Pfronten, Deutschland

Liegt auf:853 m

Einwohner:8206

Wetter für Pfronten, heute (21.07.2024)
Prognose: Zunächst ist es recht sonnig, im Laufe des Nachmittags aber zunehmend gewittrig.
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Früh - 06:00

17°C0%

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Mittag - 12:00

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Abends - 18:00

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Spät - 24:00

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Blick vom Breitenberg auf Pfronten© Paulchen0815, Wikimedia Commons

Pfronten liegt auf einer Höhe von 853 Metern am Fluss Vils im Ostallgäu in Bayern, unmittelbar an der Grenze zum benachbarten Tirol. Die Gemeinde hat rund 8.000 Einwohner und ist stark vorm Tourismus geprägt. Unmittelbare Nachbargemeinden sind auf deutscher Seite Füssen und Nesselwang.

Geschichte

In der Antike führte durch das heutige Ortsgebiet eine Nachschubstraße der Römer, deren Ziel Cambodunum, also Kempten, war. Im Mittelalter und darüber hinaus gehörte der Ort zum Hochstift Augsburg. Erst mit der Säkularisation von 1803 wurde er zunächst Teil des Kurfürstentums Bayern und später dann des Königreichs Bayern.

In den 1960er Jahren erlangte die Gemeinde dann einige Berühmtheit, weil Hollywood dort zu Gast war. Es wurden diverse Außenszenen zum Spielfilm "Gesprengte Ketten" mit Steve McQueen gedreht, für die es ein typisches bayerisches Dorf brauchte. Da traf es sich natürlich gut, dass dieses auch noch eingebettet ist in die herrliche Landschaft des Voralpenraums.

Sehenswürdigkeiten

Auf dem Gemeindegebiet von Pfronten liegt mit der Burgruine Falkenstein die am höchsten gelegene Burganlage Deutschlands. Das Bauwerk, das sich auf einer imposanten Höhe von 1.235 Metern befindet, faszinierte schon den bayerischen Märchenkönig Ludwig II., der nicht weit von Pfronten entfernt die beiden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau errichten ließ. Vom Aussichtsturm der Ruine hat man einen herrlichen Rundblick über das Ostallgäu.

Innenansicht der Pfarrkirche St. Nikolaus in Pfronten© Richard Mayer, Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Im Ortsteil Berg findet sich die Pfarrkirche Sankt Nikolaus. Sie fasziniert Besucher aus aller Welt mit ihrem beeindruckenden Turm und vor allem mit ihren Fresken und Altären im Innenraum.

In der sogenannten Gottesackerkirche ist vor allem der 36 Farblithografien umfassenden Totentanzzyklus des Künstlers Hans Bendel aus den Jahren 1848 und 1849 sehenswert. Das Prädikat sehenswert verdienen darüber hinaus auch das Kristallmuseum und das Heimathaus Pfronten. Letzteres lässt mit seinen Exponaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert das frühere Leben im Ostallgäu wieder lebendig werden.

Freizeitaktivitäten

Pfronten bietet sich als Ausgangspunkt für die Erkundung der herrlichen Landschaft des Ostallgäus förmlich an. Ein umfangreiches Streckennetz lädt zum Wandern und Radfahren für jeden Schwierigkeitsgrad ein. Nicht umsonst darf sich der Ort als "Europäisches Wanderdorf" bezeichnen.

Blick von der Sebenalp zum Aggenstein© BerndH, Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Herausfordernd, aber vor allem faszinierend sind Bergtouren, wie z.B. am Aggenstein, inklusive Einkehr in einer der zahlreichen Berghütten.

Empfehlenswert ist darüber hinaus der Fernwanderweg "Wandertrilogie Allgäu", der insgesamt rund 800 Kilometer umfasst. Die zahlreichen Seen und Schwimmbäder wie das Alpenbad Pfronten sind zudem im Sommer ideal für Wasseraktivitäten aller Art. In der Höllschlucht befindet sich außerdem ein Waldseilgarten.

Autor & © Schneemenschen GmbH 2024

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Webcams Pfronten

Ostlerhütte, Breitenberg, Pfronten

 1.838m

Ostler Hütte

 1.838m

Burgruine Eisenberg

 1.024m

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Schön- & Schlechtwetter-Tipps in Pfronten

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Wandern & Bergsport

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Skywalk Allgäu

Allgäu, Bayern

Natur

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Schwansee

Allgäu, Bayern

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Hochmoorschwimmbad Oberjoch

Allgäu, Bayern

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Gaisalpsee

Allgäu, Bayern

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Prälatenweg bei Marktoberdorf

Allgäu, Bayern

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Hinanger Wasserfall

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Benediktinerabtei Ottobeuren

Allgäu, Bayern

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Museum Hofmühle

Allgäu, Bayern

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Bauernhausmuseum s'Huimatle

Allgäu, Bayern

Sport & Freizeit

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Anton-Schmid-Hallenbad Marktoberdorf

Allgäu, Bayern

Sehenswürdigkeiten

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Kloster Sankt Mang

Allgäu, Bayern

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Nikolaikirche Isny

Allgäu, Bayern

Angebote Pfronten

Kontakt zur Ferienregion

Pfronten Tourismus
Vilstalstraße 2
87459 Pfronten
Deutschland
Tel.: +49 8363 69888

