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Natur in Schweiz

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Natur

Aareschlucht

Meiringen, Haslital

Die Aareschlucht ist eine Klamm zwischen den Orten Meiringen und Innertkirchen im Berner Oberland. In den Kalkstein des Berges hat sich über die Jahrtausende das Wasser der Aare tief eingegraben und so die spektakuläre Klamm geformt.Auf Stegen und durch Tunnel1,4 km lang, bis zu 180 Meter tief und an der engsten Stelle nur einen Meter breit: So präsentiert sich die Aareschlucht heute den Besuchern. Bereits 1888 wurde die Klamm durch Stege erstmals zugänglich gemacht, heute ist eine Durchwanderung der Klamm auf Stegen, Wegen und durch Tunnel möglich, zum Teil sogar barrierefrei und für Rollstühle befahrbar.Rundweg durch die SchluchtDer Haupteingang zur Aareschlucht liegt östlich von Meiringen, hier befindet sich ein großer Parkplatz und ein Restaurant mit Spielplatz. Die Wanderung durch die Klamm dauert rund 40 Minuten, vom Osteingang kann man entweder über den öffentlichen Wanderweg übers Lammi zurückwandern (Dauer: ca. 1 Stunde) oder man fährt mit der Meiringen-Innertkirchen-Bahn.Wildromantische Stimmung bei AbendbeleuchtungEin besonderes Spektakel ist der Besuch der Klamm in der Abenddämmerung: Im Juli und August hat die Aareschlucht jeden Donnerstag, Freitag und Samstag bis 22 Uhr geöffnet und wird beleuchtet. Der Eintritt ist zu diesen Zeiten nur am Westeingang möglich.
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Natur

Matterhorn

Zermatt, Zermatt

Das Matterhorn ist wohl einer der bekanntesten Berge der Welt, es ist das Wahrzeichen der Schweiz und diente als Vorlage für eine berühmte Schokolade. Der 4.478 m hohe Berg steht auf der Grenze zwischen der Schweiz und Italien: Drei Seiten des Berges liegen im Wallis, die Südwand gehört zum italienischen Staatsgebiet.Dramatische Erstbesteigung des MatterhornsAm 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn erstmals vom Engländer Edward Whymper bestiegen, der Teil einer 7er-Seilschaft war. Beim Abstieg der Gruppe ereignete sich ein Unglück: Vier der sieben Bergsteiger stürzten ab und verunglückten tödlich. Auch die tragischen Umstände der Erstbesteigung trugen zur Berühmtheit des Berges bei.Aufstieg zum GipfelDie meisten Bergsteiger, die heute das Matterhorn bezwingen wollen, versuchen dies über den Hörnligrat von Zermatt aus, dies ist der leichteste Aufstieg. Von der Hörnlihütte auf 3.260 m benötigt man rund fünf bis sechs Stunden. Weitere mögliche Routen führen über den Nordwestgrad, den Südostgrad und den Südwestgrat. Rund 3.000 Alpinisten versuchen jedes Jahr, das Matterhorn zu besteigen.Mit der Bahn hinaufAuf das Matterhorn selbst führt keine Bergbahn. Dafür kann man das benachbarte Klein Matterhorn per Gondelbahn erreichen. Die höchstgelegene Bergbahnstation Europas liegt auf 3.883 m, von dort sieht man besonders gut die Südwand des Berges. Einen schönen Ausblick auf den Berg hat man auch vom Gornergrat und vom Rothorn. Wer mehr über das Matterhorn erfahren möchte, kann das Matterhorn Museum in Zermatt besuchen.
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Natur

