Oberstdorf, Deutschland

Liegt auf:813 m

Einwohner:9697

Wetter für Oberstdorf, heute (01.10.2022)
Prognose: Zuerst noch Auflockerungen, bald aber dichte Wolken und stärker werdender Regen.
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Früh - 06:00

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Oberstdorf

Die Marktgemeinde Oberstdorf befindet sich im Oberallgäu. Flächenmäßig ist sie die drittgrößte Gemeinde in Bayern. Sie liegt in den Allgäuer Alpen auf einer Höhe von 813 Metern.

Die Geschichte der Gemeinde Oberstdorf

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Oberstdorf im 12. Jahrhundert - in einer Weihschrift der örtlichen Kirche aus dem Jahre 1141. Das Marktrecht wurde Oberstdorf im Jahre 1495 von König Maximilian verliehen. Im 16. Jahrhundert wurde an der Schwefelquelle in Tiefenbach ein Bad errichtet. Dieses gilt als Vorläufer des heutigen Kurbetriebes. Zum Ende des 19. Jahrhunderts kamen bereits mehr als 2.300 Kurgäste nach Oberstdorf. Nachdem im Jahr 1888 eine Eisenbahnverbindung in Betrieb genommen worden war, wurde der Fremdenverkehr zu einem bedeutsamen Wirtschaftsfaktor.

Neben den ersten Skitouristen in den 1920er Jahren kamen vor allem Kurgäste. Die Gemeinde wurde im Jahr 1937 zum heilklimatischen Kurort ernannt. Seit 1964 ist Oberstdorf auch Kneippkurort. Mittlerweile ist der Ortskern für den Autoverkehr gesperrt. Wer mit dem Pkw anreist, nutzt einen der rund 1.000 Parkplätze am Ortseingang. Eine Buslinie verkehrt ins Ortszentrum, das größtenteils Fußgängerzone ist.

Architektur und Kunst in Oberstdorf

Zu den architektonischen Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehören vor allem die Bauernhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Darüber hinaus gibt es einige sakrale Bauten wie Pfarrkirche St. Johannes Baptist oder die Burgkirche Schöllang aus dem 15. Jahrhundert.

Im Heimatmuseum sind Ausstellungsstücke zum Brauchtum sowie zum Handwerk, der Jagd und der Land- und Alpwirtschaft zu sehen. Es beherbergt zudem den größten Lederschuh der Welt.

Ein kulturelles Highlight ist die Villa Jauss. In dem Kunsthaus gibt es eine ständige Ausstellung, die u. a. Zeichnungen, Lithographien und Radierungen von so namhaften Künstlern wie Zille, Beuys, Chagall, Toulouse-Lautrec, Picasso, Dalí oder Miró im Original zeigt.

Die Schönheit der Natur erkunden

Die Gipfel der Region erreichen bis zu 2.600 Meter wie der Große Krottenkopf, die Trettachspitze oder die Mädelegabel. Eine Wanderung zum Söllereck ist für die ganze Familie geeignet. Das Nebelhorn ist der beliebteste Berg bei Oberstdorf, doch auch am Fellhorn lässt es sich gut wandern. Neben zahlreichen Wanderwegen mit einer Gesamtlänge von etwa 200 Kilometern laden Klettersteige und Höhenwege zu Entdeckungstouren.

Auf den unterschiedlichen Höhenlagen gibt es zudem einige Seen, wie den Freibergsee, von dem aus man die Heini-Klopfer-Schanze sehen kann, oder den Gaisalpsee. Ein beeindruckendes Naturerlebnis ist eine Wanderung zum Stuibenfall oder der Besuch der Breitachklamm am Ausgang des Kleinwalsertals. Durch die Klamm, die die tiefste in den Bayerischen Alpen ist, führt ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg.

Der Oberstdorfer Moorweiher liegt zwischen Dienersberg und Krappberg. Ein Lehrpfad, der rund um den Weiher führt, informiert über Tier- und Pflanzenwelt sowie über die Geologie der Region. Zudem befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Moorbad, das über ein Kneipptretbecken, eine Liegewiese sowie einen Kinderspielplatz verfügt.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Tourismus Oberstdorf
Prinzregenten-Platz 1
87561  Oberstdorf
Deutschland
Tel.: +49 8322 7000

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Natur

Trettachspitze

Oberstdorf, Allgäu

Oberstdorf liegt im bayerischen Landkreis Oberallgäu. Als südlichste Gemeinde Deutschlands grenzt Oberstdorf direkt an Österreich. In den Allgäuer Alpen gelegen, gibt es zahlreiche bekannte Gipfel um Oberstdorf herum, die immer wieder Bergsteiger, Kletterer und Wanderer anlocken, die nicht nur ihrem Sport nachgehen, sondern auch die herrliche Natur genießen.Die Trettachspitze mit besonderer FormEiner der höchsten Gipfel ringsum ist die Trettachspitze. Sie ist 2.595 Meter hoch und gehört zu den berühmtesten Bergen der Allgäuer Alpen - was der Berg hauptsächlich seiner kühnen Form zu verdanken hat. Von Westen und Osten gesehen, entspricht der Berg einem sehr steilen und zugleich schmalen Felshorn. Die Trettachspitze wird daher auch gerne als das "Allgäuer Matterhorn" bezeichnet.In Kombination mit der Mädelegabel und der Hochfrottspitze, beide ein klein wenig höher als die Trettachspitze, bildet der Gipfel ein Dreigestirn. Bemerkenswert ist auch, dass es sich bei der Trettachspitze um den einzigen hohen Berg der Allgäuer Alpen handelt, der komplett auf deutschem Boden liegt. Am Fuß des Bergs liegt die Quelle der Trettach.Besteigung und alpines KletternDie drei Brüder Jochum aus dem Stillachtal erklommen 1855 als erste die Trettachspitze. Sie ist nur für wirklich geübte Kletterer mit entsprechender Ausrüstung zu erklimmen, am Nordwestgrat ist der Schwierigkeitsgrad UIIAA II, bei Überschreitung des Nordost- und Nordwestgrats sogar UIIAA III. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit absolute Voraussetzung, man sollte bereits Erfahrung im hochalpinen Klettern mitbringen, ansonsten ist die Besteigung zu gefährlich.Klettern und WandernEs gibt einige Kletterrouten an der Westwand, die häufig genutzt werden, darunter die Route "Schwarzer Riss" mit Schwierigkeitsgrad V+ oder "The Show must go on" mit Schwierigkeitsgrad VI. Die anderen Routen werden eher selten genutzt, da die Zustiege gefährlich sind und die Sicherung schwer ist. Bestiegen wird die Trettachspitze in der Regel in einer Tagestour, die Besteigung ist zwischen Klettern und Wandern einzuordnen. Es gibt immer wieder wunderschöne Ausblicke und herrliche Natur zu bewundern. Bei einer mehrtägigen Tour bietet sich das Waltenberger Haus zur Übernachtung an.
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Natur

