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Schlechtwetter-Tipps - Religiöse Stätten in Südtirol

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Schlechtwetter-Tipps - Sehenswürdigkeiten - Religiöse Stätten in Südtirol

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Schlechtwetter Tipps, Highlight, Sehenswürdigkeiten

Abtei Marienberg

Mals, Südtirol

Die Benediktinerabtei Marienberg ist ein majestätischer Bau, der die Besucher des oberen Vinschgaus beim Blick auf die westliche Talseite sofort rätseln lässt, ob es sich hierbei um ein Schloss oder den Wohnsitz wichtiger Würdenträger handelt. Das Kloster Marienberg ist mit seiner Lage auf 1.340 Metern die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas.Lage der AbteiSelten ist eine Abtei in einer ländlichen Gegend so imposant und auffallend wie die Abtei Marienberg bei Mals. Es heißt im Volksmund, dass die Benediktiner an jedem Tag des Jahres ein anderes Fenster öffnen und schließen könnten. Gleich nach dem Reschenpass beginnt die Fahrt in langen Serpentinen über die Malser Heide talwärts, wo sich die Abtei am Berghang erstmals den Besuchern präsentiert. Sie ist über ein asphaltierte Straße über die Orte Burgeis oder Watles erreichbar. Über den Stundenweg oder den Sonnensteig kann das Kloster auf schönen Steigen auch zu Fuß besucht werden.Geschichte1150 begann der Bau des Benediktinerklosters am heutigen Ort. Allerdings ist zu sagen, dass es die Benediktiner-Abtei schon einige Zeit länger gegeben hat, jedoch musste sie aufgrund ungünstiger Lage zweimal mit Erlaubnis der Papsts übersiedelt werden. Die ersten Mönche, die mit dem Bau der Krypta begannen, kamen aus dem Allgäu. Im Jahr 1201 wurde die neu erbaute Klosterkirche der Jungfrau Maria und anderen Heiligen, deren Reliquien sich dort befinden, geweiht.Eine wichtige Persönlichkeit des Klosters war der Mönch Goswin von Marienberg, der unzählige Schrifte und Dokumente über das Kloster und die Region verfasste und damit als bekannter Chronist gilt. Das Kloster musste mehrfache Brände, Plünderungen, Aufstände und Umbauten überstehen, stand mehrmals vor der Schließung und diente zeitweise sogar als Gymnasium.Sehenswertes{{gallery_1}} Die Fresken in der Krypta der Kirche, die später barockisiert wurde, zählen zu den beeindruckendsten Zeugen romanischer Kunst. Auch die Stiftsorgel aus dem Jahr 1865 ist bemerkenswert. Besucher sollten bei einem Spaziergang unbedingt auch das imposante Bauwerk von außen entdecken.Ein Museum erzählt wichtige Begebenheiten aus der Geschichte des Klosters und gibt einen Einblick in das Alltagsleben der Benediktiner.
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Brixner Dom

Brixen, Südtirol

Der Brixener Dom oder Dom Mariae Aufnahme in den Himmel und St. Kassian ist nicht nur die größte Kirche Brixens, sondern auch die ranghöchste Südtirols. Sie trägt den Titel Kathedrale und Basilica minor.Kurze Baugeschichte des Brixner DomsDer ursprüngliche Bau des Doms begann im Jahr 980. Im 12. Jahrhundert wurde der Bau romanisch neugestaltet und es wurden ein dreischiffiges Langhaus mit Krypta und zwei Fassadentürmen angebaut. 1745 – 1754 erfolgte der barocke Neubau.Besonderheiten bei der InnenausstattungDie beiden Türme sind Stadtwahrzeichen von Brixen. Besondere barocke Merkmale sind die farbigen Marmorverkleidungen, die man im Dom findet. Insgesamt 33 verschiedene Marmorarten findet man im Brixner Dom. Auch der Hochaltar von Theodor Benedetti wurde aus Marmor gefertigt. Des Weiteren können die Besucher die spätgotische Madonna von Hans Leinenberger, zehn Altäre und die riesige Orgel mit 3.335 Pfeifen und 48 Registern besichtigen.Im Brixner Dom gibt es bedeutende barocke Fresken, so zum Beispiel die Deckenfresken des Tiroler Barockmalers Paul Troger, die unter anderem ein Engelskonzert oder die Aufnahme Mariens in den Himmel zeigen.Gäste, die an Interesse an einer Führung haben, können sich an die Hofburg wenden. Es werden jeden Dienstag und Donnerstag um 15:00 Uhr Kombiführungen in deutscher Sprache, sowie Mittwochs und Freitags in italienischer Sprache angeboten. Diese beinhaltet den Dombezirk mit Dom, Kreuzgang und Johanneskapelle sowie die ehemalige Bischofsresidenz mit dem Diözesanmuseum.
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Brixner Domkreuzgang

