Eisenberg, Deutschland

Liegt auf:818 m

Einwohner:1180

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Die knapp 1.200 Einwohner zählende Gemeinde Eisenberg liegt im Landkreis Ostallgäu im Südosten des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben. Zu der Gemarkung unweit von Nesselwang und Pfronten zählen neben dem Hauptort Eisenberg mehr als zehn verstreut liegende Ortsteile sowie die Alpe Kögelhof, ein beliebtes Ausflugsziel. Bereits seit der Steinzeit ist die fruchtbare Gegend besiedelt. Besonders ereignisreich war die wechselvolle Geschichte des Ortes aber im Mittelalter, als er an Österreich fiel. Erst ab 1806 gehörte Eisenberg wieder zu Bayern.

Historische Bauwerke

Geprägt wird die Landschaft rund um Eisenberg von zwei Burgruinen, die früher von den örtlichen Herrschern bewohnt wurden. Von der Burg Eisenberg sind noch Reste der Wohn- und Wirtschaftsräume sowie der Kellergewölbe erhalten. Ein Turmbau bietet einen hervorragenden Blick auf Pfronten und die umliegende Alpenlandschaft.

Bei der Burgruine Hohenfreyberg handelt es sich um eine spätgotische Wehranlage, die wesentlich größer als Burg Eisenberg war. Dank einer aufwändigen Sanierung ist die Anlage mit ihren imposanten Zwingern und großen Türmen heute wieder Besuchern zugänglich. Da sie auf einem Bergrücken in mehr als 1000 Meter Höhe liegt, ist von ihr aus ebenfalls ein weiter Blick über die umliegenden Täler und Berge möglich. Wer sich näher mit der Geschichte der Burgen befassen möchte, findet in dem Burgenmuseum von Eisenberg zahlreiche Informationen dazu.

Auch in den Ortsteilen selbst gibt es verschiedene historische Gebäude. Neben einem ehemaligen Schloss, das später Sitz des Amtsmanns war, sind vor allem die Wallfahrtskirche Maria Hilf, die barocke Pfarrkirche und der aus dem 17. Jahrhundert stammende Pestfriedhof sehenswert.

Erholung in der Natur

Ein hervorragend ausgebautes Wegenetz erlaubt es Besuchern, die Region rund um Eisenberg entspannt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Besonders lohnend ist ein Ausflug zum Schlossweiher oder zur Alpe Kögelhof, wo neben einer kleinen Kapelle, die dem Viehpatron Sankt Wendelin geweiht ist, auch eine ausgezeichnete Wirtschaft Wanderer willkommen heißt.

Auch in Eisenberg selbst wird das leibliche Wohl groß geschrieben, wie die Gastronomiebetriebe mit ihrer reichhaltigen regionalen Küche beweisen. Dank eines lebendigen Vereinslebens finden im Jahreslauf auch immer wieder größere und kleinere Feste statt, bei denen das bayerische Brauchtum gepflegt wird. Wer es lieber ruhiger mag, kann an einem der zahlreichen Seen in der Umgebung entspannen.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2022

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Touristik-Information Eisenberg
Pröbstener Straße 9
87637 Eisenberg
Deutschland
Tel.:

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Burg Eisenberg

Eisenberg, Allgäu

Die Burgruine Eisenberg thront auf einem 1.055 Meter hohen Vorberg der Tannheimer Alpen im östlichen Allgäu. Die Burg zählt zusammen mit der benachbarten Feste Hohenfreyberg zu den markanten Wahrzeichen der Region.Die Edelleute von Hohenegg ließen die Burg 1315 errichten. Schon 67 Jahre später ging sie an den österreichischen Erzherzog, der sie als Lehen an Friedrich von Freyberg gab.Am Ende des Dreißigjährigen Kriegs wurde die Burg verwüstet, damit sie nicht von den heranrückenden protestantischen Truppen genutzt werden konnte. Diese Maßnahme erwies sich als sinnlos, weil die aus dem Norden nahenden Soldaten ihre Marschrichtung abänderten.Dornröschendasein für mehrere Jahrhunderte Nach drei Jahrhunderten Verfall wurde die Burgruine 1980 von der Gemeinde Eisenberg erworben und von Experten näher erforscht. Vorburg, Hauptburg mit der mächtigen Schildmauer und dem Hauptturm sind wesentliche Elemente der mittelalterlichen Burgruine.Einige Wände der Wirtschaftsräume und Kellergewölbe sind noch gut erkennbar. Ein niedriger, viereckiger Turm der die Hauptburg umgebenen Vorburg ist ebenfalls gut erhalten. Von hier können die Besucher auf Pfronten und viele Gipfel der Tiroler und Allgäuer Alpen schauen.BurgenmuseumEs befindet sich einen knappen Kilometer unterhalb der Burg im Dorf Eisenberg/Zell. Anschaulich aufbereitete Themenbereiche bringen auch Kindern das Leben auf der Burg näher.Zu den Bereichen zählen Verteidigung, Jagd, Vorratshaltung und Nahrungszubereitung, Ess- und Trinkkultur sowie Sitten und Bräuche. Besucher des Museums und der Ruine erfahren, wie die Edelleute und ihr Gesinde im Mittelalter gelebt haben. Für Gruppen werden Führungen angeboten.
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Sehenswürdigkeiten

Burgruine Hohenfreyberg

Eisenberg, Allgäu

Eine Reise durchs Allgäu führt vielleicht auch in die Nähe von Pfronten. Dann kommt man an der spätmittelalterlichen Gipfelburg der Burg Hohenfreyberg vorbei. Hoch über Eisenberg thront weithin sichtbar auf einem Felsmassiv eine gewaltige Burgruine, die Ruine der Burg Hohenfreyberg.Die Ruine kann man von Eisenberg über einen etwas steilen, neu angelegten Weg erreichen. Umgeben von einer wundervollen Natur lohnt sich der Spaziergang über die Schlossbergalm zu der Ruine Hohenfreyberg. Zwei Komplexe, die kleine Vorburg und die kompakte Kernburg, umfassen die Burgruine Hohenfreyberg. Im Innenhof kann man sehr schön die ursprüngliche kompakte Bauweise erkennen und der Rest des Hauptturmes lässt erahnen, wie groß die Burg einstmals war. Von 1995 bis 2005 konnte die Ruine bis ins letzte Detail erforscht werden und sie wurde umfassend und sehr einfühlsam konserviert. Im Sommer kann man auf der Burg Hohenfreyberg regelmäßig an einem Mittelalterfest teilnehmen.Kleiner geschichtlicher RückblickAuf 1040 Metern liegt auf einem felsigen Gebirgsrücken die Ruine Hohenfreyberg. Die Burg wurde einst als mittelalterliche Höhenburg errichtet und ist somit eine der letzten Burgneubauten, die im Mittelalter entstanden sind.Als Baujahr wurde 1418 angegeben. Der Bauherr, Friedrich von Freyberg, konnte den Bau seiner Burg im Jahr 1432 abschließen. Da ein solcher Bau schon im Mittelalter hohe Kosten verursachte und die Unterhaltungskosten oftmals nicht mehr aufgebracht werden konnten, musste man sich im Jahr 1484 für den Verkauf ihrer Burg an den österreichischen Erzherzog Sigmund entschließen.Anno 1499 wurde die Burg an den Augsburger Georg Gossembrot verpfändet, der die Burg wehrtechnisch verstärkte und modernisierte. Am Ende des Dreißigjährigen Krieges ließ die Tiroler Landesregierung die Burg in Brand setzen, damit sie nicht in die Hände der Protestanten fällt.Informatives vom BurgenvereinWer mehr über die Burganlage erfahren möchte, der sollte das Burgenmuseum von Eisenberg besuchen, in dem auch zahlreiche Fundstücke aus der Burg ausgestellt sind. Geöffnet ist das Museum von Mai bis November an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr.