Wanderer von der Gaudeamushütte am Wilden Kaiser
Wanderer von der Gaudeamushütte am Wilden Kaiser © TVB Wilder Kaiser / Daniel Reiter, Peter von Felbert

Weitwanderwege in Österreich

07.05.2024
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Die schönsten und längsten Weitwanderwege des Landes

Österreich ist nicht nur für Wintersportler, sondern auch für Sommerfans ein beliebtes Urlaubsziel. Vor allem Wanderer finden in den neun Bundesländern Österreichs unzählige bestens markierte Wege in allen Schwierigkeitsgraden. Ein besonderes Erlebnis ist für viele Urlauber eine Tour auf einem der legendären Weitwanderwege des Landes. Wir stellen euch hier einige der interessantesten Wege vor, geben euch Tipps für eure Touren und Empfehlungen für eure Übernachtungen.


Übrigens: Die zehn längsten Weitwanderwege Österreichs sind alle über 300 Kilometer lang und verlaufen durch mindestens drei Bundesländer. Einige davon haben es auch in unsere Auflistung geschafft, doch nicht alle unserer Highlights gehören auch zu den besonders langen Wegen.

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Der Wolayersee in den karnischen Alpen im Sommer
Der Wolayersee in den karnischen Alpen im Sommer © Michael Stabentheiner / Kärnten Werbung

Der Karnische Höhenweg

Der Karnische Höhenweg (KHW 403) oder auch „Friedensweg“ verläuft entlang des Kamms der Karnischen Alpen an der Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Er zählt zu den schönsten Weitwanderwegen Europas und ist für Wanderer ebenso interessant wie für Geologen und Geschichtsinteressierte.


Von Sillian in Osttirol verläuft der Weg von West nach Ost über rund 156 Kilometer Länge bis nach Unterthörl/Arnoldstein in Kärnten. Der Weg ist gesäumt von zahlreichen Steiganlagen, Schützengräben und alten Stellungen aus dem ersten Weltkrieg, als an der Grenze von Österreich-Ungarn zu Italien ein verheerender Gebirgskrieg geführt wurde, der tausende Soldaten das Leben kostete.


Der Karnische Höhenweg erinnert an zahlreichen Erinnerungsplätzen an diesen schlimmen Krieg, zum Beispiel im Freilichtmuseum am Gipfel des Kleinen Pal. Highlights des Karnischen Höhenwegs hervorzuheben, fällt unglaublich schwer, denn der Weitwanderweg bietet über seine komplette Länge besondere Bergerlebnisse. Egal ob der wunderschöne Wolayersee mit seiner beeindruckend gelegenen Hütte am Nordufer, das historisch interessante Gebiet um den Passo di Monte Croce/Plöckenpass oder auf Osttiroler Boden die ersten Etappen.


Weitere Informationen zum Karnischen Höhenweg: www.karnischer-hoehenweg.com


Das Lucknerhaus mit Blick auf den Großglockner ist Ziel des Adlerwegs
Das Lucknerhaus mit Blick auf den Großglockner ist Ziel des Adlerwegs © TVB Osttirol/I. Wibmer

Adlerweg

Der Adlerweg ist der wohl bekannteste Weitwanderweg in Tirol. Die Strecke verläuft über insgesamt 413 Kilometer und rund 31.000 Höhenmeter von Osten nach Westen durch das beliebte Bundesland in Österreich. Start der ersten Etappe ist in St. Johann in Tirol am Bahnhof, die letzte Etappe endet in Osttirol am Lucknerhaus am Ende der Kalser Glocknerstraße.


Auf dem berühmten Adlerweg und seinen 33. Etappen durchquert man auf den ersten zwei Dritteln der Strecke die nördlichen Regionen Tirols, unter anderem führen Etappen durch das Wettersteingebirge oder am Wilden Kaiser entlang. Die letzten neun Etappen verlaufen durch die Glockner- und Venediger-Gruppe in Osttirol. Die meisten Etappen sind als mittelschwierig eingestuft und mit weniger als 1000 Höhenmeter bergauf gut zu bewältigen, die ein oder andere Tour ist aber auch schwierig und konditionell anspruchsvoll. Zu nennen wären da zum Beispiel die Etappe von Steinberg am Rofan (nahe des Achensees) über die Rofanspitze zur Erfurter Hütte (Etappe 7) oder auch Etappe 21 von der Steinsee Hütte zur Memminger Hütte, auf der man seilversicherte Stellen meistern muss, Trittsicherheit benötigt und in den Lechtaler Alpen unter anderem die 2.657 Meter hohe Großbergspitze besteigt.


