Arnbruck, Deutschland

Liegt auf:581 m

Einwohner:2020

Wetter für Arnbruck, heute (19.07.2024)
Prognose: Es wird freundlich, Sonnenschein und Wolken wechseln einander ab.
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Früh - 06:00

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

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Spät - 24:00

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Arnbruck

Luftaufnahme Arnbruck© Hansueli Krapf, Wikimedia Commons

Der staatlich anerkannte Erholungsort Arnbruck liegt idyllisch im Bayerischen Wald inmitten des Zellertals und ist jedes Jahr das Ziel vieler Erholung suchender Touristen. In der Donau-Wald-Region gelegen, umfasst Arnbruck insgesamt 22 Ortsteile und hat knapp 2000 Einwohner.

Schon früh wurde der Ort von Menschen besiedelt. Etwa im Jahre 950 kam Graf Arno aus dem Geschlecht der Bogen hier bei einem Ausritt über einen wilden Bach fast ums Leben. Dank eines Siedlers konnte er der Gefahr entgehen und ließ aus Dankbarkeit an dieser Stelle eine Brücke errichten. Dies war die Arnobrücke, der der Ort seinen heutigen Namen verdankt. Viele Jahrhunderte hindurch verdienten die Einwohner ihren Lebensunterhalt mit der Landwirtschaft. Da der Bach eine hohe Wasserqualität hatte, gab es in ihm viele Muscheln mit Perlen, die allerdings für Schmuck zu klein waren und darum zu Perlmehl verarbeitet wurden.

Naturparadies für Sportbegeisterte

Metall-Gipfelkreuz auf dem Schwarzeck bei Arnbruck© Rosa-Maria Rinkl, Wikimedia Commons

Die malerische Landschaft in und um Arnbruck herum ist weitläufig bekannt und so erfreut sich der Ort großer Beliebtheit bei Freizeitsportlern wie Wanderern und Radfahrern. Besonders beliebt ist der Kirchen- und Kapellenwanderweg, der sowohl in der warmen als auch in der kalten Jahreszeit begehbar ist.

Für Naturliebhaber empfiehlt sich ein Ausflug auf dem Naturlehrpfad "Rund um Arnbruck", der - wie der Name es sagt - rund um den Ort führt. Mit etwas Glück kann man unterwegs seltene Tier- und Pflanzenarten beobachten.

Wer den Bayerischen Wald von oben erkunden möchte, der kann dies bei einem Rundflug vom Sportplatz der Gemeinde aus tun. Erfrischung an warmen Tagen bietet das Panoramabad. Auch Saunagänger kommen hier voll auf ihre Kosten.

Kultur vergangener Jahrhunderte erleben

Die Pfarrkirche St. Bartholomäus in Arnbruck von Nordosten© Konrad Lackerbeck, Wikimedia Commons

Kulturell Interessierte finden in Arnbruck einige lohnenswerte Ausflugsziele. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten zählt die Pfarrkirche St. Bartholomäus, die in der Zeit des Barocks neu gestaltet wurde. Im Jahre 1760 gestaltete der Bildhauer Johann Paul Hager aus Bad Kötzting farbenfroh das Innere des Sakralbaus.

Wissenswertes zum alten Handwerk der Glasbläserei erfahren Interessierte in der Glashütte Weinfurtner, in der man bei der Herstellung von hochwertigem Bleikristall aus flüssigem Glas zusehen kann. Besucher können hier auch bei Veredelung der Glasprodukte zuschauen.

Sehr sehenswert ist außerdem die Geiger-Mühle, in der noch heute nach altem Vorbild Roggen verarbeitet wird. Eine Ausstellung vermittelt wissenswerte Hintergründe zu diesem Handwerk. In der Holzschnitzerei von Arnbruck dreht sich alles um das Material Holz und was man Schönes daraus herstellen kann.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Arnbruck

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Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Arnbruck
Gemeidezentrum 1
93471 Arnbruck
Deutschland
Tel.: +49 9945 941016

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Sehenswürdigkeiten

Glasmuseum Passau

Passau, Bayerischer Wald

Das Glasmuseum Passau im Herzen der Passauer Altstadt beherbergt die größte Sammlung aus Böhmischem Glas. Aufgrund dessen ist es auch in der Liste "National wertvolles Kulturgut" zu finden und wurde mit dem Adalbert-Stifter-Preis ausgezeichnet. Das Museum im Gebäudekomplex "Wilder Mann", einem historischen Patrizierhaus, bietet Besuchern außergewöhnliche Einblicke in drei Jahrhunderte europäische Glasgeschichte sowie in die Entstehung, Produktion, Entwicklung und den Niedergang einzelner Glashütten.Kunst hinter historischer Bausubstanz
Eröffnet wurde das Glasmuseum Passau am 15. März 1985 von keinem geringeren als Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond. Gründer ist Georg Höltl, der mit der Erfindung von rollenden Hotels weltbekannt wurde. Der Gebäudekomplex, in dem das Museum untergebracht ist, besteht aus vier Altstadthäusern, eines davon ist das "Hotel Wilder Mann".Während das Hotel etwa ein Drittel der Gebäudefläche beansprucht, erstreckt sich das Museum auf die restlichen beiden Drittel. Dank aufwendiger Sanierung innerhalb von zwei Jahren, bei der die historische Bausubstanz erhalten blieb, bildet das Gebäude den passenden Rahmen für diese beeindruckenden Glaskunstwerke.Grandiose Sammlung europäischer Glaskunst
{{gallery_1}} Die Sammlung besteht aus über 30.000 Gläsern aus 300 Jahren europäischer bzw. böhmischer Glaskunst, wobei Glaskunst vom 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil den Schwerpunkt der Sammlung ausmacht. Dabei sind viele berühmte Glashütten aus Bayern, Böhmen, Schlesien und Österreich sowie einige renommierte Fachschulen vertreten.Das Museum ist chronologisch aufgebaut, bestehend aus Serienproduktionen und Einzelstücken. In vier Etagen mit insgesamt 36 Räumen wird Glaskunst von 1650 bis ins Jahr 1950 präsentiert. Dementsprechend sind Werke aus unterschiedlichen Stilrichtungen zu bestaunen, wie dem Barock, dem Empire- und Biedermeierstil, dem Klassizismus sowie aus dem Historismus, dem Jugendstil und schließlich im Stil des Art Deco und der Moderne. Aber das Glasmuseum Passau ist auch ein wichtiges Forschungszentrum, das Wissenschaftler und Glasexperten auf der ganzen Welt beeindruckt und begeistert.