Brixen, Südtirol

Zusammen mit dem Brixner Dom, der Johanneskapelle und der Frauenkirche bildet der im Zentrum liegende Kreuzgang den Dombezirk Brixens.Der Kreuzgang wurde mehrfach umgestaltetDas heutige Gewölbe des Kreuzgang geht auf das Jahr 1370 zurück. Der Kreuzgang liegt an der Südseite des Doms. Der Innenhof ist fast quadratisch und in der Mitte steht eine Totenleuchte aus dem 16. Jahrhundert. Rund um den Innenhof verlaufen vier Arkadengänge. Obwohl der Kreuzgang im vorromanischen Zeitalter entstanden ist, wurde er noch einmal romanisch und gotisch umgestaltet.Im Kreuzgang gibt es sehenswerte gotische FreskenDie Freskenmalereien, die in den Arkaden zu sehen sind, wurden während des gesamten 15. Jahrhunderts bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts angefertigt. Hieran waren viele verschiedene Künstler beteiligt. Aus diesem Grund ist die Bildgestaltung der Arkadengängen auch nicht einheitlich.Neben einheimischen Künstlern haben sich hier auch fahrende Künstler aus Deutschland und Italien verewigt. Die Fresken illustrieren Bibelstellen und machen die Bibel so für Jedermann zugänglich. Beliebte Bibelstellen wie die Geburt Jesu sind in den Arkaden mehrfach zu finden.Einzig in der Südostecke des Kreuzgang von der 16. bis 20. Arkade findet man keine Malereien. Hier haben sich früher die Domschüler aufgehalten und die Krämer haben ihre Waren angeboten.Die Hofburg Brixen bietet in Zusammenarbeit mit dem Dom regelmäßig eine Kombi-Führung an, bei der man zuerst den Dombezirk (Dom, Kreuzgang, Johanneskapelle) und dann die Hofburg anschaut. Diese Führungen finden dienstags und donnerstags in deutscher Sprache statt, mittwochs und freitags in Italienisch – jeweils um 15 Uhr. Führungen nur im Dombezirk sind ganzjährig individuell buchbar. Der Führungsaufschlag beträgt 5€ pro Person zzgl. Eintritt.
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Chiesa dei Santi Filippo e Giacomo

Campitello, Trentino

In beherrschender Position auf einer Terrasse oberhalb des Dorfs gelegen, befindet sich der Sakralbau, der zu den ältesten im Fassatal gehört, im nördlichen Ortsbereich der Gemeinde Campitello. Erstmals 1245 urkundlich erwähnt, wurde die Kirche im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erneuert und erweitert, wobei jedoch die romanischen Formen des Kirchturms und die gotischen des Kirchenschiffs erhalten blieben. Der Innenraum wurde im 14. und 15. Jahrhundert mit Fresken ausgestattet, die allerdings nicht vollständig erhalten sind.Architektur und AusstattungDem Betrachter dürften zunächst die etwas eckigen spätromanischen Formen des Campanile oder Kirchturms ins Auge fallen, dessen zweistöckiges Glockenhaus auf allen vier Seiten unten mit einfachen, oben mit doppelbögigen Fenstern versehen ist. Der Turmaufsatz mit seinen acht Obelisken ist ein Werk des 19. Jahrhunderts - nachdem der Campanile zwischenzeitlich von einer Zwiebel gekrönt worden war.Der Innenraum ist einschiffig, von rechteckigem Grundriss und wird auf der östlichen Seite durch eine polygonale Apsis, auf der westlichen Seite durch einen Portikus abgeschlossen. Erst am Anfang des 17. Jahrhunderts erweiterte man das Kirchenschiff um den vierten Gewölbebogen sowie das Baptisterium. Die bergwärts gerichtete Fassade der Kirche ist "blind", also fensterlos, während die talwärts gerichtete Südseite vier spitzbögige Fenster aufweist, ebenso wie die Apsis.Bemerkenswert ist die Ausstattung der Kirche mit Fresken und Temperagemälden: Das Gewölbe des Presbyteriums ist komplett mit figürlichen Motiven ausgemalt. An der linken Wand findet man das Fragment einer Darstellung des Abendmahls, dem sogenannten "Maestro di Sant'Urbano" zugeschrieben (ca. 1370-1380). Ebenfalls linksseitig sowie im zweiten und dritten Gewölbebogen befinden sich Fresken eines unbekannten Tiroler Meisters aus dem 15. Jahrhundert. An der Westfassade und der Südseite der Kirche sind mehrere Nischen mit Fresken der Via Crucis ausgemalt, außerdem finden sich dort großflächige Gemälde der Skapulier Madonna und des Heiligen Christophorus, beide aus dem 17. Jahrhundert.
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Chiesa di Santa Giuliana

Vigo di Fassa, Trentino

Die Kirche Santa Giuliana ist eine von zwei Kirchen im kleinen, etwas mehr als 1.200 Einwohner zählenden Dorf Vigo di Fassa. Die Gemeinde gehört zur italienischen Provinz Trentino in der Region Südtirol und befindet sich im sogenannten Rosengarten.Die KircheSanta Giuliana wurde oberhalb des Orts, d.h. auf einer leichten Anhöhe, erbaut. Der Ursprungsbau im spätgotischen Stil aus dem 13. Jahrhundert hat sich erhalten. Allerdings wurde die Kirche im 15. Jahrhundert vollständig renoviert und mit einem aus Holz geschnitzten Hauptaltar versehen. Dieser, 1517 vom bekannten Bozener Künstler Giorgio Artz gestaltet, ist auch heute noch das Schmuckstück der Kirche.Auch die Fresken in der Apsis, die von Künstlern aus Brixen in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts geschaffen wurden, locken die Besucher an. Schlussendlich erfreut viele Touristen der Panoramablick über den Ort und die nähere Umgebung, den man von der Kirche aus genießen kann.Für wen ist ein Besuch der Kirche empfehlenswert?Freunde von Kultur und Geschichte kommen mit einem Besuch der Kirche Santa Giuliana auf ihre Kosten: In der Nähe befinden sich zudem ein Kriegsfriedhof für österreichische Gefallene des Ersten Weltkriegs, die kleine Kapelle San Maurizio und in Vigo selbst das Ladinische Kulturmuseum. Die ruhige Lage oberhalb des Orts lädt zum Entspannen und Verweilen in der Natur ein.

