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Ausflüge in Freiburg im Breisgau

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Ausflugsziele in Freiburg im Breisgau

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Essen & Trinken

Kolben-Kaffee-Akademie

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Freiburgs ältestes Stehcafé direkt am Martinstor bietet ausgezeichnetes Gebäck, Kuchen und Torten sowie eine große Kaffeeauswahl. Nicht umsonst wurde das Café bereits zweimal von dem Gourmet-Journal "Der Feinschmecker" ausgezeichnet.Im Sommer lädt die gemütliche Terrasse in der Fußgängerzone zum Verweilen ein.
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Essen & Trinken

Degusto Feinkost

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Im Degusto Feinkost in Freiburg finden Sie allerlei kulinarische Köstlichkeiten aus der mediterranen Kultur. Das breitgefächerte Angebot reicht von Wurst- und Fischspezialitäten über Essig und Öl, Käse, Pasta, Brot und Antipasti bis hin zu Wein, Sekt, Spirituosen und Kaffee.Und wer nicht bis zu Hause warten kann, hat die Möglichkeit im Bistro Platz zunehmen und die Köstlichkeiten direkt vor Ort zu verzehren. 
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Sehenswürdigkeiten

Freiburger Münster

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Das Freiburger Münster gilt als Meisterwerk der Gotik und prägt mit seinem 116 Meter hohen, durchbrochenen Turm das Stadtbild von Freiburg. Das Münster wurde im 2. Weltkrieg kaum zerstört und ist deshalb ursprünglich erhalten.Die Geschichte des MünstersBegonnen wurde mit dem Bau um das Jahr 1220 noch im romanischen Stil. Bald darauf baute man jedoch gotisch weiter, der Stilmix ist noch heute zu erkennen. Offiziell beendet wurde der Bau 1513 mit der Weihung, bereits 1330 wurde der Turm vollendet. Sehenswert sind die vielen bizarren Wasserspeier des Münsters, der Hochaltar und die mittelalterlichen Maße, die an der Außenwand des Turms eingemeißelt wurden. Den Aufstieg auf den Turm sollte man trotz zahlreicher Treppenstufen in Angriff nehmen, die Aussicht ist toll und man kommt an den 19 Glocken des Münsters vorbei: Die älteste Glocke Hosanna erklingt bereits seit 1258. Wer mehr über das Münster erfahren möchte, kann an den offenen Führungen teilnehmen, die täglich um 14 Uhr angeboten werden (Kosten: 4 Euro pro Person).Der MünstermarktAuf dem Vorplatz der Kirche, dem Münsterplatz, findet täglich von 7.30 bis 13.30 Uhr der Münstermarkt statt. An zahlreichen Ständen werden Lebensmittel von heimischen Erzeugern angeboten, auch Kunsthandwerk und andere Händler sind vertreten. Wer möchte, kann hier auch die traditionelle Freiburger Bratwurst "Lange Rote" probieren.

Sehenswürdigkeiten

Wallgrabentheater Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Bühnenkultur im KellerSeinen Namen trägt das kleine, renommierte Wallgrabentheater noch von seiner früheren Adresse an der Wallstraße her, wo es 1953 als Studentenbühne gegründet wurde. Seit 1973 im Kellergewölbe des Rathauses, finden dort jährlich bis zu fünf Premieren statt. Avantgarde und gehobener Boulevard machen die Mischung des Programms aus, die 96 Plätze sind in der Regel alle besetzt, eine Reservierung ist daher zu empfehlen.Die Leitung (teils auch die Regie) des Privattheaters liegt in Händen von Regine Effinger, Hans Poeschl und Heinz Meier, die auch als Schauspieler auf der Bühne stehen. Meier wurde mit seinen Rollen in den legendären Loriot-Sketchen bekannt. So brachte das Theater schon öfter Loriot-Stücke zur Aufführung. Im Sommer spielt das Ensemble vor größerer Kulisse und zahlreicherem Publikum im lauschigen Innenhof des Rathauses.
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Sehenswürdigkeiten