Sport & Freizeit

Golfclub Furth im Wald

Furth im Wald, Bayerischer Wald

Die 18-Loch-Anlage des Golf-Clubs Furth im Wald e.V. gilt als der Geheimtipp im Bayerischen Wald, denn hier kann man Golf spielen ohne Wartezeiten. Die Anlage bietet den Spielern wunderbare Panoramablicke in die Natur des umliegenden Bayerischen Walds.An der höchsten Stelle des Golfclubs liegt das Clubhaus. Von hier aus werden die ersten neun Löcher ins Tal gespielt. Die zweite Hälfte des Platzes geht dann wieder bergauf. Die Anlage ist für Anfänger geeignet, bietet aber auch für Fortgeschrittene durch die abwechslungsreichen Hindernisse genügend Vielfalt. Hier golft man im Einklang mit der Natur.In der Golfschule Furth im Wald kann man Einzelunterricht nehmen. Außerdem gibt es hier die Möglichkeit, Turnier- und Platzreife zu erringen. Auch sein Zielhandicap kann man hier erreichen.Natürlich gibt es auch ein Clubrestaurant, in dem man von der Terrasse aus einen herrlichen Blick auf den Golfplatz hat.
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Natur

Saußbachklamm

Waldkirchen, Bayerischer Wald

Südlich der Stadt Waldkirchen erstreckt sich über knapp 2 km eine tiefe Schlucht, die mit ihren riesigen Granitblöcken, dem rauschenden Wasser der Erlau und der üppigen Flora eine wildromantische Kulisse für Naturliebhaber und Wanderfreunde bietet. Die Saußbachklamm wurde insbesondere wegen ihrer interessanten Pflanzenwelt zum Naturschutzgebiet erklärt. Von Waldkirchen führt ein leichter Wanderweg bis hin zur Saußmühle. Der Rundweg ist etwa 6 km lang. Und wer zu einer Brotzeit einkehren möchte, tut dies am besten in der Haller Alm, die von Mai bis Oktober geöffnet hat.Der Goldene Steig
Einst war es der wichtigste Handelsweg der Salzhändler, der über den Goldenen Steig von Bayern nach Böhmen verlief. Noch heute führen die drei Routen den Wanderer in den Böhmerwald. Eine davon kann in einer 3-Tages-Tour absolviert werden: Sie beginnt in Waldkirchen, verläuft über Bischofsreut und Volary und endet schließlich im böhmischen Prachatice. Das Museum "Goldener Steig", das von Mai bis Oktober außer montags täglich geöffnet hat, bringt den Besuchern die wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung des Salzwegs nahe.Spielplätze für Kinder und Erwachsene
Durch den "Zauberwald" in Waldkirchen führen zwei Wege, die zum Schauen, Spielen und Musik machen einladen. Es gilt, wilde Waldgeister und versteckte Drachen zu entdecken, Summsteine und einen Steingong zum Leben zu erwecken und auf diese Weise, die Natur auf spielerische Art zu erkunden.Der Karoli-Badepark lädt mit seinem Hallen- und dem Freibad alle Badelustigen zum Schwimmen und Planschen ein. Zudem hat die Waldkirchener Minigolfanlage in den Sommermonaten durchgehend geöffnet.
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Sehenswürdigkeiten

Kloster Metten

Metten, Bayerischer Wald

Das niederbayerische Metten liegt direkt an der Donau, rund 5 km von Deggendorf entfernt. Kloster Metten gehört zur Diözese Regensburg. Geweiht wurde es dem Erzengel Michael, dessen Figur das Kuppeldach ziert. Wahrzeichen des Orts sind die Zwiebelhauben der Kloster- und Pfarrkirche St. Michael. Die Abteikirche wurde im 15. Jahrhundert zunächst als gotische Hallenkirche errichtet. Die barocke Ausgestaltung der Kirche und Klosterbibliothek erfolgte unter Abt Roman Märkl im 18. Jahrhundert.Ein Kloster mit bewegter Geschichte
{{gallery_1}} Wahrscheinlich hat Priester Gamelbert von Michaelsbuch im Jahr 766 das Kloster gegründet. Kaiser Karl der Große verlieh dem Kloster seinen Schutz. An ihn erinnert eine Brunnenfigur im heutigen Innenhof. Seit 817 ist Kloster Metten eigenständig.Im Laufe von Jahrhunderten war es immer wieder von Bränden, Plünderungen, Verpachtungen und Schließungen betroffen. Im 18. Jahrhundert prägten die Wissenschaften das Klosterleben. Aus der 1837 gegründeten Schule für Knaben sind ein modernes Internat und Gymnasium entstanden, das auch Mädchen und Schüler von außerhalb besuchen.Einzigartige Barockbibliothek aus dem 18. Jahrhundert
Die berühmte Bibliothek kann nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Schon der imposante Eingangsbereich ist reich an Fresken, Ornamenten und wird von Figuren ergänzt. Von besonderem Wert ist ein Buch mit Texten und Gesängen aus dem Jahr 1437. Zum Bestand der barocken Bibliothek zählen etwa 35.000 Werke. Seit 2009 verfügt Kloster Metten außerdem über eine neue Bibliothek mit eigenem Lesesaal.Zum Kloster gehören Handwerksbetriebe, eine Klostergärtnerei mit Verkauf und ein Verlag. Es werden Kunst, Kultur, Seminare und Auszeiten im Kloster angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Zwiesel, Bayerischer Wald

