Val di Sole

Höhenausdehnung: 710 m - 3769 m
Beeindruckendes Bergpanorama
Bergpanorama im Val di Sole  © APT Val di Sole
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Covel-See
Blick auf den Covel-See im Val di Sole  © APT Val di Sole
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Castello San Michele
Blick auf das Castello San Michele in Ossana  © APT Val di Sole
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Typische Spezialitäten aus dem Val di Sole
Typische Spezialitäten aus dem Val di Sole: Brot, Wein, Käse und Salami  © APT Val di Sole
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Radfahrer am Fluss Noce im Val di Sole
Radfahrer am Fluss Noce im Val di Sole  © Matteo Cappe, APT Val di Sole
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Wanderer im Naturpark Adamello-Brenta
Wanderer im Naturpark Adamello-Brenta  © APT Val di Sole
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Blick auf die Ruine des Alten Zollhauses am Tonalepass
Blick auf die Ruine des Alten Zollhauses am Tonalepass  © APT Val di Sole
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Almrosen und Berge im Naturschutzgebiet Alto-Noce
Almrosen und Berge im Naturschutzgebiet Alto-Noce  © Tourismusbüro Val di Sole
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Wetter in Peio

Heute, 04.03.2024
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Ferienregion Val di Sole

Trentino von seiner schönsten Seite

Die Talgemeinschaft Val di Sole wird auch als Sulztal oder Sulzberg bezeichnet und befindet sich nordwestlich von Trient im italienischen Trentino. Das Landschaftsbild der Region wird von mächtigen Gebirgsketten dominiert, wie dem Ortlergebiet im Norden, der Adamello-Presanella Gruppe im Osten und den Brenta-Dolomiten im Süden.

Atemberaubend sind dabei vor allem die Ausblicke auf den 3.769 m hohen Cevedale. Aber nicht nur die Bergmassive, sondern auch die zahlreichen Gewässer sind ein Markenzeichen des Val di Sole. Entlang der Talsohle verläuft der Fluss Noce, der bei Cles in den malerischen Stausee Santa Giustina mündet und für spannende Wassersportaktivitäten bestens geeignet ist.

Über die gesamte 610 km² große Region verteilen sich unzählige kleine Städte und Dörfer. Der Hauptort der Region ist die auf 736 Meter Seehöhe liegende Stadt Malè, die mit ihren über 2.000 Einwohnern das administrative und kulturelle Zentrum der Region bildet.

Geschichtliches zur Region Val di Sole

Bekannt ist die Region schon seit der Zeit der Römer, die sie in Verbindung mit dem angrenzenden Nonstal als Anaunia bezeichneten. Woher der Name Val di Sole allerdings stammt, ist bis heute noch unbekannt. Man geht aber davon aus, dass der Name keltischen Ursprungs sein könnte.

Sportliche Aktivitäten

Das Val di Sole hat vor allem für Sportler eine große Auswahl an spannenden Aktivitäten zu bieten. Die kleinen Ortschaften des Tals dienen als Ausgangspunkt für zahlreiche gut beschilderte Wanderwege, wie zum Beispiel auf die Ortler-Cevedale-Gruppe oder in die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Brenta-Dolomiten.

Nicht nur die traumhaften Blicke über die umliegenden Bergmassive, sondern auch über 100 malerische Seen, zu denen man schöne Bergseewanderungen unternehmen kann, sind mehr als nur beeindruckend. Zu den bekanntesten Bergseen zählen Pian Palùoder, Monticello, Marmotto und Ghiacciato. Sie beeindrucken nicht nur durch ihre wunderbare landschaftliche Einbettung, sondern regen an heißen Sommertagen auch zu einem Sprung ins kühle Nass an.

Im Val di Sole findet man aber auch einige sehenswerte Naturparks: Darunter der Naturpark Adamello-Brenta, der sich über vier Täler erstreckt und mit seiner überwältigenden Flora und Fauna begeistert. Weitere Highlights sind die Naturschutzgebiete Alto Noce und Torbiera del Tonale, die beide ebenfalls Teil des Natura 2000-Netzes sind.

Neben Wanderungen, Rad- und Mountainbiketouren ist das Val di Sole aber auch für sein Angebot an Wasser- und Outdoorsportarten bekannt. Der Noce zählt laut einem Ranking von dem Magazin National Geografic zu den besten Rafting-Flüssen der Welt.

Die heilenden Quellen von Pejo und Rabbi bieten im Gegensatz zum Rafting zahlreiche Möglichkeiten zum gemütlichen Entspannen im Thermalwasser. Die Therme in Pejo ist schon seit dem 17. Jahrhundert für ihr besonders gesundheitsförderndes Thermalwasser bekannt, die vor allem auf Beine und Gelenke eine äußerst positive Wirkung haben soll. Durch die Habsburger wurde ab dem 18. Jahrhundert dann auch die Therme von Rabbi immer bedeutender.

Kulturelle Highlights im Val di Sole

Das Gebiet lebt aber nicht nur von seiner Naturpracht, sondern auch von den Menschen, die die Bergregion schon seit Jahrtausenden bewohnen. Zahlreiche Schlösser, Kirchen und Museen zeugen von der langen Geschichte des Val di Sole. Zu den bekanntesten Schlössern zählen das Castel San Michele in Ossana und das Castel Caldes. Während einer Besichtigung lassen sich die Geschichte des Tals und die Mythen und Legenden, die es birgt, bestens erkunden.

Aber auch geschichtlich interessierte Besucher kommen bei einer Wanderung Richtung Tonalepass voll auf ihre Kosten. Dort findet man noch Überreste von zahlreichen österreichisch-ungarischen Sperrforts aus dem Ersten Weltkrieg. Zu den bekanntesten Anlagen zählen Strino, Presanella, Mero und Tonale. Einige Anlagen wurden in den letzten Jahrzehnten komplett restauriert und laden zu Besichtigungen ein. Auch in Malè finden Besucher mit dem Volkskundemuseum und der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche Santa Maria Assunta (Mariä Himmelfahrt) einige kulturelle Schmuckstücke.