Gaisalpsee

Oberstdorf, Allgäu

Es gibt eigentlich zwei Gaisalpseen, den Unteren und den Oberen. Der Untere Gaisalpsee liegt auf einer Höhe von 1.508 m, der Obere Gaisalpsee auf 1.769 m Höhe. Die beiden Hochgebirgsseen sind durch ihr glasklares Wasser besondere Naturschönheiten und liegen beide unterhalb des Rubihorns in den Allgäuer Alpen.Die Seen sind ein beliebtes Wanderziel und liegen direkt am Wanderweg von Reichenbach durch den Gaisalptobel zum Rubihorn.Die TourDer Weg startet im Ortsteil Reichenbach. Von dort geht es entweder den wildromantischen neu angelegten Tobelweg entlang, der mit seinen naturbelassenen Staustufen und den Steintreppen auch für Kinder sehr interessant ist,  oder über die Fahrstraße weiter an Wiesen und Viehweiden vorbei. Nach etwa 45 Minuten erreicht man den Traditionsgasthof Gaisalpe, der auf 1.165 m liegt.Von der Gaisalpe benötigt man noch etwa eine Stunde, bis man den wunderschönen Unteren Gaisalpsee mit seinem Wasserfall erreicht hat. Der Weg dorthin ist allerdings nicht ganz so einfach, einige Stellen sind mit Drahtseilen gesichert und der Gaisalpbach muss mehrmals durchquert werden. Im klaren Wasser des Gaisalpsee kann man im Sommer auch schwimmen. Um den See herum führt ein Rundwanderweg, der auch auf das Rubihorn führt.Der weitere Weg zum Oberen Gaisalpsee, der wesentlich kleiner als der Untere See ist, dauert etwa eine Stunde und ist nicht ausgeschildert. Man wandert in Richtung Nebelhornbahn zur Station "Höfatsblick".Wer möchte, kann vom Oberen Gaisalpsee noch weiter bis auf das Nebelhorn wandern.
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Wandern & Bergsport

Heilbronner Weg

Oberstdorf, Allgäu

Einer der schönsten Hochgebirgspfade der deutschen AlpenDieser 3.000 m lange Steig im Fels ermöglicht es, den Allgäuer Hauptkamm in fast gleichbleibender Höhe von etwa 2.500 m ohne besondere Gefahr zu beschreiten. Er verbindet die Kemptener Hütte mit der Rappenseehütte und seine Begehung ist ein unvergessliches Erlebnis.Abertausende sind ihn gegangen: Alle rühmen ihn ob seiner einzigartigen Rundsichten und seiner besonderen Anlage. Mit etwas Glück hört man frühmorgens sogar Murmeltiere pfeifen.Schwindelfreiheit, Trittsicherheit und gute Kondition sind unerlässliche Voraussetzung für die Haupttour, die etwa sieben Stunden dauert.
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Sehenswürdigkeiten

Heimatmuseum Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eine Reise in die VergangenheitDas Heimatmuseum Oberstdorf befindet sich im "Köcherlehaus", einem alten Allgäuer Bauernhaus aus dem 17. Jahrhundert. Dieses Haus überstand fast als einziges Gebäude der Stadt den großen Brand im Jahr 1865 und beherbergt seit 1932 das Heimatmuseum.Das Museum zeigt auf anschauliche Weise, wie die Bewohner des Dorfes im 19. Jahrhundert lebten und arbeiteten, wie Mühsam die Alpwirtschaft war, wie sich der Alpinismus entwickelte, wie sich die alten Bräuche bis heute erhalten haben und wie in einer alten Sennküche Käse hergestellt wurde. Auch einer relativ jungen Entwicklung des Ortes, dem Tourismus, ist ein Teil der Ausstellung gewidmet. In 38 Räumen und auf einer Ausstellungsfläche von ca. 700 m² erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes. Die gute StubeBetritt man das Museum durch die reich verzierte Haustür, steht man zuerst in der Flurküche, dem zu früheren Zeiten für die Hausfrau wichtigsten Raum des Hauses. Hier verrichtete die Bäuerin einen großen Teil ihrer täglichen Arbeiten. Eine Tür weiter befindet sich die typische Bauernstube. Decke, Boden und Wandvertäfelung sind im Original erhalten. Die Stube war der wichtigste - und meist auch der einzige Raum des Hauses, der beheizt wurde.Da viele Bauern von der Landwirtschaft allein nicht leben konnten, verrichteten sie, neben dem Tagwerk auf dem Feld und im Stall, Handarbeiten wie das Schustern, Nähen oder Flachs herstellen. Weitere Räume wie Schlafzimmer, Webstube, Sennküche und Seilerei vermitteln einen lebendigen Eindruck vom damals doch recht kargen und beschwerlichen Leben in und mit den Bergen.Die Schratt‘sche Schuhsammlung Etwas kurios: Der größte Lederschuh der Welt. © Heimatmuseumsverein Oberstdorf e.V.Hofschuhmachermeister Josef Schratt (geboren 1886 in Oberstdorf, gestorben 1969 ebenda) hinterließ der Gemeinde eine umfangreiche Schuhsammlung seiner gefertigten und preisgekrönten Meisterstücke.Ein besonderes Highlight ist der größte, handgefertigte Schuh der Welt. Der lederne Skischuh wurde im Jahr 1950 von Josef Schratt in Schuhgröße 480 (!) angefertigt. Verarbeitet wurden dazu 40 m Bergseil und 18 Rinderhäute. Der Schuh hat eine Höhe von 1,65 m, eine Länge von 3,15 m, das Gewicht liegt bei 400 kg.Für den Besuch im Heimatmuseum Oberstdorf sollte man sich etwa 2 Stunden Zeit einplanen. Wer weitere Informationen und Literatur wünscht, wird sicher im angeschlossenen Museumsladen fündig.
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Natur