Im südlichen Bereich des Stadtzentrums der Glasstadt Zwiesel reckt sich weithin sichtbar der schlanke Turm der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in die Höhe. Ihr in drei Schiffe gegliederter roter Backsteinbau ersetzte den bei einem Stadtbrand zerstörten Vorgängerbau und eine zwischenzeitlich errichtete hölzerne "Notkirche". Die Finanzierung des Baus erfolgte mit Unterstützung einer Kirchenbau-Lotterie. Vier Jahre nach dem Baubeginn konnte im Oktober 1896 in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus der erste Gottesdienst gefeiert werden.Der Dom des Bayerischen Walds
{{gallery_1}} Die aus Rohziegelmauerwerk erbaute hoch gewölbte Kirche besitzt mit einer Grundfläche von 70x23x20 Meter ein mächtiges Volumen, das von dem 86 Meter hohen vorgesetzten Westturm eindrucksvoll ergänzt wird.Die im Stil der Hochgotik errichtete Kirche wurde nach Plänen des Münchener Architekten J.B. Schott erbaut. Sie gliedert sich in das hohe Hauptschiff, zwei niedrigere Seitenschiffe und ein Querschiff. Mit ihrer mächtigen, von einem der höchsten Kirchtürme Bayerns überragten, Erscheinung wird die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus in Zwiesel oft auch als "Dom des Bayerischen Walds" bezeichnet.Innenausstattung im neugotischen Stil
Nach einer in den Jahren zwischen 1983 und 1987 erfolgten grundlegenden Sanierung des Innenraums des Gotteshauses kommt seine neugotische Ausstattung wieder voll zur Geltung. Hochaltar, mehrere Seitenaltäre, Kreuzweg und das Chorgestühl gehören dazu. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die um das Jahr 1900 gefertigten bunten Glasfenster, die statt aus Mosaiken aus großflächigem bemalten Glas bestehen.Daneben besitzt St. Nikolaus ein wertvolles Werk des aus Augsburg stammenden Rokokobildhauers Bendl. Dabei handelt es sich um die Statue des in Fesseln gelegten Heilands. In modernerer Gestalt zeigen sich ein während der Renovierung eingebrachter Mittelaltar und eine moderne Kanzel aus Keramik, die den zentralen Bereich des Kirchenraums schmücken.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtskirche Mariahilf

Passau, Bayerischer Wald

Das in idyllischer Berglage am Inn gelegene Kapuzinerkloster Passau mit seiner Klosterkirche Mariahilf ist seit Hunderten von Jahren ein berühmter Wallfahrtsort.Die Wallfahrtskirche
Die Klosterkirche - 1624 von dem Passauer Baumeister Francesco Garbanino im Barockstil gebaut - wurde ab 1631 von den Kapuzinern aus dem benachbarten Hospiz und dem Innstadtkloster Passau versehen, die Mariahilf seinerzeit zu einem wahren Wallfahrtszentrum für Pilger aus ganz Mittel- und Südosteuropa machten.Im Jahre 2002 übernahmen die Mönche des Paulinerordens die Wallfahrtsseelsorge in der Klosterkirche, in der neben Gottesdiensten in deutscher, italienischer, slowakischer und polnischer Sprache regelmäßig auch Taufen und Trauungen stattfinden.Über die "Himmelsleiter" zum Kloster
Dieser gedeckte Treppengang, der von der Passauer Innstadt hinauf zur Klosteranlage führt, wirkt auf Besucher und Pilger besonders eindringlich. Das Innere der Kirche ist dagegen schlicht, was jedoch dem Wallfahrtsgeschehen durchaus angemessen ist.{{gallery_1}} Dennoch gibt es viel Sehenswertes - so zum Beispiel den goldenen Hochaltar mit dem Gnadenbild und der sogenannten Kaiserampel, die 1676 von Kaiser Leopold I. anlässlich seiner Eheschließung gestiftet wurde.Darüber hinaus beherbergt das Langhaus der Klosterkirche barocke Statuen und von Bergler signierte Gemälde, die Mariä Heimsuchung und die Beweinung Christi zeigen. Ebenso bemerkenswert ist auch die Ausstattung der alten Sakristei - ein spätmanieristischer Schrank und der Silberschatz, der aus Weihrauchfass, Wein- und Wassergefäß, Silberleuchter, Monstranz von 1628 und dem Lamberg-Kelch besteht.Kultur in der Kirche
Regelmäßig finden im Kloster und der Wallfahrtskirche Kirchenkonzerte mit Bläsergruppe und Kirchenchor statt. Ebenso können Besucher an Führungen teilnehmen und die Geschichte dieses Orts kennen lernen. Es empfiehlt sich hierbei, einen Termin zu vereinbaren.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsmuseum

Neukirchen b. Heiligen Blut, Bayerischer Wald

Das Wallfahrtsmuseum repräsentiert die beeindruckende Kultur des Bayerischen Walds. Es liefert allen Besuchern unvergessliche Inspirationen. Die Wallfahrten zur Madonna von Neukirchen beim Heiligen Blut gehören zu den bedeutendsten Marienwallfahrten im östlichen Bayern.Das Wallfahrtsmuseum
Das Museum wird seiner Grenznähe wegen auch von zahlreichen böhmischen Wallfahrern besucht. Im Jahr 1992 war in dem vormaligen Pflegeschloss am Marktplatz von Neukirchen ein Spezialmuseum mit den besten Exponaten aus dem Fundus der Wallfahrtskirche gestaltet worden. Die Ausstellung wurde 2006 als "Museum des Jahres" und im Jahr 2008 mit dem Kulturpreis des Bayerischen Waldvereins ausgezeichnet.Ein Rundgang durch das Haus nimmt mit verschiedenen Darstellungen der katholischen Volksfrömmigkeit. Dabei werden neben dem Verlauf einer Wallfahrt auch die Entwicklung des christlichen Wallfahrtswesens im Allgemeinen sowie das Wallfahrts- und Votivbrauchtum im Besonderen erläutert.Darüber hinaus dokumentiert die Ausstellung die historische Entwicklung der Neukirchener Wallfahrt sowie deren Einflüsse auf das Gewerbe am Ort. Dazu gehört neben dem Devotionalienhandel und dem Gastgewerbe auch die Herstellung von Wachswaren, Rosenkränzen und Schnitzereien.In einem separaten Ausstellungsbereich wird die Neukirchener Hinterglasmalerei präsentiert. Deren überregionale Reputation wird anhand zahlreicher Originale gewürdigt.Viele wechselnde Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen der renommierten Reihe "Kultur im Schloss" runden das Museumsangebot ab. Bis weit über die deutsch-böhmische Grenze hinaus gilt das Wallfahrtsmuseum als Kulturzentrum. Das Haus pflegt hervorragende Beziehungen zu Museen in der Tschechischen Republik, verbunden mit einem regen kulturellen Austausch.

