Spiegelau, Deutschland

Liegt auf:759 m

Einwohner:4100

Wetter für Spiegelau, heute (25.06.2024)
Prognose: Die Sonne scheint den ganzen Tag, Wolken sind kaum zu sehen
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Spiegelau im Bayerischen Wald

Die ungefähr 4.000 Einwohner starke Gemeinde Spiegelau liegt als staatlich anerkannter Erholungsort am östlichen Rand des Nationalparks Bayerischer Wald. Dabei reicht das Gemeindegebiet fast bis an die tschechische Grenze und befindet sich etwa 50 km nördlich von Passau.

Die Geschichte des Orts, der aus einer in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Klingenbrunn vorhandenen Ansiedlung um eine Glashütte entstanden ist, ist eng mit der Holz- und Glasindustrie dieser Region verbunden. Im 19. und 20. Jahrhundert erreichten diese Produktionszweige ihre Blütezeit, wobei das zu Oberkreuzberg und später zu Klingenbrunn gehörende Spiegelau rasch wuchs und an wirtschaftlicher Bedeutung gewann. Im Jahr 1959 erhielt die Gemeinde schließlich den Namen Spiegelau, während Klingenbrunn und Oberkreuzberg zu Ortsteilen der Gemeinde wurden.

Ortsbild

Das Erscheinungsbild von Spiegelau wird bestimmt von einigen kleineren Hotels, Apartmenthäusern, der Nationalpark-Informationsstelle sowie von vier Kirchen. Am auffälligsten zeigt sich zweifellos die 1927 errichtete, an eine alte Wehrkirche erinnernde Pfarrkirche im Ortsteil Klingenbrunn. Als älteste gilt die im 15. Jahrhundert erbaute und später im Barockstil eingerichtete kleine Kirche in Oberkreuzberg.

Die Nationalpark-Informationsstelle präsentiert eine kleine Ausstellung über die Ortsgeschichte von Spiegelau. Eingestellt wurde im Jahr 2008 die Produktion von Glaserzeugnissen in Spiegelaus Kristallglasfabrik. Die unter der Bezeichnung "Spiegelauer Glas" weiter angebotenen Erzeugnisse werden heute an anderen Standorten produziert.

Spiegelau als Erholungsort

Der Tourismus spielt heute in Spiegelau eine führende Rolle. Immerhin befindet sich mit dem Großen Rachel der mit 1.453 Metern zweithöchste Berg des Bayerischen Walds am nördlichen Rand des Gemeindegebiets. Leider sind große Bereiches seines Waldbestands vom Borkenkäfer zerstört, sodass heute der unterhalb des Gipfels liegende Rachelsee und die zu genießende Aussicht von seinem Gipfel zu den Höhepunkten seiner Besteigung gehören. Am Waldschmidthaus bietet sich die Gelegenheit zur Einkehr.

Ein Erlebnis der besonderen Art verspricht die Teilnahme an einer geführten Wanderung durch die romantische Steinklamm. Weitere beliebte Ausflugsziele in der näheren Umgebung sind der im Naturparkzentrum Lusen zu einer Wanderung ganz ungewohnter Art einladende Baumwipfelpfad und der in Richtung Deggendorf in Lalling befindliche Feng Shui-Kurpark. Letzterer lädt dazu ein, auf einem 3,5 km langen Rundweg Kraft und Energie zu schöpfen, sich an den Pflanzen im Chinesischen Garten zu erfreuen oder eine erfrischendes Bad in seinem Kursee zu nehmen.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps in Spiegelau

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Natur

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Nationalpark Bayerischer Wald

Bayerischer Wald, Bayern

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Tierfreigelände im Nationalpark Bayerischer Wald

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Großer Arber

Bayerischer Wald, Bayern

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Großer Arbersee

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Burgruine Runding

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Naturschutzgebiet Höllbachgspreng

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Neue Residenz

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Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

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Steinwelten

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Veste Oberhaus

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Kloster Walderbach

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Waldmuseum Zwiesel

Bayerischer Wald, Bayern

Angebote Spiegelau

Kontakt zur Ferienregion

Touristinformation Spiegelau
Konrad-Wilsdorf-Straße 1
94518 Spiegelau
Deutschland
Tel.: +49 8553 960017

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Sehenswürdigkeiten

Handwerksmuseum Deggendorf

Deggendorf, Bayerischer Wald

Das Handwerksmuseum Deggendorf ist das einzige Handwerksmuseum in Niederbayern. Die niederbayerische Hochschulstadt Deggendorf liegt im Donautal und hat knapp 32.000 Einwohner. Das Museum der Stadt Deggendorf wurde im Jahr 1991 im neuen Baustil eröffnet und liegt gegenüber des Städtischen Museums.Die Kulturgeschichte des niederbayerischen Handwerks
Mit dem Bau dieses Museums will die Stadt Deggendorf von den Anfängen des Handwerks im 8. Jahrhundert v. Chr. im antiken Griechenland bis in die heutige Zeit erinnern. Das Handwerksmuseum liegt mitten im Stadtzentrum und ist vom Stadtplatz aus bequem zu Fuß zu erreichen. In nächster Nähe befinden sich auch zahlreiche Parkmöglichkeiten. Im Handwerksmuseum Deggendorf werden Maschinen, Werkzeuge und die Arbeitsweisen des traditionellen sowie modernen Handwerks gezeigt. Ständig wechselnde Sonderausstellungen zur Kulturgeschichte bieten immer wieder neue Facetten im alten und modernen Handwerk.Die Vielfältigkeit im Handwerksmuseum
Im Handwerksmuseum Deggendorf sind acht Abteilungen untergebracht, die einen Überblick über die niederbayerische Handwerkskultur geben. Unbedingt anschauen sollte man sich die erste Abteilung, die sich mit der Handwerksgeschichte am Beispiel des Druckerhandwerks beschäftigt. Die weiteren Abteilungen zeigen unter anderem eine Museumsdruckerei, die Lebensläufe von Handwerkern, die Frau im Handwerk, das Holzhandwerk, Handwerk am Wasser, am Beispiel der Gerber sowie das Handwerk im Industriezeitalter.Sehr interessant ist aber auch das Museumskino mit seinen Filmen rund um die Handwerksgeschichte. Wer nach diesem interessanten Rundgang noch eine Weile im Museum verbleiben möchte, kann im Museums-Café Platz nehmen und die angebotenen Köstlichkeiten genießen. Wichtig zu wissen ist auch, dass das Handwerksmuseum Deggendorf barrierefrei konstruiert wurde.
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Sehenswürdigkeiten