Historix Stadtrundgänge - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Dramatische StadtrundgängeAmüsant und munter sind die von "Historix-Tours" seit 1998 geführten Rundgänge durch Freiburgs Altstadt. Mysteriöse und skurrile Begebenheiten von anno dazumal werden den Teilnehmern kreuz und quer durch die Innenstadt vermittelt, oft auch in den Abendstunden bei Laternenschein.Wie es die Freiburger während der Inquisition mit den Hexen hielten, was die Zähringer auf dem Schlossberg trieben, wie es in der Stadt zu Zeiten eines Joß Fritz und der Bauernkriege zuging oder warum es am Greiffenegg-Schlössle zuweilen spukt: Geschichten vom Mittelalter bis ins 19. Jh. gibt es satt. Zwischen Uni und altem Friedhof, nachts auf dem Schlossberg, rund ums Münster und entlang der Bächle lauern genug schaurig-kuriose Mären, die berichtet werden wollen. Von Henkern, Mönchen und Saufgelagen, Hexen, Dichtern und Huren ist die saftige Rede.Reichlich mit Anekdoten gewürzt, machen die kostümierten Stadtführer, als Schauspieler in historischen Rollen, aus Freiburgs lokalen Dramen ein ambitioniertes Open- Air-Theater. Mag manch Fantastisches hinzugemogelt sein, unterhaltsam ist es allemal.
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Sehenswürdigkeiten

Theater im Marienbad - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

schmackel bunz & co.Großes Theater braucht kein großes Haus. Ein altes, umgebautes Jugendstilbad genügt. 1973 von Dieter Kümmel gegründet (und bis zu seinem Tod 2008 geleitet), hat das Freiburger Kinder- und Jugendtheater seit 20 Jahren sein Domizil im ehemaligen Marienbad. Mit originellen Stücken für sein junges Publikum geht das engagierte Ensemble hier zur Sache. Tiefgründig und komisch genug, dass auch Erwachsene sich alles andere als langweilen.Manches im Repertoire, wie "Jugend ohne Gott", eine gelungene Adaption des Romans von Ödön von Horváth, läuft seit Jahren mit großem Erfolg, das wunderbar sprachabsurde Kinderstück "schmackel bunz oder der gelbe hund" unter Verwendung von Lautgedichten Ernst Jandls gar seit 1998. Zu den neueren Arbeiten gehören komplexe Stoffe wie "Don Quijote", "Alice im Wunderland" und die "Odyssee". Schon oft wurden Produktionen des Theaters zu deutschen und internationalen Festivals eingeladen, ebenso sind Gastspiele anderer Ensembles auch im Marienbad zu sehen. Mit der deutsch-iranischen Koproduktion "Simurghs letzte Feder", einer aus dem persischen Epos "Schahnameh" abgeleiteten Story um den mit übernatürlichen Kräften begabten Vogel Simurgh, wurde interkulturelles Neuland im Jugendtheater betreten.

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Natur

Mundenhof - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Den Mundenhof, Freiburgs kleinsten Stadtteil (48 Menschen, 200 Tiere), ereilte Ende des 19. Jh. mangels städtischer Kläranlagen das anrüchige Schicksal, Teil eines riesigen Rieselfelds zu werden. 1968 entstand dann auf dem Mundenhof ein großer Kleinzoo, dessen Bewohner im Sommer auch kulturell gefüttert werden: Wochenlang brummt, summt und wummert nebenan das Zeltmusikfestival.Tag und Nacht geöffnet ist auch das naturpädagogisch bedeutende, mit Haus- und Nutztieren bestückte Tiergehege (38 ha), das aus sieben Sektionen besteht. So gibt es in "Europa" Zwerg- und Bergziegen, französische Esel, ungarische Wollschweine, Schwarzwälder Bienen und Hirsche zu sehen. Wasserbüffel, Strauße und Watussirinder mit ihren mordsmäßigen Hörnern findet man in "Afrika". Bunt gescheckte Pinto-Pferde, Bisons und Lamas zeigen sich in "Nord-" bzw. "Südamerika". Aus "Asien" stammen Trampeltier und Kaschmirziege, und richtig affig wirds in der "Exotischen Mitte", die von Gibbons und Javaner-Affen nur so wimmelt, was die dickfelligen Braunbären dort aber nicht weiter kratzt. Der Aquariumsbereich zuletzt besteht aus je sieben Süß- und Salzwasserbecken, und wem ein Zierfisch hier sehr gefällt, kann ihn auch (freitags 18–20 Uhr) kaufen.