Engeratsgundsee

Oberstdorf, Allgäu

Idyllischer BergseeDer Engeratsgundsee liegt inmitten der Allgäuer Alpen. Es ist ein tiefgrüner Hochgebirgssee auf 1.876 m Höhe, gelegen unterhalb des 2.280 m hohen Bergs Großer Daumen. Erreichbar ist der See über verschiedene Wanderrouten. Eine besonders schöne Tour zum Engeratsgundsee ist der Koblat-Höhenweg. Der Weg bietet eindrucksvolle Bergansichten und ist auch für weniger geübte Wanderer gut zu meistern.Auf dem Koblat-Höhenweg zum EngeratsgundseeDie Bergtour über das Hochplateau Koblat bis zum Engeratsgundsee bietet viel Abwechslung und sehr schöne Aussichten. Die Tour dauert etwa 5 Stunden, hat eine Streckenlänge von 9,5 km und man überwindet dabei 800 Höhenmeter.Der Wanderweg startet an der auf 1.932 m Höhe gelegenen Bergstation Höfatsblick und führt zur Sesselbahnstation Koblat. Weiter geht es auf dem Koblat-Höhenweg zum kleinen Koblatsee, der bis weit in die Sommermonate hinein mit Schnee und Eis bedeckt ist.Die Strecke führt vorbei am Laufbichelsee zum Engeratsgundsee am Osthang des Großen Daumens. Am Engeratsgundsee gibt es eine wohlverdiente Pause, man genießt das Panorama und an heißen Sommertagen kann man ein erfrischendes Bad im See nehmen.Zurück geht es wieder über das Koblat zur Bergstation Höfatsblick. Es besteht aber auch die Möglichkeit, vom Engeratsgundsee zum Gasthaus Giebelhaus zu wandern und von hier mit dem Bus über Hinterstein und Bad Hindelang nach Oberstdorf zurückzufahren. Im urigen Giebelhaus kann man gemütlich einkehren und sich bei einer deftigen Brotzeit stärken.
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Wandern & Bergsport

Kletterwald Söllereck

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn, gleich neben dem Berghaus Schönblick, liegt Deutschlands höchster Hochseilgarten: der Kletterwald Söllereck im Allgäu. Den Kletterwald erreicht man schnell und bequem mit der Söllereckbahn. Für Besucher des Kletterwaldes ist die Fahrt mit der Seilbahn kostenlos.Der attraktive Kletterwald wurde in 1.400 m Höhe besonders baumschonend gebaut und besticht durch herrliche Ausblicke auf die Allgäuer Alpen und hinunter nach Oberstdorf.Spaß und Abenteuer inmitten der BaumwipfelDie acht verschiedenen Parcours bieten insgesamt 60 Elemente. Anfänger starten mit einfachen Kletterelementen in Bodennähe, Sportkletterer zieht es bis in luftige Höhen von 15 Metern. Der Klettergarten bietet so viel Spaß und Action für die ganze Familie.Ein Teil der Parcours ist für Kinder ab dem fünften Lebensjahr geeignet. Kinder bis einschließlich 13 Jahre müssen von einem mitkletternden Erwachsenen begleitet werden. Die Parcours haben aufsteigende Schwierigkeiten und die Altersfreigabe ist entsprechend angepasst. Der braune und der schwarze Parcours darf nur von Teilnehmern begangen werden, die das 14. Lebensjahr vollendet haben.Das Sicherungssystem ist natürlich auf dem neuesten Stand der Technik und nach einer gründlichen Einweisung durch das Klettergarten-Team geht‘s auch schon los.
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Sehenswürdigkeiten

