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Sehenswürdigkeiten in Salzburger Land

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Sehenswürdigkeiten in Salzburger Land

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Sehenswürdigkeiten

Getreidegasse Salzburg

Salzburg, Salzburg-Stadt

Die Getreidegasse ist die berühmteste historische Gasse Salzburgs und liegt im Herzen der Altstadt. Berühmt ist die Gasse vor allem wegen der schmiedeeisernen Zunftzeichen, die über jedem Geschäft hängen. Sie ist heute eine Einkaufsstraße und ein Teil der Salzburger Fußgängerzone. Die Gasse ist knapp 500 Meter lang und erstreckt sich vom Rathausplatz bis zur Bürgerspitalstraße. Hauptsehenswürdigkeit der Getreidegasse ist das Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier erblickte der Komponist 1756 das Licht der Welt und seit 1880 ist in dem Haus ein Museum eingerichtet, in dem man mehr über das Leben und Wirken von Mozart erfahren kann.Die Getreidegasse war bereits zu Zeiten der Römer ein wichtiger Verkehrsweg und wurde im Mittelalter zum wichtigen Handelsplatz. Durchreisende Kaufleute boten dort ab dem 14. Jahrhundert ihre Waren an, daraufhin siedelten sich auch große Handelshäuser in der Getreidegasse an. Außerdem war die Gasse eine beliebte Wohngegend für Stadträte, Beamte und Richter.Die Straße ist noch heute mittelalterlich geprägt, charakteristisch sind die schmalen Häuserreihen und die Durchhäuser mit ihren historischen Innenhöfen. Typisch für die Häuser in der Getreidegasse sind die Fenster, die ab dem 1. Stock kleiner werden und kunstvoll gestaltete Hausportale. Meist sind die Häuser mit der Jahreszahl der Erbauung, dem Namen früherer Bewohner oder dem Auge Gottes verziert. Zunftschild des Großgasthofs Sternbräu in der Getreidegasse 34-36/ © Snotty, via Wikimedia CommonsFrüher war das Geschäftsbild der Getreidegasse durch viele Traditionsbetriebe wie Modehäuser, Schuhmoden oder Bäckereien geprägt. Heute sind davon nur noch einzelne Geschäfte übrig geblieben, darunter die Biber Apotheke, das Spielwarengeschäft Neumüller und die Spirituosenhandlung Sporer. Dafür siedelten sich nach und nach viele große Marken und Ketten in der Straße an.
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Sehenswürdigkeiten

Kalvarienbergkirche St.Leonhard

Bad Aussee, Salzkammergut

Die Leonhardskirche liegt in Bad Aussee, wurde im 14. Jahrhundert erbaut und weist gotische Züge auf.Sehenswertes in der Kirche St. LeonhadDie Kirche liegt am Ende eines Wegs, der an der Pfarrkirche St. Paul in Bad Aussee beginnt und über die "Alte Salzstraße" vorbei an zwei Kreuzsäulen und vier Rosenkranz-Stationen führt. Die St. Leonhard-Kirche ist die fünfte Station des Wegs. Sehenswert sind unter anderem ein Fresko des Heiligen Leonhards an der Außenmauer, ein Schalenstein, dessen Funktion bis heute umstritten ist, zwei Seitenaltäre und vier Tafelbilder an der Orgelempore, die die Leonhardlegende zeigen.
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Salzburger Freilichtmuseum

Großgmain, Salzburger Umgebungsorte

Auf dem landschaftlich reizvollen Museumsareal sind 100 historische Originalbauten aus Landwirtschaft, Handwerk, Gewerbe und Industrie zu besichtigen. Ein 7 Kilometer langes Wander- und Spazierwegenetz verbindet über 600 Jahre ländliche Geschichte. Mit der 2 km langen historischen Museumseisenbahn können die Besucher eine angenehme und beschauliche Reise durch weite Teile der Museumslandschaft unternehmen. Weiters: gemütliches Museumsgasthaus, Natur-Kneippanlage, Handwerksvorführungen, Haus der Geräusche u.a.m.
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Sehenswürdigkeiten