Wandern & Bergsport

Wanderung durch den Sternwald

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Wald, Pfannkuchen, Felsen und JazzLegendär sind die Pfannkuchen im Valentin bei Günterstal. Und eine gute Stärkung für einige Höhenmeter durch den Sternwald auf den Kybfelsen (837 m). Das lauschige Traditionslokal in 480 m Höhe liegt einen Spaziergang (1,5 km) von der Endstation der Tramlinie 2 entfernt. Sportiver sind da schon die 75 Fußminuten vom Sternwaldeck. Nach dem Pfannkuchen geht es 2 km östlich im Zickzack weiter bergan, bis zu einem breiten Waldweg, der rechts zum Schauinsland führt. Wer vis-à-vis den steilen Trampelpfad nimmt, gelangt zum schroffen Kybfelsen, von wo sich nach Osten ins Kapplertal und Westen (Horben, Vogesen) blicken lässt. Nach Norden einen ähnlichen Trampelpfad hinunter, liegt auf Höhe des breiten Waldwegs eine Grillhütte überm Dreisamtal. Links davon führt ein Wurzelweg zum Brombergsattel und dort rechts bergab zum Waldsee. Von den Terrassen des dortigen Lokals locken dienstags coole Klänge in den Saal. "Jazz ohne Stress" (live, Eintritt frei) geht auch in Wanderschuhen.

Sport & Freizeit

Inlineskaten an der Dreisam

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

4,5 Mrd. Kilometer in 15 Minuten? Der Planetenweg in Freiburg entlang der Dreisam mit seinen Himmelskörpermodellen, die im maßstabgetreuen Abstand am Wegesrand stehen, machts möglich.An der Fabrikstraße steht Neptun am Anfang eines Trips auf rollenden Kufen zur Sonne – und noch weiter: Kirchzarten liegt quasi schon in einem anderen System. Neptun folgen Uranus am Berthold-Gymnasium und jenseits des Sandfangwegs Saturn. Am Badenova-Stadion wird Jupiter kurzzeitig zum Fußballgott. Mars, Erde, Venus, Merkur liegen auf Höhe des Strandbades, und an Ebnets Dreisambrücke strahlt die Sonne. Weiter flussaufwärts öffnet sich die Landschaft.Nach 2 km verlässt man die Dreisam, unterquert mit der Brugga die B 31 und erreicht bei Neuhäuser den Bahnübergang zur L 121, deren Radweg 2 km nach Kirchzarten führt. Wer noch 1,5 km an der L 126 bis Dietenbach rollt, findet den netten Biergarten des "Rössle".Retour lässt sich bei Kirchzarten die verkehrsarme, schön gelegene Nebenstraße Am Engenberg wählen. Auf ihr gelangt man nach Neuhäuser, dort in den Erzweg, über die L 121 zum Bahnübergang – und der kosmische Ausflug kehrt in unser Sonnensystem zurück.
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Sehenswürdigkeiten

Planetarium Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Die Anziehungskraft Schwarzer Löcher ist ungeheuer. Mit Lichtgeschwindigkeit saugt die Masse dieser astronomischen Körper alle Materie in ihrer Umgebung samt deren Licht in sich auf. Schwarze Löcher setzen unsere klassischen physikalischen Gesetze außer Kraft, haben also eine eigene Gesetzmäßigkeit. Was kaum vorstellbar ist, führt das Planetarium Freiburg vor Augen.Die Programme zeigen zudem die Sternenhimmel auch außerirdischer Orte, z.B. einen lauschigen Sommermorgen auf dem Mars, und was einen in den Seitengassen der Milchstraße so erwartet. Die intergalaktischen Reisen durch Raum und Zeit wirft der Zeiss-Projektor Starmaster ZMP dreidimensional in die 13-m-Kuppel. Seine Animationsleistung verleiht manchem Besucher die Spitzohren des Vulkaniers Spock und lässt sie wie ihn "faszinierend" murmeln. Auch der Anziehungskraft des Planetariums ist eben nur schwer zu widerstehen.
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Essen & Trinken

Culinara Zoller Genusskultur

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Qualität, die Sie schmecken können, finden Sie im Culinara in der Altstadt von Freiburg. Mit guter Beratung können Sie zwischen vielen köstlichen Spezilitäten wählen. Wein, Öl, Essig, Kaffee, Tee, Gewürze, Gebäck, Brotaufstriche und Pasta befinden sich im reichhaltigen Angebot.Auch Deko-Artikel, japanische Kochmesser und ansprechende Geschenkekörbe gibt es in dem kleinen, aber feinen Delikatessen-Laden käuflich zu erwerben.Ein besonderes Erlebnis sind auch die verschiedenen Veranstaltungen wie Wein-Proben oder Whisky Tastings, die in regelmäßigen Abständen angeboten werden.