Trümmelbachfälle

Lauterbrunnen, Jungfrau Region

Im Lauterbrunnental fällt der Trümmelbach über eine Höhe von 140 Metern in die Tiefe. Der Bach hat hier in Jahrtausenden eine Klamm in den Fels geschnitten, sodass Teile der Wasserfälle so tief im Berg liegen, dass sie unterirdisch sind. Die Trümmelbachfälle gelten somit als die größten unterirdischen Wasserfälle in Europa und sind weltweit die einzigen, unterirdisch zugänglichen Gletscherwasserfälle.Die TrümmelbachfälleÜber die zehn Wasserfälle werden die Gletscherwände der berühmten Bergkette Eiger, Mönch und Jungfrau entwässert. So bahnen sich hier während der Schneeschmelze von April bis Juni und der Gletscherschmelze von Juni bis September sowie nach starken Regenfällen bis zu 20.000 l Wasser pro Sekunde ihren Weg in die Tiefe. Jahrhundertelang waren die oberen Wasserfälle verborgen und unsichtbar und wurden erst mit der beginnenden Erschließung ab 1877 für die Menschen erreichbar.Besuch der WasserfälleFür Besucher sind die Fälle durch einen Tunnellift, Treppen und Brücken erschlossen. Die Trümmelbachfälle sind auf einer Länge von rund 600 Metern begehbar. Der Weg ist nicht für Kinderwagen und Hunde geeignet.
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Natur

Dampfbahn Furka Bergstrecke

Oberwald, Aletschgebiet

Die Dampfbahn Furka verkehrt zwischen Realp im Kanton Uri und Oberwald im Wallis, dabei fährt sie über den Furkapass. Hier wird der höchste Punkt der Strecke auf 2.160 Meter erreicht. Für die 18 km lange Strecke benötigt die nostalgische Dampfbahn mit Zwischenhalten rund zwei Stunden.Geschichte der Furka-BahnstreckeDie Strecke, auf der heute die Bahn verkehrt, wurde 1925 eröffnet. Da die Trasse wegen Lawinengefahr nicht wintersicher ist und Teile der Infrastruktur in jedem Herbst ab- und im Frühling wieder aufgebaut werden musste, war der Betrieb sehr teuer und man eröffnete 1982 den Furka-Basistunnel, durch den der normale Zugverkehr ab sofort geleitet wurde. Die alte Strecke konnte auf Betreiben von Eisenbahnfreunden verhindert werden und so begann man ab 1992 zunächst den Teil- später den Gesamtbetrieb auf der Strecke mit einer Museumsbahn.Auf der Strecke sind Dampflokomotiven und Lokomotiven mit Verbrennungsmotor unterwegs, auf fünf Abschnitten erfolgt der Betrieb mittels Zahnstangen, diese Abschnitte sind insgesamt 12,7 km lang.Fahrpreise der Dampfbahn FurkaEine einfache Fahrt auf der Furka-Bergstrecke von Realp nach Oberwald kostet in der 2. Klasse 73 CHF mit dem Dampfzug, mit der Diesellok beträgt die Fahrt nur 48 CHF. Kinder bis 16 Jahre fahren in Begleitung von Eltern oder Großeltern kostenlos.
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Natur

Engstlenalp

Innertkirchen, Haslital

Die Engstlenalp ist eine Hochalp im Kanton Bern und liegt auf 1.834 Metern. Sie wird an drei Seiten von mehrere, zum Teil über 3.000 Meter hohen Bergen gesäumt, darunter dem Titlis, den Graustock und den Pfaffenhuet.Wandern und MountainbikenDas Gebiet rund um die Alp steht unter Naturschutz. Der nahegelegene Engstlensee lädt zum Boot fahren und angeln ein, außerdem gibt es zahlreiche Wege zum Wandern und Mountainbiken. So ist der See Teil des 4-Seen-Höhenwanderwegs Melchsee-Tannensee-Engstlensee-Trübsee. Im Berghotel auf der Engstlenalp gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.Wie wird Alpkäse hergestellt?Die Engstlenalp ist ein wichtiger Standort für Berglandwirtschaft: Jedes Jahr werden um die 400 Kühe auf die Alp getrieben. Deren Milch wird in der Schaukäserei verarbeitet, die man von Anfang Juni bis Ende September besichtigen kann.Anfahrt zur AlpMan erreicht die Alp mit dem Auto oder dem Postauto von Innertkirchen aus über den Sustenpass und die Alp Gental, außerdem kann man vom Titlisgebiet mit dem Sessellift über den Jochpass zur Alp gelangen.