Stadttheater Passau

Passau, Bayerischer Wald

Das 1645 ursprünglich als Ballhaus im Auftrag von Fürstbischof Leopold Wilhelm von Österreich errichtete Theater liegt in der Nähe des Stephansdom am Innufer. Erst 1774 wurde das Ballhaus auf Betreiben von Fürstbischof Leopold Ernst Kardinal Graf von Firmian zu einem nur den höchsten Gesellschaftsschichten vorbehaltenes Hofkomödien- und Hofopernhaus.{{gallery_1}} Nach mehreren Zu- und Umbauten erhielt das Haus 1966 sein jetziges Aussehen, die letzte Renovierung datiert von 1991. Das Hochwasser 2013 setzte dem Bau ebenso zu, die Schäden konnten aber rasch behoben werden.Bemerkenswert sind die Malereien an den Brüstungen und Galerien. Sie wurden von Franz Petzka geschaffen und zeigen neben Naturszenen auch Symbole für verschiedene Musikrichtungen.Ein Blick hinter die Kulissen
In dem im frühklassizistischem Stil erbauten Theater finden 350 Zuschauer Platz. Das aktuelle Programm stellt eine Mischung aus Oper, Operette, Musical, Konzerten und Schauspielen dar. Interessierte können an der Theaterführung teilnehmen, die unter dem Motto "Ein Blick hinter die Kulissen" steht. Die Führung dauert 60 bis 90 Minuten.Bummelt man als Besucher am Theater vorbei, so sollte man sich die weiteren Sehenswürdigkeiten in der Nähe nicht entgehen lassen. Hier befinden sich z.B. Dom St. Stephan mit der weltweit größten Domorgel, die Neue Residenz und das Alte Rathaus.
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Sport & Freizeit

Churpfalzpark Loifling

Cham, Bayerischer Wald

Der Ort Loifling liegt in der Gemeinde Cham. Ein empfehlenswertes Ausflugsziel ist der Churpfalzpark Loifling mit seinen zahlreichen Attraktionen, der zwei Parks auf einem Gelände verbindet.Erlebnisreiche Fahrgeschäfte für Familien und Kinder
Im Erlebnispark gibt es spannende Spieleinrichtungen, actionreiche Fahrgeschäfte und ein traditionelles Pferdekarussell. All dies stößt bei Kindern bestimmt auf große Begeisterung. Des Weiteren gibt es eine rasante Funrutsche, einen Feuer speienden Drache und weitere Attraktionen. Im Churpfalzpark finden außerdem wechselnde Veranstaltungen in der Saison statt, die zusätzlich für Spaß und Freude bei Jung und Alt sorgen.Farbenprächtige Themenbereiche in der Gartenanlage
{{gallery_1}} Kilometerlange gepflegte Spazierwege im Churpfalzpark führen zu facettenreichen Blumenbeeten, die nach Themenbereichen gepflanzt wurden. Zahlreiche Sitzgelegenheiten, teilweise unter Schatten spendenden Bäumen, laden zum Ausruhen oder zu einem Picknick ein. Es besteht auch die Möglichkeit, mit einer kleinen Bummelbahn zunächst einen Überblick, über das weitläufige Gelände zu verschaffen.Beeindruckend sind die wunderschön anzusehenden und duftenden Rosen in dem gleichnamigen Garten mit Rosarium. Die weitreichende Farbpalette der Dahlien ist eine pure Augenweide. Weiter gibt es beispielsweise einen englischen, mexikanischen und toskanischen Garten, in denen die Besucher typische Pflanzen dieser Länder oder Gebiete bewundern können. Dieser paradiesisch anmutende Park begeistert nicht nur Gartenfreunde. Deshalb verwundert die Prämierung des Churpfalzparks 2009 als schönster Blumen- und Erlebnispark Bayerns nicht.
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Sehenswürdigkeiten

Burgruine Altnußberg

Viechtach, Bayerischer Wald

Die Burgruine Altnußberg liegt am nordwestlichen Rand von Geiersthal in der Nähe von Viechtach. Die Spornburg gilt als größte mittelalterliche Wehranlage des Bayerischen Walds. Sie thront auf einem steil abfallenden Bergsporn, auf dem Schlossberg, etwa 150 Meter über dem Ort. Die Ruinenanlage, das Burgmuseum und der mächtige Bergfried sind beliebte Ausflugsziele.Im 12. Jahrhundert begründet, dann ständig erweitert
Die Grafen von Bogen erbauten die mächtige Burganlage für ihre Verwalter in Nußberg, das vor dem Errichten der Festung noch Nußbach genannt wurde. Im ausgehenden Mittelalter war Hans von Degenberg Besitzer der Burg. Der freiheitsliebende Ritter wurde Sprecher der ostbayerischen Edelleute, die im Böcklerkrieg 1468/1469 gegen den bayerischen Erzherzog revoltierten.Nach dem herzoglichen Sieg wurde Altnußberg geschleift. Während der folgenden 500 Jahre überwucherten Gebüsch und Wald die imposante, damals fast vergessene, Ruinenanlage. Ende des 20. Jahrhunderts erfolgten vermehrt archäologische Ausgrabungen, die umsichtige Restaurierung sowie die Eröffnung der Burgruine für Touristen und Einheimische.Panoramablick, mittelalterliche Kultur und rustikale Einkehr
Zwischen den mächtigen Steinblöcken im ehemaligen Burghof wandeln die Gäste auf den Spuren des Mittelalters. Die Burgführerinnen oder Audioguide-Geräte erläutern den Gästen die spannende Geschichte und die baulichen Merkmale der Burg. Im Hauptturm, dem Bergfried von Altnußbach, gelangen die Besucher auf die Aussichtsplattform. Sie blicken von hier aus, wie die früheren Burgherren, auf Geiersthal und weit ins Tal des Schwarzen Regens hinein.Im Burgmuseum direkt neben der Ruine können historische Waffen, eine Ritterrüstung, Münzen, Krüge und Werkzeug sowie mittelalterliches Spielzeug bestaunt werden. Viele Fundstücke wurden bei Ausgrabungen zwischen den Mauern der Ruine gefunden.Zu Füßen der Burgruine Altnußberg liegt die in Natursteinbauweise errichtete Burgschänke. Sie lädt mit regionalen Gerichten, frischen Forellen und hausgemachten Torten zu einer Rast in "Ritter-Atmosphäre" ein.
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Sehenswürdigkeiten