Essen & Trinken

Honig-Gallerie

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Neben Delikatessen wie Honigsenf, Waldhonigschnäpsle, Honigwein und Französischen Trüffeln finden Sie hier ein riesiges Angebot an verschiedenen Honigsorten. Im Sortiment findet man zum Beispiel Bärlauch-, Edelkastanien-, Eucalypsus-, Haselnuss-, Ingwer-, Kirschblüten-, Klee-, Lavendel-, Vanille-, Thymian- oder Rapshonig. Auch Kerzen und Honigkosmetik können erworben werden.
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Natur

Schauinsland

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Der 1.284 Meter hohe Schauinsland ist der Hausberg von Freiburg im Breisgau und erhebt sich rund 10 km östlich des Stadtzentrums. Das Gebiet rund um den Schauinsland ist Naturschutzgebiet.Schau ins Land Der Berg macht seinem Namen alle Ehre: Vom Schauinsland hat man eine tolle Aussicht hinunter auf Freiburg und bis zu den Vogesen und in die Alpen bis zu Eiger, Jungfrau und Mont Blanc. Besonders gut sind die Sichtverhältnisse im Herbst bei Inversionswetterlagen. Die beste Aussicht hat man vom 31 m hohen Eugen-Keidel-Turm, nach 85 Stufen erreicht man die Aussichtsplattform in 20 Metern Höhe. Von der Bergstation der Bahn erreicht man den Turm in 30 Minuten Fußweg.MuseumsbergwerkIm Schauinsland wurde über 700 Jahre lang Blei, Zink und Silber abgebaut, erst 1954 wurde der Bergbau eingestellt. Heute ist ein Teil einer alten Erzgrube für Besucher im Rahmen von Führungen zugänglich. Es werden drei verschiedene Führungen mit einer Dauer von 45 Minuten bis 2.5 Stunden angeboten, in der Hochsaison täglich in der Zeit von 11 bis 15.30 Uhr. Für die längeren Touren gilt ein Mindestalter von 12 Jahren bzw. eine Mindestgröße von 1.50 m. Für den Besuch sollte man festes Schuhwerk und warme Wanderkleidung anziehen. Grubenzug / © Schauinslandbahn Die SchauinslandbahnVon Freiburg aus führt die Schauinslandbahn hinauf auf den Berg. Die Bahn ist Deutschlands längste Kabinen-Umlauf-Seilbahn und ist in der Hauptsaison täglich von 9 bis 18 Uhr in Betrieb. Die Berg- und Talfahrt kostet 12 Euro (ermäßigt 7.50 Euro). Jeden Sonntag um 15 Uhr kann man an einer Führung hinter die Kulissen teilnehmen (45 Minuten, 3 Euro).Aktiv am SchauinslandAuf dem Schauinsland gibt es zahlreiche Wanderwege, darunter ein gut begehbarer Rundweg um den Turm und den 5.5 km langen Erzkastenrundweg. Außerdem kann man auf Mountainbike-Trails fahren und an Felsen klettern. Dank des stetigen Winds auf dem Schauinsland ist der Berg ein beliebter Startpunkt für Gleitschirmflieger und macht es auch außerhalb vom Herbst möglich, Drachen steigen zu lassen.
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Sehenswürdigkeiten