Genussregion Val di Sole

Die Region ist neben ihrer Landschaft und den zahlreichen Sehenswürdigkeiten aber auch für ihre kulinarischen Köstlichkeiten bekannt: Vor allem die Molkereiprodukte der Region sind von einzigartiger Qualität.

Bei zahlreichen Festen wie dem Käse-Festival oder dem Milch-Festival können sich Besucher durch sämtliche Produkte der Region, die von Bergbauernbutter bis hin zu cremigem Ricotta reichen, kosten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps im Val di Sole

Egal welches Wetter, wir haben die perfekten Ausflüge für den Urlaub!

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Dolomiti di Brenta Bike Touren

Val di Sole, Trentino

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Acquacenter Malè

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Sehenswürdigkeiten

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Museum des Weißen Krieges

Val di Sole, Trentino

Sport & Freizeit

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Terme di Pejo

Val di Sole, Trentino

Sehenswürdigkeiten

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Galleria Paradiso

Val di Sole, Trentino

Angebote im Val di Sole

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Val di Sole - Pejo
Via della Acque Acidule 8
38024 Peio
Italien
Tel.: +39 0463 753100

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Sport & Freizeit

Acquacenter Malè

Malè, Val di Sole

Ein Bad am StadtrandDas am Stadtrand von Malè gelegene Acquacenter verfügt über drei unterschiedliche Schwimmbecken. Durch die großzügigen Fenster fällt der Blick auf die umliegenden Berge.Drei Becken gibt es im AcquacenterIm großen Schwimmbecken können sportliche Wasserratten auf sechs Bahnen ihre Runden ziehen. Das Sportbecken ist 25 Meter lang und hat eine angenehme Wassertemperatur.Wer Entspannung sucht, ist im Relax-Becken genau richtig. Hier gibt es Hydromassage für die Lenden- und Halswirbelsäule und Wasserfontänen. Die Wassertemperatur liegt bei wohligen 31° C und sorgt zusätzlich für die Lockerung verspannter Muskulatur. Mit einer Maximaltiefe von 1,30 m ist das Relax-Becken auch für Nichtschwimmer geeignet.Damit die Kleinsten beim Planschen nicht frieren, hat das Kinderbecken eine Temperatur von 31,5° C. Um die Sicherheit der Kleinkinder optimal zu gewährleisten, ist das Becken nur 30 cm tief.
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Sehenswürdigkeiten

Museum des Weißen Krieges

Peio, Val di Sole

Die Front auf dem AdamelloAls der Erste Weltkrieg im Jahr 1914 ausbrach und im Mai 1915 auch Italien Österreich den Krieg erklärte, konnte sich noch niemand vorstellen, dass der Feind über den Gletscher angreifen würde. Doch das sollte sich schnell als Irrglaube herausstellen und gegen Ende des Jahres bezogen die ersten Soldaten ihre Stellung auf über 3.000 m Höhe.Die Entwicklung der Jahre 1915 bis 1918Rund drei Jahre tobte der Krieg auf dem von Schnee und Eis bedeckten Gipfel, daher auch der Name "Weißer Krieg". Um die Grenze zu verteidigen und die Männer zu versorgen, wurden zahlreiche Schützengräben, Höhlen und Tunnels in das Eis und den Felsen gehauen oder gesprengt. Meistens jedoch mit der Hand, nachts im Laternenlicht, denn man wollte den Feind nicht auf sich aufmerksam machen.Die Räume im Fels und die Hütten im Schnee dienten der Unterbringung und Versorgung der Mannschaft. Über kilometerlange Tunnels konnte Nachschub an Material, Verpflegung und Männern ungesehen zur Stellung geschickt werden.Das Museum in PeioDie Eröffnung des Museums in Peio fand 2003 statt. Gegründet wurde es auf Initiative von Sergio Collini und Giovanni Pellizzari, die in den 1970er Jahren regelmäßig Exkursionen auf dem Gletscher durchführten. Sie wollten eine Möglichkeit schaffen, Fundstücke, die das Eis langsam freigab, zu konservieren. Denn mit Voranschreiten der Gletscherschmelze kamen die Überreste des Weißen Kriegs wieder zum Vorschein. Ergänzt wurden die Funde durch private Spenden aus der Bevölkerung.Die Ausstellung im Museum des Weißen Krieges Heute zeigt das Museum eine Ausstellung zu den Themen Verpflegung, Transport, medizinische Versorgung und Religion in der Gipfelstellung.Eine Feldküche zeigt nicht nur die Probleme bei der Zubereitung der Mahlzeiten, sondern auch die bei der Beschaffung der Lebensmittel. In einer Baracke wird die medizinische und ärztliche Situation auf dem Berg dargestellt. Weitere Relikte sind etwa alltägliche Transportmittel oder ein tragbarer Altar.Neben Fundstücken aus dem Eis zeigt das Museum des Weißen Kriegs auch Fotografien, Erinnerungsschreiben, Frontbriefe und Tagebücher von Soldaten. Eine Besonderheit ist das Tagebuch des Oberleutnants Felix Hecht von Eleda, der bis 1917 befehlshabender Offizier war.
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Radsport