Josefikapelle

Roding, Bayerischer Wald

Die römisch-katholische Josefikapelle Roding im Stadtzentrum gehört zur Pfarrei St. Pankratius. Sie zählt zu den ältesten Sakralbauten Bayerns. Einst als Beinhaus genutzt, wurde sie in Zusammenhang mit der angebauten Annakapelle als "Karner" bekannt.Zwei interessante Innenräume
Die auch als "Runde Kapelle" bezeichnete Josefikapelle Roding ist an die Annakapelle angebaut. Das Obergeschoss ist lediglich durch die Annakapelle am Kirchplatz zu betreten. Der Eingang zum Untergeschoss ist vom Paradeplatz aus möglich. Hier ist eine Kriegsgedenkstätte untergebracht.Die Josefikapelle Roding gehörte ursprünglich zur Rodinger Urkirche St. Gallus. Diese soll bereits im 7. oder 8. Jahrhundert gestanden haben. Das teilweise unter dem Bodenniveau liegende Kapellenuntergeschoss stammt aus dem 8. oder 9. Jahrhundert, es soll Taufkapelle gewesen sein.Das zweite Geschoss wurde wahrscheinlich erst im 13. Jahrhundert gebaut. Im 17. und 18. Jahrhundert bekam die Josefikapelle Roding ein barockes Aussehen, 1769 wurde der Dachreiter mit Zwiebelhaube aufgesetzt. Am Kirchplatz vor der Kapelle steht die moderne Statue des heiligen Pankratius von Anton Rückel.Eindrucksvolle Fresken
Die erst 1950 im Obergeschoss entdeckten romanischen und frühgotischen Fresken wurden wahrscheinlich im Zuge der Reformation mit Kalkfarbe überpinselt. Damals war man gegen zu viele Abbilder der Heiligen. Heute jedoch ist es möglich, die zahlreichen Fresken zu studieren. Sie zeigen unter anderem die Taufe Jesu durch Johannes und die Martyrien der Apostel Andreas, Jakobus, Johannes und Bartholomäus. Weitere Fresken präsentieren die Heiligen Gallus, Pankratius, Johannes, Margarete und Katharina. Petrus und Andreas sind als Fischer dargestellt, der Heilige Georg mit dem Drachen und Johannes der Täufer noch einmal bei seiner Enthauptung.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Deggendorf, Bayerischer Wald

Im ältesten Siedlungskern der Stadt Deggendorf gelegen und auf den Fundamenten dreier aufeinander folgender Kirchenbauten errichtet, überragt die Kirche Mariä Himmelfahrt majestätisch ihre Umgebung.Zur Baugeschichte
Nach Beendigung des Dreißigjährigen Kriegs begannen die Deggendorfer 1618 mit dem Bau der jetzigen Kirche. 1654 wurde dann der Münchner Baumeister Constantin Pader vom Kurbayerisch-Geistlichen Rat in München mit dem Bau des Langhauses unter Einbeziehung des großen spätgotischen Chors beauftragt. 1658 - nach nur knapp vier Jahren Bauzeit - wurde das Gotteshaus durch Franz Denich, den Regensburger Weihbischof geweiht.Mitte des 18. Jahrhunderts im Österreichischen Erbfolgekrieg schwer beschädigt, wurde die Kirche Mariä Himmelfahrt wieder aufgebaut und im ausgehenden 19. Jahrhundert erfolgte eine umfangreiche Renovierung.Das Kircheninnere
{{gallery_1}} Über die repräsentative Freitreppe gelangt der Besucher in die Kirche Mariä Himmelfahrt, wo ihn ein überwältigender Anblick erwartet. Der dreischiffige barocke Bau beherbergt unter anderem einen prachtvollen Hochaltar von Matthias Seybold, Decken- und Wandgemälde vom Deggendorfer Maler Joseph Wilhelm Seidl und wunderschöne Stuckarbeiten.Die Wasserkapelle
Ebenso sehenswert ist die östlich der Kirche gelegene Wasserkapelle. In ihrem Inneren beherbergt sie ein Tympanonrelief, das aus dem 13. Jahrhundert stammt. Eine aus dem 17. Jahrhundert stammende lebensgroße Figur des toten Heilands befindet sich in der Grabkapelle, wo auch zwei beeindruckende Grabsteine liegen. Das sehr gut erhaltende Epitaph von Konstantin Pader, dem Baumeister, zeigt die Auferstehungsbotschaft in umfassender Darstellung.
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Sehenswürdigkeiten

