Stamsried, Deutschland

Liegt auf:453 m

Einwohner:2206

Wetter für Stamsried, heute (25.06.2024)
Prognose: Ein ungetrübt sonniger Tag, Wolken sind so gut wie keine zu sehen.
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Früh - 06:00

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

24°C0%

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Spät - 24:00

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Stamsried

Die 2.200 Einwohner zählende Gemeinde Stamsried im bayerischen Landkreis Cham erhielt 1542 das Marktrecht. Der auf 456 m Seehöhe gelegene Erholungsort ist auf drei Seiten von den Hügelketten des Bayerischen Walds umgeben. Richtung Süden öffnet sich die Hügelkette zum Regental hin. Der Ort setzt sich aus den Ortsteilen Hitzelsberg, Großenzenried, Friedersried und Diebersried zusammen. Die Ortsteile werden auch gerne als die Goldstädte bezeichnet.

Das Stadtbild und die Infrastruktur

Das Zentrum der Gemeinde bildet der Marktplatz mit seiner barocken Mariensäule. Die ländliche Atmosphäre spiegelt sich in der urtypisch bayerischen Architektur der Häuser wieder. Die Infrastruktur ist dem Familien- und Ferienort dementsprechend angepasst.

Kulturelles Angebot und Traditionen

Östlich des Orts Stamsried befindet sich auf dem Haidberg die Burgruine Kürnberg. Die Burgruine ist von einem Walderlebnisweg umgeben. Im Ort selbst kann das 1710 errichtete Barockschloss mit der prachtvollen Schlossanlage mit Garten und dem Schlossgraben besichtigt werden. Im Ortsteil Friedensried liegt eine romanische Kirche. Zahlreiche Lehr- und Erlebnispfade wie der Obstlehrpfad und der Botanische Lehrpfad laden genauso zum Wandern ein wie die Kirchbachaue. Von besonderer Bedeutung ist für den Ort die Antoniusquelle. Ein Ausflug in die Goldstädte mit ihren Kapellen ist immer lohnend. Grill- und Feuerwehrfeste werden regelmäßig im typisch ländlichen Stil mit Blasmusik und Trachten veranstaltet.

Tourismus

Der Ort ist mit Ferienwohnungen, Gasthöfen und einem Hotel für Erholungsbedürftige gut ausgerüstet. Als Highlight zählt das im Schlosspark vollbiologische Naturbad mit einer Größe von 1.200 m². Das Naturbad hat auch ein Kinderbecken, eine Sonnenterrasse und einen Kiosk.

Den Naturfreunden stehen Nordic-Walking-Strecken mit einer Länge zwischen 4 bis 10,5 km zur Verfügung. Über 100 km lange Wanderwege führen von Stamsried weg. Für die sportbegeisterten Gäste stehen Tennis- und Rasensportplätze zur Verfügung. Von Stamsried aus sind alle Radwege des Bayerischen Walds zu erreichen und so hat sich der Ort auch auf diese Tourismusgruppe eingestellt.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

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Angebote Stamsried

Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Stamsried
Schloßstraße 10
93491 Stamsried
Deutschland
Tel.: +49 9466 940121

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Sehenswürdigkeiten

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Furth im Wald, Bayerischer Wald

Die katholische Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt steht in der Gemeinde Furth im Wald. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Pfarrei, die zum Bistum Regensburg gehört.Ihren Ursprung hat die kleine Kirche mit heute rosa Fassade bereits im 13. Jahrhundert als Bethaus. Ebenso alt sind Teile des heutigen Kirchturms. Lange nachdem Furth im Wald 1585 selbstständige Pfarrei wurde, wurde die Pfarrkirche 1725 von Michael Wolf errichtet, dort wo das alte Bethaus gestanden hatte.Nach und nach wurde die Kirche erweitert. 1823 wurde der Turm auf 45 Meter erhöht, 1893 wurde die Kirche um die Querschiffe und die Krypta, also die Unterkirche, erweitert und generell verlängert. Zwei Seitenaltäre, zwei Emporen, ein Altar und bunte Glasfenster kamen bis 1970 hinzu.Gestaltung der Pfarrkirche
{{gallery_1}} Die Kirche ist zweigeschossig konstruiert. Eine zweiseitig besteigbare Treppe führt zum Haupteingang hinauf. Über diesem ist ein Kruzifix angebracht. Große oben gerundete Glasfenster ziehen sich durch die Kirchenfassade. Der Turm schließt mit einem Kuppelbau.Innen ist die Kirche vor allem mit barocken und gotischen Elementen gestaltet. Die Unterkirche ist dreischiffig. Ein Hochaltar aus dem 18. Jahrhundert und zwei Seitenaltare stehen in dem heiligen Gebäude. Das Hauptbild des vom heiligen Florian und heiligen Sebastian flankierten Hochaltars zeigt die Himmelfahrt Marias, ein anderes Bild zeigt die heilige Dreifaltigkeit von Hermann Anschütz.Mehrere Fresken und ein großes Deckengemälde von 1893 säumen die Wände und Chorbogen. Die Orgel stammt von 1788 und wurde nach und nach erweitert. Die Kanzel stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist mit gotischen Verzierungen (Blendarkaden) versehen. Unter einer Empore befindet sich ein alter romanischer Taufstein, der unter anderem Christus und die zwölf Apostel abbildet.
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Sehenswürdigkeiten