Heini-Klopfer-Schanze

Oberstdorf, Allgäu

Die Heini-Klopfer-Schanze befindet sich außerhalb von Oberstdorf im bayerischen Stillachtal. Die Schanze liegt am Freibergsee und zählt zu den größten Skiflugschanzen weltweit mit einer Hillsize von 225 Metern und einem Schanzenrekord von 238 Metern.Der Sprungturm wird von den Oberstdorfer Bewohnern auch als "Schiefer Turm von Oberstdorf" bezeichnet. Im Sprungturm befinden sich Wärme- und Wachsräume, die WC-Anlagen sowie ein Kiosk. Der Schrägaufzug bietet Platz für bis zu elf Personen mit Sprungskiern. Die am Turm befindliche Plattform bietet bis zu einhundert Personen Platz. Die architektonisch einmalige Schanze gilt bis heute als statische Meisterleistung.Ein Besuch der Heini-Klopfer-SchanzeDurch die umfangreichen Umbaumaßnahmen wurde die Heini-Klopfer-Skiflugschanze auf die Skiflug-WM 2018 vorbereitet. Der Schiefe Turm von Oberstdorf steht seinen Besuchern seit Anfang Juli 2017 wieder offen.Hier oben bietet sich ein atemberaubender Blick über den Freibergsee sowie das Stillachtal. Der barrierefreie Schrägaufzug bringt die Besucher bis zum Fuß des Schanzenturms. Von hier aus gelangt man zu den Wanderwegen, die sich in der Nähe des Freibergsees befinden.Die Umbauten an der Schanze wurden innerhalb eines Jahres erledigt. Dabei wurden das Schanzen-Profil sowie der Anlauf umgestaltet, der Aufsprung-Hügel wurde komplett neu modelliert. Ein neuer Sprungrichterturm und ein moderner Panorama-Schrägaufzug wurden bei den Umbauten ebenfalls berücksichtigt. Bis zur Skiflug-WM im Januar 2018 soll der Schiefe Turm von Oberstdorf fertig gestellt sein und das touristische Angebot mit Themenweg, Besucherzentrum und Gaststätte den Besuchern zur Verfügung stehen.PreiseJeden Tag findet um 11 Uhr eine Führung statt, an der man auch ohne Voranmeldung teilnehmen kann. Die Kosten für die Führung betragen für Erwachsene 10 und für Kinder 7 Euro.Auch ohne Führung kann man die Schanze besuchen. Erwachsene zahlen für die Berg- und Talfahrt und den Besuch des Museums 6 Euro, Kinder 3 Euro.
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Wandern & Bergsport

Anderl Heckmair Gedächtnis-Weg

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn startet der Gedächtnispfad, der sich dem weltbekannten Bergsteiger Anderl Heckmair widmet. Der geborene Münchner lebte über 60 Jahre in Oberstdorf und war hier unter anderem als Berg- und Skiführer tätig.Pionier Anderl HeckmairInternational bekannt wurde Heckmair vor allem durch die Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand, die ihm 1938 gemeinsam mit drei Kameraden gelang. Ihm zu Ehren heißt die Strecke, die die Gruppe nahm, noch heute Heckmair-Route. Auf dem Heckmair Gedächtnis-Weg informieren zahlreiche Tafeln über das Leben des Bergsteigers und seine Abenteuer, wie etwa die Expeditionen im Himalaya-Gebirge.WegverlaufDer Weg führt von der Söllereckbahn über 5,3 km bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn. Für die Begehung braucht man rund 2,5 Stunden, dabei müssen 667 Höhenmeter bergauf zurückgelegt werden. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Bus. Einkehren kann man unterwegs in der Sölleralpe, in der Schlappold Alpe oder an der Fellhornbahn Mittelstation.
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Essen & Trinken

Das Maximilians

Oberstdorf, Allgäu

Ein Restaurant mit AuszeichnungDas Restaurant Maximilians liegt am westlichen Stadtrand von Oberstdorf und wurde bereits mit einigen Auszeichnungen prämiert, darunter auch ein Michelin Stern und zwei Gault Millau Hauben.Küche vom Feinsten In der lockeren Umgebung wird die Leidenschaft der Köche für höchste Qualität und die Liebe zum Detail spürbar. Alle Gerichte werden auf höchstem Niveau aus besten Zutaten zubereitet. Im Sommer deckt das Team die Tische im Champagnergarten, wo dem Genuss im Freien nichts mehr im Wege steht.Wer sein vierbeiniges Familienmitglied mit ins Maximilian bringen möchte, der spricht ganz einfach bei der Reservierung mit dem Personal. Denn im angrenzenden Kaminzimmer ist auch für ihn Platz.
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Natur

Dietersbach-Wasserfall

Oberstdorf, Allgäu

Ein erlebnisreicher Streifzug in die VergangenheitDas Bergbauerndorf Gerstruben liegt auf 1.155 Metern Seehöhe bei Oberstdorf im Allgäu. Es ist einer der höchsten Orte Deutschlands. Fünf aus heimischem Holz und Stein errichtete Bauernhäuser sind noch erhalten. Im "Jakobehüs" aus dem 17. Jahrhundert informiert das kleine Heimatmuseum über das naturnahe Leben der Bergbauern, über historische bäuerliche Techniken und traditionelle Kultur.In früheren Jahrhunderten eingewanderte Walser prägten die meisten Bauernhäuser. Weitere idyllisch gelegene Gebäude sind das Barone-Hüs und das ebenfalls denkmalgeschützte Jagdhaus. Es wurde vor über 100 Jahren vom Oberjäger Max Speiser und seiner Familie bewohnt und wird noch heute vom Jagdpächter genutzt.Bergbauerndorf Gerstruben - historische Häuser, alpine Kultur und LebensartAls ältestes Haus von Gerstruben gilt das Haus Nr. 6. Das Holzhaus ist wahrscheinlich über 400 Jahre alt. Die Kapelle des Bergbauerndorfs wurde ebenfalls von den eingewanderten Walsern geprägt: Der Sechsstern weist auf die Erbauer hin.Sehenswert ist auch das Sägewerk, das bereits Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut wurde. Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten ist die Säge heute wieder funktionsfähig. Besucher von Gerstruben können sich im Berggasthaus bei alpinen Spezialitäten stärken – zum Beispiel Wildspezialitäten aus Gerstrubener Jagd oder Bodenseefelchen.Durch den Hölltobel zum Dietersbach-WasserfallVon Gottenried wandern Besucher auf der Gerstruber Stiege hinauf zum Bergbauerndorf Gerstruben. Auch Mountainbiker kommen gerne hierher. Autos sind nur mit Sondergenehmigung zugelassen, so dass in Gerstruben eine besonders ruhige Atmosphäre herrscht.Bei einer nur für tritt- und bergsichere Tourengeher empfohlenen Wanderung entdecken Urlauber den Dietersbach-Wasserfall. Bei diesem Weg, der durch die enge Hölltobelschlucht führt, muss der Dietersbach durchquert werden, der unterhalb des 2.376 Meter hohen Kreuzeckgipfels entspringt. Aussichtspunkte im Dietersbach-Tal ermöglichen den Blick auf das 150 Meter tief hinabstürzende Gebirgswasser.
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Sport & Freizeit