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Wandern & Bergsport

Oberjochpass

Bad Hindelang, Allgäu

Allgäuer Kurventraum
Über 100 Kurven führt die Passstraße Jochpass von Bad Hindelang 300 Höhenmeter hinauf auf den Oberjochpass, der auf einer Seehöhe von 1.178 Metern seinen höchsten Punkt erreicht. Die Passstraße verbindet das deutsche Allgäu mit dem Tannheimer Tal in Österreich.Vom Aussichtspunkt Kanzel genießen Auto- und Motorradfahrer, aber auch Rennradsportler und Wanderer, einen unglaublichen Panoramablick auf Bad Hindelang und Bad Oberdorf sowie das gesamte Tal der Ostrach. Zahlreiche Alpengipfel sind zu erkennen, wie die Nagelfluhkette und das 2.224 Meter hoch aufragende Nebelhorn.Historische Salzstraße und geheimnisvolle Schmugglerpfade
Der Graf von Montfort ließ den damaligen Gebirgspfad bereits Mitte des 16. Jahrhunderts anlegen. Bereits einhundert Jahre später waren hier täglich über 300 Pferde-, Ochsen- und Maultiergespanne unterwegs. Viele von ihnen transportieren schwere Salzsäcke über die Alpen. Das wertvolle weiße Gold wurde in Salzstadeln gelagert, an die heute Gedenktafeln erinnern. Der Pass stellte eine wichtige Verbindung zwischen Rheintal und Oberitalien her. In den Jahren 1895 bis 1900 erfolgte der Ausbau zur Passstraße.Wandern am Oberjoch
Wer die Alpenwelt erwandern möchte, kann abseits der Straße mehrere ehemalige Schmugglerwege begehen. Rund um Zipfelsalp, Ochsenalpe, Stuibensattel und Iselerspitze locken blühende Bergwiesen, duftende Bergwälder und gemütliche Berggasthöfe. Wer sportliche Bergtouren liebt, kann sich an den Klettersteigen versuchen. Die Wiedhagbahn bringt Wanderer hinauf in das Wandergebiet Oberjoch. Der Aussichtspunkt Kanzel am Oberjochpass ist von der Bergstation aus ebenfalls auf einem Wanderweg gut erreichbar.
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Sport & Freizeit

Freibad Thalkirchdorf

Oberstaufen, Allgäu

Badespaß unter freiem Himmel
An schönen Sommertagen lockt das Freibad Thalkirchdorf zahlreiche Einheimische und Urlauber an. Das Freibad liegt im Oberstaufener Ortsteil Thalkirchdorf und bietet jede Menge Wasserspaß für die ganze Familie.Erreichbar ist das Bad - neben der Anreise mit dem Auto - über die alte, autofreie Salzstraße, die von Oberstaufen nach Thalkirchdorf führt. Zu Fuß oder mit dem Rad ein besonders schönes Erlebnis.Schwimmen, planschen, die Sonne genießen ...
Für Schwimmer gibt es ein großes Becken (25 x 16 Meter), in dem man in Ruhe seine Bahnen ziehen kann. Für die Kleinen gibt es ein separates Babybecken und ein Nichtschwimmerbecken (Wassertiefe 0,3 bis 1,5 m) mit zwei Rutschbahnen.Eine große Liegewiese lädt zum Sonnenbaden ein und bietet auch viele schattige Plätzchen unter den Bäumen. Ein kleiner Spielplatz, Tischtennisplatten und ein Beachvolleyballfeld sorgen für weiteren Spaß.Für das leibliche Wohl gibt es einen Kiosk und eine Cafeteria mit schöner Sonnenterrasse.
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Sehenswürdigkeiten

Sebastian-Kneipp-Museum

Bad Wörishofen, Allgäu

Das Leben von Sebastian Kneipp
In den historischen Räumlichkeiten des ehemaligen Klosters der Dominikanerinnen in Bad Wörishofen befindet sich das sehenswerte Sebastian-Kneipp-Museum.Sebastian Kneipp wurde 1821 in Stephansried bei Ottobeuren geboren und 1852 in Augsburg zum Priester geweiht. Im Jahre 1855 trat er seine neue Stelle als Beichtvater am Dominikanerinnenkloster in Bad Wörishofen an. Als Kneipp 1897 im Alter von 76 Jahren stirbt, hinterlässt er drei Kliniken, eine einzigartige Naturheilmethode und wird durch seine Taten und Ideen zur Legende.Die Ausstellung
{{gallery_1}} Das Kneippmuseum Bad Wörishofen existiert seit dem 27. Juni 1986. Im Ostflügel des Klosters wird heute das Leben und Wirken Sebastian Kneipps dokumentiert.Es zeigt eindrucksvoll, wie der Pfarrer Kneipp lebte, seine Erfolge als „Wasserdoktor“ und Entstehung der 5 Säulen der Kneipp- Lehre. Ebenso wird die Entwicklung der Kurstadt Bad Wörishofen dargestellt. Im dem Museum befinden sich etwa 3.200 Museumsstücke, von denen an die 2.000 Objekte in der Ausstellung gezeigt werden.
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Sehenswürdigkeiten