Neue Residenz

Passau, Bayerischer Wald

{{gallery_1}} Die Neue Residenz Passau ist ein prächtiger Gebäudekomplex im Herzen der Passauer Altstadt. Sie steht direkt am Residenzplatz Passau. In dessen Mitte befindet sich der 1903 im barocken Stil erbaute Wittelsbacherbrunnen, der die Stadt Passau symbolisiert.Ebenfalls am Platz liegt die Neue Residenz, die zwischen 1712 und 1730 errichtet wurde. Etwa 40 Jahre später wurde die Front des bis dahin eher schlichten Baus neu gestaltet. Seither schmückt eine umlaufende, mit Figuren bestückte Balustrade das Dach und zwei Balkonportale. Im Saalbau des Gebäudes ist seit 1989 das Domschatz- und Diözesanmuseum untergebracht, das eine Vielzahl beeindruckender Kunstwerke beherbergt.Neue Residenz - eine Perle barocker Architektur
Neue Residenz / © Konrad Lackerbeck, Wikimedia CommonsDie bischöfliche Residenz ist ein 200 m langer, im Stil des Wiener Spätbarock errichteter Gebäudekomplex, bestehend aus Alter und Neuer Residenz sowie Saalbau, der beide Gebäudeteile miteinander verbindet. Ein architektonisches Highlight Passauer Kunst aus dem 18. Jahrhundert ist das Rokoko-Treppenhaus mit sehenswertem Deckenfresko und filigranem weißen Stuck am Treppenaufgang und an der Decke. Diese Stuckaturen werden um so üppiger, je höher man die Treppe emporsteigt.In den Prunkräumen der Residenz und dem Privatappartement der letzten Fürstbischöfe kann man in die faszinierende Welt des höfischen Rokoko eintauchen. Über das Treppenhaus gelangt man schließlich ins Domschatz- und Diözesanmuseum.Beeindruckende Kunstschätze im Domschatz- und Diözesanmuseum
Die Sammlung im Museum umfasst Meisterwerke romanischer und barocker Kunst, Zeitzeugnisse aus acht Jahrhunderten Geschichte, Kunst und Kultur des Bistums Passau. Im Vorraum informieren Schautafeln über das Bistum.Durch eine mit kunstvollen Schnitzereien verzierte Tür gelangt man in den "Großen Hofsaal" mit gotischen Tafelbildern und kostbaren liturgischen Monstranzen und Gewändern mit wertvollen Stickereien. Ein besonderes Schmuckstück im "Großen Hofsaal" ist ein sizilianisches, aus Buchsbaum gefertigtes und mit Elfenbein verziertes Kästchen aus dem 12./13. Jahrhundert, das vermutlich als Reliquiar genutzt wurde.Die einstige fürstbischöfliche Bibliothek ein Stockwerk tiefer, beeindruckt mit historischer Ausstattung, neu freigelegten Fresken und einem barocken Buchbestand.
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Sehenswürdigkeiten

Museum SPUR

Cham, Bayerischer Wald

Ein Haus voller Geschichte ist das ehemalige Armenhaus der Stadt Cham. Heute beherbergt es das Museum SPUR und zeigt Malerei-, Plastik- und Papierarbeiten der ehemaligen Künstlergruppe SPUR.Das spätgotische Gebäude aus dem 16. Jahrhundert liegt südwestlich vor dem Biertor am Fluss Regen. Gemeinsam mit dem Rathaus ist es der älteste erhaltene Profanbau der bayerischen Stadt. Die heutigen Ausstellungsräume entstanden im Zuge der denkmalgerechten Sanierung des Hauses.Die Künstlergruppe SPUR
Junge Künstler aus der Region wie Heimrad Prem, Helmut Sturm, Lothar Fischer und Hans-Peter Zimmer schlossen sich 1957 zur Gruppe SPUR zusammen. Die Absolventen der Akademie der Bildenden Künste München hatten mit ihren künstlerischen und theoretischen Arbeiten einen wichtigen Anteil am künstlerischen Aufschwung der Nachkriegszeit. Ihre Werke entstanden im Stil von abstraktem Expressionismus und Informel. Die Künstlergruppe SPUR existierte bis 1965.Vom "Malspiel"
{{gallery_1}} Der "Große geharnischte Sitzende", eine Eisenplastik von Lothar Fischer, empfängt den Besucher bereits auf der Brücke des Museums. In den Räumen zeigen jährlich wechselnde Ausstellungen Arbeiten aus der Gruppe SPUR sowie Einzelausstellungen ihrer Mitglieder. Eine der letzten Arbeiten der Gruppe ist das "Malspiel". Die 25 Blätter dieses Malrundlaufs wurden von den Künstlern nach festgelegten Spielregeln gestaltet, so dass ein spannendes Werk entstand.Die Geschichte der Künstlergruppe wird in einer Dokumentation vorgestellt. Belebt wird die Ausstellung von Lesungen, Filmvorführungen und Vorträgen.Im Erdgeschoss des SPUR-Museums machen wechselnde Ausstellungen des Stadtarchivs mit der Heimatgeschichte bekannt. Bildtafeln und Informationen geben Auskunft über den Werdegang vom Armenhauses zum Museum.
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Sehenswürdigkeiten

Landestormuseum

Furth im Wald, Bayerischer Wald

Nach dem großen Stadtbrand im Jahr 1863 wurde das direkt in der historischen Altstadt von Furth im Wald gelegene ehemalige Spital wieder errichtet. Seit 1922 beherbergt das Gebäude nach einer wechselvollen Geschichte die Sammlungen des Further Landestormuseums. Das Museum beinhaltet verschiedene Ausstellungsbereiche, von denen sich einige zur Zeit im Umbau befinden.Die Ausstellung Grenzerfahrungen
Die aktuelle Sonderausstellung des Museums heißt "Grenzerfahrungen". Sie verdeutlicht die verschiedenen zeitgeschichtlichen Auswirkungen der Grenze auf Bayern und Tschechien und stellt Gemeinsamkeiten in der Vergangenheit von den Hussitenkriegen bis in die Gegenwart heraus. Die mal verschwundene, mal unüberwindbare Grenze hatte immer eine unmittelbare Auswirkung auf die Menschen in der Region.Der Further Drache
Gleich gegenüber der Ausstellung haust der Further Drache, der Hauptdarsteller im Further Drachenstich. Der Drachenstich ist das älteste Volksspiel Deutschlands und Teil des immateriellen Kulturerbes des Landes. Schon seit gut 500 Jahren wird hier der Drache als Symbol für das Böse in einem Zweikampf von dem tapferen Ritter Udo besiegt - entstanden ist das Volksspiel aus der christlichen Georgs-Legende.Im jahreszeitlichen Wechsel erwartet die Besucher im Sommer entweder der rund 50 Jahre alte Festspieldrache aus den 1970er Jahren oder im Winter der aktuelle Hightech-Drache, der größte Schreitroboter der Welt.Der Stadtturm
Ein Highlight des Museums ist die Besteigung des Further Stadtturms. Vorbei an der beeindruckenden Glockenstube aus dem Jahr 1865 eröffnet sich über den Dächern der Stadt ein toller Ausblick über den Hohenbogenwinkel, den Bayerischen Wald und den Böhmerwald.
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Natur