Oberstdorf Therme

Oberstdorf, Allgäu

Hinweis: Die bisherige Therme hat 2018 ihren Betrieb eingestellt, auf ihrem Standort entsteht ein Neubau für die neue Therme Oberstdorf.Die Oberstdorfer Therme bietet eine große Badelandschaft und eine Saunawelt der Extra-Klasse. Die Therme zählt mit ihrem überaus vielfältigen Angebot zu den schönsten Freizeitbädern im Allgäu.Highlight, neben dem Wellenbad, ist die rund 2.000 m² große Saunalandschaft, die wie ein richtiges Hüttendorf mit urigen Saunahütten im alpenländischen Stil angelegt ist.Sauna - drinnen und draußenMehrere Saunen im Innenbereich garantieren viel Ruhe und Erholung: Kristall-, Zitronen-, Amethyst- und Infrarotsauna. Dazu gibt es einen Ruheraum, ein irisch-römisches Dampfbad und ein großzügiges osmanisches Hamam. Im Außenbereich findet man die besonders schöne Alpensauna. Ein altes Bauernhaus wurde hier zur Schwitzhütte umgebaut. In einem Mühlenhaus ist die Heusauna untergebracht. Beim Aufguss verbreitet sich der Duft von Heu im ganzen Raum.In der wohltuenden Salzhütte werden die Bronchien mit ionisierter Salzluft gereinigt. Zur Abkühlung bereit wartet ein erfrischendes Tauchbecken.Im großzügigen Saunagarten (1.500 m² Fläche) blickt man auf die schneebedeckten Bergspitzen. Der Garten ist umsäumt von hohen Tannen, textilfreies Sonnenbaden ist hier möglich. Liegestühle sind vorhanden.Massagen und Wellness-AnwendungenFür noch mehr Entspannung und Wohlbefinden sorgt das umfangreiche und attraktive Massageangebot. Bestens ausgebildete Masseure bieten in angenehmer Atmosphäre Massagen und Beautyanwendungen aus aller Welt. Wichtig zu wissen: Massagetermine müssen vorab reserviert werden!Wasserwelt der Therme OberstdorfDie Badelandschaft verspricht Spaß und Abwechslung für die ganze Familie. Besonders beliebt ist das Wellenbad, bei dem die Wellen alle halbe Stunde bis zu einem Meter hoch durch das Schwimmbecken rauschen. Deutschlands südlichste Brandung: Das Wellenbad in der Therme Oberstdorf © Oberstdorf Tourismus GmbH; Oberstdorf ThermeDas gesundheitsfördernde Thermalsole-Becken verwöhnt die Badegäste bei 35°C Wassertemperatur mit Massagendüsen und Wassersprudlern. Für die richtige Abkühlung sorgt ein idyllisch angelegter Wasserfall.Der Eltern-Kind-Bereich mit 33°C warmem Wasser sorgt mit Kinderrutsche und verschiedenen Wasserspielen für Spaß bei den Kleinen.Bistro AlpenstadlFür das leibliche Wohl sorgt das gemütliche Bistro-Restaurant Alpenstadl. Im urigen Ambiente serviert man hier regionale Spezialitäten, Gutes der internationalen Küche, dazu frisch gepresste Säfte und knackige Salate. Die Sonnenterrasse lädt bei Kuchen und Kaffee zum gemütlichen Verweilen ein.
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Natur

Breitachklamm

Oberstdorf, Allgäu

150 Meter in die TiefeMit einer Tiefe von rund 150 Metern ist die Breitachklamm die tiefste Felsenschlucht in Mitteleuropa. Der Hauptzutritt liegt in Tiefenbach bei Oberstdorf. Von dort aus verläuft sie auf 2,5 km in Richtung Österreich, wo sie an der Walserschanz direkt hinter der Grenze endet.Entstehung Der Ursprung der Breitachklamm liegt etwa 10.000 Jahre zurück, als die Gletscherschmelze einsetzte. Nachdem das weichere Gestein bereits abgetragen war, blieb nur der harte Stein übrig. Die Breitach fraß sich von nun an durch die harten Steine und formte so die bizarren Felsformationen, die man heute sehen kann.Teufelswerk oder göttliche Schöpfung?Diese Frage stellte man sich Anfang des 20. Jahrhunderts. Johannes Schiebel, der damalige Pfarrer, war sich sicher: Ein solches Naturwunder kann nur das Werk Gottes sein. Er setzte sich 1904 dafür ein, dass die Klamm für die Bevölkerung und Gäste begehbar gemacht wird - nicht zuletzt, um für die Bewohner eine neue Einnahmequelle zu schaffen. Nach einem Jahr war die 20köpfige Truppe fertig und die erste Begehung konnte am 06. Mai 1905 stattfinden.Knapp 20 Jahre später war die Breitachklamm bereits ein begehrtes Ausflugsziel mit 100.000 Besuchern pro Jahr. Heute sind es in etwa dreimal so viele. Aus der Vogelperspektive © qwesy qwesy, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0) Hin und her oder rundherumUm die Breitachklamm zu entdecken, gibt es mehrere Möglichkeiten: Die einfachste Variante ist, den gleichen Weg zurückzugehen, auf dem man gekommen ist, nämlich durch die Klamm.Am schönsten ist sicherlich der Rundweg, auf dem man nach der Durchquerung der Klamm über den Zwingsteg und die Alpe Dornach nach etwa 4,5 km wieder den Ausgangspunkt erreicht.Bei der Wanderung bis zur Söllereckbahn und durch das Breitachtal bis nach Riezlern, geht es mit dem Bus wieder zurück nach Oberstdorf. Alle Strecken sind leicht bis mittelschwer und haben eine Länge zwischen vier und acht Kilometern.
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Wandern & Bergsport

