Grafling, Deutschland

Liegt auf:433 m

Einwohner:2776

Wetter für Grafling, heute (05.03.2024)
Prognose: Ein wechselnd bewölkter Tag mit ein paar Regenschauern in der ersten Tageshälfte.
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Früh - 06:00

5°C50%

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Mittag - 12:00

10°C75%

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Abends - 18:00

6°C50%

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Spät - 24:00

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Mit 2.992 Einwohnern auf einer Fläche von 46,28 km² ist Grafling die größte Gemeinde im Landkreis Deggendorf. Das heutige Gemeindegebiet entstand durch Eingemeindungen während der Gebietsreform von 1972 bis 1978. Im Jahre 790 n. Chr. begann das Kloster Metten mit der Besiedelung des Bayerischen Walds. Im Jahre 805 wird das Graflinger Tal erstmalig Mal in den Geschichtsbüchern erwähnt. Trotz der Wirren und Brandschatzungen des Dreißigjährigen Kriege hatte der Ort Grafling Bestand und ist heute ein beliebter Ort bei Einheimischen und Touristen.

Gemeinde Grafling

In der Region Donau-Wald liegt die Gemeinde Grafling, der "Vorgarten des Bayerischen Walds". Die geografischen Merkmale der Gemeinde Grafling und der eingemeindeten Ortsteile sind etwas Besonderes in der Region: Der Hauptort Grafling liegt 546 m hoch, in Klein- und Großtiefenbach befindet sich mit 326 m der tiefste Punkt und der Ortsteil Rohrmünz liegt auf einer Höhe von 730 m. So herrschen in der Gemeinde spürbare klimatische Unterschiede. Wenn in den niedrigen Lagen der Frühling einzieht, hält sich in den hohen Lagen hartnäckig der Winter.

Touristenmagnet sind die im Gemeindegebiet Grafling liegenden Berge. Der 999 m hohe Steinberg, der 1.043 m hohe Geißriegel, der 1.090 m hohe Dreitannenriegel, der 727 m hohe Hochberg und der 1.121 m hohe Einödriegel. Hier steht ein schönes Gipfelkreuz. Rastbänke laden zum Verweilen und zum Genießen der herrlichen Aussicht ein.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Grafling und die eingemeindeten Ortsteile haben ihren Besuchern viel zu bieten. Da ist die Andreaskapelle aus dem Jahre 1475. In Wühn steht die Florianskapelle und am Ulrichsberg die 1751 erbaute Kirche St. Ulrich. Die Zahl der sehenswerten Baudenkmäler ist groß. Interessierte Besucher tun gut daran, sich bei der Touristinformation eine Liste der Baudenkmäler in Grafling zu besorgen.

Doch nicht nur architektonische Kleinode machen den Charme von Grafling aus. Sehenswert ist der höchste Naturbahndamm Deutschlands. Mit einer Höhe von 44 m, einer Länge von 390 m und einer Breite von 178 m ist der "Kohlbachdamm" einzigartig in Deutschland. Auf ihm durchquert die Waldbahn das Graflinger Tal. Dampflokomotiven veranstalten zweimal jährlich Sonderfahrten.

Ein 15 Stationen aufweisender Naturlehrpfad zwischen Grafling und Eidsberg und viele gepflegte Forstwege in den Bergen und an den Hängen laden zu Wanderungen ein. Und wer mit dem Mountainbike die Graflinger Welt erleben möchte, wird die fünf Mountainbikestrecken lieben, die durch das Graflinger Gebiet führen.

Brauchtum in der Gemeinde Grafling

Eine besondere Tradition bei Hochzeiten, Schützenfesten oder Kirchweih ist das Böllerschießen. Am Volkstrauertag, dem Totensonntag (dem Jahrestag der Krieger und Reservisten), wird den Verstorbenen mit einem Böllerschießen gedacht. Die Trachtler Graflings lassen in der Weihnachtszeit die schöne und lieb gewordene Tradition des Graflinger Adventssingens aufleben. Ein Brauch, der anrührt.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps Grafling

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Ferienregionen zum Ort Grafling

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Ausflugsmöglichkeiten:

Grafling im Winter

Angebote Grafling

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Kontakt zur Ferienregion

Gemeinde Grafling
Hauptstr. 2
94539 Grafling
Deutschland
Tel.: +49 991 290360

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Sport & Freizeit

Golf- und Landclub Bayerwald Waldkirchen

Waldkirchen,

Der Golf- und Landclub Waldkirchen e.V. bietet einen 18-Loch-Golfplatz mitten im Bayerischen Wald. Der Rundcourse ist 92 h groß und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf den Böhmerwald und die Wallfahrtskirche Wollaberg. Ein Highlight ist der Abschlag 11 mit Par 3 und einem ganz besonderen Signature Hole.Außerdem gibt es einen 3-Loch Übungsplatz, Übungsanlagen, teilweise überdachte Driving Range, Golf-Carts und ein Verleih von Schlägern und Trolleys. Für den richtigen Schwung sorgt die Golfschule “Nobert Kanert”. Nach dem Golfen kann man sich im Landgasthof stärken.
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Sehenswürdigkeiten