Burg Falkenstein

Falkenstein, Bayerischer Wald

Oberhalb des Orts Falkenstein thront weithin sichtbar auf 626 m die Höhenburg Falkenstein. Die Burg Falkenstein auf dem Granitfelsen ist das Wahrzeichen des Orts und dient heute als kulturelles Zentrum.Beste Ausblicke von Burg Falkenstein
Die Entstehung der Burg Falkenstein geht in die Mitte des 10. Jahrhunderts zurück. Die mittelalterliche Burg wurde im 17. Jahrhundert mit Elementen aus der Spätrenaissance versehen, so wurden Arkadengänge hinzugefügt und die Schlosskapelle angebaut. Die Burganlage besteht aus einer Vor- und Hauptburg sowie einer Ringmauer, die allerdings nur noch in Teilen vorhanden ist.Der quadratische Bergfried mit fünf Geschossen wird heute als Aussichtsturm genutzt. Bei gutem Wetter kann man von hier aus bis zum Großen Arber und ins Alpenvorland blicken.Im Jahr 1829 ging das Burganwesen in den Besitz der Fürsten von Thurn und Taxis über. Weil die Anlage wenig genutzt wurde, wurde die sanierungsbedürftige Burg 1967 der Marktgemeinde Falkenstein geschenkt. Nach einer Runderneuerung von 1971-1978 wird Burg Falkenstein heute als "Haus des Gastes" genutzt, in dem zahlreiche kulturelle Veranstaltungen, wie z.B. die jährlichen Burghofspiele, stattfinden.Schlosspark Falkenstein
{{gallery_1}} Der Schlosspark Falkenstein ist der zweitgrößte Natur- und Felsenpark in Bayern und ist ein Naturschutzgebiet. Hier finden sich über 200 Jahre alte Laub- und Nadelwälder, außerdem wächst hier auch das sehr selten zu findende Leuchtmoos (Moos des Jahres 2015).Wandern durch den SchlossparkBei einer Wanderung durch den Schlosspark gibt es unterschiedliche Wanderwege mit verschiedenen Highlights:Am Froschsteig gibt es nicht nur eine historische Schießstätte, sondern auch die Felsformation "Froschmaul", die aussieht wie ein riesiger Frosch.Auf dem Himmelssteig passieren die Wanderer den Hohlen Stein, der auch Herminensgrotte genannt wird. Hierbei handelt es sich um eine natürliche Höhle in einem Steinmassiv, die Mutige erforschen können.Der Wanderweg Königsweg geht zunächst zum Schützenplatz mit dem Steintisch und danach zur Klause, einer romantischen Holzhütte. In dieser soll vor vielen Jahren ein Einsiedler gelebt haben.Der Schlosssteig führt zur Schlosskapelle und weiter zum Schanzl, der mittelalterlichen Verteidungswehr mit Kanonen. Von dort aus kann man weiter in die Burg gehen, den Bergfried erklimmen und zum Abschluss das Jagd- und Wildmuseum besuchen.Jagd- und Wildmuseum
Jagdmuseum / © Landratsamt Cham, Foto: Stefan GruberDas Jagd- und Wildmuseum der Burg Falkenstein können hier hautnah präparierte Tiere und Jagdtrohäen anschauen. Außerdem sehen die Besucher Jagdwaffen aus unterschiedlichen Epochen. Auch die Geschichte der Jagd, der Zusammenhang zwischen Kultur und Jagd, die Falknerei und Brauchtum werden beleuchtet. Neben der Dauerausstellung gibt es auch jährlich wechselnde Sonderausstellungen.
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Sehenswürdigkeiten

Drachenhöhle

Furth im Wald, Bayerischer Wald

Der Drache spielt in der Ortsgeschichte von Furth im Wald eine große Rolle. Erstmals erwähnt wurde der "Further Drachenstich" im Jahr 1590. Er gilt als eines der ältesten Volksschauspiele im deutschen Sprachraum. In der Drachenhöhle erfahren die Besucher alles Wissenswerte über den Drachenstich und den Drachen selbst.Der Further Drachenstich
Jedes Jahr in der zweiten Augustwoche wird in Furth im Wald der "Further Drachenstich" aufgeführt. Über 350 Personen in mittelalterlichen Kostümen stellen die Schlacht bei Taus im Jahre 1431 nach. Die "Hauptperson" des Stücks ist der Drache, der bereits seit über 500 Jahren gestochen, also getötet, wird.Eine junge Schlossherrin erzählt die dramatische Geschichte, bei der sie sich selbst dem Drachen opfern will, um ihre von ihm bedrohten Untertanen zu retten. Vor ihrem Schicksal bewahrt sie ein mutiger Ritter, der gegen den Drachen kämpft und ihn schließlich tötet.Während des Further Drachenstichs finden nicht nur die Aufführung des Schauspiels statt, es gibt auch einen großen historischen Festumzug, ein historisches Kinder- und ein Volksfest und das Mittelalterlager "Cave Gladium".Der größte Schreitroboter der Welt: Der Drache "Tradinno"
Seit dem Jahr 2010 hat der Hauptdarsteller des Drachenstichs eine neue Gestalt bekommen: Es ist der größte vierbeinige Schreitroboter der Welt. Mit 4,5 Metern Leibeshöhe, 15,5 Metern Länge und 12 Metern Flügelspannweite hat der Drache Tradinno sogar einen Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft. Der Drache kann sich nicht nur natürlich bewegen, sondern hat auch eine ausgereifte Mimik und kann meterweit Feuer speien.Besuch in der Drachenhöhle
Bei einem Rundgang durch die Drachenhöhle können die Besucher nicht nur alles Wissenswerte über den Further Drachenstich lernen, sondern auch den Schreitroboter Tradinno besichtigen. Die Führungen "Bewegter Drache" lassen den Drachen auf die Besucher zulaufen, sie anfletschen und Feuerstöße schleudern. Kostenlose Audio-Guides in verschiedenen Sprache stehen bei der Besichtigung zur Verfügung.
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Sehenswürdigkeiten

Landestormuseum

Furth im Wald, Bayerischer Wald

Nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1863 wurde das direkt in der historischen Altstadt von Furth im Wald gelegene ehemalige Spital wieder errichtet. Seit 1922 beherbergt das Gebäude nach einer wechselvollen Geschichte die Sammlungen des Further Landestormuseums. Das Museum beinhaltet verschiedene Ausstellungsbereiche, von denen sich einige zur Zeit im Umbau befinden.Die Ausstellung Grenzerfahrungen
Die aktuelle Sonderausstellung des Museums heißt "Grenzerfahrungen". Sie verdeutlicht die verschiedenen zeitgeschichtlichen Auswirkungen der Grenze auf Bayern und Tschechien und stellt Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit von den Hussitenkriegen bis in die Gegenwart heraus. Die mal verschwundene, mal unüberwindbare Grenze hatte immer eine unmittelbare Auswirkung auf die Menschen in der Region.Der Further Drache
Gleich gegenüber der Ausstellung haust der Further Drache, der Hauptdarsteller im Further Drachenstich. Der Drachenstich ist das älteste Volksspiel Deutschlands und Teil des immateriellen Kulturerbes des Landes. Schon seit gut 500 Jahren wird hier der Drache als Symbol für das Böse in einem Zweikampf von dem tapferen Ritter Udo besiegt - entstanden ist das Volksspiel aus der christlichen Georgs-Legende.Im jahreszeitlichen Wechsel erwartet die Besucher im Sommer entweder der rund 50 Jahre alte Festspieldrache aus den 1970er Jahren oder im Winter der aktuelle Hightech-Drache, der größte Schreitroboter der Welt.Der Stadtturm
Ein Highlight des Museums ist die Besteigung des Further Stadtturms. Vorbei an der beeindruckenden Glockenstube aus dem Jahr 1865 eröffnet sich über den Dächern der Stadt ein toller Ausblick über den Hohenbogenwinkel, den Bayerischen Wald und den Böhmerwald.
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Sport & Freizeit