Heimathaus Sonthofen

Sonthofen, Allgäu

Lebendige Begegnungsstätte
Das Heimathaus Sonthofen ist in einem historischen Allgäuer Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert untergebracht und befindet sich im ältesten Teil von Sonthofen. Auf drei Etagen und einer Gesamtfläche von 650 m² präsentiert das Heimathaus die Geschichte und Kultur von Sonthofen.Ein Bauernhaus voller Geschichte(n)
Im Jahre 1927 erwarb die Gemeinde Sonthofen dieses alte Bauernhaus und richtete es bis 1930 zu einem Heimatmuseum her. Durch großzügige Schenkungen oder auch Leihgaben aus der Bevölkerung und Ankäufe zahlreicher Objekte, vermittelt das Museum heute mit seinen liebevollen Details Einblicke in das Leben und Arbeiten zu früheren Zeiten.Ausgestellt sind alte Möbel, religiöse Kunst und alte Transportmittel. Außerdem kann man anhand von Originalwerkzeugen aus früheren Zeiten Interessantes über das ursprüngliche Allgäuer Handwerk wie Nagelschmieden, Flachsverarbeitung oder die Alpsennerei erfahren.Auch sehr schön sind die vielen ursprünglichen Sonthofener Trachten und Faschingsmasken, die das Museum zeigt. Ein besonderes Highlight ist die Altmummener Krippe, die mit ihren 17 m² die größte Weihnachtskrippe im gesamten Oberallgäu ist.Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen ...
... so sagt ein altes Sprichwort. Und so hatte fast jeder in vergangenen Zeiten auch einen eigenen Kräuter- und Heilpflanzengarten. Auch das Heimathaus Sonthofen hat einen solchen Garten. Hier wachsen verschiedene Kräuter und zahlreiche heimische Heilpflanzen. Auch an die magische Kraft von Pflanzen glaubte man, so wurde Johanniskraut gepflanzt, damit es vor Blitzeinschlag schützen sollte. Auch der Holunderbaum fehlte in keinem Garten. Im Frühjahr backte man aus den Blütenständen die "Holderkiechle", im Herbst wurden die Beeren zu Mus oder Saft verarbeitet.Museum für Kinder
Unter dem Motto "Treffpunkt Museum" bietet das Heimathaus speziell für Kinder und Jugendliche besondere Veranstaltungen an. Verschiedene Mitmachprogramme lassen die Kinder eine Zeitreise unternehmen. Sie entdecken, wie man Tonwaren formt, Brot backt oder auch Feuer macht. Aktuelle Termine dazu bietet der Veranstaltungskalender der Gemeinde Sonthofen. Voranmeldungen und weitere Infos können auch direkt beim Heimathaus angefragt werden.
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Essen & Trinken

Fidelisbäck

Wangen, Allgäu

Brote wie vor 100 Jahren
Die traditionsreiche Bäckerei blickt auf eine über 500-jährige Geschichte zurück. Die Bäckerei besteht bereits seit 1505 und ist vor allem bekannt für ihre gute Qualität und die frischen Backwaren, die ohne Fertigmischung und Zusatzstoffe ausschließlich mit natürlichen und hochwertigen Zutaten hergestellt werden. Auch die uralten Rezepturen, nach denen die Backwaren zubereitet werden, sind eine Besonderheit.Ein Treffpunkt für Groß und Klein
Beliebter Treffpunkt ist auch die Gastwirtschaft der Fidelisbäck. Hier sitzt man gemütlich zusammen und genießt die kleinen Köstlichkeiten von der Speisekarte - vom Frühstück bis zur Brotzeit findet sich alles. Der lauschige Biergarten mit den großen schattenspendenden Linden zieht im Sommer zahlreiche Gäste an.
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Essen & Trinken

Das Jagdhaus

Oberstdorf, Allgäu

Ein Jagdhaus aus dem 19. Jahrhundert
Das Holzhaus, in dem sich heute das Restaurant Jagdhaus befindet, wurde 1856 von Prinz-Regent Luitpold von Bayern erbaut. Er nutzte das Haus in Oberstdorf als Ausgangspunkt für seine Jagdausflüge in den Allgäuer Alpen. Im Jahr 2000 wurde das Gebäude aufwendig saniert, umgebaut und als Restaurant eröffnet.Saisonales aus der Region
Heute ist das Königliche Jagdhaus weit über die Region hinaus für seine hervorragende Küche bekannt. Die Karte wechselt monatlich und bietet saisonale Gerichte aus Wald und Flur der Umgebung an. Serviert wird in einer der unterschiedlich eingerichteten Stuben.{{gallery_1}} Bei knapp 19 Grad im Freien
Im schönen Biergarten erwartet die Gäste deftige Brotzeiten und leckere Hausmannskost. Geöffnet wird, sobald das Thermometer 18,56 Grad anzeigt, dem Jahr der Errichtung des Hauses.Der Biergarten des Jagdhauses verfügt über einen Selbstbedienungsbereich in dem der Verzehr mitgebrachter Vesperboxen gestattet ist.
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Sehenswürdigkeiten

Obermühle Säge

Fischen, Allgäu

Es klappert die Mühle...
Die historische Obermühle in Fischen gehört zu den ältesten Sägemühlen im Allgäu. Bis ins Jahr 1508 lässt sich die Reihe der Besitzer zurückverfolgen.Sie wird ausschließlich von einem Wasserrad angetrieben und ist noch immer voll funktionsfähig. Mittlerweile wird die Mühle nur noch als ein reiner Museumsbetrieb benutzt. Für einige wenige Spezialaufträge wird sie aber manchmal noch gebraucht. Speziell die Hölzer alter historischer Häuser können ohne großen Schaden zu nehmen mit dieser Säge bearbeitet werden.Die Technik der Mühle ist ungefähr auf dem Stand von 1840. Im Jahre 1970 kam das Wasserrad zum Stillstand. Durch eine aufwendige, liebevolle Restaurierung 1984/1985 konnte ein Stück Fischinger Handwerkskunst erhalten werden.Führungen
{{gallery_1}} Die beiden "Säger" Hans & Hans bieten seit 1985 Führungen durch die Mühle an und zeigen wie Anno dazumal - ohne Strom, nur mit Hilfe der Wasserkraft selbst größte Holzstämme mühelos zerlegt wurden. Neben diesen Führungen sorgen die beiden Säger mit unermüdlichen Einsatz auch dafür, dass die Sägemühle erhalten und in Betrieb bleibt.
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Sehenswürdigkeiten