Graphitbergwerk Kropfmühl

Hauzenberg,

In Hauzenberg im südlichen Bayerischen Wald steht Deutschlands einziges Graphitbergwerk. Das 2016 neu eröffnete Graphiteum und das Besucherbergwerk zeigen anschaulich Hintergründe und Geschichte der Graphitgewinnung.Reise UntertageDer Bergwerksbesuch im Graphitbergwerk Kropfmühl in Hauzenberg, der insbesondere für Kinder ein Erlebnis ist, beginnt mit einer Einkleidung in die bergwerkstypischen Kittel und Helme. Ein erfahrener Bergmann führt die Gruppen bis in 45 m Tiefe, zur sogenannten 4. Sohle. Bevor die Besichtigung beginnt, erklärt ein Film geschichtliche Hintergründe und zeigt die vielfältige Nutzung des "schwarzen Golds" von Bleistift bis Batterie auf.Über 222 Stufen steigt man hinab, vorbei an Abbaustellen und Maschinen, die die Gewinnung von Graphit und seinen Transport aus dem Bergwerk veranschaulichen. Dabei wird auch das schwere und gefährliche Leben der Bergleute verdeutlicht, die seit 1870 in Kropfmühl den industriellen Abbau von Graphit betrieben.Lebendiges MuseumIm 2016 eröffneten Graphiteum gegenüber des Besucherbergwerks Kropfmühl lässt sich das Bergwerksleben hautnah erleben: An einer interaktiven Medienstation kann man die Einfahrt in einem Metallkäfig 194 Meter in die Tiefe simulieren. Zur Veranschaulichung sind viele historische Geräte ausgestellt, es werden wissenschaftliche Zusammenhänge erklärt und die Verwendung des Minerals Graphit in der Vergangenheit und heute aufgezeigt. Viele Exponate sind bewusst zum Mitmachen gestaltet und kindgerecht konzipiert.Für die Einfahrt ins Bergwerk zu beachten:Untertage herrschen zu jeder Jahreszeit Temperaturen zwischen 12 und 15 Grad, daher ist an heißen Sommertagen die Mitnahme entsprechender Kleidung ratsam. Ebenso sollte festes Schuhwerk getragen werden. Für Menschen mit einer Gehbehinderung ist die Besichtigung des Graphit Besucherbergwerks Kropfmühl Hauzenberg nicht geeignet.
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Sehenswürdigkeiten

Museum SPUR

Cham,

Ein Haus voller Geschichte ist das ehemalige Armenhaus der Stadt Cham. Heute beherbergt es das Museum SPUR und zeigt Malerei-, Plastik- und Papierarbeiten der ehemaligen Künstlergruppe SPUR.Das spätgotische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert liegt südwestlich vor dem Biertor am Fluss Regen. Gemeinsam mit dem Rathaus ist es der älteste erhaltene Profanbau der bayerischen Stadt. Die heutigen Ausstellungsräume entstanden im Zuge der denkmalgerechten Sanierung des Hauses.Die Künstlergruppe SPURJunge Künstler aus der Region wie Heimrad Prem, Helmut Sturm, Lothar Fischer und Hans-Peter Zimmer schlossen sich 1957 zur Gruppe SPUR zusammen. Die Absolventen der Akademie der Bildenden Künste München hatten mit ihren künstlerischen und theoretischen Arbeiten einen wichtigen Anteil am künstlerischen Aufschwung der Nachkriegszeit. Ihre Werke entstanden im Stil von abstraktem Expressionismus und Informel. Die Künstlergruppe SPUR existierte bis 1965.Vom "Malspiel" Der "Große geharnischte Sitzende", eine Eisenplastik von Lothar Fischer, empfängt den Besucher bereits auf der Brücke des Museums. In den Räumen zeigen jährlich wechselnde Ausstellungen Arbeiten aus der Gruppe SPUR sowie Einzelausstellungen ihrer Mitglieder. Eine der letzten Arbeiten der Gruppe ist das "Malspiel". Die 25 Blätter dieses Malrundlaufs wurden von den Künstlern nach festgelegten Spielregeln gestaltet, so dass ein spannendes Werk entstand.Die Geschichte der Künstlergruppe wird in einer Dokumentation vorgestellt. Belebt wird die Ausstellung von Lesungen, Filmvorführungen und Vorträgen.Im Erdgeschoss des SPUR-Museums machen wechselnde Ausstellungen des Stadtarchivs mit der Heimatgeschichte bekannt. Bildtafeln und Informationen geben Auskunft über den Werdegang vom Armenhauses zum Museum.
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Natur