Dolomiti di Brenta Bike Touren

Dimaro, Val di Sole

Durch den Naturpark Adamello-BrentaDer in den 60er Jahren gegründete Adamello-Brenta ist ein 620 Hektar großer Naturpark im Westen der Dolomiten. Die abwechslungsreiche Landschaft ist nicht nur bei Wanderern beliebt, sondern auch perfekt für Mountainbiker jeglichen Alters. Besonders schöne Mehrtagestouren gibt es beim Dolomiti di Brenta Bike.Dolomiti di Brenta Bike - TourenZwei Rundstrecken durch den Naturpark Adamello-Brenta und sechs Ergänzungstrecken, das ist Dolomiti di Brenta Bike. Für die beiden Rundtouren, eine für Anfänger und eine für Profis, benötigt man mindestens drei Tage. Sie können durch die mehrstündigen Explorer-Touren ergänzt werden.Expert-Tour Die 177 km lange Strecke ist nur etwas für erfahrene Mountainbiker, die Ausdauer haben, denn insgesamt werden 7.700 Höhenmeter überwunden. Unbefestigte Wege, Singletrails, harte Aufstiege und rasante Abfahrten, das kennzeichnet die Expert-Tour. Je nach Kondition ist die Tour in drei bis fünf Tagen bezwingbar.Country-Tour136 km Schotter- und Feldwege durch bewirtschaftete Flächen und raue Berge und 4.600 Gesamthöhenmeter, das ist die Country-Tour. Die Strecke mit überwiegend moderaten Anstiegen führt vorbei an historischen Dörfern, Schlössern, Obstplantagen und Weinbergen. Sie ist ideal für Familien und alle, denen Kultur lieber ist als Adrenalin.Wer mit Kindern unterwegs ist, der kann die steileren und anstrengenden Abschnitte mit einem der Transportanbieter zurücklegen: Es gibt Busse, Züge, Taxis oder einen Shuttle-Service, mit denen die Radfahrer einen Teil des Wegs abkürzen können. Um die Grundstrecke abzufahren, benötigt man drei Tage. Will man eine der Explorer-Touren anhängen, fällt pro Strecke ein weiterer Tag an.Explorer-TourenFür jede der sechs Explorer-Touren muss man einen zusätzlichen Tag einplanen. Die Val di Tovel-Tour ist die einzige Zusatzroute, die von der Expert-Tour aus abgeht und kein Rundweg ist. Die 26 km lange Strecke führt auf Straßen und unbefestigten Wegen von Nostal aus zum 770 m höher liegenden Tovelsee. Familien-Radtour © APT Val di Sole Die fünf weiteren Strecken sind im Prinzip Erweiterungen der Country-Tour: Sie führen von der Hauptroute ab und kommen später wieder auf diese zurück. Dabei befindet sich die Tour Val di Sole im Norden und alle weiteren im Süden der Tour.Bei der 25 km langen Masi da Mont im Norden werden die Radfahrer mit einem Blick auf das Peller-Massiv und das Val Meledrio belohnt. Eine beliebte Ergänzung im Süden ist die Val di Breguzzo. Der Höhenunterschied von 1.700 m scheint zwar groß, aber durch den langen, moderaten Anstieg durch schattige Wälder ist die Strecke auch gut für Familien geeignet.Service für den Dolomiti di Brenta BikeWer im Dolomiti di Brenta Bike Rad fährt, der kann für 15 Euro pro Tag und Person einen Transport-Gepäck-Service buchen. Dabei wird das Gepäck vor 10 Uhr an der Unterkunft abgeholt und bis spätestens 15 Uhr an der nächsten Unterkunft abgegeben. Das Angebot gilt innerhalb der DBB Unterkünfte. Sie sind speziell auf Mountainbiker ausgelegt und bieten neben abgeschlossenen Stellplätzen und einer Werkstatt für kleine Reparaturen auch die Möglichkeit, Fahrrad und Kleidung zu waschen.
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Natur

Biosee Monclassico

Monclassico, Val di Sole

Der Biosee Monclassico befindet sich an der örtlichen Sportzone "Cunanech" und ermöglicht Badespaß ohne chemische Zusätze. Er liegt mitten im Grünen und dennoch im Ort. Außerdem hat man eine wundervolle Aussicht auf die umliegenden Berge.Was ist ein Biosee?Bei einem Biosee oder auch einem Bio-Schwimmbad handelt um einen künstlich angelegten Badebereich, der gänzlich auf den Einsatz chemischer Reinigungsmittel verzichtet. Die Reinigung erfolgt durch Mikroorganismen und Wasserpflanzen auf ganz natürliche Weise. Dabei befinden sich die Pflanzen nicht im eigentlichen Schwimmbereich, sondern in einem separaten Becken. Dadurch ist ein Biosee die perfekte Alternative für Personen mit Neurodermitis und alle, die ein hautverträgliches Vergnügen im Wasser ohne allergieauslösende Stoffe suchen.Das Freizeitangebot am Biosee MonclassicoDer Biosee in Monclassico hat eine Fläche von 500 m² und ist an der tiefsten Stelle etwa drei Meter tief. Für Nichtschwimmer ist der flache Teil durch Bojen abgetrennt. Spielplatz © APT Val di SoleUm den See gibt es eine großzügige Grünfläche und schattenspendende Bäume. Liegen und Sonnenschirme laden ebenfalls zum Entspannen ein. Außerdem gibt es einen Kinderspielplatz und Flächen zum Fußball- und Tennisspielen. Eine Bar für Getränke und Snacks darf natürlich ebensowenig fehlen wie Umkleideräume und sanitäre Anlagen.
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Wandern & Bergsport