Wanderung über den Schlossberg - Freiburg

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

Zwei Türme, viel Wind und satte AussichtenZwar hat Freiburg längst kein Schloss mehr, dafür gewährt der Schlossberg fürstliche Panoramablicke. 4 km weiter steht man mitten im Schwarzwald vor windigen Ungeheuern. Die Zähringer, Freiburgs Stadtgründer, hatten im 11. Jahrhundert, als die Stadt gerade entstand, auf dem Berg das Burghaldenschloss gebaut. Mit deren Nachfolgern, den Grafen von Freiburg, kamen die Freiburger Bürger nicht klar. 1366 demolierten sie das Schloss, kauften sich frei und begaben sich 1368 unter den Schutz des Hauses Habsburg. 1668 ließ Kaiser Leopold das Schloss neu befestigen. Im Holländischen Krieg kassierten die Franzosen 1677 Freiburg. Nun beauftragte Ludwig XIV. seinen Baumeister Marquis de Vauban, die Stadt in ein Bollwerk zu verwandeln. Im Nu war der Schlossberg mit einer ausgedehnten Zitadelle besetzt, die Altstadt wurde in dickste Wälle gepackt. Nachdem Freiburg 1697 wieder an Österreich gekommen war, nahmen die Franzosen es im 18. Jh. noch zweimal ein. 1744/45 sprengten sie selber Vaubans Werk und hinterließen Unmengen Schutt. Zur Barockzeit kahl wie der Feldberg, wurde der dann wieder bewaldete Schlossberg um 1900 touristisch erschlossen.Vom Schwabentor geht es bergan am Greiffenegg-Schlössle vorbei, das sich Habsburgs letzter Statthalter um 1790 auf Festungsresten erbauen ließ, wenige Jahre bevor der Breisgau 1806 badisch wurde. Im dortigen Biergarten herrscht im Sommer Hochbetrieb. Oberhalb davon liegt der Kanonenplatz als Terrasse über der Stadt. Der Rest des Burghaldenschlosses, die Ludwigshöhe, darüber bietet auch keinen schlechten Blick. Der beste aber kommt noch: vom Burghaldering führen weiter östlich 251 Stufen zum 2002 erstellten Neuen Schlossbergturm. Sechs Douglasienstämme stützen in sich verdreht eine stählerne, 35 m hohe Wendeltreppe. Satter ist kein Panorama auf Freiburg. Auch das Schlossbergplateau (456 m), auf dessen Westzipfel, dem Salzbüchsle, der Turm steht, ist sehenswert. Es lässt Ausmaße und Relikte der vaubanschen Festung erkennen. Die Ostseite des Plateaus hinunter, führt vom Burghaldering ein Weg auf den Roßkopf (737 m, ausgeschildert). Der dortige Turm entstand – im selben Jahr und ebenfalls in Stahlbauweise wie der Pariser Eiffelturm – 1889. Nur nicht ganz so hoch ist er mit seinen 34 m. Bestens sind Kandel, Feldberg und Schauinsland zu sehen. Doch laut rauschen die Rotoren auf 100 m hohen Spargeln: Eines von vier wuchtigen Windrädern einer Windkraftanlage steht dicht daneben. Eine unheimliche Perspektive auf windige Giganten. Hinunter zum Waldlokal St. Ottilien, finden sich dort ein lauschiger Biergarten sowie eine Wallfahrtskapelle. Ihr Ursprung liegt im 7. Jahrhundert und geht auf das Wirken der elsässischen Äbtissin Odilia zurück, die als Patronin des Augenlichts gilt. Mehrfach zerstört, sind in dem heutigen Barockgebäude (18. Jahrhundert) noch Fresken aus dem Mittelalter zu sehen. Das Musbachtal den Kreuzweg hinab, lassen sich in gut einer halben Stunde die Kartäuserstraße und die Dreisam beim SC-Stadion erreichen.
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Sehenswürdigkeiten

Besucherbergwerk Schauinsland

Freiburg im Breisgau, Schwarzwald

In den Wurzeln der StadtVon Freiburgs höchstem Punkt lässt sich gut zu den Berner Alpen blicken. Zugleich ist der Boden, auf dem der Eugen-Keidel-Turm steht, durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Der Silberbergbau im Schauinsland (1284 m) bestimmte die Anfänge der Stadt.Kein Wunder daher, dass seit dem 14. Jh. dem Berg und seinen Kumpeln in der Südwand des Münsters ein eigenes Fenster gewidmet ist. Als das Silber zu Ende ging, wurde nach Blei und Zink gegraben, zuletzt noch 1954. Rund 100 km Stollen durchziehen den Schauinsland.Mit montaner Leidenschaft hat die private Forschergruppe Steiber einige Kilometer davon für Besucher wieder zugänglich gemacht und bietet seit 1997 Interessierten kenntnisreiche Führungen an.Stollen und Gerätschaften aller Bergbauepochen sind zu besichtigen, von gemeißelten, niedrigen Gängen des Mittelalters bis zu gesprengten Hohlräumen des 20. Jh. Noch vor 100 Jahren gingen hier immerhin 250 Bergleute ans mühsame Werk.Bei den Führungen, teils über stabile Leitern zum Erreichen der unterschiedlichen Niveaus, kommt auch die Geologie nicht zu kurz. Tief im Schauinsland, nähert man sich so hoch über der Stadt ihren Wurzeln.

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