Naturschutzgebiet Rißloch

Bodenmais,

Mitten in einer der schönsten Naturerlebnisregionen Deutschlands, dem Bayerischen Wald, wurde im Jahr 1939 ein Naturschutzgebiet der besonderen Art geschaffen: das Rißloch. Mit 32,9 Hektar ist es das kleinste der drei Naturschutzgebiete am 1.455 m hohen Großen Arber. 1978 wurde auch der umliegende Wald zum Naturwaldreservat ernannt.Nur wenige Kilometer vom heilklimatischen Kurort Bodenmais entfernt öffnet sich hier eine artenreiche Welt, die das Herz jedes Naturliebhabers höher schlagen lässt. Hier darf die Natur noch Natur sein. Das wildromantische Rißloch ist bequem von vier Parkplätzen aus zu erreichen, die auf unterschiedlichen Höhenmetern liegen. Vom höchsten Punkt des Naturschutzgebiets, der oberen Wasserstube auf 950 Metern, sind es nur wenige Höhenmeter bis zum Schutzhaus Chamer Hütte. Dort stärken sich die Wanderer mit regionalen Köstlichkeiten und genießen den atemberaubenden Panoramablick.Eine Wanderung zu den Rißloch-Wasserfällen Die Bergwelten des Großen und Kleinen Arbers sind ein Paradies für Wanderer, Familien und Naturliebhaber. Beschilderte Wanderwege verschiedener Schwierigkeitsgrade, Rundwanderwege und ein Naturerlebnispfad führen durch urwaldähnliche Bergmischwälder, vorbei an faunistischen Eiszeitrelikten und wilden Sturzbächen.Das beherrschende Element des Naturschutzgebiets ist die über Jahrmillionen von Erosion und Wasser geschaffene, etwa 1,6 Kilometer lange, V-förmige Schlucht mit den mächtigen Rißloch-Wasserfällen. Mit einer Gesamthöhe von 55 Metern, die sich in fünf Hauptstufen unterteilen, zählen sie zu den höchsten Wasserfällen im Bayerischen Wald. Mehrere Bergbäche vereinigen sich zum Rißbach und schaffen so Lebensraum für selten Tier- und Pflanzenarten.Holzbrücken führen die Besucher über die tosenden Wassermassen. Die Wasserfälle selbst befinden sich am östlichen Schluchteneingang. Vor allem bei Schneeschmelze und Starkregen bieten sie ein unvergessliches Naturschauspiel. An mehreren markanten Plätzen informieren Schautafeln über Wissenswertes zum Thema "Schluchtenwald". Naturparkranger führen Interessierte zu den schönsten Plätzen im Rißloch-Naturschutzgebiet.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Mariahilf

Passau,

Das in idyllischer Berglage am Inn gelegene Kapuzinerkloster Passau mit seiner Klosterkirche Mariahilf ist seit Hunderten von Jahren ein berühmter Wallfahrtsort.Die WallfahrtskircheDie Klosterkirche - 1624 von dem Passauer Baumeister Francesco Garbanino im Barockstil gebaut - wurde ab 1631 von den Kapuzinern aus dem benachbarten Hospiz und dem Innstadtkloster Passau versehen, die Mariahilf seinerzeit zu einem wahren Wallfahrtszentrum für Pilger aus ganz Mittel- und Südosteuropa machten.Im Jahre 2002 übernahmen die Mönche des Paulinerordens die Wallfahrtsseelsorge in der Klosterkirche, in der neben Gottesdiensten in deutscher, italienischer, slowakischer und polnischer Sprache regelmäßig auch Taufen und Trauungen stattfinden.Über die "Himmelsleiter" zum KlosterDieser gedeckte Treppengang, der von der Passauer Innstadt hinauf zur Klosteranlage führt, wirkt auf Besucher und Pilger besonders eindringlich. Das Innere der Kirche ist dagegen schlicht, was jedoch dem Wallfahrtsgeschehen durchaus angemessen ist. Dennoch gibt es viel Sehenswertes - so zum Beispiel den goldenen Hochaltar mit dem Gnadenbild und der sogenannten Kaiserampel, die 1676 von Kaiser Leopold I. anlässlich seiner Eheschließung gestiftet wurde.Darüber hinaus beherbergt das Langhaus der Klosterkirche barocke Statuen und von Bergler signierte Gemälde, die Mariä Heimsuchung und die Beweinung Christi zeigen. Ebenso bemerkenswert ist auch die Ausstattung der alten Sakristei - ein spätmanieristischer Schrank und der Silberschatz, der aus Weihrauchfass, Wein- und Wassergefäß, Silberleuchter, Monstranz von 1628 und dem Lamberg-Kelch besteht.Kultur in der KircheRegelmäßig finden im Kloster und der Wallfahrtskirche Kirchenkonzerte mit Bläsergruppe und Kirchenchor statt. Ebenso können Besucher an Führungen teilnehmen und die Geschichte dieses Orts kennen lernen. Es empfiehlt sich hierbei, einen Termin zu vereinbaren.

Sport & Freizeit

Golfclub Furth im Wald

Furth im Wald,

Die 18-Loch-Anlage des Golf-Clubs Furth im Wald e.V. gilt als der Geheimtipp im Bayerischen Wald, denn hier kann man Golf spielen ohne Wartezeiten. Die Anlage bietet den Spielern wunderbare Panoramablicke in die Natur des umliegenden Bayerischen Walds.An der höchsten Stelle des Golfclubs liegt das Clubhaus. Von hier aus werden die ersten neun Löcher ins Tal gespielt. Die zweite Hälfte des Platzes geht dann wieder bergauf. Die Anlage ist für Anfänger geeignet, bietet aber auch für Fortgeschrittene durch die abwechslungsreichen Hindernisse genügend Vielfalt. Hier golft man im Einklang mit der Natur.In der Golfschule Furth im Wald kann man Einzelunterricht nehmen. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, Turnier- und Platzreife zu erringen. Auch sein Zielhandicap kann man hier erreichen.Natürlich gibt es auch ein Clubrestaurant, in dem man von der Terrasse aus einen herrlichen Blick auf den Golfplatz hat.
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Sehenswürdigkeiten