Hochseilgarten Flying Park

Malè, Val di Sole

Auf wackeligem UntergrundIm Hochseilgarten "Flying Park" in Malè hat man keinen festen Boden mehr unter den Füßen: In unterschiedlichen Höhen geht es auf wackeligen Elementen von Baum zu Baum. Mal sind es Bretter, mal ein Netz und manchmal auch nur ein Seil, über das man zur anderen Seite gelangt.Die Parcours des Hochseilgartens in MalèEs gibt acht Wege in verschiedenen Schwierigkeitsstufen für Erwachsene und Kinder. Unter 14 Jahren müssen Kinder auf fast allen Parcours in Begleitung eines Erwachsenen klettern. Der Rote Pfad ist nur etwa 50 cm über dem Boden und ideal für die Kleinsten unter den Besuchern. Gut gesichert können sie sich hier gefahrlos bewegen.Auf dem Grünen Pfad geht es dann schon höher hinaus: Zwischen den einzelnen Elementen und dem Erdboden liegen beim Grünen Pfad Junior 2,5 Meter. Geklettert werden kann hier ab fünf Jahren und ab einer Größe von 110 cm. Doppelt so hoch liegt der Grüne Pfad Plus. Ab sechs Jahren und 1,20 m ist man hier mit dabei.Die Blaue Route hat es das erste Mal so richtig in sich. Säcke, die den Weg versperren, Seile zum Hochklettern und der Sprung von einem Baum zum nächsten. Das erfordert Geschick und Kraft. Auf den bis zu 9 m hohen Pfad dürfen Kinder erst ab acht Jahren und einer Körpergröße von 1,30 m.Für den Roten Pfad und den Red Path 2 muss man mindestens zehn Jahre alt sein und eine Körpergröße von 1,40 m haben. Ohne Eltern darf man hier allerdings erst ab 14 Jahren klettern. Es geht nochmals in die Höhe und die Elemente sind hier schwieriger zu meistern. Die Highlights sind sicherlich der kurze freie Flug zwischen den Bäumen und das Skateboard auf Seilen.Wer sich auf den Schwarzen Pfad traut, sollte sich seines Könnens sicher sein. Schmale, wackelige Stämme und eine Kletterwand mit kleinen Steinen und Ösen zum Entlanghangeln fordern dem Kletterer so einiges ab. Alleine auf den Pfad in 20 m Höhe darf, wer 14 Jahre alt ist und mindestens 1,40 m groß. 10 bis 14-Jährige müssen ihre mutigen Eltern mitnehmen.Im freien Flug auf dem Power FanEine echte Herausforderung ist der Power Fan. Von einer Plattform in luftiger Höhe aus geht es an einer Seilrutsche mehrere 100 Meter in Richtung Boden. Nichts für schwache Nerven!
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Sport & Freizeit

Terme di Pejo

Peio, Val di Sole

Thermalwasser aus drei QuellenDie Therme liegt im Zentrum von Peio und wird von drei unterschiedlichen Quellen gespeist und bietet außerdem einen Wellnessbereich und Fitnessangebote.Drei Quellen der ThermeDurch das Wasser der drei unterschiedlichen Quellen kann der Besuch des Thermalbads bei zahlreichen Krankheiten helfen. Eine heilende Wirkung kann beispielsweise bei Asthma, Rheuma oder Neurodermitis festgestellt werden.Möglich macht das die Zusammensetzung des Wassers. Während die Fonte Alpina einen geringen Mineralgehalt aufweist, enthält die Antica Fonte viel Säure, Eisen und Bikarbonat. Die Nuova Fonte überzeugt mit einem mittleren Kohlendioxid-Gehalt. Man kann in Heilwasser aber nicht nur baden, sondern es auch trinken. Hierfür gibt es Hähne, aus denen das Quellwasser fließt.Hallen- und Sprudelbad in der Terme di PejoIm Hallenbad gibt neben dem Sportbecken und dem Sprudelbecken auch ein Kneippbecken. Das Sportbecken bietet aktiven Besuchern die Möglichkeit, einige Bahnen zu ziehen. Hier finden auch die angebotenen Kurse wie Aqua Gymnastik und Aquacycling statt. Raum zum Entspannen gibt es im Sprudelbecken. Das durch Düsen aufgesprudelte Wasser lockert die Muskulatur und regt die Durchblutung an.Die belebende Wirkung des Wechselbads zwischen Warm und Kalt erkannte Sebastian Kneipp bereits im 19. Jahrhundert. In der Terme di Pejo wurde deswegen ein Kneipp-Rundbecken angelegt. Treppen trennen das warme vom kalten Wasser, dadurch können ganz bequem Runden mit Wechselbädern gedreht werden.Wellnessbereich in der Terme di PejoDer Wellnessbereich der Terme di Pejo überzeugt mit einem Dampfbad, einem großzügigen Ruheraum und einem Sole-Raum. Außerdem werden zahlreiche Wellnessbehandlungen, wie Massagen und Behandlungen mit Mineralerde, angeboten.Öffnungszeiten der Terme di PejoDie Öffnungszeiten in der Therme di Pejo variieren je nach Saison und Monat. Auch die Preise sind je nach Anwendung unterschiedlich.
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Sport & Freizeit

Outdoorsport Mezzana

Mezzana, Val di Sole

Das Val di Sole birgt mit seinen Flüssen, Schluchten und Wasserfällen zahlreiche Möglichkeiten zum Wassersport. Das Sportzentrum X RAFT in Mezzana bietet Rafting, Kanu, Hydrospeed und Canyoning an.Rafting im Val di Sole Mit dem Schlauchboot rasant den Fluss hinunter, durch Stromschnellen und über kleine Wasserfälle, das macht Rafting aus. Die zwischen drei und fünf Meter langen Boote gibt es für bis zu zwölf Personen und sind daher ideal für Gruppen und Familien. Gesteuert wird mittels Paddel, was bei der erreichten Geschwindigkeit - vor allem an Stromschnellen - ziemlich anstrengend werden kann. Für Anfänger und Familien mit Kindern gibt aber auch leichte Strecken. Außerdem sorgen Helme und Schwimmwesten für die nötige Sicherheit.Kanu fahren im Val di SoleRuhiger und gemütlicher geht es beim Kanufahren zu. In den kleinen Booten nehmen eine bis drei Personen Platz und rudern gemeinsam dem Ziel entgegen. Zusammen geht es über Flüsse und Seen, vorbei an schönen Landschaften und Sehenswürdigkeiten am Flussufer. Spaß und die Ruhe der Natur stehen hier an erster Stelle. Schutzausrüstung ist hier nicht erforderlich, lediglich Kinder und schlechte Schwimmer sollten eine Schwimmweste tragen. Besonders interessant sind Kanutouren durch tiefe Schluchten, da man sie aus einer ganz anderen Perspektive entdeckt. Helme und Schwimmwesten gehören dabei allerdings für jeden Pflichtprogramm.Hydrospeed im Val di Sole Hydrospeed © G. Bernardi Wem Rafting zu langweilig ist, der sollte auf jeden Fall den neuen Trendsport Hydrospeed ausprobieren. Bei Hydrospeed liegt man in Bauchlage auf einem Brett und es geht flussabwärts. Antrieb und Steuerung erfolgen durch die Flossen und dem eigenen Körpergewicht.Canyoning im Val di SoleEine Mischung zwischen Kletter- und Wassersport ist das Canyoning. Wandern, Schwimmen, Klettern und Abseilen, alles das verbindet die immer beliebter werdende Sportart. Zuerst geht es zu Fuß durch Wälder und über Felsen auf den Berg zu Schluchten mit Wasserfällen und Seen. Anschließend seilt man sich am Wasserfall hinab ins Wasser, um dann wieder ans Ufer zu schwimmen. Danach geht es weiter zur nächsten Schlucht.
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Natur

