Die Herzogstandbahn GmbH stellt die Weichen für eine nachhaltige Zukunft: Auf dem bestehenden Betriebsgelände soll bis voraussichtlich November 2027 die derzeitige Talstation durch ein neues, energieeffizientes und teilweise barrierefreies Gebäude ersetzt werden. Seilbahntechnik, Trasse und Bergstation der Herzogstandbahn bleiben unverändert. Auch werden alleine durch den Neubau der Talstation nicht mehr Personen transportiert werden. Vielmehr geht es um eine funktionale und qualitative Weiterentwicklung – mit mehr Komfort, höherer Effizienz und einem teilweise barrierefreien Zugang für Gäste und Mitarbeitende.
Die Bauarbeiten an der neuen Talstation der Herzogstandbahn können planmäßig am 26. Oktober 2026 beginnen. Mit dem positiven Baubescheid des Landratsamtes Bad Tölz-Wolfratshausen vom 20. Oktober 2026 liegt nun die erforderliche Genehmigung für den Start des Seilbahnprojektes am Walchensee vor. Letzter Betriebstag der Herzogstandbahn in diesem Jahr ist demnach Sonntag, der 25. Oktober 2026.
Erste, vorbereitende Maßnahmen liefen in den vergangenen Wochen parallel zum laufenden Bahnbetrieb. Die ersten Baustellencontainer sind bereits aufgestellt und bilden die Grundlage für die nun anstehende Baustelleneinrichtung. Ab dem 26. Oktober 2026 werden die verbleibenden Einrichtungsgegenstände und technischen Anlagen der Talstation zurückgebaut. Zeitgleich beginnen die Vorbereitungen für die Baustellensicherung und den anschließenden Abriss des bestehenden Talstationsgebäudes. Die Bauarbeiten sind zeitlich eng getaktet und erfordern eine sorgfältige Abstimmung der einzelnen Arbeitsschrite. Da es sich um eine Winterbaustelle handelt, hoffen alle Beteiligten auf einen milden Winter, damit vor allem die Betonarbeiten fristgerecht ausgeführt werden können.
Bis November 2027 ersetzt die Herzogstandbahn GmbH das bestehende Talstationsgebäude durch ein neues, energieeffizientes und überwiegend barrierefreies Gebäude. Seilbahntechnik, Trasse und Bergstation der Herzogstandbahn bleiben dabei unverändert. Auch an der Personenbeförderungskapazität ändert sich nichts. Vielmehr geht es um eine funktionale und qualitative Weiterentwicklung – mit mehr Komfort, höherer Effizienz und einem deutlich leichteren Zugang für Gäste und Mitarbeitende.
Nach Abschluss der Herbstrevision 2026/2027 ist die Wiederaufnahme des Seilbahnbetriebs voraussichtlich zu Pfingsten 2027 möglich. Die Bauarbeiten an der neuen Talsta0on werden so organisiert, dass wesentliche Teile des Gebäudes parallel zum laufenden Betrieb fertiggestellt werden können und es zu möglichst geringen Einschränkungen für den Fahrgastbetrieb im Sommer 2027 kommt. Die Fertigstellung und Einweihung der neuen Talstation ist für November 2027 geplant.
Die Herzogstandbahn verbindet seit 1954 den Walchensee mit dem Herzogstand und zählt zu den traditionsreichen Seilbahnen der Region. Bis 1994 erfolgte der Transport über eine Sesselliftanlage mit einer Steigung von bis zu 88 Prozent – damals galt sie als eine der steilsten Seilbahnen Europas.
Seit 1994 bringt eine Kabinenseilbahn die Gäste in nur vier Minuten auf rund 1.600 Meter Höhe. Von der Bergstation sind es nur noch wenige Höhenmeter bis zum Gipfelbereich, der am Herzogstand kein klassisches Gipfelkreuz, sondern einen von König Ludwig II. errichteten Aussichtspavillon beherbergt. Von hier eröffnet sich eine einzigartige Rundumsicht: Vom bayerischen Alpenvorland mit seinen zahlreichen Seen im Norden über die Alpenkette mit Zugspitze und Karwendelgebirge bis hin zu den Tiroler Berggipfeln im Süden. Heute zählt die Herzogstandbahn zu den ganzjährig beliebten Ausflugszielen der Region zwischen Kochel- und Walchensee. Jährlich nutzen rund 155.000 Gäste die Seilbahn für Freizeit- und Naturerlebnisse in der alpinen Umgebung. Die Herzogstandbahn GmbH beschäftigt insgesamt 12 Mitarbeitende und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von rund 2,4 Mio. EUR, womit sie einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leistet.