Denkmalschutz. Neben der Insel Mainau zählt er zu den schönsten Park- und Gartenanlagen am Bodensee und ist daher immer einen Besuch wert: Nach der Besichtigung des Künstlerhauses kann man den Park durchwandeln und danach mit einer Fähre auf die Insel Mainau fahren: Ein herrlicher Tag am wunderschönen Bodensee.
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Sport & Freizeit

Waldbad Enz

Dornbirn,

Das Waldbad Enz in Dornbirn ist ein öffentliches Freibad, das nach dem Ortsteil Enz benannt wurde, der zu dem Tal der Dornbirner Ach gehört. Das Waldbad Enz ist in malerischer Lage gelegen und wird von bewaldeten Bergen umschlossen.Das Waldbad ist sehr beliebt und wurde im Jahre 2007 von Mitte Mai bis Mitte Juli von über 21 Tausend Badegästen besucht. Das ursprüngliche Waldbad Enz in Dornbirn wurde 1937/38 erbaut. Ab 1987 wurde die Badeanlage ganz neu erbaut und 1988 neu eröffnet.Ausstattung des Waldbads Heute besitzt das Waldbad Enz vier voneinander getrennte und aus Edelstahl gefertigte Becken: Es gibt ein 14 × 12 m großes Mutter-Kind-Becken, ein 11,8 × 8 m großes Sprungbecken, ein 29 × 21 m messendes Erlebnisbecken und ein Sportbecken mit einer Größe von 50 × 21 m.Darüber hinaus verfügt das Waldbad Enz über einen im Erlebnisbecken gelegenen Wasserpilz, einen Kinder-Brunnen im Mutter-Kind-Bereich sowie über eine im Sportbecken befindliche Gegenstromanlage. Zudem sorgen Liegemulden und Massagedüsen für Entspannung im Erlebnisbecken.Außerdem hat das Waldbad eine Sprunganlage mit einem 1-Meter- und einem 3-Meter-Sprungbrett und einem 4 m tiefen Sprungbecken. Das breite Angebot wird abgerundet durch eine 63 m lange kurvenreiche Wasserrutsche, mehrere Beachvolleyballfelder sowie äußerst großzügige Liegewiesen.
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Natur

Karren

Dornbirn,

Karren - der Dornbirner HausbergIm Gebirge des Bregenzer Walds ragt der Karren 971 Meter hoch hervor. Der Berg liegt südöstlich von Dornbirn. Der Kalkfelsen, der als Hausberg von Dornbirn gilt, ist von Waldkiefern, Hundsrosen sowie zahlreichen Krautpflanzen bewachsen. Auch einige gefährdete und seltene Pflanzenarten wie die Gemeine Esche oder Bergahorn und Bergulme zählen zur Flora des Bergs, weshalb der gesamte Westhang sowie die Nordostflanke unter Naturschutz stehen.Der Weg hinaufDen Gipfel des Karren erreicht der Besucher mit Hilfe der Karrenseilbahn, die im Viertelstundentakt verkehrt. In der Bergstation der Seilbahn gibt es ab dem Frühjahr 2018 einen neuen Aussichtspunkt. Für die steile Schotterstraße, die den Berg hinaufführt und dabei 513 Höhenmeter überwindet, besteht zwar ein Fahrverbot - allerdings kann sie zum Aufstieg zu Fuß genutzt werden. Der Karrengipfel kann auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Rappenlochschlucht oder zum Staufenberg genutzt. Zweimal monatlich werden geführte Wanderungen angeboten.Ein genussvoller Ausflug Der Dornbirner Hausberg ist ein bevorzugtes Ausflugsziel in der Region, was nicht zuletzt dem Panoramarestaurant geschuldet ist. Das Lokal nimmt die gesamte Gipfelebene ein. In dem "Gläsernen Restaurant", dem "Stüble", der "Rheintalstube" oder auf der Terrasse finden über 400 Gäste Platz. Regionale Spezialitäten werden ebenso serviert wie mehrgängige Feinschmeckermenüs. Auch für die Kleinsten ist gesorgt: Neben einer Kinderkarte für Speisen und Getränke warten auf sie Mal- und Spielsachen sowie ein Spielplatz auf der Terrasse.Ein Panoramablick für GenießerUnter dem Restaurant befindet sich ein Steg, der frei begehbar ist. Die sogenannte "Karrenkante" ragt ganze zwölf Meter über die Bergkante hinaus und ermöglicht dem Besucher einen imposanten Rundblick vom weiten Rheintal über den Bodensee und die Schweizer Berge bis hin zum Vorarlberger Oberland. Ein eigens eingerichteter Selfie-Point bietet die Möglichkeit, sich vor der einzigartigen Kulisse abzulichten und dank des Fernrohrs mit beschriftetem Panorama, das man kostenlos benutzen kann, können auch Ortsfremde die umliegenden Berge sicher benennen.
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Sehenswürdigkeiten