Naturschutzgebiet Alto Noce

Malè, Val di Sole

Der Fluss Noce fließt nicht nur durch den Nationalpark Stilfserjoch und den Naturpark Adamello-Brenta, sondern ist auch der Namensgeber des Naturparks Alto Noce bei Malè.Gegründet wurde der Park im Jahr 2015 und dient dem Erhalt des Flusses mit seinem biologischen und ökologischen Nutzen. Vor allem geht es dabei um den Schutz der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren.Der Naturpark ist eine Schatzkammer der ArtenvielfaltGeprägt wird der Naturpark durch wunderschöne Landschaften, Kirchen und Schlösser. Auf dem Weg durch die Feuchtgebiete, Wiesen und Wälder begegnet man vielen unterschiedlichen Pflanzen und Tieren, die im Val di Sole heimisch sind. Daher wird er auch als "Schatzkammer der Artenvielfalt" bezeichnet. Zur Rast eignet sich am besten einer der Seen.Erkunden kann man den Park auf dem Landweg, zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, der kann das Kanu nehmen oder eine Rafting-Tour machen.Park gehört zur Natura 2000Seit der Gründung gehört der Naturpark Alto Noce zu den Schutzgebieten des europäischen Netzes “Natura 2000”. Das Netz arbeitet seit 1992 nach der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie und setzt sich für den Schutz gefährdeter Pflanzen und Tiere innerhalb der Europäischen Union ein.
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Wandern & Bergsport

Bergsee-Wanderungen im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Berge und Seen erwandernWas gibt es Schöneres als eine Wanderung um einen See? Im Trentino gibt es knapp 300 Seen, wovon 100 Seen im Val di Sole liegen. Die Seen befinden sich auf einer Höhe zwischen 700 und 3.700 Metern. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Das trifft auch auf die verschiedenen Bergsee-Wanderungen in der Region um Malè zu.Gemütlich für EinsteigerFür den Einstieg gibt es kleine, leichte Runden, wie die um den Covel und den Malghette See. Beide sind in circa zwei Stunden zu gehen, wobei ein Höhenunterschied von rund 250 m bewältigt wird.Der Rundweg zum Covel See startet an der Kirche in Pejo und führt zunächst nach San Rocco. Von hier aus geht es auf befestigten Wegen weiter, vorbei am Wasserfall von Covel und dem Biotop der Covel-Alm.Die Wanderung zum Malghette See beginnt am Parkplatz der Residence Rio Falzè, in der Nähe des Campo Carlo Magno Passes. Auf ebenen Forststraßen führt sie an einer Torfgrube, dem Meledrio Fluss und der Vigo Alm vorbei wieder zurück zum Ausgangspunkt.Anspruchsvolle Touren für ErfahreneGeübte Wanderer können etwas weiter hinauf. Besonders schön ist die Tour der drei Seen oder die Tour zu den Seen des Cevedale, für die mindestens fünf Stunden eingeplant werden müssen. Der Höhenunterschied liegt hier bei 620 bis 730 Meter.Der erste See auf der Tour der drei Seen ist der Malghette See, den man vom Campo Carlo Magno Pass aus erreicht. Danach führt der Weg weiter über den Lago Scuro bis zum Lago Alto See. Hier beginnt der Rückweg zum Malghette See. Wer die Tour weiter ausdehnen will, der kann vom Lago Scuro aus noch zum Tre Laghi Pass und dem Serodoli See wandern. Für diese Zusatzstrecke benötigt man circa eine Stunde.Um zu den Seen des Cevedale zu gelangen, fährt man zunächst zum Stausee von Malga Mare. Dort beginnt der Weg zum Pian Venezio und der Larcher Schutzhütte. Von dort aus nimmt man den Weg zum Marmotte See. Weiter geht es zum Lago Lungo See und dem Lago Nero See, der kurz vor dem Careser Stausee liegt. Auf dem Rückweg passiert man einen Zirbelkiefernwald.Herausforderungen für Profis im Val di SoleDie Routen Barco See und Piccole See sowie Albiolo und Montozzo Seen sind nur was für echte Profis. Nicht nur, dass man hier um die 1.000 Höhenmeter bewältigt, gute Bergsteiger benötigen für beide Routen circa sieben Stunden.Startpunkt für die Tour zum Barco und Piccole See ist die votive Kapelle in Val Piana. Über eine Forststraße erreicht man nach rund einer Stunde die Dosso Alm, von wo aus der Weg zum Carco See weiterführt. Vorbei am kleinen See Bochet de l’Omet geht es in Richtung Piccole See, der in einem Felsen auf 2.313 m liegt.Nur erfahrene Bergsteiger sollten an der Valbiolo Alm den Aufstieg Richtung Albiolo Spitze und den anschließenden Abstieg zu den Montozzo Seen wählen. Der Weg führt über den Contrabbandieri Pass, durch das Festungswerk des Großen Kriegs bis zum Gipfel. Zurück ins Tal geht es durch Schützengräben und militärische Stellungen, über die Montozzo Schanze und vorbei am Oberen und Unteren Montozzo See.Wanderungen mit Übernachtung im Val di SoleDer Salare See liegt auf 2.003 Metern und eignet sich für eine kleinere Zwei-Tages-Tour. Von Baita Regazzini führt die neunstündige Strecke hinauf bis zum Peller Gipfel und am Salare See vorbei wieder ins Tal.Ein weiteres Highlight für Bergsteiger ist die Wanderung zu den Sternai Seen. Die drei Seen führen türkisgrünes Wasser und befinden sich auf knapp 3.000 Metern. Für den Aufstieg, der an den Wasserfällen von Saent vorbeiführt, und den Weg zur Schutzhütte benötigt man rund sieben Stunden. Am nächsten Morgen beginnt dann der Abstieg ins Tal.
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Natur