Freilichtmuseum Finsterau

Mauth-Finsterau,

Finsterau liegt auf 1000 m im Bayerischen Wald. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Mauth, unweit der tschechischen Grenze. Fürstbischof Kardinal Johann Philipp Graf von Lamberg gründete die Gemeinde im Jahr 1699. Das Freilichtmuseum am nordwestlichen Ortsrand wurde 1980 eröffnet. Es ist kommunal getragen und wird wissenschaftlich geleitet.Sehenswerter Alltag der Bauern Das Freilichtmuseum Finsterau vereint originale Bauernhäuser und Höfe, eine Dorfschmiede und hölzerne Kapelle. Aus allen Teilen des Bayerischen Walds wurden die Gebäude hierher gebracht. Gezeigt werden Alltagsgegenstände und Werkzeuge aus dem mühsamen Leben der Bauern. Schafe, Kühe, Esel, Blumen und Obstbäume bereichern das Freilichtmuseum.Ein Großteil der Anlage ist barrierefrei zugänglich. Es finden wöchentliche Vorführungen zum früheren Handwerk, saisonale Veranstaltungen und wechselnde Ausstellungen statt. Schmackhafte Naturprodukte können in der Kräuterey erworben werden. Für Biker gibt es einen Unterstellplatz mit Imbiss und öffentlicher Toilette. Zum Museum gehören ein Verleih und eine Ladestation für E-Bikes. Wanderwege führen von hier aus bis in den Böhmischen Wald.Wie alles begannDer Kapplhof aus dem Inneren des Bayerischen Walds wurde 1974 gekauft. Nach mehrfachem Umbau, Reparatur und Erweiterung wurde das Freilichtmuseum Finsterau mit dem sogenannten Waldlerhof eröffnet. Er besteht aus einem Wohn- und Stallhaus von 1816 sowie einem Getreidekasten mit einer Inschrift aus dem Jahr 1712. Schindeln bedecken das flachgeneigte Dach. Zum Hof gehören ein Hausgarten, Klohäuschen, ein steinerner Backofen und eine Hundehütte. Die Zufahrt säumen Apfelbäume.

Sport & Freizeit

Golfpark Oberzwieselau

Lindberg,

Die ersten Pläne für den Golfpark entstanden bereits zwischen 1965 und 1970, im Jahr 1988 begann man mit der Realisierung des Projekts. Beteiligt war unter anderem auch der Architekt des Golfparks Mondsee und österreichische Golfprofi Max Lamberg. Im Juni 1993 wurde der Golfpark schließlich eingeweiht.Der 18-Loch-Golfpark Oberzwieselau befindet sich idyllisch im Grünen in unmittelbarer Nähe von Schloss Oberzwieselau. Die 100 Hektar große Anlage ist harmonisch in die Landschaft der Umgebung eingebunden.In der Golfschule des Golfparks kann man an seinem Schwung feilen und im Clubhaus nach einer Runde auf dem Platz ein Mittag- oder Abendessen genießen.
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Sehenswürdigkeiten

Josefikapelle

Roding,

Die römisch-katholische Josefikapelle Roding im Stadtzentrum gehört zur Pfarrei St. Pankratius. Sie zählt zu den ältesten Sakralbauten Bayerns. Einst als Beinhaus genutzt, wurde sie in Zusammenhang mit der angebauten Annakapelle als "Karner" bekannt.Zwei interessante InnenräumeDie auch als "Runde Kapelle" bezeichnete Josefikapelle Roding ist an die Annakapelle angebaut. Das Obergeschoss ist lediglich durch die Annakapelle am Kirchplatz zu betreten. Der Eingang zum Untergeschoss ist vom Paradeplatz aus möglich. Hier ist eine Kriegsgedenkstätte untergebracht.Die Josefikapelle Roding gehörte ursprünglich zur Rodinger Urkirche St. Gallus. Diese soll bereits im 7. oder 8. Jahrhundert gestanden haben. Das teilweise unter dem Bodenniveau liegende Kapellenuntergeschoss stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, es soll Taufkapelle gewesen sein.Das zweite Geschoss wurde wahrscheinlich erst im 13. Jahrhundert gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert bekam die Josefikapelle Roding ein barockes Aussehen, 1769 wurde der Dachreiter mit Zwiebelhaube aufgesetzt. Am Kirchplatz vor der Kapelle steht die moderne Statue des heiligen Pankratius von Anton Rückel.Eindrucksvolle FreskenDie erst 1950 im Obergeschoss entdeckten romanischen und frühgotischen Fresken wurden wahrscheinlich im Zuge der Reformation mit Kalkfarbe überpinselt. Damals war man gegen zu viele Abbilder der Heiligen. Heute jedoch ist es möglich, die zahlreichen Fresken zu studieren. Sie zeigen unter anderem die Taufe Jesu durch Johannes und die Martyrien der Apostel Andreas, Jakobus, Johannes und Bartholomäus. Weitere Fresken präsentieren die Heiligen Gallus, Pankratius, Johannes, Margarete und Katharina. Petrus und Andreas sind als Fischer dargestellt, der Heilige Georg mit dem Drachen und Johannes der Täufer noch einmal bei seiner Enthauptung.
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Sehenswürdigkeiten

Stadttheater Passau

Passau,

Das 1645 ursprünglich als Ballhaus im Auftrag von Fürstbischof Leopold Wilhelm von Österreich errichtete Theater liegt in der Nähe des Stephansdom am Innufer. Erst 1774 wurde das Ballhaus auf Betreiben von Fürstbischof Leopold Ernst Kardinal Graf von Firmian zu einem nur den höchsten Gesellschaftsschichten vorbehaltenes Hofkomödien- und Hofopernhaus. Nach mehreren Zu- und Umbauten erhielt das Haus 1966 sein jetziges Aussehen, die letzte Renovierung datiert von 1991. Das Hochwasser 2013 setzte dem Bau ebenso zu, die Schäden konnten aber rasch behoben werden.Bemerkenswert sind die Malereien an den Brüstungen und Galerien. Sie wurden von Franz Petzka geschaffen und zeigen neben Naturszenen auch Symbole für verschiedene Musikrichtungen.Ein Blick hinter die KulissenIn dem im frühklassizistischem Stil erbauten Theater finden 350 Zuschauer Platz. Das aktuelle Programm stellt eine Mischung aus Oper, Operette, Musical, Konzerten und Schauspielen dar. Interessierte können an der Theaterführung teilnehmen, die unter dem Motto "Ein Blick hinter die Kulissen" steht. Die Führung dauert 60 bis 90 Minuten.Bummelt man als Besucher am Theater vorbei, so sollte man sich die weiteren Sehenswürdigkeiten in der Nähe nicht entgehen lassen. Hier befinden sich z.B. Dom St. Stephan mit der weltweit größten Domorgel, die Neue Residenz und das Alte Rathaus.
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Sehenswürdigkeiten