Deggendorfer Golfclub

Schaufling, Bayerischer Wald

Der Deggendorfer Golfclub e.V. wurde im Jahr 1981 gegründet. Zunächst nur als 9-Loch-Platz angelegt, wurde er um weitere 9 Löcher erweitert und ist seit Sommer 2004 ein 18-Loch-Platz.Herrliche Panoramablicke
Der Golfclub liegt inmitten des Bayerischen Walds und bietet so fantastische Ausblicke auf die umliegende Bergwelt mit Osser, Rachel, Lusen und Großer Arber. Bei schönem Wetter kann sogar bis zu den Alpen blicken.Der Golfplatz
Der Golfplatz des Deggendorfer Golfclubs ist zwar nicht übermäßig lang, aber bietet trotzdem einige Schwierigkeiten für ein abwechslungsreiches Spiel. Wasserhindernisse wie Biotope, (Grün-)Bunker und Fairwaybunker machen es den Spielern beim Einlochen nicht einfach. An manchen Stellen kann auch ein starker Wind wehen, der den Ball abtreiben kann.Im Golfclub
Hinter und neben dem Clubhaus gibt es zwei Putting-Areas. Den perfekten Abschlag trainieren können Spieler auf der Driving-Range. Außerdem gibt es eine Chipping-Area.Im K&K Golfshop kann man sich die richtige Ausrüstung besorgen und das Restaurant des Golfclubs wartet auf hungrige und durstige Golfer.Natürlich können Anfänger auch Golfunterricht nehmen, entweder einzeln, in der Gruppe oder als Familie. Die beiden Golflehrer des Clubs helfen dabei, den richtigen Schwung zu finden.
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Sehenswürdigkeiten

Burgruine Neunußberg

Viechtach, Bayerischer Wald

Zu Gast bei den Herren von Nußberg
Unter den zahlreichen Luftkurorten des Bayerischen Walds ist Viechtach mit seinen rund 8.900 Einwohnern eine der bekannteren Gemeinden. Das mag auch an der reizvollen Lage der Stadt liegen. Denn von hier, vom Tal des Schwarzen Regens aus, hat man auch die bewaldeten Berghänge gut im Blick.Auf zur Burgruine Neunußberg
Östlich von Viechtach steht die Burgruine Neunußberg. Eine Adelsburg aus dem späten Mittelalter, die heute nur noch in Teilen erhalten ist. Markant ist und bleibt der mächtige, quadratische Wohnturm, doch auch Reste der Umfassungsmauer sind noch zu sehen. Historiker katalogisieren die Anlage als sogenannte Höhenburg, da sie die Umgebung überragt und an einer exponierten Stelle erbaut wurde. Erwähnung finden die einstigen Herren von Nußberg bereits im 12. Jahrhundert und sollen ein angesehenes Rittergeschlecht ihrer Zeit und der Region gestellt haben.Wo Ritterlegenden wieder auferstehen
Bestandteil der Anlage ist eine Burgkapelle. Ein Beleg dafür, dass sich die Ritter, zwar eine Kriegerkaste, dem Glauben durchaus verbunden fühlten und fest auf ihre Schutzheiligen vertraut haben. Die Burgkapelle wurde renoviert, besitzt eine barocke Einrichtung und zeigt als Altarbild den Heiligen Michael.Im Juli und August ist die Anlage Treffpunkt von Gauklern, Rittern und Burgfräulein, denn dann finden ein mittelalterliches Spektakel und die Burgfestspiele Neunußberg statt.Auch für Naturfreude und stille Genießer lohnt sich ein Besuch der Burgruine, denn die Anlage ruht auf ihrer 696 m hohen Bergkuppe in einem Dornröschenschlaf. Von hier aus kann der Blick über das malerische Flusstal schweifen.Darfs auch eine Burg mehr sein?
Wer die Burgruine Neunußberg besucht, kann auch gleich eine Zwei-Burgen-Tour planen, denn auf der anderen Talseite erhebt sich der Stammsitz der Herren von Nußberg. Burg Altnußberg ist eine Spornburg, die durch steil abfallende Gebirgsflanken bestens vor anstürmenden Eroberern geschützt ist.
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Natur

Silberberg

Bodenmais, Bayerischer Wald

Action und Spaß auf dem Silberberg
Der Silberberg liegt östlich von Bodenmais. Mit seinen 955 m ist er zwar kein hoher Berg, aber durch seinen schroffen Doppelgipfel ist er einer der markantesten Berge der Umgebung. Der Silberberg ist ein beliebtes Ausflugsziel - nicht nur für Aktive, sondern auch für Familien, denn hier kann man eine Menge erleben.Der Weg zum Gipfel
Von Bodenmais aus ist der Silberberg leicht zu erreichen. Es gibt verschiedene Wanderwege, die hinaufführen. Ausgangspunkt ist entweder der Wanderparkplatz Schönebene oder das Feriengut Böhmhof. Die Wanderwege sind alle gut markiert und lassen herrliche Ausblicke auf den Bayerischen Wald zu. Zusätzlich gibt es auch einen Rundwanderweg, auf dem man die Gegend auf und um den Silberberg erkunden kann.Wer es etwas bequemer mag, kann die Bergbahn nehmen. Der überdachte Sessellift fährt bis zur Bergstation und von hier aus sind es nur noch wenige Meter bis zum Gipfel, wo man einen schönen Panoramablick auf Bodenmais und den Großen Arber hat.Rodel- und Tubingspaß
{{gallery_1}} SommerrodelbahnAuf dem Silberberg befindet sich eine Sommerrodelbahn, die als eine der schönsten Sommer-Rodelbahnen im Bayerischen Wald gilt. Auf einer Strecke von 600 m gibt es Fahrspaß pur. Abwechslung bieten langgezogene Geraden und rasante Kurven. Das Fahrttempo wählen die Rodler natürlich selbst. Hier kann man auch als Gruppe seine Bestimmung zum Rennrodler testen.Die Fahrt auf der Rodelbahn kostet ohne Bergfahrt für Erwachsene 2,50 Euro, für Jugendliche 1,50 Euro.SommertubingAuch die Trendsportart Sommertubing können die Besucher des Silberbergs testen. Auf 200 m geht es im Schlauchreifen über Steilkurven den Berg hinab. Dank der breiten Spezialunterlage kann man so genau wie im Winter auf Schnee gleiten.Klettergarten und Abenteuerspielplatz
Für Kinder gibt es auf dem Silberberg weitere Attraktionen. Im Kinder-Klettergarten können Mini-Bergfexe ihre Kletterkünste unter Beweis stellen. Zwei Spieltürme, Baumstammtreppen, Kletternetze und eine Dschungelbrücke trainieren Balancier- und Kletterfähigkeiten und schulen Kraft, Motorik und Ausdauer.An der Talstation des Silberbergs befindet sich außerdem ein großer Abenteuerspielplatz, auf dem sich die kleinen Besucher nach Herzenslust austoben können. Mini-Bagger, ferngesteuerte Schiffe und viele Spielgeräte lassen keine Langeweile aufkommen.Besucherbergwerk Silberberg
Lore am Bremsberg des Bergwerks/ © Claus Ableiter, Wikimedia CommonsAuch Kultur wird auf dem Ausflugsberg geboten: Im Inneren des Silberbergs befindet sich ein Besucherbergwerk, das Alt und Jung in seinen Bann ziehen wird. Durch einen 600 m langen Barbara-Stollen gelangen die Besucher gemeinsam mit dem Bergwerksführer ins Innere des Bergs. Über 60 unterschiedliche Mineralien gibt es im Silberberg. Höhepunkte der Führung sind die riesige Höhle "Großer Barbaraverhau" und der unterirdische See. Im Silberberg-Museum wird die Bodenmaiser Bergwerksgeschichte seit dem Jahr 1311 wieder lebendig.Das Bergwerk ist von Anfang April bis Ende Oktober täglich von 10-16 Uhr geöffnet, in der Hauptsaison von Juli bis August von 9 bis 16:45 Uhr.
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Sehenswürdigkeiten