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Franziskanerkloster Innichen

Innichen, Südtirol

Das Franziskanerkloster Innichen wird derzeit nicht von Ordensbrüdern bewohnt, kann aber besichtigt werden. Im Ortskern von Innichen liegend, ist es von der Fußgängerzone aus gut sichtbar und mit wenigen Schritten erreicht.Das im 17. Jahrhundert unter Kaiser Leopold I. errichtete Kloster- und Kirchenbauwerk brannte im Zweiten Weltkrieg aus, wurde aber fast originalgetreu wieder aufgebaut. In seinem überwiegend im Stil des Rokoko gestalteten Inneren sind prachtvolle, sakrale Kunstwerke aus mehreren Jahrhunderten zu sehen.Hochaltar, Statuen und 31 FranziskusbilderDer Franziskaner Lukas Plazer schuf von 1707 bis 1709 einen eindrucksvollen Zyklus von Gemälden, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Franziskus zeigen.{{gallery_1}} Der Hochaltar, geschaffen von Franz Schaffl aus Toblach, gilt als handwerkliches Meisterstück. Der Altaraufsatz (auch Altarblatt oder Altarretabel genannt), von Christoph Unterperger im Jahre 1764 gemalt, zeigt ein Bildnis der Heiligen Leopold und Franziskus, die vor Maria und Jesus knien.Sehenswert sind weiterhin die Statuen der Heiligen Karl Borromäus und Bonaventura. Sie wurden vom bekannten Osttiroler Barockbildhauer Johann Paterer (1712 - 1785) aus Lienz erschaffen. Auch der Innicher Künstler Fasching hat Statuen für das Franziskanerkloster Innichen gestaltet.Seitenkapelle mit AntoniusreliefZur Kapelle St. Antonius von Padua des Franziskanerklosters Innichen gehört das berühmte Relief zu Ehren des Heiligen Antonius. Es wurde 1894 vom Altarbauer, Holzkünstler und Bildhauer August Valentin aus Brixen geschaffen. Eine Grabtafel aus weißem Marmor erinnert an den Stifter der Kapelle, den Chorherren Johann Kassian Kaspar von Troyer, der einer der bedeutendsten Tiroler Adelsfamilien angehörte.
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Kloster Neustift

Vahrn, Südtirol

Im Jahre 1142 wurde das Augustiner Chorherrenstift Neustift an der Schnittstelle zwischen Pustertal und Brennerroute gegründet. Neben der Liturgie und der Pfarrseelsorge entwickelte sich das Stift zusehends zu einem wichtigen geistigen Zentrum in Europa.Die Chorherren wurden mit ihrer Klosterschule und dem Interesse an Kunst und Wissenschaft zu Trägern des kulturellen Lebens. Dies erkennt man auch an der Bibliothek, die das Herzstück des Klosters bildet: Hier gibt es 76.000 wertvolle Bücher und zahllose alte Handschriften.Im architektonischen Stil des Klosters finden sich viele kunstgeschichtliche Epochen wieder: Gotik-, Romantik-, Barock- oder Rokoko-Elemente können die Besucher entdecken. Es ist die größte Klosteranlage Tirols.Besuch im historischen Stiftsgarten{{gallery_1}} Im Jahr 2004 wurde der historische Stiftsgarten am Eingang des Klosters wiedereröffnet. Im hinteren Teil des Gartens befinden sich das begehbare Vogelhaus und das Piszin, ein turmförmiger Brunnen. Zu den Gartenanlagen gehören Obstgärten und Weinberge mit weißen Trauben. Der Kloster-Kräutergarten beherbergt ca. 75 verschiedene Arten, u.a. Exoten wie Melonensalbei oder Tabak.Der historische Garten kann jeweils montags, mittwochs oder freitags besichtigt werden. Gruppen ab 10 Personen sollten vorher reservieren.Stiftskeller und WeinverkostungIm Stiftskeller können die Besucher alle selbsthergestellten Kloster-Produkte verkosten: Weine, Schnäpse, Apfel- und Holunderblütentee sowie Neustifter Kräutertee. Eine Weinverkostung im Stiftskeller ist von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr möglich. Auch geführte einstündige Weinverkostungen sind für Gruppen nach Reservierung möglich.Zu den Getränken reicht man im Kloster eine herzhafte Tiroler Jause mit Speck, Wurst, Käse und typischem Südtiroler Schüttelbrot. Im Sommer gibt es außerdem Salat und verschiedene Mehlspeisen wie Apfelstrudel oder Obstschnitten.
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Kloster Säben