Glasmuseum Frauenau

Frauenau,

Das Glasmuseum Frauenau liegt direkt am Bayerischen Wald nahe Regen an der tschechischen Grenze. Es wurde von Frauenaus Ex-Bürgermeister Alfons Hannes zusammen mit Glaskünstler Erwin Eisch und Hüttenmeister Helmut Schneck errichtet und 1975 eröffnet. Seit 2014 gehört es als staatliches Museum dem Freistaat Bayern. Der Ort Frauenau ist schon lange für traditionelle ortsansässige Glasmanufakturen bekannt.Die Geschichte des GlasesDas Glasmuseum erzählt die Geschichte des Glases von den frühen Anfängen bis zur Moderne, beherbergt viele anschauliche Glaswerke und bietet entsprechende interessante Infos. Dabei wird den Besuchern vermittelt, wie und was in den einzelnen Zeitepochen produziert wurde, auch mit weltweit gesammelten Exponaten bis zum 21. Jahrhundert – von luxuriösen Gläsern für Herrschaftshäuser über alte Spiegel bis hin zu mittelalterlichen Glasfunden. Auf insgesamt 1.300 m² stellen 21 regionale und internationale Künstler ihre Arbeiten rund um das Thema Glas aus.Das Herzstück bildet ein symbolischer Schmelzofen aus Glas. In diesem Bereich wird die Arbeitswelt eines Glasmachers thematisiert. Ausstellungsstücke, Interviews und Fotos dokumentieren die Kultur von Glashütten. Zum Museum gehört auch ein Museums-Shop. Regelmäßig gibt es Sonderausstellungen.Gläserne GärtenUm das Glasmuseum herum liegen die ebenfalls sehenswerten "Gläsernen Gärten". Hier sind auf 20.000 m² insgesamt 23 Glas-Skulpturen von Künstlern aus aller Welt ausgestellt. Manche Werke sind bis zu sechs Meter hoch. Die Gestaltung des Parks ist jahreszeitabhängig.
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Natur

Silberberg

Bodenmais,

Action und Spaß auf dem SilberbergDer Silberberg liegt östlich von Bodenmais. Mit seinen 955 m ist er zwar kein hoher Berg, aber durch seinen schroffen Doppelgipfel ist er einer der markantesten Berge der Umgebung. Der Silberberg ist ein beliebtes Ausflugsziel - nicht nur für Aktive, sondern auch für Familien, denn hier kann man eine Menge erleben.Der Weg zum GipfelVon Bodenmais aus ist der Silberberg leicht zu erreichen. Es gibt verschiedene Wanderwege, die hinaufführen. Ausgangspunkt ist entweder der Wanderparkplatz Schönebene oder das Feriengut Böhmhof. Die Wanderwege sind alle gut markiert und lassen herrliche Ausblicke auf den Bayerischen Wald zu. Zusätzlich gibt es auch einen Rundwanderweg, auf dem man die Gegend auf und um den Silberberg erkunden kann.Wer es etwas bequemer mag, kann die Bergbahn nehmen. Der überdachte Sessellift fährt bis zur Bergstation und von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel, wo man einen schönen Panoramablick auf Bodenmais und den Großen Arber hat.Rodel- und Tubingspaß SommerrodelbahnAuf dem Silberberg befindet sich eine Sommerrodelbahn, die als eine der schönsten Sommer-Rodelbahnen im Bayerischen Wald gilt. Auf einer Strecke von 600 m gibt es Fahrspaß pur. Abwechslung bieten langgezogene Geraden und rasante Kurven. Das Fahrttempo wählen die Rodler natürlich selbst. Hier kann man auch als Gruppe seine Bestimmung zum Rennrodler testen.Die Fahrt auf der Rodelbahn kostet ohne Bergfahrt für Erwachsene 2,50 Euro, für Jugendliche 1,50 Euro.SommertubingAuch die Trendsportart Sommertubing können die Besucher des Silberbergs testen. Auf 200 m geht es im Schlauchreifen über Steilkurven den Berg hinab. Dank der breiten Spezialunterlage kann man so genau wie im Winter auf Schnee gleiten.Klettergarten und AbenteuerspielplatzFür Kinder gibt es auf dem Silberberg weitere Attraktionen. Im Kinder-Klettergarten können Mini-Bergfexe ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Zwei Spieltürme, Baumstammtreppen, Kletternetze und eine Dschungelbrücke trainieren Balancier- und Kletterfähigkeiten und schulen Kraft, Motorik und Ausdauer.An der Talstation des Silberbergs befindet sich außerdem ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem sich die kleinen Besucher nach Herzenslust austoben können. Mini-Bagger, ferngesteuerte Schiffe und viele Spielgeräte lassen keine Langeweile aufkommen.Besucherbergwerk Silberberg Lore am Bremsberg des Bergwerks/ © Claus Ableiter, Wikimedia CommonsAuch Kultur wird auf dem Ausflugsberg geboten: Im Inneren des Silberbergs befindet sich ein Besucherbergwerk, das Alt und Jung in seinen Bann ziehen wird. Durch einen 600 m langen Barbara-Stollen gelangen die Besucher gemeinsam mit dem Bergwerksführer ins Innere des Bergs. Über 60 unterschiedliche Mineralien gibt es im Silberberg. Höhepunkte der Führung sind die riesige Höhle "Großer Barbaraverhau" und der unterirdische See. Im Silberberg-Museum wird die Bodenmaiser Bergwerksgeschichte seit dem Jahr 1311 wieder lebendig.Das Bergwerk ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 10-16 Uhr geöffnet, in der Hauptsaison von Juli bis August von 9 bis 16:45 Uhr.
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Sehenswürdigkeiten