Sehenswürdigkeiten

Märchen- und Gespensterschloss Lambach

Lam, Bayerischer Wald

Das Märchen- und Gespensterschloss Lambach liegt in Lam im Naturpark Oberbayerischer Wald. 1905 wurde die Jugendstilvilla für das kinderlose Ehepaar Willmann erbaut. Sie ist das letzte Herrenhaus einer Glashütte im Landkreis Cham. 1964 erhielt der Bischhöfliche Stuhl in Regensburg dieses Haus mit Grund und Boden als Schenkung.Lange Zeit unbewohnt, verfiel die Villa und sollte 1985 abgerissen werden. Doch zwei Jahre später konnte sie in Erbpacht übernommen, mit viel Eigeninitiative und großem finanziellen Aufwand durch zahlreiche öffentliche Einrichtungen saniert werden.Zauberhafte Märchenwelt auf allen Etagen
Die Köpfe und Hände der Märchenfiguren sind in eigener Arbeit aus Ton modelliert. Etwa 5000 Fliesen des sanitären Bereichs wurden eigenhändig mit Hexen, Einhörnern und vielen mehr bemalt. Die Darstellungen von Märchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen erstrecken sich mit liebevollen Details über alle Etagen und 20 Zimmer des Hauses.Von Juni bis September finden jeweils um 16 Uhr Märchenstunden statt. Die Aufführung der Puppenbühne beginnt im August um 16.30 Uhr. Zum Märchen- und Gespensterschloss Lambach gehören außerdem ein Brotzeitstüberl, eine Terrasse und ein Geschenkeladen. Hier werden Spiele für Groß und Klein, Holz- und Blechspielzeug, Kunsthandwerkliches für Haus und Garten, handbedruckte Leinentischwäsche, viele Geschenke und Mitbringsel angeboten.
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Natur

Tierfreigelände im Nationalpark Bayerischer Wald

Neuschönau, Bayerischer Wald

Tierisch wilde Eindrücke
Das Tierfreigelände des Nationalparks Bayerischer Wald in Neuschönau liegt zwischen Neu- und Altschönau und bietet dem Besucher einen einzigartigen und authentischen Einblick in die heimische Tierwelt. Wolf, Luchs, Wildschwein und Braunbär, im 250 Hektar großen Tierfreigelände trifft man Tiere, die bei einer Wanderung so gut wie nie zu sehen sind.40 Tierarten sind hier zu Hause
In den großzügigen Gehege-Zonen des Nationalparks leben rund 40 heimische Tierarten, die die Besucher hautnah erleben und beobachten können. Durch die weitläufigen Gehege erleben die Parkbesucher die Tiere, wie sie sich auch in der freien Natur verhalten. Das Tierfreigelände Neuschönau ist somit eine echte Besucherattraktion und lohnt sich zu jeder Jahreszeit.Auf Rundwegen in unterschiedlichen Längen und mit Abkürzungsmöglichkeiten können die Besucher die Tiere ihrer natürlichen Umgebung beobachten. Für den 7 km langen Rundweg sollte man ungefähr 3-4 Stunden einrechnen. Informative Schautafeln an den Gehegen erläutern darüber hinaus viel Wissenswertes über die Bewohner des Tierfreigeländes. Die Wege im Park sind sehr gut beschildert, rollstuhl- und kinderwagengeeignet. Auch an der Leine geführte Hunde können mitgenommen werden.Interessant für Schulklassen
Der Nationalpark bietet für Kindergärten und Schulklassen verschiedene abwechslungsreiche Programme an. Es werden beispielsweise Malkurse und Schatzsuchen veranstaltet und in den Wintermonaten Tierspuren bestimmt. Für Schulklassen gibt es Altersstufen gegliedert Programme, die spezielle Themen aufgreifen und anschaulich vermitteln.Der Besuch des Geländes lässt sich sehr gut mit dem Besuch des Besucherzentrum "Hans-Einsenmann-Haus" und des längsten Baumwipfelpfads der Welt kombinieren.
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Sehenswürdigkeiten

Kristallmuseum Viechtach

Viechtach, Bayerischer Wald

Das Kristallmuseum Viechtach öffnete im Jahr 1977 seine Pforten, um seine einzigartige Sammlung an Mineralien und Kristallen zu präsentieren. Das Museum liegt im Bayerischen Wald am Naturdenkmal Pfahl, das auch als "Teufelsmauer" bezeichnet wird. Hierbei handelt es sich um ein Quarzriff mit einer Länge von 150 km. Über 2 Rundwege kann man Wissenswertes über die Natur und Tierwelt am Pfahl erfahren. Vom Museum aus kann man eine Fackelwanderung unternehmen, um den Pfahl im Schein des Lichtes zu betrachten. Das Museum wird seit 1994 privat betrieben.Auf den Spuren der Steine
Jedes Jahr kann man an Wahlen im Museum teilnehmen, um den Stein des Jahres zu küren. Kristalle, heilende Steine und eine Vielzahl an Mineralien kann der Besucher hier betrachten. Im Kristallmuseum Viechtach lernt man einiges über die Kraft der Steine und auch über die Wirksamkeit von Kräutern. Über 2000 Mineralien sind im Museum ausgestellt, dazu gehören Steine aus Namibia, der Riesenbernstein, der über 50 cm lang ist und auch ein 200 kg schwerer Fensterquarz zählen zu den besonderen Ausstellungsstücken. Alle Besucher des Museum erhalten einen kostenlosen Glücksstein.Führungen durch das Kristallmuseum
{{gallery_1}} Besondere Führungen werden im Museum angeboten. Außerdem kann man auch an speziellen Vorträgen teilnehmen. Die Führung "Pfahlsage" bringt dem Besucher die Ausstellungsstücke näher und auch die Sage des Pfahl wird ergründet. Bei der Führung "Kerzenschein" können die Besucher die Mineralien und Kristalle von einer besonderen Sichtweise aus betrachten. Möchte man gerne ein Andenken mit nach Hause nehmen, wird man im Museumsshop fündig.
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Sehenswürdigkeiten