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Natur

Massaschlucht

Naters, Aletschgebiet

Die Massaschlucht ist eine Schlucht, die 6,5 km lang ist und in Blatten bei Naters beginnt.Geschaffen wurde die Schlucht durch die Kraft von Eis und Schmelzwasser über den Zeitraum von Jahrtausenden. Heute ist die Schlucht ein beliebtes Ausflugsziel und kann entweder über einen Wanderweg oberhalb der Schlucht oder beim Canyoning erlebt werden. Über die Massaschlucht, die an dieser Stelle 80 m tief ist, führt eine 2008 eröffnete Spannbandbrücke.Wanderung durch die MassaschluchtEin schöner Wandertipp ist es, die Massaschlucht mit dem Suonenweg Riederi zu kombinieren. Dabei startet man in Blatten, geht zunächst Richtung Massaschlucht, oberhalb der Schlucht verläuft die Strecke dann über den Weg, der aus den Felsen gehauen wurdee. Nun folgt man der Suone Riederi - Suonen sind alte Wasserleitungen aus Holz - durch den Rieschwald bis man nach Ried-Mörel kommt. Dieser Weg ist rund 9 km lang, für die Wanderung braucht man rund 2,5 Stunden.
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Natur

Giessbachfälle

Brienz, Interlaken

Der Bergbach Giessbach speist den Giessbachfall am östlichen Ende des Brienzersees. Ein Fußweg führt bis zum Wasserfall und auch unter ihm hindurch.Der Giessbach-Wasserfall fließt aus dem Faulhorngebiet über 14 Stufen und stürzt dann 500m in die Tiefe. Die einzelnen Wasserfallstufen sind seit dem 19. Jahrhundert nach verdienten bernischen Helden benannt.Mondän: Grandhotel GiessbachAm Fuße des Wasserfalls liegt das Grandhotel Giessbach, das zwischen 1873 und1875 im Auftrag der Hotelierfamilie Hauser erbaut wurde. Für den Bau wurde der namhafteste Hotelbauer des 19. Jahrhunderts, Horace Edouard Davinet, engagiert. Das Hotel liegt in einem 22ha großen Park- und Gartengrundstück.
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Natur

Grimselpass

Meiringen, Haslital

Die Passstraße Grimselpass verbindet das Berner Oberland mit dem Oberwallis. Der Grimselpass, dessen Passhöhe auf 2.164 m liegt, wurde im 19. Jahrhundert zur modernen Hochalpenstraße ausgebaut.Im Norden des Grimselpasses gibt es drei Stauseen, den Räterichsbodensee, den Grimselsee und den Oberaarsee. Alle Seen sind durch Stollen miteinander verbunden. Sie werden durch die Kraftwerke Oberhasli betrieben und dienen der Elektrizitätsgewinnung. Weiterhin gibt es noch den Gelmersee und den Totensee.Die 32 km lange Grimselpass-Straße führt durch zahlreiche Tunnel und vielen Serpentinen den Berg hinauf. Zum Gelmersee können Wanderer von Innertkirchen aus mit der steilsten Standseilbahn Europas, der Gelmerbahn, fahren.Bereits 10 Mal wurde der Grimselpass bei der Tour de Suisse befahren. Im Jahr 2007 war der Grimselpass Ankunftsort bei der 7. Etappe. Einen Besuch wert ist außerdem der Murmeltierpark am Grimselpass.
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Natur

Brienzersee

Brienz, Interlaken

Der Brienzersee liegt inmitten der Berner Alpen und ist einer der saubersten Seen in der Schweiz. Der See ist 14 km lang und 2,8 km breit und erstreckt sich so über eine Fläche von 30 km². Die Ufer rund um den See sind relativ steil, es gibt kaum Flachwasserzonen. Die tiefste Stelle im See ist 260 m tief.Der BrienzerseeAm Nordufer des Sees liegt das Dorf Brienz, dem Namensgeber des Sees, der von der Aare durchflossen wird. Vor Iseltwald liegt die einzige Insel des Sees, die Schneckeninsel, auf der sich eine Kapelle und ein Grillplatz befinden. Durch die Nährstoffarmut des Wassers leben nicht viele Fischarten im Brienzersee, der dort gefangene Egli ist jedoch eine Delikatesse.Schifffahrt auf dem SeeDie Schifffahrt Berner Oberland verbindet mit ihrer Flotte die Orte am See von Interlaken bis Brienz. Die Schifffahrtsgesellschaft besitzt fünf Schiffe, darunter ein Schaufelraddampfer aus dem Jahr 1914. Neben dem regulären Schiffsbetrieb gibt es Spezialfahrten, bei denen zum Beispiel ein Sonntagsbrunch oder ein Käsefondue serviert werden. Von vielen Anlegestellen der Schifffahrt kann man Ausflüge rund um den See unternehmen, u.a. mit der ältesten Standseilbahn der Welt und hinauf zu den Giessbachfällen, die über 14 Stufen in den Brienzersee stürzen.
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Natur