Talmuseum Hüttschlag

Hüttschlag, Großarltal

Das Talmuseum bietet einen einmaligen Einblick in das Leben in und mit den Almen und dem Wald im Nationalpark Hohe Tauern und widmet sich dem Thema "Auf der Alm - Zwischen Himmel und Erde".Sehenswertes im Talmuseum HüttschlagUntergeracht ist das Museum im "Gensbichlhaus", einem alten Bauernhaus. Hier finden sich verschiedene Bereiche wie eine Näh- und Trachtenstube, Kupferbergbau und eine Mineralienausstellung. Das Museum bietet auch spielerische Erfahrungen für Kinder, so können diese zum Beispiel Kuh-Bingo oder Memory spielen oder in der interaktiven Käseproduktion erfahren, wie aus Milch Käse wird. Zum Talmuseum gehören außerdem weitere Gebäude wie ein traditioneller Backofen, in dem einmal wöchentlich Brot gebacken wird, eine Räucherkammer, eine Mühle und eine Schnapsbrennerhütte.
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WasserWelten Krimml

Krimml, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Pro Jahr besuchen rund 40.000 Menschen die WasserWelten Krimml, das Besucherzentrum rund um das Thema "Wasser" und die Krimmler Wasserfälle.Wasser auf unterschiedliche Weise erlebenIm Wasserfallzentrum gibt es eine Unterwasser-Erlebniswelt, eine tolle Aussichtsterrasse mit Blick auf die Krimmler Wasserfälle und die Gastronomie Wasser Wunder Bar und den Shop. Im "Haus des Wassers" kann man selbst aktiv werden: mit dem Swarovski-Fernrohr die Wasserfälle beobachten, selbst Experimente machen und das interkative WasserKino besuchen. Im Außenbereich des Museums gibt es einen Aquapark mit Aqua-Tischfußball, Kneipp-Anlage und Spielstationen.

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Denkmalhof Kößlerhäusl

Großarl, Großarltal

Das Kößlerhaus ist ein Blockhaus, in dem man heute erleben kann, wie eine typische Wohnstätte einer Bergarbeiterfamilie im 16. Jahrhundert aussah.Sehenswertes im KößlerhausWann genau das Kößlerhaus gebaut wurde, ist nicht bekannt, es existiert aber wohl schon seit dem 16. Jahrhundert. Es steht seitdem am selben Platz und ist größtenteils im ursprünglichen Zustand erhalten. In der kleinen Hütte kann man heute unter anderem einen Herd mit Rauchabzug, eine Rauchkuchl und im Obergeschoss ein Zimmer besichtigen, in dem viele alte Geräte aus der damaligen Zeit ausgestellt sind. Im Keller erwarten Besucher dagegen eine umfangreiche Messersammlung, Musikinstrumente, Schriftstücke und Trachtengewänder.
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Keltendorf in Uttendorf

Uttendorf, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Bei der Neuverlegung der Wasserleitungen in Uttendorf stieß man 1962 auf ein Gräberfeld aus der Hallstattzeit (rund 700 Jahre vor Christus). Bei der anschließenden Suche fand man eine prähistorische Siedlung am Stoanabichl. Dort wird seit 2001 der Nachbau eines Keltendorfs errichtet, in dem man die Lebens- und Arbeitsweise der Kelten nacherleben kann.Zu Besuch im KeltendorfIm Keltendorf kann man unter anderem ein Web- oder Grubenhaus besichtigen, außerdem einen Hochspeicher und eine Werkstätte. Das Keltendorf kann von außen jeder Zeit selbstständig besichtigt werden, wer tiefere Einblicke wünscht, kann an einer der Führungen teilnehmen. Die einstündigen Führungen finden jeweils am Donnerstag um 13, 15 und 17 Uhr statt, die Teilnahme kostet 8 Euro.Wanderungen über den SchmetterlingspfadAm Keltendorf führt ein Schmetterlingslehrpfad vorbei. Der 3 km lange Themenweg beginnt in Uttendorf-Ort und endet am Alpengasthof Liebenberg, das Keltendorf befindet sich auf halber Strecke. So ist der Schmetterlingspfad eine gute Möglichkeit zum Keltendorf zu gelangen.
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Palästinakapelle Maria Alm