Söllereck

Oberstdorf, Allgäu

Der familienfreundliche Berg Söllereck ist im Winter ein beliebtes Skigebiet und lockt auch im Sommer mit zahlreichen Attraktionen und abwechslungsreichen Wanderwegen durch eine traumhafte Natur.Der 1.702 m hohe Berg in den Allgäuer Alpen bei Oberstdorf ist ein teilweise bewaldeter Grasberg, der sich besonders für einen schönen Tagesausflug mit der ganzen Familie anbietet.Mit der Söllereckbahn erreicht man bequem die Bergstation und damit den Ausgangspunkt der vielen Wanderwege rund um das Söllereck. Die 2.025 Meter lange Bahn gilt als die längste Einseilumlaufbahn in Deutschland.Volle Fahrt voraus An der Talstation der Söllereckbahn erwartet einen bereits der Allgäu Coaster, eine Sommerrodelbahn mit einer Länge von 850 m. Durch zahlreiche Kurven, Sprünge und Wellen saust man in Zweisitzern bei bis zu 40 km/h den Berg hinab. Selbst Regen kann den Fahrspaß nicht trüben: Bei regnerischem und kalten Wetter werden einfach Plexiglas- Hauben über den Rodeln angebracht.In schwindeliger HöheWer das besondere Abenteuer sucht, ist im Kletterwald Söllereck bestens aufgehoben. Der höchstgelegenste Kletterwald Deutschlands bietet für Anfänger als auch für geübte Kletterer Spaß und Aktion.Gut zu FußRund um das Söllereck verläuft ein herrliches Wandergebiet mit unzähligen schönen Wanderwegen, von denen viele auch für Kinderwagen geeignet sind. Ob sie nun gemütlich durch die Landschaft spazieren oder eher alpin unterwegs sind - hier findet jeder eine Tour nach seinem Geschmack.Entdecken & Erleben Naturerlebnisweg Söllereck © Oberstdorf/Kleinwalsertal BergbahnenOder man durchwandert den Naturerlebnisweg, der an 14 Stationen die Pflanzen- und Tierwelt und die Geologie der Alpen erklärt. Viele Mitmach-Stationen, ein Insekten-Hotel, ein erzählender Baum und ein Barfußpfad begeistern vor allem die Kinder. Diese Rundwanderung von der Bergstation der Söllereckbahn über die Hochleite, den Freibergsee und zurück zur Talstation der Söllereckbahn hat eine Länge von 8,5 km und ist auch für Kinderwägen geeignet.GeocachingEbenso interessant ist das Geocaching, eine moderne Form der Schnitzeljagd. Ausgestattet mit GPS-Geräten macht man sich auf den Weg und muss anhand der GPS- Koordinaten die Ziele und Verstecke finden und das Lösungswort herausbekommen. Diese Tour dauert zwischen einer und zwei Stunden. Die benötigten GPS-Geräte kann man an der Hütte des Kletterwald Söllereck ausleihen.Speis & TrankFür das leibliche Wohl sorgen die vielen urigen Almen und Hütten rund um das Söllereck. Hier kann man nach einer Wanderung Allgäuer Spezialitäten verzehren oder den herrlichen Ausblick von den schönen Sonnenterrassen genießen. Auf die Kleinen warten mehrere tolle Spielplätze zum Spielen und Toben.
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Sehenswürdigkeiten

Audi Arena Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Eines der schönsten und modernsten Skisprungstadien der WeltDie Audi Arena liegt direkt unter dem Schattenberg und umfasst fünf Schanzen. Dies sind zum einen die Großschanzen HS 137 und HS 100 und 3 weitere Kleinschanzen. In der Audi Arena findet alljährlich Ende Dezember das Eröffnungsspringen der Internationalen Vierschanzentournee statt. Im Februar 2005 wurden am Schattenberg die Sprungwettbewerbe im Rahmen der FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften ausgetragen. Auch im Sommer finden zahlreiche Veranstaltungen im Stadion statt, wie z.B. der FIS Sommer Grand Prix in der Nordischen Kombination, der Adrenalin Day, das Open Air Kino und viele mehr. Außerdem besitzt das Stadion zahlreiche Tagungsräume und ein außergewöhnliches Outdoorangebot, wie beispielsweise den Skywalk-Kletterpark zwischen den beiden Großschanzen.Der SchanzenturmBesucher können bequem mit dem Aufzug auf den Schanzenturm gelangen und die grandiose Aussicht genießen. Vom Eingang führt ein kurzer Spaziergang entlang des Auslaufs zum Schrägaufzug. Mit diesem werden die 85 Höhenmeter hinauf zum Schanzentisch überwunden. Weiter geht‘s mit dem Lift auf den Sprungturm zur Panorama-Plattform mit herrlichem Blick auf Oberstdorf und die umliegende Berglandschaft.
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Natur

Freibergsee

Oberstdorf, Allgäu

Der 18 Hektar große Freibergsee ist der größte Allgäuer Hochgebirgssee. Aufgrund seiner traumhaften Lage ist er ein beliebtes Ausflugsziel. Der Freibergsee liegt auf einer Höhe von 931 m, die maximale Wassertiefe beträgt 25 m. Es gibt keine sichtbaren Wasserzu- und -abläufe. Der periodisch schwankende Wasserstand wird nur durch unterirdisch verlaufende Zu- und Abläufe reguliert.Erfrischendes Bad im Bergsee Im Sommer lockt der See mit seiner imposanten Bergkulisse im Hintergrund und dem kristallklaren Wasser Groß und Klein zum Baden an. Im Hochsommer erreicht das Wasser eine Temperatur von bis zu 25° C. Rund um den See erstrecken sich weitläufige Liegewiesen, die zum Sonnenbaden einladen.Ob gemütliche Bootstour, ein beherzter Sprung vom Turm ins kühle Nass oder ob man es sich auf dem Holzfloß in der Mitte des Sees gemütlich macht - hier ist für jeden etwas dabei.Zum See über den Edmund-Probst-WegDie Zufahrt zum See ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Von Oberstdorf aus gelangt man über den Edmund-Probst-Weg zum See. Über die Schlechtenbrücke geht der Weg durch bewaldetes Gebiet und vorbei an Blumenwiesen. Immer wieder kann man unterwegs schon einen Blick auf den Freibergsee erhaschen. Am See angekommen, gelangt man über den rechten Uferweg in etwa 20 Minuten zur berühmten Heini-Klopfer-Skisprungschanze, eine der größten Skisprungschanzen der Welt. Eine Bootsfahrt auf dem malerisch gelegenen Freibergsee © Tourismus OberstdorfRestaurant, Biergarten, BootsverleihDirekt am Ufer des Sees befindet sich ein Restaurant. Hier serviert man regionale Allgäuer Gerichte. Vom Gastraum und von der Sonnenterrasse aus genießt man einen herrlichen Panoramablick über den See, zur Schanze und auf das Allgäuer Hochgebirge. Auch der zugehörige Biergarten ist sehr beliebt.Beim Restaurant befindet sich auch der Bootsverleih. Eine Bootsfahrt über den Freibergsee ist ein wirklich schönes Erlebnis. Es stehen Ruder- und Tretboote zur Auswahl. 45 Minuten kosten 8 Euro, für Inhaber einer Gästekarte 7 Euro.
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Natur

Stuibenfall Oberstdorf

Oberstdorf, Allgäu

Der Stuibenfall liegt im wildromantischen Oytal, einem der beliebtesten Wandergebiete von Oberstdorf. Schroffe Felswände, grüne Wälder, bunte Wiesen und unzählige Flüsse verleihen dem Oytal seinen besonderen Charme. Das Oytal eignet sich hervorragend für einen schönen Ausflug mit der ganzen Familie.Wild & mächtigDer imposante Stuibenfall gehört zu den schönsten Natursehenswürdigkeiten in Oberstdorf. 25 m tief stürzt sich das Wasser in die Tiefe und bei großen Wassermassen - nach starkem Regen oder der Schneeschmelze - ist die Gischt bereits weit vom Tal aus zu erkennen.WanderparadiesViele schöne Wanderwege führen durch das malerische Oytal und zum Stuibenfall. Einer davon startet in Oberstdorf bei der Nebelhornbahn. Der Weg führt Richtung Skiflugschanze zum Oytalhaus. In dem gemütlichen Gasthaus kann man gemütlich einkehren und sich für den weiteren Weg stärken.Mit Pferd & KutscheAuch mit einer Pferdekutsche gelangt man ganz bequem von der Nebelhornbahn zum Oytalhaus. Von hier aus geht es weiter Richtung Käseralp, von wo aus man nach ungefähr 1,5 Stunden den beeindruckenden Stuibenfall erreicht.
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Essen & Trinken

Das Jagdhaus

Oberstdorf, Allgäu

Ein Jagdhaus aus dem 19. JahrhundertDas Holzhaus, in dem sich heute das Restaurant Jagdhaus befindet, wurde 1856 von Prinz-Regent Luitpold von Bayern erbaut. Er nutzte das Haus in Oberstdorf als Ausgangspunkt für seine Jagdausflüge in den Allgäuer Alpen. Im Jahr 2000 wurde das Gebäude aufwendig saniert, umgebaut und als Restaurant eröffnet.Saisonales aus der RegionHeute ist das Königliche Jagdhaus weit über die Region hinaus für seine hervorragende Küche bekannt. Die Karte wechselt monatlich und bietet saisonale Gerichte aus Wald und Flur der Umgebung an. Serviert wird in einer der unterschiedlich eingerichteten Stuben. Bei knapp 19 Grad im FreienIm schönen Biergarten erwartet die Gäste deftige Brotzeiten und leckere Hausmannskost. Geöffnet wird, sobald das Thermometer 18,56 Grad anzeigt, dem Jahr der Errichtung des Hauses.Der Biergarten des Jagdhauses verfügt über einen Selbstbedienungsbereich in dem der Verzehr mitgebrachter Vesperboxen gestattet ist.
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Wandern & Bergsport

Wasser-Erlebnispfad "Burmiwasser"