Handwerksmuseum Deggendorf

Deggendorf, Bayerischer Wald

Das Handwerksmuseum Deggendorf ist das einzige Handwerksmuseum in Niederbayern. Die niederbayerische Hochschulstadt Deggendorf liegt im Donautal und hat knapp 32.000 Einwohner. Das Museum der Stadt Deggendorf wurde im Jahr 1991 im neuen Baustil eröffnet und liegt gegenüber des Städtischen Museums.Die Kulturgeschichte des niederbayerischen Handwerks
Mit dem Bau dieses Museums will die Stadt Deggendorf von den Anfängen des Handwerks im 8. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland bis in die heutige Zeit erinnern. Das Handwerksmuseum liegt mitten im Stadtzentrum und ist vom Stadtplatz aus bequem zu Fuß zu erreichen. In nächster Nähe befinden sich auch zahlreiche Parkmöglichkeiten. Im Handwerksmuseum Deggendorf werden Maschinen, Werkzeuge und die Arbeitsweisen des traditionellen sowie modernen Handwerks gezeigt. Ständig wechselnde Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte bieten immer wieder neue Facetten im alten und modernen Handwerk.Die Vielfältigkeit im Handwerksmuseum
Im Handwerksmuseum Deggendorf sind acht Abteilungen untergebracht, die einen Überblick über die niederbayerische Handwerkskultur geben. Unbedingt anschauen sollte man sich die erste Abteilung, die sich mit der Handwerksgeschichte am Beispiel des Druckerhandwerks beschäftigt. Die weiteren Abteilungen zeigen unter anderem eine Museumsdruckerei, die Lebensläufe von Handwerkern, die Frau im Handwerk, das Holzhandwerk, Handwerk am Wasser, am Beispiel der Gerber sowie das Handwerk im Industriezeitalter.Sehr interessant ist aber auch das Museumskino mit seinen Filmen rund um die Handwerksgeschichte. Wer nach diesem interessanten Rundgang noch eine Weile im Museum verbleiben möchte, kann im Museums-Café Platz nehmen und die angebotenen Köstlichkeiten genießen. Wichtig zu wissen ist auch, dass das Handwerksmuseum Deggendorf barrierefrei konstruiert wurde.
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Sehenswürdigkeiten

Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung

Haidmühle, Bayerischer Wald

Das im deutschsprachigen Raum einmalige Museum dieser Art liegt idyllisch in die Natur des Bayerischen Waldes im Dreiländereck eingebettet. Sein Name - Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung (kurz: KuLaMu) - ist in mehrfacher Hinsicht wörtlich zu sehen, stießen die Bewohner doch jahrhundertelang an immer währende Grenzen. Karge Böden, lange Winter und die unmittelbare Nähe zur Landesgrenze, die später sogar zum "Eisernen Vorhang" wurde, verlangten den Menschen dort alles ab.Was heute von diesem Daseinskampf noch erhalten geblieben ist, sind die Zeugnisse des traditionellen Wirkens der Menschen, die diese Landschaft prägten. Deshalb entschloss sich die Gemeinde Haidmühle, mit Unterstützung des Bayerischen Kulturfonds und mit Hilfe der europäischen INTERREG - Förderung, dieses Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung zu errichten.Geschichte und Tradition erleben
Hautnah kann der Besucher hier traditionelle Kultur an ihrem angestammten Platz erleben. In die Vergangenheit zurückversetzt, kann man die Mühsal der Bauern erahnen, die immerwährend schwere Steine aus ihren Äckern räumen mussten, um diese zu bestellen. Aber auch die Schönheit der Moore und Heiden zu sehen, die seit jeher hier beheimatet sind, ist ein besonderes Erlebnis. Lehrreiche Erfahrungen, beispielsweise über die Funktion einer Wässerwiese, können interaktiv vor Ort gesammelt werden.{{gallery_1}} Wissenswertes wie die Geschichte der Trift über die europäische Hauptwasserscheide, aber auch Amüsantes, beispielsweise über die Schwirzer, die Schmuggler der damaligen Zeit, erfährt der Gast bei den angebotenen Erlebnisführungen. Diese verlaufen über den Goldenen Steig, den Steig der Artenvielfalt, den Triftsteig, den Flursteig oder den Industriesteig. Ebenfalls nicht verpassen sollte man den Besuch des verlassenen, im Wald verschwundenen Dorfs.Besonders naturverbundenen Menschen und Familien mit Kindern wird ein Tag im Kulturlandschaftsmuseum Grenzerfahrung in Haidmühle lange in schöner Erinnerung bleiben.
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Natur