Tonalepass

Malè, Val di Sole

Der Tonalepasse liegt kurz vor der Schweizer GrenzeBeim Tonalepass handelt es sich um einen Alpenpass in Italien. In der Amtssprache wird der knapp 1.900 m hohe Pass "Passo del Tonale" genannt. Geografisch liegt er im Norden Italiens kurz vor der Grenze zur Schweiz, etwa 100 km Luftlinie von St. Moritz entfernt.Geschichte des TonalepassSeit dem Mittelalter ist der Weg über den Tonalepass eine wichtige Route für Handelsreisende nach Italien. Besonders im späten Mittelalter bekam er internationale Bedeutung. Aus diesem Grund wurde ein Hospiz erbaut, dessen Glocke den Wanderern im Nebel den Weg wies.Die erste militärische Nutzung des Passes erfolgte durch den Stauferkaiser Friedrich I., der im Jahr 1166 den Passweg nutzte, um den Sperren an der Veroneser Klause zu entgehen. Er zog damals nach Italien, um die rebellischen Einwohner zu unterwerfen. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts wurde der Weg durch eine moderne Straße ersetzt. Der Bau hatte allerdings vorrangig militärische Gründe.Bedeutung des Tonalepasses im 1. WeltkriegAls Grenze zwischen Italien und Österreich gehörte der Tonalepass im Gebirgskrieg von 1915 bis 1918 zur Front. Bekannt wurde er auch durch das "Unternehmen Lawine", einem Scheinangriff der Österreicher, der im Jahr 1918 vom eigentlichen Angriff ablenkte.Der Tonalepass heuteAuch heute noch ist der Tonalepass eine wichtige Verkehrsroute. Ein Halt lohnt sich allemal, denn neben der Kirche und dem Gasthof findet man auch die Überreste des Zollhauses aus dem 15. Jahrhundert. Als Erinnerung an die Tage des Kriegs wurde ein Kriegerdenkmal, das Monumento Ossario, errichtet.
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Ort

Monclassico

Val di Sole

Einwohner: 910 Höhe: 782 m

Sehenswürdigkeiten

Volkskundemuseum Val di Sole

Malè, Val di Sole

Von der Kaserne zum MuseumIm Jahre 1979 wurde das Volkskundemuseum in einer ehemaligen Kaserne in Malè eröffnet und 1983 erweitert. Im Volkskundemuseum werden die Sitten und Gebräuche sowie die Lebensweise und das Alltagsleben der Menschen im Val di Sole vorgestellt.Darstellung des Alltagslebens im VolkskundemuseumIn den verschiedenen Bereichen sind Exponate zur Kultur und Geschichte des Val di Sole zu finden. So wurden eine traditionelle Küche und ein Schlafzimmer nachgebaut. In der Küche sehen die Museumsbesucher noch den alten Kamin, Kupfertöpfe an den Wänden, Besteck und Geschirr sowie weitere Alltagsgegenstände.Schuster, Schmied und Spinnerei im VolkskundemuseumAuch die für die frühere Zeit im Val di Sole typischen Berufe werden im Volkskundemuseum vorgestellt. Man sieht, wie die Schuster Schuhe geflickt oder die Schmiede Eisen für Tiere hergestellt haben. Außerdem wird gezeigt, wie Wolle gesponnen wurde oder wie die Bauern im 16. Jahrhundert lebten.Das Museum zeigt außerdem, wie die Bevölkerung Milch und Holz verarbeitet hat. Man sieht beispielsweise, wie aus den Lärchen Terpentin extrahiert wurde, das bei vielen Krankheiten als Behandlungsmittel verwendet wurde.

Sehenswürdigkeiten

Schmiede Marinelli

Malè, Val di Sole

Eine Schau-Schmiede aus dem 18. JahrhundertIm Ortsteil Pondasio liegt die alte Schmiede Marinelli. Hier wurden im 18. Jahrhundert Eisenerzeugnisse geschmiedet. Heute wird sie noch zu Lehrzwecken als Schau-Schmiede benutzt.Die Schmiede wurde mit Wasserkraft betriebenAußen kann man sehr gut die Anlagen sehen, mit denen das Wasser aus dem Wildbach Rabbiés ins Innere der Schmiede geleitet wurde. Mit der Wasserstrahlpumpe, die sich vor der Schmiede befindet, wurde früher die Esse mit Luft versorgt.Highlights in der Schau-SchmiedeBesonders sehenswert sind im Inneren zum einen der große Schmiedehammer, der noch aus dem Jahr 1834 erhalten ist. Zum anderen gibt es eine sieben Meter hohe Haube, die über der steinernen Doppelesse angebracht ist.
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Sehenswürdigkeiten