Siebenschläferkirche Rotthof

Passau,

Die Siebenschläferkirche liegt in Rotthof im Landkreis Passau und ist eine von nur zwei Kirchen in ganz Europa, die den Siebenschläfern von Ephesos gewidmet ist.Die Legende der SiebenschläferDie Siebenschläfer von Ephesos waren sieben junge Männer, die im 3. Jahrhundert nach Christus lebten. Da sie als Christen verfolgt wurden, flohen sie in eine Höhle und wurden dort eingemauert. Als man 200 Jahre später den Eingang wieder öffnete, schenkte Gott den sieben Männern ihr Leben zurück und sie kamen lebendig aus der Höhle heraus.Sehenswertes in der KircheDer barocke Hochalter der Kirche stammt aus dem Jahr 1758 und wurde von Johann Baptist Modler gefertigt. Er erzeugt die Illusion einer Grotte und zählt zu den Meisterwerken der volkstümlichen Rokokokunst in Bayern. Bemerkenswert ist auch die Geschichte des Grunds, auf dem die Kirche steht: Funde lassen auf eine römische Besiedlung schließen, außerdem befand sich hier wohl einst ein keltisches Gehöft.
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Sehenswürdigkeiten

Kristallmuseum Viechtach

Viechtach,

Das Kristallmuseum Viechtach öffnete im Jahr 1977 seine Pforten, um seine einzigartige Sammlung an Mineralien und Kristallen zu präsentieren. Das Museum liegt im Bayerischen Wald am Naturdenkmal Pfahl, das auch als "Teufelsmauer" bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um ein Quarzriff mit einer Länge von 150 km. Über 2 Rundwege kann man Wissenswertes über die Natur und Tierwelt am Pfahl erfahren. Vom Museum aus kann man eine Fackelwanderung unternehmen, um den Pfahl im Schein des Lichtes zu betrachten. Das Museum wird seit 1994 privat betrieben.Auf den Spuren der SteineJedes Jahr kann man an Wahlen im Museum teilnehmen, um den Stein des Jahres zu küren. Kristalle, heilende Steine und eine Vielzahl an Mineralien kann der Besucher hier betrachten. Im Kristallmuseum Viechtach lernt man einiges über die Kraft der Steine und auch über die Wirksamkeit von Kräutern. Über 2000 Mineralien sind im Museum ausgestellt, dazu gehören Steine aus Namibia, der Riesenbernstein, der über 50 cm lang ist und auch ein 200 kg schwerer Fensterquarz zählen zu den besonderen Ausstellungsstücken. Alle Besucher des Museum erhalten einen kostenlosen Glücksstein.Führungen durch das Kristallmuseum Besondere Führungen werden im Museum angeboten. Außerdem kann man auch an speziellen Vorträgen teilnehmen. Die Führung "Pfahlsage" bringt dem Besucher die Ausstellungsstücke näher und auch die Sage des Pfahl wird ergründet. Bei der Führung "Kerzenschein" können die Besucher die Mineralien und Kristalle von einer besonderen Sichtweise aus betrachten. Möchte man gerne ein Andenken mit nach Hause nehmen, wird man im Museumsshop fündig.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsmuseum

Neukirchen b. Heiligen Blut,

Das Wallfahrtsmuseum repräsentiert die beeindruckende Kultur des Bayerischen Walds. Es liefert allen Besuchern unvergessliche Inspirationen. Die Wallfahrten zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut gehören zu den bedeutendsten Marienwallfahrten im östlichen Bayern.Das WallfahrtsmuseumDas Museum wird seiner Grenznähe wegen auch von zahlreichen böhmischen Wallfahrern besucht. Im Jahr 1992 war in dem vormaligen Pflegeschloss am Marktplatz von Neukirchen ein Spezialmuseum mit den besten Exponaten aus dem Fundus der Wallfahrtskirche gestaltet worden. Die Ausstellung wurde 2006 als "Museum des Jahres" und im Jahr 2008 mit dem Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins ausgezeichnet.Ein Rundgang durch das Haus nimmt mit verschiedenen Darstellungen der katholischen Volksfrömmigkeit. Dabei werden neben dem Verlauf einer Wallfahrt auch die Entwicklung des christlichen Wallfahrtswesens im Allgemeinen sowie das Wallfahrts- und Votivbrauchtum im Besonderen erläutert.Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung die historische Entwicklung der Neukirchener Wallfahrt sowie deren Einflüsse auf das Gewerbe am Ort. Dazu gehört neben dem Devotionalienhandel und dem Gastgewerbe auch die Herstellung von Wachswaren, Rosenkränzen und Schnitzereien.In einem separaten Ausstellungsbereich wird die Neukirchener Hinterglasmalerei präsentiert. Deren überregionale Reputation wird anhand zahlreicher Originale gewürdigt.Viele wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen der renommierten Reihe "Kultur im Schloss" runden das Museumsangebot ab. Bis weit über die deutsch-böhmische Grenze hinaus gilt das Wallfahrtsmuseum als Kulturzentrum. Das Haus pflegt hervorragende Beziehungen zu Museen in der Tschechischen Republik, verbunden mit einem regen kulturellen Austausch.
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Sehenswürdigkeiten