Freilichtmuseum Finsterau

Mauth-Finsterau, Bayerischer Wald

Finsterau liegt auf 1000 m im Bayerischen Wald. Der kleine Ort gehört zur Gemeinde Mauth, unweit der tschechischen Grenze. Fürstbischof Kardinal Johann Philipp Graf von Lamberg gründete die Gemeinde im Jahr 1699. Das Freilichtmuseum am nordwestlichen Ortsrand wurde 1980 eröffnet. Es ist kommunal getragen und wird wissenschaftlich geleitet.Sehenswerter Alltag der Bauern
{{gallery_1}} Das Freilichtmuseum Finsterau vereint originale Bauernhäuser und Höfe, eine Dorfschmiede und hölzerne Kapelle. Aus allen Teilen des Bayerischen Walds wurden die Gebäude hierher gebracht. Gezeigt werden Alltagsgegenstände und Werkzeuge aus dem mühsamen Leben der Bauern. Schafe, Kühe, Esel, Blumen und Obstbäume bereichern das Freilichtmuseum.Ein Großteil der Anlage ist barrierefrei zugänglich. Es finden wöchentliche Vorführungen zum früheren Handwerk, saisonale Veranstaltungen und wechselnde Ausstellungen statt. Schmackhafte Naturprodukte können in der Kräuterey erworben werden. Für Biker gibt es einen Unterstellplatz mit Imbiss und öffentlicher Toilette. Zum Museum gehören ein Verleih und eine Ladestation für E-Bikes. Wanderwege führen von hier aus bis in den Böhmischen Wald.Wie alles begann
Der Kapplhof aus dem Inneren des Bayerischen Walds wurde 1974 gekauft. Nach mehrfachem Umbau, Reparatur und Erweiterung wurde das Freilichtmuseum Finsterau mit dem sogenannten Waldlerhof eröffnet. Er besteht aus einem Wohn- und Stallhaus von 1816 sowie einem Getreidekasten mit einer Inschrift aus dem Jahr 1712. Schindeln bedecken das flachgeneigte Dach. Zum Hof gehören ein Hausgarten, Klohäuschen, ein steinerner Backofen und eine Hundehütte. Die Zufahrt säumen Apfelbäume.
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Sehenswürdigkeiten

Kloster Niederaltaich

Niederalteich, Bayerischer Wald

Das Kloster Niederaltaich liegt in einer Grünanlage am Ortsrand von Niederalteich, direkt am Aubach. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zur Donau und zum Ortskern. Zum Benediktinerkloster gehören der Klosterhof, der Benediktinerabtei, das Gymnasium St. Gotthard und weitere geistliche Einrichtungen.Geschichte des Klosters Niederaltaich
Die erste Ansiedlung fand durch die Mönche, mit Vorsitz des Heiligen Pirmin, der Abtei Reichenau im Jahr 741 statt. Andere Historiker gehen hingegen von einer Gründung aus dem Jahr 731 aus, die aber geschichtlich nicht einwandfrei belegt ist. Das Kloster nahm Einfluss auf die Bevölkerung Niederbayerns und beeinflusste gar das Leben der Tschechen. Insgesamt entstanden im ersten Jahrhundert seines Bestehens etwa 120 Siedlungen rund um das Kloster.Heute leben die Mönche der Benediktinerabtei in dem Kloster, das dem heiligen Mauritius und dem heiligen Nikolaus gewidmet ist. Das ökumenische Institut vereint die beiden christlichen Religionen der römischen wie byzantinischen Kirchen. Regelmäßig werden dazu parallele Messen in der Klosterkirche abgehalten.Barockkunst in der Klosterkirche
{{gallery_1}} Ursprünglich wurde die Klosterkirche St. Mauritius im gotischen Stil errichtet, jedoch gab es durch verschiedene Zerstörungen die Notwendigkeit eines Wiederaufbaus. Die Innenhalle wurde danach im Stil des Barocks gefertigt. Die Orgel stammt aus dem Jahr 1985 von Georg Jann.Die Klosterkirche kann zu den jeweiligen Messen und Öffnungszeiten besichtigt werden. Des Weiteren bietet die Abtei regelmäßige Gastteilnahmen an, um das Leben als Mönch kennenzulernen. Das Programm wird durch ökumenische Kurse erweitert. Im Restaurant "Klosterhof" bittet die Abtei zur Einkehr, außerdem stehen den Besuchern des Klosterladens die Likörkellerei und verschiedene Bereiche der Handwerkskunst offen.
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Natur

Kleiner Arbersee

Lohberg, Bayerischer Wald

Der Kleine Arbersee liegt an der westlichen Seite des Großen Arbers im Bayerischen Wald, rund 5 km südlich von der Gemeinde Lohberg. Der auf 919 Metern Höhe gelegene See ist von Wald und Mooren umgeben und gehört seit 1959 zu einem insgesamt 307,5 Hektar großen Naturschutzgebiet. Entstanden ist der See während der Eiszeit, als sich das Wasser beim Abschmelzen des Arberseegletschers in dessen Aushöhlung sammelte.Naturphänomen der "schwimmenden Inseln"
Als Besonderheit gelten die sogenannten "schwimmenden Inseln" des Kleinen Arbersees. Sie bildeten sich, nachdem der See Ende des 19. Jahrhunderts zur Flößerei aufgestaut wurde. Dabei lösten sich die verwurzelten, aber sehr leichten Moorfilze vom Rand des Sees und schwammen als Schwingrasen ohne feste Verankerung auf dem See. Mittlerweile gibt es nur noch drei dieser "schwimmenden Inseln", die bereits eine Stärke von 1,3 bis 3,5 Meter angenommen haben und von denen eine auch weiterhin ihre Lage verändert. Bewachsen sind die Inseln mit typischen Moorpflanzen wie Moosbeere, Sonnentau oder Wollgras.Rundwanderweg um den Kleinen Arbersee
Der Kleine Arbersee kann nur zu Fuß, aber nicht direkt mit dem Auto, erreicht werden. Möglichkeiten sind hierzu der Wanderparkplatz „Reißbrücke“ (Zufahrt über Lohberg / Ortsteil Sommerau) oder der Wanderparkplatz beim Berghotel Mooshütte.In den Sommermonaten (ca. Ostern – Allerheiligen) verkehrt mehrmals täglich die „Kleine Arberseebahn“ zwischen Lohberg und dem Kl. Arbersee.Erkunden lässt sich der See am besten über den ca. 1,5 Kilometer langen Rundwanderweg. Er führt entlang der steil aufragenden Felswände, die den See umgeben. 
Eine Umrundung dauert ca. 45 Minuten und kann für eine Rast am Westufer im Gasthaus "Seehäusel" unterbrochen werden.Der Rundweg ist nicht durchgehend für Kinderwagen oder Rollstühle geeignet, da sich im Bereich der Seewand einige Stufen und sowie ein wurzeliger Wegabschnitt befinden.Im Naturschutzgebiet ist das Baden, Bootfahren oder Betreten der Inseln verboten, außerdem müssen Hunde angeleint werden. Im Gegenzug haben sich in der naturbelassenen Umgebung Biber und Fischotter wieder angesiedelt.
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Radsport