Naturschutzgebiet Höllbachgspreng

Lindberg, Bayerischer Wald

Ein Stück Urwald mitten in Europa
Nahe der Grenze zu Tschechien liegt bei Lindberg im Bayerischen Wald, hoch überragt vom Großen Falkenstein, das Höllbachgspreng – eines der letzten noch erhaltenen Urwaldgebiete Mitteleuropas. Der Bezeichnung "G'spreng", die auf gut bayerisch ein unwegsames Wald- und Felsgelände beschreibt, macht die Geländemulde mit ihren extrem steilen Kanten alle Ehre.Nicht umsonst trägt auch der Bach, der sich hier zwischen hohen Felswänden durch die enge Schlucht seinen Weg bahnt und schließlich als imposanter Wasserfall in die Tiefe stürzt, seinen Namen: Das etwas düster anmutende Waldgebiet war den Menschen lange Zeit fast so unheimlich, als befände sich hier der Eingang zur Hölle. Heute jedoch ist die urige Landschaft ein Eldorado für Naturfreunde und leidenschaftliche Wanderer.Wandern durchs Naturschutzgebiet
Durch das Naturschutzgebiet Höllbachgspreng, dessen Entstehung und Formation auf die letzte Eiszeit zurückgeht, führt auf steilen, steinigen Pfaden ein wildromantischer Bergwanderweg bis hinauf zum Gipfel des Großen Falkensteins. Pflanzenfreunde werden im Unterwuchs der Mischwälder aus Rotbuchen, Bergulmen, Bergahorn, Tannen und Fichten so seltene Exemplare entdecken wie Sonnentau, Siebenstern, Gebirgs-Frauenfarn oder Ungarischen Enzian. Auf den Felsen wächst die extrem selten vorkommende Schwefelflechte.Praktische Hinweise
Als Ausgangspunkte für Wanderungen eignen sich jeweils die Parkplätze in Scheuereck, in Zwieslerwaldhaus und an der Weißen Brücke. Der Weg durch die Schlucht ist aufgrund seiner felsigen Beschaffenheit und der vielen Wurzeln nur für geübte Wanderer geeignet. Festes Schuhwerk und eine hohe Trittsicherheit sind unbedingt erforderlich. Vom Stausee Höllbachschwelle aus dauert der Aufstieg ungefähr eineinhalb Stunden.Das Höllbachgspreng ist Teil des Nationalparks Bayerischer Wald, entsprechend gilt an sämtlichen Felsen ganzjährig ein Kletterverbot.
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Sehenswürdigkeiten

Glasmuseum Passau

Passau, Bayerischer Wald

Das Glasmuseum Passau im Herzen der Passauer Altstadt beherbergt die größte Sammlung aus Böhmischem Glas. Aufgrund dessen ist es auch in der Liste "National wertvolles Kulturgut" zu finden und wurde mit dem Adalbert-Stifter-Preis ausgezeichnet. Das Museum im Gebäudekomplex "Wilder Mann", einem historischen Patrizierhaus, bietet Besuchern außergewöhnliche Einblicke in drei Jahrhunderte europäische Glasgeschichte sowie in die Entstehung, Produktion, Entwicklung und den Niedergang einzelner Glashütten.Kunst hinter historischer Bausubstanz
Eröffnet wurde das Glasmuseum Passau am 15. März 1985 von keinem geringeren als Neil Armstrong, dem ersten Menschen auf dem Mond. Gründer ist Georg Höltl, der mit der Erfindung von rollenden Hotels weltbekannt wurde. Der Gebäudekomplex, in dem das Museum untergebracht ist, besteht aus vier Altstadthäusern, eines davon ist das "Hotel Wilder Mann".Während das Hotel etwa ein Drittel der Gebäudefläche beansprucht, erstreckt sich das Museum auf die restlichen beiden Drittel. Dank aufwendiger Sanierung innerhalb von zwei Jahren, bei der die historische Bausubstanz erhalten blieb, bildet das Gebäude den passenden Rahmen für diese beeindruckenden Glaskunstwerke.Grandiose Sammlung europäischer Glaskunst
{{gallery_1}} Die Sammlung besteht aus über 30.000 Gläsern aus 300 Jahren europäischer bzw. böhmischer Glaskunst, wobei Glaskunst vom 19. Jahrhundert bis zum Jugendstil den Schwerpunkt der Sammlung ausmacht. Dabei sind viele berühmte Glashütten aus Bayern, Böhmen, Schlesien und Österreich sowie einige renommierte Fachschulen vertreten.Das Museum ist chronologisch aufgebaut, bestehend aus Serienproduktionen und Einzelstücken. In vier Etagen mit insgesamt 36 Räumen wird Glaskunst von 1650 bis ins Jahr 1950 präsentiert. Dementsprechend sind Werke aus unterschiedlichen Stilrichtungen zu bestaunen, wie dem Barock, dem Empire- und Biedermeierstil, dem Klassizismus sowie aus dem Historismus, dem Jugendstil und schließlich im Stil des Art Deco und der Moderne. Aber das Glasmuseum Passau ist auch ein wichtiges Forschungszentrum, das Wissenschaftler und Glasexperten auf der ganzen Welt beeindruckt und begeistert.
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Natur