Schreckhorn

Grindelwald, Jungfrau Region

Das Schreckhorn ist mit 4.078 Metern Höhe der nördlichste Viertausender Europas. Es liegt in den Berner Alpen und gilt als anspruchsvollster Berg dieses Gebirges. Die Erstbesteigung erfolgte im Jahr 1861 durch den Engländer Leslie Stephen mit drei Grindelwalder Bergführern.Anspruchsvoller AufstiegWer das Schreckhorn besteigen möchte, startet an der Schreckhornhütte auf 2.529 Metern. Von dort führen Routen über den Südwestgrat, den Nordwestgrat oder den Südpfeiler nach oben. Der Aufstieg dauert zwischen sechs und zehn Stunden. Eine besondere Herausforderung der Klettertour ist das Gletscherbecken unterhalb des Gipfels.
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Natur

Centovalli

Locarno, Lago Maggiore

Das Centovalli (zu deutsch: 100 Täler) ist ein Tessiner Tal, das aus vielen verzweigten Seitentälern besteht. Das tief eingeschnittene Tal entlang des Wildbachs Melezza besticht durch eine Mischung aus dichten Wäldern und rauen Felsen und kann zu Fuß oder mit der Centovalli-Bahn erkundet werden.Sehenswürdigkeiten im Centovalli Das Tal beginnt oberhalb von Locarno und führt nach Camedo an der Grenze zu Italien. Das Centovalli ist im Norden und Süden von hohen Bergketten umgeben, dessen höchster Gipfel, der Gridone, 2.188 Meter in die Höhe ragt. Funde lassen darauf schließen, dass das Tal bereits zu Römerzeiten besiedelt war. Im Mittelalter führten zwei Maultierpfade durch das Centovalli, denn es ist die schnellste Verbindung der Schweizer Kantone Tessin und Wallis.Eine Hauptsehenswürdigkeit des Tals ist der vier Kilometer lange, schmale Lago di Palagnedra, der durch die Stauung des Melezzas entstanden ist. Im Tal befinden sich außerdem verschiedene Orte, so u. a. der historische Hauptort Palagnedra und Intragna mit dem höchsten Kirchturm des Tessin und einer mittelalterlichen Bogenbrücke.Die Centovalli-Bahn Centovallibahn / © NAC, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Die Centovalli-Bahn bildet die Verbindung zwischen der Gotthard- und der Simplon-Strecke. Sie wird nicht nur als Verkehrsmittel, sondern vor allem als Ausflugsbahn durch die Landschaft des Centovalli genutzt. Die Schienen der 60 Kilometer langen Strecke führen teils über atemberaubende Viadukte, an Wasserfällen vorbei und über tiefe Schluchten.Für Touristen gibt es das "Biglietto Turistico", ein Tageskarte, die Fahrtunterbrechungen erlaubt. So kann man die Zugfahrt mit Ausflügen in die Natur verknüpfen. Zur besseren Sicht auf die wunderschöne Landschaft fahren auf der Strecke auch Panoramazüge, für die jedoch ein Aufschlag zu zahlen ist.
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Natur

Dent Blanche

Zermatt, Zermatt

Der Dent Blanche ist ein 4.357 m hoher Berg in den Walliser Alpen, rund 10 km vom Ort Zermatt entfernt. Der Gipfel ist weitgehend eisfrei, an seinen Flanken befinden sich mehrere Gletscher. Über den Gipfel des Dent Blanche verläuft die Sprachgrenze im Oberwallis zwischen Deutsch und Französisch.Auf den Gipfel des Dent BlancheDie Normalroute zur Besteigung des Dent Blanche führt über den Südgrat. Ausgangspunkt ist die Cabane de la Dent Blanche, eine Hütte auf 3.507 m Höhe, die vom Schweizer Alpen-Club betrieben wird. Für den Aufstieg braucht man ab der Hütte rund vier Stunden. Alternative Begehungen sind über den Ostnordostgrat ab der Schönbielhütte oder über den Westgrat ebenfalls ab der Cabane möglich.Zum ersten Mal bestiegen wurde der Dent Blanche am 18. Juli 1862 von einer fünfköpfigen Seilschaft.
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Natur