Bikepark Geisskopf

Bischofsmais, Bayerischer Wald

In Bischofsmais aktiv unterwegs
Besonders MTB-Fahrer kommen mit ihren Bikes in Bischofsmais voll auf ihre Kosten. Der Bikepark am Geisskopf ist einer der ersten in Europa und hat einiges zu bieten. In der Saison von Ostern bis November können sich Anfänger wie Fortgeschrittene hier austoben. Zum Bikepark gelangt man mit der Geisskopfbahn. Für die Fahrt können spezielle Bike-Tickets gelöst werden, mit denen man direkt freien Eintritt zum Bikepark erhält.Schon Kinder können hier auf einem Parcours ihr Können testen. Wer zum ersten Mal einen MTB-Parcours ausprobiert, nimmt den Flow Country Trail - er macht einfach Spaß, ohne gefährlich zu werden.Fortgeschrittene und Mutige können sich durch 10 verschiedene Parcours fahren - je nach Schwierigkeit ist einiges an Erfahrung gefragt. Selbst Profis wird es bei den Strecken wie "Evil Eye 2.0 You Go First" nicht langweilig. Die Strecken sind alle getestet, werden regelmäßig gewartet und wenn das Wetter mal nicht mitmacht, werden sie gesperrt. Auf der Website des Bikepark Geisskopf werden die aktuellen Öffnungszeiten bekannt gegeben.Lernen mit Spaß
Im MTB Zone Bikepark in Bischofsmais werden Begeisterte aller Altersgruppen für den Fahrspaß geschult. Verschiedene Kurse für Kinder oder ganze Familien machen allen Spaß und hinterher können die verschiedenen Parcours gut bewältigt werden. Und wer noch kein eigenes Mountainbike hat: Kein Problem! Im Fahrrad-Verleih können unterschiedliche Räder für verschiedene Ansprüche gemietet werden.
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Sehenswürdigkeiten

Herz-Jesu-Kirche Ludwigsthal

Lindberg, Bayerischer Wald

Die Herz-Jesu-Kirche liegt in der Gemeinde Lindberg, nördlich von Zwiesel im Bayerischen Wald. Die Pfarrkirche ist ein interessantes Ausflugsziel für Kunst- und Kircheninteressierte. Durch ihre neuromanische Silhouette mit den typischen Rundbögen sowie die teils unkonventionellen, thematisch zusammenhängenden Motive ihrer Kirchenmalerei erlangte sie überregionale Bekanntheit.Herz-Jesu im Jugendstil
Ende des 19. Jahrhunderts erschuf Johann Baptist Schott, ein Baumeister, den man heute Stararchitekt nennen würde, den byzantinisch-urkirchlich inspirierten Kirchenbau. Der Maler Hofstötter aus München wurde beauftragt, die Herz-Jesu-Kirche auszumalen: Großflächig, nach einer Abfolge, die Pfarrer Johann Baptist Wolfgruber niederschrieb. Jedes der vielen hundert Details der Bilderwelt hatte seinen Platz im theologischen Zusammenhang der Herz-Jesu-Verehrung.Franz Hofstötter ging bei der jahrelangen Ausführung immer mehr dazu über, die biblischen Motive nicht nur im damals üblichen Stil des Historismus zu malen. Er verwendete auch die üppigen Formen und natürlich wirkenden Ornamente des Jugendstils, die seine berühmten Vasen zierten. Die damaligen Oberen der Diözese Passau waren empört. Die heutige Attraktion führte zu einem handfesten Kirchenskandal. Aber der bayerische Regent Prinz Luitpold hielt schützend seine Hand über die jungen Urheber, den Pfarrer und den Jugendstilmaler.Akribische Sanierung des Gotteshauses
Wegen Wasserschäden und Alterungsprozessen wurde ab 2013 aufwendig damit begonnen, den prachtvollen Originalzustand der Herz-Jesu Kirche wiederherzustellen. Der Kirchenbau, dessen riesige Wandmalereien die Heilsbotschaft Gottes verkünden, kann während der Renovierung besucht werden. Spezialisten restaurieren die von Hofstötter bemalten Flächen, die zu einigen der größten in Secco-Technik erstellten Gemälde Bayerns gezählt werden. Hierbei werden die Farben auf trockenen Grund aufgetragen und bleiben zeitlebens empfindlich gegen niedrige Temperaturen und Verwischen.Der üppig mit schillerndem Glas verzierte Hochaltar sowie der imposante Leuchter, der die zwölf Türme Jerusalems symbolisiert, sind neben der Kirchenmalerei ebenfalls sehenswert. Bei einem Besuch in der Herz-Jesu-Kirche erleben Gläubige und interessierte Atheisten die Faszination der spirituellen Herz-Jesu-Verehrung.
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Sehenswürdigkeiten