Nationalpark Bayerischer Wald

Neuschönau, Bayerischer Wald

Der Nationalpark umfasst einen Teil des Bayerischen Walds und misst insgesamt 24.250 Hektar, womit er zu den größten Schutzgebieten auf europäischem Boden zählt. Er wurde 1970 gegründet und stellt damit den ersten deutschen Nationalpark überhaupt dar.Geografie, Flora und Fauna
Der Nationalpark Bayerischer Wald grenzt an Tschechien und liegt in direkter Nähe zum größeren Nationalpark Böhmerwald. Eine Besonderheit besteht darin, dass diese beiden Wälder gemeinsam die größte, nicht zerteilte, Waldfläche in ganz Mitteleuropa bilden. Es handelt sich um ein Mittelgebirge, das insgesamt 100 Kilometer lang ist. Sein höchster Gipfel ist der Große Arber mit einer Höhe von 1.456 Metern, die höchste Erhebung im Nationalpark selbst stellt der Große Rachel mit 1.453 Metern dar.Die Vegetation besteht in erster Linie aus Fichtenwäldern und Gemischen anderer Nadelgehölze sowie Buchen. Trockenheit gemeinsam mit einem starken Borkenkäferbefall führte zum Absterben der Bäume auf einer großen Fläche des zentralen Schutzgebiets. Zudem erstrecken sich über weite Gebiete Hochmoore und Seenlandschaften.Aufgrund seiner Größe finden sich im Nationalpark Bayerischer Wald einige sonst seltene Großsäugetiere wie Wildkatzen, Luchse, Fischotter, Rothirsche, Rehe, Wildschweine, Elche und Biber. Dazu beherbergt er eine reiche Vogelfauna sowie einige Fledermausarten.Aktivitäten
{{gallery_1}} Der Tourismus im Nationalpark Bayerischer Wald ist gut entwickelt und zieht vor allem Urlauber an, die Wandern, Klettern und Tiere beobachten möchten. Vor Ort gibt es zwei Nationalparkzentren (Lusen und Falkenstein), die als Ausgangspunkt für derartige Aktivitäten dienen können, und ein weitläufiges Netz von Wanderwegen.Einige davon sind als Lehrpfade ausgelegt und beschäftigen sich mit verschiedenen Themen. Eine Besonderheit stellt der Baumwipfelpfad dar, der auf einer Länge von 1.300 Metern und einer Höhe von 8-25 Metern durch die Baumspitzen führt.Des Weiteren stellt der Nationalpark ein Jugendwaldheim sowie ein Wildniscamp mit verschiedenen Kurs- und Erlebnisangeboten sowohl für Erwachsene als auch für Kinder zur Verfügung.
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Sehenswürdigkeiten

Siebenschläferkirche Rotthof

Passau, Bayerischer Wald

Die Siebenschläferkirche liegt in Rotthof im Landkreis Passau und ist eine von nur zwei Kirchen in ganz Europa, die den Siebenschläfern von Ephesos gewidmet ist.Die Legende der Siebenschläfer
Die Siebenschläfer von Ephesos waren sieben junge Männer, die im 3. Jahrhundert nach Christus lebten. Da sie als Christen verfolgt wurden, flohen sie in eine Höhle und wurden dort eingemauert. Als man 200 Jahre später den Eingang wieder öffnete, schenkte Gott den sieben Männern ihr Leben zurück und sie kamen lebendig aus der Höhle heraus.Sehenswertes in der Kirche
Der barocke Hochalter der Kirche stammt aus dem Jahr 1758 und wurde von Johann Baptist Modler gefertigt. Er erzeugt die Illusion einer Grotte und zählt zu den Meisterwerken der volkstümlichen Rokokokunst in Bayern. Bemerkenswert ist auch die Geschichte des Grunds, auf dem die Kirche steht: Funde lassen auf eine römische Besiedlung schließen, außerdem befand sich hier wohl einst ein keltisches Gehöft.
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Natur

Kleiner Arbersee

Lohberg, Bayerischer Wald

Der Kleine Arbersee liegt an der westlichen Seite des Großen Arbers im Bayerischen Wald, rund 5 km südlich von der Gemeinde Lohberg. Der auf 919 Metern Höhe gelegene See ist von Wald und Mooren umgeben und gehört seit 1959 zu einem insgesamt 307,5 Hektar großen Naturschutzgebiet. Entstanden ist der See während der Eiszeit, als sich das Wasser beim Abschmelzen des Arberseegletschers in dessen Aushöhlung sammelte.Naturphänomen der "schwimmenden Inseln"
Als Besonderheit gelten die sogenannten "schwimmenden Inseln" des Kleinen Arbersees. Sie bildeten sich, nachdem der See Ende des 19. Jahrhunderts zur Flößerei aufgestaut wurde. Dabei lösten sich die verwurzelten, aber sehr leichten Moorfilze vom Rand des Sees und schwammen als Schwingrasen ohne feste Verankerung auf dem See. Mittlerweile gibt es nur noch drei dieser "schwimmenden Inseln", die bereits eine Stärke von 1,3 bis 3,5 Meter angenommen haben und von denen eine auch weiterhin ihre Lage verändert. Bewachsen sind die Inseln mit typischen Moorpflanzen wie Moosbeere, Sonnentau oder Wollgras.Rundwanderweg um den Kleinen Arbersee
Der Kleine Arbersee kann nur zu Fuß, aber nicht direkt mit dem Auto, erreicht werden. Möglichkeiten sind hierzu der Wanderparkplatz „Reißbrücke“ (Zufahrt über Lohberg / Ortsteil Sommerau) oder der Wanderparkplatz beim Berghotel Mooshütte.In den Sommermonaten (ca. Ostern – Allerheiligen) verkehrt mehrmals täglich die „Kleine Arberseebahn“ zwischen Lohberg und dem Kl. Arbersee.Erkunden lässt sich der See am besten über den ca. 1,5 Kilometer langen Rundwanderweg. Er führt entlang der steil aufragenden Felswände, die den See umgeben. 
Eine Umrundung dauert ca. 45 Minuten und kann für eine Rast am Westufer im Gasthaus "Seehäusel" unterbrochen werden.Der Rundweg ist nicht durchgehend für Kinderwagen oder Rollstühle geeignet, da sich im Bereich der Seewand einige Stufen und sowie ein wurzeliger Wegabschnitt befinden.Im Naturschutzgebiet ist das Baden, Bootfahren oder Betreten der Inseln verboten, außerdem müssen Hunde angeleint werden. Im Gegenzug haben sich in der naturbelassenen Umgebung Biber und Fischotter wieder angesiedelt.
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Sehenswürdigkeiten