Fürstäbtliche Residenz Kempten

Kempten, Allgäu

Im Jahr 1651 begann man im Auftrag von Fürstabt Roman Giel von Gielsberg, auf den Ruinen eines zerstörten Benediktinerklosters, mit dem Bau der Fürstäbtliche Residenz in Kempten. Somit wurde der Bau zur ersten monumentalen Klosteranlage nach dem Dreißigjährigen Krieg.Zur gleichen Zeit entstand auch die Stifts- und Pfarrkirche St. Lorenz, die baulich mit der Residenz verbunden ist. Bis zum Jahr 1743 wurde an der Innenausstattung gearbeitet, die ihren Höhepunkt in den Prunkräumen fand, deren Malereien, Skulpturen und Stuckaturen zu den bedeutendsten Beispielen des deutschen Rokoko gehören.Künstler der Wessobrunner Schule
Die Handwerker und Künstler, die ihre Ausbildung in der Benediktinerabtei Wessobrunn genossen, waren maßgeblich für die Gestaltung der Prunkräume verantwortlich, die von den Äbten vor allem für repräsentative Empfänge genutzt wurden. Hier gibt es Fresken, Ölgemälde und Stuckmarmor von Franz Georg Hermann, Johann Georg Üblher und weiteren Künstlerkollegen der Wessobrunner Schule zu bestaunen. Im imposanten Thronsaal zeigt ein Deckengemälde Karl den Großen und seine Gattin, die Klosterstifterin Hildegard.Innenausstattung
{{gallery_1}} Insgesamt neun Räume sind zu besichtigen. Der Wappensaal ist der älteste von ihnen und ist mit einem Spiegelgewölbe und den Wappen von Abt und Konvent ausgestattet. Der Fürstensaal nimmt die gesamte Breite des Westflügels ein. Hier hängen große Gemälde der Fürstäbte.Die fürstäbtlichen Zimmer selbst umfassen Kanzlei, Schlafzimmer, Tagzimmer, Audienzzimmer, Gästezimmer und den Thronsaal inklusive dem Vorzimmer zu diesem. Jeder dieser Räume ist individuell gestaltet, meist mit christlicher Kunst, aber auch mit Darstellungen der griechischen Antike.Die Prunkräume können im Rahmen einer Führung besichtigt werden, die alle 45 Minuten stattfindet.Hofgarten mit Orangerie
Orangerie / © Geolina163, Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)Nördlich der Fürstäbtlichen Residenz streckt sich eine in Terrassen angelegte Gartenanlage aus, an deren Ende sich die Orangerie befindet. Sie beherbergt heute die Stadtbibliothek. Ein Spaziergang führt vorbei an Mosaikbecken, Brunnen und einer Robinie, die Mitte des 18. Jahrhunderts gepflanzt wurde.
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Natur

Lechfall Füssen

Füssen, Allgäu

Einzigartiges Naturdenkmal
Der Lechfall bei Füssen ist ein einzigartiges Naturdenkmal und trägt zu Recht das Gütesiegel "Bayerns schönste Geotope". Außerdem ist die Lechschlucht ist die einzige in den bayerischen Alpen, durch die ein größerer Alpenfluss noch ungehindert fließen kann.Eindrucksvoll stürzen sich die Wassermassen des Lechs über fünf Stufen 12 Meter in die Tiefe. Vor allem bei Hochwasser bietet der Lechfall ein einzigartiges Naturschauspiel. Beim letzten Hochwasser im Jahr 2005 hat der sonst so gemächlich dahinfließende letze wilde Bergfluss gezeigt, wie mächtig und unberechenbar er sein kann.Die Entstehung
Die Schlucht des Lechs entstand vor etwa 12.000 Jahren in der letzten Eiszeit durch das Abschmelzen des Lechgletschers. Das Schmelzwasser bildete einen großen See, der bis zum heutigen Pfronten reichte. Als Abfluss dieses Sees stürzte der Lech etwa 100 m tief über einen Felsen in die Lechschlucht, die der Lech im Laufe von Jahrtausenden in den Fels gegraben hat. Dieser Fels besteht aus Kalk- und Dolomitgestein, das vor etwa 235 Millionen Jahren in einem flachen Meer abgelagert wurde.{{gallery_1}} Den besten Blick über das imponierende Naturdenkmal hat man von der alten Lechbrücke oder von dem schmalen Maxsteg aus.Um die Schlucht ranken sich viele mythische Geschichten und Sagen. Noch bis 1920 fanden Wallfahrten zum Magnustritt statt, einem Felsvorsprung beim Lechfall. Er soll den Fußabdruck des Heiligen Magnus zeigen, den dieser auf der Flucht vor den Heiden bei einem Sprung über den Lech hinterlassen hat.
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Essen & Trinken

Käsküche Isny

Isny, Allgäu

Mitten im Grünen
Umgeben von saftigen Wiesen liegt die Käsküche am Ortsrand von Isny im Allgäu. Die Anfahrt ist einfach, denn der Hof befindet sich in unmittelbarer Nähe der B12, von wo aus er gut sichtbar ist.Die Idee
Die Idee, eine Sennerei für Bio-Käse zu eröffnen, entstand im Jahr 1998 aus einer Not heraus. Damals wollten die Großmolkereien der Umgebung die Milch der Bio-Bauern nicht mehr abnehmen. Daher beschlossen die Bauern, ihre Milch in einer eigenen Sennerei zu verarbeiten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wurde das Öko-Projekt zu einem vollen Erfolg. Jährlich werden rund 1 Million Liter Milch von Bio-Landwirten aus der Region verarbeitet.Gläserne Produktion
Im Laden gibt es eine große Scheibe, von der aus man in die heiligen Hallen der Käseproduktion schauen kann. Bei einer Führung durch die Sennerei mit anschließender Käseprobe kann man viele Interessante Dinge über Käse und dessen Herstellung lernen. Offenen Führungen finden freitags um 10:30 Uhr statt. Für Gruppen können in der Käsküche individuelle Führungen gebucht werden.
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Sehenswürdigkeiten