Der gesamte Adlerweg ist mit Sicherheit nur etwas für die Hardcore-Weitwanderer unter euch, die sich länger als einen Monat komplett ausklinken wollen. Zum Glück eignen sich viele Etappen auch gut als Einstiegsetappe für eine kürzere Mehrtagestour.


Alle Informationen zum Adlerweg: www.tirol.at/reisefuehrer/sport/wandern/adlerweg


Unterwegs auf dem Lechtaler Höhenweg
Unterwegs auf dem Lechtaler Höhenweg © Tirol Werbung / Sebastian Schels

Lechtaler Höhenweg

Der rund 100 Kilometer Länge Lechtaler Höhenweg zieht sich entlang des Hauptkamms der Lechtaler Alpen und kann von konditionell gut aufgestellten Wanderern in zehn Tagen bewältigt werden, es gibt aber auch einige Varianten, die die Tour auf bis zu 18 Tagesetappen verlängern.


Start ist Zürs am Arlberg, bzw. die Stuttgarter Hütte (2.310 m), dann geht es über hochalpines Gelände fast immer oberhalb von 2000 Metern durch einsame Natur von Hütte zu Hütte. Bergunterkünfte, die den Weg säumen, sind unter anderem die Ulmer Hütte, die Memminger Hütte oder die Hanauer Hütte.


Der Lechtaler Höhenweg gehört zu den „Great Trails Tirol“ und wurde bei seiner Wahl von der Fachjury besonders hervorgehoben. „Die Landschaft hier ist wild, erhaben, gewaltig, aber auch respekteinflößend“, sagte Irene Rapp, Fachredakteurin der Tiroler Tageszeitung. Einer der einsamsten Weitwanderwege in Österreich, die Hütten sind abgelegen, der Weg rau und fernab der stressigen Zivilisation. Einer der landschaftlichen Höhepunkte ist der Steinsee nördlich von Zams: Wie eine grün-blaue Perle leuchtet er inmitten der majestätischen Bergkulisse vor der markanten Dremlscharte!


Alle Infos und Etappen zum Lechtaler Höhenweg:


Europäischer Fernwanderweg E5

Der Weitwanderweg E5 erstreckt sich grundsätzlich von der französischen Atlantikküste in der Bretagne bis nach Verona und ist über eine Strecke von über 4100 Kilometern ausgeschildert. Wanderer nutzen ihn gerne auf der Strecke vom deutschen Oberstdorf bis nach Meran in Südtirol und überqueren auf insgesamt sechs Etappen die Alpen. Auf 115 Kilometern müssen dabei rund 12.300 Höhenmeter zurückgelegt werden.


Los geht die klassische Alpenüberquerung über den alpinen Teil des E5 in Oberstdorf. Gemütlich geht es auf der ersten Etappe zu, deren Ziel die Kemptner Hütte auf 1.846 m Seehöhe ist. Hier gibt es zwar kein W-LAN, Handyempfang, Strom in den Zimmern oder fließendes Wasser zum Duschen, dafür herzliche Gastfreundschaft der erfahrenen Familie Braxmair eine gemütliche Hüttenatmosphäre. Die zweite Etappe ist lang und hat als Ziel die Memminger Hütte im Lechtal. Mit Hilfe eines Sammeltaxis kann man sich allerdings den langen Weg durch das Madautal etwas abkürzen und ein paar Wegstunden sparen. Nach einem zünftigen Hüttenabend mit erstaunlich vielen leckeren regionalen Gerichten zur Auswahl geht es ab ins Bett, denn die dritte Etappe steht am Morgen an. In knapp fünf bis sechs Gehstunden erreicht man das Zwischenziel Zams, wo mehrere Unterkünfte im Tal zur Verfügung stehen. Die Etappe führt mehrheitlich bergab, man kann aber auch Zams nur durchqueren und bis zur Larcheralm im Pitztal aufsteigen, um hier die dritte Nacht zu verbringen - das verkürzt den kommenden, sehr langen Wandertag etwas.


Auf der vierten Etappe empfiehlt es sich, mit dem Postbus durch das Pitztal bis nach Mittelberg zu fahren, sonst wird die Tour wirklich sehr lang und für Otto-Normal-Wanderer kaum schaffbar. Das Ziel ist die sehr hoch gelegene (2759 m) Braunschweiger Hütte am Ende des Pitztals, die Weg dorthin anstrengend und immer steiler werdend. Zunächst geht es vorbei an der Berghütte Gletscherstube und dann über knapp 1000 Höhenmeter in zwei bis drei Gehstunden hinauf, bis man schließlich die Braunschweiger Hütte erreicht (ein Rucksacktransport ist über die Materialseilbahn möglich). Tag fünf bringt euch über das Pitztaler Jöchl oder das Rettenbachjoch ins Ötztal und das dortige Gletscherskigebiet. Ziel ist, nachdem man Vent hinter sich gebracht hat, die Martin-Busch-Hütte (2.501 m), die im Vergleich mit den anderen Berghütten eher wenig Komfort bietet. Schlussendlich verläuft die letzte Etappe entspannt in knapp fünf Stunden bis nach Meran und die Alpenüberquerung ist geschafft.


Tipp: Wer diese sehr beliebte Alpenüberquerung unternehmen möchte, der sollte sich frühzeitig Schlafplätze in den Hütten reservieren!


Den Wanderführer E5 von Rother findet ihr hier: https://www.rother.de/de/e5-konstanz-verona-1.html


Wanderer in den Nockbergen
Wanderer in den Nockbergen © Franz Gerdl / Kärnten Werbung

Salzsteigweg 09

Der Salzsteigweg existiert seit dem Jahr 1983 und ist damit einer der jüngeren Weitwanderwege in Österreich. Er verläuft auf einer Länge von rund 430 Kilometern von Nord nach Süd durch Oberösterreich, die Steiermark und Kärnten und führt vom Sternstein im östlichen Böhmerwald über Linz zum Toten Gebirge, vom Ennstal über die Niederen Tauern nach Murau und weiter durch die Nockberge bis nach Villach und Arnoldstein.


Der Salzsteigweg hält für Wanderer auf den rund 20 Etappen verschiedenste Landschaften und Charakter bereit, von den längeren Flachetappen zu Beginn bis hin zu den aussichtsreichen Gipfeln der Turracher Höhe und des Falkert in Kärnten ist hier viel geboten. Gemütliche Hügellandschaften wechseln sich mit alpinen Regionen ab, anspruchsvolle Bergwege mit langen gemäßigten Strecken. Der Weg kann in vielen Varianten bewältigt werden und ist auf jeden Fall ein Tipp für alle, die dem Trubel und "Wandereransturm" der bekannteren Nord-Süd-Wege durch Österreich entgehen wollen.


Infos zum Salzsteigweg:



Schladminger-Tauern-Höhenweg

Den beeindruckenden Schladminger-Tauern-Höhenweg kann man in einer 7-Tages-Variante oder in einer 5-Tages-Variante gehen und dabei durch das Herz der Schladminger Tauern wandern. Die siebentägige Tour führt euch über insgesamt 87 Kilometer (Aufstieg: 6663 m, Abstieg: 7372 m), ist landschaftlich sehr reizvoll und technisch mittelschwer ohne außerordentliche Schwierigkeiten. Es geht vorbei an verfallenen Hütten und Grundmauern von alten Knappenunterkünften, die von der historischen Bergbau-Vergangenheit rund um Schladming zeugen. Auf dem Schladminger-Tauern-Höhenweg begegnet man immer wieder unberührten Wildbächen, tosenden Wasserfällen und vielen kleinen Zuläufen aus den Quellgebieten der Tauern-Wasserlandschaft.


Wer den Schladminger-Tauern-Höhenweg in Angriff nehmen möchte, startet bei der Hochwurzenhütte und wandert an Tag 1 zu den Giglachseen, wo sich zwei Berghütten für eine Übernachtung befinden. Tag 2 hält eine kurze Etappe zur einfachen Keinprechthütte bereit, bevor es an Tag 3 auf eine lange Etappe zur Gollinghütte geht, eventuell sogar mit einer Gipfelbegehung des Hochgolling (2.863 m). An Tag 4 wandert ihr über den Klafferkessel bis schließlich zur Preintalerhütte. Die weiteren Etappen haben als Ziel die Putzentalalm oder Breitlahnhütte, die Rudolf-Schober-Hütte und schlussendlich gelangt ihr ans Ziel St. Nikolai im Sölktal. Von hier bringt euch der Sölker Tälerbus zurück an euren Startpunkt. Die Mehrtageswanderung eignet sich aufgrund der Höhenlage am besten von Juli bis September!