Rachelsee

Spiegelau, Bayerischer Wald

Der Rachelsee - geheimnisvoll und sagenumwoben
Ca. 800 Meter südöstlich des Großen Rachels, des höchsten Bergs im Nationalpark Bayerischer Wald, liegt der Rachelsee. Dieser ist nur zu Fuß zu erreichen und ist der stillste Bayerwaldsee.Überragt wird er von einer sehr steilen Bergwand. Rund um den Rachelsee hat sich ein Urwald gebildet, da seit der Entstehung des Naturschutzgebiets im Jahre 1918 kein einziger Baum mehr gefällt werden durfte. Der Rachelsee ist 13,5 m tief und 5,7 Hektar groß. Aufgrund der Bodenversauerung und des Mangels an Kalksalzen leben im See kaum Wassertiere.Sagen ranken sich um den See
Um den geheimnisvollen See ragen sich viele Sagen. So soll zum Beispiel der Name 'Rachel' auf die Großmutter des Teufels zurückführen, die ebenfalls so heißt. In der Tiefe des Rachen des Todes sollen die Verdammten hausen.Eine weitere Sage erzählt von einer alten, sehr unverträglichen Burgfrau, bei deren Tod sich ein heftiger Sturmwind erhob. Dann senkte sich ein Schwarm von Raben auf den Sarg. Die Raben blieben bis zur Beerdigung der Frau dort sitzen. In rotem Rock und Mieder fuhr ihr Geist in den Rachelsee, wo sie zur Sühne für ihre Boshaftigkeit noch heute umgehen muss.Sehenswertes und Aktivitäten
Direkt vom Rachelsee führt der Eiszeitlehrpfad ab. Der 7 km lange Wanderweg lädt zum Wandern und Entdecken ein. Der Eiszeitlehrpfad hat eine hohe Schwierigkeitsstufe, da sich hier bequeme Wegstrecken durch den Wald mit unebenen Wurzelwegen und steinigen Steigen abwechseln. Auf dem Weg kann man die Spuren der letzten Eiszeit entdecken, die auf Informationstafeln anschaulich dargestellt werden. Hier kommen Naturliebhaber voll auf ihre Kosten.{{gallery_1}} Am Südufer des Sees befindet sich die Rachelsee-Schutzhütte. Diese dient bei schlechtem Wetter als Unterstand. Die Rachelkapelle steht im Norden oberhalb des Sees auf einem hervorspringenden Felsen in einer Höhe von gut 140 Metern. Die Kapelle wurde bereits im Jahre 1885 komplett aus Holz erbaut. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg fiel die Rachelkapelle einem Feuer zum Opfer. Wenig später wurde sie jedoch wieder aufgebaut und in den 1990er Jahren vollkommen neu saniert. Heute ist die Kapelle der ideale Ort zur inneren Einkehr.
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Sehenswürdigkeiten

Neue Residenz

Passau, Bayerischer Wald

{{gallery_1}} Die Neue Residenz Passau ist ein prächtiger Gebäudekomplex im Herzen der Passauer Altstadt. Sie steht direkt am Residenzplatz Passau. In dessen Mitte befindet sich der 1903 im barocken Stil erbaute Wittelsbacherbrunnen, der die Stadt Passau symbolisiert.Ebenfalls am Platz liegt die Neue Residenz, die zwischen 1712 und 1730 errichtet wurde. Etwa 40 Jahre später wurde die Front des bis dahin eher schlichten Baus neu gestaltet. Seither schmückt eine umlaufende, mit Figuren bestückte Balustrade das Dach und zwei Balkonportale. Im Saalbau des Gebäudes ist seit 1989 das Domschatz- und Diözesanmuseum untergebracht, das eine Vielzahl beeindruckender Kunstwerke beherbergt.Neue Residenz - eine Perle barocker Architektur
Neue Residenz / © Konrad Lackerbeck, Wikimedia CommonsDie bischöfliche Residenz ist ein 200 m langer, im Stil des Wiener Spätbarock errichteter Gebäudekomplex, bestehend aus Alter und Neuer Residenz sowie Saalbau, der beide Gebäudeteile miteinander verbindet. Ein architektonisches Highlight Passauer Kunst aus dem 18. Jahrhundert ist das Rokoko-Treppenhaus mit sehenswertem Deckenfresko und filigranem weißen Stuck am Treppenaufgang und an der Decke. Diese Stuckaturen werden um so üppiger, je höher man die Treppe emporsteigt.In den Prunkräumen der Residenz und dem Privatappartement der letzten Fürstbischöfe kann man in die faszinierende Welt des höfischen Rokoko eintauchen. Über das Treppenhaus gelangt man schließlich ins Domschatz- und Diözesanmuseum.Beeindruckende Kunstschätze im Domschatz- und Diözesanmuseum
Die Sammlung im Museum umfasst Meisterwerke romanischer und barocker Kunst, Zeitzeugnisse aus acht Jahrhunderten Geschichte, Kunst und Kultur des Bistums Passau. Im Vorraum informieren Schautafeln über das Bistum.Durch eine mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Tür gelangt man in den "Großen Hofsaal" mit gotischen Tafelbildern und kostbaren liturgischen Monstranzen und Gewändern mit wertvollen Stickereien. Ein besonderes Schmuckstück im "Großen Hofsaal" ist ein sizilianisches, aus Buchsbaum gefertigtes und mit Elfenbein verziertes Kästchen aus dem 12./13. Jahrhundert, das vermutlich als Reliquiar genutzt wurde.Die einstige fürstbischöfliche Bibliothek ein Stockwerk tiefer, beeindruckt mit historischer Ausstattung, neu freigelegten Fresken und einem barocken Buchbestand.
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Natur

Rannasee

Wegscheid, Bayerischer Wald

Der Stausee Rannasee liegt im südlichsten Teil des Bayerischen Walds im sogenannten Wegscheider Land, etwa 3 km südwestlich der Stadt Wegscheid. Ein Teil des Sees befindet sich im direkt angrenzenden Österreich.Die ersten Planungen zur Errichtung eines Badesees wurden bereits seit 1967 seitens des Landkreises Wegscheid diskutiert. Zur Vollendung kam das Projekt am 3. Juni 1983 mit der offiziellen Eröffnung des Sees und des umgebenden Erholungszentrums.Aktivitäten am Rannasee
Der mit 20 Hektar Wasserfläche größte Badesee des Bayerischen Walds und dessen Umgebung bieten vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Im zentralen Gebäude befinden sich diverse sanitäre Einrichtungen. Innerhalb des Zentralgebäudes können Besucher außerdem das Restaurant aufsuchen oder eine Umkleidekabine nutzen.WasseraktivitätenLaut EU-Einstufung ist die Wasserqualität des Rannasees als ausgezeichnet zu bewerten und eignet sich daher gut für einen Badeausflug mit der gesamten Familie. Die tiefste Stelle des Sees liegt bei etwa 8 Metern. Es gibt diverse Badestrände, die allesamt mit großen Liegewiesen ausgebaut wurden und sich somit gut zum Sonnenbaden eignen.Ein Highlight ist sicherlich die etwa 120 m lange Wasserrutsche, die zu einem schnellen Ritt in den See einlädt. Für kleinere Kinder gibt es ein eigenes Planschbecken. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, vor Ort ein Surfbrett oder Tretboot zu mieten, mit denen man den See erkunden kann.WandernNeben dem Badespaß offeriert die Umgebung des Rannasees ausgezeichnete Möglichkeiten zum Wandern. Entlang verschiedener Wanderwege können Naturfreunde diverse Kneippbecken, einen Fitnessparcours und nicht zuletzt die naturbelassene Atmosphäre des Umlands genießen.Sonstige sportliche Aktivitäten
Am Rannasee werden zudem weitere Freizeitmöglichkeiten angeboten, wie zum Beispiel ein Beachvolleyballfeld, ein Tennisfeld, ein Abenteuerspielplatz, diverse Freispielfelder und ein Tiergehege mit Zwergziegen und Mufflons.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsstätte Sankt Hermann