Crescentiakloster Kaufbeuren

Kaufbeuren, Allgäu

Fromme Frauen 
Das Crescentiakloster steht inmitten der Kaufbeurer Altstadt und blickt zurück auf eine jahrhundertelange Geschichte und fast 700 Jahre alte Franziskaner Tradition.Das Kaufbeurer Kloster wurde vermutlich um 1250 erbaut und als eine Frauengemeinschaft von Anna von Hof gegründet. Im Jahre 1315 übernimmt die Kaufbeurer Frauengemeinschaft auf kirchliche Anordnung hin die Regel des Heiligen Franziskus und unterstellt sich damit der Leitung des Franziskanerordens.1325 zerstört ein schwerer Stadtbrand das Kloster fast vollständig. Erst knapp 150 Jahre später wird das Gebäude neu errichtet. Seine Blütezeit erlebt das unbedeutende Kloster durch eine faszinierende und bald über die Landesgrenzen hinaus bekannte Persönlichkeit: Crescentia Höß. Die 1682 in Kaufbeuren geborene Anna Höß wurde 1741 einstimmig zur Oberin gewählt und stand bis zu ihrem Tod 1744 der Gemeinschaft vor.Die Einrichtungen im Kloster
Im Zuge der Säkularisation wird das Kloster 1803 aufgelöst, 1831 wieder als Franzikannerinnen-Kloster errichtet und die Klosterfrauen übernahmen die Erziehung und Ausbildung der Mädchen in Kaufbeuren und Umgebung. Aufgrund der großen Nachfrage gründen die Schwestern in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Kindergärten, Schulen und eine Lehrerinnenbildungsanstalt.Heute leben noch einige wenige Schwestern im Kloster. Das Internat besteht immer noch und die Klosterfrauen kümmern sich um die Versorgung von Bedürftigen. Das Crescentiakloster ist gleichzeitig eine Gedenkstätte für die 2001 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochene Crescentia Höss. Seit 2005 befindet sich der Reliquienschrein im Kloster.Gegenüber dem Eingang zur Klosterkirche ist aus dem bisherigen Versorgungsgarten ein schöner Berggarten geworden, der allen offen steht, die das Bedürfnis nach Ruhe haben.Im Klosterladen können die Besucher religiöse und andere Bücher, Eigenprodukte wie Tee und Honig, kleine Geschenkartikel und verschiedene Kunstgegenstände erwerben.
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Sehenswürdigkeiten

Stadtmuseum Marktoberdorf

Marktoberdorf, Allgäu

Stadtgeschichte anschaulich präsentiert
Im Stadtmuseum wird die Geschichte Marktoberdorfs lebendig. Es werden Funde aus der Vor- und Frühgeschichte der Stadt, speziell aus der Alemannenzeit, gezeigt und die Entwicklung des Stadtbilds dargestellt.In 18 Räumen und auf 380 m² Fläche entdecken Besucher einiges über Früh- und Stadtgeschichte, Glaubenswelt, Handwerk und Industrie, Hauswirtschaft sowie Lebens- und Wohnkultur aus längst vergangenen Zeiten.Geschichte in wohldosierten Portionen
Geschichte wird im Stadtmuseum Marktoberdorf bunt und greifbar - Eltern und Lehrer schätzen das museumspädagogische Konzept. Ob beim Schreiben mit der Feder oder beim Waschen wie vor 100 Jahren mit dem Waschbrett, hier geschieht Wissensvermittlung auf sehr unterhaltsame Weise. Ob junge oder ältere Besucher, hier kann man sich ausprobieren und immer wieder Neues entdecken.Die Spöttl-Krippe - Wunderwerk aus dem Jahre 1890
Die Spöttl-Krippe ist ein kleines technisches Wunderwerk. Erbaut wurde sie im Jahre 1890 durch Theodor Spöttl. Ob Tier, Mensch oder Engel - alles bewegt sich mechanisch, nichts an dieser Krippe steht still. Türen öffnen sich, eine ganze Schafherde läuft los, Hirten hacken Holz, alles angetrieben von kleinen Rädern, Riemchen, Federn. Früher wurden diese mittels Wasserkraft von einer kleinen Turbine angetrieben, heute kommt der Strom dazu aus der Steckdose.Filigran und schön gearbeitet, wird die Krippe besonders lebendig, wenn eine Figur der Krippe das Weihrauchfass öffnet und sich dieser besondere Harzduft überall im Raum verteilt... Die Krippe ist immer mittwochs und sonntags zwischen 15 und 16 Uhr in Betrieb.
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Natur