Alle Infos: www.schladming-dachstein.at


Wanderweg am Wilden Kaiser
Wanderweg am Wilden Kaiser © Wilder Kaiser_Felbert / Reiter

Kaiserkrone - Mehrtageswanderung

Einmal rund um eines der eindrücklichsten Bergmassive in Tirol: Die Kaiserkrone ist eine 5-Tages-Wanderung am Wilden Kaiser, der imposanten Bergkette im Norden des touristisch geprägten Tirols. Auf 57,7 Kilometer werden rund 4.000 Höhenmeter überwunden, die Tour ist aber natürlich in verschiedenen Varianten zu absolvieren und entsprechend zu verlängern oder zu verkürzen.


Die klassische Version der Kaiserkrone startet am Wanderstartplatz in Going, Hüttling auf 820 m Höhe. Über Almwiesen und den Brennenden Palven geht es knapp 800 Höhenmeter bergauf, es bieten sich traumhafte Panoramen auf das Felsmassiv des Wilden Kaisers im Norden und auf die Kitzbüheler Alpen und Hohen Tauern im Süden. Nun hinab zur Gaudeamushütte (1.263 m), der ersten Nächtigungsmöglichkeit, oder im Anschluss noch über den steilen und beeindruckenden Klammlweg, auf dem Trittsicherheit und Schwindelfreiheit Vorraussetzung ist, bis zum Etappenziel Gruttenhütte (1.620 m). Sie liegt einzigartig schön exponiert am Hang und bietet für die Nacht komfortable Zwei- oder Mehrbettzimmer.

Gruttenhütte
Gruttenhütte © TVB Wilder Kaiser / Emanuel Adensam

An Tag zwei führt euch der Weg über viele Almwiesen, die Steiner-Hochalm und den Jägersteig über die Walleralm gen Westen, immer an der Südseite des Wilden Kaisers entlang. Gegen Ende der fünfeinhalb Stunden langen Wanderung folgt der "schwerste" Anstieg hinauf zum Hochegg (1.470 m), bevor es die letzten Meter hinunter zum Etappenziel Kaindlhütte geht, die auf einem Hochplateau oberhalb Kufsteins gelegen ist. Am dritten Tag startet ihr gen Osten, bis ihr zum Einstieg des Bettlersteigs gelangt. Dieser führt in Serpentinen, teils steil bergab, vorbei an der Talofenschlucht und der Nordwand der Hackenköpfe zur Straßwalch Jagdhütte weiter ins Kaisertal zum Anton-Karg-Haus. Hier gönnt ihr euch eine Stärkung, bevor es über das Hans-Berger-Haus und den Steig 801 steiler werdend durch den Wald und über Serpentinen und viele Treppen zum Stripsenjochhaus (1.577 m) hinaufgeht. Die Hütte ist auf einem Sattel am Fuße der legendären Felswände „Totenkirchl“ und „Fleischbank“ gelegen, die bei Kletterern große Bekanntheit erreicht haben.


Die letzte Etappe der "Kaiserkrone" bringt euch schlussendlich über den Ursulablick und den Wilder-Kaiser-Steig in knapp fünf Stunden Gehzeit retour ins Tal. Empfehlenswert ist dabei noch ein Abstecher zum Schleierwasserfall, ein beliebtes Klettergebiet in der Region. Der Wanderbus Hüttling bringt euch am Nachmittag wieder zum Parkplatz nach Going. Alles in allem eine wunderbare Tour, die sich auch im Juni gut machen lässt, da man nicht in allzu großer Höhe unterwegs ist.


Weitere Infos zur Tour: www.wilderkaiser.info/de/aktivitaeten/die-kaiserkrone.html