Maria Alm am Hochkönig, Hochkönig

Die Palästinakapelle in Maria Alm entstand im Jahr 1872, als der Pilger Johann Ebner von seiner Reise aus dem Heiligen Land zurückkam. Als Erinnerung an seine Erlebnisse und zur Aufbewahrung all der Andenken, die er aus Israel und Rom mitgebracht hatte, ließ er die Palästinakapelle errichten.Die Kapelle erinnert an die Grabeskirche in JerusalemDie Kapelle wurde aus Granit und Schiefer erbaut, hat ein kleines Türmchen aus Tuffsteinen und erinnert an das Heilige Grab von Jerusalem. Im Inneren gibt es Wandmalereien aus dem Alten und Neuen Testament, an der Front eine Abbildung der Auferstehung. Die Kapelle ist denkmalgeschützt, steht westlich der Kirche an der Friedhofsmauer im Zentrum von Maria Alm und ist frei zugänglich.
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Felberturmmuseum

Mittersill, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Das Felberturmmuseum ist ein Heimatmuseum, das sich verschiedenen Themen aus der Geschichte der Region widmet. Es wurde von 2019 bis 2021 saniert und neu konzipiert und erstrahlt seitdem in neuem Glanz.Die Geschichte des FelberturmsDer Felberturm stammt aus dem 12. Jahrhundert und wurde als Wohn- und Wehrturm genutzt. Später gelangte der Turm in Besitz der Salzburger Erzbischöfe. 1812 ging es in Privatbesitz über, bevor die Gemeinde das Gebäude übernahm, 1963 in Stand setzte und seitdem als Heimatmuseum nutzt.Das Konzept des MuseumsDas Museum erstreckt sich über drei Etagen: Im Erdgeschoss geht es um das Thema Saumhandel, die Geschichte und Wege der Säumer. Der erste Stock widmet sich der Geschichte und Entwicklung von Mittersill, Themen sind unter anderem der Hexenprozess von Mittersill, das Eisen- und Lederhandwerk und die Lebzelterei. Im zweiten Obergeschoss gibt es Platz für Sonderausstellungen und Veranstaltungen.Zum Museum gehört außerdem ein Bauernhaus, in dem neben einer Ausstellung zum Alltagsleben der Bauern, auch der Museumsshop und ein kleines Café Platz findet. Außerdem gibt es auf dem Gelände ein ehemaliges Schulgebäude, das als Spielwerkstätte und Vermittlungsraum dient.
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Gasteiner Museum

Bad Gastein, Gasteinertal

Das Gasteiner Museum in Bad Gastein zeigt die Entwicklung verschiedener regionaler Besonderheiten wie des Kurbads von Bad Gastein im Salzburger Land, wo seit Tausenden von Jahren heilende Quellen am Fuße des Graukogels entspringen und die Gemeinde zu einem beliebten Kurort machen.Die Geschichte des Gasteiner MuseumsDie "Gasteiner Jubiläumsausstellung" im Jahre 1936, die an den Kuraufenthalt Kaiser Friedrichs III. erinnerte, war der Vorläufer des heutigen Museums. Später wuchs die Sammlung durch Schenkungen und Leihgaben von Gasteiner Familien zu einem Museum mit regionalen Exponaten aus dem Bäder- sowie Bergbaubereich und Gemälden berühmter alter Meister heran. Nach mehreren Schließungen und Wiedereröffnungen ab dem Zweiten Weltkrieg lebt das Museum nun vom Engagement des in den 70er Jahren gegründeten Vereins der Freunde des Gasteiner Museums und befindet sich seit 2011 im Grand Hotel de l‘Europe.Zu Gast im Gasteiner MuseumIm Gasteiner Museum in Bad Gastein erfährt man auch heute noch viel über die Geschichte des Gasteinertals, und viele Exponate dokumentieren die Entwicklung des stets beliebten Heilbads. Auch zum traditionellen Gasteiner Perchtenlauf sowie zur regionalen Jagdgeschichte existieren anschauliche Ausstellungen. Durch spannende Rundgänge kann man sich zudem über den Bahnbau und den Beginn des Wintersports informieren.Ein eigener Ausstellungsbereich ist auch dem Goldbergbau gewidmet. Kinder begutachten dabei gerne die Mineraliensammlung mit dem 76 kg schweren Bergkristall aus dem Ankogel. Die angewachsene, wertvolle Bilderausstellung bestehend aus Landschaftsgemälden von Künstlern des 19. Jahrhunderts ist nach wie vor sehenswert. Neben angebotenen Sonderausstellungen sind botanische, historische und geologische Spaziergänge möglich, um interessante Eindrücke von der Region zu erhalten.
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Sehenswürdigkeiten