Rottachsee

Oy-Mittelberg, Allgäu

Ein Bade- und Wanderparadies im Allgäu - das ist der Rottachsee in der Nähe von Oy-Mittelberg. Er liegt rund 10 Kilometer südlich von Kempten und dient gleichermaßen als Naherholungsgebiet für die Einheimischen sowie beliebtes Ausflugsziel für alle Allgäu-Urlauber.Der See
Der Rottachsee ist der größte See im Oberallgäu und liegt eingebettet in die Hügellandschaft des Allgäuer Voralpenlands. Idylle pur - dabei handelt es sich um einen der jüngsten Stauseen Bayerns. Erst in den 1990er Jahren wurde er auf einer Fläche von ungefähr 300 Hektar aufgestaut. Er sorgt für den Wasserausgleich zwischen Donau und Iller in extremen Regen- oder Trockenzeiten. Die geschützten Ufergebiete sind ein wertvoller Rückzugsraum für seltene Tier- und Pflanzenarten.Sport und Spaß
Schwimmen, Surfen, Segeln und Tauchen - der Rottachsee ist ein wahres Eldorado für alle Wassersportfans. Wer es lieber gemütlich mag, sonnt sich in einem der beidseitig angelegten Badebereiche des Sees. An der Freizeitanlage von Moosbach findet man weitläufige Liegewiesen und Kiesbuchten. Ein kleiner Kiosk bietet Erfrischungen und Snacks. Gleich neben dem Kiosk befindet sich auch der Tretbootverleih.Der Einstieg ins Wasser ist bequem möglich, der Uferbereich fällt überwiegend flach ab. Daher ist der Rottachsee auch für Kinder gut geeignet. Im Sommer erreicht das Wasser angenehme 23 Grad. Auch Angeln ist in den Monaten Mai bis einschließlich Oktober gestattet.Rundwanderweg
Rund um den Rottachsee führt ein etwa 15 km langer Wanderweg. Der Weg führt in weiten Teilen direkt am See entlang, so dass sich immer wieder herrliche Ausblicke über das Wasser und auf die schöne Landschaft des Oberallgäus bieten. Die Tour ist auch für Kinder gut machbar: Es sind nur rund 200 Höhenmeter zu überwinden und nach etwa vier Stunden erreicht man wieder den Ausgangspunkt.Auf dem Weg lohnt sich ein kleiner Abstecher zur Rokokokirche von Petersthal. Die den Aposteln Peter und Paul geweihte Kirche besticht durch ihren landestypischen Zwiebelturm. Das Bauwerk zählt zu den schönsten Dorfkirchen des Allgäus.
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Natur

Hündle

Oberstaufen, Allgäu

Wander- und Freizeitregion Hündle
Direkt an der B308 liegt die Wander- und Freizeitregion Hündle, etwa 45 Minuten von Oberjoch entfernt, im bayerischen Landkreis Oberallgäu. Die Hündle-Region ist ein ideales Ausflugsziel für die ganze Familie.Am Hündle kann man die Gondelbahn nutzen, Spaß mit der Sommerrodelbahn haben, den Erlebniswanderweg begehen oder den Streichelzoo besuchen. Es ist wirklich für jeden etwas dabei! Mit der Hündle-Gondelbahn erreicht man auch schnell ein tolles Wandergebiet - egal, ob man kleine Spaziergänge oder ausgedehnte Touren unternehmen will - hier ist alles möglich.{{gallery_1}} Natürlich fehlt am Hündle auch die zünftige Gastronomie nicht: An der Talstation gibt es die Hündle Stuben oder man kann sich auf 1.050 Metern Höhe in der Hündle Berggaststätte von leckeren Gerichten und Brotzeiten verwöhnen lassen. Dazu genießt man die traumhafte Aussicht von der Sonnenterrasse. Rund 10 Gehminuten von der Bergstation entfernt, liegt die Obere Hündle Alpe. Die bewirtschaftete Sennalpe bietet eigene Produkte wie Milch und Butter sowie deftige Brotzeiten an.Freizeitparadies mit vielen Möglichkeiten
Am Hündle kann man eine Auszeit vom stressigen Alltag genießen, inmitten der traumhaften Landschaft des Naturparks Nagelfluhkette. Die Sommerrodelbahn mit einer Länge von 850 Metern bietet Spaß pur für Klein und Groß: Kurvenreich mit zwei Jumps geht es rasant mit den Rodelschlitten bergab. Kinder dürfen bereits ab acht Jahren alleine fahren, zwischen drei und acht Jahren in Begleitung Erwachsener.Das Kleintiergehege ist nur zehn Minuten von der Talstation entfernt, und Kinder wie auch erwachsene Besucher freuen sich immer wieder an den vielen Hasen, Hühnern, Ziegen sowie an Pony und Esel - Streicheln der Tiere ausdrücklich erwünscht. Minigolfanlage am Hündle © Hündle GmbH & Co. KGAußerdem gibt es am Hündle noch einen Minigolf-Platz mit 14 Bahnen. Die Ausrüstung erhält man an der Sommerrodelbahn. Auch gibt es in der Nähe der Talstation und in Sichtweite der Hündle Stuben einen Spielplatz. Hier können die kleinen Besucher nach Herzenslaune klettern, schaukeln und toben. Auch das Bungee-Trampolin bringt noch einmal eine Extraportion Spaß. Hier am Hündle kann man ganz leicht einen ganzen Tag verbringen und dazu herrlich abschalten.
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Natur