Eggishorn

Fiesch, Aletschgebiet

Das Eggishorn ist 2.926 Meter hoch und liegt im UNESCO-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch-Bietschhorn. Der Berg ist mit einer Seilbahn erschlossen und wegen seines tollen Panoramablicks beliebt.Eggishorn ist ein beliebtes AusflugszielSeit 1966 führt ab Fiesch eine Luftseilbahn auf das Eggishorn, die Fahrt dauert rund 15 Minuten. Von der Bergstation gelangt man über einen ausgebauten Weg innerhalb einer Viertelstunde auf den Gipfel. Der Berg an sich ist nicht besonders bemerkenswert, aber da man vom Gipfel viele bekannte Berge sehen kann, ist er ein beliebtes Ausflugsziel. So gehören unter anderem das Matterhorn, der Mont Blanc, Eiger, Mönch und Jungfrau zum Panorama des Bergs, außerdem sieht man vom Eggishorn auf den Aletschgletscher.
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Natur

Flumserberg

Flumserberg, Heidiland

Ein Sonnenplateau am WalenseeDer Flumserberg liegt zwischen den Städten Chur und Zürich in der Ostschweiz. Dieses bekannte Wandergebiet erstreckt sich auf einem Sonnenplateau oberhalb des Walensees und ist von Unterherzen und Tannenboden aus zu erreichen. Wandern und MountainbikingAuf dem Flumserberg laden zahlreiche Themenwege dazu ein, die artenreiche Alpenflora und die klaren Bergseen beim Wandern und Mountainbiking zu entdecken.Diese Entdeckungstouren auf mehr als 1.000 Meter Seehöhe geben zudem so manchen Panoramablick auf die Churfirsten und den Walensee frei. Zwischendurch können sich Sportbegeisterte an lauschigen Feuerstellen oder in gemütlichen Bergrestaurants ausruhen.Ausflugsziele für FamilienDie zahlreichen Abenteuerspielplätze und kinderwagengerechten Wanderwege machen den Flumserberg zu einer beliebten Ferienregion für Familien. Hier toben sich Kinder auf Trampolinen und einer Tyrolienne-Seilbahn an der Schweizer Bergluft aus.Familien können außerdem mit der Gondelbahn ab der Station Tannenboden auf den Berg fahren, um kinderfreundliche Wanderrouten wie die Strecke "Maschgenkamm-Zigerfurgglen-Maschgenkamm" und die Strecke "Prodalp-Panüöl-Prodalp" zurückzulegen. Der Sagenerlebnisweg Flumserberg ist ebenfalls ein besonderes Highlight.Kletterturm und Rodelbahn CLiiMBER © Heidland Tourismus / Felix Woelk Wer nach dem Abenteuer sucht, kann auf dem Flumserberg einen Kletterturm und eine Rodelbahn ausprobieren.Auf der Prodalp erklimmen Kletterbegeisterte den kristallförmigen Kletterturm "CLiiMBER" und schweben mit dem "flyingCLiiMBER" in der Luft. Hier wählen die Besucher auf jeder der insgesamt drei Kletteretagen aus 30 unterschiedlichen Kletterstationen, um sich ihren Parcours individuell zusammenzustellen. Kinder ab vier Jahren starten ihre Kletterversuche auf dem "MiniCLiiMBER" und der sechs Meter hohen "CLiiMBERwall".Von der Bergstation Chrüz geht es hingegen über den 2 km langen Parcours der "FLOOMZER" Rodelbahn rund 250 Meter in die Tiefe. Bevor kleine und große Rodelbegeisterte die Talstation der Kabinenbahn erreichen, überwinden sie auf der Rodelfahrt einige Kurven und Wellen. Außerdem sorgen hier zwei Tunnel, drei Kreisel und zwei Brücken für spannende Rodelerlebnisse.
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Natur