Lungauer Heimatmuseum

Tamsweg, Lungau

Das Lungauer Heimatmuseum befindet sich im ehemaligen St. Barbara-Spital und wurde 1965 eröffnet. Gezeigt werden Exponate zum Handwerk und der Lebensweise in der Lungauer Vergangenheit.Die Ausstellungsstücke im Lungauer HeimatmuseumDie Ausstellung des Heimatmuseums hat vier Schwerpunkte: Arbeitswelt, Wohnkultur, Brauchtum und Geschichte. In der obersten Etage des Museums befindet sich die Arbeitswelt. Anhand der ausgestellten Werkzeuge wie Spanhobel oder Pechhackl sieht man die harte Arbeit am Bau, im Wald und in der Werkstatt. In der Ausstellung Wohnkultur sehen die Besucher die Entwicklung der Wohnkultur der letzten 500 Jahre. Zu sehen sind ein barockes Schlafzimmer, eine Küche mit offenem Herd und eine umfangreiche Truhensammlung. Die Sammlung enthält Stücke aus Gotik, Renaissance, Barock und Rokoko.Im Themenbereich Brauchtum erfährt man viel über die Lungauer Bräuche, wie zum Beispiel das Preberschießen. Hierbei schießt man auf Wasserscheiben am Prebersee. Auch die Symbolfigur des Lungau, Samson, findet man im Heimatmuseum. Im Ausstellungsteil Geschichte lernen die Besucher einiges über die römische Geschichte im Lungau. Hier gibt es zahlreiche erhaltene römische Meilensteine und eine römische Mansion, die ausgegraben wurde.
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Pfarrkirche Leogang

Leogang, Saalfelden-Leogang

Die Pfarrkirche Leogang befindet sich mitten im Zentrum der Salzburger Gemeinde Leogang. An der Grenze zu Tirol erstreckt sich das Dorf auf 786 Metern Höhe zwischen den Leoganger Steinbergen und den Kitzbüheler Alpen. Die Bezirkshauptstadt Zell am See liegt rund 20 Kilometer entfernt.Die Kirchengeschichte reicht weit zurückSeit ihrem Bestehen hat die Kirche vier Bauphasen erlebt. Ausgrabungen zufolge entstand das erste Gebäude vermutlich im 9. Jahrhundert. Erstmals 1323 ist der Sakralbau urkundlich erwähnt. Geweiht wurde das Gotteshaus dem Heiligen Leonhard. Im 13. Jahrhundert erhielt die Pfarrkirche Leogang eine runde Apsis. 1745 wich die damalige Saalkirche einem barocken Neubau. Nur der spätgotische Turm blieb erhalten. Der heutigen Gestalt liegen die Pläne des österreichisch-schweizerischen Baumeisters Jakob Singer zugrunde.Schlichtes Langhaus trifft auf das prächtige InnereRundbogenfenster, Spitzgiebelhelm und Schindelsatteldach prägen das Kirchenäußere. Eine eiserne Kette aus dem Jahr 1801 ziert Langhaus und Turm. Zwischen beidem befindet sich der Zugang zu einer Kapelle mit Lourdesgrotte aus dem 20. Jahrhundert.Innen ruht das Tonnengewölbe auf Wandpfeilern, die Sockel und Kapitelle schmücken. Der Tiroler Kirchenmaler Christoph Anton Mayr schuf die kunstvollen Deckenfresken. Szenen aus dem Alten Testament und dem Leben des Heiligen Leonhards sind im Chorbereich dargestellt. Die spätbarocken Stuckarbeiten stammen aus der Hand des österreichischen Baumeisters Kassian Singer.Für die Fertigung des Hochaltars ist der Tischler Veit Häusl verantwortlich. Das einstige Altarbild "Sieben Zufluchten" ist heute im Salzburger Dommuseum zu besichtigen. Als Orgelbaumeister ging Albert Mauracher in die Kirchengeschichte ein. Die Glocke von Josef Erhart erklingt seit dem 15. Jahrhundert in der Pfarrkirche Leogang.
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Sehenswürdigkeiten