Abtei Mariastern-Gwiggen

Hohenweiler,

Malerisch auf einer Anhöhe liegt die Abtei Mariastern-Gwiggen in Hohenweiler, etwa 10 Kilometer südlich vom Bodensee. Die Abtei befindet befindet sich im ehemaligen Schloss Gwiggen, dessen Begründung auf das 17. Jahrhundert zurückgeht. Die Einrichtung durch die Familie des kaiserlichen Obersts von Schoch, einem berühmten Feldherrn im Dreißigjährigen Krieg, ist noch heute erhalten. 1856 erwarben das Feldbacher und Kalchrainer Konvent das Schloss, um den Zisterzienserinnen eine neue Heimstatt zu geben, denn vorher waren drei Thurgauer Abteien der Klosteraufhebung zum Opfer gefallen. Die Ordensschwestern erweiterten den vielseitigen Gebäudekomplex rund um die Schlossgebäude sowie die bestehende Lorettokappelle stetig um Wohntrakte, Refektorium, Werkstatt, Veranstaltungs- und Gasträume. Besonders sehenswert ist die 1896 errichtete, neoromanische Klosterkirche sowie die idyllischen Kreuzgänge.Spiritualität und kirchliches KunsthandwerkDas Leben der Zisterzienserschwestern in der Abtei Mariastern richtet sich nach den Regeln des Heiligen Benedikt: Kernbereiche sind Gebet, Arbeit sowie die Lesungen geistlicher Texte. Dabei ist die Abtei weltoffen und heißt alle Tagesausflügler und Übernachtungsgäste herzlich willkommen.Ob Gottesdienst, Hildegardfasten oder ein Besuch im Klosterladen: Auf unkomplizierte Weise können Besucher für kurze Zeit in die Welt der Abtei eintauchen. Neben Garten- und Obstbau ist ein Arbeitsschwerpunkt der Nonnen, hochwertige Paramente zu gestalten. Bei der Herstellung der kunstvoll mit religiösen Motiven bestickten Kirchentextilien kann teils zugeschaut werden.Viele geistliche Angebote, auch für weltliche GästeWanderer, die die südlichen Allgäuer Alpen durchqueren, werden bei einer Rast die stille Alleinlage genießen: Die Abtei Mariastern liegt an den grünen Ausläufern des 1.062 Meter hohen Pfänders, dem Hausberg von Bregenz. Gastaufenthalte in den rustikal-gemütlichen Pensionszimmern sind ebenfalls möglich, oder spirituelle Besinnungstage.Interessierte Frauen bis 40 Jahre erfahren bei den Schnuppertagen erste Begegnungen mit Gott und dem Klosterleben. Junge Erwachsene buchen fünftägige Sportexerzitien. Dies ist ein Aktiv- und Besinnungsprogramm in der Bergnatur, bei dem Lebensorientierung und Selbstfindung gefördert werden.
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Sehenswürdigkeiten