Gratwanderung am Fronalpstock

Stoos, Stoos-Muotatal

Der Fronalpstock ist ein 1.922 Meter hoher Alpengipfel oberhalb des autofreien Bergdorfs Stoos. Er befindet sich in Morschach, nicht weit vom Fluss Muota, im Kanton Schwyz. Vom Gipfel und der urigen Berggaststätte genießen die Gäste einen atemberaubenden Ausblick auf 10 Schweizer Seen, den Talkessel und auf die Viertausender der Zentralschweiz. Vom Fronalpstock geht es auf dem Gratwanderweg über weitere Gipfel.Mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt der WanderungMit der Standseilbahn Schlattli-Stoos oder der Luftseilbahn von Morschach nach Stoos geht es hinauf zum Ausgangspunkt der Wanderung: Per Sessellift oder zu Fuß gelangen Wanderer weiter auf den Klingenstock. Die von hier aus etwa zweistündige, als mittelschwer eingestufte Gratwanderung ist für trittsichere, schwindelfreie Bergwanderer geeignet.Der Weg ist breit genug, sodass auch bei einem entgegenkommenden Wanderer keine riskanten Ausweichmanöver nötig sind. Über Nollen geht es an der markanten Bergspitze des Huserstocks vorbei. Über Fürgelli geht es auf in den Felshang gehauene Wanderstiege zum Fronalpstock.Auf dem Fronalpstock eine Rast einlegenDer Gratwanderweg kann bei ausreichender Kondition mit der etwa 4,5 Stunden langen Aussichtstour kombiniert werden. Diese Wanderung führt über 9,7 Kilometer Strecke. Dabei werden fast 900 Höhenmeter überwunden.Zunächst verläuft die Aussichtswanderung auf der Stooswaldstraße durch Waldgebiet. Dann geht es auf den Bergwiesen der Alp Eu zur Nordwand des Fronalpstocks. Am Aussichtspunkt Charenstöckli legen viele Wanderer ebenfalls eine Pause mit Panoramablick ein.Direkt unterhalb des Gipfels erreichen Wanderer die gemütliche, mit viel Holz aus der Region errichtete Gaststätte. Sie ist die höchste des Kantons Schwyz. Im Restaurant, SB-Restaurant und auf der Sonnenterrasse genießen große und kleine Wanderer Röstivariationen, "Chässpätzli", Fleisch- und Fischspezialitäten, Käsefondue oder Schweizer Torten und Kaffee.
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Natur

Harder Kulm

Interlaken, Interlaken

Im eigentlichen Sinne ist der Harder Kulm überhaupt kein Berg. Es handelt sich vielmehr um einen bekannten Aussichtsort. Dennoch wird der Harder Kulm als "Hausberg" von Interlaken bezeichnet. Der zu den Emmentaler Alpen gehörende Berg befindet sich auf 1.321 Höhenmetern. Von der Sonnenterrasse des Restaurants bietet sich ein beeindruckender Panoramablick auf den Thunersee im Westen und den Brienzersee im Osten. Auch das bekannte Dreigestirn der Berner Alpen, wie die Berge Eiger, Mönch und Jungfrau genannt werden, ist zu sehen.Der Weg auf den BergSeit 1908 Harder Kulm mit einer Seilbahn zu erreichen. Im Jahr 1966 wurde diese vollständig modernisiert. Das Gebäude der Talstation blieb jedoch fast unverändert erhalten und steht heute unter Denkmalschutz. Die Seilbahn überwindet eine 1.436 Meter lange Strecke und Neigungen von bis zu 64 Prozent. Für viele Besucher ist das Erlangen der Bergstation jedoch erst der Beginn ihres Ausflugs. Zahlreiche Wanderwege sind mittlerweile angelegt, die unter anderem zum Pavillon Höhbühl im Harderwald führen.Der Berg bewegt sichDas Gestein besteht hauptsächlich aus Kreidesedimenten, die am Harder zudem übergekippt sind. Das heißt, die jüngeren Schichten befinden sich unterhalb der älteren. Aufgrund dieser geologischen Beschaffenheit kommt es in der Region immer wieder zu Steinschlägen. So wurde 1980 ein Erdrutsch beobachtet. Vermutlich lagerten die Felsmassen auf einer Schicht aus Ton, die aufgrund der Schneeschmelze zur Rutschbahn wurde und Felsbrocken in Bewegung versetzte. Heutzutage sorgen aufgeschüttete Schutzdämme und Steinschlagnetze für Sicherheit. Ein Frühwarndienst sorgt mit seinem Überwachungsprogramm außerdem für regelmäßige Kontrollen.Aussicht vom Harder Kulm © JungfraubahnenDas sagenumwobene "Hardermannli"Eine Felsformation am Harder Kulm zeigt das Gesicht eines Mannes - dem sagenumwobenen "Hardermannli". Der Legende nach soll ein Mönch aus dem Interlakener Kloster oben auf dem Harder ein junges Mädchen getroffen haben, das dabei war, Holz zu sammeln. Der Mönch stellt dem Kind nach und jagte es so lange über die Waldwege, bis es schließlich vor lauter Angst über den Felsen in den Tod sprang. Als Strafe für seine Untat wurde das „Hardermannli“ in Stein verwandelt und dazu verflucht, auf die Stelle seines Vergehens herabzuschauen.
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Natur