Museum Goldener Steig

Waldkirchen,

In einem alten Wehrturm eines mittelalterlichen Saumhandelswegs zwischen Bayern und Böhmen befindet sich das Museum Goldener Steig. Der gut erhaltene Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert ist Teil einer Ringmauer, die ursprünglich mit zwei Toren und insgesamt zehn Wehrtürmen als Befestigung diente.Waldkirchen war seinerzeit als Salzniederlagsplatz von großer Bedeutung. Die Gemeinde bekam als einziger Ort der Region eine sichere Befestigungsanlage. Im Museum, das nach dem alten Handelsweg benannt ist, finden sich zahlreiche Dokumente und Relikte der historisch interessanten Ortsgeschichte und der Bedeutung der 1000-jährigen wirtschaftlichen und kulturellen Verbindung zwischen Bayern und Böhmen.Eine zeitgeschichtliche DokumentationNeben der Darstellung der wichtigen Rolle Waldkirchens als zentraler Ort der Handelsstraße Goldener Steig, hat sich das Museum die Aufgabe gestellt, dem Besucher die Handelsbeziehungen zwischen Bayern und Böhmen im geschichtlichen Zusammenhang nahezubringen.In fünf Kategorien erhalten Interessierte zahlreiche Informationen über die Bedeutung, Gewinnung und Verwendung von Salz und die handelsrechtlichen Bestimmungen der damaligen Zeit sowie für die Geschichte relevante Themen.Es werden sakrale Objekte gezeigt und die geistlich-weltlichen Verknüpfungen erklärt, die Entwicklung Waldkirchens und des Handelswegs thematisiert sowie in einer Sonderausstellung das bürgerliche Leben nachempfunden. Eine Waffenkammer, das Feuerlöschwesen und vieles mehr finden Beachtung.
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Natur

Bayerwald-Tierpark Lohberg

Lohberg,

Der Bayerwald-Tierpark Lohberg liegt am Fuße des Großen Arber, direkt beim Ferienort Lohberg, und ist eines der schönsten Familienausflugsziele im Bayerischen Wald. Er wurde 1989 eröffnet und ist Anziehungsmagnet für Groß und Klein. Besucher erleben seltene heimische Tiere in freier Wildbahn. Auch viele Wildtiere sind darunter. Schulklassen können spannenden Anschauungsunterricht abhalten. Wer möchte, kann sogar Tierpate werden.Füchse, Wölfe und Elche - da staunen nicht nur KinderaugenDie heimischen Wildtiere zu entdecken, ist ein spannendes Vergnügen, das beim Besuch des Bayerwald-Tierparks Lohberg für viel Abwechslung sorgt. Besucher können hier Wölfe, Füchse, Wisente und andere seltene Tiere entdecken. In dem riesigen, bayerisch-böhmischen Waldgebiet sind etwa 400 Tiere aus und 100 Arten zu Hause.Highlights im Bayerwald-TierparkDer Tierpark verfügt über einen großen, natürlichen Abenteuerspielplatz für Kinder. Hier befindet sich auch ein Kiosk mit Terrasse, wo Snacks angeboten werden und Gäste eine Pause einlegen können.Der Streichelzoo begeistert vor allem die kleinen Besucher. Der Park verfügt außerdem über zahlreiche Sitzgelegenheiten zur genussvollen Ruhepause.Eine besondere Attraktion ist das große Elchgehege neben der Terrasse des Hauses am Elchsee. Denn der schöne Teich in der Mitte des Geheges ist von Enten, Gänsen und Schwänen bevölkert. Der See bietet den Elchen eine willkommene Abwechslung an heißen Sommertagen. Die Tiere können sehr gut schwimmen.In der Fischotteranlage des Naturparks können Besucher auch die einzige einheimische Schildkrötenart bewundern, die europäische Sumpfschildkröte. Sie hat hier ebenfalls eine neue Heimat gefunden. Da die Tiere die Sonne lieben, sind sie an heißen Sommertagen besonders gut zu beobachten.
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Natur