Bischofsmais, Bayerischer Wald

Die Heiligtümer von Bischofsmais
Glauben und Religion haben im Grenzgebiet zwischen Bayern und Böhmen stets eine wichtige Rolle gespielt. Kein Wunder also, dass die Region reich an Wallfahrtsorten, Kapellen und sakraler Kunst ist.Einsiedler willkommen!
Tatsächlich zog die Region mit ihrer bodenständigen Bevölkerung und ihrer Abgeschiedenheit Büßer und Einsiedler an. Zeugnisse davon finden sich heute zum Beispiel in Bischofsmais im niederbayerischen Landkreis Regen.Die Region um den staatlich anerkannten Erholungsort wurde einst im Auftrag des Bischofs von Passau gerodet und urbar gemacht. Schließlich war der Bayerische Wald in seiner Urform eine undurchdringliche Wildnis. Insofern verbindet Bischofsmais von Anfang an eine enge Beziehung zu Klerus, Glaube und Kirche.Pilgern nach Sankt Hermann?
Ein wichtiger Wallfahrtsort für Einheimische wie auch gläubige Besucher liegt dabei in einem Ortsteil von Bischofsmais. Dabei geht Sankt Hermann jedoch auf einen Laienprediger zurück, der hier einen Ort zur Einkehr und für sein Glaubensbekenntnis gesucht hat: Anno domini 1322 begann nämlich der Einsiedler und Laien"mönch" Hermann, der ursprünglich aus Heidelberg stammte, knapp eine Viertelstunde Wegstrecke von Bodenmais entfernt seine Klause und Zelle zu errichten. Er verfügte über die Gabe der Weissagung und wurde oft von Hilfesuchenden um Rat gefragt.Damit, und mit der Kapelle, sollte vor allem dem heiligen Hermann Josef, der von 1150 bis 1241 gelebt hatte, ein Denkmal gesetzt werden. Beide, der Heilige wie auch sein Namenspatron, verehrten insbesondere die Jungfrau Maria, und bis heute gelten Kapelle und Klause als beliebtes Wallfahrts- und Andachtsziel.Im Bannkreis der drei Heiligtümer
Heute finden sich auf dem Areal, neben der eigentlichen Einsiedeleikapelle, die ursprünglich als Holzkonstruktion errichtet wurde, auch eine Brunnenkapelle und die Wallfahrtskirche St. Bartholomäus. Denn die beiden kleinen Kapellen konnten die Scharen der Pilger zur Wallfahrtsstätte Sankt Hermann von Bischofsmais schon bald nicht mehr aufnehmen.Hier, in der heutigen Hauptkirche, zeigt der Hochaltar nach wie vor den frommen Einsiedler Hermann in Anbetung der Gottesmutter. Dessen eigene Verehrung hat eine lange Tradition und begann bereits im Dreißigjährigen Krieg. Auch vom Wasser der Hermannsquelle versprechen sich viele Pilger bis heute Gnade, Erleuchtung und/oder Heilung.
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Sehenswürdigkeiten

Josefikapelle

Roding, Bayerischer Wald

Die römisch-katholische Josefikapelle Roding im Stadtzentrum gehört zur Pfarrei St. Pankratius. Sie zählt zu den ältesten Sakralbauten Bayerns. Einst als Beinhaus genutzt, wurde sie in Zusammenhang mit der angebauten Annakapelle als "Karner" bekannt.Zwei interessante Innenräume
Die auch als "Runde Kapelle" bezeichnete Josefikapelle Roding ist an die Annakapelle angebaut. Das Obergeschoss ist lediglich durch die Annakapelle am Kirchplatz zu betreten. Der Eingang zum Untergeschoss ist vom Paradeplatz aus möglich. Hier ist eine Kriegsgedenkstätte untergebracht.Die Josefikapelle Roding gehörte ursprünglich zur Rodinger Urkirche St. Gallus. Diese soll bereits im 7. oder 8. Jahrhundert gestanden haben. Das teilweise unter dem Bodenniveau liegende Kapellenuntergeschoss stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, es soll Taufkapelle gewesen sein.Das zweite Geschoss wurde wahrscheinlich erst im 13. Jahrhundert gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert bekam die Josefikapelle Roding ein barockes Aussehen, 1769 wurde der Dachreiter mit Zwiebelhaube aufgesetzt. Am Kirchplatz vor der Kapelle steht die moderne Statue des heiligen Pankratius von Anton Rückel.Eindrucksvolle Fresken
Die erst 1950 im Obergeschoss entdeckten romanischen und frühgotischen Fresken wurden wahrscheinlich im Zuge der Reformation mit Kalkfarbe überpinselt. Damals war man gegen zu viele Abbilder der Heiligen. Heute jedoch ist es möglich, die zahlreichen Fresken zu studieren. Sie zeigen unter anderem die Taufe Jesu durch Johannes und die Martyrien der Apostel Andreas, Jakobus, Johannes und Bartholomäus. Weitere Fresken präsentieren die Heiligen Gallus, Pankratius, Johannes, Margarete und Katharina. Petrus und Andreas sind als Fischer dargestellt, der Heilige Georg mit dem Drachen und Johannes der Täufer noch einmal bei seiner Enthauptung.
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Natur

Großer Falkenstein

Lindberg, Bayerischer Wald

Der Große Falkenstein liegt am Rand des Nationalparks Bayerischer Wald an der deutschen Grenze zu Tschechien, etwa 5 km südöstlich von der Gemeinde Bayerisch Eisenstein entfernt.Besteigung des Bergs
Vier Wanderwege führen auf den 1.315 m hohen Gipfel: Die Linien heißen Heidelbeere, Eibe, Silberblatt und Esche. Da der Aufstieg auf den meisten Strecken beschwerlich ist, eignet sich der Große Falkenstein vor allem für erfahrene Wanderer. Als Gehzeit sollten 2,5 bis 4 Stunden eingeplant werden.Außerdem gibt es die längere Wanderroute "Kleiner Falkenstein", die vom Zwieselerwaldhaus über den Kleinen auf den Großen Falkenstein führt. Auf der Wanderstrecke, für die man ca. 6 Stunden Zeit braucht, passiert man auch das Naturschutzgebiet Höllbachgspreng. Auch einen markierten Radweg gibt es, der bis zur Bergspitze führt.Auf dem Gipfel
Vom Gipfel des Großen Falkensteins, wo sich ein Gipfelkreuz befindet, haben Wanderer einen weiten Ausblick über den Bayerischen Wald. Im Blickfeld liegen beispielsweise der Große Arber und der Große Osser. Auf dem Gipfel liegen zudem eine kleine Kapelle und ein Schutzhaus des Bayerischen Wald-Vereins. Dort können Gäste etwas essen und nach vorheriger Anmeldung auch übernachten.Abwechslungsreiche Natur entdecken
Beim Aufstieg können Wanderer unterschiedliche Vegetationen erkunden. Der Wanderroute "Kleiner Falkenstein" führt durch den Urwald Mittelsteighütte. Auf rund 700 m Höhe liegt hier ein ursprünglicher Mischwald mit teils sehr alten Bäumen. Dort wächst auch eine große Eibe, die rund 1000 Jahre alt sein soll.Das Naturschutzgebiet Höllbachgespreng lohnt ebenfalls einen Besuch. Hier fließt der Höllbach bis zur Höllbachschwelle. Unterwegs passiert der Fluss große, steile Felsformationen und bildet mehrere Wasserfälle. Zudem kommt man bei einer Wanderung auf den Großen Falkenstein an Schachten vorbei. Das sind typisch bayerische Viehwiesen, die heute nicht mehr genutzt werden.
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Sehenswürdigkeiten