Männlichen

Grindelwald, Jungfrau Region

Die bei der Eröffnung längste Gondelbahn der Welt führt von Grindelwald aus auf den 2.342 Metern hohen Männlichen, von Wengen gibt es ebenfalls eine Seilbahn-Verbindung auf den Berg. Von hier aus eröffnet sich eine einmalige Aussicht auf das Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau.WanderparadiesZahlreiche Wanderwege erschließen sich von den Bergstationen der Gondelbahnen aus, darunter der 30-minütige Royal Walk auf den Gipfel. Schön sind die Erlebniswanderungen, beispielsweise der Lieselotte-Weg, bei dem man sich auf die Reise mit der berühmten Kuh "Lieselotte" macht und unter anderem bei einer Station Wettmelken kann, oder den Öpfelchüechliweg, wo man mehr über das Thema Apfel erfährt. Wer den Männlichen vom Tal aus erwandern will, kann dies in einer Wanderung von rund vier Stunden (von Grindelwald) oder drei Stunden (von Wengen) erreichen.Mehr AktivitätenVon Grindelwald führen einige Mountainbike-Touren hinauf zum Männlichen. Zudem gibt es an der Bergstation der Gondelbahn einen großen Spielplatz mit Rutschbahn, Seilrutsche und Hochbrücke.
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Natur

Mönch

Lauterbrunnen, Jungfrau Region

Der Mönch ist 4.107 Meter hoch und ein Teil des Dreigestirns Eiger, Mönch und Jungfrau in den Berner Alpen.Besteigung des GipfelsAm 15. August 1857 wurde der Viertausender erstmals von einer Vierer-Seilschaft bezwungen. Heute kann der Berg über verschiedene Routen begangen werden, deren Ausgangspunkt meist die Mönchsjochhütte auf 3.657 Metern oder das Jungfraujoch ist, das mit der Jungfraubahn zu erreichen ist.Wie hoch ist der Mönch?Häufig findet man unterschiedliche Höhenangaben für den Mönch. Der Grund für diese Abweichungen liegt nicht nur an Messfehlern, sondern auch an der sich ständig vergrößernden Firnkuppe auf dem Gipfel des Berges.
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Natur