Steinwelten

Hauzenberg, Bayerischer Wald

Die Granitgewinnung hat in Bayern und Böhmen stets eine wichtige Rolle gespielt. Schließlich galten die dichten Wälder als "steinreich" und, neben der Forst- und Landwirtschaft, hat hier auch der Bergbau stets als Wirtschaftsfaktor eine Rolle gespielt.Das Granitzentrum Hauzenberg
Wer seinen Urlaub in Bayern verbringt und dabei nahe Hauzenberg ist, sollte daher auf jeden Fall im Granitzentrum Station machen. Hier im Dreiländereck Bayern-Böhmen-Österreich wurde sehr lange vom Bergbau und den Mineralfunden gelebt.Mineralien prägen die Region
Hier wurde schon in der Steinzeit gesiedelt und später mit dem Bergbau viel Geld verdient. Zeitweise galt Hauzenberg als DAS Zentrum der Graphitindustrie, und bis heute finden sich Betriebe, die in dieser Branche aktiv sind.Einem anderen Mineral, nämlich dem Granit, widmet sich das Museumsgelände auf dem ehemaligen Steinbruch. Hier, in den Steinwelten im Granitzentrum Bayerischer Wald in Hauzenberg, wird die Geschichte der Granitgewinnung wieder lebendig: "Nach einem Film, der den Besucher auf eine Zeitreise schickt – von der Entstehung des Granit im Erdinnern über die Steinzeit bis hin zur modernen Industrie – geht es mit einem Fahrstuhl ins Erdinnere, in die glitzernde und bunte Welt der Minerale", macht die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern Lust auf einen Besuch.Ein Schausteinbruch rundet die Ausstellung ab. Damit werden die Steinwelten im Granitzentrum in Hauzenberg nicht nur für Geologen, sondern auch für Familien zum lohnenden Ziel.
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Sehenswürdigkeiten

Stadt- und Schnupftabakmuseum

Grafenau, Bayerischer Wald

Ein Haus, zwei Museen
Wer denkt nicht sogleich an einen urigen Landwirt, Förster oder auch Matrosen, wenn ihm das Wort Schnupftabak zu Gehör kommt? Nun, rund um diesen Genuss geht es im Schnupftabakmuseum Grafenau. Hier, in der Säumerstadt, beherbergt das alte Spital nämlich gleich zwei Museen. Im Untergeschoss sogar eine echte Rarität - das wohl einzige Schnupftabakmuseum weltweit.Schnupftabakmuseum
Herzstück und ganzer Stolz des Museums sind dabei über 600 verschiedene Schnupftabakgläser, die größtenteils hier, im Bayerischen Wald (wo die Glasproduktion stets eine wichtige Rolle gespielt hat), fabriziert wurden. Darunter auch das größte Schnupftabakglas der Welt! Auch die Geschichte des Schnupftabaks und dessen Herstellung nehmen im Museum einen wichtigen Raum ein.Stadtmuseum Grafenau
Das Gebäude, das beide Museen beherbergt, steht unter Denkmalschutz und diente einst als Zufluchtsort für Arme und Kranke. Zahlreiche Stadtbrände konnten dem ehrwürdigen Gemäuer nichts anhaben. Insofern erscheint es nur logisch, dass es im Obergeschoss um die Stadt selbst geht.Grafenau liegt am Goldenen Steig. Hier passieren alte Saumpfade und Handelswege, die bis nach Böhmen und zur Donau führen. Unter anderem wurden auf diesen Routen Salz und Getreide transportiert.Im Stadtmuseum lassen unter anderem ein alter Krämerladen und die ehemalige Stadtapotheke die Vergangenheit wieder lebendig werden. Auch alten und vergessenen Handwerkskünsten wird hier eine Bühne geboten. Bronzebeile und andere frühzeitliche Funde lassen zudem erahnen, dass hier, rund um Grafenau, seit jeher Menschen gelebt haben.
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Sehenswürdigkeiten

Herz-Jesu-Kirche Ludwigsthal

Lindberg, Bayerischer Wald

Die Herz-Jesu-Kirche liegt in der Gemeinde Lindberg, nördlich von Zwiesel im Bayerischen Wald. Die Pfarrkirche ist ein interessantes Ausflugsziel für Kunst- und Kircheninteressierte. Durch ihre neuromanische Silhouette mit den typischen Rundbögen sowie die teils unkonventionellen, thematisch zusammenhängenden Motive ihrer Kirchenmalerei erlangte sie überregionale Bekanntheit.Herz-Jesu im Jugendstil
Ende des 19. Jahrhunderts erschuf Johann Baptist Schott, ein Baumeister, den man heute Stararchitekt nennen würde, den byzantinisch-urkirchlich inspirierten Kirchenbau. Der Maler Hofstötter aus München wurde beauftragt, die Herz-Jesu-Kirche auszumalen: Großflächig, nach einer Abfolge, die Pfarrer Johann Baptist Wolfgruber niederschrieb. Jedes der vielen hundert Details der Bilderwelt hatte seinen Platz im theologischen Zusammenhang der Herz-Jesu-Verehrung.Franz Hofstötter ging bei der jahrelangen Ausführung immer mehr dazu über, die biblischen Motive nicht nur im damals üblichen Stil des Historismus zu malen. Er verwendete auch die üppigen Formen und natürlich wirkenden Ornamente des Jugendstils, die seine berühmten Vasen zierten. Die damaligen Oberen der Diözese Passau waren empört. Die heutige Attraktion führte zu einem handfesten Kirchenskandal. Aber der bayerische Regent Prinz Luitpold hielt schützend seine Hand über die jungen Urheber, den Pfarrer und den Jugendstilmaler.Akribische Sanierung des Gotteshauses
Wegen Wasserschäden und Alterungsprozessen wurde ab 2013 aufwendig damit begonnen, den prachtvollen Originalzustand der Herz-Jesu Kirche wiederherzustellen. Der Kirchenbau, dessen riesige Wandmalereien die Heilsbotschaft Gottes verkünden, kann während der Renovierung besucht werden. Spezialisten restaurieren die von Hofstötter bemalten Flächen, die zu einigen der größten in Secco-Technik erstellten Gemälde Bayerns gezählt werden. Hierbei werden die Farben auf trockenen Grund aufgetragen und bleiben zeitlebens empfindlich gegen niedrige Temperaturen und Verwischen.Der üppig mit schillerndem Glas verzierte Hochaltar sowie der imposante Leuchter, der die zwölf Türme Jerusalems symbolisiert, sind neben der Kirchenmalerei ebenfalls sehenswert. Bei einem Besuch in der Herz-Jesu-Kirche erleben Gläubige und interessierte Atheisten die Faszination der spirituellen Herz-Jesu-Verehrung.
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Natur