Waldmuseum Zwiesel

Zwiesel, Bayerischer Wald

Wer Zwiesel besucht, sollte unbedingt auch dem Waldmuseum des Luftkurorts einen Besuch abstatten. Schließlich ist die Region an der Gabelung von Großem und Kleinem Regen auch und gerade durch ihre Wälder und die Forstwirtschaft geprägt worden.Zu Gast im Reich der Wälder und Flüsse
"Fein Glas und gutes Holz, das sind Zwiesels Stolz", heißt es daher nicht umsonst in einer Redensart. Eine Region, die vor allem für Familien und Wanderfreunde ein Traum ist. Doch auch Brauchtum und Kultur Niederbayerns können hier hautnah erlebt werden. Etwa im Waldmuseum Zwiesel, auf das die Gemeinde sehr stolz ist.Das ist in der Ehemaligen Mädchenschule untergebracht und ein Botschafter für die Region und ihre Kunstfertigkeit. Denn im Waldmuseum Zwiesel dreht sich auf rund 1.200 m² alles rund um Heimat, Wald und Glasmanufaktur.Glasstadt Zwiesel
Dabei machen auch Sonderausstellungen für die "Glasstadt" mobil. Freilich nehmen, neben dem Glas, auch der Wald samt seinen Bewohnern im Museum einen wichtigen Raum ein. Daher gibt es im Waldmuseum Zwiesel auch eine Abteilung, die den Lebensraum Waldrand samt seinen Hecken und Wiesen, wie sie die Urlauber erleben, erklärt.Ein Urwalddiorama lässt zudem die Majestät alter Bäume erahnen. Schließlich ist der Bayerische Wald ein wichtiges Naturdenkmal in Deutschland und war bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts hinein ein echter Urwald und teils auch eine unwirtliche Wildnis.Naturfreunde und biologisch interessierte Personen kommen daher im Waldmuseum Zwiesel voll auf ihre Kosten. Doch auch dem Glauben, der im böhmisch-bayerischen Grenzgebiet stets sehr präsent war, wird im Museum gehuldigt. Das zeigt nämlich auch traditionelle Votivgaben, so dass für jeden Geschmack interessante Exponate dabei sein.
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Sport & Freizeit

Churpfalzpark Loifling

Cham, Bayerischer Wald

Der Ort Loifling liegt in der Gemeinde Cham. Ein empfehlenswertes Ausflugsziel ist der Churpfalzpark Loifling mit seinen zahlreichen Attraktionen, der zwei Parks auf einem Gelände verbindet.Erlebnisreiche Fahrgeschäfte für Familien und Kinder
Im Erlebnispark gibt es spannende Spieleinrichtungen, actionreiche Fahrgeschäfte und ein traditionelles Pferdekarussell. All dies stößt bei Kindern bestimmt auf große Begeisterung. Des Weiteren gibt es eine rasante Funrutsche, einen Feuer speienden Drache und weitere Attraktionen. Im Churpfalzpark finden außerdem wechselnde Veranstaltungen in der Saison statt, die zusätzlich für Spaß und Freude bei Jung und Alt sorgen.Farbenprächtige Themenbereiche in der Gartenanlage
{{gallery_1}} Kilometerlange gepflegte Spazierwege im Churpfalzpark führen zu facettenreichen Blumenbeeten, die nach Themenbereichen gepflanzt wurden. Zahlreiche Sitzgelegenheiten, teilweise unter Schatten spendenden Bäumen, laden zum Ausruhen oder zu einem Picknick ein. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer kleinen Bummelbahn zunächst einen Überblick, über das weitläufige Gelände zu verschaffen.Beeindruckend sind die wunderschön anzusehenden und duftenden Rosen in dem gleichnamigen Garten mit Rosarium. Die weitreichende Farbpalette der Dahlien ist eine pure Augenweide. Weiter gibt es beispielsweise einen englischen, mexikanischen und toskanischen Garten, in denen die Besucher typische Pflanzen dieser Länder oder Gebiete bewundern können. Dieser paradiesisch anmutende Park begeistert nicht nur Gartenfreunde. Deshalb verwundert die Prämierung des Churpfalzparks 2009 als schönster Blumen- und Erlebnispark Bayerns nicht.
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Sehenswürdigkeiten

Wallfahrtsstätte Sankt Hermann

Bischofsmais, Bayerischer Wald

Die Heiligtümer von Bischofsmais
Glauben und Religion haben im Grenzgebiet zwischen Bayern und Böhmen stets eine wichtige Rolle gespielt. Kein Wunder also, dass die Region reich an Wallfahrtsorten, Kapellen und sakraler Kunst ist.Einsiedler willkommen!
Tatsächlich zog die Region mit ihrer bodenständigen Bevölkerung und ihrer Abgeschiedenheit Büßer und Einsiedler an. Zeugnisse davon finden sich heute zum Beispiel in Bischofsmais im niederbayerischen Landkreis Regen.Die Region um den staatlich anerkannten Erholungsort wurde einst im Auftrag des Bischofs von Passau gerodet und urbar gemacht. Schließlich war der Bayerische Wald in seiner Urform eine undurchdringliche Wildnis. Insofern verbindet Bischofsmais von Anfang an eine enge Beziehung zu Klerus, Glaube und Kirche.Pilgern nach Sankt Hermann?
Ein wichtiger Wallfahrtsort für Einheimische wie auch gläubige Besucher liegt dabei in einem Ortsteil von Bischofsmais. Dabei geht Sankt Hermann jedoch auf einen Laienprediger zurück, der hier einen Ort zur Einkehr und für sein Glaubensbekenntnis gesucht hat: Anno domini 1322 begann nämlich der Einsiedler und Laien"mönch" Hermann, der ursprünglich aus Heidelberg stammte, knapp eine Viertelstunde Wegstrecke von Bodenmais entfernt seine Klause und Zelle zu errichten. Er verfügte über die Gabe der Weissagung und wurde oft von Hilfesuchenden um Rat gefragt.Damit, und mit der Kapelle, sollte vor allem dem heiligen Hermann Josef, der von 1150 bis 1241 gelebt hatte, ein Denkmal gesetzt werden. Beide, der Heilige wie auch sein Namenspatron, verehrten insbesondere die Jungfrau Maria, und bis heute gelten Kapelle und Klause als beliebtes Wallfahrts- und Andachtsziel.Im Bannkreis der drei Heiligtümer
Heute finden sich auf dem Areal, neben der eigentlichen Einsiedeleikapelle, die ursprünglich als Holzkonstruktion errichtet wurde, auch eine Brunnenkapelle und die Wallfahrtskirche St. Bartholomäus. Denn die beiden kleinen Kapellen konnten die Scharen der Pilger zur Wallfahrtsstätte Sankt Hermann von Bischofsmais schon bald nicht mehr aufnehmen.Hier, in der heutigen Hauptkirche, zeigt der Hochaltar nach wie vor den frommen Einsiedler Hermann in Anbetung der Gottesmutter. Dessen eigene Verehrung hat eine lange Tradition und begann bereits im Dreißigjährigen Krieg. Auch vom Wasser der Hermannsquelle versprechen sich viele Pilger bis heute Gnade, Erleuchtung und/oder Heilung.
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Sehenswürdigkeiten

St. Johannes Baptist

Rinchnach, Bayerischer Wald

Sie ist die einzige Kuppelkirche im Bayerischen Wald und gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern in der Region: Die ehemalige Klosterkirche und heutige Pfarrkirche von Rinchnach ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht und gilt mit ihrer herrlichen Barock-Ausstattung als eine der schönsten Kirchen Bayerns überhaupt.Geschichte des Klosters und der Klosterkirche
Als erste Ansiedelung im mittleren Bayerischen Wald wurde das Kloster im Jahr 1011 durch den Heiligen Gunther, einen Mönch vom Benediktinerkloster Niederaltaich, gegründet. Von hier aus begann die wirtschaftliche Erschließung der gesamten Region. Im Laufe seiner bewegten Geschichte mehrfach niedergebrannt und wieder aufgebaut, wurde das Kloster 1803 im Verlauf der Säkularisation Bayerns schließlich aufgelöst und der zugehörige Grundbesitz versteigert.Die 1438 eingeweihte Kirche wurde zwischen 1727 und 1732 im Auftrag des Mutter-Klosters Niederaltaich durch den Barockbaumeister Johann Michael Fischer zu dem einzigartigen Bauwerk umgestaltet, das noch heute als Pfarrkirche von Rinchnach dient.Ausstattung der Barockkirche St. Johannes Baptist
{{gallery_1}} In dem oval geformten Innenraum der Kirche trennt ein prachtvolles schmiedeeisernes Gitter Langhaus und Chor. An dem um 1770 von Benjamin Schreidter gestalteten Hochaltar stellt ein Gemälde die Taufe Christi dar, die Decken-Fresken zeigen Parallelen auf zwischen dem Leben des Klostergründers Gunther und dem des Heiligen Johannes. Von außen ist vor allem der 1721 erbaute Kirchturm mit seiner markanten Laterne interessant.Kirchenführungen
Bei den regelmäßig stattfindenden Führungen durch die einstige Klosteranlage werden neben der Kirche auch die Seitenkapelle mit ihrer einmaligen Muschelwerksverzierung, der mittelalterliche Kreuzgang, der alte Pfarrsaal sowie der ehemalige Brauereikeller des Klosters vorgestellt.
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Natur

Dreiburgenland

Thurmansbang, Bayerischer Wald

Das Dreiburgenland liegt im südlichen Teil des Bayerischen Walds und verdankt seinen Namen den drei Burgen Fürstenstein (auch Schloss Fürstenstein genannt), Englburg und Saldenburg.Schloss Fürstenstein
Das Schloss Fürstenstein in der gleichnamigen Gemeinde steht auf einem 578 m hohen Felsen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahr 1366. Zwischenzeitlich wurde es als Gastwirtschaft und als Knabenschule mit Internat genutzt. Mittlerweile ist die Schule geschlossen und einzelne Veranstaltungen wie der jährliche Europa-Gipfel fanden hier bis zum Jahre 2014 statt. Besichtigt werden kann Schloss Fürstenburg nur von außen.Englburg
{{gallery_1}} Die Englburg gehört zur Gemeinde Tittling, ca. 25 km nördlich von Passau. Sie ist schon von weitem gut sichtbar, da sie auf einem Bergrücken steht. Die Höhenburg wurde bereits im 11. Jahrhundert erbaut. Im Zweiten Weltkrieg war sie ein Lazarett, danach bis zum Jahre 1950 ein Lungensanatorium. Auch die Englburg ist nur von außen zu besichtigen. Rund um die Englburg führen zahlreiche Wanderwege, u.a. auch zum Dreiburgensee.Saldenburg
Saldenburg / © Konrad Lackerbeck, Wikimedia CommonsDie Gipfelburg Saldenburg liegt weithin sichtbar über der Ortschaft Saldenburg. Mittlerweile ist die Saldenburg eine Jugendherberge. Sie hat nicht nur einen fünfstöckigen Wohnturm, sondern man sieht hier auch die Reste der Ringmauer und eine Holzbrücke, die über den Burggraben führt. Im ehemaligen Rittersaal ist heute der Speisesaal untergebracht. Führungen finden nur am Wochenende vor dem ersten Advent statt im Rahmen der jährlichen Burgweihnacht.Der Dreiburgensee
{{gallery_3}} Der Dreiburgensee verdankt seinen Namen dem Landstrich Dreiburgenland im Bayerischen Wald. Er liegt ca. 2,5 km nordwestlich von Tittling, wo auch die Englburg steht. Der aufgestaute See ist 8,3 Hektar groß und hat eine maximale Tiefe von 4,20 m.Rund um den See verläuft ein beliebter Rundwanderweg, an dem es auch zwei Spielplätze und einen Barfußweg gibt. Im Sommer ist der Dreiburgensee ein beliebtes Ausflugsziel für Sonnenanbeter und Badegäste. Hier gibt es auch einen Bootsverleih, an dem man sich u.a. Tretboote ausleihen kann.Museumsdorf Bayerischer Wald
Museumsdorf Bayerischer Wald / © W.J. Pilsak, Wikimedia CommonsAm Südwestufer des Dreiburgensees liegt das "Museumsdorf Bayerischer Wald". Es hat eine Fläche von 25 Hektar, beherbergt über 150 Gebäude aus der Zeit zwischen 1580 und 1850 und ist eines der größten Freilichtmuseen Europas.Im Museumsdorf können die Besucher Bauernhäuser, Kapellen, Werkstätten, Mühlen und die älteste Dorfschule Deutschlands besichtigen. Außerdem gibt es über 60.000 Exponate des volkskundlichen Lebens anzuschauen, u.a. Bauernmöbel, Hausrat, Schmuck oder Glasarbeiten. Mehrmals im Jahr findet hier auch ein großer Bauernmarkt statt, in dem es nicht nur zahlreiche Verkaufsstände, sondern auch viele Vorführungen alter Handwerkskunst und Bräuche gibt.
Kontakt zur Ferienregion

Tourismusbüro Arnbruck
Gemeidezentrum 1
93471 Arnbruck
Deutschland
Tel.: +49 9945 941016