Burgruine Altnußberg

Viechtach, Bayerischer Wald

Die Burgruine Altnußberg liegt am nordwestlichen Rand von Geiersthal in der Nähe von Viechtach. Die Spornburg gilt als größte mittelalterliche Wehranlage des Bayerischen Walds. Sie thront auf einem steil abfallenden Bergsporn, auf dem Schlossberg, etwa 150 Meter über dem Ort. Die Ruinenanlage, das Burgmuseum und der mächtige Bergfried sind beliebte Ausflugsziele.Im 12. Jahrhundert begründet, dann ständig erweitert
Die Grafen von Bogen erbauten die mächtige Burganlage für ihre Verwalter in Nußberg, das vor dem Errichten der Festung noch Nußbach genannt wurde. Im ausgehenden Mittelalter war Hans von Degenberg Besitzer der Burg. Der freiheitsliebende Ritter wurde Sprecher der ostbayerischen Edelleute, die im Böcklerkrieg 1468/1469 gegen den bayerischen Erzherzog revoltierten.Nach dem herzoglichen Sieg wurde Altnußberg geschleift. Während der folgenden 500 Jahre überwucherten Gebüsch und Wald die imposante, damals fast vergessene, Ruinenanlage. Ende des 20. Jahrhunderts erfolgten vermehrt archäologische Ausgrabungen, die umsichtige Restaurierung sowie die Eröffnung der Burgruine für Touristen und Einheimische.Panoramablick, mittelalterliche Kultur und rustikale Einkehr
Zwischen den mächtigen Steinblöcken im ehemaligen Burghof wandeln die Gäste auf den Spuren des Mittelalters. Die Burgführerinnen oder Audioguide-Geräte erläutern den Gästen die spannende Geschichte und die baulichen Merkmale der Burg. Im Hauptturm, dem Bergfried von Altnußbach, gelangen die Besucher auf die Aussichtsplattform. Sie blicken von hier aus, wie die früheren Burgherren, auf Geiersthal und weit ins Tal des Schwarzen Regens hinein.Im Burgmuseum direkt neben der Ruine können historische Waffen, eine Ritterrüstung, Münzen, Krüge und Werkzeug sowie mittelalterliches Spielzeug bestaunt werden. Viele Fundstücke wurden bei Ausgrabungen zwischen den Mauern der Ruine gefunden.Zu Füßen der Burgruine Altnußberg liegt die in Natursteinbauweise errichtete Burgschänke. Sie lädt mit regionalen Gerichten, frischen Forellen und hausgemachten Torten zu einer Rast in "Ritter-Atmosphäre" ein.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsmuseum

Neukirchen b. Heiligen Blut, Bayerischer Wald

Das Wallfahrtsmuseum repräsentiert die beeindruckende Kultur des Bayerischen Walds. Es liefert allen Besuchern unvergessliche Inspirationen. Die Wallfahrten zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut gehören zu den bedeutendsten Marienwallfahrten im östlichen Bayern.Das Wallfahrtsmuseum
Das Museum wird seiner Grenznähe wegen auch von zahlreichen böhmischen Wallfahrern besucht. Im Jahr 1992 war in dem vormaligen Pflegeschloss am Marktplatz von Neukirchen ein Spezialmuseum mit den besten Exponaten aus dem Fundus der Wallfahrtskirche gestaltet worden. Die Ausstellung wurde 2006 als "Museum des Jahres" und im Jahr 2008 mit dem Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins ausgezeichnet.Ein Rundgang durch das Haus nimmt mit verschiedenen Darstellungen der katholischen Volksfrömmigkeit. Dabei werden neben dem Verlauf einer Wallfahrt auch die Entwicklung des christlichen Wallfahrtswesens im Allgemeinen sowie das Wallfahrts- und Votivbrauchtum im Besonderen erläutert.Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung die historische Entwicklung der Neukirchener Wallfahrt sowie deren Einflüsse auf das Gewerbe am Ort. Dazu gehört neben dem Devotionalienhandel und dem Gastgewerbe auch die Herstellung von Wachswaren, Rosenkränzen und Schnitzereien.In einem separaten Ausstellungsbereich wird die Neukirchener Hinterglasmalerei präsentiert. Deren überregionale Reputation wird anhand zahlreicher Originale gewürdigt.Viele wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen der renommierten Reihe "Kultur im Schloss" runden das Museumsangebot ab. Bis weit über die deutsch-böhmische Grenze hinaus gilt das Wallfahrtsmuseum als Kulturzentrum. Das Haus pflegt hervorragende Beziehungen zu Museen in der Tschechischen Republik, verbunden mit einem regen kulturellen Austausch.
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Natur