Klausen, Südtirol

Das Kloster auf dem Heiligen BergAuf dem Säbener Berg über Klausen wurde über den Ruinen einer bischöflichen Burg im Jahr 1687 die Benediktinerinnenabtei Kloster Säben errichtet. Auf dem Berg stehen neben dem Kloster das mittlerweile private Schloss Branzoll, die Marienkapelle, die Heilig-Kreuz-Kirche, die Kloster- und die Liebfrauenkirche.Der Säbener Berg war früher Bischofssitz, bis er nach Brixen verlagert wurde. Die Heilig-Kreuz-Kirche war für ca. 400 Jahre die Kathedrale des Bistums Säben. So ist es nicht verwunderlich, dass der Säbener Berg immer noch der "Heilige Berg" genannt wird.Der Heilige Berg ist einer der ältesten Wallfahrtsorte Tirols. Er hat nicht nur eine geschichtliche, sondern auch eine kunsthistorische und archäologische Sonderstellung.Der Säbener Berg ist nur zu Fuß erreichbarWer gerne den Säbener Berg besichtigen möchte, kann dies nur zu Fuß tun: Zwei Wege führen von Klausen nach Säben. Dies ist zum einen der Kreuzweg, für den man ungefähr 30 Minuten braucht, und zum anderen der Weg an der Promenade entlang, für den man eine Gehzeit von 40 Minuten einrechnen sollte.{{gallery_1}} Besichtigung der KirchenDa die Nonnen in strenger Klausur leben, kann das Kloster nicht besichtigt werden. Auch das Schloss Branzoll kann nicht besichtigt werden, da es sich in Privatbesitz befindet. Doch die drei Kirchen und die Kapelle stehen den Besuchern zur Verfügung.Die Gnadenkapelle ist ein Marienwallfahrtsort und kann täglich von 8 bis 18 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.Die barocke Liebfrauenkirche ist von Juli bis September jeweils dienstags, mittwochs, freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Im Oktober kann man die Kirche dienstags, freitags und samstags von 14 bis 17 Uhr besichtigen. Ausgestellt wird in der von Giuseppe Delai gestalteten Kirche eine archäologische und geschichtliche Dokumentation.Die Klosterkirche wurde ebenfalls von Giuseppe Delai gestaltet. Sie kann täglich von 8 bis 17 Uhr kostenlos besichtigt werden.Die Heilig-Kreuzkirche enthält romanische und gotische Elemente. Auch hier gibt es eine archäologische und geschichtliche Dokumentation, die sich Besucher ansehen können. Die Kirche ist für Interessierte täglich von 8 bis 17 Uhr zugänglich.
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Madonna della Neve di Gries

Canazei, Trentino

Lage und GeschichteDie Kirche Madonna della Neve befindet sich im Zentrum der Ortschaft Gries, Teil der Gemeinde Canazei im Fassatal. Die Kirche hat ihre gegenwärtige Gestalt im Wesentlichen zwischen 1570 und 1582 erhalten – dem Jahr, in dem sie geweiht wurde. Doch der Uhrturm in seiner heutigen Form wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts hinzugefügt.Durch einen Brand im Jahr 1861 nahm die Kirche schweren Schaden, wurde aber in den Folgejahren komplett wieder errichtet. Im 20. Jahrhundert folgten weitere Restaurierungsarbeiten - 1928 erhielt der Kirchturm sechs neue Glocken, 1978 erfolgte die letzte umfassende Restaurierung des Gotteshauses, so dass wir die Kirche Madonna della Neve heute in einem sehr ansprechenden Zustand vorfinden.Architektur und Ausstattung des InnenraumsDie Kirche hat einen rechteckigen Grundriss. Ihr einschiffiges Langhaus, das in drei Gewölbebögen unterteilt ist, wird östlich von einer polygonalen Apsis, im Westen von einem überdachten Portal abgeschlossen. Weithin sichtbar ist der charakteristische Zwiebelturm, der sich auf der Nordseite der Kirche befindet.Bemerkenswert ist die Ausstattung der Fassade und des Innenraumes mit Fresken und Skulpturen. Auf der rechten Außenseite der Kirche finden wir ein großes Fresko des Heiligen Christophorus aus dem ersten Viertel des 18. Jahrhunderts, zugeschrieben dem Meister Giovanni Cudauner aus dem Val di Fiemme.Den Altar ziert eine Statue der Madonna mit Kind, die ebenfalls auf einem kleinen Seitenaltar zu sehen ist. Ein schönes Kruzifix gibt es oberhalb des Bogens, der das Kirchenschiff vom Altarraum abgrenzt. Bildliche Darstellungen der Geburt Christi, von Jesus mit dem Kreuz, sowie weiterer biblischer Szenen befinden sich links und rechts vom Eingang zum Altarraum auf zwei Seitenaltären.Die Wände des Innenraums der Kirche Madonna della Neve sind darüber hinaus mit zahlreichen weiteren biblischen Motiven Tiroler Meister des Barock - und späterer Epochen - geschmückt.
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Maria Weissenstein

Deutschnofen-Obereggen-Eggen, Südtirol

Maria Weissenstein ist ein Wallfahrtsort im Eggental. Hier soll dem Einsiedler Leonhard Weißensteiner im Jahr 1553 nach eine Sturz in eine Schlucht die Muttergottes erschienen sein. Danach baute er ihr eine Kapelle, aus der sich der heutige Pilgerort entwickelte. Auch ein Papst war hier schon zu Gast: Im Juli 1988 besuchte Papst Johannes Paul II Maria Weissenstein.Die Wallfahrtsbasilika Maria Weissenstein stammt aus der Barockzeit und besitzt viele Kunstschätze. Dazu gehört das Gnadenbild der Schmerzhaften Muttergottes, das im August 1885 vom damaligen Bischof von Trient neu gekrönt wurde. Sehenswert sind auch der Hochaltar, der mit Blattgold und -silber überzogen ist und die Gewölbe-Fresken von Adam Mölk. Eindrucksvoll sind die vielen Votivbilder am Seiteneingang zur Kirche, die von der Dankbarkeit der vielen Gläubigen zeugen, die im Laufe der Jahrhunderte hier Hilfe gesucht haben.Das Kloster Maria Weissenstein ist sowohl mit dem Auto als auch zu Fuß und über die öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen. Mehrere Buslinien fahren den Wallfahrtsort von Bozen, Welschnofen, Deutschnofen, Eggen und Steinegg aus an. Ein Parkplatz steht vor Ort zur Verfügung. 
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Pfarrkirche Kastelruth