Die Kaiserkrone: In 5 Tagen rund um den Wilden Kaiser © TVB Wilder Kaiser

Ötztaler Urweg

Auf dem ca. 180 km lange (Rund-) Weitwanderweg Ötztaler Urweg erwandert man das beliebte Tal in Tirol Schritt für Schritt auf 12 Tagesetappen. Von Dorf zu Dorf einmal bis zum Talende in Obergurgl-Hochgurgl führt der Weg: Vom Ötztal-Bahnhof über Oetz, Niederthai, Längenfeld, Sölden, Obergurgl, Zwieselstein, Vent, Gaislach, Granstein, Längenfeld, Umhausen, Sautens, Haiming und wieder zurück nach Ötztal-Bahnhof. Man streift durch die talnahen Obstplantagen und Wiesen, geht entlang der tosenden Ötztaler Ache und steigt hinauf in aussichtsreiche Höhenlagen bis ins höchstgelegene Kirchdorf Österreichs und auf über 3000 Meter hinauf. Der berühmte Gipfel der Wildspitze ist quais zum Greifen nah. Einige Highlights der Tour: die Auerklamm, der eindrucksvolle Stuibenfall, die Hängebrücke Längenfeld, das Top Mountain Motorcycle Museum, die Piccardbrücke, das auf über 3000 Meter Höhe liegende Ramolhaus, das Ice Q in Sölden und und und ...


Alle Infos zum Ötztaler Urweg: www.oetztal.com/de/sommer/wandern-bergsteigen/wanderrouten/wanderhighlights/oetztaler-urweg.html

Ötztaler Urweg - 12 Etappen, 12 unvergessliche Augenblicke

Min Weag

Wer der Rundwanderweg Min Weag ("Mein Weg") durch Vorarlberg vollständig bewandern möchte, der muss sich auf insgesamt 31 Etappen und über 400 Kilometer Wegstrecke einrichten. Nach dem Start in Bregenz führt der Weg zunächst gen Osten durch die Allgäuer Alpen, bevor man nach vier Etappen gen Süden dreht, über Sibratsgfäll und Mittelberg Richtung Arlbergregion steuert. Man lässt Schröcken und Lech hinter sich, überquert die Bielerhöhe, um dann wieder Richtung Norden über Gargellen und das beeindruckende Rätikon wieder zum Bodensee zu gelangen.


Min Weag ist gespickt mit Highlights, bietet eine breite Range von leichten Dreistundenwanderungen bis hin zu anspruchsvollen Bergtouren auf bis zu 3000 Meter Höhe. Kulinarik, Natur, Ruhe - auf Min Weag kommt man zu sich. Alle Etappeninfos und vieles mehr gibt es im Wanderführer.


Unterwegs auf dem Lechweg
Unterwegs auf dem Lechweg © www.lechweg.com

Lechweg

Seit Jahrhunderten prägt und verbindet der Lech als einer der letzten Wildflüsse Europas die Traditionen und Geschichten vom Arlberggebiet über die Naturparkregionen Lechtal und Reutte bis Füssen im Allgäu. Der Lechweg selbst führt Wanderer erst seit ein paar Jahren entlang des türkisblauen Lech über insgesamt 125 Kilometer durch verschiedene Landschaftsformen – von seiner Quelle am Formarinsee auf 1.793 Metern bis zu seinem Fall auf 800 Meter bei Füssen. Wer dem Lauf des Lechs durch zwei Länder und fünf Regionen vom Hochgebirge bis ins Alpenvorland folgt, den erwartet eine besondere Mischung aus Natur, Kultur und Tradition. Auf dem moderaten und als „Leading Quality Trail“ zertifizierten Weitwanderweg erlaufen Genusswanderer ohne alpine Erfahrung in sechs, sieben oder acht Tagen ein einzigartiges Naturerlebnis.


Entlang des Lechwegs befinden sich immer wieder lohnende Ziele für einen Abstecher, wie etwa der Modertal-Wasserfall im Bacher Ortsteil Seesumpf, der nur wenige Gehminuten vom Lechweg entfernt ist. Eines der größten Highlights des Lechwegs ist die Seilhängebrücke über die Höhenbachschlucht bei Holzgau.


Insgesamt ist der Lechweg 125 Kilometer lang und gut in sieben Etappen zu bewältigen. Start ist am Formarinsee, an dessen Quelle der Lech seinen Ursprung hat.


Alle Infos: www.lechweg.com


Weitere bekannte Weitwanderwege in Österreich

  • Inntaler Höhenweg
  • Berliner Höhenweg
  • Stubaier Höhenweg
  • Arlberg Trail
  • Montafoner Hüttenrunde
  • Walserweg Vorarlberg
  • Zentralalpenweg 02
  • Luchs Trail
  • Nordalpenweg 01
  • Gesäuse Hüttenrunde
  • Dachstein Rundwanderweg
  • Rupertiweg 10
  • Eisenwurzenweg 08
  • Südalpenweg 03
  • Alpe-Adria-Trail
  • Salzkammergut-Berge-Seen-Trail
  • SalzAlpenSteig
  • Hohe Tauern Panorama Trail

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