Sonnenuhren von Monclassico

Monclassico, Val di Sole

Gemälde mit ZeitansageDie Sonnenuhren von Monclassico und Presson sind überregional bekannt und ziehen jährlich zahlreiche Besucher an. Sie sind in Form von Gemälden an Häuserfassaden und Objekten der beiden Ortschaften angebracht. Derzeit zählen die Gemeinden bereits über 50 Sonnenuhren.Funktionsweise der SonnenuhrenEine Sonnenuhr besteht aus einem Viertelkreis mit Linien und einem Schattenstab. Die Linien stellen die Uhrzeit des Tages dar. Im Laufe des Tages fällt die Sonne auf den Schattenstab oberhalb des Viertelkreises und sein Schatten fällt dabei auf die Stundenlinien. Dadurch ist, bei Sonnenschein, die aktuelle Uhrzeit ablesbar.Motive der SonnenuhrenBei den Motiven sind den Künstlern keinerlei Grenzen gesetzt. Sie gestalten die Sonnenuhren nach ihren Vorstellungen und denen der Hausbesitzer. Dabei stellen sie die Dorfgeschichte oder die Hausbewohner dar. Sie zeigen aber auch profane Figuren oder die Wappen Adliger der Region.Die Künstler der SonnenuhrenUnter den Malern sind nationale wie internationale Künstler vertreten. Um die Tradition aufrechtzuerhalten, lädt der Verein "Le Meridiane" jedes Jahr im Juli Künstler dazu ein, eine Sonnenuhr zu gestalten. So kommen jährlich fünf neue Uhren dazu. Die Herausforderung besteht insbesondere darin, die Häuser ausreichend zu vermessen, damit am Ende auch die Zeit richtig angezeigt wird.
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Sehenswürdigkeiten

Galleria Paradiso

Malè, Val di Sole

Ein Museum im TunnelDer Museumstunnel Galleria Paradiso befindet sich auf dem Tonalepass in rund 2.600 m Höhe, an der Bergstation der Gondelbahn. Während des Ersten Weltkriegs gab Kaiser Franz Joseph den Befehl, den Pass von den Soldaten zu evakuieren. Die Soldaten flohen in eine 60 m lange Grotte, in der sie Schutz vor dem kalten Winter und dem Krieg fanden.Nutzung der Grotte im 21. JahrhundertHeute befindet sich in dieser Grotte die Galleria Paradiso, wo man im Sommer eine Ausstellung über das Leben der Soldaten innerhalb des Felsens sehen kann. Schautafeln erzählen die Geschichte der Männer und Vitrinen zeigen Artefakte aus der Zeit des Weißen Kriegs.Ein besonderes ErlebnisUm ein möglichst realistisches Gefühl zu vermitteln, wie es den Soldaten in der Grotte ging, wurde eine Soundanlage installiert. Darüber werden die Geräusche eingespielt, mit denen die Männer täglich konfrontiert wurden: Die simulierten Maschinengewehre oder Bombenexplosionen, aber auch das Wehklagen der Männer machen den Besuch im Museumstunnel Galleria Paradiso zu einem besonders emotionalen Erlebnis.
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Ort

Malè

Val di Sole

Einwohner: 2210 Höhe: 737 m

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Wandern & Bergsport

Klettern im Val di Sole

Malè, Val di Sole

Am Felsen hoch hinausFreeclimbing, das auch als Sportklettern bekannt ist, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Seile und Haken dienen bei diesem Sport lediglich als Sicherheit. Auch im Val di Sole gibt es Felswände mit ausgezeichneten Kletterrouten.Natürliche KletterwandIn den Orten rund um Malè gibt es neun natürliche Kletterwände mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen und Anforderungen.CaldesDie 12 bis 30 Meter hohe Kletterwand "Sasiass" ist nicht nur leicht zu erreichen, sondern auch für Anfänger und Kinder geeignet. Der Schwierigkeitsgrad geht von 3a bis 6b.MalèMit 40 Routen ist die Kletterwand "Costanzi" eine der abwechslungsreichsten der Umgebung. Sie liegt nur fünf Fußminuten von Regazzini entfernt und kann von Kletterern mit Erfahrung in den Stufen 5a bis 7c gemeistert werden.FolgaridaAn der Kletterwand "Doss di S. Brigida" können zwölf Routen begangen werden, die größtenteils nur mittelschwer sind, aber ihre Tücken haben. Von Folgarida-Belvedere aus läuft man etwa 20 Minuten bis zum Felsen der Klasse 4a bis 6c.VermiglioZwei Kletterwände mit insgesamt zwölf Wegen gibt es nahe Vermiglio. Die sieben, zwischen 6 und 13 m langen Wege der Kletterwand "Stavel" sind ideal für Kinder und Anfänger. Etwas mehr Erfahrung benötigt man für die maximal 37 m hohe Kletterwand "Centrale".Freeclimbing © Trentino WildPasso TonaleAm Passo Tonale befinden sich zwei Kletterwände, die "Montecelli" und die "Paradiso". Erstere bietet 40 Routen mit einer maximalen Höhe von 120 Metern und einer Schwierigkeit von 4b bis 8c. Die Kletterwand Paradiso liegt direkt an der Bergstation der gleichnamigen Gondelbahn und ist auf zehn Wegen von 4a bis 6b begehbar.Val di PejoDie 20 Kletterwege am "Pradacci" sind nur für erfahrene Kletterer und mit angemessener Ausrüstung geeignet. Von Val del Monte aus fährt man etwa zwei Kilometer bis zum Parkplatz Pradacci und dann geht es noch einige Minuten zu Fuß weiter.Abwechslung pur gibt es an der Kletterwand von Ponte Veccio. Nach einer 9 km langen Anreise mit dem Auto und einem 15-minütigen Fußmarsch erreicht man die "Ai Crozi de Cisa". Es gibt drei kurze Strecken mit dem Schwierigkeitsgrad 6b/6c und zehn lange Strecken. Sie können mit einer Klettererfahrung von 4a bis 6c geklettert werden und haben teilweise eine vierfache Seillänge.
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Sehenswürdigkeiten