Kastelruth, Südtirol

Die Pfarrei zu den Heiligen Aposteln Petrus und Paulus befindet sich im Zentrum der kleinen italienischen Gemeinde Kastelruth. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Pfarrkirche Kastelruth im Jahr 1190. Vermutlich ist die kleine Kirche, die zur Diözese Bozen-Brixen gehört, sogar noch einige hundert Jahre älter.{{gallery_1}} Da sie im Laufe der wechselhaften Geschichte mehrmals umgebaut wurde, finden sich sowohl am Bauwerk selbst als auch in der Innenausstattung Teile verschiedener kunstgeschichtlicher Epochen. Ihr im Jahr 1758 nach einem Brand neu erbauter Kirchturm zählt zu den höchsten Kirchtürmen Südtirols.Zum Glockenturm gehören neun Glocken. Acht der Glocken wurden nach dem Ersten Weltkrieg neu gegossen, da sie vollständig zerstört waren. Die kleinste Glocke hingegen, das Sterbeglöcklein, ist eine der Glocken, die nach dem verheerenden Brand nach 1758 hergestellt wurde.Gemeindeleben in KastelruthRegelmäßig werden in der Pfarrkirche Kastelruth samstags und sonntags Gottesdienste abgehalten. Im Juli und August wird sonntags um 11.30 Uhr eine italienische Messe gelesen.Einmal im Jahr am Freitag nach an Christi Himmelfahrt findet auch die Pestprozession statt. Wer daran teilnehmen möchte, muss früh aufstehen. Sie beginnt bereits um 04:00 Uhr morgens an der Pfarrkirche Kastelruth. Der lange Weg führt die Gläubigen zu den Kirchen von St. Michael und St. Valentin. In jeder Kirche findet ein Gottesdienst statt, bevor die Prozession zur Pfarrkirche Kastelruth zurückkehrt. Erst um 10:30 Uhr endet der lange Marsch. Mit dem ohne Pomp und ohne Schmuck stattfindenden Trauerzug erinnert die Gemeinde an eine traurige Zeit. Etwa um 1730 wütete die Pest in der Gegend. Viele Menschen starben an der schrecklichen Krankheit und so manche Familie in Kastelruth wurde damals vollkommen ausgelöscht.
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Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Schlanders, Südtirol

Wahrzeichen von SchlandersDer prägnante Turm der römisch-katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist das Wahrzeichen der Gemeinde Schlanders. Mit 97 Meter Höhe ist der auffallend schlanke und sich erkennbar nach Westen neigende Kirchturm des zentral direkt an der Hauptstraße im Ortskern gelegenen Gotteshauses das höchste Sakralgebäude in Südtirol.Mehr als 500-jährige GeschichteDer Turm hat seine heutige Gestalt im ersten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts erhalten. Die Geschichte der Pfarrei Mariä Himmelfahrt ist aber wesentlich älter. Möglicherweise stand schon im 8. Jahrhundert in Schlanders eine Pfarrkirche. Von 1235 bis 1811 unterstand die Kirche dem Deutschen Orden. Bei der Brandschatzung von Schlanders im Engadiner Krieg (1499) wurde die Kirche zerstört.Bereits 1505 war Marä Himmelfahrt im gotischen Stil dreischiffig wiederaufgebaut. Unter wesentlicher Beteiligung des österreichischen Hofkammermalers von Tirol Joseph Adam Mölk (ab 1774 Ritter von Mölk) erhielt das Kirchenschiff Mitte des 18. Jahrhunderts durch umfassende Umbaumaßnahmen unter Verwendung von heimischen Marmor sein jetziges barockes Aussehen.Lichtes Langhaus mit FreskenmalereiBeim Umbau wurden unter anderem die tragenden Pfeiler im Innenraum durch Stützen an den Wandseiten ersetzt und so ein durchgehender großer lichter Raum geschaffen. Mölk konzentrierte sich bei der Ausschmückung auf große Fresken. Insbesondere fallen seine Darstellung der Heiligen Esther sowie die Marien-Darstellungen ins Auge.Auch der neobarocke Hochaltar (1910) ist durch eine Marien-Statue thematisch auf die Muttergottes ausgerichtet. Der Legende nach soll die Statue im Mittelalter in der Feldmark von Schlanders gefunden worden sein. Als Dank für die Verschonung des Ortes vor napoleonischen Truppen 1799 wird die Marienstatue alljährlich in einer feierlichen Prozession durch die Marktgemeinde getragen.