Salzwelten Altaussee

Altaussee, Salzkammergut

Das Salzbergwelt Altaussee ist das größte aktive Salzbergwerk in Österreich: Jedes Jahr werden hier 450.000 Tonnen Salz abgebaut. Im Rahmen einer 80-minütigen Führung gelangt man bis zu 700 m tief in den Berg und lernt die faszinierende Welt der Bergleute kennen.In den Salzwelten begibt man sich auf eine bemerkenswerte Reise unter TageWer an einer der Führungen teilnimmt, erkundet das Bergwerk auf den Pfaden der Bergleute. Hinab geht es auf den Bergmannsrutschen, außerdem kommt man an einem unterirdischen Salzsee und der Barbara-Kapelle vorbei, die der Schutzheiligen der Bergleute geweiht ist. Insgesamt verfügt das Bergwerk über 67 km Stollen, davon sind 25 km begehbar. Besucher sollten warme Kleidung und festes Schuhwerk tragen, da es im Bergwerk ganzjährig rund 10°C kalt ist.Das Bergwerk war Versteck für KunstschätzeWährend des 2. Weltkriegs wurden hier Kunstwerke von Michelangelo, Dürer, Vermeer und vielen anderen gelagert. Eine Multimediashow gibt den Besuchern einen Einblick in die Rettungsaktion 1945, außerdem gibt es die Schaustelle "Das Glück der Kunst". Das Salzbergwerk Altaussee ist zudem ein Originalschauplatz des Hollywood-Films "Monuments Men" mit George Clooney, der das Retten der von den Nazionalsozialisten versteckten Kunstschätzen thematisiert.
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Sehenswürdigkeiten

Waggerl Haus

Wagrain, Salzburger Sportwelt

Mitten in Wagrain liegt das ehemalige Wohnhaus von Karl Heinrich Waggerl. Waggerl zählt zu den bekanntesten und wichtigsten Schriftstellern Österreichs und zu den meistgelesenen Literaten des 20. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Der Schriftsteller und zeitweise Bürgermeister des Orts Wagrain lebte 50 Jahre in dem beschaulichen Gebirgsort. Seit Mitte der 90er-Jahre ist aufgrund der Initiative des Wagrainer Kulturvereins "Blaues Fenster" das Wohnhaus für Besichtigungen umgestaltet.Das kann man im Waggerl-Haus sehenDie Texte und Gedichte über Heimat beschreiben häufig die Region um Wagrain. Um dem Schriftsteller besonders nahe zu kommen, lohnt sich ein Besuch seines Wohnhauses. Bereits seit dem 18. Jahrhundert steht das Gebäude in dem kleinen Ort und zieht viele Besucher an. Das Innere zeigt die Wohn- und Arbeitsräume, aber auch das handwerkliche und künstlerische Schaffen des Schriftstellers. Der vielfältig begabte Waggerl schrieb nicht nur, sondern malte, fotografierte und war auch als Buchbinder tätig. Die originalgetreu belassenen Räume zeigen Besuchern Beispiele seiner Arbeiten. So kommt man dem Künstler besonders nahe.Angebote für Besucher im Waggerl-HausDer Kulturverein bietet Lesungen und Ausstellungen für Einzelpersonen, Gruppen und Schulklassen. Literarische Wanderungen runden das Programm ab. Durch Informationstafeln, Videomaterial und ausgestellte Werke können Literaturbegeisterte Einblick in das Leben des Künstlers gewinnen. Das Waggerl Haus ist nah an die Lebensverhältnisse des Schriftstellers Waggerl angelehnt und im Originalzustand erhalten geblieben.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Maria Alm

Maria Alm am Hochkönig, Hochkönig

Die Wallfahrtskirche Maria Alm steht im Zentrum des Ortes und wurde erstmals im Jahr 1374 urkundlich erwähnt. Ihr beeindruckender Kirchturm ist mit einer Höhe von 76 m der höchste Turm des Salzburger Landes.Die Geschichte der Wallfahrtskirche Maria AlmAuf dem Platz der heutigen Kirche standen im Laufe der Jahrhunderte bereits zwei Vorgängerbauten. Die erste wurde Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet, ihr Überreste fand man bei Ausgrabungen im Jahr 1987. Die zweite Kirche wurde im Zeitalter der frühen Gotik erbaut, sie war so groß wie das heutige Mittelschiff, der Turm der Kirche stammt noch aus dieser Zeit. 1508 wurde die Kirche dann um- und ausgebaut und geweiht.Sehenswertes in der Wallfahrtskirche Maria AlmDie Kirche gilt als eines der schönsten Marienheiligtümer in der Region Pinzgau. Im Inneren warten auf Besucher ein barocker ländlicher Stil gepart mit einer spätgotischen Raumstruktur. Sehenswert sind das Gnadenbild der Gottesmutter, dem einige Wundertätigkeiten zugesprochen werden, und der spätbarocke Hochalter. Zudem entzückt die Freskengestaltung aus dem Jahr 1757.
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Sehenswürdigkeiten