Ökomuseum Val Meledrio

Dimaro, Val di Sole

Ein Rundgang durch die Geschichte des TalsDas Ökomuseum Val Meldria ist kein Freilichtmuseum im klassischen Sinne. Es ist vielmehr ein Rundweg auf den Spuren der Geschichte. Die Wanderung startet an der Kirche in Dimaro und führt zu den ökologischen Highlights der Region. Die Stationen zeigen historische Gebäude oder deren Überreste. Sie erzählen von der Geschichte und der früheren Industrie der Region.Die Stationen des Ökomuseums Val MeledrioEinst lebten die Menschen rund um Dimaro von dem, was die Natur ihnen gab: Holz, Eisen und Kalkstein. Daher sieht man auf der Tour unter anderem einer Sägemühle, einer Schmiede und einem Kalkofen.Kirche San LorenzoDie Kirche mit einem Turm aus dem 16. Jahrhundert befindet sich am Ortsrand von Dimaro. Im Inneren gibt es einen Holzaltar im barocken Stil, Malereien aus der Karolingerzeit und Fresken aus dem späten 15. Jahrhundert.Venezianische Sägemühle Folgt man der Straße SP 239 durch Dimaro in Richtung Folgarida, kommt man an die Venezianische Sägemühle. Sie stammt aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts und war bis 1960 in Funktion. Vor einigen Jahren ließ die Gemeinde das Gebäude restaurieren und in einen funktionsfähigen Zustand versetzen. Besucher können sich an den aufgestellten Tafeln über das Sägewerk informieren oder in den Sommermonaten an einer der geführten Besichtigungen teilnehmen.LärchenwaldVon der Sägemühle aus geht es durch einen der vielen Lärchenwälder der Region. Seit dem Mittelalter wird hier das Harz der Lärche destilliert, um Terpentin und Kolophonium zu gewinnen. Beides wird auch heute noch in zahlreichen Produkten verarbeitet, so dient Kolophonium Tänzern beispielsweise als Haftmittel für die Schuhe und Terpentin zum Verdünnen von Ölfarben.EisenschmiedeDer perfekte Ort für eine längere Rast ist die alte Schmiede mit Picknickplatz. Teile der Schmiede stammen noch aus dem 16. Jahrhundert. Hier wurden einst Eisen zu forst- und landwirtschaftlichen Geräten wie Schaufeln und Spaten verarbeitet. Besonders imposant ist der riesige Schlägel, ein mit Wasser betriebener Hammer, mit dem das Eisen geschlagen wurde, um es zu glätten.KalkofenIn Val Meledrio finden Besucher einen der kaum noch existierenden Kalköfen der Region. Um aus Kalkstein Kalk zu gewinnen, muss das Gestein bei großer Hitze gebacken werden. Daher wurde für die Öfen ein rundes Loch in den Tonboden gegraben und anschließend mit Granitstein ausgekleidet. Der Kalkofen in Val Meledrio ist sehr gut erhalten und lässt die aufwändige Arbeit erahnen.Hospiz Santa BrigidaDie letzte Station auf dem historischen Rundweg sind die Ruinen des Hospizes Santa Brigida auf dem gleichnamigen Hügel. Bis ins 17. Jahrhundert stand hier ein Hospiz mit Kirche, in dem die Pilger, die den Pass überquerten, Verpflegung und Schutz vor der Nacht und einem Unwetter fanden.
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Natur

Naturpark Adamello-Brenta

Dimaro, Val di Sole

Vier Täler, ein ParkDer Naturpark Adamello-Brenta ist ein 620 m² großes Areal in den südlichen Alpen. Gegründet wurde der Naturpark, der sich über vier Täler erstreckt im Jahr 1967: Neben dem Val di Sole gehören das Val Giudicarie, das Val Rendena und das Val di Non zum Naturpark Adamello-Brenta.Eine Besonderheit des Parks sind die ausgeprägte Flora und Fauna. Im Naturpark Adamello-Brenta findet man alles, was der Naturliebhaber sucht: Saftige Wiesen, grüne Wälder und blaue Seen, aber auch raue Felsen und Berge. Die Guglie, steilaufsteigende Felstürme, gehören seit 2009 zum UNESCO Welterbe.Pflanzen und Tiere im Naturpark Adamello-Brenta Wer durch den Park wandert, der begegnet den unterschiedlichsten Pflanzen, vor allem solchen Arten, die den kalkhaltigen Boden lieben, wie das Edelweiß oder das Schwarze Kohlröschen. Außerdem ist hier die größte Blume der Alpen heimisch, die Gebirgsorchidee, besser bekannt als Frauenschuh.Bei einer Rast oder wenn man sich leise bewegt, kann man die Tiere beobachten und vielleicht bekommt man auch eines der scheuen Murmeltiere zu Gesicht. Daneben gibt es Auerhähne, Birkhühner, Gämsen, Hirsche und Steinböcke.Maskottchen des Parks Adamello-BrentaDas Maskottchen des Parks ist der Braunbär, der seit Jahrhunderten hier lebt. Die Bären finden im Naturpark eine intakte Umwelt für sich und ihren Nachwuchs. Im Rahmen eines Projekts zum Erhalt der Braunbären im Naturpark Adamello-Brenta wurden Ende der 1990er zehn Bären aus Slowenien umgesiedelt. Seitdem konnte der Bestand von drei auf bisher 40 Bären erweitert werden.Parco Naturale Adamello Brenta © Val di Sole TrentinoDen Naturpark Adamello-Brenta entdeckenEntdecken kann man den Naturpark Adamello-Brenta zu Fuß, mit dem Boot oder dem Fahrrad. Für Wanderer gibt es zahlreiche ausgeschilderte Wanderwege darunter auch welche die zu Hütten oder Seen führen. Sportkletterer finden ebenfalls einen geeigneten Felsen. Auf der Dolomiti di Brenta Bike Tour führen mehrere Strecken durch den Naturpark.
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Ort

Marilléva

Val di Sole

Einwohner: 36 Höhe: 900 m

Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Val di Sole - Pejo
Via della Acque Acidule 8
38024 Peio
Italien
Tel.: +39 0463 753100