Pfahl

Viechtach,

Der Pfahl bei Viechtach ist eine der bekanntesten landschaftlichen Attraktionen des Bayerischen Walds: In über 275 Millionen Jahren Erdgeschichte entstand der Pfahl durch das Quarzgestein, das härter war als die umliegenden Schichten. Die Erosion wusch so eine bizarr und wildromantisch aussehende, natürliche Mauer heraus. Über insgesamt etwa 150 Kilometer zieht sich der so genannte Härtlingszug Pfahl durch den Bayerischen Wald.Der zerklüftete Gebirgsriss prägt eine ganze RegionDie Quarzfelsen des Pfahls ragen bei Viechtach rund 30 m hoch aus der Wald- und Wiesenlandschaft heraus. In der Nähe des Urlaubs- und Luftkurorts fand am Großen Pfahl bei Viechtach der traditionelle Abbau des fast weiß schimmernden Quarzgesteins statt.Auf einem früheren Betriebsgelände können sich Besucher über die Quarzgewinnung und -nutzung informieren. In Sagen und Märchen des Bayerischen Walds spielt der auch "Drachenkamm" genannte Pfahl eine große Rolle. Die Dauerausstellung im Alten Viechtacher Rathaus informiert über diese Legenden und andere Besonderheiten rundum die in Europa sehr selten vorkommende, geologische Formation.Wandern entlang der von der Natur geschaffenen MauerNicht nur für an Geologie und Erdgeschichte Interessierte ist der Pfahl bei Viechtach ein lohnendes Ausflugsziel. Wanderer können auf gut ausgeschilderten Wegen am Pfahl entlang wandern. Zwischen den fast weißen Felsen sowie auf den charakteristischen Heideflächen und Wiesenhängen dazwischen können seltene Vogel- und Insektenarten beobachtet werden.Vom Parkplatz Großer Pfahl führt ein 2,6 Kilometer langer Erlebnispfad mit zahlreichen Informationsschildern durchs Naturschutzgebiet. Der etwas kürzere Kulturpfad informiert auf zehn Tafeln über Geschichte, bäuerliche Kultur und die Bedeutung des Großen Pfahls. Radfahrer und Mountainbiker finden beidseitig der zerklüfteten Quarzmauer Strecken aller Schwierigkeitsgrade durch die dichten Wälder und über Bergwiesen, von denen sich beeindruckende Ausblicke auf die schroffen Spitzen des Pfahls bieten.
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Sehenswürdigkeiten

Kloster Metten

Metten,

Das niederbayerische Metten liegt direkt an der Donau, rund 5 km von Deggendorf entfernt. Kloster Metten gehört zur Diözese Regensburg. Geweiht wurde es dem Erzengel Michael, dessen Figur das Kuppeldach ziert. Wahrzeichen des Orts sind die Zwiebelhauben der Kloster- und Pfarrkirche St. Michael. Die Abteikirche wurde im 15. Jahrhundert zunächst als gotische Hallenkirche errichtet. Die barocke Ausgestaltung der Kirche und Klosterbibliothek erfolgte unter Abt Roman Märkl im 18. Jahrhundert.Ein Kloster mit bewegter Geschichte Wahrscheinlich hat Priester Gamelbert von Michaelsbuch im Jahr 766 das Kloster gegründet. Kaiser Karl der Große verlieh dem Kloster seinen Schutz. An ihn erinnert eine Brunnenfigur im heutigen Innenhof. Seit 817 ist Kloster Metten eigenständig.Im Laufe von Jahrhunderten war es immer wieder von Bränden, Plünderungen, Verpachtungen und Schließungen betroffen. Im 18. Jahrhundert prägten die Wissenschaften das Klosterleben. Aus der 1837 gegründeten Schule für Knaben sind ein modernes Internat und Gymnasium entstanden, das auch Mädchen und Schüler von außerhalb besuchen.Einzigartige Barockbibliothek aus dem 18. JahrhundertDie berühmte Bibliothek kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Schon der imposante Eingangsbereich ist reich an Fresken, Ornamenten und wird von Figuren ergänzt. Von besonderem Wert ist ein Buch mit Texten und Gesängen aus dem Jahr 1437. Zum Bestand der barocken Bibliothek zählen etwa 35.000 Werke. Seit 2009 verfügt Kloster Metten außerdem über eine neue Bibliothek mit eigenem Lesesaal.Zum Kloster gehören Handwerksbetriebe, eine Klostergärtnerei mit Verkauf und ein Verlag. Es werden Kunst, Kultur, Seminare und Auszeiten im Kloster angeboten.
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Natur

Saußbachklamm

Waldkirchen,

Südlich der Stadt Waldkirchen erstreckt sich über knapp 2 km eine tiefe Schlucht, die mit ihren riesigen Granitblöcken, dem rauschenden Wasser der Erlau und der üppigen Flora eine wildromantische Kulisse für Naturliebhaber und Wanderfreunde bietet. Die Saußbachklamm wurde insbesondere wegen ihrer interessanten Pflanzenwelt zum Naturschutzgebiet erklärt. Von Waldkirchen führt ein leichter Wanderweg bis hin zur Saußmühle. Der Rundweg ist etwa 6 km lang. Und wer zu einer Brotzeit einkehren möchte, tut dies am besten in der Haller Alm, die von Mai bis Oktober geöffnet hat.Der Goldene SteigEinst war es der wichtigste Handelsweg der Salzhändler, der über den Goldenen Steig von Bayern nach Böhmen verlief. Noch heute führen die drei Routen den Wanderer in den Böhmerwald. Eine davon kann in einer 3-Tages-Tour absolviert werden: Sie beginnt in Waldkirchen, verläuft über Bischofsreut und Volary und endet schließlich im böhmischen Prachatice. Das Museum "Goldener Steig", das von Mai bis Oktober außer montags täglich geöffnet hat, bringt den Besuchern die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Salzwegs nahe.Spielplätze für Kinder und ErwachseneDurch den "Zauberwald" in Waldkirchen führen zwei Wege, die zum Schauen, Spielen und Musik machen einladen. Es gilt, wilde Waldgeister und versteckte Drachen zu entdecken, Summsteine und einen Steingong zum Leben zu erwecken und auf diese Weise, die Natur auf spielerische Art zu erkunden.Der Karoli-Badepark lädt mit seinem Hallen- und dem Freibad alle Badelustigen zum Schwimmen und Planschen ein. Zudem hat die Waldkirchener Minigolfanlage in den Sommermonaten durchgehend geöffnet.