Oberstdorf, Allgäu

Hier dreht sich alles um das Element WasserDie neue Attraktion in der Zwei-Länder-Region zwischen dem Fellhorn in Deutschland und der Kanzelwand in Österreich ist der Wasser-Erlebnispfad "Burmiwasser", bei dem sich alles um das kühle Nass dreht. Der Wasserweg beginnt an der Bergstation der Kanzelwand und führt bis zum Riezler Alpsee.Den Startpunkt zum Wasser-Erlebnisweg erreicht man entweder mit der Kanzelwand-Bahn, die sich auf der österreichischen Seite befindet oder man startet an der Fellhornbahn in Oberstdorf und wandert die Strecke von der Fellhorn-Bergstation zur Kanzelwand-Bergstation, an der das Abenteuer "Burmiwasser" losgeht.Das Wasser-Abenteuer beginnt!Wasser wirkt auf Kinder wie ein Magnet! Der abwechslungsreiche und spannende Burmiwasser-Weg eignet sich daher besonders für Familien mit Kindern und bringt gerade den Kleinen das Erlebnis Natur und den Spaß an der Bewegung spielend näher.Unterwegs laden verschiedene Mitmach-Stationen zum Entdecken und Ausprobieren ein. Da gibt es Wasserbecken, Strudeltöpfe, Wasserräder und Schleusen, an denen herrlich mit Wasser experimentiert werden kann. Hier können die Kinder nach Herzenslust planschen, spritzen, stauen oder umleiten und ihrer Fantasie freien Lauf lassen.Zusatzinfos zum Burmiwasser-WegDer gut ausgebaute Weg ist etwa 0,7 km lang und eignet sich auch sehr gut für Kinderwagen. Sonnenschutz, Handtuch und trockene Wechselkleidung sollten unbedingt mit in den Wanderrucksack. Die reine Gehzeit beträgt etwa eine halbe Stunde, allerdings sollte viel Zeit zum Planschen eingeplant werden. Seinen Namen hat dieser Erlebnisweg übrigens von dem Kleinwalsertaler Familienmaskottchen, dem Murmeltier "Burmi".Nach diesem aufregenden Wassererlebnis empfiehlt sich eine gemütliche Einkehr im Panoramarestaurant Kanzelwand. Auf der Sonnenterrasse genießt man den tollen Ausblick, während sich die Kleinen auf dem angeschlossenen Kinderspielplatz vergnügen.
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Natur

Nebelhorn

Oberstdorf, Allgäu

Panoramaaussicht über 400 Gipfel Das Nebelhorn ist der beliebteste Berg bei Oberstdorf im Allgäu. Schon wer mit dem Zug anreist und einen Blick auf die Berglandschaft um Oberstdorf wirft, wird von der unberührten Natur und den gewaltigen Bergen beeindruckt sein.Das Nebelhorn ist von Oberstdorf aus mit der berühmten Nebelhornbahn zu erreichen. Auch Wanderwege in verschiedenen Schwierigkeitsgraden hat das Nebelhorn zu bieten. Hat man mit der Nebelhornbahn den Gipfel erreicht, wird man mit einer sagenhaften Aussicht bei gutem Wetter auf 400 umliegende Berggipfel belohnt und hat von hier aus die Möglichkeit, die Natur auf einem der von hier ausgehenden Wanderwege zu erkunden.BergwandernDie gesamte Gegend um Oberstdorf ist bei Bergwanderern sehr beliebt. Das Nebelhorn ist hierbei eine durchaus sportliche Herausforderung und bietet darüber hinaus atemberaubende Ausblicke in das Illertal um Oberstdorf.Die unberührt wirkende Natur mit ihren klaren Bergflüssen bietet darüber hinaus auch Überraschungen. So können am Nebelhorn zuweilen noch Tiere beobachtet werden, die in Deutschland extrem selten geworden sind, zum Beispiel wild lebende Bergziegen.Auch liegt zwischen Nebelhorn und dem Großen Daumen der Hindelanger Klettersteig, der von Profiwanderern gerne genutzt wird. Das Edmund-Probst-Haus bietet Wanderern in den Sommermonaten eine Möglichkeit zur Rast.Wer mit der Familie unterwegs ist, kann den beliebten Wanderweg Uff d‘Alp nutzen. In den Sommermonaten werden hier auch Führungen angeboten. An der Nordwand des Nebelhorns liegt der Nordwandsteig, der einen sehr steil verlaufenden Blick in die Tiefe gewährt. Auf dem Gipfel gibt es ein Restaurant, in dem man die atemberaubende Aussicht bei einer Tasse Kaffee genießen kann.Der Hindelanger KlettersteigVom Gipfel des Nebelhorns ausgehend können erfahrene Bergwanderer Touren über den Hindelanger Klettersteig machen, der eine Attraktion für sportliche Wanderungen ist.Er ist als anspruchsvoll einzustufen und aus diesem Grunde nur etwas für wirklich erfahrene Bergwanderer mit passender Ausrüstung.
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Essen & Trinken

Oberstdorfer Dampfbierbrauerei

Oberstdorf, Allgäu

Eine Gaststätte mit eigenem BierGegenüber des Oberstdorfer Bahnhofs liegt die urige Gaststätte, in der ausschließlich selbstgebrautes Bier serviert wird. Die Küche bietet hauptsächlich Allgäuer und schwäbische Spezialitäten. Im Mittelpunkt steht die SudanlageDas besondere Highlight ist die offene Sudanlage mitten im Lokal, wo die süffigen Dampfbiere gebraut werden. Hier kann man dem Braumeister über die Schulter schauen und den Brauprozess aktiv erleben. Events & FührungenEin regelmäßiges Unterhaltungsprogramm unter anderem mit Live-Musik sorgt für Abwechslung und gute Laune.Jeden Mittwoch um 11 Uhr findet in der Oberstdorfer Dampfbierbrauerei eine kostenlose Besichtigung statt. Einzige Voraussetzung: Es müssen mindestens zehn Teilnehmer zusammenkommen.