Kunsthaus Bregenz

Bregenz,

Das Kunsthaus Bregenz liegt in Bregenz, der Hauptstadt Vorarlbergs in Österreich. Dieses große Kunstmuseum liegt an der Uferlinie des Bodensees und ist auch vom Wasser her durch seine unverwechselbare Kubusform deutlich zu erkennen. Das Kunsthaus ist einer der markantesten Punkte in Bregenz.Die ArchitekturDas Kunsthaus Bregenz ist ein Museumsbau. Viele Museen in Deutschland und Österreich sind umfunktionierte Gebäude, häufig Schlösser oder ehemalige Adelshäuser, die zu Gunsten einer öffentlichen Nutzung umgewidmet wurden. Museumsbauten hingegen werden einzig zu dem Zweck geblant und gebaut, um darin Kunst zu zeigen.Das Kunsthaus wurde im Auftrag des Landes Vorarlberg vom Architekten Peter Zumthor entworfen und von 1990 bis 1997 erbaut. Das verglaste Kubusgebäude hat eine ganze Reihe von Preisen gewonnen und gilt als ein Paradebeispiel des Baustils des Minimalismus innerhalb der Moderne und als architektonisch und programmatisch herausragend unter den europäischen Museen für zeitgenössische Kunst. Die Ausstellungsfläche beträgt 1.880 m².Die AusstellungDas Haus hat eine eigene Sammlung mit zwei Schwerpunkten: Archiv Kunst Architektur sowie österreichische Gegenwartskunst.Alleine im Bereich der Architektur sind etwa 300 Arbeiten von Peter Zumthor zu sehen: Modelle später realisierter Bauten ebenso wie Modelle von Gebäuden, die nicht realisiert wurden. Die Anzahl der Kunstwerke der Gegenwart reicht ebenfalls in die Hunderte, variiert jedoch mit den Sonderausstellungen, da es den Künstlern dann vorbehalten ist, ganze Stockwerke für sich zu beanspruchen, so z.B. dem chinesischen Künstler Ai Weiwei.Wechselnde zeitgenössische Künstler aus Europa und aller Welt stellen zudem hier wechselnd in Präsentationen aus, wobei die Arbeiten häufig eigens für die Räume des Bregenzer Museums erschaffen werden.Museum am See Der glasverhüllte Bau liegt in der Nähe des Sees, so dass es sich natürlich lohnt, einen Aufenthalt im Museum mit einem Tag am See zu verbinden. Vom Ufer her wirkt das Gebäude im besonderen Licht des Sees majestätisch und fast schon erhaben.Die ungefähre Verweildauer der Besucher in diesem Museum liegt bei etwa zwei Stunden. Wer seinen Besuch auf den Vormittag legt, kann um die Mittagszeit im schönen Museumscafé eine kleine Stärkung zu sich nehmen und hat noch den gesamten Nachmittag zur Verfügung, um das Gesehene am oder auf dem Wasser zu verarbeiten. Fährfahrten etwa nach Konstanz auf der deutschen Seite sind bei schönem Wetter ein wunderbares Erlebnis.
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Sehenswürdigkeiten