Großer Arbersee

Bayerisch Eisenstein, Bayerischer Wald

Am Fuße des Großen Arbers auf dem Gemeindegebiet von Bayerisch Eisenstein liegt einer der schönsten Seen im Bayerischen Wald, der Große Arbersee. Dieses einzigartige Gewässer liegt eingebettet in einem wildromantischen Bergkessel, umgeben von Hochwald und dichtem Urwald. Gletscherbewegungen und Frost schufen während der letzten Eiszeitperiode das Becken dieses Karsees und die Steilwand am See.Nachdem der See Anfang des 19. Jahrhunderts durch Filzbildung an Fläche verlor, wurde sie durch Absprengen eines Großteils der Schwingrasen wieder deutlich vergrößert. Heute umfasst das Naturschutzgebiet Großer Arbersee und Arber-Seewand ein Gebiet von 157 Hektar.Besonderheiten des Großen Arbersees
Der See ist knapp 8 Hektar groß und maximal 15 m tief. Die mächtige Seewand bildet den westlichen Abschluss des Sees und des Kernbereichs dieses Naturreservats. Sie fasziniert mit ihren Felskaskaden, Sumpfmulden und traumhaft schönen Wasserfällen sowie einzigartigen Urwaldresten des Bayerischen Walds.Aufgrund ihrer Unzugänglichkeit und Steilheit findet man hier einen bis zu 400 Jahre alten Baumbestand. Nicht minder beeindruckend ist die Ufer-, Moor- und Unterwasserpflanzenwelt dieses schönen Sees, auf dessen Oberfläche sich ein 2 Hektar großer Schwingrasen erstreckt. Dieser ist zwar mit dem Ufer verbunden, jedoch nicht mit dem Seegrund.Ein gut ausgebauter und gepflegter Rundweg um den See bringt Wanderern die ganze Idylle und Schönheit des Bayerischen Walds näher. Informationstafeln am Weg informieren über die Tier- und Pflanzenwelt dieses Naturschutzgebiets. Entdecken lassen sich der See und seine unmittelbare Umgebung auch bei einer gemütlichen Tretbootfahrt auf dem See.Sehenswertes in der Umgebung
Wanderern bietet sich ein Ausflug zu den größten Wasserfällen im Bayerischen Wald an, den atemberaubenden Risslochfällen. Eine Tour zum Gipfel des Großen Arber wird mit einzigartigen Aussichten belohnt. Ein Highlight ist der Kleine Arbersee mit seinen schwimmenden Moosinseln, auf denen bis zu 60 Jahre alte Fichten wachsen. Empfehlenswert sind Ausflüge zum historischen Besucherbergwerk in Bodenmais, zum Märchen- und Gespensterschloss Lambach oder dem unterirdischen Gangsystem in Zwiesel.
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Sehenswürdigkeiten

Veste Oberhaus

Passau, Bayerischer Wald

Die Veste Oberhaus auf dem St. Georgsberg gegenüber der Passauer Altstadt ist eine der größten und imposantesten Burganlagen Europas. Die einzigartige Atmosphäre inmitten jahrhundertealter Burgmauern und wehrhafter Türme hinterlässt bleibende Eindrücke. Zum grandiosen Ensemble der Anlage gehört auch das Oberhausmuseum, das Besuchern mit eindrucksvollen Ausstellungen und Sammlungen die Geschichte der Burg, der Stadt Passau sowie der umliegenden Region näherbringt.Anlage der Veste Oberhaus
Die 1219 von Fürstbischof Ulrich II. gegründete Veste erstreckt sich über eine Fläche von 65.000 m². Sie wurde um die bereits bestehende Georgskapelle errichtet und diente im Laufe der Jahrhunderte als repräsentative Residenz, Grenzfeste und Staatsgefängnis.{{gallery_1}} Im 20. Jahrhundert ging sie in den Besitz der Stadt über, die in der Festung ein Museum einrichtete. Den Eingang zur Veste Oberhaus bildet das Ravelintor von 1703. Dahinter befindet sich das barocke Kronwerk aus dem 17./18. Jahrhundert und eine weitere Verteidigungszone.Der Torturm, der eigentliche Eingang zur Burg, trägt ein fürstbischöfliches Wappen von 1440. Um den Burghof mit der älteren Burgkirche St. Georg gruppieren sich Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Im oberen Stock des Schachnerbaus von 1500 befindet sich der Rittersaal, der über einen Arkadengang mit dem Fürstentrakt verbunden ist. Im unteren Stockwerk sind die Geschützbatterien untergebracht. Ein Aussichtsturm im Observatoriumsturm bietet wunderschöne Ausblicke auf die umliegende Region.Besuch des Oberhausmuseums
Feuerwehr-Museum im Oberhausmuseum / © Aconcagua, Wikimedia CommonsInteresssant gestaltet sich auch ein Besuch des Oberhausmuseums. Auf einer Ausstellungsfläche von 3.000 m² befinden sich insgesamt acht Ausstellungskomplexe, verteilt auf mehrere Gebäudeteile. Zum Oberhausmuseum gehören neben dem Stadtmuseum auch eine Gemäldegalerie und verschiedene Sammlungen mit Schwerpunkt auf die Nachbarländer Österreich und Böhmen und Ostbayern. Dauerausstellungen befassen sich mit dem Leben auf der Burg und deren Geschichte und wechselnde Sonderausstellungen mit der Historie Passaus.
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Natur

Rachel

Spiegelau, Bayerischer Wald

Zu Besuch bei zwei ungleichen Brüdern
Wer ausgedehnte Wanderungen liebt, findet im Bayerischen Wald viele lohnende Routen. Oftmals auch nahe der tschechischen Grenze, wo der Kleine Rachel majestätisch übers Land blickt.Kleiner Hausberg ganz groß
Der Kleine Rachel ist zwar "nur" knapp 1.400 Meter hoch, kann jedoch, wie sein großer Bruder, als Ausflugsziel überzeugen, vor allem jene, die ungetrübte Natur suchen. Denn der Gipfel lässt sich nur "per pedes apostolorum" - sprich: zu Fuß - erklimmen, etwa vom Bahnhof Klingenbrunn aus. Generell ist der dritthöchste Berg im Bayerischen Wald durch Wanderwege bestens erschlossen. Und vom Gipfelkreuz aus kann der Blick weit über das Land schweifen. Unter anderem liegt den Urlaubern und Wanderfreunden dann die Trinkwassertalsperre Frauenau als blauer Farbtupfer zu Füßen.Auf zum Großen Bruder!
{{gallery_1}} Ein idealer Ausgangsort für viele Wanderfreunde, die häufig auch eine Tour von Berg zu Berg planen, denn vor allem der 1.453 m hohe Große Rachel erfreut sich bei Tourengängern großer Beliebtheit. Der höchste Berg im Nationalpark Bayerischer Wald und der zweithöchste im Bayerischen bzw. Böhmerwald wird dabei weit häufiger als sein kleiner Bruder besucht.Beide Berge, die zusammen den Berg Rachel bilden, gelten quasi als Hausberg von Frauenau. Vor allem hier, am Großen Rachel, wurde die Natur zwischenzeitlich sich selbst überlassen und deswegen wurden die Fichtenmonokulturen von einst durch Mischwälder verdrängt.Sehenswert am Großen Rachel ist der Rachelsee, der etwa 400 Meter unterhalb des Gipfels liegt, und ebenfalls nur über Fußwege zu erreichen ist. Rund um den See hat sich mittlerweile ein regelrechter Urwald etabliert, der besonders geschützt ist und nur auf ausgewiesenen (Urwaldlehr-)Pfaden begangen werden darf. Ebenso ist die Rachelkapelle, die auf ihrem Felsvorsprung über dem See thront, einen Besuch und ein Foto wert.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Stamsried
Schloßstraße 10
93491 Stamsried
Deutschland
Tel.: +49 9466 940121