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Pfarrkirche Maria Himmelfahrt

Völs am Schlern, Südtirol

Die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt in befindet sich in der mit etwa 3.500 Einwohnern kleinen Ortschaft Völs am Schlern in Südtirol. Dort überragt sie das Ortsbild auf dem höchsten Punkt im Dorf.Geschichte der Pfarrkirche Maria HimmelfahrtDie Geschichte der Ortschaft Völs am Schlern geht bis auf das 4. Jahrtausend v. Chr. zurück. Nach mehr als 5.000 Jahren des Bestehens des Orts fand die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt die erste urkundliche Erwähnung. Experten gehen jedoch davon aus, dass die Geschichte der Kirche weitaus älter ist. Der frühere romanische Bau war sehr groß, brannte jedoch 1440 nieder und wurde später mit gotischen Hauptelementen wiederaufgebaut.Doch nur 75 Jahre später wurde die Kirche von Leonhard von Völs neu aufgebaut. Finanziert worden ist der Bau aus Mitteln des Ablasshandels. Durch die Bauernkriege konnte der Bau jedoch erst 1570 abgeschlossen werden. Auch der heutige Zwiebelturm wurde erst nach einem Brand 1703 gebaut.Sehenswertes in der Pfarrkirche von Völs am SchlernBesonders interessant ist das romanische Kruzifix in der Kirche, das wahrscheinlich aus einer Zeit um 1200 stammt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts blieb es unentdeckt in einer Abstellkammer, wurde dann erst restauriert und aufgestellt. Es zeigt Jesus nicht hängend am Kreuz, sondern in einer, für den romanischen Einfluss üblich, erhabenen Haltung.{{gallery_1}} Der große Hochaltar stammt aus der Zeit um 1580 und wurde vom Meister Narziß aus Bozen geschaffen. Im Laufe der Zeit wurde dieser abgebaut, in einer anderen Kirche wiederaufgebaut und kehrte erst im 20. Jahrhundert, zerschnitten und verändert, zurück. Die Rokoko-Orgel und die Kanzel sind mit vergoldeten Elementen verziert und an der Spitze der Kanzel thront ein Posaunenengel. Trotz der überwiegend gotischen Gestaltung der Kirche finden sich Elemente aus der Romanik und dem Rokoko, die den besonderen Charme der Pfarrkirche ausmachen.
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Pfarrkirche Santa Maria Maddalena

Mazzin, Trentino

Lage und GeschichteMazzin, die kleinste Gemeinde im Fassatal, wird auch das Dorf der "pitores" genannt, also der Maler und Dekorateure. In Mazzin steht die Pfarrkirche Maria Maddalena, zu deren Gestaltung die "pitores" selbstverständlich beigetragen haben. Sie befindet sich in der Ortsmitte, direkt an der Hauptstraße - und ebenso wie die Kirche Madonna della Neve im benachbarten Canazei erhielt sie ihre heutige Gestalt in den 70er Jahren des 16. Jahrhunderts.1582 wurde sie geweiht, in späteren Jahrhunderten erfuhr sie mehrfache Erweiterungen und Umbauten - und infolge des Erdbebens, das im Mai 1976 Nordost-Italien heimsuchte, nahm die Kirche leichten bis mittelschweren Schaden. Doch nahm man bald den Wiederaufbau in Angriff - und seitdem in den Jahren 2006-2008 die letzte umfassende Restaurierung vorgenommen wurde, ist der Kirche Santa Maria Maddalena von den damals entstandenen Schäden nichts mehr anzusehen.Architektur und Ausstattung der Kirche Santa Maria MaddalenaDer rechteckige Grundriss der Kirche ist nicht - wie sonst üblich - von Ost nach West ausgerichtet, sondern erstreckt sich von Südwesten (überdachtes Portal) nach Nordosten (polygonale Apsis). Die Nordwestfassade mit dem Glockenturm ist dem Dorf Mazzin zugewandt, die Südostfassade der freien Natur. Besonders charakteristisch ist die zweifarbige Ausgestaltung des Mauerwerks der sieben Fenster, alternierend in den Farben Rot und einem sehr hellen, freundlichen Pastellgelb, die auch die vier Ecken des Langhauses ziert.Die Decke des einschiffigen Innenraums teilt sich in sechs Kreuzrippengewölbe, der leicht erhöhte Altarraum wird vom Kirchenschiff durch einen Spitzbogen ("arco santo") getrennt. Die Wände sind bis zur Höhe von ca. 1,20 m mit Holz verkleidet. Zwischen den Fenstern finden sich reichhaltige Illustrationen biblischer Szenen. Von besonderem ästhetischen Reiz ist die Auskleidung der Fensternischen und der Deckengewölbe mit fingiertem Marmor, ebenso die prächtig verzierte Balustrade der rückwärtigen Empore.
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Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Toblach, Südtirol

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer bestimmt das Bild der Gemeinde Toblach und steht mitten im Ortskern. Besucher sind herzlich eingeladen, das sakrale Meisterwerk zu besichtigen.Auf alten Fundamenten erbautDie Pfarrkirche von Toblach zählt zu den beeindruckendsten Kunstwerken des Barocks im ganzen Pustertal. Sie wurde auf dem Fundament einer alten romanischen und später gotischen Kirche erbaut.Innerhalb von zehn Jahren, zwischen 1764 und 1774, wurde die Kirche errichtet. Beauftragt mit der Bauleitung und Planung wurde einer der bedeutendsten Baumeister seiner Zeit, Rudolf Schraffl aus Toblach. Zuletzt wurde der 76 m hohe Kirchturm im Jahr 1804 fertiggestellt. Er erhebt sich im Nordwesten aus dem Hauptschiff.Sakrale Kunstwerke im InnerenIn der Kirche selbst finden sich unverwechselbare und einzigartige Kunstwerke aus der Zeit des Tiroler Rokokos. Ihr Charakter wird vor allem durch zahlreiche Fresken bestimmt, die von dem berühmten Rokokomaler Franz Anton Zeiller höchstselbst geschaffen wurden.Ebenfalls äußerst bemerkenswert sind die Bildhauerarbeiten am Hochaltar und an beiden Seitenaltären. Auch sie stammen aus der Zeit des Rokokos und besitzen einzigartige Details. Ebenso die prunkvolle Orgel in Gold mit ihren silbernen Pfeifen. All das macht die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Toblach zur wohl stattlichsten Barockkirche im ganzen Pustertal.
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San Giovanni