Monte Verità

Ascona, Lago Maggiore

Auf dem Monte Verità im Westen von Ascona ließen sich Anfang des 20. Jahrhunderts Aussteiger und Freidenker nieder und bildeten eine Künstlerkolonie. Heute kann man dort verschiedene Gebäude dieser Ära und ein Hotel im Bauhaus-Stil besichtigen.Grund für die Ansiedlung der Kolonie war der fruchtbare Boden auf dem Hügel, der das Ideal der vegetarischen Selbstversorgung ermöglichte. Außerdem galt die Gegend um Locarno als offen für die Begründung neuer Ideen wie das Leben in Autonomie. Auch viele berühmte Künstler lebten zumindest teilweise auf dem Monte Verità, darunter auch Hans Arp, Hugo Ball und Hermann Hesse.Sehenswürdigkeiten auf dem "Berg der Wahrheit" Mehr über das Leben der Künstlerkolonie erzählt eine Ausstellung in der Casa Anatta auf dem Hügel. Weitere historische Gebäude aus der Zeit sind die Casa dei Russi und Casa Selma, die Vertreter der typischen Licht-Luft-Hütten auf dem Berg sind.Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Holzpavillon "Chiaro mondo dei beati", in dem man das gleichnamige große Gemälde von Elisar von Kuppfer aus dem Jahr 1923 besichtigen kann. Ein weiteres historisches Gebäude ist die Casa Francesco, das Haus von Karl Gräser mit zwei sehenswerten Wandfresken.Ebenfalls auf dem Monte Verità zu finden ist ein Hotel im Bauhaus-Stil, die "Albergo Monte Verità", die zwischen 1927 und 1929 errichtet wurde. Es zählt zu den wichtigsten Bauhaus-Bauten der Schweiz.Neu eröffnet wurde im Jahr 2006 ein Teepark, in dem Teepflanzen wachsen und dort auch erworben werden können. Zum Park gehört ein Teehaus, in dem man an Teezeremonien teilnehmen kann, und ein Zen-Garten.Die Parkanlagen auf dem Monte VeritàDer Park ist öffentlich zugänglich und gelten als Kraftort. Von hier oben hat man von einem der vier Aussichtspunkte einen hervorragenden Panoramablick auf den Lago Maggiore.Führungen auf dem Monte VeritàWer möchte, der kann bei Führungen auf dem Monte Verità teilnehmen und sich so die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten des Bergs von erfahrenen Führern näher bringen.Durch den Teepark kann man sich bei "Japanische Teekultur und -zeremonie" führen lassen. Dabei nimmt man an einer Teezeremonie im Teehaus Loreley inklusive Verkostung und Besichtigung der Werkstatt teil. Die Führung dauert 90 Minuten und findet an jedem ersten und dritten Samstag des Monats für 45 CHF statt.Ein weiterer Spaziergang führt zu den Orten der Kraft auf dem Hügel. Die 110- oder 170-minütige Führung bringt die Besucher zu den Plätzen mit einer intensiven Energie wie Quellen, Felsen und Bäume.
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Natur

Naherholungsgebiet Drei Weieren St. Gallen

St. Gallen, St. Gallen - Bodensee

Ab 1610 wurden im St. Gallener Stadtteil St. Georgen drei Weiher ausgehoben. Mit ihr sollte die wachsende Stadt mit Wasser versorgt werden. Außerdem dienten sie als Feuerlöschteiche. Die Weiher wurden im 18. Jahrhundert um zwei weitere künstliche Seen ergänzt. Bald kam die Bevölkerung zum Baden und nutzte die umliegenden Wiesen als Erholungsgebiet.Um die sittsame Geschlechtertrennung zu ermöglichen, wurde ein Teich Frauen-, ein anderer Mannenweiher getauft. Später hob sich diese Trennung auf. Von kurzzeitigen Badeverboten ließ sich die Bevölkerung nicht vom Schwimmen abhalten. Heute ist Drei Weieren, nach einem historischen Hof auch Dreilinden genannt, ein beliebtes Naherholungsziel der Schweizer Universitätsstadt. Am Mannenweiher befindet sich auch das Gemeinschaftsbad Dreilinden.Die MülenenschluchtEin weiterer kleiner See in Laufweite von Drei Weieren ist der Müleggweiher. Von ihm rauscht die Steinach durch ein malerisches, innerstädtisches Felsental, die Mülenenschlucht, hinab. Die Wasserkraft wurde in der industriellen Blütezeit St. Gallens zum Betrieb von Wassermühlen genutzt. Im Talkessel, in dem die Steinach die Mülenenschlucht verlässt, soll der Heilige Gallus die Stadt St. Gallen gegründet haben.Stadteigene Standseilbahn Wer den Höhenunterschied zwischen St. Gallens Altstadt und dem höher gelegenen St. Georgen mit den Drei Weieren bequem zurücklegen möchte, nimmt die Mühleggbahn.Die elektrische Standseilbahn wird vollautomatisch gesteuert. Per Knopfdruck bringt die führerlose Bahn die Gäste alle fünf bis sechs Minuten vom Müllertor ohne Zwischenhalt hinauf nach Sankt Georgen und zu den Weihern.Bis 1950 wurde die Mühleggbahn nur mit dem Gewicht des Wassers angetrieben: In einen Tank des jeweils oben stehenden Schienenfahrzeugs wurde Wasser aus den Weihern gefüllt. Durch dieses Gewicht zog der Waggon den mit ihm verbundenen, unteren Wagen, dessen Wassertank leer war, hinauf.

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