Kräuterdorf Stiefenhofen

Oberstaufen, Allgäu

Stiefenhofen ist gut 5 km von Oberstaufen entfernt und liegt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Lindau, unweit des Bodensees. Stiefenhofen gehört zum Westallgäu, der höchste Punkt liegt auf gut 1.000 Metern. Die Gemeinde hat über 1.800 Einwohner und eine Fläche von knapp 30 km².Kräuter werden in Stiefenhofen groß geschrieben
Ein Steckenpferd der Gemeinde sind die Kräuter: Es gibt Kräuterführungen und einige Allgäuer Kräuterlandhöfe. Im Ortsteil Hopfen findet man den Naturgarten "Artemisia", einen riesigen Kräutergarten mit hauseigener Manufaktur. Darüber hinaus macht Stiefenhofen seinem Beinamen "Kräuterdorf" alle Ehre durch spezielle Kräuterquartiere, handwerkliche Betriebe, die heimische Kräuter verwenden oder auch die Gärtnerei Himmelreich mit etwa 2.000 Sorten Fuchsien und vielen Duft- und Edelgeranien.Naturgarten Artemisia
Zahlreiche Heil- und Gewürzpflanzen wachsen im Naturgarten Artemisia auf dem 3,5 Hektar großen Gelände. Der Garten selbst ist täglich rund um die Uhr geöffnet. An bestimmten Tagen werden auch Pflanzen, allen voran die natürlich gewachsenen Heilpflanzen, und Kräuter verkauft.Ein altes Bauernhaus wurde so umgebaut, dass darin nun eine Teestube und ein Hofladen zu finden sind. Beides ist an vier Tagen der Woche für alle Besucher geöffnet, die die Heilwirkung der Kräuter entdecken und vertiefen möchten.Flora und Fauna
Alle auf dem Hof angebauten Gemüse-, Heil- und Teepflanzen werden direkt nach ihrer Ernte zu Tees, Gewürzen oder Marmeladen weiterverarbeitet. Ebenso finden Besucher hier verschiedene Pflanzen, die früher Bestandteil der bayerischen Kulturlandschaft waren.Außerdem kann man im Artemisia zahlreiche Tiere entdecken: Neben Nutzvieh wie Kühen, Schafen und Hühnern findet man hier Esel, indische Laufenten, das Hausschwein "Gretl" und Bienenschwärme. Auch Pfaue kann man bei ihrem Spaziergang durch den Garten und über den Hof beobachten.Kraft durch Kräuter
Dem Urlauber werden in Stiefenhofen spezielle Angebote zur Erholung und zum Kraft tanken geboten, die die heimischen Kräuter mit einbeziehen. Ob Kochkurse oder kleine Kräuterwanderungen, es gibt viele Pauschalen, die mit dem Thema Kräuter zusammenhängen und eine wohlige Auszeit vom Alltag versprechen.
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Wandern & Bergsport

Anderl Heckmair Gedächtnis-Weg

Oberstdorf, Allgäu

An der Bergstation der Söllereckbahn startet der Gedächtnispfad, der sich dem weltbekannten Bergsteiger Anderl Heckmair widmet. Der geborene Münchner lebte über 60 Jahre in Oberstdorf und war hier unter anderem als Berg- und Skiführer tätig.Pionier Anderl Heckmair
International bekannt wurde Heckmair vor allem durch die Erstdurchsteigung der Eiger Nordwand, die ihm 1938 gemeinsam mit drei Kameraden gelang. Ihm zu Ehren heißt die Strecke, die die Gruppe nahm, noch heute Heckmair-Route. Auf dem Heckmair Gedächtnis-Weg informieren zahlreiche Tafeln über das Leben des Bergsteigers und seine Abenteuer, wie etwa die Expeditionen im Himalaya-Gebirge.Wegverlauf
Der Weg führt von der Söllereckbahn über 5,3 km bis zur Alpe Schlappold am Fellhorn. Für die Begehung braucht man rund 2,5 Stunden, dabei müssen 667 Höhenmeter bergauf zurückgelegt werden. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man mit dem Bus. Einkehren kann man unterwegs in der Sölleralpe, in der Schlappold Alpe oder an der Fellhornbahn Mittelstation.
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Sport & Freizeit

Hochmoorschwimmbad Oberjoch

Oberjoch, Allgäu

Im Bergdorf Oberjoch liegt auf 1.100 Metern das Moorbad Oberjoch, das in den heißen Sommermonaten zu kühlenden Naturbädern einlädt. Dieses naturbelassene Freibad ist direkt hinter der Moorhütte Oberjoch zu finden und eine kostenlose Ruheoase inmitten der Oberallgäuer Natur.Rund um dieses Naturbad verlaufen außerdem die Wege eines Moorlehrpfads. Diese beliebten Freizeitattraktionen mit Blick auf die Allgäuer Berge sind nur wenige Gehminuten von der Talstation der Iselerbahn und dem dazugehörigen Parkplatz entfernt.Im naturbelassenen Moorwasser baden
Das Hochmoorschwimmbad ist bei gesundheitsbewussten Erwachsenen ebenso beliebt wie bei badefreudigen Kindern. Erwachsene kühlen sich im Moorwasserbecken, um ihre Gesundheit zu fördern. Das tiefdunkle Moorwasser ist für seine positive Wirkung auf die Gesundheit bekannt.Familien mit Kindern kommen hier ebenfalls gerne zum Baden hin, denn es gibt für kleine Wasserratten ein eigenes Kinderbecken. Rund um das Naturbecken stehen Birkenbäume und einige Holzbänke. Als weitere Erholungsfläche gibt es eine großzügige Liegewiese.Moorlehrpfad und die Moorhütte
Für Erkundungstouren nutzen Naturbegeisterte den Rundweg "Moorlehrpfad Oberjoch", dessen Route rund um das Hochmoorschwimmbad führt. Der rund 1,6 km lange Weg ist mit dem Kinderwagen gut befahrbar und eignet sich daher auch für Familien mit Kleinkindern.Der Hochmoorlehrpfad ist von Blumenwiesen, Sträuchern und Bäumen gesäumt und verrät auf einer Hinweistafel Wissenswertes über das Moor. Außerdem kommen die Spaziergänger an einem kleinen Bach und einem Waldstück vorbei. Wer die ganze Moorlandschaft überblicken möchte, besteigt die Aussichtsplattform.Hungrige Wanderer kehren nach dieser interessanten Entdeckungstour in der Moorhütte Oberjoch ein. Hier werden in der urigen Gaststube und auf der Sonnenterrasse typische regionale Speisen serviert.
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Natur