Vigo di Fassa, Trentino

Im mordöstlichen Bereich der Gemeinde Vigo di Fassa, auf einer Terrasse über dem Tal gelegen, erhebt sich die Kirche San Giovanni. Bereits in sehr früher Zeit, um 962 n. Chr., soll eine Vorgängerkirche des gleichen Namens urkundlich erwähnt worden sein, deren Bau mehr als 100 Jahre dauerte.BaugeschichteNach gesicherten Informationen existierte im 13. Jahrhundert ein Kirchengebäude in romanischem Stil, das jedoch im 15. Jahrhundert wieder abgerissen wurde, da es die wachsende Bevölkerung Vigos nicht mehr aufnehmen konnte.In ihrer heutigen Gestalt stammt die Kirche aus den Jahren 1480-1489, am 14. September 1489 wurde sie geweiht. Ihr ursprünglicher Name war "Chiesa dei Santi Giovanni Battista ed Evangelista". Wann die Kirche ihren heutigen vollständigen Namen "Chiesa della Natività di San Giovanni Battista" erhielt, ist nicht bekannt.Architektur und AusstattungDas rechteckige, einschiffige Langhaus erstreckt sich von Südwesten nach Nordosten und wird von einer polygonalen Apsis abgeschlossen. Südwestlich schließt sich ein überdachter Portikus an, über dem sich eine kleine Rosette befindet. Der nordwestlich gelegene gotische Glockenturm gibt dem Kirchengebäude seine asymmetrische Gestalt. Mit einer Höhe von 67 Metern ist er einer der markantesten Glockentürme des Fassatals.Auch die Sakristei schließt sich an der Nordwestseite der Kirche neben dem Turm an, während sich an der Südostseite der überdachte Eingang zur Krypta befindet. Beide Elemente unterstreichen noch die asymmetrische Gestalt des Kirchengebäudes.Bemerkenswert ist die Dekoration der Apsis mit Wandmalereien der Tiroler Schule um 1500. Etwa zur gleichen Zeit entstanden die Fresken, die Begebenheiten aus dem Leben Johannes des Täufers darstellen. Der neugotische Altar hingegen stammt aus späterer Zeit: Er ist ein Werk aus dem 19. Jahrhundert.
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San Vigilio

Moena, Trentino

Lage und GeschichteDie Kirche San Vigilio in Moena, der größten Gemeinde im Fassatal, gehört zu den ältesten Sakralbauten der Region. Im Jahre 1164 geweiht, unterscheidet sie sich von den übrigen Dorfkirchen des Tals durch ihre reich gegliederte Fassade, die ihr fast den Charakter einer kleinen Kathedrale verleiht. Sie liegt in etwas erhöhter Position südwestlich der Ortsmitte Moenas. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kirche mehrfach umgestaltet und erweitert, zuletzt von 1926 bis 1931 - wobei die gotischen Stilelemente des Glockenturms und des Kirchenschiffs jedoch erhalten blieben.Architektur und AusstattungMit ihrer geräumigen dreischiffigen Anlage unterscheidet sich die Kirche San Vigilio von den schlichten Dorfkirchen, die es ansonsten im Fassatal gibt. Durch den Anbau der beiden Seitenkapellen erhält der von West nach Ost ausgerichtete Grundriss die Form eines lateinischen Kreuzes.Beide Kapellen - die "Cappella del Rosario" und die"Cappella del Carmine" - wurden jedoch erst Anfang des 18. Jahrhunderts dem Langhaus hinzugefügt, womit eine ganze Reihe von Erweiterungsmaßnahmen ihren Anfang nahm. So wurde in den Jahren 1819-1821 das Langhaus um zwei Gewölbebögen nach Westen verlängert, wobei nochmals zwei kleinere Seitenkapellen hinzugefügt wurden. Letztlich waren all diese Baumaßnahmen in der demografischen Entwicklung des Städtchens Moena begründet, dessen Bevölkerung stetig zunahm.Dem berühmten Sohn der Gemeinde Moena verdankt die Kirche San Vigilio einige herausragende Kunstwerke ihres Innenraums: Valentino Rovisi wurde bereits als Jugendlicher nach Venedig geschickt, um dort Schüler Tiepolos zu werden. Später kehrte er in die Heimat zurück, um in verschiedenen Tälern der Region die Kirchen mit Gemälden und Fresken auszustatten. Seiner Geburtsstadt schenkte er das Altarbild der Kirche "Weihe von San Vigilio durch Adalbert, Bischof von Trient" sowie die wunderbaren Fresken in der Cappella del Carmine.
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Spitalkirche zum Heiligen Geist

Latsch, Südtirol

Latsch ist eine der größeren Gemeinden im mittleren Vinschgau. Baudenkmäler gibt es in Latsch viele. Zu den absolut sehenswerten Sakralbauten gehört dabei die Spitalkirche zum Heiligen Geist. Diese befindet sich in der Hauptstraße und stellt heute ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk im gotischen Stil dar. Die Kirche gehörte früher zu einem Krankenhaus.Meisterhafte MalereienVon außen eher unscheinbar, bietet die Spitalkirche im Inneren einige sehenswerte Kunstschätze. Auch Nichtgläubige wird der prächtige Flügelaltar der Latscher Spitalkirche begeistern, der zu den wertvollsten in ganz Südtirol zählt. Ein Werk des schwäbischen Holzbildhauers Jörg Lederer, der vermutlich 1470 in Füssen oder Kaufbeuren das Licht der Welt erblickt hat. Später taucht der Künstler dann im Südtiroler Pfarrarchiv von Partschins auf.Auf der Rückseite des Altars finden sich übrigens Malereien, die man dem Maler Hans-Leonhard Schäuffelin zuschreibt. Doch auch das weiße Marmorportal und die Wandfresken der Kapelle sind sehenswert. Die stammen vom Tiroler Maler Adrian Mair. Eine Besichtigung der Kirche ist gegen einen Eintritt möglich. Ist kein Personal vor Ort, ist eine Spende in den Opferstock gerne gesehen.
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St. Benedikt

Mals, Südtirol

Die kleine vorromanische St. Benedikt Kirche in Mals ist eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen Europas. Sie liegt am westlichen Ortsrand der hoch gelegenen Gemeinde Mals in Südtirol.Architektur der KircheDie St. Benedikt Kirche ist ein einfacher rechteckiger Bau mit Rundbogenfenstern und -türen. An der Nordseite befindet sich der viereckige Kirchturm. Im Inneren der Kirche gibt es drei Altarnischen, die ursprünglich mit Stuckplastik gestaltet wurden. Einige wenige Überreste davon sind noch heute zu sehen.St. Benedikts GeschichteErbaut wurde die St. Benedikt Kirche in Mals im 8. Jahrhundert. Sie wurde dem Heiligen Benedikt von Nursia geweiht. Bis ins 12. Jahrhundert gehörte die römisch-katholische Kirche dem Bischof von Chur. Im 12. Jahrhundert wurde der romanische Kirchturm angebaut. Nach ihrer Entweihung wurde die Kirche viele Jahre lang als Lagerraum genutzt. Das änderte sich, als im 20. Jahrhundert wiederentdeckt wurde, was die Kirche zu einem einzigartigen Baudenkmal macht: ihre Fresken.Einzigartige Fresken entdecken{{gallery_1}} Im Inneren der St. Benedikt Kirche in Mals finden sich einzigartige Fresken, die um das Jahr 800 herum entstanden sind. Die karolingischen Wandmalereien zählen somit zu den ältesten Fresken Westeuropas. Zu sehen sind unter anderem Jesus Christus, der Heilige Stephan, eine zwölfköpfige Engelsschar und Papst Gregor der Große. Weltweit einzigartig ist die Darstellung eines fränkischen Grundherrn, der die Tracht aus jener Zeit trägt.ÖffnungszeitenDie Kirche St. Benedikt ist von Anfang April bis Anfang November Montag bis Samstag von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Im Hochsommer von Mitte Juli bis Ende August kann man die Kirche dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 16 Uhr besuchen. Von November bis März stehen die Kirchentüren den Besuchern immer freitags um 10 Uhr offen.
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St. Margarethenkirche

Sterzing, Südtirol

Die ehemalige Fuggerstadt Sterzing bietet verschiedene Sehenswürdigkeiten aus dem 15. Jahrhundert, darunter die St. Margarethenkirche. Die Kirche liegt etwas außerhalb des historischen Stadtkerns am südlichen Ortsrand und ist von der Innenstadt bequem zu Fuß zu erreichen.Reichtum im Zeitalter des BergbausSterzing gelangte durch den Bergbau, vor allem durch die Förderung von Silber und Blei, zu Reichtum. Auch die St. Margarethenkirche wurde durch die Eigentümer des Silbergewerbes finanziert und von Baumeister Hans Feuer zu Beginn desselben Jahrhunderts im gotischen Stil erbaut.Die Baumaßnahmen reichten bis ins 16. Jahrhundert hinein. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche teilweise im Barockstil umgebaut. Das dreischiffige Gebäude wirkt durch den verhältnismäßig niedrigen Kirchturm sehr gedrungen, das äußerlich einfache Erscheinungsbild kontrastiert mit der barocken Dekoration im Innenraum.Holzskulpturen und barocke Fresken im InnerenAn prachtvollem Schmuck fehlt es der Margarethenkirche nicht: Von Beginn an wurden hervorragende Handwerker und Künstler beschäftigt, um den Innenraum auszustatten. So stammte der Originalaltar vom Ulmer Maler und Bildhauer Hans Multscher.Heute steht der Altar im Stadtmuseum, fünf Figuren sind aber in der Kirche verblieben und bilden die Hauptattraktion für Besucher. Die Fresken, die nach dem Umbau 1750 hinzugefügt wurden, stammen vom Hof- und Kirchenmaler Adam Mölk. Für Besucher auch zugänglich ist ein römischer Grabstein, der zu Baubeginn im 15. Jahrhundert entdeckt wurde.

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