Bergbau- und Gotikmuseum

Leogang, Saalfelden-Leogang

Im Jahr 1992 wurde das Bergbau- und Gotikmuseum im ehemaligen Bergverwalterhaus gegründet. Das Museum befindet sich am Rande der Gemeinde Leogang in der ehemaligen Bergbausiedlung Hütten.Das Museum verläuft über drei Ebenen Das Museum beschäftigt sich auf drei Ebenen mit der Bergbaugeschichte der Region und der damit verbundenen Kunst. In der Ausstellung über die Bergbaukultur wird die Geschichte der Bergleute anschaulich dargestellt, so können die Besucher u. a. eine Knappenküche besichtigen.Weiterhin gibt es das Mineralienkabinett, in dem man die Mineralien sehen kann, die im hiesigen Bergbaugebiet abgebaut wurden, u. a. im Danielstollen, der heute das Schaubergwerk ist.Der dritte Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit sakraler gotischer Kunst: In der Ausstellung findet man verschiedene gotische Heiligenfiguren aus dem Alpenraum, wie z. B. die Heilige Anna Selbdritt.
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Sehenswürdigkeiten

Bergbaumuseum und Schaustollen Mühlbach

Mühlbach am Hochkönig, Hochkönig

Das Bergbaumuseum und der Schaustollen bei Mühlbach sind ein guter Ausflugstipp bei schlechtem Wetter. Das Museum befindet sich im ehemaligen Knappenheim, der Schaustollen kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden.In die Geschichte des Bergbaums im Museum eintauchenDas Bergbaumuseum zeigt Zeugnisse aus 4.000 Jahren Bergbaugeschichte und gibt den Besuchern einen eindrucksvollen Einblick in den Alltag des Bergbaus. Der zeitliche Rahmen des Museums reicht von der Prähistorie bis hin zur Neuzeit. Eine umfangreiche Sammlung von Grabungsfunden, Schautafeln mit interessanten Informationen zum urzeitlichen Abbau, Aufbereitung und Schmelztechnik, sowie szenarische Darstellungen stellen die Zeit des prähistorischen Bergbaus vor. Der Ausstellungsbereich des neuzeitlichen Bergbaus präsentiert Exponate verschiedener Arbeitswerkzeuge, Sprengmaterialien, Gerätschaften der Grubenwehr und eine große Lampensammlung, die von historischen Grubenlampen wie der Froschlampe bis hin zur modernen Elektrolampe reicht.Naturgetreue Großexponate von Grubenloks und Materialwägen sind im Außenbereich des Museums zu besichtigen. Alles über Geologie und die Mineralogie erfährt man im Ausstellungsraum der Abbaumaterialien. Gesteine zum Anfassen und ein gesichertes uranhaltiges Gestein mit Geigerzählerrohr bieten ganz besondere Highlights. Sonderobjekte wie eine Nachbildung der Himmelsscheibe von Nebra und Lehrfilme zum Kupferabbau und Alltag der Bergleute sind im Sonderausstellungs- und Filmraum zu besichtigen.Einfahren in den Berg im SchaustollenNach dem Museumsgang lädt der nahegelegene Schaustollen die Besucher zur weiteren Entdeckungsreise durch das Bergbauleben ein. Der Stollen liegt nur einige Minuten vom Museum entfernt und ist für alle Altersgruppen im Rahmen von Führungen zugänglich. Im 2 m breiten und 2,5 m hohen Stollen wird unter einer fachkundlichen Führung der Alltag des Bergbaulebens vorgestellt. In 15 Stationen präsentiert sich die Abbau-, Bohr-, Spreng- und Fördertechnik des größten europäischen Kupferreviers, den "Mitterberg" in Mühlbach. Erlebnisstationen mit Bohrhammer, Sprengsimulationen oder Kinderklopfstation vergegenwärtigen den Besuchern den harten Bergbauallltag. Führungen in den Schaustollen werden im der Hauptsaison von Dienstag bis Freitag zwei Mal täglich angeboten, Treffpunkt ist im Bergbaumuseum.
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Sehenswürdigkeiten