Erratischer Block

Weiler-Simmerberg, Allgäu

Einer der größten Eiszeitfindlinge Europas
Der Erratische Block in Weiler ist ein riesiger Eiszeitfindling aus der sogenannten Würmeiszeit und eine einzigartige geologische Besonderheit, stammt er doch aus dem Bergmassiv der "Drei Schwestern", das sich im gut 65 km entfernten Liechtenstein befindet. Während der letzten Kaltzeit brach der mächtige Felsbrocken aus dem Bergmassiv der "Drei Schwestern" heraus auf den eiszeitlichen Rheingletscher.Auf dessen Rücken gelangte er 65 Kilometer weit und wurde vor 12.000 bis 15.000 Jahren bei Abschmelzen des Gletschers an seinen jetzigen Ort abgesetzt. Ursprünglich hatte der Erratische Block ein Volumen von 4.000 m³, bis er im 18. Jahrhundert in Unkenntnis seiner erdgeschichtlichen Bedeutung als Steinbruch verwendet wurde. Heute hat der Felsbrocken noch etwa die Hälfte seiner ursprünglichen Größe. Trotzdem lässt sich immer noch erahnen, welche Kräfte während einer Eiszeit zugange waren.Auf einem 5,1 km langen und familienfreundlichen Rundweg kommt man direkt zum Erratischen Block, einem der größten Eiszeitfindlinge Europas aus der Würm-Eiszeit. 
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Sehenswürdigkeiten

Römersiedlung Tegelberg

Schwangau, Allgäu

Die Gemeinde Schwangau liegt im Süden Bayerns, im Allgäu, und gehört zum schwäbischen Landkreis Ostallgäu. Die Gemeinde besteht aus sieben Ortsteilen, in denen insgesamt über 3.000 Einwohner leben.Historisches zur Römersiedlung
Im 15. Jahrhundert vor Christus wurde das Alpenvorland von römischen Truppen erobert, und der Alpenweg wurde unter Kaiser Claudius zu einer breiten Straße ausgebaut. In Füssen, 4 km von Schwangau entfernt, war eine römische Einheit stationiert, und ausgediente Soldaten erhielten dort kleine Ländereien als Belohnung für ihren Militärdienst.Mit der dort lebenden Bevölkerung wurden Familien gegründet, die Römersiedlung am Tegelberg entstand. Die Siedlung liegt etwa 2,5 km südöstlich von Schwangau, unterhalb von Schloss Neuschwanstein. Die Talstation der Tegelbergbahn liegt ganz in der Nähe, hier sind auch Parkplätze vorhanden.Villenanlage und Römerbad
In der Römersiedlung findet man kleinere Gutshöfe (Villae rusticae genannt), ein Wirtschaftsgebäude und ein Badehaus aus dem 2. Jahrhundert. Die Anlage wurde in den 1930er Jahren bei Bauarbeiten zu Wasserleitungen für die Gemeinde Schwangau erstmalig entdeckt, die antiken Grundmauern freigelegt.Ein rund 15 x 15 Meter großes Haus wurde im Jahre 1966 als Wohnhaus gedeutet. Diese Villa hat verschiedene Räume, darunter auch erwärmbare Zimmer. Im Haus gibt es viele gut erhaltene Wandmalereien, die Fresken gelten man als die schönsten nördlich der Alpen.Auch das Badehaus besticht durch seine Wandmalereien und Fliesenarbeiten. Das Badehaus hat mehrere Räume und ist insgesamt ohne Apsis etwa 12 x 13 Meter groß. Als Deckengemälde war der Raub des Ganymed aus der griechischen Mythologie zu sehen. Sowohl Lage und Ausrichtung als auch die vorhandenen Räumlichkeiten wie Sudatorium (Schwitzhaus), Caldarium und Tepidarium entsprechen den antiken Regeln eines Badehauses.
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Sehenswürdigkeiten

Museum Hofmühle

Immenstadt, Allgäu

Für große und kleine Entdecker
In der alten Mühle aus dem 18. Jahrhundert ist seit 1990 das Museum Hofmühle als regionales Schwerpunktmuseum für das obere Allgäu untergebracht. Lange Zeit galt die Mühle als eine der leistungsfähigsten Mühlen im Bezirk Schwaben.Heute findet man hier auf 1.000m² das größte Museum im Landkreis Oberallgäu. Das Erlebnismuseum befasst sich mit unterschiedliche Themen, die durch eine attraktive und anschauliche Präsentation in modern gestalteten Ausstellungsräumen überzeugen.Man erfährt Wissenswertes angefangen bei bei der mittelalterlichen Stadtgründung Immenstadts bis hin zur Industriegeschichte der Stadt und lernt Interessantes zu den spätmittelalterlichen Burgruinen in der Region. Weiter wird Immenstadt als Handelsort gezeigt, insbesondere in Bezug auf den Salz- und Leinwandhandel. Auch die wichtige Bedeutung des Wassers für die Region wird hier veranschaulicht.Kinder im Museum
Auch für Kinder gibt es hier einiges zu entdecken Einige Ausstellungsbereiche sind besonders kindgerecht gestaltet und laden zu Mitmachen ein.Ausstellungen & Preise
Neben der Dauerausstellung präsentiert der Heimatverein Immenstadt als Museumsträger interessante Sonderausstellungen und veranstaltet auch Kulturabende mit verschiedenen Themen.Die vorbildliche Gestaltung des Museums wurde im Jahr 2000 mit dem Schwäbischen Museumspreis geehrt.
Kontakt zur Ferienregion

Pfronten Tourismus
Vilstalstraße 2
87459 Pfronten
Deutschland
Tel.: +49 8363 69888