Schattenburgmuseum

Feldkirch,

Oberhalb der Stadt Feldkirch thront seit vielen Jahrhunderten die Schattenburg. Die Höhenburg wurde um das Jahr 1200 von Graf Hugo I. erbaut und gilt seitdem als Wahrzeichen des Orts. Einst diente sie als Kaserne, später als Armenquartier und wurde 1912 durch dem neu gegründeten Museums- und Heimatschutz-Verein wiederbelebt.Seit 1916 ist hier das Heimatmuseum von Feldkirch untergebracht, das mittlerweile zu den größten des Landes Vorarlberg zählt. Im Schattenburgmuseum wird in anschaulicher Weise die Wohnkultur früherer Jahrhunderte dargestellt sowie die Möglichkeit geboten, zahlreiche sakrale, aber auch weltliche Exponate der Kunst zu besichtigen.Die Eröffnung des Bergfrieds Nachdem Anfang 2010 der Bergfried neu eröffnet wurde, verfügt das Schattenburgmuseum über 18 Ausstellungsräume. Vom oberen Stockwerk des Bergfrieds bietet sich dem Besucher ein schöner Blick auf Feldkirch, das Vorarlberger Vorderland und Werdenberger Land. In den insgesamt vier Etagen wurde mit historischen Stich- und Schusswaffen eine umfangreiche Sammlung von Zeitzeugen des Mittelalters bis zum Zweiten Weltkrieg zusammengetragen. Daneben verspricht auch eine Besichtigung der Turmküche und Turmstube sowie des Wächterzimmers interessante Einblicke in die Vergangenheit der Burg. Ausschließlich in Sonderführungen können im Bergfried historische Stücke aus der Geschichte der Spinnerei und Weberei bewundert werden.Ein Rundgang durchs MittelalterVor allem für Familien werden im Schattenburgmuseum geführte Rundgänge angeboten, die es ermöglichen, den Geheimnissen der Burg ein wenig auf die Spur zu kommen. Der Besucher begibt sich auf eine Zeitreise und erfährt wie die Menschen im Mittelalter gearbeitet, gelebt und gefeiert haben. Gerade Kinder finden es spannend in Form von Geschichten, mehr über die seltsamen Werkzeuge und Gegenstände auf der Burg zu erfahren.
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Sehenswürdigkeiten

Palast Hohenems

Hohenems,

Im äußersten Westen Österreichs, in der kleinen Stadt Hohenems in Vorarlberg, liegt der Palast Hohenems. Dieser ist äußerst einfach über die B190, die von Feldkirch nach Dornbirn führt zu erreichen.Geschichte des PalastsDer Palast von Hohenems war der Sitz der Grafen von Ems. Diese lassen sich urkundlich das erste Mal im Jahre 1170 fassen. Im 16. Jahrhundert begann ein steiler Aufstieg, als der Sohn von dem Herren von Ems mit Clara von Medici, der Schwester des damaligen Papsts Pius IV. verheiratet wurde.Im 18. Jahrhundert begann die Bedeutung des Sitzes von Ems zu verblassen, bis schließlich im 20. Jahrhundert der Palast kaum mehr bewohnt wurde. In dieser Zeit war der Palast bereits im Besitz der Familie Waldburg-Zeil, welche auch heute noch den Palast verwaltet. Besondere Berühmtheit erlangte der Palast als Fundstätte der Handschriften A und C des Nibelungenlieds im 18. Jahrhundert.Veranstaltungen im PalastUnzählige Veranstaltungen und Events werden in den Räumlichkeiten des Palasts Hohenems organisiert. Die Größte ist die Kunst- und Designmesse "Zeitgeist". Auch für private Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Geburtstage kann der Palast gemietet werden.Im hauseigenen Gasthaus können spezielle mittelalterliche Essen und Spiele gebucht werden. Natürlich werden auch Führungen durch den nicht für Events benutzten Bereich angeboten, in deren Zuge auch vieles über die Geschichte des Palasts erzählt wird. Diese Führungen müssen jedoch vorab gebucht werden, und benötigen eine Mindestteilnehmerzahl.
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Essen & Trinken

Schlosswirtschaft Schattenburg

Feldkirch,

In der Schattenburg Feldkirch befindet sich die Schlosswirtschaft Schattenburg, die ihren Gästen ein historisch-mittelalterliches Ambiente bietet.Berühmt für ihre SchnitzelDie gemütliche Weinstube, die urige Hubertusstube, die historischen Ritterstube oder der große Rittersaal laden zum Festschmaus ein. Die Speisekarte bietet eine herzhafte Küche mit lokalen Produkten. Die Schlosswirtschaft ist vor allem für ihre großen und leckeren Schnitzel über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. In der mittelalterlichen Atmosphäre der Burg lässt es sich besonders festlich und fürstlich tafeln.
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Natur

Hoher Freschen

Zwischenwasser,

Der Hohe Freschen ist ein 2.000 m hoher Berg, der hoch über dem Rheintal und dem Laternsertal, im westlichen Teil des Bregenzer Waldgebirges liegt. Der Gipfel des Hohen Freschen ist die höchste Erhebung einer Reihe von mehreren, aneinanderhängenden Berggipfeln.Wandern bis zum Gipfel Einige Wanderwege mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden ermöglichen jedem den Aufstieg zum Gipfel. Vom Freschenhaus, einer Hütte auf einer Höhe von 1.846 Metern, dauert der Aufstieg nur etwa 45 Minuten und ist für ungeübte Wanderer gedacht und geeignet. Nahe der Freschenhütte liegt die große Freschenhöhle, die etwa 700 m lang ist, und ein kleines Alpinum. Auch die Matona, ein benachbarter Gipfel, ist in 45 Minuten leicht zu erreichen. Einige andere Routen setzen allerdings Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. Auf jeden Fall wird der Wanderer auf dem Gipfel mit einer herrlichen Rundumsicht belohnt.Keine Lust zu wandern?Einfach mal die Seele baumeln lassen: Kein Problem rund um den Hohen Freschen. Idyllische Plätzchen sind überall schnell gefunden, und wer mal etwas anderes sehen möchte, findet in den umliegenden Ortschaften bestimmt das Richtige. Alte Kirchen, Klöster und Kapellen sowie ein Museum befriedigen auch den Kulturliebhaber.Urlaub mit der FamilieFreunde des kühlen Nass finden hier immer ein Plätzchen zum Baden. Der kleine Leuegumpen mit benachbarter Liegewiese oder der Waldsee hinter dem Faschinajoch, der mit dem Auto in einer halben Stunde zu erreichen ist, sind hier nur einige Beispiele. In Rankweil gibt es außerdem ein öffentliches Freibad.Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten. Fast alle Wanderwege sind auch mit dem Bike zu befahren. Auch gibt es schöne Strecken, die speziell für Mountainbiker vorbehalten sind.Bei der Talstation Gapfohl befindet sich die modernste Sommerrodelbahn des Vorarlbergs. Zwei Sprünge und Geschwindigkeitsmessungen garantieren Spaß für Jung und Alt. Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: Neben der Sommerrodelbahn gibt es eine Trampolinanlage, Kletterturm, Schaukeln und Sandkästen.
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Sport & Freizeit

Strandbad Bregenz

Bregenz,

Unweit des Stadtzentrums von Bregenz lädt in den Sommermonaten das Strandbad zum Baden und Erholen ein. Es befindet sich gegenüber des Seehallenbads und verfügt über beheizte Schwimmbecken. Das Strandbad gibt es bereits seit 1935. Es wurde 1978 abgerissen und eine neue Anlage gebaut.Mit seiner traumhaften Lage direkt am Bodensee ist das Naturbad Anziehungspunkt dieser sonnenreichen Region. Es erstreckt sich über 400 m am Bodenseeufer. Bis zur nächsten Bushaltestelle sind es nur zwei Minuten Fußmarsch. Den nahe gelegenen Bahnhof erreicht man in fünf Gehminuten.Es besteht die Möglichkeit, hinter dem Casinostadion auf dem Parkplatz West kostenlos zu parken. Auf dem Gelände des Strandbads befinden sich zahlreiche Umkleidekabinen.Badespaß im StrandbadIm Strandbad Bregenz gibt es verschiedene Möglichkeiten, ins Wasser zu gelangen. Von Holz- oder Betonstegen kann man einfach ins Wasser springen. Oder man verweilt auf ihnen für ein kurzes Sonnenbad. Im Strandbad Bregenz findet man zwei verschiedene Buchten vor. Die westliche Bucht besteht überwiegend aus Kies, hat aber einen seichten Zugang zum Wasser. Besonders beliebt ist die östliche Bucht. Sie besteht aus Sand und Kies und wird vor allem von Floßschwimmern genutzt.Das Strandbad verfügt über ein 50-m-Sportbecken. Hier stehen den Schwimmern 9 Bahnen zur Verfügung. Mit einer Tiefe von 1,80 m bietet das 50-m-Mehrzweckbecken ausreichend Platz zum Planschen. Sprungbrett und Sprungturm sorgen genauso für Spaß wie die Breitbahnrutsche. Natürlich steht auch ein Nichtschwimmerbereich zur Verfügung. Für Familien mit Kleinkindern wartet im Planschbecken eine Dinorutsche.Weitere Aktivitäten und ErholungLiegewiesen gibt es im Strandbad Bregenz ausreichend. In speziell eingerichteten Erholungsbereichen kann man richtig vom Alltag abschalten und entspannen. Auf der Ruhewiese im westlichen Teil gilt ein striktes Ballspielverbot.Für sportliche Aktivitäten gibt es eine große Spielwiese und ein Beachvolleyballfeld. Es besteht auch die Möglichkeit, Tischtennis oder Streetball zu spielen. Kinder können sich auf dem Sand- und Spielplatz austoben. Dieser ist von Bäumen umgeben und bietet ausreichend Schatten. Für Essen und Trinken ist im Areal des Strandbads ein SB-Restaurant untergebracht.
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Sehenswürdigkeiten

Vorarlberger Museumswelt

Frastanz,

Die Vorarlberger Museumswelt liegt in der Marktgemeinde Frastanz auf dem Gelände einer ehemaligen Textilfabrik. Sie bietet mit mehreren kleinen Museen vielfältige Einblicke in Vergangenheit und Gegenwart, mit einem Schwerpunkt auf dem Leben in der Region.Elektromuseum Das Elektromuseum im ehemaligen Wasserkraftwerk des Komplexes bildete den Anfangspunkt der Museumswelt Frastanz. Die Initiative des Museumsvereins E-Werke Frastanz rettete das historische Gebäude, das am Übergang vom 19. zum 20 Jahrhundert erbaut wurde, vor dem Abriss und ermöglichte seine Sanierung. Heute gewinnt der Besucher dort anhand mehrerer Exponate einen Überblick über die Geschichte des Stroms.RettungsmuseumDie umfangreiche Sammlung von Ernst Schwarz, der als Sanitäter lange beim Roten Kreuz tätig war, gewährt mit ihren lebensnahen Puppen in Originaluniformen und den historischen Ausrüstungsgegenständen einen Einblick in das Rettungswesen und die Entwicklung des Roten Kreuzes.Landesfeuerwehrmuseum Feuerwehr-Handspritze / © Asurnipal, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)Historische Geräte und Fahrzeuge des Landesfeuerwehrverbands Vorarlberg bilden den Grundstock des Feuerwehrmuseums. Besucher erfahren in den Räumen der ehemaligen Spinnerei viel über die Geschichte der Feuerwehr.JagdmuseumDie innovative Gestaltung des Museums als Wald aus Info- und Vitrinensäulen vermittelt stimmungsvoll aktuelle Themen und Probleme der Jagd. Wissenswertes zu einzelnen Tierarten, der Geschichte der Jagd in Vorarlberg und dem heutigen Leitbild der Jägerschaft zeichnen ein modernes Bild der Jagd abseits verstaubter Trophäensammlungen.Weiteres ist in PlanungEin Museum für Phonographie, ein Foto- und Filmmuseum werden in den kommenden Jahren die Museumswelt Frastanz erweitern. Auch das Tabakmuseum, das sich zur Zeit noch Gemeindeamt befindet, wird dorthin umziehen.