Bergkirche Dienten

Dienten am Hochkönig, Hochkönig

Die Pfarrkirche Dienten gilt seit 1506 als Wahrzeichen des Ortes und wurde zu Ehren des Heiligen Nikolaus geweiht. Auf einer Anhöhe vor dem Hochmassivs des Hochkönigs gelegen ist die zweischiffige Hallenkirche ein beliebtes Wanderziel. Neben der reizvollen Außenansicht besticht die Kirche im Innern mit sehenswerten Kunstwerken. Neben gotischen Kostbarkeiten und einer barocken Sakramenten-Tafel können Besucher die bedeutenden Werke des Kitzbüheler Bildhauers Benedikt Faistenberger bestaunen, der unter anderem den Hochalter mit dem Bergbauheiligen Daniel und Barbara erschaffen hat.Öffnungszeiten der KircheDie Kirche wurde in den Jahren 1999 bis 2005 zuletzt renoviert. Sie ist zu den Gottesdienstzeiten geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Filzmooser Kindl

Filzmoos, Salzburger Sportwelt

Das Filzmooser Kindl ist ein Gnadenbild des Jesuskindes, das in der Dorf- und Wallfahrtskirche in Filzmoos aufgestellt ist. Durch die Figur wurde die Kirche zu einer Pilgerstätte, von deren Besuch sich die Menschen Kraft und Heilung versprechen.Die Legende vom Filzmooser KindlDie Legende um das Filzmooser Kindl besagt, dass in der Zeit, als Filzmoos noch eine Viehweide war, zwei Hirten ein Glöckchen läuten hörten. Als sie das Glöckchen suchten, fanden sie an der Stelle, wo die Kapelle heute steht, das geschnitzte Jesuskind. Die Figur läutete und hob den Schwurfinger. Daraufhin nahmen die Hirten das Jesuskind mit in den Nachbarort Altenmarkt. Über Nacht kehrte die Figur jedoch wieder an seinen Platz nach Filzmoos zurück.Das Filzmooser Kindl heute Heute ist die Figur in der Kirche zum Heiligen Petrus in Filzmoos zu bestaunen. Das Gnadenbild ist eine farbig gefasste, spätgotische Figur des segnenden Jesuskindes. Als Hinweis auf die Legende hängt am rechten Arm der Figur ein Glöckchen. Die Figur trägt ein besticktes "Gnadenröckl", das je nach Jahreszeit gewechselt wird und eine andere Farbe hat. Seit der Renovierung der Kirche vor gut fünfzig Jahren hängt das Gnadenbild als Mittelpunkt des Innenraums in einem goldenen Strahlenkranz über dem Hochaltar.
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Großglockner Hochalpenstraße

Bruck an der Großglocknerstraße, Nationalpark Hohe Tauern Salzburg

Zwischen den österreichischen Orten Bruck und Heiligenblut windet sich auf einer Strecke von 48 Kilometern und 36 Kehren die Großglockner-Hochalpenstraße. Am Hochtor ist auf 2.504 Metern ihr höchster Punkt erreicht. Die Hochalpenstraße ist eine Zufahrtsstraße zum Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs. Von der Straße gehen zwei Strecken zur Edelweiß-Spitze und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe ab.Höhepunkte entlang der Großglockner HochalpenstraßeDie Großglockner-Hochalpenstraße bietet eine Vielzahl landschaftlicher und touristischer Attraktionen und ist deshalb nach dem Schloss Schönbrunn in Wien das beliebteste Ausflugsziel in Österreich.Entlang der Strecke finden sich immer wieder Informationspunkte sowie zahlreiche Ausstellungen, wie zum Beispiel über die Geschichte der Straße oder über die Ökologie des Gebietes. Highlights sind beispielsweise die Alpine Naturschau und die Autombilausstellung auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.Mit zwei Rädern auf der HochalpenstraßeDie Großglockner-Hochalpenstraße ist auch für Radfahrer und Biker ein Highlight. Nicht umsonst werden hier zahlreiche Radsportveranstaltungen ausgetragen. Wer möchte, kann sich hier die Zeit messen lassen, die er für die Strecke benötigt. Die Hochalpenstraße gilt außerdem als eine der schönsten Strecken für Motorradfahrer.Die Hochalpenstraße als Ausgangspunkt für WandererAber auch Wanderer kommen hier auf ihre Kosten. So gibt es zahlreiche Wege, die sich auch mit Kindern leicht bewältigen lassen. Ebenso findet man aber auch gesicherte Wanderwege und hochalpines Gelände am Pasterzengletscher, das zu einer längeren Bergtour einlädt.

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