Hoher Bogen

Neukirchen b. Heiligen Blut, Bayerischer Wald

Der Berg Hoher Bogen liegt bei Neukirchen beim Heiligen Blut im Landkreis Cham. Die mit den Gipfeln Eckstein und Schwarzriegel rund 1.070 m hohe Hügelkette ragt markant aus der Landschaft empor. Der Boden des dicht bewaldeten Hohen Bogens lässt nur wenig Wasser versickern. Deshalb finden Wanderer hier zahlreiche kleine Wasserläufe und Gebirgsbäche, die in den Weißen Regen oder Kaltenbach fließen.Fahrspaß und Wanderfreuden
Mit der Sesselbahn am Hohen Bogen überwinden Urlaubsgäste und Funsportler knapp 400 Höhenmeter in 17 Minuten. Oben angekommen, bietet der Berg Panoramablicke auf den Bayerischen Wald sowie rasante Abfahrten: Auf der Sommerrodelbahn geht es von der Mittelstation aus hinab ins Tal. Wanderer freuen sich auf die auch für Familien geeigneten Wege, wie beispielsweise den etwa 5-stündigen Rundwanderweg mit schönen Ausblicken und späterer Einkehr im romantisch gelegenen Berggasthaus Hohenbogen.Rasant auch auf Rollen und Rädern
Eine Hauptattraktion ist der Skate- und Funpark. Wer sich für das Inlineskaten begeistert, wird die 400 m lange Fitnessbahn oder den Slalomparcours nutzen, blitzschnelle Skater freuen sich auf die Speed-Bahn. Auch für Inline Hockey gibt es einen extra Platz, sowie ein Lift für die Skater, die downhill ins Tal rollen möchten.Kids freuen sich auf den Spielplatz und den Wasserspaß mit der feuchtfröhlichen Nautic Jet-Rutsche. Wer die innovativen Graskarts ausprobieren möchte, lässt sich mitsamt dem dreirädrigen Gefährt per Schlepplift den Grashang hinaufziehen, um begeistert wieder hinabzujagen. 5-12-jährige Rennfahrer leihen sich eines der Elektro-Rennautos oder Quads aus, um mit oder ohne Eltern auf der Quadbahn im Tal am Hohen Bogen ihre Runden zu drehen.
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Sehenswürdigkeiten

St. Johannes Baptist

Rinchnach, Bayerischer Wald

Sie ist die einzige Kuppelkirche im Bayerischen Wald und gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern in der Region: Die ehemalige Klosterkirche und heutige Pfarrkirche von Rinchnach ist dem Heiligen Johannes dem Täufer geweiht und gilt mit ihrer herrlichen Barock-Ausstattung als eine der schönsten Kirchen Bayerns überhaupt.Geschichte des Klosters und der Klosterkirche
Als erste Ansiedelung im mittleren Bayerischen Wald wurde das Kloster im Jahr 1011 durch den Heiligen Gunther, einen Mönch vom Benediktinerkloster Niederaltaich, gegründet. Von hier aus begann die wirtschaftliche Erschließung der gesamten Region. Im Laufe seiner bewegten Geschichte mehrfach niedergebrannt und wieder aufgebaut, wurde das Kloster 1803 im Verlauf der Säkularisation Bayerns schließlich aufgelöst und der zugehörige Grundbesitz versteigert.Die 1438 eingeweihte Kirche wurde zwischen 1727 und 1732 im Auftrag des Mutter-Klosters Niederaltaich durch den Barockbaumeister Johann Michael Fischer zu dem einzigartigen Bauwerk umgestaltet, das noch heute als Pfarrkirche von Rinchnach dient.Ausstattung der Barockkirche St. Johannes Baptist
{{gallery_1}} In dem oval geformten Innenraum der Kirche trennt ein prachtvolles schmiedeeisernes Gitter Langhaus und Chor. An dem um 1770 von Benjamin Schreidter gestalteten Hochaltar stellt ein Gemälde die Taufe Christi dar, die Decken-Fresken zeigen Parallelen auf zwischen dem Leben des Klostergründers Gunther und dem des Heiligen Johannes. Von außen ist vor allem der 1721 erbaute Kirchturm mit seiner markanten Laterne interessant.Kirchenführungen
Bei den regelmäßig stattfindenden Führungen durch die einstige Klosteranlage werden neben der Kirche auch die Seitenkapelle mit ihrer einmaligen Muschelwerksverzierung, der mittelalterliche Kreuzgang, der alte Pfarrsaal sowie der ehemalige Brauereikeller des Klosters vorgestellt.
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Sport & Freizeit

Golf- und Landclub Bayerwald Waldkirchen

Waldkirchen, Bayerischer Wald

Der Golf- und Landclub Waldkirchen e.V. bietet einen 18-Loch-Golfplatz mitten im Bayerischen Wald. Der Rundcourse ist 92 h groß und bietet immer wieder tolle Ausblicke auf den Böhmerwald und die Wallfahrtskirche Wollaberg. Ein Highlight ist der Abschlag 11 mit Par 3 und einem ganz besonderen Signature Hole.Außerdem gibt es einen 3-Loch Übungsplatz, Übungsanlagen, teilweise überdachte Driving Range, Golf-Carts und ein Verleih von Schlägern und Trolleys. Für den richtigen Schwung sorgt die Golfschule “Nobert Kanert”. Nach dem Golfen kann man sich im Landgasthof stärken.
Kontakt zur Ferienregion

Touristinformation Spiegelau
Konrad-Wilsdorf-Straße 1
94518 Spiegelau
Deutschland
Tel.: +49 8553 960017